BHW , montaner und so

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
Benutzeravatar

Threadersteller
Jör g Schmidt
EuroCity (EC)
Beiträge: 1123
Registriert: Di 10. Jan 2006, 09:39
Wohnort: an der Wupper
Alter: 53
Kontaktdaten:

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#126

Beitrag von Jör g Schmidt »

Ps
hat hier jemand nach dem großen achteckigen Kühlturm geschrieen? Iss in Arbeit :mrgreen:
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

die Bergischen Hüttenwerke und Belval im Anlagenbau:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=82704
Benutzeravatar

hda
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2198
Registriert: Sa 27. Nov 2010, 19:29
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Intellibox
Gleise: K
Wohnort: Schw.Alb

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#127

Beitrag von hda »

Hurra, es leben noch welche!

Hatte beinahe befürchtet, Ihr lasst mich allein in der Hütte Bild

Hier geh ich zwar auch gerade unter, aber nur in Lampen. Ist nicht so tragisch.

Jörg / Bodo, die Halle ist schick!
Was man da reinstellt? Keine Ahnung.......

Zwei Dinge müssen wir sowieso mal klären.

Wir brauchen eine Gebläse- oder Kompressorhalle, um die Winderhitzer aufzublasen. Das muss ein kräftiges Häuschen sein, immerhin gilt es zwei Öfen zu versorgen. Nach unverbindlichem Gefühl wäre die quadratische Ammoniakhalle geeignet ? Mit Schachbrettfliesen und halben Schwungrädern drin, davon gibts ja ne Menge Bilder.

Und Kraftwerk? Kohle Wasser Öl Dampf?
In ner Wasserkraftwerkhalle ist nicht viel drin, sieht man an Staudämmen.
Könnte man so nachbilden, aber dann fehlt die Energiequelle.

Kohlekraftwerk stell ich mir als geschlossenen Klotz vor ohne Fenster – man bräuchte auch Kohlebunker usw. dazu.

Dampfbetrieb könnte passen. Heizen mit Gichtgas, unterstützt mit Erdgas.
Dampf erzeugen im Heizhaus, mit dem Dampf die Gebläse im Kompressorhaus betreiben.
Als Heizhaus den langen Ammoniak-Teil verwenden, der müsste gross genug sein und bietet wenig Einblick. Daneben muss ein Schornstein hin.

Damit hätten wir Kraftwerk und Gebläse, ohne die geht’s nicht.


In der Tonnendachhalle könnte man doch eine schöne Werkstatt unterbringen?
Werkbänke, Zeichnungsständer, Drehbänke, Bohr- Fräsmaschinen und z.B. eine riesige Schuler-Presse (muss man halt eine machen Bild )
Unterm Dach einen schlecht sichtbaren Hallenkran andeuten, aber einen fetten Haken an zweifach eingeschlagenem Seil ganz runter hängen lassen.....Bild Bild
Zwei Elektroschweisser reinsetzen mit riesigen Blechen – - ist das Tor gross genug?

Na gut, ich bleib lieber bei meinen Lämpchen, bevor ich hier grosse Sprüche mach Bild

Wenn nach Weihnachten die Welt wieder auftaucht, kann man ja konkreter werden.

Bis bald

Gruss
Heinz
demagkran
Ehemaliger Benutzer

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#128

Beitrag von demagkran »

Moooiiinseeeen,

tja, die Kugel dreht sich weiter und die Kollegen waren offensichtlich sehr fleissig
und Heinz scheint so richtig aufzudrehen :bigeek: .
Stille Nacht bei den BHW ist wohl nur oberflächlich gesehen.... :mrgreen: .

Bei meinem Bauabschnitt gibt es wegen hohen Arbeitsaufkommens im wirklichen Leben und dessen physischer Auswirkungen
(dafür sind aber auch bereits 10kg. weg :mad: ) nur kleckerweise Fortschritte zu vermelden.
Dazu einen Post aufzumachen wäre zu zeitaufwändig geworden und hätte eben diese beim Bau nicht aufwenden können.

Die Fortschritte hier habe ich aber schon verfolgt.
Um hier besser Vorwärts zu kommen, habe ich die Aktivitäten bei meiner "Ruhrstahl Hüttenunion" vorübergehend eingestellt.
Hier nun die weitere Fortsetzung, die Fassade des Gebäudes ist mittlerweile fertig,
mit dem Unterbau und den Stahlfachwerkstützen habe ich begonnen.

Bevor die untere Zwischenplatte eingebaut werden kann ( was für eine Wortkreation) , muss wieder eine
Reviöffnung/Versorgungsöffnung für die "Powerline" vorgesehen werden:

Bild

Auch die Bodenplatte benötigt eine solche Öffnung,
die Unschärfe des Bildes ist der Müdigkeit des Fotogradingens zu später Stunde geschuldet....... :mad:

Bild

Dafür jetzt umso schärfer, mit Reviöffnung, da muss nun irgendwie die Einspeisung hin,
dessen Verlauf erst nach Montage der Stakostützen festgelegt werden kann.
Könnte sein, dass ich zur Ideenfindung noch unseren Elektronixer Heinz konsultieren muss :mrgreen:

Bild

Bevor das soweit ist, heisst es, ran an die Fassade, damit eine Stahlbetonwand auch aussieht wie eine solche,
hat Jörg schöne Stürze und Stützen konstruiert, welche einfach auf die Wandplatten geleimt werden,
in etwa geht das so:

Mit Holzleim nur Punkte setzen ( damit es an den Seiten nicht unnötig herausquillt).
Bild

Die Fassaden sind angelasert, damit man sieht, wie man die Auflagen positioniert,
dass geht sehr präzise, die Passgenauigkeit ist exzellent.
Man fängt mit den schmalen Stirnseiten an, zum Test halte ich hier ein Seitenteil an die Wand
( es passt tatsächlich ):

Bild

Bevor also die Seitenteile geleimt werden, sind die Stirnseiten vis a vis an der Reihe:

Bild

Und so sieht das dann im Moment aus, ich find die Optik richtig G**L :fool:

Bild

Bild

Nun geht es mit dem Unterbau und den Kleinteilen/Details wie Treppen, Geländer und Wassertank weiter.

