Parkettbahn im Grünen - Karsamstags-Parkett- und Gartenbahning mit Überraschung

Bereich zur Vorstellung der eigenen Teppichbahnen oder ähnlichen "temporären" Aufbauten von Modellbahnen.

Gewünscht sind insbesondere Fotos (bitte Größenbeschränkungen beachten!) und ggf. Gleispläne der Aufbauten.

Bitte startet in diesem Bereich für jedes "Layout" einen eigenen Thread!
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martin65
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Parkettbahn im Grünen - Karsamstags-Parkett- und Gartenbahning mit Überraschung

#1

Beitrag von martin65 » Di 6. Jun 2017, 15:41

Hallo zusammen,

"Christian ist "Schuld" :D , ein wenig zumindest, denn er lieferte den letzten Anstoß, das auch mal auszuprobieren." ( (Zitat (c) Hendrik :D )

Nach dem ich im Dezember 2013 mit einer "Parkettbahn unterm Weihnachtsbaum" zusammen mit meinem Sohn den Wiedereinstieg in die Modellbahn gefunden hatte, war ich über mehrere Jahre immer nur ein "Weihnachtsbahnfahrer", da die Bahn meist immer nur im Dezember ausgepackt wurde, um dann temporär die Wohnung und das Wohnzimmer zu verschönern, bis es der Frau des Hauses zu viel wurde.

"Mal eben" die Bahn aufbauen, ein paar Stunden spielen, und dann wieder abbauen, war suboptimal. Wenn sie dann schon mal aufgebaut war, wollte Mann damit auch länger spielen, was aber nicht immer ganz konfliktfrei mit den anderen "Wohnzimmer-Nutzungsszenarien" der Mitbewohner klappte. Zumal Gleise und rollendes Material mit den Jahren immer mehr und raumfordernder wurden.

Daher reifte so langsam in mir der Wunsch, das Aufbauen und Abbauen schneller hinzubekommen und ich überlegte mir, dazu irgendwie kleine Module (Strecke, Bahnhof, Wendeschleife, Brücke,...) vorzufertigen, die dann schnell mit losen Schienen verbunden werden können.

"Mal eben" (einen Tag oder ein Wochenende) das Wohnzimmer in Beschlag zu nehmen, wäre damit dann sicherlich auch möglich als Kompromiß mit den Mitbewohnern. Oder man könnte an schönen Tagen vielleicht in den Garten ausweichen.

Und dann las ich hier zufällig im Forum vor knapp einem Jahr "Gartenbahning - Fahren im Fertiggelände" und dachte so bei mir "Geil, Geil, Geil, genau das ist es, ich verlagere einfach das Parkett in den Garten!"

Weil ich aber mit Holzbearbeitung das letzte mal so vor ein paar Jahrzehnten im Werkunterricht zu tun hatte, und ich eher das Gegenteil eines Heimwerkers bin, habe ich dann mal ganz langsam angefangen, mich in die Themen Sägen, Bohren, Schleifen und Leimen einzudenken. Inzwischen macht mir die "Holzbearbeitung" irgendwie Spass, aber um mir den Keller nicht zuzustauben, mache ich es halt nur im Garten und bei schönem Wetter.

Genug der Vorrede. Das Pfingswochenende stand kurz bevor und es versprach schönstes Wetter. Also beschlossen Sohn und ich unseren ersten Testaufbau im Garten zu machen, obwohl noch vieles nicht fertig ist, was eigentlich hätte fertig sein sollen:

Meine Todo-Liste: :)
  • Wendeschleifen noch ohne Trassenbrettchen
  • Trassenbrettchen noch ohne Bohrungen für die Dübel der Unterlegstützen
  • Trassenbrettchen und Bahnhof lagen direkt auf der Wiese
  • "ganz viele" Unterlegstützen mit eingeleimten Dübeln
  • Rampen-/Brückenkonstruktion um von der Terrasse auf die Wiese zu kommen
  • Wendeschleifenumschaltelektronik (wegen Zweileiter-Wendeschleife)
  • mehr Gleismaterial und Brettchen
  • größeres Bahnhofsmodul
Aber was wir hatten wurde aufgebaut und bei dem Rest improvisierten wir:

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Bei der ersten Probefahrt dann die Überraschung: Die Wiese ist alles andere als gleichmäßig und gerade und ähnelt mehr einer Berg- und Talbahn. Weil wir aber nicht genug Unterlegbrettchen hatten, mussten abgeschnittene Strauch-/Aststücke zum unterlegen herhalten. Wie gut, dass es die in unterschiedlichen Dicken im Garten ausreichend gab.

Und die PIKO Doppelstockwagen waren ziemlich "zickig":
- Knick im Gleis nach oben -> Mittelteil setzt auf -> Entgleisung
- Knick/Hänger im Gleis nach unten -> Drehgestell hängt in der Luft -> Entgleisung
- seitlich geneigte Kurve vor Bahnhof/Weiche -> Entgleisung

Die Dostos hatten bereits Roco-Universalkupplungen, jetzt habe ich bei den Wagen auch noch die Puffer entfernt. Und ich habe versucht die ganzen "Gleisunebenheiten" anzugleichen, so dass es möglichst geringe Knicke und Steigungen gibt.

