Weissenbachtalbahn

Bereich zur Vorstellung der eigenen Module und Segmente.

Gewünscht sind insbesondere Fotos (bitte Größenbeschränkungen beachten!) und technische Infos.
Handwerkliche Fragen und Diskussionen rund um das Thema Module und Segmente im Allgemeinen sollte im Unterforum "Anlagenbau - Module / Segmente" erfolgen.

Bitte startet in diesem Bereich für jedes Modul / Segment einen eigenen Thread!

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Re: Weissenbachtalbahn

#76

Beitrag von Expat » Mo 1. Jan 2018, 12:35

Hallo allerseits,

Vielen Dank für die Beiträge von Gerhard, Ulrich, Tobias, Mathias und auch allen anderen Besuchern.

Leider habe ich die Weihnachtsfeiertage nicht (nur) mit Krippe sondern mit mit Grippe verbracht und lag somit absolut flach ... So langsam gehts wieder aber was Neues gibt es nicht zu berichten: Aber ist nicht so schlimm, denn die Stummikollegen sind ja alle eifrig und haben viele lesenswerte Beiträge eingestellt !

Also nunmehr nachträglich auch von mir Schöne Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!

Beste Grüße

Uli
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Re: Weissenbachtalbahn

#77

Beitrag von E 69 » So 14. Jan 2018, 07:15

Hallo

gibt's was neues von der Bahn?
Eine solche Schmalspuranlage allerdings mit 2
Endbahnhöfen und 1 Zwischenbahnhof ist bei mir auch
in der Planung.

gross
Wolfgang

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Re: Weissenbachtalbahn

#78

Beitrag von GSB » Do 19. Apr 2018, 20:02

Hallo Uli,

Wollte einfach mal nachfragen ob's Neues von Deiner Schmalspurbahn gibt... :?: :wink:

Gruß Matthias
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Re: Weissenbachtalbahn

#79

Beitrag von Expat » Di 24. Apr 2018, 20:53


Hallo zusammen

Ich hatte in den letzten Wochen immer nur selten, und dann auch nur mal kurz ins Forum gesehen, da es doch immer wieder etwas Anderes zu erledigen gab.

Vielen Dank für deinen Beitrag, Wolfgang und entschuldige die späte Antwort. Ich hatte das schlicht übersehen.

Hi Matthias – Danke auch dir vielmals, hier wieder vorbeizusehen.


Und um Wolfgangs und Matthias‘ Frage zu beantworten: Es gibt nichts handfestes Neues zu berichten, aber einen Ausblick: Ich habe mich schon länger mit der Idee eines Normalspur-Schmalspurbahnhofs auseinandergesetzt

Sieht man sich verschiedene Vorbildbahnhöfe an, so stellt man schnell fest, daß die „gewünschten“ Kriterien nicht immer vorlagen, vor allem aber, daß solche Vorbildbahnhöfe grosse Flächenausmaße aufweisen und viele Gleise vorsahen (z.B. zahlreiche Abstellgleise). Eine direkt Vorbildnachbildung mußte somit wieder offensichtlich ausscheiden.

Ziel war es daher einen solchen Bahnhof nachzubilden, bei dem sich charakteristische Merkmale und Anlagen wiederfinden, aber gleichzeitig reduziert auf ein Minimum/ das Machbare. Nach vielen Plänen (und deren Verwerfung) habe ich nun vielleicht doch einen (halbwegs?) finalen Plan erstellt.


Bild


Folgende Überlegungen und Maßgaben liegen dem Plan zugrunde:
- Länge Bahnhof max 300 cm, Breite 50 cm; noch etwas Normalspurstrecke auf der verbleibenden Raumbreite
- Normalspur und Schmalspur möglichst je drei Durchgangsgleise (konnte für den Schmalspurteil nicht beibehalten werden, dort nur 2)
- Durchgangsgleislängen mindestens je 6 Wagenlängen (= H0 a 16 cm, H0e a10 cm)
- Gebäude möglichst an der Rückseite und den Rändern, um zentral möglichst ungehinderten Zugriff (=Spielmöglichkeiten) zu haben,
- Rollwagenübergabe (möglichst nahe zur Vorderkante)
- Übergabegleis mit Halle Normalspur/ Schmalspur
- Lagerhaus bedient von Normalspur und Schmalspur
- Güteschuppen Normalspur
- Ladegleis je Normalspur/ Schmalspur
- Lokschuppen jeweils Normal-/Schmalspur möglichst 2-ständig (konnte nicht beibehalten werden - jeweils nur 1-ständig)
- Überladekran Normal-/Schmalspur
- Weichenverbindunen möglichst unkompliziert
- Gleise möglichst nicht parallel zu Segmentkästen
- Möglichst wenige Segmenttrennstellen
- Gleismaterial H0 Tillig (Weichen 15 Grad), H0e Peco/Roco (Weichen 15 Grad)

