Weissenbachtalbahn

Bereich zur Vorstellung der eigenen Module und Segmente.

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Silbergräber
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Re: Weissenbachtalbahn

#101

Beitrag von Silbergräber » So 3. Feb 2019, 15:41

Das Zusammenspiel von Anlage und Hintergrundkulisse ist immer wieder grandios.

LG

Jörn
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--------------------------
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"Auf schmaler Spur in den Oberharz"
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=144119

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Re: Weissenbachtalbahn

#102

Beitrag von Michael K. » So 3. Feb 2019, 15:58

Hallo Uli,

die Aufnahmen von Deiner Anlage finde ich immer grandios, die Stimmung ist wirklich toll. Irgendwann fange ich doch noch mal mit Schmalspur an :lol:

Bis denn
Michael
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Re: Weissenbachtalbahn

#103

Beitrag von 90erGolf » Mo 4. Feb 2019, 19:45

Hallo Uli,

auch von mir ein großes Kompliment für deine Schmalspurbahn :D !
Besonders die Variante mit den Oberleitungsmasten und der Schweizer Schmalspur :gfm: , insbesondere weil auch der schöne Altbautriebwagen der MOB von Bemo im Einsatz war/ist :wink: ...

Ich bin auch gespannt, wie es mit dem Bahnhof weitergeht. Hast du für diesen auch die Möglichkeit mit und ohne Oberleitung geplant?
Gruß aus Baden,

Philipp

Hier geht's zu meinen Modulen (H0m, Thema Montreux-Berner Oberland-Bahn):
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Re: Weissenbachtalbahn

#104

Beitrag von Expat » Di 2. Apr 2019, 19:17



Hallo Stummis,

Zunächst vielen Dank an Matthias (den ich letztmals vergessen habe zu erwähnen...), Markus, Jörn, Michael und Philipp für die freundlichen Meldungen.

Zu Philipp’s Frage:
Ich bin auch gespannt, wie es mit dem Bahnhof weitergeht. Hast du für diesen auch die Möglichkeit mit und ohne Oberleitung geplant?
Für den neuen Bahnhof habe ich das nicht eingeplant. Bei dem „alten“, bestehenden Bahnhof habe ich die tatsächliche Umsetzung erst einmal zurückgestellt. Aber gedanklich wird es wohl auf einen Mittelmast mit beidseitigen Auslegern (auf einer Seite dann über 2 Gleise) hinauslaufen. Typisch ist das, soweit mir bekannt, vor allem für die italienischen Bahnen und Straßenbahnen, aber durchaus auch bei schweizer Bahnen zu finden – z.B. bei der RhB im Bahnhof Tirano.



Inzwischen ist es beim Bahnhof weitergegangen. Letzte Leitungen wurden gezogen und auch die letzte Weiche nun eingebaut. Hier war dann doch eine kleine Änderung zum Plan notwendig und die eigentlich geplante Y- Außenbogenweiche wurde durch eine normale Weiche ersetzt, um einen gefälligeren Gleiseverlauf auf das Nachbarsegment zu erreichen.

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Vor allem habe ich nun den Bereich um das Lagerhaus und den Überladekran angegangen. Hier mussten zunächst der Kran und das Lagerhaus zumindest grob gebaut werden um Gleisabstände zu prüfen und festzulegen. Und dann wollte ich hier noch eine Straßeneinbettung vornehmen. Das stellte sich als langwieriger heraus als gedacht.

Angedacht war von Anfang an ein “schönes, altes“ Kopfsteinpflaster.
Also Profile auf Pertinax gelötet um dann mit Pflaster „aufzufüllen“. Profile meint hier die eigentlichen Gleise und Innenschienen um Rillenschienen zu imitieren. Und hier ist unbedingt häufiges Testen mit verschiedenen Fahrzeugen dringend angeraten – Innenradsätzemaße unterscheiden sich deutlich – stärker bemerkbar übrigens bei den H0e Fahrzeugen. Da mußte ich die Innenschienen mehrmals korrigieren, bis alle (hoffentlich) Wagen auch problemlos rollten.


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Eigentlich erst zu diesem Zeitpunkt habe ich mich mit dem Vorbild solcher Ladestraßen näher auseinandergesetzt: Und da mußte ich feststellen, daß zumindest bis in die 1950/60er Jahre viele kleinere Bahnhöfe – wie ja dieser auch einer ist – meist nur geschotterte/gesandete Fahrbereiche hatten (die entsprechen schlammig waren, wenn es geregnet hatte). Kopfsteinpflaster gab es eher in größeren Bahnhöfen. Erst mit zunehmenden Karftfahrverkehr Ender der 1950er Jahre wurden diese Ladestraßen dann angepaßt und asphaltiert. Aber Asphalt wollte ich hier nicht nachbilden und ich dachte kurzzeitig darüber nach es bei geschotterten Fahrwegen zu belassen. Aber nun hatte ich ja schon mal fleißig gelötet und außerdem fand ich Kopfsteinpflaster einfach schön.

Auch waren bei Kopfsteinpflasterungen nicht immer Rillenschienen verlegt, sondern der Gleismittelbereich schlicht gepflastert. Da hätte mir ggf einige Arbeit ersparen können, wenn ich nicht schon die Rillen gelötet hätte...