Damit war dann auch irgendwann ein zuverlässiger Bahnbetrieb mit den Dostos (und der BR50, die über jeden Knick ein wenig hüpfte) möglich.

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Ja, die Dostos hingen auch an der BR50. Nicht schimpfen. Es war halt eine touristische Sonderfahrt vom Museumsbahnhof Bochum-Dahlhausen über Hagen und Bochum Hbf ins Sauerland. Oder so ungefähr. :-)

Jedenfalls dürften die Nachbarn sich gewundert haben, warum aus unserem Garten so viel Dampflokgeräusche, samt Pfeifen, Klingeln und Bahnhofsansagen kamen.

Nachdem die Gleise aber einige Stunden in der prallen Sonne gelegen haben, gab es immer mehr Stromunterbrechnungen durch Kontaktprobleme bei den 62188 Gleisen. Ja, nur bei diesen. Mein Tillig-Schinenprüfer leistete mir gute Dienste. Stelle finden, ein bischen Wackeln und weiterfahren. Bei ganz hartnäckigen Kontaktproblemen die Gleise austauschen. Die Kontaktprobleme waren nicht nur zwischen den Brettchen, sondern auch in der Mitte der Brettchen, bei den (festgeschrauben) Gleisen. (Pfeil im Bild)

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Meine Vermutung: Ich hatte im Dezember mal einen Haufen Gleise gekauft, von denen die R4 Kontaktprobleme hatten (viewtopic.php?f=2&t=143210]Trix C-Gleis ... ktprobleme) und aus der gleichen Lieferung dürften die 62188 stammen.

Zum frühen Abend hin, als die Wiese langsam klamm wurde, fingen einige größere Brettchen an sich hochzubiegen. Besonders beim Bahnhofsbrett, bei dem die Gleise nur lose aufgelegt waren, biegte es sich zu den Rändern hin ca. 1-2 cm hoch. Wie sollte man die Brettchen am besten behandeln, damit sie etwas unempfindlicher gegenüber (Tau)-Feuchte von der Wiese werden?

Ach ja, und hier zum Schluß die Eckdaten meiner Variante:
- Trix C-Gleis
- Gleismittenabstand 64,3 mm
- 10 mm dickes Pappelsperrrholz für Trassenbrettchen und Unterlegbrettchen
- 13 cm breite Trassenbrettchen
- 8 mm dicke Dübel
- Trassenbrettchen mit 10 mm großen Dübellöchern
- Dübelmittenabstand 40mm
- Wendeschleifen in R3 ohne Gegenbogen
- Kurven in R3/R4


Es war jedenfalls ein tolles Wochenende, das System wird definitiv vergrößert werden. :-)
Zuletzt geändert von martin65 am Sa 20. Apr 2019, 22:01, insgesamt 6-mal geändert.

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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#2

Beitrag von DerDrummer » Di 6. Jun 2017, 16:29

Moin Martin
Du nachmacher! :fool: Sieht gut aus was du da machst. Nur leider falsches Gleissystem :?
Mach aber mal weiter! Freue mich auf mehr!
(Irgendwie ähnelt dieser Beitrag sehr Deinem bei Christian. Vor allem die Sache mit dem Gleissystem :lol: )
Suche Hobbytrade 63040/73040 sowie 63100-63104/73100-73104!

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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#3

Beitrag von baureihe482 » Di 6. Jun 2017, 16:39

Es ist wirklich geil zu sehen, wie viele Leute das nachbauen... :lol:

Aber, aber: noch hab ich das meiste Zeug. Hab ja auch Vorsprung :wink:

martin65 hat geschrieben:
Di 6. Jun 2017, 15:41
Zum frühen Abend hin, als die Wiese langsam klamm wurde, fingen einige größere Brettchen an sich hochzubiegen. Besonders beim Bahnhofsbrett, bei dem die Gleise nur lose aufgelegt waren, biegte es sich zu den Rändern hin ca. 1-2 cm hoch. Wie sollte man die Brettchen am besten behandeln, damit sie etwas unempfindlicher gegenüber (Tau)-Feuchte von der Wiese werden?
Ein Problem das ich auch habe. Man müsste die Holzteile Hochdruck-imprägnieren, wie Holzschwellen bei der echten Bahn, das ist die einzige Lösung.
Aber das is furchtbar aufwändig...

