Güntersbach im Gästezimmer

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)

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Ulf_B
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Güntersbach im Gästezimmer

#1

Beitrag von Ulf_B »

Liebe Stummis,
Hier entsteht ein Baubericht für unsere (die Familie baut mit!) H0 Anlage im Gästezimmer. Der Bau ist aus der ersten und zweiten Planungsphase bereits raus und ich habe in dieser Zeit viel im Forum gelesen, so das ich einiges nachzuliefern habe, den die ersten Züge fahren schon von Schattenbahnhof 1 nach Schattenbahnhöfchen 2. Der Abzweig zum Kopfbahnhof an der Nebenstrecke wurde auch schon mal provisorisch befahren, aber ich greife vor :D .
Zuletzt geändert von Ulf_B am Mi 29. Apr 2020, 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#2

Beitrag von Ulf_B »

Die Ausgangslage: Ein Gästezimmer unter dem Dach mit 40 cm Drempel 4,56m x ~4m. Davon ersteinmal aber nur 4,56m x 1m für die MoBa nutzbar.
Dazu einiges altes Gleismaterial von Fleischman (Profigleis), wenige Digitale und einige analoge Züge die Digital werden wollen.

Hier eine ungefähre Vorstellung was der Plan ist:
Bild
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Auf Ebene 1 befindet sich eine Kehrschleife mit Schattenbahnhof (ist 7 Gleisig geworden). Von da geht es mit 2.8% 20cm nach oben auf Ebene 2 mit einem sichtbaren Gleisabschnitt mit Holzverladegleis (kann auch zum Schutz vor abrollenden Wagen genutzt werden) und weiter auf Ebene 3 mit einer weiteren Kehrschleife und 2 Gleisigen Schattenbahnhof 2 incl. Abzweig zum Kopfbahnhof Güntershausen oder Güntersbach (das ist noch nicht ganz raus) auf Ebene 4. Hier finden sich drei Gleise für Persohnenverkehr und einige Gleise für Güterverkehr sowie ein kleines BW um die Dampfloks mit frischer Kohle nach der anstrengenden Steigung zu versorgen :wink: .

Die Geschichte des Bahnhofs und seiner Umgebung wurde in einer Chronik bis in die Steinzeit dokumentiert und wird ggf. später veröffendlicht :D

Hier einige Bilder des bisherigen Baufortschritts:
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Und ein erster wie ich finde sehr gelungener Aufschlag meiner Frau für eine Gips-Schnitzerei:
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Viele Grüße

Ulf
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#3

Beitrag von Ulf_B »

Da der Drempel an der höchsten Stelle 90cm hoch ist und sonst bei 42cm verläüft, musste die unterste Ebene ebenfalls mit einem Lichten Bodenabstand von 40cm auskommen.
Für die Unterkonstruktion habe ich viele Vorschläge von http://www.stahlbahn.de/ und natürlich aus diesem Forum (https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 4#p1384808) beherzigt. Die Unterkonstruktion ist aus 15mm Sperrholzstreifen 120mm hoch und die Trassenbretter aus 12mm Sperrholz gebaut. Die Unterkonstruktion ist geleimt und geschraubt. Ob diese später noch gespachtelt und gestrichen wird ist noch nicht raus.

In die Unterkonstruktion habe ich zwei Kabelkanäle eingelassen (1er für Digital- 1er für Analogleitungen). Diese laufen mittig mit 20cm Abstand von der einen zur anderen Anlagenseite. Der Kanal für Digital hätte auch nicht kleiner sein dürfen :roll: .

Ein Foto dazu (verkehrt herum):
Bild

Ich hoffe ich altere nicht weiter, dann wird es Ihrgendwann schwierig mit Arbeiten an der Elektrik :? . Im Bild sind zwei meiner Rückmelder von digikeijs, um später den Teil automatischen Betrieb zu ermöglichen. Bislang bin ich mit den Teilen sehr zufrieden. Vor allem die Phönix Contact Anschlussklemmen haben mir schon immer gefallen. Deshalb sind auch gleich zwei selbstgebaute Verteiler aus Restbeständen entstanden um die restlichen Gleisanschüsse aufzunehmen. Immer wenn ich die Kabel gerade geordnet habe kommen neue dazu, aber am ende wird alles mal ordendlich werden.
Für die Fleischmann weichen habe ich ebenfalls zwei Module von digikeijs im Einsatz die je am linken und rechen Anlagenrand ein Weichenfeld bediehnen sowie ein dritter für S2.