Bilder dazu gibt es dann später.

Viele Grüße.

Markus

P.S. Jörg, Kühlurm 8-eckig, na kuck an, ich wüsste da jemanden......
Zu den Inneneinrichtungen, Kraftwerk und Gebläsemaschinen, ich meine da hätte ich Dir schonmal
was in grauer Vorzeit zukommen lassen, da lässt sich evtl. noch was modellmässig machen.
Ich grabe das gerne nochmal aus ;).
demagkran
Ehemaliger Benutzer

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#129

Beitrag von demagkran »

hda hat geschrieben: Und Kraftwerk? Kohle Wasser Öl Dampf?
.....................................
.......................
.........
Gruss
Heinz
Und da hätten wir schonmal was mit Karofliesen und Dampfmaschinen im Kraftwerk
der Bochumer Westfälischen Stahlwerke.

Bild

Bis demnächst.

Viele Grüße, Markus
Benutzeravatar

hda
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2198
Registriert: Sa 27. Nov 2010, 19:29
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Intellibox
Gleise: K
Wohnort: Schw.Alb

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#130

Beitrag von hda »

Hallo,

na das is wohl was anderes als Fallers Kleinstation Zindelstein, Markus Bild Bild
Damit liegste doch noch locker in der Zeit – bloss keinen Stress vermeiden!
So kannst eh nicht weiter machen, wenn die Arbeit bisher schon 10 kg Kampfgewicht gekostet hat. Sonst fliegste im Sommer glatt mit nem Luftballon davon........Bild

Bei den Winderhitzern mach ich hier nur Druck, weil ich die erste Gruppe im Januar fertig abgeben möchte. Das wird knapp, es sind ja noch Schieber zu machen und die Möblierung der Rohrbrücken, Treppenturm, Aufzug usw........
Die Lampen vermehren sich auch wie die Meerschweinchen, bis jetzt sind es 83. Zwölf kommen noch für die Cowper dazu, ca. 15 für den Aufzug und noch ne ganze Menge für die Rohrbrücken.
Seit Tagen wird hier nur gelötet, geklebt und verkabelt. Aber nur ganz langsam kann man Fortschritte erkennen.

Einige Zeit hab ich mich mit lichttechnischen Versuchen aufgehalten. Das Lämpchen für die Aufzugkabine soll nicht so superhell weiss leuchten wie seine Kollegen. Aber deswegen suche ich nicht nach ner anderen LED, da macht die Reihenschaltung Schwierigkeiten.
Nach einigem Probieren ist die Wahl auf eine Fenster–Malfarbe gefallen


Bild


Das sind zwei gleiche LEDs, die linke hat einen kleinen Klops Farbe drauf.
Erstaunlich ist der benötigte Farbton. Er heisst Haut


Bild


Zuvor hatte ich gelb, rot, orange und braun probiert. Alle nicht zu gebrauchen.
Wenn’s mal nicht mehr gefällt, kannste die Farbe mit Zahnstocher abschieben und ein anderes Tröpfchen aufsetzen.

Die Hauptarbeit ist aber das hier


Bild


Wenn jetzt eine gute Fee käme und – schnipp – alles leuchten würde, hätte ich überhaupt gar nix dagegen......
Bis die Fee die Adresse findet, mach ich halt mal selber weiter.
Hauptsache, dass keine böse Fee irgendwelche Drähte vertauscht Bild

Bis die Tage

Gruss
Heinz
demagkran
Ehemaliger Benutzer

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#131

Beitrag von demagkran »

Moin moin,

Heinz, ich weiss nicht was ich sagen soll, da ist ja der Part mit meinem Bauabschnitt vollkommen unspektakulär.
Hier die Fortschritte im einzelnen, die Betonfassade ist ja weitestgehend fertiggestellt, die Dachpappe fehlt noch,
sowie der Kranz für das Dach muss noch montiert werden, auch fehlt der Wassertank noch.
Bevor es damit weitergeht, heisst es die tragende Konstruktion, sprich die Bodenplatte bekommt die Stakostützen verpasst.

Es sind noch ein paar Bauteile vorhanden.....
Bild


......und die wollen erstmal entsprechend der Baureihenfolge herausgetrennt werden,
wie immer mit einem scharfen Skalpell.
Bild

Die Montage der Stützen erfolgt wieder mit Holzleim, dass Stahlfachwerk wird mit den Seitenprofilen verbunden.
Bild


Damit man die Verzapfungen nicht sieht, werden die Profile mit entsprechenden Streifen abgedeckt.
Bild

Die Fundamente für die Stzützen werden herausgetrennt......
Bild

....und angeleimt.
Bild


Nun wird die untere Bodenplatte zur Montage der Stützen vorbereitet,
als erstes die mittleren Stützen.
Bild

Gleichzeitig werden die Seitlichen Verstärkungsstreben angeleimt.