Schöne Grüße,
Christian (das wahre Vorbild :D )
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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#4

Beitrag von Preussenhusar » Di 6. Jun 2017, 17:31

Ja, wirklich nett, daß das Gartenbahning in H0 lebt :gfm:

leider ist mein Garten nicht sicher genug, ich dürfte das nicht draußen lassen über Nacht,
Außerdem habe ich viel mehr M als C Gleise, das könnte selbst Digital mit Stromstrippen schwerer werden, aber lang könnte es sein.
Ein Teil ist gepflastert, das wäre leichter, aber eben von außen einsehbar und daher für ungebeten Gäste eine Einladung.
So billig können die Gleise gar nicht sein, um sie derart einladend auszustellen.

Ich genieße aber dennoch diese Beiträge und wenn es mal geht, werde ich auch "rausgehen" :)

Weitermachen 8)
Gruß
PH
Mein Name ist übrigens Stefan , aber ich poste als PH

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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#5

Beitrag von Stoecki » Di 6. Jun 2017, 21:07

👣👣👣 'nabend beisammen,

stapfe hier mal als Nicht-Gartenbahnender-Dachbodenteppichbahnbetreiber rein.
Ein Problem das ich auch habe. Man müsste die Holzteile Hochdruck-imprägnieren, wie Holzschwellen bei der echten Bahn, das ist die einzige Lösung.
Aber das is furchtbar aufwändig...
...ist nicht ganz richtig. Ein Leinöl-Nitroverdünnung-Gemisch (1:1) Ist eine sehr praktikable Imprägnierung.
Das Holz (ohne Gleise :!: ) einstreichen; zieht schnell und tief ein. Nitroverdünnung verdampft - Leinöl bleibt im Holz als natürlicher Schutz. Gleise montieren - alles Takko :wink:

(mein alter Herr war Tischler, da nimmt man nicht nur unnützes Wissen mit)

...ansonsten weitermachen zwischen den Gräsern und Büschen.

Carsten
Stoecki grüßt aus der Metropole Ruhr
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Hast'e eine Lok hast' ein Problem, hast'e viele
summieren sich diese :wink:
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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#6

Beitrag von Der Krümel » Mi 7. Jun 2017, 09:49

Hallo Martin,

das sieht auf jeden Fall nach Spaß aus, wenn auch mit kleinen Einschränkungen.

Bei mir haben sich über den Winter auch einige Trassenbretter etwas gebogen, allerdings habe ich auch nur 6mm Sperrholz genutzt, war zu erwarten.
Ich habe bisher fast ausschließlich meine recht große Terrasse genutzt, daher habe ich im laufenden Betrieb keinen weiteren Verzug der Teile feststellen können.
Das Problem äußert sich bei mir noch in einem Rahmen, der zu keinen Entgleisungen o.ä. geführt hat.

Das eine oder andere Modell musste aber schon nach stundenlangem Fahren im Freien einer Wartung zugeführt werden.
Mehrere Märklin-Loks fingen an zu kreischen. Die werde ich mal reinigen und neu fetten.
Zwei Loks (1x Roco, 1x Märklin) hatten entweder ein Hitzeproblem oder die Decoder haben sich so halb verabschiedet, jedenfalls wollten sie irgendwann nur noch in Kriechgeschwindigkeit fahren. Vielleicht haben sie auch nur irgendwelchen Dreck eingesammelt, der jetzt im Getriebe steckt. Mal schauen ...
Dauerbetrieb kennen meine Modelle sonst ja auch nicht: Im Haus habe ich nach wie vor leider nur einen kleinen Testkreis auf einem Anlagen-Unterbau-Gerippe.
Viele Grüße
Hendrik

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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#7

Beitrag von martin65 » Fr 4. Aug 2017, 13:50

Hallo,

wetterbedingt war bisher nicht viel mit Gartenbahning, obwohl inzwischen die Verbindungsbrettchen, Kehrschleifen samt Kehrschleifenelektronik fertig sind. Daher hier auch noch keine neuen Bilder.

Hier nur mal ein Bild einer kurzen Stellprobe meiner variablen Brückenpfeiler aus Gewindestangen.

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Damit kann ich die Rampen schön genau ausnivellieren und perfekt auf die gewünschte Steigung einstellen, auch bei unebenem Untergrund/Steinen, aber um die als Rampe zu nutzen muss ich erstmal noch viel mehr davon bauen.

Möglicherweise mache ich für die Rampe auch ein etwas stabileres Brückenelement auf einer Latte/Leiste, damit ich dafür nicht so viele Stützen brauche. Bauen und Schrauben ist schon irgendwie zeitaufwendig. :)

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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#8

Beitrag von baureihe482 » Fr 4. Aug 2017, 15:06

Ohhh... und was sehe ich im Hintergrund: ein ungemoddeter Seilbagger :lol:

Es gäbe übrigens eine bessere Methode als Muttern oben und unten zur Fixierung. Das Ganze nennt sich Einschlagmutter :wink:

Schöne Grüße,
Christian
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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#9

Beitrag von martin65 » Fr 4. Aug 2017, 16:01

baureihe482 hat geschrieben:
Fr 4. Aug 2017, 15:06
Ohhh... und was sehe ich im Hintergrund: ein ungemoddeter Seilbagger :lol:
Ja, der von meinem Sohn. Damit hat er mir die Brettchen angeliefert. Noch ist er Stolz, dass er es überhaupt geschafft hat, den Bagger zu bauen. Modden kommt vielleicht in ein paar Jahren. :)
baureihe482 hat geschrieben:
Fr 4. Aug 2017, 15:06
Es gäbe übrigens eine bessere Methode als Muttern oben und unten zur Fixierung. Das Ganze nennt sich Einschlagmutter :wink:
Tsss ... Sachen gibts. Den Begriff musste ich erstmal googeln. :o
Klingt praktisch. Danke für den Tipp, das werde ich bestimmt mal ausprobieren.