Ich habe verschiedene Optionen für die Pflastergestaltung angedacht und zum Teil ausprobiert:
  • Gipsplatten – gibt ein gutes Bild aber Übergänge nicht einfach und gerade an Rändern Bruchgefahr. Schwierig einzupassen, wenn die Gleise leicht im Bogen verlaufen) wie zum Teil hier. Selbst ritzen wäre die individuelle Alternative: Nur wenn ich zu einer längeren Haftstrafe verurteilt werden sollte... Reinigen der Gleise schwierig und führt leicht zu Beschädigungen des Pflasters.
  • Kunststoff-/Prägeplatten: Bruchsicherer und gutes Bild – aber bei größeren Flächen Übergänge oft sehr deutlich zu sehen. Sehr genaues Anpassen notwendig.Teilweise ist die Struktur nicht sehr tief oder ausgeprägt.
  • Folie mit Prägung (Busch): pro: Flexibel und leichte Bearbeitung. Contra: Oberflächenstruktur nicht glatt wie für Kopfsteine typisch. Könnte man ggf mit leichten Gipsüberzug nachhelfen...
  • „Stein“- straßen: z.B: Ch Kreativ/Noch: Die wohl neueste industriell gefertigte Methode, Straßen nachzubilden, und diese haben das Rennen gemacht: Die Steinstruktur überzeugt mich.
Zumindest die Noch/CHKreativ Produkte sind auf einem Gummiträgermaterial aufgebracht, was eine gewisse Flexibilität ermöglicht und erlaubt schöne unebene Straßen/Plätze. Auch ein gutes Anpassen an die Gleise möglich. Insbesondere die Innenstreifen zwischen den Rillenschienen konnten hier nahtlos eingepasst werden, da sich die Straßenmatte auch leicht „quetschen“ lässt.

Dieser schwarze Gummiträger erleichtert auch die Aneinanderpassung verschiedener Pflasterstücke, wenn man auch den Untergrund schwarz streicht. Kleinere Spalten zwischen einzelnen Pflasterstücken fallen so nicht auf und man hat tatsächlich den Eindruck einer einheitlich gepflasterten Fläche.

Und schließlich eine weiterer, für mich sehr wesentlicher, großer Vorteil dieses Materials ist, daß man die Gleise mit dem Schienenreinigungsgummi unproblematisch reinigen kann: Das Pflaster nimmt keinen Schaden – zumindest bislange, trotz intesiven Proberubbelns.


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Ferner ist auch eine Laderampe für die Schmalspur entstanden. Auch hier habe ich mich für eine Kopfsteinpflasterung entschieden (auch wenn wieder nicht unbedingt typisch für die 1950 Jahre). Und bei den Abschluß-/ Randsteinen habe ich mir das Leben auch leichtgemacht – und schlicht den Schutzstreifen der Matten verwendet... Eine Auffahrtrampenseite wird aber wohl nur geschottert.

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Zu guter letzt "musste" ich das Pflaster ein wenig einschmuddeln und etwas Moos pflanzen... damit schon mal ein wenig Grün auf der Platte ist....


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Das war es denn auch schon: Man mag es nicht sehen, aber diese Arbeiten haben doch einige Zeit beansprucht. Das Ergebnis entspricht meiner Zielsetzung.

Jetzt geht es wahrscheinlich mit üblichen, wenig aufregenden Arbeiten weiter, wie Gleise altern und schottern ...


Beste Grüße

Uli
auf schmaler Spur

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Michael K.
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Re: Weissenbachtalbahn

#105

Beitrag von Michael K. » Mi 3. Apr 2019, 09:24

Hallo Uli,

die Fläche sieht wirklich gut aus, diese Noch-Platten kannte ich nicht. In den Detailaufnahmen wirken die Fugen recht tief, vielleicht kann man da die sichtbaren Übergänge noch etwas unsichtbarer machen; ein Bekannter von mir hat da eine interessante Methode: Er mischt Gips mit Farb-Pigmenten im gewünschten Ton (meist eher hell), streut das über die Fläche, pinselt das dann trocken in die Fugen und sprüht anschließend entspanntes Wasser mit einem sehr feinen Zerstäuber drüber. Da sind dann tatsächlich keine Übergänge mehr sichtbar. Ich weiß aber nicht, ob das mit den Noch-Matten funktioniert - falls Du das testen willst, vielleicht besser an Resten außerhalb :wink:

Bis denn
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Re: Weissenbachtalbahn

#106

Beitrag von volvospeed » Mi 3. Apr 2019, 10:41

Hallo Uli,

das sieht aber schon richtig gut aus!! Was die Fugen anbelangt, vll. reicht es auch etwas feinsten Sand ( Chinchilla Sand / Tierabteilung ) einzukehren und mit Ponal/Wasser/Spüli gemisch zu fixieren. Andererseits macht es aber auch nix, denn ich finde die 3D Wirkung sehr gut
Mfg Manuel

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Re: Weissenbachtalbahn

#107

Beitrag von Thoralf » Mi 3. Apr 2019, 11:31

Hallo, sehr schön (und ganz schön viel Moos)! Wollte fragen ob Du noch ein paar Gullideckel/Schachtabdeckungen einsetzen willst? Das lockert die Fläche ein bisschen auf... Habe meine Heki-Kanaldeckel auch nachträglich hineingedrückt und mit Skalpell ausgeschnitten. Grüße, Thoralf
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Re: Weissenbachtalbahn

#108

Beitrag von GSB » Do 4. Apr 2019, 05:28

Guten Morgen Uli,

Das sieht richtig gut aus! :gfm:

Hab das Noch Pflaster ja auch beim Dorfplatz verwendet und bin sehr zufrieden. :D Ich hab bei mir noch die Fugen mit dem Fugenmaterial von Juweela verfugt, das kehrt man auch trocken ein und besprüht es nachher mit Wasser. :wink: Würde ich aber jetzt an Deiner Stelle nicht mehr machen, sonst ist auch die Wirkung vom Moos dahin und Du musst auch da nacharbeiten... :?

