BHW , montaner und so

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Jör g Schmidt
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#1

Beitrag von Jör g Schmidt » Mi 17. Okt 2012, 12:49

Moin Zusammen
lange haben wir überlegt, wie wir unser Projekt hier einführen wollen, nun mach ich das einfach mal direkt unter meinem Namen, da weiß jeder in welche Richtung der Bastelspass gehen wird. :redzwinker:

Einen Namen hat das Teil schon: Bergische Hüttenwerke. Die hat es natürlich nie gegeben und deswegen haben wir bei der Umsetzung nicht das Problem alles akribsch nachbauen zu müssen aber das Problem nicht ein Vorbild einfach akribisch nachbauen zu können.

Was machen wir überhaupt?
Eine Hütte, also eine Hochofenanlage, also im Prinzip so ein Teil wie Heinz in Montan baut oder die Dillinger. Es wird sicher nicht so genial wie die HDAG, das ist auch nicht mein Anspruch, aber wir wollen auf 120 x 240 cm in etwa abbilden was so am dringenstens zu einer Roheisenproduktion gehört. Das wird schon ganz schön eng. Basis sind die diversen Bausätze aus meinem Programm.

Wer sind denn wir ?
Meinereiner, Heinz - HDA, Markus - Demagkran, Uwe - Altburger, Frank - FranksHütte, Dirk aus Essen und noch ein paar Mitstreiter von den Reviermodulen, an deren Anlage die Hütte dann hoffentlich irgendwann angeflanscht werden wird.
Mit diesem dezentralistisch organisierten auf Montan ausgerichtetem Team sollte es möglich sein binnen Jahresfrist ein halbwegs glaubwürdiges Montan-Industriegelände zu kreieren.

Die nächste Zeit wird es sicher noch etwas ruhig hier zu gehen, aber der Startschuß ist gefallen.

So und weil ich ein Dau bin, ( bzw mein Webmaster meine Galerie noch nicht fertig hat), bitte ich einen meiner Mitstreiter den Screenshot Hütte nr 13 komplett einzufügen damit Interessierte ein kleine Vorstellung von unserer Hütte bekommen.
Zuletzt geändert von Jör g Schmidt am Do 24. Sep 2015, 21:33, insgesamt 20-mal geändert.
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=82704

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#2

Beitrag von frankshuette » Mi 17. Okt 2012, 14:43

Hallo Allerseits,

Dein Wunsch ist mir Befehl:

Bild

Frank

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#3

Beitrag von hda » Mi 17. Okt 2012, 19:21

Hallo,

der Anfang ist gemacht – eine Schachtel ist offen.......Bild


Bild


Gruss
Heinz

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#4

Beitrag von Jör g Schmidt » Mi 17. Okt 2012, 22:04

Jör g Schmidt hat geschrieben:
Was machen wir überhaupt?
Eine Hütte, also eine Hochofenanlage, also im Prinzip so ein Teil wie Heinz in Montan baut oder die Dillinger. Es wird sicher nicht so genial wie die HDAG, das ist auch nicht mein Anspruch, aber wir wollen auf 120 x 240 cm in etwa abbilden was so am dringenstens zu einer Roheisenproduktion gehört.
Ähm ich vergass :oops: , Franks Ensemble ist ja auch ne Hütte :bigeek: , die wir so perfekt nicht nachbilden werden.
( Ich denk da immer mehr an Kupfer und Recycling, nicht an eine Hütte in ursprünglicher Version, entschuldige bitte, Frank.)
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#5

Beitrag von demagkran » Mi 17. Okt 2012, 22:31

Hallo Montanics und die, welche es noch werden wollen ;).
Dann melde ich mich als 3. im Hüttensyndikat.
Das Projekt duerfte vermutlich einzigartig sein, vom Süden bis zum Westen sind die Hüttenbaeren verteilt.
Vorerst bin ich fuer 3 Gebäudeteile der Anlage zuständig.
Deren Bau wird nach Möglichkeit in verschieden Stadien gezeigt werden .

Schauen wir mal, wie sich das Projekt entwickelt, jedenfalls allen viel Spaß vorab,
natuerlich auch den Mitlesern.

Viele Gruesse.