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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#10

Beitrag von martin65 » Mo 28. Aug 2017, 20:51

Hallo,

das letzte Ferienwochenende haben wir mal wieder zum Gartenbahning genutzt.

Für die Stützpfeilerbrettchen habe ich Christians Hinweis beachtet und Einschlagmuttern verwendet. Wenn man die von der richtigen Seite einbaut, sind sie ja sogar richtig praktisch. :D

Endlich konnte ich auch Weichen zwischen den beiden Hauptgleisen einbauen, dank der Kehrschleifenelektronik/Module, die auch im (warmen) Sonnenlicht zuverlässig geschaltet haben.

Unsere "Paradestrecke" war die geschwungende Rampe. Die heraustehenden Gewindestangen haben uns dabei nicht gestört, es waren für uns einfach Masten, an denen die (imaginäre) Oberleitung befestigt war.

Das Nivellieren mit den Gewindestangen war allerdings beim Aufbau recht zeitaufwendig, aber damit, und mit meiner elektronischen Wasserwage konnten die Steigungen und Querneigungen alle so eingestellt werden, dass die DoStos auf Anhieb problemlos und betriebssicher fuhren.

Auch das Auspacken/Einpacken der Wagen und Loks in die Originalverpackungen hat doch einige Zeit benötigt. Nur der um zwei Wagen verlängerte PIKO-ICE 3 war schnell fahrbereit, weil wir für diesen eine Trainsafe-Travel haben.

Für die Zukunft überlege ich, da noch was besseres zum verpacken und transportieren des Fahrmaterials zu nutzen.

Jedoch das verbiegen der Bahnhofsplatte (durch unebene Wiese und auch feuchte Wiese) führte immer noch zu leichten Knicken in der Steigung. Hier überlege ich mir, ob ich die Bahnhofsplatte nicht auf eine starre, möglichst niedrige Rahmenkonstruktion setze, damit sie plan bleibt.

Bei Personenzügen haben wir uns jetzt erstmal darauf festgelegt, dass wir jeweils Lok plus fünf Wagen (genauso lang wie der PIKO ICE 3 mit zwei Ergänzungswagen) fahren. Das ist für uns schon lang genug, damit es gut aussieht, aber noch kurz genug, damit der Bahnhof (zur Not) noch ins Wohnzimmer passen könnte.


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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#11

Beitrag von Der Krümel » Di 29. Aug 2017, 11:22

Das sieht schon mal richtig gut aus, Martin.

Wären es nicht Gleise ohne Pickel, hätte ich gesagt "Ich komme mal rum". Ein paar noch im DC-Zustand befindliche Umbau-Kandidaten habe ich hier auch noch liegen.
OK, Bochum (müsste es ja laut Deinem Profil sein, oder 8) ) ist auch nicht ganz um die Ecke (160km), aber ganz aus der Welt ist es natürlich nicht ... :mrgreen:
Viele Grüße
Hendrik

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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#12

Beitrag von lernkern » Di 29. Aug 2017, 11:31

Tag.

Schöne Bilder, danke vielmals. Besonders beim letzten komme ich ins Schwärmen. Die Traxxe hatten es mir nie so angetan, aber als Diesel haben sie echt was.

Ein Rahmen könnte was bringen gegen das Knicken des Bahnhofs, aber solange der zweigeteilt ist, bin ich nicht so wirklich überzeugt. Besser wäre vermutlich, den Bahnhof wie die hiesigen "Erfinder" des Gartenbahnings auf der Terasse aufzubauen. Wenn der Platz langt.

So einen Hundeknochen wie ihr könnte ich auch langsam aufbauen - in der Garage halt. Und etwas kleiner. Wenn hier nur langsam mal der Frühling kommen würde. 14°C sind mir echt zu kalt...

Grüße

Jörg


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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#13

Beitrag von martin65 » Di 29. Aug 2017, 13:23

Hallo,

und hier noch ein Bild eines heutigen Testaufbaus.