Gruß Matthias
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Re: Weissenbachtalbahn

#109

Beitrag von Expat » So 7. Apr 2019, 19:45



Hallo Stummis,

Vielen Dank für euren Besuch und insbesondere die Beiträge und Anregungen von Michael, Manuel, Thoralf und Matthias.

@Michael und @ Manuel
„die Fläche sieht wirklich gut aus, diese Noch-Platten kannte ich nicht. In den Detailaufnahmen wirken die Fugen recht tief, vielleicht kann man da die sichtbaren Übergänge noch etwas unsichtbarer machen; ein Bekannter von mir hat da eine interessante Methode: Er mischt Gips mit Farb-Pigmenten im gewünschten Ton (meist eher hell), streut das über die Fläche, pinselt das dann trocken in die Fugen und sprüht anschließend entspanntes Wasser mit einem sehr feinen Zerstäuber drüber. Da sind dann tatsächlich keine Übergänge mehr sichtbar. Ich weiß aber nicht, ob das mit den Noch-Matten funktioniert - falls Du das testen willst, vielleicht besser an Resten außerhalb “
„Was die Fugen anbelangt, vll. reicht es auch etwas feinsten Sand ( Chinchilla Sand / Tierabteilung ) einzukehren und mit Ponal/Wasser/Spüli gemisch zu fixieren.“
Ja, ihr habt Recht, die Fugen sind noch relativ tief. Wobei die Nahaufnahmen auch noch vor der Einsandung/ Bemoosung erfolgten. Aber selbst danach sind sie bei solchen Nahaufnahmen noch tief. Aber man darf nicht vergessen, daß man als Betrachter/Betreiber nie so nah am Pflaster steht. Ich habe in der Tat weitere Versuche unternommen und noch mehr feinen Sand eingestreut. Bei normaler Betrachtung wird das Bild dann aber „schwammig“, meint, man erkennt die Kopfsteinpflasterstruktur immer weniger. Und damit ist ja der Sinn dahin. So wie nun „verfugt“, mach es aus Betreiberperspektive ein gutes Bild. Aber eine gewisse Aufhellung mit Pigmenten will ich nicht ausschließen.


@Thoralf
Wollte fragen ob Du noch ein paar Gullideckel/Schachtabdeckungen einsetzen willst? Das lockert die Fläche ein bisschen auf... Habe meine Heki-Kanaldeckel auch nachträglich hineingedrückt und mit Skalpell ausgeschnitten.
Zumindest vorgesehen habe ich es – aber in dieser Phase, bei der noch einge grobere Arbeiten folgen werden, wollte ich noch nicht so ins Detail gehen. Die Gefahr, daß feinere Strukturen beschädigt werden, ist da zu groß. Selbst das Einbringen des „Moos‘“ ist eigentlich etwas voreilig – aber ich wollte nicht widerstehen.... Daß es Kanaldeckel auch von Heki gibt, wußte ich gar nicht, und werde die auch mal ansehen, wenn es soweit ist. Vielen Dank für den Hinweis.


@Matthias
„Ich hab bei mir noch die Fugen mit dem Fugenmaterial von Juweela verfugt, das kehrt man auch trocken ein und besprüht es nachher mit Wasser. Würde ich aber jetzt an Deiner Stelle nicht mehr machen, sonst ist auch die Wirkung vom Moos dahin und Du musst auch da nacharbeiten... “
Juweelas Kopfsteinpfalster hatte ich ursprünglich vorgesehen: Es ist auch sehr schön, die einzelnen Steine etwas wuchtiger (aber ich finde nicht unverhältnismäßig) und die Fugen sehr schön schmal. Allerdings ist das Trägermaterial nicht so flexibel wie das der Nochmatte. Da der Gleisverlauf leicht gekrümmt ist hier, erwies sich das Noch-Kopfsteinpflaster als das leichter zu verarbeitendes Produkt. Bei Nochs Kopfsteinpflasterstrße gefiel mir auch, daß diese Straßen an beiden Seiten eine Reihe Abschlußteine haben (nicht zu verwechseln mit dem Schutzstreifen, der ja eigentlich zu entfernen ist).

Ein Nacharbeiten bzw endgültiges Finish wird noch kommen, wenn andere Arbeiten abgeschlossen sind und es an die eigentliche Detailierung geht... Braucht ja auch Prellböcke, Kanaldeckel (wie Thoralf richtig anmahnt), ggf einzelne Grasbüschel und Unkraut, Gerümpel, Verladegut, und und und ... das ist der Teil, der mir beim Anlagenbau am meisten Spaß macht und worauf ich mich auch schon freue.


Und schon wollte ich das bisher Geschriebene als Beitrag einstellen, als mir dann eine "tolle Idee" kam, die eine generelle Umgestaltung dieses Bereichs erfordern würde.

Ursprünglich – und „final“ war geplant, die Normalspur weiterzuführen und einen Fabrikanschluss vorzusehen.

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Aber dann, weis der Kuckuck warum, dachte ich, man könnte doch eigentlich auch die Schmalspur weiterführen. Das hatte ich zwar schon einmal in die Überlegungen einbezogen aber dann schnell verworfen. Aber nun kam mir eine Idee, die mich nicht mehr so ganz loslässt...

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Tja, und wenn ich dieses Teufelchen nun nicht mehr aus den Kopf bekomme, wird wohl nochmal einiges an Pflaster aufgestemmt werden müssen... Aber darüber schlafe ich sicher nochmal einige Nächte.