Die äusseren Stützen haben eine andere Bauform, hier muss man schon beim Zusammenbau
der Stützen darauf achten, dass die Verzapfungen an der richtigen Stelle sind.
Die äusseren Stützen an den Ecken haben au den Aussenflanschen keine Zapfen,
da sie dort über die Bodenplatte hinausragen und mit der Aussenwand bündig abschliessen.
Bild


Aber Achtung, hier bei dem Projekt ist geplant, die Bodenplatte herausnehmbar zu gestalten,
d.h. das Gebäude wird einfach nur darüber gestülpt.
Hier muss nun modifiziert werden, damit die äusseren Stützen nicht wackeln,
bzw. Gefahr besteht, abzubrechen.
Abhilfe: Auf der Innenseite wurden aus den Kartonresten Flansche geschnitten und zusätzlich verleimt,
so werden die Stützen aussen stabil.
Hier an der rechten Stütze zu sehen.
Bild

Und so sieht die komplette montierte Bodenplatte von unten aus.
Bild

Mit dem Treppengeländer geht es weiter.
Die Bauteile im einzelnen:
Bild


Die fein durchbrochenen Trittstufen werden diesmal nicht mit dem Skalpell,
sondern mit dem Modellbauseitenschneider abgetrennt.
Zur Montage werden sie erst auf einer Seitenwange angeleimt:
Bild

Die Nuten bekommen einen kleinen Tropfen Leim mit dem Pinsel verpasst.
Sind alle Stufen eingesetzt, wird die andere Seitenwange trocken eingesetzt.
Das geht einfacher als es aussieht, lässt sich schwer beschreiben, aber vielleicht sagt das Bild
mehr als Worte:
Bild


Man klemmt die Stufen einfach von der einen zur anderen Seite nacheinander ein.
Die Stufen haben einen leichten Klemmsitz.
Das Material verzeiht das Biegen problemlos, da passiert nichts.

Zusammengesteckt:
Bild


Und nun kann die Seitenwange von aussen mit Leim benetzt werden:
Bild

Dann wird die Treppe mit der Bühne verbunden/verleimt:
Bild

Um dann mit der Stütze und der Bodenplatte verbunden zu werden.
Bild

Ich vermute mal, dass die Seitenwangen noch Abdeckstreifen bekommen,
damit man auch hier die Verzapfungen nicht mehr sieht, aber die fehlen bei mir.
Da müsste Jörg mir also beim nächsten Carepaket mal welche beilegen ;).

So sieht das Gebäude nun mit Stützen und Treppe aus, es ist fast fertig.
Imposante Konstruktion.
Bild

Schräge Draufsicht.
Bild

Mir gefällt das richtig gut, auch die Optik mit den Stützen und ihren Verstrebungen sieht schön aus.
Bild

Und zum Schluss noch ein Detailbild der Treppe und Bühne,
man sieht sehr schön, wie fein die Gitterroste durchbrochen sind.
Bild

Mit diesen Bildern verabschiede ich mich nun erstmal zur Nachtruhe und wünsche allen
frohe Weihnachtstage.

Viele Grüße.

Markus
Radovan
Ehemaliger Benutzer

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#132

Beitrag von Radovan »

Bild
MrBinford
Ehemaliger Benutzer

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#133

Beitrag von MrBinford »

@ hda:

Hilfe! Und ich hatte schon meine feinmotorischen Probleme bei EINER (!) LED:

http://www.pbase.com/rabo/image/147516062

Aber ich bin in der Beziehung noch Anfänger mit Tendenz zur Besserung... :D

Ich freue mich auf neue Fotos.

Gruß

Ralf
Benutzeravatar

hda
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2198
Registriert: Sa 27. Nov 2010, 19:29
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Intellibox
Gleise: K
Wohnort: Schw.Alb

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#134

Beitrag von hda »

Hallo,

vielen Dank für die Wünsche, Radovan! Auch Dir frohe Rest-Weihnachten!

Markus, es sieht bald so aus, als würden wir 3-Schicht Betrieb einführen.....Bild Bild

Übrigens hab ich einen Gedanken zum Wassertank. Bei Verwendung als Koksbunker braucht das Gebäude wahrscheinlich keinen Tank. Dann könnten wir ihn doch aufheben und irgendwo als Kessel reinstellen? Für liegenden Einbau ist er zu kurz, dann halt zwei hintereinander?

Ralf, wenn Du einen PKW vorn und hinten beleuchtest, haste bestimmt keine feinmotorischen Schwierigkeiten. Hab mir eh schon oft gedacht, die Micro-Modellbauer und die N- und Z- Fans werden nur milde lächeln über das, was wir für klein halten.......

Wenn Du Dich auf neue Fotos freust, die sind gerade mit aller Gewalt fertig geworden


Bild


Bild


Jetzt ist Nachtruhe befohlen. Die Turm-Rückseite samt Lampen ist ein andermal dran.

Gruss
Heinz
MrBinford
Ehemaliger Benutzer

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#135

Beitrag von MrBinford »

hda hat geschrieben:
Ralf, wenn Du einen PKW vorn und hinten beleuchtest, haste bestimmt keine feinmotorischen Schwierigkeiten. Hab mir eh schon oft gedacht, die Micro-Modellbauer und die N- und Z- Fans werden nur milde lächeln über das, was wir für klein halten.......

Wenn Du Dich auf neue Fotos freust, die sind gerade mit aller Gewalt fertig geworden

Gruss
Heinz
Hallo Heinz, wenn Du Deine LED-Zuleitungen so tarnst, daß sie am Gebäude nicht mehr zu sehen sind, dann stehst Du den N- und Z-Fans in nichts nach.
Ich finde die Fotos klasse. Ich wünsche dem Arbeiter, der gerade den Aufzug betritt, eine ruhige Nachtschicht.
Und die sternenförmigen Lichter auf dem zweiten Foto sehen wirklich realistisch aus.
Ich kann beurteilen, wie so eine Industriekulisse aussehen muß.
Ich stamme aus und wohne in Duisburg-Rheinhausen. Ich habe bei Krupp gelernt (Krupp Hüttenwerke Rheinhausen) und nach der Ausbildung dort in Konti-Schicht zu jeder Tages- und Nachtzeit gearbeitet.
Deshalb kenne ich die Romantik dieser Szenerien und weiß auch, welche Lichtszenen real aussehen und welche nicht.
Damals war alles noch etwas dunkler (eher warmweiß), aber bei Dir sieht es schon ziemlich gut aus. Und heute ist es eben alles moderner...