Die Unterbaukästen werde ich demnächst angehen, Holzliste ist schon in Arbeit, und mal sehen wie das in 1:1 aussieht. Aber einen schnellen Fortgang kann es schon aus zeitlichen Gründen nicht geben.


Beste Grüße

Uli
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Re: Weissenbachtalbahn

#80

Beitrag von GSB » Di 24. Apr 2018, 21:07

Hallo Uli,

da ich mich ja mit dem Thema eines Anschlußbahnhofes auch ausführlich beschäftigt hatte (und erstmal wieder zurückgestellt habe), weiß ich wie schwierig da auf begrenztem Platz was zu realisieren ist... :?

Aber Dein Plan sieht auf dem ersten Blick echt gut aus! :D

Vielleicht könntest Du den aber noch bissle größer einstellen um ihn genauer betrachten zu können? :redzwinker:

Spontaner Kritikpunkt wäre grad nur das kurze Schmalspurgleis in der Rollwagengrube - da ist ja beim Verladen immer das Streckengleis blockiert... :roll:

Bin auf jeden Fall gespannt! :o

Gruß Matthias
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Re: Weissenbachtalbahn

#81

Beitrag von Vorarlberg-Express » Sa 28. Jul 2018, 09:01

Hallo Uli,
Schön, von deinen Plänen für einen Anschlussbahnhof zu lesen. :gfm: Bist du da schon etwas weitergekommen?

Viele Grüße und dir einen schönen Sommer

Gerhard


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Re: Weissenbachtalbahn

#82

Beitrag von Expat » Fr 24. Aug 2018, 17:39


Hallo Matthias, Gerhard und alle anderen Stummis,

Vielen Dank allen, die immer mal wieder reinschauen, auch wenn es grade nichts/nicht viel Neues gibt.

Dieser Sommer war (oder eigentlich ist noch) ja ein solcher, der seinen Namen verdient, sogar auf der Insel des ewigen Winters. Und somit hab ich mich so gut wie gar nicht im Forum rumgetrieben und auch modellbahntechnisch ist nicht viel passiert. Aber nicht viel heisst ja nicht gar nichts.... So habe ich mal Material gehamstert um nun den Plan des H0/H0e Bahnhofs auf seine Praxistauglichkeit 1:1 zu überprüfen.


Nachfolgend mal einige Bilder der nur ausgelegten Gleisanlagen: (P.S.: Den Plan oder die Bilder größer einzustellen scheint die maximale Bildergröße nicht zuzulassen. Somit am besten einfach "ranzoomen")



Bild


Bild


Bild


Bild


Tja, und was halte ich nun davon:

Nun ja, positiv sicher, daß sich der Plan fast genau in die Praxis umsetzen ließe und bislang keine offensichtlichen Fehler erkennbar sind. Die mir wesentlichen Betriebsstellen passen sich relativ vernünftig ein.

Andererseits ist es schon sehr voll. Auch die damit verbundenen Verkabelungen, Schaltungen, etc, etc schrecken mich eher schon ein wenig ab.

Ich werde das nun erst mal noch ein wenig beschauen und auch mit Fahrzeugen "durchspielen" ... und dann schaun mer mal weiter. Es wird wohl wieder länger dauern, fürchte ich, bis ich wieder was Neues berichten kann ....