Zu sehen ist eine BR 50 in Maßstab 1:87 meiner kleinen Gartenbahn vor einem echten Zechen-Grubenwagen der hiesigen Zeche im Maßstab 1:1 meiner großen Gartenbahn. Das Bild dürfte sogar "Epochenrein" sein. :-)

P.S. Den Grubenwagen im Garten habe ich mit dem Garten übernommen, und jetzt steht der halt da wo er steht und bewegt sich kein Stück mehr. Ich lasse ihn ein wenig zuwuchern und er erinnert an die letzte Zeche (wie so viele Grubenwagen, Gerüste und Förderräder die hier überall in Gärten und Parks rumstehen) meiner Heimatstadt.

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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#14

Beitrag von Heldvomerdbeerfeld » Do 31. Aug 2017, 06:37

Hey Martin,

ich such hier jetzt grad herum und finde meinen Beitrag bei dir nicht mehr. Ich glaub, ich hatte damals was geschrieben und dann ist das Stummiforum state of the art wieder mal verreckt. Da hat es sich meinen Beitrag nicht gemerkt und ich hab ihn nie wieder verfasst. Peinlich eigentlich.

Mich erinnert das Ganze hier so sehr an den Christian, es ist einfach eine Freude deinen Aufbau zu sehen, weils bei mir viele Erinnerungen an deinen Bayrischen Kollegen weckt :D

Das Foto mit der Lore find ich eines der spannendsten überhaupt hier im Stummiforum. Da hast du also ein Grundstück gekauft auf dem eine Lore gestanden ist und einfach stehen gelassen? Herrlich! :fool:
Und dann fährt da deine H0 Dampflok unten durch, noch viel skurriler gehts eigentlich kaum!

Ich werde wie bisher auch weiterhin deine Basteleien verfolgen und empfehle wie auch beim Christian einen stets sauber gestutzen Rasen, hihi

lg
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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#15

Beitrag von Shinji » Do 31. Aug 2017, 13:00

Heldvomerdbeerfeld hat geschrieben:
Do 31. Aug 2017, 06:37
Ich werde wie bisher auch weiterhin deine Basteleien verfolgen und empfehle wie auch beim Christian einen stets sauber gestutzen Rasen, hihi
Achwas, so eine Urwaldumgebung hat doch rein optisch auch was zu bieten.

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Parkettbahn im Grünen - Weihnachtssaison

#16

Beitrag von KleTho » Sa 25. Nov 2017, 01:23

Hallo Martin,

wie sieht es bei Dir aus? Weihnachten naht :mrgreen: .

Nachdem ja die Gartensaison wohl auch bei Dir im Westen vorbei ist, wirst Du Dich wohl schon wie Christian auf das Indoor-Parkett-Bahning unterm Weihnachtsbaum vorbereiten :lol: .

Ja, dass mit dem Lagerplatz, das kennen wir wohl alle :oops: . Nicht jeder kann soviel Glück wie Carsten haben und seine Kartons unbehelligt zu einem neuen Wandschmück stapeln :wink: .

Also, lass dann mal wieder die Bilder sprechen.
Mit herzlichen Grüßen aus München

Thomas

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Mein Thread über meine Parkettbahn in Schwabing, jetzt mit Inhaltsverzeichnis


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Re: Parkettbahn im Grünen - Weihnachtssaison

#17

Beitrag von martin65 » Sa 25. Nov 2017, 17:02

KleTho hat geschrieben:
Sa 25. Nov 2017, 01:23
Hallo Martin,

wie sieht es bei Dir aus? Weihnachten naht :mrgreen: .

Nachdem ja die Gartensaison wohl auch bei Dir im Westen vorbei ist, wirst Du Dich wohl schon wie Christian auf das Indoor-Parkett-Bahning unterm Weihnachtsbaum vorbereiten :lol: .
Oh Schreck! Ja ist den schon wieder Weihnachten? Das kommt ja immer so plötzlich und unerwartet. :)

Pläne hatte ich viele gemacht. Um den begrenzen Platz im Wohnzimmer besser zu nutzen, wollte ich in die Höhe gehen und eine imposante Rampen- und Brückenkonstruktion bauen. Und passend zu den Trassenbrettchen einen schönen langen Bahnhof irgendwohin (am besten quer durchs Zimmer). Und versuchen, die Frau des Hauses davon zu überzeugen, dass es doch "besser" wäre, wenn wir nicht nur Teile des Wohnzimmers, sondern auch Esszimmer und Diele für die Bahn nutzen würden.

Nur die Realität sind anders aus. Da ich ja mangels geeignetem Hobby-/Kellerraum ein "Schönwetter-im-Garten-Hobby-Schreiner" bin, und der Herbst nass und kalt ist, gab es im Herbst bisher noch keine weitere Holzbearbeitung (und ich bräuchte *viele* Brückenpfeiler und Brettchen für die Rampe und Brücke), so dass ich mir schon überlegte, mit ein paar Zeichnungen und Skizzen zu nem Schreiner vor Ort zu gehen und Trassenbrettchen und Pfeiler nach Vorgabe sägen zu lassen. Aber ob die sich um so einen Kleinkram auch kümmern ohne mich dabei Arm zu machen? Nebenbei war (und bin) ich beruflich auch ziemlich eingespannt, so dass ich mich nicht wirklich drum kümmern konnte.