Beste Grüße

Uli
auf schmaler Spur

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Re: Weissenbachtalbahn

#110

Beitrag von GSB » So 7. Apr 2019, 20:10

Hallo Uli,

na ist ja klar daß ich für die Schmalspurvariante stimme! :mrgreen:

Ist aber völlig normal daß man im Laufe des Baus nochmal andere Ideen bekommt und dann bissle umgestaltet. :wink: Und wenn Du da Pflaster rausreißt und evtl. was beschädigst ist es überhaupt nicht schlimm - das kannste dann vorbildgerecht mit Asphalt ausflicken... :lol:

Gruß Matthias
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Re: Weissenbachtalbahn

#111

Beitrag von E 69 » So 7. Apr 2019, 20:45

Guten Abeiden

ist Umladehalle Eigenbau oder von welcher Firma?

MFG
Wolfgang


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Re: Weissenbachtalbahn

#112

Beitrag von E 69 » So 7. Apr 2019, 20:47

E 69 hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 20:45
Guten Abend

ist Umladehalle Eigenbau oder von welcher Firma?

MFG
Wolfgang

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Michael K.
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Re: Weissenbachtalbahn

#113

Beitrag von Michael K. » Mo 8. Apr 2019, 10:50

Hallo Uli,

Danke für die Erläuterungen zu dem Noch-Pflaster! Wenn die Fugen nach oben breiter werden, ist das mit dem Verfüllen natürlich eher kontraproduktiv...

@Wolfgang: Wenn ich raten darf, würde ich auf den Baywa-Bausatz von Ex-Pola/Faller tippen, mit modifiziertem Dach, kann aber sein, dass es den auch mal ohne den typischen Dachaufsatz gab...

Bis denn
Michael
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Re: Weissenbachtalbahn

#114

Beitrag von volvospeed » Mo 8. Apr 2019, 15:08

Hallo Uli,

beide Varanten finde ich gut, wobei ich auch mehr zu Variante 2 mit der Schmalspur tendiere.
Denke schlichtweg, das es interessanter Aussehen und auch vom Betrieb her sein wird. Die Frage ist jetzt aber wo führt das Gleis nach links hin ? Als reine Betriebsbahn, wäre das ja nicht zwingend notwendig, aber die Umladung ist so denke ich auch noch nicht stimmig. Was braucht man in einer Galvanik ? Säure, Laugen, irgendwelche Zusatzstoffe, An und Ablieferung der zu galvanisierden Teile. Mit dem Bockkran unten rechts könnte man die festen Stoffe von der Regelspur umladen, aber was ist mit den flüssigen Stoffen ? Auch galvanisierte Teile, sowie die Rohteile könnten da umgeschlagen werden. Der Rest wird per Lkw von und in die nähere Umgebung transportiert.

Hierzu hab ich eben mal recherchiert, vielleicht ist der Denkansatz für Dich hilfreich.

http://www.chemie.de/lexikon/Galvanotec ... _Verfahren

Edit: Brainstorm, Du hast ja die Umladehalle da rechts, dort könnten die flüssigen Stoffe von 2 achsigen Regelspur Tankwagen, in kleinere Behälter umgepumpt werden ( denke da z.B. an Bulks (Epoche V,VI), Spezialbehälter Eigenbau( Epoche III&IV) ) die dann mit der Betriebsbahn in die Galvanik gefahren werden. An der Galvanik werden die Behälter dann mit dem Stapler abgeladen und an die Tauchbäder gebracht. Die kleinere Halle in Variante 2 könnte dabei als Zwischenlager für Rohteile und Fertigteile fungieren. Man könnte auch noch irgendwo eine kleiner Gefahrgutlagerplatz einrichten.
Mfg Manuel

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Re: Weissenbachtalbahn

#115

Beitrag von pollotrain » Mo 8. Apr 2019, 16:11

Moin Uli, :wink:

auch ich als bekennender Schmalspurbahner finde Deine
neue Überlegung sehr gut, :gfm: :!:
Bin gespannt wie der weitere Verlauf wird.
Gruß Thomas 8)

Weihnachtsmarkt 29.11. - 23.12.2019
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Re: Weissenbachtalbahn

#116

Beitrag von Expat » Do 11. Apr 2019, 21:15


Hallo Stummis,


Vielen Dank für eure Beiträge, Matthias, Wolfgang, Manuel und Thomas, auf die ich zumindest noch eingehen will, bevor ich mich für einige Tage aus dem Staub mache...


@ Matthias
Ist aber völlig normal daß man im Laufe des Baus nochmal andere Ideen bekommt und dann bissle umgestaltet. Und wenn Du da Pflaster rausreißt und evtl. was beschädigst ist es überhaupt nicht schlimm - das kannste dann vorbildgerecht mit Asphalt ausflicken...
Du hast Recht – man kann bis zum Abwinken planen und dennoch stellen sich beim Bau dann neue Perspektiven und Änderungserfordernisse ein. Dennoch schade, daß ich da nicht einige Tage früher d‘rauf gekommen bin...


@Wolfgang und @Michael
Ist Umladehalle Eigenbau oder von welcher Firma?
@Wolfgang: Wenn ich raten darf, würde ich auf den Baywa-Bausatz von Ex-Pola/Faller tippen, mit modifiziertem Dach, kann aber sein, dass es den auch mal ohne den typischen Dachaufsatz gab...
Das Gebäude ist – wie Michael schon richtig geschrieben hat – von Pola/Faller und derzeit wohl schlicht unter dem Begriff „Lagerhalle“ geführt. Im Bausatz wie ich ihn gekauft habe, ist der hölzerne Dachaufsatz an sich zwar enthalten – nicht aber dessen Dach! Schade und ich weis nicht, warum Faller diesen nicht beibehalten hat – denn beim ursprünglichen Pola-bausatz war dieser dabei. Eventuell „schnitze“ ich dieses Dach dann selber aus Platten.