Markus

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#6

Beitrag von Moba_LA » Mi 17. Okt 2012, 22:32

Dann schreibe ich als erster "Nicht-Montaner" hier mal was dazu.
Scheinbar traut sich bei der Ankündigung von so einem Projekt niemand :wink:

Ich bin sehr gespannt, was sich daraus entwickelt. Bei dieser geballten Kompetenz kann es nur eine super Anlage werden!
Wenn ich das richtig verstanden habe, soll die Anlage in einem Jahr schon stehen?
Wie habt ihr denn geplant zu bauen? Jeder baut einen Teil und am Ende passts mit etwas Glück oder trefft ihr euch um die einzelnen Bauwerke auf einander abzustimmen? Bei meiner Präzesion würde wohl weder das erste, noch das zweite klappen :oops:
Mal sehen wie ihr das hinbekommen werdet.

Ich freu mich schon auf den ersten Bericht

Gruß
Nico


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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#7

Beitrag von demagkran » Do 18. Okt 2012, 05:49

Moin Nico,

im Prinzip ist es so, wie Du es beschreibst.
Der Unterschied ist, die Maße der Gebäude bzw. Bauwerke und Zubehör sind in der Regel bekannt,
die Position kann im wesentlichen schon festgelegt werden.
Wir sind in der Tat schon ein nicht kleiner Arbeitskreis, die Beteiligten hat Jörg schon genannt.
Der Reiz ist, wir sind quasi in der Südwesthälfte Deutschlands verteilt.
Die Abstimmung findet in vielen Dingen über E-Mail statt.
" Wenn man nicht mehr weiter weiss....." hehe.

Hier und da wird Kitbashing an verschiedenen Bausätzen betrieben, die Bausätze werden von verschiedenen
Herstellern herangezogen, in der Hauptsache wird jedoch Lasercut-Material verwendet.

Nach dem Bau zuhause werden die fertigen Bausätze nach Jörg gebracht und vor Ort auf die Module bzw. Anlage gebaut,
entspr. modifiziert, gebasht usw.
Der Feinschliff findet vor Ort statt.
Mit etwas Glück finden sich sogar die "Kumpanen" sogar mal gleichzeitig ein, allein das ist das Projekt schon wert ;).

Wir werden sehen, soweit die Theorie, die Praxis kann manchmal anders aussehen,
jedenfalls werden Heinz und ich mit dem Bau kurzfristig schon beginnen können, demnächst dann mehr hier.
Die Reviermoduler sind vermutlich schon längst dran, dazu wird Dirk oder Jörg evtl. mehr schreiben können.

Viele Grüße.

Markus

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#8

Beitrag von DeMorpheus » Do 18. Okt 2012, 10:06

Hallo zusammen,

wenn ein so kompetentes und erfahrene Team eine Hütte baut, dann kann das ja nur super werden.

Ich werde euch beobachten :mad: und wünsche viel Erfog bei dem Projekt!

Schöne Grüße,
Moritz
Viele Grüße,
Moritz
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#9

Beitrag von hda » Fr 19. Okt 2012, 21:45

Hallo,

(stellvertretend für Alliierten:) Danke für die Erfolgswünsche, Moritz!
In ein paar Monaten wird sich rausstellen, ob man so was im 'Fernstudium' machen kann........wenn’s wird, isses recht, wenn’s nix wird, hammer uns halt plombiert Bild

Jedenfalls halt ich’s nicht lange vor geschlossenen Schachteln aus und hab trotz anderweitiger Reisevorbereitungen mal eine ganze Packung auf dem Tisch verstreut

Bild

Hätte nicht gedacht, dass da so viel rauskommt.......
Am Montag fangen Skalpell und Rasierklinge mal an, ein paar Teilchen abzutrennen.

Das Wochenende fällt für Produktion leider aus....Bild

Gruss
Heinz

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#10

Beitrag von Jör g Schmidt » Sa 20. Okt 2012, 13:22

Moin
und ich konnte hier auf der Eurospoor schon ein paar Meter Rohr 1 2 2,5 4 5 6 8 10 mm und noch ein paar eckige Kanäle günstig ergattern, zb 10 stück 5 mm x 45 cm 6,00 euro. Und ich glaube ich kaufe morgen den Stand leer, nachdem ich mir grad noch mal die Hüttenmaße so im Kopf vorstelle.