Das Fazit der vielen Worte: Konkret in der Planung ist leider noch gar nix.
Vermutlich werde ich irgendwann mal was spontan aufbauen aus dem was halt gerade so da ist.


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Re: Parkettbahn im Grünen - Weihnachtssaison

#18

Beitrag von martin65 » Do 4. Jan 2018, 22:26

martin65 hat geschrieben:
Sa 25. Nov 2017, 17:02
KleTho hat geschrieben:
Sa 25. Nov 2017, 01:23

wie sieht es bei Dir aus? Weihnachten naht :mrgreen: .

Nachdem ja die Gartensaison wohl auch bei Dir im Westen vorbei ist, wirst Du Dich wohl schon wie Christian auf das Indoor-Parkett-Bahning unterm Weihnachtsbaum vorbereiten :lol: .
Vermutlich werde ich irgendwann mal was spontan aufbauen aus dem was halt gerade so da ist.
Ganz ohne Bahn ging gar nicht :) , also haben wir spontan was aufgebaut: viewtopic.php?p=1774001#p1774001


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Parkettbahn im Grünen - Indoor Rampenbau

#19

Beitrag von martin65 » So 14. Jan 2018, 12:34

Hallo zusammen,

heute haben wir mal eine Stellprobe meiner (losen und noch ungeleimten) Rampen-/Brückenelemente gemacht.

Für die Stützen verwende ich oben und unten je ein 13cmx7cm Brettchen aus 10mm Pappelsperrholz und das Mittelteil ist ein Rundholz aus Buche mit 50mm Durchmesser, das ich in den benötigten Längen gesägt habe.

Da meine Trassenbrettchen zwei 62188 lang sind (37,6 cm) ist das auch der Abstand der Stützen in der Geraden und weil ich die Rundhölzer in einer 1cm Abstufung gesägt habe, komme ich damit bei den Geraden auf eine Steigung von 2,66% (wieviel Steigung ich in bei einem R3/R4 Kurvenelement habe, habe ich bisher nicht ausgerechnet).

Die Stellprobe war natürlich nicht einfach nur eine Stellprobe, sondern wurde in den Bahnbetrieb eingebaut. Alle mussten helfen die Rampe aufzubauen. Die V100 hat die Brettchen und das Rundholz angeliefert und musst dabei ziemlich ackern, in der Kurve haben die Räder etwas durchgedreht, die Holzladung mit Überbreite war recht schwer. Auch der im Hintergrund sichtbare und noch unfertige Lego Schaufelradbagger musste beim Brückenbau helfen.

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Umbau Märklin C-Gleis schlanke Kreuzung 24740 auf Zweileiter (Trix C-Gleis)

#20

Beitrag von martin65 » Fr 9. Feb 2018, 19:23

Hallo zusammen,

beim Trix C-Gleis gibt es ja leider keine schlanke Kreuzung 12,1 Grad und lange habe ich darüber nachgedacht wie ich das ersetzen kann und ich habe immer mal ein wenig drumrumgeplant weil ich doch ziemlichen Respekt davor hatte an Gleisen herumzusägen und die dabei möglicherweise kaputt zu machen.

Doch irgendwann reichte es mir, denn ich wollte einen "vernünftigen" zweigleisigen Abzweig von einer zweigleisigen Hauptstrecke haben.

Also habe ich mir eine Märklin 24740 gekauft, auf den Tisch gelegt und kurz meditiert.

Als erstes störten mich die Pukos. Also weg damit. Mit einer Wasserrohrzange habe ich die beiden Puko-Schienen auf der Mitte der Unterseite hin und her bewegt bis sie wegen Materialermüdung gebrochen sind. Von der Bruchstelle konnte ich die Schiene dann mit einigem Kraftaufwand nach oben biegen und so die Pukos, einer nach dem anderen, nach hinten mit rausziehen.

Bild

Das letzte Stück habe ich dann jeweils kräftiger gezogen und mit einem Ruck habe ich dann die restliche Mittelleiter-Schiene herausgerissen.

Bild

Das schöne an dieser Variante: Die Anschlusslaschen für den Mittelleiter hängen am Mittelleiter und sind mit herausgerissen worden.
Damit stören sie später beim verdrahten nicht.

Kleiner Flachwitz am Rande: "Was hast Du gegen Pukos?" - "Eine Wasserrohrzange." 8)


Bild

Jetzt müssen noch die vier Verbindungen (bei den vier Gleisanschlüssen) zwischen den Schienen durchgetrennt werden, wozu ich einen kleinen Seitenschneider verwendet habe. Im Bild oben habe ich die Untere bereits durchtrennt.

Als nächstes habe ich mal mit einem Multimeter nachgemessen, welche Schienen miteinander elektrischen Kontakt haben und welche nicht.
Auf dem nachfolgendem Bild sind elektrisch verbundene Schienen mit der gleichen Farbe markiert.