Diese Gebäude ist von mir eigentlich als Landhandel beabsichtigt, der sowohl von der Schmalspur als auch von der Normalspur angeschlossen ist. Eine eigentliche direkte Umladestelle von Schmalspur zu Normalspur (und umgekehrt), Wagen zu Wagen, wird es (neben den Möglichkeiten über den Bockkran umzuladen oder Normalspuwagen gesamt auf Rollwagen umzusetzen) am anderen Banhofsende (anderes Segment) geben (in Form einer Überladehalle wie sie z.B. in Sachsen aber auch in Marbach bestand) .


@ Manuel
Die Frage ist jetzt aber wo führt das Gleis nach links hin ?
Ebenso wie das Normalspurgleis soll der Hauptstrang der Schmalspur links in einen Tunnel einmünden der dann in die „weite Welt“ und einem etwas außerhalb (hier wortwörtlich) liegenden Betriebsbahnhof führt – nämlich zum Schattenbahnhof/Trainsafeanschluss. Das bedeutet, daß der Schmalspurbahnhof zumindest auch zum Durchgangsbahnhof würde – was nicht bedeutet daß hier nicht Züge in zwei verschiedene Richtungen enden oder beginnen könnten.

Die Ausführung des Hauptstranges des Schmalspurgleises aus dem Bahnhof in der neuen Planung ist zugegeben nicht die genialste Lösung: Grundsätzlich wird das Hauptgleis in der Weichengerade geführt - hier liegt das Hauptgleis aber in der Abzweigung während das gerade Gleis an die Ladehalle führt. Man könnte hier zwei Weichen mit einer DKW (an Stelle der einfachen Weiche links neben der Laderampe (wen es interessiert zur Orientierung siehe hier: http://abload.de/image.php?img=p1020628wjkpb.jpg )) zusammenfassen: Aber in H0e gibt es da nichts von der Stange, die in Frage kommende Stelle ist bereits zu verbaut, und vor allem betrieblich bin ich selbst bei H0 Normal eher ein "gebranntes Kind" mit solchen komplexeren Weichen. Also lass ich hier die alte Weisheit "keine Regel ohne Ausnahme" greifen. Und das dann gleich 2 mal - denn auch bei der Weiche zum eigentlichen Fabrikanschluss kommt keine andere Variante in Frage.
Als reine Betriebsbahn, wäre das ja nicht zwingend notwendig, aber die Umladung ist so denke ich auch noch nicht stimmig. Was braucht man in einer Galvanik ? Säure, Laugen, irgendwelche Zusatzstoffe, An und Ablieferung der zu galvanisierden Teile. Mit dem Bockkran unten rechts könnte man die festen Stoffe von der Regelspur umladen, aber was ist mit den flüssigen Stoffen ? Auch galvanisierte Teile, sowie die Rohteile könnten da umgeschlagen werden. Der Rest wird per Lkw von und in die nähere Umgebung transportiert.
Die Bezeichnung „Galvanische Fabrik“ beruht eigentlich schlicht darauf, daß der Bausatz (noch von Pola – inzwischen auch wieder bei Faller unter anderer Bezeichnung) so bezeichnet wurde. Was diese Fabrik letztendlich herstellen wird, ist noch nicht beschlossen. Aber mir schwebt etwas vor, was die Beförderung von Chlorgas und/oder Säure erfordert: Hier war die Bahn lange Zeit das einzige Beförderungsmittel, auf dem solche Güter (halbwegs) sicher transportiert werden konnten und durften. Selbst wenn, wie hier, nur eine kurze Distanz zu überbrücken ist. Auf Rollwagen geschemelte Wagen wären hier ebenfalls sinnvoll einsetzbar.


@ Thomas,

Danke, daß du wieder vorbeigesehen hast – natürlich halte ich dich/euch gerne auf dem Laufenden, wenn es wieder etwas Wesentliches zu berichten gibt. Aber es geht ja nicht so schnell wie ich manchmal gerne hätte...


Und damit dann von mir auch schon mal vorab: „Schöne Ostern“!

Beste Grüße

Uli
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Claus B
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Re: Weissenbachtalbahn

#117

Beitrag von Claus B » Sa 13. Apr 2019, 22:21

Hallo Uli,

ich möchte einen Gegenbesuch machen und ein paar Zeilen bei Dir lassen. Dein Hintergrund :gfm: richtig gut. Prima Arbeit - Du hast die MMZ Kulissen toll aufeinander abgestimmt und eine Weite damit vorgetäuscht die auf den Modulen eigentlich nicht vorhanden ist.

Mir gefällt das Bild besonders
Expat hat geschrieben:
Bild
Das Dorf ist ein Stück aus der vierteiligen Stadtkulisse - richtig?

Das 'da fehlt nur Heidi' Zitat :bigeek: - da kann man nur drüber lachen! :lol: :lol: :lol: Ich bin mit einer ÖBB 50er von Villach nach Kötschach Mauten gefahren. Sobald der Zug von der Hauptstrecke runter ist siehst Du so eine Landschaft. Was man auch sieht, sind die total gut gepflegten Stationsgebäude an der Strecke - da könnte sich die DB mal was abschneiden. Da werden keine Stationsgebäude abgerissen sondern erstklassig wieder instandgesetzt.

Danke für den Kopfsteinpflastertip - den habe ich sofort 'abgespeichert'. :wink:

Die Sache mit der Einfachfahrleitung - durch die Nut sind die Masten verdrehsicher und schnell aufgebaut - für eine Session mit E-Lok oder E-Triebwagen perfekt. Es verändert sich ein wenig der Charakter der Bahn - nicht zum negativen, es sieht nur ein bisschen anders aus.