Durch die Platte auf der untersten Ebene ist es dort relativ laut, da diese aber weitgehend mit Schienen bebaut war aber fast kein Platz für Öffnungen. Die geerbten Fleischmann Schienen (speziell die Weichen) sind aber auch beim Befahren erheblich lauter als die von Roco (mit und ohne Bettung). Btw. ich habe erstmal mit Bettung im nicht sichtbaren Bereich und ohne Bettung im sichtbaren Bereich geplant.
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Joak
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#4

Beitrag von Joak »

Hallo Ulf,

könntest Du die Fotolage im ersten Beitrag korrigieren? Sonst bekommt man einen schiefen Hals :mrgreen:

Und irgendwie hast Du hier zwei verschiedene Pläne eingestellt - zumindest was den Bhf angeht...
Grüsse
Hauke

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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#5

Beitrag von Ulf_B »

Hallo Joak,

Ja ich übe noch :lol:. Ich glaube bei abload.de kann ich das nicht mehr editieren, da ich das ohne acount hochgeladen habe. Kann ich das anderweitig noch editieren?

Der obere Gleisplan entspricht meiner aktuellen Planung. den Unteren habe ich eine ungefähre Vorstellung vom Rest beigefügt, da ich die Planungs SW zwischendurch gewechselt habe. Sorry.
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#6

Beitrag von Ulf_B »

So hier noch mal eine Version ohne Genickstarre :D :
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#7

Beitrag von Joak »

Hallo Ulf,

das sieht doch richtig gut aus, danke :wink:

Welche Software verwendest Du denn? Das erste Bild dürfte ja wohl von 3D MBS stammen...
Welche Bahnhof soll es denn werden?
Grüsse
Hauke

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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#8

Beitrag von Ulf_B »

Moin Joak,

Man ist was man ist - und so hab ich Anfangs mit Autodesc Inventor Weichen etc geplant :D
War aber sehr gut um den Unterbau etc. gleich mit zu konstruieren 8) für Gleisplanung eher ungeeignet wie ich zugeben muss :roll: .
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#9

Beitrag von Ulf_B »

Nachdem wir letzte Woche testhalber den ersten sichtbaren Gleisabschitt geschottert haben, wurde heute mit der Produktion von noch mehr Schotter weiter gemacht.
Für die Schotterproduktion habe ich mich an dem Rezept aus https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=45981 orientiert.

Hier erstmal das ergebniss im verbauten Zustand:
Bild

Für den Schotter habe ich zwei Farbe (Braun und dunkel Grau) hergestellt und im Verhältniss 2x Braun 1x Grau gemischt. Geklebt habe ich mit verrüntem Leim dem ich ein wenig Schwarz beigemist habe um den Glanz des Leims zu dämpfen. Die Schinen haben ich und die Kinder mit Brauner+Terracota Abtönfarbe gealtert.

Nun aber zur Herstellung:
Als Ausgangsmaterial habe ich Aquareiensand aus dem Baumarkt der Körnung 0.4-1.4 verwendet, was aus meiner Sicht zu einem guten Größenverhältnis führt.
Bild

Die 25kg lagen bei ~13€

Zuerst haben wir Abtöhnfarbe der gewünschten Farbe angemischt und 1 zu 1 mit Wasser verdünnt:
Bild

Danach wurden so lange der Sand untergemischt bis es bröselig wurde:
Bild

Es folgte ein Nachmittag an der Sonne:
Bild
(gerade lang genug um eine Komode zu ölen :wink: )

Um Klumpen und zu große Krümel zu entfernen wurde ein passendes Küchensieb verwendet (kann danach auch wieder in die Küche zurück)
Bild

Und fertig ist der Schotter ... ab in die Lagerung.
Bild
Ich produziere jetzt erstmal so viel, das es möglichst für den ganzen Bahnhof reicht um keine Probleme mit der Reproduzierbarkeit zu bekommen.

Viele Grüße

Ulf
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#10

Beitrag von Ulf_B »

Zum ersten mal wurden die Gleise in Güntersbach ausgelegt, Zwischenstücke zugesägt und provisorisch befahren um die Wirkung des Gleisbildes zu überprüfen (und weil es Spaß macht :D ).

Bild

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Da ist dann auch direkt die Dänische Staatsbahn zu Besuch vorbei gekommen mit einigen langen Personenwagen :wink: .