Gruß

Ralf
AdlerIV
Ehemaliger Benutzer

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#136

Beitrag von AdlerIV »

Hallo Heinz,

wohin verschwindet denn die offene Tür?Bild


Ich wünsche allen noch einen schönen 2. Restweihnachtstag und eine guten rutsch ins neue Jahr, auf gutes gelingen.
Benutzeravatar

Threadersteller
Jör g Schmidt
EuroCity (EC)
Beiträge: 1123
Registriert: Di 10. Jan 2006, 09:39
Wohnort: an der Wupper
Alter: 53
Kontaktdaten:

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#137

Beitrag von Jör g Schmidt »

Moin Zusammen
@Radovan danke und ebenfalls ein frohes Fest und ein gutes 2013.

@Heinz :bigeek: das ja mal wieder Hammer!

@Markus :sabber: der 3te fertige Bau, es geht vorran. Toll deine ausführliche Beschreibung.

@all allen Montanfans und hier lesenden ein erfolgreiches 2013! :wink:
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

die Bergischen Hüttenwerke und Belval im Anlagenbau:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=82704
Benutzeravatar

hda
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2198
Registriert: Sa 27. Nov 2010, 19:29
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Intellibox
Gleise: K
Wohnort: Schw.Alb

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#138

Beitrag von hda »

Hallo,

ein wärmerer Farbton der Beleuchtung wird angestrebt, Ralf, danke für den Hinweis.
Daher das Farb-Experiment mit der Aufzugkabine, da kann man nicht viel falsch machen Bild
Ich möcht nur erst alles am Leuchten haben, weil das noch eine Heiden Arbeit wird.
Anschliessend soll jede Lampe einen Tupfer Fensterfarbe kriegen.

Was das Tarnen der Drähte angeht: Vorne Hui, hinten Pfui......


Bild


Das ist der Aufzug von innen. Aussen muss er natürlich anders aussehen


Bild


Eigentlich hätte über jede Tür so eine Wandlampe gehört. Aus Zeitmangel hab ich sie durch den faulen Kompromiss mit 'Deckenlampen' unter den Bühnen ersetzt.
Nur über der obersten Tür hilfts nix, da muss eine Wandlampe angefertigt werden.
Ebenso für die neu einzufügenden Türen der BHW-Ausgänge


Bild


Die mit 'Fensterglas' versehenen Einzeltüren werden mittels Schablone an die Turm-Rückseite geklebt


Bild


Jetzt muss man mal die vordere und hintere Turmhälfte probeweise zusammenstecken.
Zu diesem Anlass hat das Türmchen sein Feiertags-Wellblech angelegt


Bild


Hier die andere Seite mit den vier zusätzlich einkonstruierten BHW- Ausgängen


Bild


Man sieht zweierlei:
Der Turm ist zu kurz, die oberen Türen stehen im Freien.
Und die Pfeife von Erbauer hat an der Treppenseite das Wellblech vergessen Bild
Das geht jetzt nicht mehr rein.
Heieiei.......

Andererseits ist es aber nicht arg schlimm. Optisch ist der Verlust (hoffentlich) vertretbar und für die notwendige Verlängerung nach oben brauch ich ja noch Material. Da kommen die vergessenen Wellbleche gerade recht.
(Zum Einbau der Türen musste ich schon auf ein Kranteil des zweiten Bausatzes zurückgreifen, sonst hätte ich das Gerüst nicht zusammen gekriegt)

Jetzt sind nur noch die inzwischen zusammengeklebten Wandlämpchen nachzutragen


Bild


Damit ist heute Feierabend. Die fehlende Aufzugtür, Thomas, die hammse ausgehängt und ins Magazin gestellt. Die hätte die noch anstehenden Bauarbeiten nicht überlebt Bild

Und Jörg, eins kann ich Dir sagen:
Tür 1 und Tür 4 sind je 0,5mm zu niedrig angebracht.

Jetzt kannste sehen, wie Ihr die an den Ofen kriegt......Bild

Ich verzieh mich lieber

Gruss
Heinz

milocomarty
EuroCity (EC)
Beiträge: 1192
Registriert: Sa 31. Dez 2011, 03:05
Nenngröße: 0
Stromart: DC
Steuerung: Digitrax DCC
Gleise: Peco
Wohnort: Borne NL
Alter: 54

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#139

Beitrag von milocomarty »

:bigeek: da wird gearbeitet :hammer: Guten rutsch im neues jahr :prost:
Grusse Martin
http://cardiganbaycoastalrailroad.wordpress.com/
schöne wiessen

Nachste DE auftritt 6th US convention 2017 Rodgau DE
Benutzeravatar

hda
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2198
Registriert: Sa 27. Nov 2010, 19:29
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Intellibox
Gleise: K
Wohnort: Schw.Alb

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#140

Beitrag von hda »

Hallo,

...und wie hier gearbeitet wird, Marty! Bild
Wenn man Lampen an die Wand bohrt und dann feststellt, dass Wellblech drunter sein sollte, bleibt nix anderes übrig, als das Wellblech auszuschneiden.....Bild


Bild



Zum Glück passt das Diödchen durchs Loch


Bild


Der Ausschnitt könnte ein paar Zehntel kleiner sein........immerhin kann ich's mit der Passgenauigkeit des Bausatzes aufnehmen, wie man an der Treppenplattform sieht Bild

Wegen der noch anzuschliessenden rückwärtigen Beleuchtung besteht der Aufzug noch aus zwei Teilen.
Ich möchte nämlich einen Belastungstest mit dem zugehörigen Spannungsregler durchführen, solange die Verdrahtung noch zugänglich ist.
Inzwischen sind drei der hinteren Lampen angebracht, die vierte hängen wir fliegend dran und jetzt lassen wir alle 25 LEDs eine Stunde leuchten


Bild


Ne Stunde später ist alles O.K. Bei dem relativ grossen Spannungsunterschied von ca. 9 Volt muss ne Menge Energie verbraten werden, deswegen mach ich bei jeder Regler-Sorte lieber erst mal einen Dauertest.