Beste Grüße

Uli
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Re: Weissenbachtalbahn

#83

Beitrag von GSB » Fr 24. Aug 2018, 20:15

Hallo Uli,

ja das so tatsächlich mit Gleisen auslegen ist auch immer meine liebste Methode :mrgreen: - da kann man es dann doch noch mal besser beurteilen als auf dem Papier... :wink:

Schön daß es nun so gut paßt! :D

Glaub aber bei mir hätte ich den Schmerpunkt noch mehr auf die Schmalspurbahn gelegt und die Regelspur nur angedeutet. :lol: Bin aber fasziniert was Du auf dem schmalen Raum alles unterbringst! :o

Gruß Matthias
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Re: Weissenbachtalbahn

#84

Beitrag von Expat » So 14. Okt 2018, 09:16


Hallo Stummis,

Nachdem ich den Gleisplan nun auch in 1:1 länger betrachtet und nochmals einige kleinere Varianten durchgespielt habe, bleibt es doch so wie geplant.

Matthias hat sicher Recht, wenn er anmahnt, dass die Gleislänge an der Rollwagenrampe etwas kurz sei. Tatsächlich finden bis zu 3 aufgeschemelte und mit Kuppelstangen verbundene Rollwagen Platz – wenn es sich um nicht allzu lange Normalspurwagen handelt, z.B. G 10.

Ferner muß ich wohl auch anmerken, dass der überwiegende Güterverkehr mit Schmalspurgüterwagen abgewickelt wird. Rollwagenverkehr ist nur auf der „Talstrecke“ möglich (so wie es ja beispielsweise auch auf der Mariazeller Bahn oder Rhätischen Bahn der Fall war/ist). Bahnanschließer für Rollwagen soll es auch nur wenige (oder sogar nur einen) geben. Somit sollen Rollwagenzüge in der Regel auch nicht länger als 3 Rollwagen (und eventuell ein Begleitwagen) sein. Wenn sie länger werden, muss, sobald die Gleislänge an der Übergaberampe nicht mehr genügt, der bereits aufgeschemelte Teil in einem der Bahnhofsgleise „zwischengelagert“ werden.

Und auch auf Matthias' weitere Anmerkung
Glaub aber bei mir hätte ich den Schwerpunkt noch mehr auf die Schmalspurbahn gelegt und die Regelspur nur angedeutet.
will ich kurz eingehen.

Der Grund hier den Normalspurbereich ausgeprägter darzustellen, obwohl mein Schwerpunkt eigentlich bei der Schmalspur liegt, ist einerseits darin begründet, dass der Normalspurteil und die kurze anschließende Strecke und Schattenbahnhof auch für sich alleine betrieben werden können soll. Ein nur anschnittsweise Darstellung des Normalspurteils schloss ich daher für mich in diesem Fall aus – was aber natürlich nicht heißen soll, dass so etwas nicht auch ein sehr gangbarer und vernünftiger Ansatz sein kann. Andererseits ergab sich die Ausdehnung des Normalspurteils auch schlicht aus den Bahnhofsbetriebsstellen, die ich abbilden wollte.

Bei der zur Verfügung stehenden Fläche hat das natürlich die Konsequenz, dass der Schmalspurteil, vor allem die Gütergleise, eigentlich etwas unterrepräsentiert sind. Hier stelle ich mir vor, daß das Netz auch an anderer Stelle Verbindungen zur Normalspur hat (ähnlich dem ehemaligen Thumer Netz), und auch dort umgeladen werden kann.

Wie, glaube ich, schon vormals angemerkt: Selbstredend kann dieser Bahnhof hier nur den prinzipiellen Charakter eines echten Normalspur-/Schmalspurübergabebahnhofs widerspiegeln – in der Realität waren solche Bahnhöfe grundsätzlich ziemlich ausgedehnt. Für mich passt es so.

Die Segmentkästen wurden nun grundiert und auch die Positionen der (mechanischen) Weichenschalter überprüft.

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild





Und selbstverständlich braucht der Normalspurbereich ja auch seinen Fahrzeugpark. Gegenwärtig habe ich drei Lokomotiven im Bestand:


BR 86:

Bild

Diese (Fleischmann) habe ich schon vor vielen Jahren angeschafft und bislang nicht digitalisiert. Und obwohl sie in all den Jahren kaum Gelegenheit zum Auslauf hatte, fuhr sie beim kürzlichen Test ohne einen Mucks und seidenweich. Auch in der Detailierung kann sie mich immer noch überzeugen – ob die neue Version von Roco deutlich besser wird, wird man sehen.