Im nächsten Schritt möchte ich 4mm Kork unter die Bahnhofsgleisanlage kleben und die Schienen, Rückmelder und Weichen nach und nach anschließen.
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Frank K
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#11

Beitrag von Frank K »

Servus, Ulf,

Dein, Plan, einen Endbahnhof in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen :gfm: . Allerdings solltest Du versuchen, auch auf der Stumpfgleisseite des Bahnhofs ausreichend Verdingungen zwischen den Gleisen vorzusehen. Diese fehlen z.B. zwischen Gleis 2 und 3 und Gleis 3 und 4. Ansonsten kann das Zerlegen/Zusammenstellen von Zügen und Bedienen von Anschlüssen recht beschwerlich werden, da es an Möglichkeiten zum Umfahren fehlt. Sofern Du noch genug Weichen vorrätig hast, würde ich hier nachrüsten. :wink:

Wo ich mir auch nicht sicher bin, ist, wie die beiden kurzen Streckenabschnitte im linken Abschnitt wirken werden. Aber ggf. kannst Du sie auch einfach überbauen. Und am Ende ist es eh so, dass der Rangierbetrieb im Bahnhof viel Aufmerksamkeit fordert und das Beobachten der Züge auf der freien Strecke eine eher untergeorndete Rolle spielt. :redzwinker:

Ciao, Frank

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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#12

Beitrag von Ulf_B »

Moin Frank,

Vielen dank für den Hinweis. Ich verstehe deinen Gedanken und wiederspreche dir nicht, aber wie besser machen beim verfügbaren Platz ist die ewige Frage :roll:

Meine Gedanken dazu waren bislang:
Gleis 1 (von der Anlagenrückseite aus gezählt) ist das Hauptgleis für Personenzüge. Schön lang (5 lange Anhänger mehr geht halt nicht) und ich kann die Dampfloks gut über Gleis 2 umsetzen bzw ins klein BW zum bekohlen schicken.
Gleis 2 kann für kurze Züge gegensätzlich genutzt werden.
Zwischen Gleis 2 und 3 kommt ein langer Bahnsteig den ich ungern kürzen würde.
Gleis 3 ist für Wendezüge und in seltenen Ausnahmen für lange Güterzüge. Hier gäbe es dann aber keine Möglichkeit zum Umsetzen. Um das zu realisieren müsste in Gleis 4 aber eine DWW oder eine Segmentdrescheibe (Schick aber passt das zur Anlage ?) oder was denkst du?
Gleis 4 ist das eigendliche Aufstellgleis für die ankommenden und abgehenden Güterzüge. Als Ausziegleis muss das Hauptgleis herhalten.
Gleis 5 hat viele Funktionen. Es diehnt als Zugang zum BW, als Umfahrgleis für Gleis 4, aber auch als Verladegleis mit dem Bockkran und als zugang zum Abstellgleis in der Bahnhofseinfahrt sowie dem Güterschuppen mit Verladerampe am Stumpfgleis der EKW in Richtung Bahnhofseinfahrt.

Eine Verbindung zwischen Gleis 3 & 4 würde natürlich die Zahl der Fahrwege erhöhen, vor allem wenn Gleis 5 gerade mit langwierigen Verladearbeiten belegt ist. Wobei der Weg für die Lok die zum BW will dann schon sehr kompliziert wird :D . Für den Güterverkehr währe das ein Gewinn, aber wenn der Gleisstummel am Gleis 4 zu kurz wird ist auch nichts gewonnen (aktuell etwa 30cm).

Vorschläge?

Gruß

Ulf
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Frank K
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#13

Beitrag von Frank K »

Servus, Ulf,

schau Dir mal den Plan von meinen Grainitz-Bahnhof (Grainitz II-Trööt) an. Vielleicht könntest Du den für Dich adaptieren, da das Grundkonzept ja ähnlich ist. Den Inselbahnsteig würde ich auch bei Dir zwischen Gleis 1 und 2 bauen und dann als Schüttgutbahnsteig mit Bohlenübergängen.

Und wenn Du die Strecke als Nebenbahn definierst, geht es sich mit drei Silberlingen o.ä. auch aus. Das schaut sogar besser aus, wenn die Bahnsteige nicht über die volle Länge zugestellt sind. :redzwinker: Und auch die Güterzüge können nicht unendlic lang werden, da ja jeder wagen im Bahnhof einen Abnehmer (Anschluss) braucht ...