Wo jetzt die Turm- Vorder- und Rückseite nebeneinander liegen, zeigt sich schon, dass Wandlampen eigentlich besser wirken


Bild


Aber jetzt isset wie et is. Man will ja auch mal fertig werden.....

Die Turmverlängerung ist auch in Arbeit


Bild


Von den komischen Rohrbrücken sind ja einige Profile übrig geblieben, die für die Verlängerung passend gemacht werden können. Sonst stünde ich ganz schön im Freien........ Was dann noch fehlt, wird wieder mit Kranteilen aus dem zweiten Bausatz ergänzt. Die Kränchen müssen dann halt ein wenig umkonstruiert werden, das ficht uns nicht an. Und passendes Wellblech ist auch noch da.

Schaun mer mal, was draus wird.

Gruss
Heinz
Benutzeravatar

Threadersteller
Jör g Schmidt
EuroCity (EC)
Beiträge: 1123
Registriert: Di 10. Jan 2006, 09:39
Wohnort: an der Wupper
Alter: 53
Kontaktdaten:

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#141

Beitrag von Jör g Schmidt »

Moin Heinz
:bigeek: die Wandlampen sind wieder der Wahnsinn.

Und daran kann man sehr schön den Vorteil der Kartonteile sehen. Das Gleiche aus Kunststoff und du müßtest erst löten damit sich die Teile nicht zu einen Klumpen Plaste vereinen. So kannst du "bequem" am Objekt arbeiten. Oder habe ich da einen Denkfehler?
Leider gibt es die verwendeten Teile nur in meiner Restekiste, aber man kann ja mal die Wandhalter dafür antesten.

Wieviel Leuchthütchen sind da jetzt dran? Für den Rest der Hütte können wir vermutlich weitere 500 LEDs bestellen. Sonst leuchten die Cowper wie Weihnachtsbäume und der Rest liegt im Dunkeln.
Oder du sagst auf Ausstellungen: Da wo es leuchtet war ich dran, the dark side of the hütte waren die Anderen... :?

Dafür wäre mal eine expliziete Materialauflistung und Arbeits/Löt-anweisung für ein Powerlichtpack vonnöten. Dann können wir hier in Wtal, Essen und in der Euregia auch passend was zusammenbraten. Ich weiß nicht wie firm Markus in sowas ist, Dirk und meinereiner stehen mit der Elektrik ein wenig auf Kriegsfuß.
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

die Bergischen Hüttenwerke und Belval im Anlagenbau:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=82704
MrBinford
Ehemaliger Benutzer

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#142

Beitrag von MrBinford »

Jör g Schmidt hat geschrieben:
Dafür wäre mal eine expliziete Materialauflistung und Arbeits/Löt-anweisung für ein Powerlichtpack vonnöten. Dann können wir hier in Wtal, Essen und in der Euregia auch passend was zusammenbraten. Ich weiß nicht wie firm Markus in sowas ist, Dirk und meinereiner stehen mit der Elektrik ein wenig auf Kriegsfuß.
Wenn es jemand mit dem Anlöten von superdünnem Kupferlackdraht an Mini-LED nicht so hat -
es gibt auch fertig verlötete. Kosten natürlich etwas mehr. Aber ich habe z.B. LED, die mit bloßem Auge kaum noch zu erkennen sind und wüßte nicht, wie ich mit meinen alten Augen da noch selbst was anlöten sollte... :cry:
Einfach mal beim ledbaron nachgucken.
Z.B.: http://www.ebay.de/itm/30x-SMD-MICRO-LE ... 4abfe0fa4d

Gruß

Ralf
Benutzeravatar

hda
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2198
Registriert: Sa 27. Nov 2010, 19:29
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Intellibox
Gleise: K
Wohnort: Schw.Alb

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#143

Beitrag von hda »

Hallo,

danke wieder für den Hinweis, Ralf! Das ist gut zu wissen. Ganz davon abgesehen, dass die Kleinen kaum sichtbar sind, muss man ja auch noch vorn und hinten und rechts und links unterscheiden.....
Zum Glück ist unsere Ausführung noch lötkolbenfreundlich Bild

Jörg hast recht, zum drauf Löten ist der Karton unschlagbar.
Zum Glück hab ich von den Halterchen einen ausreichenden Vorrat. Man könnte auch ein gerades Abfallstückchen nehmen und einen kleinen Winkel drunter kleben. (die 'Halte-Nasen' an den Bögen haben ja meistens 90°)
An die Wandhalter hab ich auch gedacht, die erscheinen mir aber zu stabil für so ein Lämpchen.

Wieviel Leuchthütchen sind dran? Die Buchhaltung sagt bisher 97. Für die siebte Cowper-Plattform fehlen aber immer noch zwölf. Dann brauchen wir noch einige für die Rohrbrücken und evtl. Schieber, je nachdem wie weit ich da komme.......
Nachher das gleiche nochmal für die zweite Cowper-Gruppe.