Ähm Markus, wie kommst du darauf, dass wir in Wuppertal schon angefangen hätten zu basteln? :roll:
Bisher habe ich nur hier und da eingekauft und Material zusammen gekrost...
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#11

Beitrag von Canidae » Sa 20. Okt 2012, 13:30

Moin zusammen,

das scheint ja der Beginn eines spannendes Projektes zu werden. Da freut man sich schon auf die ersten Zwischenschritte zum Ziel.
Viele Grüße von der Küste

Eckard

Hier geht es zum Canisland in 1:160

Zum Canisland Anzeiger Archiv (Zusammenfassung dessen, was bisher geschah) bitte das Bild anklicken:

Bild

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#12

Beitrag von hda » Sa 20. Okt 2012, 21:02

Hallo,
....... das scheint ja der Beginn eines spannendes Projektes zu werden......
....das kannste hupen. Eckart! Bild

Jörg sind die Röhrchen aus PS? Wenn ja und wenn der immer noch welche hat, besorgst für mich von jeder runden Grösse auch 1 Päckchen?
Ich hab ja an die 10 Meter Gesamtlänge voll zu kriegen, da kann ein kleines Rohrlager nicht schaden.......

Heut wollt ich noch ein wenig Karton schnipseln, aber dringende Tätigkeiten an einem Telefon und einem PKW haben das edle Vorhaben verhindert.........und jetzt fang ich auch nicht mehr an.

Also:
Bis morgen, und viel Spass in Holland und wo immer alle Beteiligten sitzen


Gruss
Heinz


demagkran
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Baustart

#13

Beitrag von demagkran » So 21. Okt 2012, 08:47

Moin zusammen,

wenn Heinz auspackt, muss ich es auch tun ;).
Ein Gefühl wie Weihnachten im Oktober, man weiss ja nicht was drin ist :fool: .

Bild

Enthalten in dem "Überraschungspaket" von Jörg sind eine Ammoniakfabrik, eine Kohlenwäsche,
sowie ein Kühlturm, welcher mich nicht nur wegen der Form besonders fasziniert.
Deshalb fange ich mit dem Kühlturm auch an, weil hier zwangsläufig der geringste Absprachebedarf besteht
und deshalb schnell fertiggestellt sein dürfte.
Bei den anderen Gebäuden wird man sich Gedanken um Beleuchtung und Kitbashing bzw. um Sichtbarkeit der Inneneinrichtung machen.
Dazu entsprechend mehr, wenn es soweit ist.

Genug der leeren Worte, der Startschuss ist gefallen ;), die wesentlichen Bestandteile des Lasercutbausatzes
für den Kühlturm, heute gehts los:

Bild
Jör g Schmidt hat geschrieben: Ähm Markus, wie kommst du darauf, dass wir in Wuppertal schon angefangen hätten zu basteln? :roll:
Bisher habe ich nur hier und da eingekauft und Material zusammen gekrost...
Das war nur die Äusserung eines Verdachtes Jörg, bzw. der Hinweis, dass über die schweren grundlegenden Dinge
Ihr mehr kennt als ich ;)
Wünsche noch einen erfolgreichen Resttag in Utrecht.

Viele Grüße.

Markus

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Geröhre

#14

Beitrag von Jör g Schmidt » So 21. Okt 2012, 15:00

Moin Heinz
also Kartong sind die definitiv nich! Iss son weißes Zeuch, ich kauf gleich ne weitere Ladung :wink:
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#15

Beitrag von hda » So 21. Okt 2012, 20:11

Hallo,

Hoho Markus, da haste wohl zu tun! Und von dem Jahr sind schon gut vier Wochen weg......Bild
Hast die Lage der Lichtschalter und Steckdosen innen schon festgelegt? Bild
Nicht dass nachher die Möbel im Weg sind.......

Morgen muss ich auch endlich konkret werden mit den Winderhitzern. Nur noch kurz den Ofen aufräumen nach dem Aussentermin.
Ist schon ein ungewohntes Gefühl, alles fertig geschnitten liegen zu haben. Was hab ich seinerzeit an den Umläufen rumprobiert, die passend hinzukriegen.....jetzt liegen sie fertig da.......