Ciao, Frank

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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#14

Beitrag von Ulf_B »

Hallo Frank,

Grainitz II ist schick und ich hab den Trööt auch gleich mal aboniert :gfm: .
Morgen habe ich 8h Bahn (einmal Meinersen Ohof International <-> Bonn ) und werde mal etwas lesen - ist ja schon etwas länger und man weiß gar nicht wo man anfangen soll bei all den tollen Projekten im Forum :mad:

Ich habe mich mal an die verbindung Gleis 3-4 gemacht und drei Varianten erzeugt.

a: Bild

b: Bild

c: Bild

Mir persönlich gefällt a deutlich am besten. Aber ich lasse mich von anderen Lösungen überzeugen.

Auf Basis von Lösung a habe ich noch mal deinen anderen Vorschlag umgesetzt, da ich so einen schicken Schüttbahnsteig auch immer haben wollte :mad: .

Bild

Das Ergebniss finde ich eigentlich ganz gut. Was denkt du/ihr?

Viele Grüße

Ulf

P.S.: Da ich viele lange personen Züge (geerbt) habe möchte ich min. einen langen Bahnsteig haben um die auch mal in den Bahnhof einfahren zu lassen. Die Güterzüge können (auch bei der Bergigen Umgebung mit Steigungen von 3%) ruhig etwas kürzer sein. (auch wenn ich einen Grund suche meine beiden 95er nach dem Digitalumbau in Doppeltraktion fahren zu lassen :lol: .

P.S.2.: Verbannt mich nicht in den Planungthread, ich baue auch bestimmt bald weiter :D
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gäubahner
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#15

Beitrag von gäubahner »

Hallo Ulf,

ein tolles Projekt baut ihr da, vor allem schön wenn die ganze Familie mit dabei ist! :)

Mir gefällt die Streckenführung über drei Ebenen mit der Holzverladung sehr gut. Das Konzept mit einem großen Kopfbahnhof sorgt zudem für interessante Rangiermöglichkeiten, vor allem für mehrere Spieler :gfm:

Warum lässt du am Hausbahnsteig nicht die Weiche zum umsetzen weg und baust dafür auf der Einfahrseite ein Stumpfgleis ein?
So können lange Personenzüge bis an den Prellbock vorfahren, während die Lok für die Talfahrt bereits im Stumpfgleis wartet?

Mit einem (starren) Entkuppler kurz vor dem Prellbock (falls dort keine Wendezüge halten) könnte die Lok, die den Zug in den Bahnhof gezogen hat abgekuppelt werden. Ich denke so kannst du wieder ein paar cm für einen weiteren Personenwagen gewinnen und die Rangiermöglichkeiten werden ebenfalls gesteigert.
Gruß Mirko

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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#16

Beitrag von Ulf_B »

Hallo Mirko,

Schön das dir unsere Ideen gefallen.

Das die Familie auch mitbauen und spielen will war für mich Grundvoraussetzung, da ich ja schon die meiste Zeit des Tages auf der Arbeit bin. Außerdem habe ich so auch meine ersten Erfahrungen mit Elektrik und Modellbau/Handwerksgeschick gemacht. Heute kommt dann ggf. noch PC verständniss dazu. Die Kinder (8 & 10) haben auch schon die ersten Lötstellen produziert, Übungsbausätze geklebt und wissen was die Abisolierzange und der Seitenschneider sind :wink:

Die Weichen zum Umsetzen stöhren am Hausbahnsteig nach meiner Meinung nicht, da Züge nach dem von dir vorgeschlagenen Betriebskonzept oder Wendezüge ja trotzdem die volle Länge nutzen können. (Oder gibt es da eine Vorschrift das man dort nicht halten darf? Im Vorbild sicher eine Gefahrenquelle über einer Weiche zu stehen.)
Mit der Schüttbahnsteig Variante die Frank vorgeschlagen hat, wird Gleis 2 etwas verkürzt, daber mit etwa 100cm immer noch ok für kurze Wagen, Schienenbusse, kurze Wendezüge etc.

Das mit dem kurzen Stumpfgleis hatte ich schon durchprobiert (bzw. habe ich gerade noch mal versucht), habe aber keine funktionierende Lösung gefunden. Die Anlage ist da nach hinten einfach zu kurz so das der Platz (<15 cm) gerade eben noch für die Bahnhofsgebäude und den Bahnsteig reicht.
Ich habe auch noch mal versucht eine Stumpfgleis zwischen Gleis 2 und 3 einzubauen aber da reicht der Platz auch nicht - das gäbe Kollisionen.
Oder hattest du das noch anders gedacht?
Die Lok könnte natürlich auch mit frischer Kohle und Wasser direkt aus dem kleinen BW kommen ...