Weiterhin viel Spass am gemeinsamen Hobby
Glück auf und bis demnächst aus Essen Altenbeck Bild
Grüße aus dem Ennepe-Ruhr Kreis
Claus B

Mein aktuelles Projekt: Essen Altenbeck - Baubericht!
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scientific
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Re: Weissenbachtalbahn

#118

Beitrag von scientific » Do 16. Mai 2019, 17:14

Ich hab mir deine Bilder mit großer Bewunderung angesehen.

Du hast ein wirklich gutes Händchen für realistische Gestaltung. Was mir am allermeisten ins Auge gestochen ist, sind die Felsen, Geröll und Schotter an den Abhängen zum Fluss bzw. neben dem Gleis. Das hab ich noch nie so realistisch ausgeführt gesehen. Sieht echt so aus, als ob das echtes Gelände wär und der Hang durch zuviel Regen im Lauf der Zeit ausgewaschen und ein wenig abgerutscht ist...

Wie hast du das so realstisch hingekriegt?

lg jakob


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Re: Weissenbachtalbahn

#119

Beitrag von Expat » Sa 7. Sep 2019, 08:56

Hallo Stummis,

Nach ausgedehnter Sommerpause melde ich mich nun auch mal wieder.

Zuerst einmal zur Post:

@Claus
Vielen Dank für deinen Besuch und deine positive Beurteilung. Es freut mich, wenn neben der eigentlichen Anlagenvorstellung doch der ein oder andere Bericht, z.B. über das Kopfsteinpflaster, Anregungen oder Hilfe bieten kann.


@Jakob
Du hast ein wirklich gutes Händchen für realistische Gestaltung. Was mir am allermeisten ins Auge gestochen ist, sind die Felsen, Geröll und Schotter an den Abhängen zum Fluss bzw. neben dem Gleis. Das hab ich noch nie so realistisch ausgeführt gesehen. Sieht echt so aus, als ob das echtes Gelände wär und der Hang durch zuviel Regen im Lauf der Zeit ausgewaschen und ein wenig abgerutscht ist...

Wie hast du das so realistisch hingekriegt?
Ebenfalls vielen Dank für deinen Besuch und deine sehr netten Anmerkungen.

Ich kann und will nicht behaupten, daß es keine bessere Fluß- oder Bachgestaltung gäbe, denn die gibt es sicherlich. Eine sehr schöne Gestaltung findet sich beispielsweise z.B. hier, bei Andreas https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... start=1300

An sich versuche ich nur, mich am Vorbild zu orientieren (!) und zu scharfe Übergänge zu vermeiden. Besondere „Geheimrezepte“ habe ich sicher nicht. Wenn ich mal wieder Bachlauf baue, was absehbar ist, kann ich es etwas dokumentieren.



Und damit zu einigen neuen Entwicklungen:


Zunächst habe ich, wie schon letztmals angekündigt, für die Schmalspur am Landhandel eine zusätzliche Weiche und ein Gleis eingebaut, um hier ggf auch die Schmalspur auf Folgesegmente weiterführen zu können. Den damaligen Kopsteinpfalsterbereich mußte ich notgedrungen herausreißen und dann neu verlegen. Parallel hierzu wurden die meisten Gleise eingefärbt und zum Teil eingeschottert. Und, fast schon wie erwartet, bei der EKW hat sich dann ein Teil elektrisch isoliert, und mußte nochmals gesondert angeschlossen werden.

So sieht es nun aus:

Bild

Bild

Bild




Damit habe ich mich dem anderen Bahnhofssegment zugewandt.
Hier wurden nochmals elektrische Anschlüsse überprüft und dann die Überladehalle final positioniert :

Bild

Bild


Das Rollwagengleis erhielt an beiden Seiten Stützschienen um ein Kippen des Rollwagens bei Auffahren der Normalspurwagen zu verhindern

Bild



Anschlußsegement Schmalspur


Und nun mußte auch die ursprüngliche Ausfahrt der Schmalspur aus dem Bahnhof festgelegt werden, und damit einhergehend das Nachbarsegment.

Und hier (wie ja schon auf der anderen Seite) warf ich meine bisherige Planung ziemlich über den Haufen:

Ursprünglich war nämlich dieses Anschlußsegment als ziemlich großes Segment geplant, auf welchem die Schmalspur einen 180 Grad Bogen beschrieben hätte und auch ein Sägewerkanschluß vorgesehen war.


Bild


Bei der neuerlichen Betrachtung gefiel mir dieser Plan aber weniger: Das Ladegleis des Sägewerkes war zu sehr im Bogen und auch relativ kurz. Außerdem wäre dieses Segment sehr unhandlich geworden. Und schließlich schränkt es den weitern Modul-/Segment-Aufbau sehr ein, da ich zwangsläufig 180 Grad kehrt gemacht hätte.

Nach einigen Herumspielereien, beschloß ich nun dieses Segment aufzuteilen und auch von der Landschaftsgestaltung vollständig voneinander abzukoppeln:

Bild


Dies hat nun auch den Vorteil, daß ich nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof und der Tunneleinfahrt wieder auf meiner Modulanschlußnorm gelandet bin, d.h. hier andere geeignete Module grds. frei anschließen kann. Der Einbau eines Tunnels hatte mich etwas gewurmt, da ich auf dieser Strecke eigentlich begründen wollte, dass Rollwagenverkehr möglich ist bis zu einer späteren, tunnelreichen Bergstrecke (deshalb gemischter Rollwagen und Schmalspurgüterwagenverkehr). Ein schlichter Geländeeinschnitt gefiel mir nicht im Zusammenspiel mit der umgebenden Geländeform. Aber niemand sagt ja, daß es ein (angenommener Weise – im Modell ist er ja zweifellos kurz) langer Tunnel ist. Hier ist es angenommen ein kurzer Tunnel der im Normalspurprofil ausgebrochen ist , so wie z.B. die beiden (sog. Kleiner (44 m) und großer (262 m)) Bruderndorfer Tunnel auf der Waldviertler Bahn Gmünd- Groß Gerungs, und erlaubt, wie die vorgenannten Tunnel, Rollwagenverkehr.