BR 98-812

Bild

Ein Gelegenheitsgebraucht-Kauf: In meinen Augen eine sehr schöne, kleinere, Nebenbahnlok. Auch diese ist von Fleichmann, und (noch) analog.



Br 64

Bild

Meine Neueste von Roco... digitalisiert und meine erste Lok mit Sound ... schlicht, weil die analoge Version, wenn ich sie digitalisiert hätte, fast genauso viel gekostet hätte. Sound ist ganz nett, aber mir persönlich eigentlich nicht so wichtig. Aber das mag auch daran liegen, dass ich immer noch mit einer alten Lokmaus 1 (!) hantiere. Da ist wohl auch mal ein Upgrade nötig (z.B. mit einem schönen Startset).

Wahrscheinlich unnötig zu erwähnen, dass die Verwaltung immer wieder an eine Erweiterung des Lokomotivparks denkt, z.B. V 36, BR 98.10, V 80, diverse VTs, etc, etc....

Als nächste Aufgabe wird wohl die Auf- und Vorbereitung der Weichen kommen und dann der ganze Kabelsalat. Dafür muss das Wetter aber noch schlechter werden – das ist ein Teil des Modellbahnhobbys, den ich am liebsten umgehen würde. Aber muss ja sein... :roll:


Beste Grüße

Uli
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Re: Weissenbachtalbahn

#85

Beitrag von GSB » So 14. Okt 2018, 22:32

Hallo Uli,

Deine ausführlichen Erklärungen kann ich nun gut nachvollziehen :wink: - somit dürfte der Bahnhof wie geplant Deinen Erwartungen gut entsprechen. :) Bei mir wäre halt der Normalspurteil nur angedeutet und nicht betriebsfähig... :redzwinker:

Was für einen Lokschuppen hast Du denn da bei der Schmalspur gewählt? :?:

Gruß Matthias
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Re: Weissenbachtalbahn

#86

Beitrag von Expat » Di 6. Nov 2018, 13:26


Hallo Stummis,


Erst mal kurz Post:
Hi Matthias, der Lokschuppen basiert auf dem Busch Bausatz "Schönheide" (war 2-ständig). Irgendwie gibt es keine einständigen Lokschuppen von der Stange, die mir gefallen. Bei dem Fachwerk muss ich nocht etwas "schnippeln".



WEICHENUMBAU:

[ Das wird jetzt für Viele vielleicht a bisserl fad, weil es heute nur technische Ausführungen gibt.... ]


Dieses Wochenende habe ich nun mal Zeit gefunden meine Bahnhofsgleise elektrisch vorzubereiten, insbesondere Weichen vorab zu verkabeln und betriebsicher umzubauen.

Da ich hier im Forum aber auch anderweitig verschiedentlich von Problemen mit den Weichen gehört habe, und diese selbst ursprünglich leidvoll praktisch erfahren musste, will diesen Umbau hier mal zeigen – auch mit einem etwas ausgeweiteten Ansatz als das, was ich ihn bislang in anderen Internetbeiträgen dargestellt gefunden habe.

Ausgangspunkt und praktisches Anschauunungsobjekt sollen hier die Peco und Rocoweichen für H0e sein. Aber die Ausführungen dürften für alle ähnlichen Weichenbauarten zutreffen, die
(a) ein Herzstück aus Metall haben und
(b) deren Weichenzungen über ein Gelenk gestellt werden (z.B. Roco Line H0).

Für Weichen, deren Zungen aus einem Stück bestehen (z.B. Tillig Elite), gelten diese Beschreibungen (mit Ausnahme der Herzstückpolarisierung) nicht.


Aber warum soll man eigentlich neue Weichen umbauen? :bigeek:

Der Umbau dient dazu die Weichen elektrisch absolut betriebssicher und gut befahrbar zu machen. Das gilt für den analogen Betrieb, aber noch mehr für den digitalen. Und (aus eigener Erfahrung) nichts ist zermürbender, als festzustellen daß Lokomotiven auf Weichen nur ruckelnd fahren oder gar stehen bleiben, wenn man ihnen nicht ICE Geschwindigkeiten zugesteht. Gerade für alle die, die mit vorbildlichen Geschwindigkeiten fahren und rangieren wollen, ein Horror.