Viele Grüße

Ulf
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#17

Beitrag von Ulf_B »

Hallo Mirko,
Hallo Frank,

Ich hab noch mal so ein Stumpfgleis (a la Grainitz) hinzugefügt. Prinzipell finde ich das da ja ganz gut. Liegt allerdings dann komplett am Anlagenrand.
Bild

Gruß aus dem ICE

Ulf
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Bluffi
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#18

Beitrag von Bluffi »

Hallo "Vornamens-Vetter" :wink:

Habe mir gerade deinen Fred durchgelesen und finde die Anlage und daß Konzept total toll! :gfm:
Bei den zur Auswahl gestellten Umfahrungsvarianten finde ich persönlich Variante a. am besten.
Mittels der Dreiwegeweiche kommst du ohne große "Sägefahrten" mit der Lok am schnellsten in's BW.
Auch gefällt mir der Inselbahnsteig besser.
Frank seine Idee mit dem Schüttbahnsteig zum Gleis 2 ist grundlegend eine gute Idee, aber Frank verfolgt auch ein anderes Grundkonzept auf seiner Anlage. In 'Grainitz' herrscht wesentlich mehr Güteraufkommen - bei dir steht eindeutig der Personenverkehr im Vordergrund. ☝️
Und wenn du mehrere lange Personenzüge geerbt hast, wie du geschrieben hast, benötigst du auch die entsprechenden langen Bahnsteige dazu...
Ich fände es schade, wenn du das ursprüngliche Konzept aufgibst, denn es hebt sich vom "Mainstream-Kopfbahnhof" etwas ab. :wink:
Das Gleis 1a nur zum Zweck des Lokwechsels erscheint mir überflüssig - die Wechsellok kann auch direkt aus dem BW vor den Zug gesetzt werden.
Als Gleis für Triebwagen, oder zur Abfertigung der Bahnpost / Leig-Einheiten wäre es aber durchaus denkbar.
Gruß Ulf


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zuerst die Freiheit und dann auch den Wohlstand.
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#19

Beitrag von gäubahner »

Hallo Ulf,

ich hätte das Stumpfgleis eher zum bereitsstellen einer Lokomotive gedacht, damit das Hauptgleis nicht so lange blockiert wird.
Hier mal mit meinen überragenden Paint-Skills dargestellt:

Bild

Je länger ich allerdings darüber nachdenke, desto eher finde ich es wieder überflüssig. Das Hauptgleis wird ja sowieso gekreuzt, dann kann man auch direkt vom BW aus über die vorhandenen Gleisanlagen an den Zug ranfahren..
Gruß Mirko

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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#20

Beitrag von Frank K »

Servus, Ihr beiden Ulfs und Mirko,

finde die aktuelle Diskussion auf der Suche nach der besten Lösung recht spannend. Wichtig wäre zu wissen, welches Betriebskonzept verfolgt werden soll. Ein Endbahnhof mit Ausflugszügen (die auch länger sein können) aber nur untergeordentem Güterverkehr? Oder soll der Rangierspaß mit den Güterzügen auch einen signifikanten Anteil erbringen – schließlich muss ja auch der Talanschluss versorgt werden. Daher, magst Du uns bitte Dein geplantes Betriebsszenario vorstellen? :redzwinker:

Gleis 1a kann aus meiner Sicht sein, muss aber nicht. Bei mir dient es für den Triebwagen oder zum Zwischenparken kurzer Reservepersonenzüge (3 x Bag oder 2 x Bghw). Es wäre bei Platzmangel entbehrlich. Was ich zumindest noch ausprobieren würde, ist die rechte Weiche in Gleis 2 durch eine DWW zu ersetzen, dass auch eine Verbindung zwischen Gleis 2 und 3 möglich wird. Dann wäre auch Gleis 2 für den Güterrangierbetrieb nutzbar, während Gleis 1 ausschließlich dem Personenverkehr vorbehalten bleibt.