Gestaltung:

Viele werden jetzt nun – nicht ganz zu Unrecht – sagen: Schon wieder Bach mit Brücke und Tunnel - noch dazu wenn das nächste Segment tatsächlich so gebaut wird, wie gegenwärtig geplant (denn auch hier ist wieder ein Bach und wohl auch ein Tunnel vorgesehen....).
Ja, ja, ich gebe es zu: Mir gefällt diese Komposition sehr. Vielleicht wegen schöner Kindheitserinnerungen vom Spielen an (und in) Bächen und in der Sommerhitze das Erinnern an Kühles besonders gut anfühlt? Aber auch, weil jede dieser Brücken doch anders ist und zugleich klein und nicht dominant.
Ich hatte durchaus andere Gestaltungselemente in meine Überlegungen einbezogen, wie Vorstadt oder einen Straßenübergang. Dennoch entschied ich mich für diese Variante:
Zum einen wollte bewußt einen Wechsel vom betriebsamen Bahnhof zum mehr Landschaftlichen, Geruhsamen schaffen.
Zum anderen erlaubt mir dieser Bach und der Höhenzug auch zu erklären, weshalb der Bahnhof so gedrängt gebaut wurde (wenn man sich denkt dass beide parallel weiter zum Bahnhof verlaufen).
Und dann kann ich eventuell endlich eine schon länger vorhandene Kapelle einfügen

Bild


Bild


Bild


Bild


Auch sonst hat sich noch einiges getan, Gebäude, Wasserkräne, Bekohlungen wurden gebaut und teilweise gealtert, und der H0-Normalspur Fahrzeugpark wurde abermals erweitert – aber dazu ein andermal mehr.

Beste Grüße

Uli
auf schmaler Spur

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Re: Weissenbachtalbahn

#120

Beitrag von Zillerkrokodil » Sa 7. Sep 2019, 09:46

Habe den Thread erst jetzt gefunden und ich muss sagen eine wirklich schöne Anlage !


:gfm: :gfm:

LG Zillerkrokodil

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Re: Weissenbachtalbahn

#121

Beitrag von HSB » So 8. Sep 2019, 10:39

Hallo Uli,

seit meinem letzten Beitrag bei dir hat sich ja eine Menge getan.
Alles super schön detailliert und aufeinander abgestimmt.
Weiter so.
:gfm:
Gruß, HSB-Martin.

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Re: Weissenbachtalbahn

#122

Beitrag von GSB » Mo 9. Sep 2019, 12:50

Hallo Uli,

schöne Fortschritte! :gfm:

Du machtst mir grad richtig Lust dann bald mit den neuen Modulen zu beginnen. :) Aber leider wird es noch ne Weile dauern bis das Umzugschaos beseitigt ist... :roll:

Gruß Matthias
GSB - eine schmalspurige Privatbahn 《Bild anklicken》

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Re: Weissenbachtalbahn

#123

Beitrag von Vorarlberg-Express » Di 17. Sep 2019, 16:19

Hallo Uli,
Jetzt hab ich mal wieder nach längerer Zeit bei dir reingeschaut. Hat sich ja allerhand getan. Deine Pflasterungen gefallen mir recht gut. Wie schon andere gesagt haben, wirkt das Zusammenwirken von Anlage und Hintergrundkulisse grandios. Deine Landschaftsbilder wirken wie "echt". Chapeau!

Das hast du vielleicht schon geschrieben, sind deine Normalspurgleise auch von Peco? Ich überlege z. Zt., bei mir den Normalspurteil mit Peco oder Tillig Weichen Code 83 etwas auszubauen.

Viele Grüße

Gerhard


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Re: Weissenbachtalbahn

#124

Beitrag von Expat » Di 8. Okt 2019, 19:48


Hallo Stummis,

Danke allen, die hier vorbei gesehen haben und denjenigen, die sich noch dazu mit Beiträgen gemeldet haben. .. und damit auch erstmal zur Post:


@Zillerkrokodil.
Habe den Thread erst jetzt gefunden und ich muss sagen eine wirklich schöne Anlage !
Freut mich, daß du dazugestoßen bist und natürlich umsomehr, daß es gefällt.


@ (HSB) Martin
seit meinem letzten Beitrag bei dir hat sich ja eine Menge getan.
Alles super schön detailliert und aufeinander abgestimmt.
Weiter so.
Schön, daß du wieder vorbeigesehen hast und es dir gefällt – natürlich versuche ich neue Teile zumindest nicht schlechter zu machen :wink:


@Matthias,
schöne Fortschritte!

Du machst mir grad richtig Lust dann bald mit den neuen Modulen zu beginnen. Aber leider wird es noch ne Weile dauern bis das Umzugschaos beseitigt ist...
Matthias auch dir wieder vielen Dank für die überaus treue Folgschaft in diesem Beitragsstrang! Im Vergleich zu deinen Fortschritten/Neuigkeiten (wenn vielleicht nicht alle direkt modellbahnbezogen) sind meine Fortschritte ja eigentlich gar nichts. Freue mich schon darauf, wenn es bei dir mit der GSB 2.0 richtig losgeht!