Für die Hochöfen wär's wohl nicht schlecht, wenn an den vier Ecken jeder Plattform ein Lämpchen sitzt. Da kann man sie gut mit einem Kartonstückchen ankleben.
Als Innenbeleuchtung einer Ofenhalle könnten ebenfalls vier Stück reichen, das muss man ausprobieren.
Dazu eine Wandlampe über jedem Tor und jeder Aussentür, jede Treppe und jeder Laufgang beleuchtet..........man will ja keinen Ärger mit Berufsgenossenschaft etc.....

Mit Strassenlampen und weiteren Innenbeleuchtungen läppert sich da schon was zusammen........z.B. 3 Stck für die Gartenhäuschen...Bild
Ach so, für die Strassen waren ja Viessmanns o.Ä. vorgesehen.
Die Giessrinne wollten wir ja auch indirekt leuchten lassen. Mein Vorrat an Gelb, Rot und Orange reicht dazu nicht aus, bei nächster Bestellung müssen wir dran denken.

Und jetzt Powerlichtpack / Lötanweisung...........
Hm.

In der Märklin-Fundgrube hab ich kürzlich ein 11,8V DC-Netzteil erstanden, das reicht für 100 Lampen bei der HDAG.
Aber die BHW AG will ja Strechselwom....... Ist ja auch richtig bei so grossen und transportablen Anlagen.

Für Energieversorgung hab ich hier ein paar Bildchen, wem es nicht zu langweilig wird, der kann sie sich mal ansehen.

Die letzte noch freilaufende Wandlampe


Bild


Zufällig ist es das Exemplar, bei dem ich die Diode schon vor dem Löten grau gestrichen hatte. Musste die Lötpads wieder freikratzen......Bild
Aus Tarnungsgründen nehme ich blauen Draht für den Pluspol, Masse ist wie immer schwarz.
An der uns abgewandten Seite ist eine Gehäusekante der LED abgeschrägt, diese Kante bezeichnet den Minus-Pol (um nicht von Anode und Kathode zu sprechen) und sitzt bei allen Wandlampen an der selben Seite, um die Verwechslungsgefahr zu verringern.
Nach dem Löten werden die Drähtchen seitlich mit dem Pinsel-Sekundenkleber am Wandhalter angeklebt. Trocknet aber nicht so schnell wie sonst gewohnt.
In dieser Konstellation leime ich das Ding an die Wand. Nach Trocknung wird rechts und links in Richtung des Drahtverlaufs je ein 0,5er Loch durch Befestigungsplatte und Wand gebohrt und die Drähte durchgezogen. Von hinten mit einem Tropfen Weissleim gesichert. Der hält übrigens die dünnen Drähtchen so gut wie jeder andere Kleber.
Zuletzt wird die ganze Lampe nach Gusto angestrichen, damit sind die Drähte praktisch unsichtbar.

Der Strom dazu kommt aus diesen schon mal gezeigten komischen Dingern


Bild


In der Mitte ein Brückengleichrichter, links der Spannungsregler mit Kühlkörper, rechts der Glättungskondensator. Dieser wäre nicht lebensnotwendig, aber ich bin für geregelte Verhältnisse. Wenn schon Gleichstrom, dann soll er auch halbwegs gerade sein. Geht auch besser zu messen.
An grün/grün kommt 16V AC rein. an grau/schwarz geht 12V DC raus.

Ansicht von unten

Bild


Vor Anschrauben müssen die Leiterbahnen zum Loch hin durchtrennt werden, damit die Schraube schön neutral bleibt........

Was nun mit den 12V passiert, sieht man am Beispiel einer Kuppel-Plattform


Bild


Am blauen Draht (mit blauer Klammer markiert) kommen die 12V an und sausen zur ersten LED. Diese verlassen sie wieder an der angeschrägten (Masse-)Seite und werden zum Pluspol der nächsten geleitet. Gleicher Vorgang an den beiden weiteren Dioden. Am Ende führt der schwarze Draht (orange Klammer) zu Masse.
Wichtig: ALLE angeschrägten Seiten der LEDs müssen in Richtung des schwarzen Drahtes zeigen.
Da diese LEDs 3V Nennspannung haben, verringern sich die ursprünglichen 12V bei jeder Diode um diesen Betrag, so dass nach vier Lamperl nix mehr übrig bleibt. Deswegen wird da der Draht schwarz und geht nach Hause. Mit dem kannste nix mehr anfangen.

Der oben gezeigte Spannungsregler kann ungefähr fünf bis sieben solcher Viererketten versorgen. Inzwischen experimentiere ich mit besseren Kühlkörpern, mangels Auswahl hatte ich da nur ein Stück Alu-Winkel abgesägt.
Muss dann auch mal die Verlustleistung nachrechnen, es ist sicher mehr aus den Reglern rauszuholen.
Jedenfalls sind sie weitaus kostengünstiger als alles andere und auch ziemlich schnell zusammengelötet.

Wenn Ihr Euch das antun wollt, Jörg, dann mach ich ne Stückliste und schick den 'Schaltplan' auf dem Kleinen Dienstweg.

Übrigens sind auf dem Bild noch zwei blanke Stellen an den Drähten zu sehen und vier dunkelgraue Pads an der Bühne. Dort werden nämlich die Lampenmasten angeklebt, die dann diese Plattform beleuchten, weil die hier sichtbaren Lampen ja für die nächst untere gelten.
Die vier Mastlampen werden ebenfalls in Reihe geschaltet und an den blanken Drahtstellen mit angelötet.


Momentan sehen die Kuppel-Plattformen noch so aus


Bild


Die drei Vierer-Reihen sind ziemlich fertig verkabelt. Dazu kommen wie gesagt noch die zwölf 'Stehlampen'.