Da normalerweise auf Nebenstrecken eher Lokmangel vorherrscht, halte ich die Umsetzmöglichkeiten (Weichen im rechten Bahnhofsteil) für notwendig und sinnvoll. Sie sind in der Regel auch beim Vorbild vorhanden. Das aber schließt Lokwechsel (die ankommende Lok muss ihre Vorräte auffüllen und eine frische Lok übernimmt derweil die Zugrückfahrt) nicht aus. Ansonsten müsste, wenn keine zweite Streckenlok zur Verfügung steht, jedes Mal ein ortsansässiger Rangierhobel den ankommenden Zug rausziehen und auf ein anderen Bahnhofsgleis umsetzen, damit die Zuglok ans andere Ende kommen kann. Ist beispielsweise bei Florian aka „AlpDesign“ in seinem Scheibling so (aktuell auf Seite 5 unter „Meine Anlage“).

Gut, nun erst einmal genug der Verwirrung gestiftet. @ Ulf aka Ulf_B: Probiere die einzelnen Varianten einfach mal praktisch mit einem Fahrtag aus und entscheide Dich für die, die Dir auch im Fahrbetrieb am meisten taugt. :wink:

Ciao, Frank

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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#21

Beitrag von Ulf_B »

Hallo Frank,

So viele Fragen und Anregungen 8) war kein Fehler bei den Stummis einzusteigen :gfm:

Ich fange mal mit der (fiktiven) Geschichte des Bahnhofs an, um einige Hintergründe zu meine Ideen liefern und schicke dann gleich in einem weiteren Post das Betriebskonzept hinterher. Die Geschichte habe ich mal auf das für den Bahnbetrieb wichtige gekürzt :D - los gehts:

Entwicklung des Bahnhofs Güntersbach
Die Kleinstadt Güntersbach liegt in einer Mittelgebirgslandschaft im nördlichen Teil von Mittel-Deutschland. Der Name von Güntersbach rührt von dem nahe gelegenen Bach her der durch die Schlucht unterhalb der nahegelegenen Burgruine Hohnstein fließt und in den nahegelegenen See mündet, der ein beliebtes Ausflugsziel zum Schwimmen in den Sommermonaten ist.
Mit aufkommen der Industrialisierung entwickelte sich Güntersbach schnell auf Grund lokaler Silbererzvorkommen die anfangs gut erreichbar oberflächennah ausgebeutet werden konnten. Der anfängliche Abtransport des Silbererzes mit Pferdegespannen war über lang oder kurz nicht wirtschaftlich, so das schon früh nach anderen Möglichkeiten des Transports gesucht wurde. Reste der lange genutzten Lorenseilbahn finden sich bei Streifzügen in den lokalen Wäldern noch vereinzelt an den Hängen. Mit zunehmender Verbreitung der ersten Eisenbahnen wurde auch Güntersbach als zentraler Ort der industriellen Entwicklung an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Aufgrund der bergigen Lage war hierzu ein erheblicher Aufwand notwendig, der zum Bau mehrerer Tunnel und Brücken führte. Neben dem beschleunigten Abtransport und der Steigerung der Förderleistung versprach man sich hiervon die Möglichkeit das Erz, durch den Bahnbasierten Antransport von Steinkohle lokal verarbeiten zu können. Dieses Vorhaben wurde jedoch nie umgesetzt, da es sich für die vorhandenen Silbervorkommen als nicht wirtschaftlich herausstellte und die Bahn besser zum Abtransport des Erzes genutzt wurde.
Die Verfügbarkeit eines effizienten Transportmittels durch die Bahn führte dazu, dass sich neben dem Silberbergbau in der ländlich geprägten Region weitere Unternehmen in Güntersbach entwickeln konnten. Wichtigster Vertreter ist die Firma „Sondermaschinenbau XYZ & Co“ die aus einer eigentlich abgelegenen lokalen Schmiede hervorging die Ausrüstung für die lokalen Erzmienen herstellte und diese früh auch in andere Regionen verkaufte, da mit der Seilbahn der Transport der schweren Gerätschaften ins Tal möglich wurde. Neben Landmaschinen und Mienenausrüstung wurden in der „Maschinenschmiede“ seit jeher die Umgebung mit Maschinen-Sonderkonstruktionen beliefert. So wurden viele Teile der ersten Seilbahn lokal gefertigt oder viele der zur Entwässerung Bergwerke eingesetzten Pumpen. Aufgrund der hohen Zuverlässigkeit der gefertigten Maschinen wurde die Firma schnell überregional bekannt und konnte durch die Verfügbarkeit eines Eisenbahnanschlusses als Erweiterung des Nahegelegenen Berkwerks weiter wachsen. Der Gleisanschluss der Fabrik wird seit je her über den Bahnhof Güntersbach bedient, was zu einem erhöhten Aufkommen an Güterverkehr im Bahnhof führt der nicht direkt im Bahnhof umgeschlagen, sondern weiter geleitet wird.
Ein weiteres lokales Unternehmen ging aus der Seilbahn Transportgeselschaft hervor, die die Umstellung des Transports von Seilbahn auf Eisenbahntransport frühzeitig erkannt hatte und durch Umstellen der Geschäftsfelder auf Eisenbahn-basierte Transportlogistik für die Bergbauunternehmen und die „Maschinenschmiede“ weiter bestehen konnte.
Ein Sohn des Firmengründers kaufte die erste Dampfmaschine für den Agrareinsatz in der Region und vermietete diese an die umliegenden Bauenhöfe zum maschinellen Dreschen und Betrieb weiterer stationärer Landmaschinen. Erste Versuche die Dampfmaschinen in dem schwer zugänglichen Gelände auch zur Ackerwirtschaft einzusetzen scheiterten. Jedoch konnte das Unternehmen durch das Transportunternehmen des Vaters ebenfalls ein gutes Wachstum erzielen. Durch die Langjährige Erfahrung mit landwirtschaftlichen Maschinen entwickelte sich hieraus ein Landmaschinenunternehmen das neben dem Vertrieb von Landmaschinen ebenfalls eigene Anbaugeräte speziell für steinige Böden herstellt und vertreibt. Hierzu wird auch die Verladerampe und der Überladekran am Bahnhof Güntersbach intensiv genutzt.
Da der Silberbergbau an Bedeutung abzunehmen begann und zunehmend mit Wirtschaftlichkeitsproblemen zu kämpfen hatte, vollführte sich ein Strukturwandel, in der Region der in der kompletten Einstellung des Silberbergbaus mündete. Durch die ortsansässige Industrie und deren Wachstum in anderen Märkten, konnte diese Entwicklung weitgehend aufgefangen werden und Güntersbach ist mit ~12000 Einwohnern im Jahr 1956 die größte lokale Siedlung.
Da das abgebaute Silber aufgrund fehlender Kohlevorkommen nicht lokal verarbeitet wurde verfügt die Region um Güntersbach über intakte Laubwälder und Landschaften. Dies macht es zu einem beliebten Urlaubsziel für Wanderer, die neben der heimischen Bevölkerung speziell an Wochenenden für ein erhöhtes Personenverkehraufkommen sorgen. Der Bahnhof bildet nicht nur der Anschluss an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn sondern ist auch Ausgangspunkt für die Pendlerstrecken zur Sondermaschinenfabrik und den weiteren angeschlossenen Siedlungen.
Für den Abtransport der durch die Bewirtschaftung der Wälder gewonnenen Hölzer ist im Tal nahe Güntersbach ein kleiner Gleisanschluss zur Verladung von Holzstämmen vorhanden der nach Bedarf angefahren wird. Gleichzeitig kann der Anschluss zur Sicherung gegen unkontrolliert abrollende Wagons an der Steigung nach Güntersbach genutzt werden.
Aufgrund des Nachlassenden Bedarfs an dem Abtransport von Silbererz wurde der Erzverladeplatz Rückgebaut und an dieser Stelle ein Öl/Diesel Verladestelle errichtet, die sowohl Güntersbach bedienen kann als auch die im Bahnhof stationierten Dieselloks.
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Ulf_B
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#22

Beitrag von Ulf_B »

Hier erstmal der Plan auf den ich das Betriebskonzept angepasst habe:
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(Für die Gleisnummern gibt es ja eigendlich ein Schema, das ich aber gerade nicht parat habe. Ich hoffe es geht trotzdem).

und hier das Betriebskonzept (oder was ich dafür halte :-)):