ABER: Der Gedanke macht ihn blass, wenn er fragt: Was kostet das?

Für Zweiundzwanzigfuffzich hab ich die Laufgänge gern selber gemacht - und die Rohrbrücke(n)....Bild
Und jetzt ist endlich mal zu sehen, wie die Dinger eigentlich aussehen sollten. Darauf bin ich schon gewaltig neugierig.


Jörg die Röhrchen sind nicht aus Kartong? Schade. Da wärste der Käs von der ganzen nördlichen Halbkugel, wenn Du so was hättest Bild

Aus son weissn Zeuchs hab ich mal ganz günstig dicke Doppel-T Träger gekauft........die kleben nicht........
Aber bei Rohren ist das nicht so schlimm. Da nimmt man nicht des Sanitätsgefreiten Neumanns Hosenträger, sondern Joswoods Rohrhalter! Und wenn das nicht geht, kriegen sie ein Loch gebohrt und nen Stift durch den Bauch geschoben. Also nur her mit den Dingern.

Und in ein, zwei Wochen werden die SMDLEDs benötigt.........

Aber mir fällt gerade ein, dass ich wegen noch ausstehender Malerarbeiten eigentllch mit den Treppentürmen anfangen wollte........na gut, is ja wurscht, was im September nicht fertig wird Bild
Und die Lämpchen brauch ich für die Türme erst recht.......

Ein Vorschlag ist auch noch zu machen. Man müsste den Jemand finden.
Das ist der, der erklärt, was die Farben auf dem Lageplan darstellen. Wenn der Plan hier schon öffentlich ist, könnten wir doch auch dazu die Legende liefern.
Dann wüsst ich gleich, ob die braunen Klötzchen die Treppentürme sind.........hab im Unterricht nicht aufgepasst........Bild

Lassen wir erst mal die Jörgwoods heute das Auto ein- und morgen wieder ausräumen.

Wünsche allgemein Angenehme Arbeitswoche

Gruss
Heinz


demagkran
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#16

Beitrag von demagkran » So 21. Okt 2012, 21:50

Sooo,

der Sonntach is platt, morgen dürfen wir wieder im echten Leben ran und das Fundament des Kühlturmes ist fertig ;).
Während des Zusammenbaus habe ich mir die Frage gestellt, in welchen Schritten zeigt man den Bau,
ich habe für mich entschieden, in einer Art Schritt für Schritt, zumindest am Anfang.
Von der Anlage bzw. Modulen sieht man im Moment sowiso noch nichts.
Man kann also noch etwas konkreter in die Bautechnik eintauchen.
( Wenn es jemanden also zu langatmig oder ausschweifend ist....dann bremse ich mich in den künftigen Ausführungen)
Momentan ist die Bausatzbasis Lasercut, wenn man so manchen Thread in verschiedenen Foren liest,
stellen sich immer noch einige die Frage, wie fange ich so etwas an, wie wird womit geklebt.

So kann man also die Vorgehensweise auch auf andere Lasercutbausätze übertragen, es ist nicht auf industrielle Themen
beschränkt.

Man legt sich die geschnittenen Bauplatten zurecht und fängt mit dem heraustrennen der Bauteile gemäß
der vorliegenden Etappe an.
Bild

Es empfiehlt sich nicht, direkt alle Teile herauszutrennen, zu schnell ist etwas verlegt, oder geht verloren.
Trennwerkzeug ist ein scharfes Skalpell, mitunter geht auch ein Modellbauseitenschneider,
Skalpell ist aber besser:
Bild

Zum Zusammenfügen bzw. kleben verwendet man Holzleim, wie hier Bindan RS oder wenn man hat,
geht es auch mit Ponal.
Es empfiehlt sich zur Leimverteilung einen Zahnstocher bzw. Holzspiess bzw. einen Pinsel zu verwenden.
Man vermeidet so, den Leim zu dick aufzutragen.
Was einem besser liegt, muss man selber herausfinden, ich komme mit beidem zurecht.
Der Spiess eignet sich gut bei Punktverklebung, der Pinsel zur Flächenverklebung.:

Bild

Der Betonsockel steht, jetzt geht es an die Innereien, hier die Lamellen für die Kühlung.
Als erstes müssen die Langseiten fertig gestellt werden....