Hallo Gerhard,
Jetzt hab ich mal wieder nach längerer Zeit bei dir reingeschaut. Hat sich ja allerhand getan. Deine Pflasterungen gefallen mir recht gut. Wie schon andere gesagt haben, wirkt das Zusammenwirken von Anlage und Hintergrundkulisse grandios. Deine Landschaftsbilder wirken wie "echt". Chapeau!

Das hast du vielleicht schon geschrieben, sind deine Normalspurgleise auch von Peco? Ich überlege z. Zt., bei mir den Normalspurteil mit Peco oder Tillig Weichen Code 83 etwas auszubauen.
Auch Dir vielen Dank immer mal wieder hereinzusehen und deine sehr wohlwollende Beurteilung.

Ich persönlich will gar nicht in Anspruch nehmen, daß es „wie echt“ wirkt. Der Hintergrund ist ja kein photorealistischer sonder deutlich gezeichnet und auch bei den Landschaftsgestaltungsmaterialien gibt es naturalistischere – ich bin vielleicht mehr der „Impressionist“ als „Naturalist“. :?: :mad:

Doch nun zur Frage nach dem Gleismaterial: Im H0 Normalspurbereich sind Tillig Elite/Code 83 Gleise verbaut. Die Entscheidung beruhte auf ähnlicher Gleisgeometrie wie Roco-Line und auch der H0e Weichen (15 Grad), aber feiner als Roco und schon brüniert (was nicht nur ein Vorteil ist...). Auch dass die Weichenzungen aus einem Stück bestehen (keine Gelenke), und in sich leicht biegbar sind, sehe ich als Vorteil. Aber grundsätzlich ist auch Roco Line sicher gut brauchbar (wie man ja z.B bei den Minimaxlern schön sehen kann).
Mit Peco H0 habe ich keine Erfahrungen, obwohl mir grundsätzlich die schlankere Geometrie von 12 Grad gefällt und auch das Weichen- und Gleissortiment sehr groß ist. Je nachdem, wie genau man es mit der Vorbildlichkeit nimmt, kommt es halt darauf an – Peco Gleise sind am englischen oder US Vorbild angelehnt und hier sind vor allen die Kleineisen, Schwellenlagen und Weichenmechanik etwas anders als (zumindest) in Mitteleuropa. Aber ich würde das nicht so eng sehen (!Impression!) und denke, man macht mit Peco nichts falsch.
Dann gäbe es ja nun noch Weinert – unbestritten vorbildgerecht und traumhaft schöne Gleise, aber für mich zu „platzintensiv“ und neben den weniger filigranen H0e Gleisen evtl auch etwas „Perlen vor die Säue“ geworfen.


A propos "Neuigkeiten"

An der Anlage selbst ist gegenwärtig etwas Funkstille, da ich auf einige Materiallieferungen angewiesen bin, bevor es weitergehen kann und ich mich in einige Themen tiefer einlesen will (v.a. Signal und Stelltechnik). Daher gibt es am Bahnhof derzeit nix neues Bildliches zu melden...


Daher will ich wenigstens mal die diesjährigen Neuzugänge vorstellen – allesamt für die Normalspur und auch alles DB (aber das wird sich auch noch ändern...). Neben vor allem bayerischen Vorbildern orientiere ich mich auch an dieser ehemalige schweizer Bahn: Die Uerikon - Bauma Bahn. Bilder kann man hier finden: http://www.eingestellte-bahnen.ch/22864/22969.html. Neben den Fahrzeugen entspricht hier auch mal wieder die landschaftliche Umgebung sehr meinen Vorstellungen. Somit, und da ich eigentlich schon wieder zu viele Lokomotiven der DB für das bißchen Normalspur-"strecke" habe, wird wohl die ein oder andere der Loks einer erdachten Privatbahn zugeschlagen werden.
(Einen grünen Kitteltriebwagen muß ich aber dennoch auch noch irgendwo ausfindig machen...)


Zunächst ein Glaskasten, BR 98.3 (Trix, digital)

Bild



Nochmals BR 98 – aber „Punkt Eins-Null“ (Brawa, digital + Geräusch- und Geruchsbelästigung (=Sound + Dampf))

Bild



Zu guter Letzt etwas "Hochmodernes" (für meine Verhältnisse – könnte allenfalls noch eines Tages von einer DB V 100 geschlagen werden): V 80 (Roco, digital und auch mit Sound)


Bild



Und schon habe ich wieder eine Auge auf die ein oder andere weitere Schönheit geworfen: Vor allem eine Österreicherin (ganz schwarz, im Wave-Look - sozusagen ein Gruftpupperl) hat mich in ihren Bann gezogen ...


Beste Grüße

Uli
auf schmaler Spur

Die Weissenbachtalbahn viewtopic.php?f=172&p=1711700#p1711700


myfo
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Re: Weissenbachtalbahn

#125

Beitrag von myfo » Mi 9. Okt 2019, 15:23

Hallo Uli

Irgendwann hatten wir deine Bahn schonmal entdeckt, sie leider dann wieder aus den Augen verloren.
Dank deines Beitrages in "Bannewitz" haben wir sie zum Glück wieder gefunden. :gfm:

Beim Thema Schmalspur plus dann auch noch einen Spurwechselbahnhof liegen wir ja auf der gleichen Welle.
Auch wenn wir deinen akribischen, tollen Modellbau im Niveau nicht erreichen, spornt es an und wir sehen viele Anregungen.

Und nach deinem letzten Beitrag verstehen wir auch deine Aussage bei uns zu den Fahrzeugen in Bauma. :mrgreen:

Wir freuen uns auf viele weitere Berichte und Bilder. :wink:

Grüessli
Mylina&Follet
Neu was wäre wenn... Bannewitz! viewtopic.php?f=15&t=153830&p=1748807#p1748807

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