Alle Minus-Drähte treffen sich dann an dem uns zugewandten Verbindungssteg, alle Plus-Drähte müssen zum hinteren Steg. Dort werden sie jeweils in eins der früher gezeigten Rohre geschoben und müssen dann unten sehen, wo sie bleiben.

Danach sind's ja nur noch sechs weitere Plattformen.

Nu is aber genug gelangweilt. Halt, eins wollt ich noch sagen. Wenn's mit den Vierern mal nicht ausgeht, setzt man halt passenden Widerstand für drei, zwei oder eins ein. Beim Aufzug ist auch eine übrig. Die kriegt ein paar Ohms vor die Nase, dann tut sie auch mit.

So, ich zieh mal weiter meine Drähte und warte auf Anweisung der Bauleitung.
(die Profis, die sich inzwischen totgelacht haben, müssen selber sehen, wie sie wieder auferstehen.......Bild)

Schönen Sonntag!

Gruss
Heinz
Zuletzt geändert von hda am Di 1. Jan 2013, 16:06, insgesamt 1-mal geändert.
demagkran
Ehemaliger Benutzer

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#144

Beitrag von demagkran »

Jör g Schmidt hat geschrieben:...........
.....................................................
Dafür wäre mal eine expliziete Materialauflistung und Arbeits/Löt-anweisung für ein Powerlichtpack vonnöten. Dann können wir hier in Wtal, Essen und in der Euregia auch passend was zusammenbraten. Ich weiß nicht wie firm Markus in sowas ist, Dirk und meinereiner stehen mit der Elektrik ein wenig auf Kriegsfuß.
Moinsen,

löten kann der Markus, hatta ma jelernt, hatta Lötkolben, hattaaa, ;)
Zur Not auch die Elektronischen (P)artikel, nur die Entwicklung überlasse ich unserem "Sprengmeister",
da verfliegt das Dielektrikum am besten :twisted: .

Nachdem ich das so sehe, wie Heinz so illuminiert, da melde ich mal Bedarf für Leuchtstoffröhren an,
benötigt wird da die Bauform 0603 hier ruhig kaltweiss ( ist ja Leuchtstoffröhre), PS-UProfil für Lampengehäuse ist noch reichlich vorhanden.
Diese Röhren würde ich über den Türen verbauen.

Soviel im Moment, leider nichts neues vorzeigbares .
Viele Grüße.

Markus
Benutzeravatar

hda
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2198
Registriert: Sa 27. Nov 2010, 19:29
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Intellibox
Gleise: K
Wohnort: Schw.Alb

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#145

Beitrag von hda »

Hallo,

am Hochofen ruht die Arbeit nie – auch nicht bei den bergischen Hüttenwerken.
Wer heute schon aufgestanden ist, kann sich jetzt davon überzeugen.....Bild

Der Aufzug ist endlich auf die nötige Höhe verlängert


Bild


Man sieht ihm an, dass die Suche nach passenden Bausatz-Restteilen nicht ganz zum angestrebten Ergebnis geführt hat Bild

Aber immerhin wurde dieses Mal daran gedacht, zuerst das Wellblech.......


Bild


und dann die Wandlampe anzubringen........


Bild


Die zusätzlichen Bühnen sind dran, aus der Bastelkiste wurde ein Stück Dachpappe gespendet und elektrisch ist alles fertig.
Leider hab ich zu spät bemerkt, dass mir passende Treppen für die Verbindung von Vorder- und Rückseite noch fehlen, da muss ich jetzt drauf warten.

In der Nähe treibt sich zufällig ein Hochofen einer anderen Firma rum, da bietet sich an, mal zu probieren wie der Turm neben einem Ofen aussieht


Bild


Bild


Bis die Treppen eintreffen, wird der Turm jetzt abgestellt und die Winderhitzer wieder rausgeholt.
Das heisst Drähte ziehen, Drähte ziehen, Drähte ziehen........jetzt kann ich mich nicht mehr mit Turm-Arbeiten rausreden Bild

Dann verschwinde ich halt im Dielektrikum......
War das eigentlich vor oder nach dem Mesozoikum? Bild

Gruss
Heinz
demagkran
Ehemaliger Benutzer

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#146

Beitrag von demagkran »

Nochmal frohes neues Jahr,
hda hat geschrieben: Dann verschwinde ich halt im Dielektrikum......
War das eigentlich vor oder nach dem Mesozoikum? Bild

Gruss
Heinz
Heinz: dat war definitiv danach :mrgreen: .

Der Turm ist eine Augenweide und macht auch bei Deinem Ofen eine verdammt gute Figur.
Die Beleuchtung, also ein Tannenbaum ist nüscht dagegen, da kommt schon eine Wahnsinnsatmosphäre rüber.

Um Deinen Baustellenbericht zu ergänzen, hier nun mein Bauabschnitt, aus dem Bausatz Ammoniakfabrik
entsteht für die BHW die Hochofengaszentrale bzw. Gebläsehalle.
Jörg schneidet die Halle später über Eck auf ( passt nicht vollständig auf das Modul).
So kam der Vorschlag über die Möglichkeit des Einbaus einer entsprechenden Maschineneinrichtung.
Na super ;).
Die Inneneinrichtung der Ammoniakfabrik passt dazu nicht wirklich, aber evtl. können Teile wie die Turbinenhälften
z.B. für die Generatoren Verwendung finden.