Bild

....bevor die kurzen Seiten eingeklebt werden, jedes "Brett" wird dafür einzeln in seine Kulisse geschoben.

Bild

Sind die Kühlerlamellen eingeklebt, kommt der 1. Zwischenboden drauf, dieser Boden dient dann gleichzeitig als Fläche
für den Aufbau/Seitenwände in Eichenholznachbildung, also die Flächen, wo der kondensierende Dampf
als Wasser wieder heruntertropfen kann.

Bild

Das wird dann in der nächsten Etappe gezeigt, denn für heute ist erstmal Schluss.

Bis demnächst.

Markus

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#17

Beitrag von Jör g Schmidt » Mo 22. Okt 2012, 17:04

frankshuette hat geschrieben:Hallo Allerseits,

Dein Wunsch ist mir Befehl:

Bild

Frank

Moin Zusammen
Ich versuch mal zu klären was das für seltsame Rechtecke sind.

Wintrack ist für mich nur ne Krücke und eigentlich wohl auch nicht dazu gedacht solch komplexe Dinger zu planen. Schräge Ebenen ( Bandbrücken zb) sind nicht machbar, Aufgeständertes auch nicht ( und davon git es ohne Ende
( Wenigstens nicht wenn man keine Lust hat sich tagelang damit zu beschäftigen) Es lohnt also nicht wirklich eine 3D Ansicht zu zeigen)

- grüne Fläche links = Grünfläche mit Gartenhäuschen.
- rote kleine Quadrate mit dem K = Kamine, rund natürlich ( macht WT auch nicht ohne Tricks)
- braune Rechtecke links unten = Kühltürme,
- Blaue, gelbe türkise lange Rechtecke : diverse Rohrleitungen
- türkise Rechtecke = Kühltassen oder so was
- blaue Quadrate = RUND Eindicker
- 8,9 = Staubsäcke, Zyklone oder so
- 3 = Windenhäuser, dunkelgrün = Schrägaufzug, braun auf Halle = Öfen
hellgraue abgeschlossene Gleisstrecke davor: Möllerwagen, selbstfahrer.
- 2 = Tiefbunker
- 5, braune Rechtecke unten rechts, rote W90, = Bandbrückensystem zum Mischbunker, dunkelbraunes Rechteck Tiefbunker für Schüttgüter von KFZ.
- braunes kleines Rechteck an Cowper = Treppentürme, mittelgrünes Rechteck = weiß nicht, die anderen fragen.
- dunkelgraugesprenkelt = vielleicht ne Fahrrampe
- hellgraugesprenkelt = KFZ LKW Fahrstrassen

Das müßte so in etwa alles sein, innerhalb der nächsten Monate wird bestimmt das Eine oder Andere geändert oder noch dabei kommen. Man sehe dies also als eine grobe Übersicht unter Ausschluß jeglicher Gewährleistung meinerseits... :redzwinker:
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#18

Beitrag von hda » Mo 22. Okt 2012, 20:25

Hallo,

Markus die Grundlagen haste aber schön beschrieben!
Da brauch ich jetzt nur noch zu sagen, dass ich heute eigentlich die 179 Stufen für den ersten Treppenturm austrennen wollte.
Bisher wollt ich’s immer nicht glauben Jörg. dass die Trix Bausätze schlecht gelasert sind, aber jetzt weiss ich, da haste recht.
Zumindest bei diesem Bogen ist nicht durchgelasert. Das ist wie Ausschneiden aus nem Bastelbogen, nur ist der Karton 1mm dick.......

So weit bin ich gekommen


Bild

Das geht halt jetzt immer stückchenweise je nach Gemütsverfassung.

Danke Jörg für die Zuweisung der kleinen braunen Rechtecke, jetzt find ich mich auf der Landkarte zurecht Bild

Leider bilden Aufzug und Treppenturm eine siamesische Zwillingseinheit, die wir operativ trennen müssen, um unsere abweichenden Stockwerkshöhen zu erreichen.
Danach wird den Treppen eine halbe Gerüstseite fehlen.....Bild
Das wirft uns aber nicht aus der Kurve. Wenn ich mich durch die Stufen geärgert habe (gell Du willst nicht tauschen, Markus? BildBild), schau ich mir mal die Konstruktion genauer an. Evtl. kann man da ne Wand ändern oder was einsetzen.
Dazu bräucht ich in nächster Zeit die gewünschte Anzahl der Stockwerke sowie die exakten 'Fussbodenhöhen'.