Betriebskonzept Bhf Güntersbach

Für den Personenverkehr werden die Gleise 1a, bis 2b.
Lange Personenzüge wie sie morgens und abends, an Wochenenden, zu besonderen Ereignissen (gerade findet ein Europäisches Jugendtreffen in Gütersbach statt, weshalb auch Dänische Norwegische, Italienische und Österreichische Sonderzüge nach Gütersbach kommen) halten auf Gleis 1. Sollte ein Umsetzen der Lok erforderlich sein, kann das über Gleis 1b und Gleis 2 erfolgen.
Dampfloks können in Gleis 1b mit Wasser versorgt werden. Kohle kann in Gleis 6 gefasst werden. Diesel kann in Gleis 9 oder 8b getankt werden.
Kurze Personenzüge können ebenfalls Gleis 2 benutzen und über Gleis 1 umsetzen oder erhalten eine neue Lok aus dem BW. In diesem Fall kann die Lok auch in Gleis 2b warten.
Auf Gleis 1a (falls vorhanden) können Triebwagen halten, Personenwagen abgestellt werden und mitgeführte Postanhänger ent/beladen werden.
Gleis 4 ist das Aufstellgleis für ankommende und abgehende Güterzüge. Bei seltenen längeren Zügen ggf auch ausnahmsweise Gleis 3/3b. Dann muss die Lok aber warten.
Gleis 3 dient als Umfahrgleis für Gleis 3 und zum Rangieren.
Gleis 5 kann ebenso genutzt werden wenn frei. Ansonsten ist hier ein Überladekran, die Gleiswage und das Lademaß untergebracht. Saisonal werden hier auch Schüttgüter mit dem Förderband verladen. Gleis 5a ist ein Abstellgleis. Gleis 5b dient der Anlieferung von Kohle für das BW.
Auf Gleis 6 und 7 (BW) werden die Dampfloks versorgt.
Gleis 8a hat eine Kopframpe und Stückgut kann im Güterschuppen umgeschlagen werden. Gleis 8a ist über Gleis 8b erreichbar. Auf Gleis 8b ist die Warteposition der Rangierlok.
Auf Gleis 9 können Dieselloks Tanken und das kleine Tanklager beliefert werden. Ist Gleis 9 belegt kann auch in Gleis 8b getankt werden.
Kommen Wagen für die Maschinenfabrik und ggf. Brauerei (ist aktuell noch im Schattenbahnhof, aber es gibt Erweiterungspläne) sowie die Holzverladestelle werden im Bahnhof zusammengestellt und als Sperrfahrt zu den Anschlussgleisen gebracht und anders herum wieder abgeholt. Am Holzverladegleis, da wenig frequentiert, wird die Weiche vom Rangierer betätigt und über Fernsprecher ggf. frei gemeldet (über die Sicherungstechnik hierfür bin ich mir noch nicht ganz im klaren).

Viele Grüße

Ulf
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Bluffi
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#23

Beitrag von Bluffi »

Moin Ulf

Du hast da eine sehr interessante Geschichte zu deiner Anlage 😊👍
Mit dem daraus resultierenden Bahnhofskonzept liegts du mit der Anordnung der Bahnsteige natürlich richtig.
Ich finde aber den Vorschlag von Frank sehr gut, zwischen Gleis 2 und 3 eine Verbindung mittels Dreiwegeweiche herzustellen. Am Gleis 3a hast du noch "etwas Luft" nach rechts, um dort die nötige Rechtsweiche einzubauen.
Das hat den Vorteil, daß wenn Gleis 1 "zu" ist, immernoch die Möglichkeit des Lokumsetzens über Gleis 3 besteht. Ebenso ist es bei Einfahrt in Gleis 3, wenn der Güterbereich voll ist, dann kann Gleis 2 als Umfahrung dienen.
Gruß Ulf


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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#24

Beitrag von Ulf_B »

Moin Bluffi,
Moin Frank,

Das sähe dan etwa so aus wenn ich euch richtig verstanden habe:
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Meint Ihr nicht das das Gleisfeld auf der rechten Seite dann etwas zu heftig wird, oder was meint Ihr :?: ?
Nutzbar und baubar ist das auf jeden Fall...

Gruß

Ulf
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Re: Güntershausen im Gästezimmer

#25

Beitrag von Bluffi »

Hallo Ulf

Das sähe dan etwa so aus wenn ich euch richtig verstanden habe:

Genau so.
Damit sind sämtliche Umfahrungsmöglichkeiten, welche benötigt werden, vorhanden.
Zugegebenermaßen ist die Weichenkonzentration schon etwas "heftig". Das liegt aber an der Platzbeschränkung des Bahnhofareales selber.
Im Original wäre der Gleisverlauf sicher länger ausgezogen, aber es ist wie meistens im Modell mit dem Platz - es ist halt immer ein Kompromiß... :wink:
Gruß Ulf


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