Aber zuerst wollen wir Wind haben, also muss für die Platzermittlung dann ein Papier-Dummie herhalten, Voila:
Bild

Das wird von den Dimensionen knapp, scheint aber machbar zu sein, einzig die Realisierung der Gebläsemaschine wirft noch Fragezeichen auf.
Ich favorisiere eine stilisierte oder halbreliefartige Darstellung, eine hochdetaillierte Darstellung mit Armaturen usw.
scheint mir z.Zt. schwierig machbar zu sein.
Das die Maschine abgehackt aussieht, ist richtig.
Der Rest wie Dampfverteiler bzw. Saugrohre räkeln sich im Kellergeschoss rum ;).

Angenehme halbe Arbeitswoche.

Markus
DB-IV-Proto87
Ehemaliger Benutzer

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#147

Beitrag von DB-IV-Proto87 »

Prosit 2013!

Euer Baufortschritt ist beeindruckend - da werde ich mich ranhalten müssen, damit meine RAG-Zeche "Weststern" rechtzeitig Kohle für die Kokerei liefern kann. Oder wollt Ihr etwa im Aachener Revier in Palenberg einkaufen? :)

Hier schon mal ein Bild vom Förderturm...

Bild

Grüße aus Nürnberg,

Alexander
Benutzeravatar

hda
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2198
Registriert: Sa 27. Nov 2010, 19:29
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Intellibox
Gleise: K
Wohnort: Schw.Alb

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#148

Beitrag von hda »

Hallo,

kannst Dir Zeit lassen mit der Zeche, Alexander.
Wir heizen mit Koks Bild......... Kohle brauchen wir erst, wenn die Kokerei betriebsbereit ist. Das dauert. Wir sind ja erst im Dielektrikum.......
Wo die Kohle dann bezogen wird, kommt drauf an, wer Anthrazit liefern kann, aber da fragste lieber die Bauleitung.

Der Turm ist nicht unflott! Hast gleich ein Stück Schacht unten dran gemacht? Bild
Die zukünftige Energieversorgung aller vertretenen Industrien scheint jedenfalls gesichert zu sein.
Dann brauchen wir nur noch einen, der die heutzutage notwendigen Filteranlagen baut. Sonst wird das ganze Forum schwarz, wenn alle Schlote loslegen........

Aber Markus muss ja erst mal Wind machen Bild
Wie wär's mit einem Streifen Moosgummi als Schwungrad-Umfang? Halbkreisförmig auf den Boden geklebt und ein paar Kartonstücke als Speichen eingesetzt?
Ganz ideal wär's natürlich, wenn das Rad richtig drehen würde mit der Pleuelstange dran......aber da ist jetzt die Zeit zu knapp. Wenn alles andere rechtzeitig fertig wäre, könnte man vielleicht ein Auge drauf werfen. Ein paar Motörchen würden schon rumliegen.....Bild

Im Moment haben wir aber ganz andere Beschäftigung.
Die vorläufig letzte Charge Lampen ist in der Trockenkammer


Bild


Die Cowper-Verdrahtung ist auch fortgeschritten


Bild


Am Rande der Verzweiflung bin ich dazu übergegangen, die Drähte auf der Fläche mit Weissleim und einem Papierstreifchen anzukleben. Das hält schnell und gut.
Sowohl mit flüssigem wie mit Gel- Sekundenkleber komm ich da nicht voran. Die Klebefläche des Drahts scheint einfach zu klein zu sein. Hab mich damit schon bei den anderen Cowpern geplagt.
Komischerweise kann ich aber den Draht an die Lampenstangen kleben..........Bild

Die Befestigungen der Lampen müssen eh noch gestrichen werden, also male ich gleich die Bühnen von unten komplett an, dann ist der Drahtverhau fast unsichtbar.

Man glaubt garnicht, was da zusammenkommt, wenn man die drei Reihenschaltungen eines Stockwerks an beiden Polen verbindet und dann je einen gemeinsamen Minus-Draht nach links und einen Plus-Draht nach rechts legt. Und alles muss zwischen den Schächten gelötet werden, weil die Plattformen nicht geteilt sind.

Zu ca. 70% sind alle Drähte jetzt aufgeräumt, man kann mal einen Verbrauchstest für vier Stockwerke machen

Bild


Ein Viertel Ampère, dafür reicht ein Fahrraddynamo.
Allerdings kommen ja noch drei Stockwerke dazu. Und wenn die endlich dran sind, fällt mir ein Hein vom Sterzen.........

Morgen ist Freitag

Gruss
Heinz
Benutzeravatar

Moba_LA
InterRegio (IR)
Beiträge: 214
Registriert: Fr 31. Okt 2008, 13:43
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: CS2 (DCC)
Gleise: C-Gleis
Alter: 29

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#149

Beitrag von Moba_LA »

Nachdem ich ganz am Anfang geschrieben habe, dass ich mich auf weitere Berichte freue, sollte ich auch mal eine Rückmeldung geben :roll:
Dass die bisherigen Bauwerke richtig gut aussehen versteht sich ja von selbst. Da bin ich mal gespannt, ob das nachher auch wirklich alles zusammenpasst, wie es soll.
Ich werd den BHW auch weiterhin im Stillen Besuch abstatten!

Viele Grüße,
Nico
Benutzeravatar

Threadersteller
Jör g Schmidt
EuroCity (EC)
Beiträge: 1123
Registriert: Di 10. Jan 2006, 09:39
Wohnort: an der Wupper
Alter: 53
Kontaktdaten:

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#150

Beitrag von Jör g Schmidt »

Moin Nico

Und allen Anderen: Frohes Neues!

nicht im Stillen, gerne laut und mit Kritik und Text! :charles:
Sonst wissen wir doch gar nicht ob wir das richtig machen.
:fool:
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

die Bergischen Hüttenwerke und Belval im Anlagenbau:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=82704
Antworten

Zurück zu „Anlagenbau“