Und am Samstag besorg ich Farbe und streich 6 Winderhitzer. Das gibt’s auch nicht alle Tage.........Bild

Gruss
Heinz

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#19

Beitrag von Jör g Schmidt » Mo 22. Okt 2012, 21:41

Moin Heinz
wenns nicht ordentlich/gut/schnell geht, schmeiß die HMB :evil: /Trix Türme weg und ich schick dir ordentliche Treppentürme von mir! Wenn ich das richtig sehe, haben die ja nicht mal durchbrochene Treppenstufen.
Müssen wir halt wegen der Geschosshöhen vielleicht basteln.
Der Standort auf der Hütte ist nur angedacht, wenn dir ein besserer Standort einfällt, sachet.

Zum WE gibts hier den Unterbau, da bin ich ja auch mal gespannt drauf.
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#20

Beitrag von hda » Di 23. Okt 2012, 20:27

Hallo,

alle Treppenstufen sind ausgetrennt. Mehr oder weniger glücklich – vier Exemplare haben sich der Länge nach gespalten, weil die Ecken nicht mitgehen wollten.
Man müsste die Ecken einzeln ausschneiden. Das ist nicht ganz einfach, so ein Eckchen hat ca. 0,5x0,5mm. Und der Karton ist 1mm dick. Wer schneidet das exakt aus? 4x179 Ecken!? Mir ist das zu hoch.........Bild
So sind meine Stufen alle ein bisschen faserig an den Stirnseiten und die Kartonlagen teilweise aufgespalten.
Das sind natürlich keine guten Voraussetzungen, die kleinen Zungen in die Löcher der Treppenwangen zu kriegen. Darum musst ich das auch gleich probieren.
Erste Feststellung: Es geht........


Bild


Zweite Feststellung: Es geht ganz besch..eiden.
Die Wangen der ersten Treppe hab ich im kleinen Schraubstock zusammengedrückt, um die Soll-Breite zu erreichen. Bei der zweiten ging das nicht mehr, also ein Hölzchen von oben draufgedrückt. Ist gefährlich, bei nicht senkrechtem Druck kracht das Ding zusammen und dann haben wir einen Treppenturm gehabt.....
Und richtig toll wird’s auf der anderen Seite, wenn die Wangen hohl aufliegen Bild

Aber die Konstruktion ist interessant. Wer das so zusammenkriegt, hat am Ende ne nackiche Treppe ganz ohne Gerüst!
Würd mich schon interessieren, wie das dann aussieht. Und ob das Gerüst sogar noch dran passt........

Also denk ich noch nicht ans Wegwerfen, Jörg. Vorschlag: Lass das Türmchen mal zum Stehen kommen, dann kannste immer noch sagen, wir nehmen einen anderen.
Nach bisherigem Eindruck wirkt er etwas klobiger als ein Joswood-Turm. Und vielleicht geht das Gerüst auch gar nicht ohne angebauten Aufzug.

Jetzt probier ich mal, wie weit ich komme und dann können wir ja abstimmen Bild
Danach streich ich wie gesagt die Winderhitzer, zwei solche Türme hintereinander wären mir doch ein wenig unkul..........

Übrigens haben die Stufen ein knapp 1mm Riffelmuster eingeprägt. Die 'Wendeplatten' sind glatt.

Wegen Geschosshöhen müssen wir in jedem Fall basteln, aber das betrifft eher den Aufzug.
Den Treppenturm – egal welcher – machen wir fertig und schneiden dann nur an benötigten Etagen das Geländer weg. Von dort jeweils Stufen zum nächsten Aufzug-Stockwerk.
Dann können wir uns auch den endgültigen Standort überlegen.