Bild

Damit war klar wie nun die Verbindungskabel eingelötet werden mussten. Und zwar so wie auf dem nachfolgenden Bild. Mehr ist nicht notwendig.

Bild

Und zum Schluß hier ein Gesamtbild meines "Abzweig-Moduls".

Bild

Das wird so noch auf ein Trassenbrettchen fest montiert, dann kann man es in Zukunft fix zusammenstecken. Natürlich kommen die Böschungsstücke vorher noch dran und möglicherweise lackiere ich die Bettung der Kreuzung noch mit Revell "Aqua Color Erdfarbe matt, 87" und knipse vorher die restlichen Plastik-Puko-Nippel, die noch am Gleis sind, auch noch ab. Die Schwellen anzustreichen spare ich mir allerdings, denn der Farbunterschied ist nicht so groß und selbst neue Trix C-Gleise haben, je nach Typ (oder Charge?), schon leichte, sichtbare Farbunterschiede zueinander.

Wenn man mit dem Finger über die Schiene streicht, fühlt man am Trix/Märklin Gleisübergang eine scharfkantige Stelle. Möglicherweise feile ich die Kante noch minimal ab, damit es sich nicht so scharfkantig anfühlt. Der Höhenunterschied als solcher ist aber minimal und stört überhaupt nicht beim fahren. Es ruckelt nicht wesentlich mehr wie sonst bei einer Weichenfahrt.

Alles in allem hat der Umbau knapp 20 Minuten gedauert. Plus 10 Minuten Meditation ganz zu Anfang. Ach ja und zum Schluss der Disclaimer: Falls das jemand nachmacht und sich bei meiner Brute-Force-Abreiss-Methode das Gleis zerstört bin ich nicht Schuld. Alles auf eigene Gefahr. :)


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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#21

Beitrag von oberlandbahn » Fr 9. Feb 2018, 19:34

beim Trix C-Gleis gibt es ja leider keine schlanke Kreuzung 12,1 Grad und lange habe ich darüber nachgedacht wie ich das ersetzen kann und ich habe immer mal ein wenig drumrumgeplant weil ich doch ziemlichen Respekt davor hatte an Gleisen herumzusägen und die dabei möglicherweise kaputt zu machen.
So, das ist mal eine verdammt gute und harte Anleitung zum Umbau, lieber Martin :gfm:!
Wenn man mit dem Finger über die Schiene streicht, fühlt man am Trix/Märklin Gleisübergang eine scharfkantige Stelle. Möglicherweise feile ich die Kante noch minimal ab, damit es sich nicht so scharfkantig anfühlt. Der Höhenunterschied als solcher ist aber minimal und stört überhaupt nicht beim fahren. Es ruckelt nicht wesentlich mehr wie sonst bei einer Weichenfahrt.

Alles in allem hat der Umbau knapp 20 Minuten gedauert. Plus 10 Minuten Meditation ganz zu Anfang. Ach ja und zum Schluss der Disclaimer: Falls das jemand nachmacht und sich bei meiner Brute-Force-Abreiss-Methode das Gleis zerstört bin ich nicht Schuld. Alles auf eigene Gefahr. :)
Das scharfkantige stört im Betrieb nicht. Es sind rechnerisch 0,4 mm. Bei mir paßt das einwandfrei. Bin so frei und stelle ein aktuelles Bild meiner Kombination ein. Nicht an den Farben stören, die hatten einen anderen darstellerischen Zweck :roll:.

Bild

Eine zweite Märklin-Kreuzung liegt bereit und die werde ich nach Deiner Methode umbauen. Ich habe mir bei der ersten Kreuzung die Mühe gemacht, die Puko-Löcher zugemörtelt (ja, der "Mörtel" :mrgreen:) und braun nachgebessert.

Und wenn Märklin irgendwann einmal für Trix die schlanke Kreuzung auflegt? Ich brauche keine mehr :)!

Klasse gemacht!

Bild
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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#22

Beitrag von DerDrummer » Fr 9. Feb 2018, 19:54

Moin Martin
Schicker Umbau :gfm:
Die einfachere Variante wäre einfach auf Pukos umzusteigen :fool:

Lg
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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#23

Beitrag von oberlandbahn » Fr 9. Feb 2018, 22:31

martin65 hat geschrieben:Der Höhenunterschied als solcher ist aber minimal und stört überhaupt nicht beim fahren. Es ruckelt nicht wesentlich mehr wie sonst bei einer Weichenfahrt.
Aber es klackert richtig schön :). Bei manchen Lokmodellen denke ich, gleich haut's die aus dem Gleis. So beispielsweise die E 52 von Fleischmann, die gerade bei mir ihre Runden dreht - immer schön über die Kreuzung :sabber:...