Während der Unterbau entsteht, mach ich am Monsterle ein bisschen weiter.
Das wird ja nicht lange dauern, denn wie der Schreiner kann's keiner Bild
Und wenn Ihr ins Schwitzen kommt, hat Markus ja schon den Kühlturm.......Bild

Viel Vergnügen

Gruss
Heinz

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#21

Beitrag von Jör g Schmidt » Mi 24. Okt 2012, 20:20

hda hat geschrieben:Hallo,

Das wird ja nicht lange dauern, denn wie der Schreiner kann's keiner Bild
Und wenn Ihr ins Schwitzen kommt, hat Markus ja schon den Kühlturm.......Bild

Viel Vergnügen

Gruss
Heinz
Moin Heinz und Genossen
Da ich heute überhaupt keine Lust hatte die wirklich wichtigen Sachen zu erledigen wie zb Bauanleitung Kräwinklerbrücke oder Anlagenelektrik oder Ontraxs2013-Anlage...

...joo, und irgendwo ist immer Wochenende oder wie war das?

Grundrahmen inklusive Styrodurauflage ist fertig. :mrgreen:
Der Kühlturm war leider nicht in erreichbarer Nähe um sich darin abzukühlen, also habe ich mir jetzt ein Bierchen gegönnt um wenigstens den Flüssigkeitshaushalt wieder ins Lot zu kriegen. :redzwinker:

Fotos vom Bau sind irgendwo im Netz unterwegs und können hoffentlich in Kürze nachgereicht werden.

Und so langsam kreisen wir die passende Epoche für die Hütte ein, I II :? V VI sind schon rausgefallen ...
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#22

Beitrag von Jör g Schmidt » Do 25. Okt 2012, 17:13

Moin Zusammen
hier die versprochenen Bilder zum Unterbau

Der fertige Rahmen, die Kreuze sind verblattet, die Diagonalen dienen zur besseren Aussteifung. Die ist gerade für den häufigeren Transport von Vorteil. Material ist Multiplex, 18 mm stark, 120 mm hohe Streifen, geleimt und gespaxt
Bild

Großzügige Aussparungen für die spätere Verdrahtung

Bild

Styrodur schneide ich am liebsten mit dieser kleinen Bandsäge, das stinkt nicht wie ein heißer Draht und geht ziemlich flott.

Bild

Erste Schicht rosa 30 mm, vorne und seitlich werde ich versuchen ein wenig Gelände anzumodellieren, das macht sich zum Fotografieren besser wenn man nach unten ein wenig "Futter" hat. Ansonsten sind solche Industrieflächen topografisch ja meist uninteressant. :? Alles verleimt und zum flotten weiterarbeiten mit Spax gesichert.

Bild

Fertig, nun fehlt das Gleis um den vorderen und rechten Bereich in der Höhe zu gestalten. Die Übergänge wurden mal grob geschliffen. So leer ist das noch eine große Fläche, aber das wird schon noch eng werden.

Bild
Zuletzt geändert von Jör g Schmidt am Sa 1. Dez 2012, 20:12, insgesamt 1-mal geändert.
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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milocomarty
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#23

Beitrag von milocomarty » Fr 26. Okt 2012, 00:25

Material ist Multiplex, 18 mm stark
Auwa deine rucken :wink: :lol: Bin gespannt auf weitere bilder..
Grusse Martin
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schöne wiessen

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demagkran
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#24

Beitrag von demagkran » Fr 26. Okt 2012, 09:08

Hallo Joerg,

dass nenne ich Massivbau ;), wenn ich da so an meinen Billigrahmen denke....;).
Heinz Treppenstunt zeigt sich auch zaeh, da sind Deine Treppen viel angenehmer zu verarbeiten.
Zu den Gelaenderfarben, wie waere es Gelaender gelb, Handlauf schwarz, oder schwarz gelb,
im Tigerentendesign ;).
Gestern wurde der Kuehlturm im Rohbau fertig,
Bilder folgen.

Gruss aus der Pause.
Markus

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#25

Beitrag von Jör g Schmidt » Fr 26. Okt 2012, 11:03

milocomarty hat geschrieben:
Material ist Multiplex, 18 mm stark
Auwa deine rucken :wink: :lol: Bin gespannt auf weitere bilder..
Moin Martin
joo, geht aber noch, dafür wird der Rest absoluter Leichtbau, inklusive der Kartongebäude.
Und das Teil ist eh zu groß um das später alleine hin und her zu schleppen.
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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