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Re: Parkettbahn im Grünen - Gartenbahning in H0

#24

Beitrag von martin65 » Sa 10. Feb 2018, 21:59

oberlandbahn hat geschrieben:
Fr 9. Feb 2018, 19:34
Das scharfkantige stört im Betrieb nicht. Es sind rechnerisch 0,4 mm. Bei mir paßt das einwandfrei.
Richtig, es stört im Betrieb nicht. Aber ich habe Bedenken, dass sich dadurch auf Dauer vielleicht der Verschleiss an den Haftreifen erhöht.

oberlandbahn hat geschrieben:
Fr 9. Feb 2018, 19:34
Eine zweite Märklin-Kreuzung liegt bereit und die werde ich nach Deiner Methode umbauen.
Viel Glück. Lass mich wissen, ob es bei Dir auch so gut geklappt hat.

oberlandbahn hat geschrieben:
Fr 9. Feb 2018, 19:34
Ich habe mir bei der ersten Kreuzung die Mühe gemacht, die Puko-Löcher zugemörtelt (ja, der "Mörtel" :mrgreen:) und braun nachgebessert.
Ich lass die Löcher einfach auf. Mich stören die nicht. Mut zur Lücke. :)

DerDrummer hat geschrieben:
Fr 9. Feb 2018, 19:54
Die einfachere Variante wäre einfach auf Pukos umzusteigen :fool:
Möglicherweise. Aber es hatte auch es etwas destruktiv-befreiendes, die Pukos aus dem Gleis rauszureissen. Damit konnte ich meinen Ärger über Märklin, immer noch keine schlanke Trix-C-Gleis Kreuzung herauszubringen, externalisieren und gleichzeitig etwas nützliches schaffen. :wink:


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Testoval zu Karneval

#25

Beitrag von martin65 » Sa 10. Feb 2018, 22:13

Hallo,

für die Ein- und Ausfahrt meines Bahnhofs Bochum (https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=149586) hatte ich schonmal die schlanken Bogenweichen bestellt und wollte dafür heute eigentlich nur schnell ein einfaches zweigleisiges Testoval mit viergleisigem Bahnhof aufbauen.

Doch als ich so am bauen war, wollte ich weitermachen. Also habe ich dann meine restlichen Gleise aus dem Keller geholt und erstmal auf dem gesamten Parkett verteilt um dann spontan zu schauen, was ich wo und wie damit bauen könnte.

Für den Bahnhof und die Hauptstrecke wollte ich komplett mit schlanken Weichen und R3/R4 Kurven bauen, aber weil ich noch recht viele R1/R2 Kurven und steile Weichen habe, wollte ich die für einen Güter- und Rangierbahnhof nutzen, der vom Hauptgleis abzweigt. Denn meine Güterwagen sind allesamt recht kurz und da stören die engen Kurven nicht so stark wie bei langen Personenwagen.

Das Gleisbild entwickelte sich so beim bauen, ich schaute so aufs Parkett, was da so rumliegt und habe dann einfach spontan immer weiter gebaut und ausprobiert ohne vorherige Planung. Meinen neuen zweigleisigen Abzweig habe ich dann auch noch mit eingebaut, auch wenn die abzweigende zweigleisige Strecke aus Platzgründen nicht sehr weit geht und nur in einer Kehrschleife mündet. Und irgendwie hat es sich beim bauen ergeben, ohne dass ich es bewusst geplant hatte, dass das Oval dann dreigleisig wurde, mit dem engen inneren Gleis als reinem Güterverkehr-Gleis.

Bild

Bei den roten Kreisen passen im Wintrack-Plan die Gleise nicht zueinander, in der Realität habe ich davon aber nichts gemerkt.

In grün habe ich die fertig aufgebauten "Trassenbrettmodule" eingezeichnet, in blau die neuen, die erst noch auf einem Trassenbrett fixiert werden müssen. Mit meinen verschiedenen Varianten von Trassenbrettmodulen kann ich zwar schnell aufbauen (dafür sind sie ja auch gedacht), aber man kann sich damit natürlich nicht so gut und flexibel an bestehende Raumverhältnisse anpassen (zum Glück ist der Garten viel Größer als das Wohnzimmer :) ) und ist damit auch auf einfachere Gleisfiguren beschränkt.

Leider hat meine Trix V 100 Kontakt-Probleme in der Bogenweiche. Wenn sie den inneren Abzweig der Bogenweichen (egal aus welcher Richtung) befährt, wird sie stromlos und bleibt stehen. Die Länge des stromlosen Bereiches dürfte ca. 0,5 cm bis 1 cm sein. Nur wenn sie mit mindestens 50% Höchstgeschwindigkeit über die Weiche fährt, hat sie noch so viel Schwung, dass sie über den stromlosen Bereich drüberrollt und dann wieder Strom bekommt. Die genaue Ursache dafür muss ich mir aber noch genauer anschauen.

Alle anderen Loks und Wagen fahren absolut zuverlässig über die Bogenweiche und auch den Abzweig und nach meinen eigenen Tests gab es dann heute auch noch einen schönen Spiel-Betrieb von Vater und Sohn.

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