Das Gemeine daran ist, daß das Problem beim „Trockenverlegen“ nicht erkennbar ist. Ich habe z.B. vor Jahren einen Bahnhof gebaut, und nachdem die Gleise zusammengesteckt waren, ausgiebige Probefahrten unternommen – und alles lief hervorragend. Warum also groß 'rumlöten – stinkt, kann ich nicht wirklich und es paßt ja eh! Tja, zu kurz gesprungen: Das Problem tritt in der Regel erst auf, wenn man die Weichen schottert, spätestens jedoch, wenn man diese lackiert. Denn dadurch werden elektrische Kontakte unterbrochen. Darüber hinaus kann es bei den Pecoweichen zu Kurzschlüssen kommen – siehe nachstehend.



Also dann ans Werk:


Das sind die beiden „Verdächtigen“ – links Roco, rechts Peco.

Bild


Bei den Rocoweichen sollte man, sofern man keinen oberirdischen Antrieb verwendet, die entsprechenden Halterungsstücke entfernen:

Bild





Teil 1: Herzstückpolarisierung

Diese ist bei der Pecoweiche zwingend (bauartbedingt), und hier ist eine Herzstückzuleitung bereits vorhanden.

Bild


Aber auch für die Rocoweiche unbedingt zu empfehlen um ein Hängenbleiben gerade kleiner Loks zu verhindern. Natürlich haben neue digitalisierte Loks nun häufiger auch Pufferspeicher, aber eben nicht alle.

Bild
(die anderen Leitungen hier bitte mal ignorieren - ich hatte bei der Rocoweiche die Herzstückleitung erst am Ende des Umbaus angelötet)




Teil 2: Weichenzungen und Backenschienen elektrisch verbinden.

(1) Auftrennen der werkseitigen Drahtbrücke zwischen Herzstück und Weichenzungenapparat bei der Pecoweiche
(das entfällt für Rocoweichen – hier aber nicht auf die Idee kommen, die Zungen mit dem polarisierten Herzstück zu verbinden – siehe nachfolgend).

PECO
Bild

Dadurch daß der Weichenzungenapparat an die Herzstückpolarisierung gebunden ist, kann (Dank Murphy = „wird“) es zu Kurzschlüssen kommen: beim Überfahren kann ein Wagenrad eine elektrische Verbindungsbrücke zwischen Außen(Backen)- und Zungenschiene herstellen. Gerade im Digitalbetrieb ist das „tödlich“, denn die Digitalzentrale löst den Nothalt aus. Und Dekoder mögen das auch nicht so gerne... Dies ist ein Problem, das ja bei älteren Tilligweichen, bauartbedingt, häufig war und Tillig zu einer generellen Überarbeitung der Weichen bewog.

Diese Kurzschlußproblematik muß nicht zwingend sein – so habe ich Z.B. gelesen, daß, wenn die Radsatzinnenmasse richtig eingestellt sind, nichts passiert. Das mag sein – aber ich will mich da lieber nicht darauf verlassen.



(2) Kunststoffstege an den Außenbackenschienen (bei Roco auch in der Mitte) heraustrennen um Drahtbrücke zwischen Backenschiene und Zungen zu ermöglichen.

ROCO:
Bild


PECO:
Bild



(3) Drahtbrücke zwischen Backen- und Zungen einlöten

ROCO
Bild



PECO

Bild





Teil 3: Elektrische Verbindung Weichenzungenmittelapparat und beweglicher Weichenzungenapparat.


Dieser Teil scheint, im Gegensatz zu Obigen, fast nirgends beschrieben zu sein. Entweder macht das nur vereinzelt Probleme (was ich ehrlich gesagt bezweifle) oder wird nicht als Problempunkt erkannt. Ich jedenfalls hatte elektrische Probleme mit den Rocoweichen und erst durch einen Artikel von Rolf Knipper (EJ Anlagenbau „Mit Rolf Knipper an die Küste“) erkannte ich das Problem selbst. Und es war auch Rolf Knipper der hier die Lösung aufzeigte (also Nichts was ich meiner eigenen Leistung zuschreiben kann):

An sich sind die eigentlichen Gelenkzungenschienen zweifach mit den Backenschienen elektrisch verbunden: Einmal dadurch, dass diese an den Backen anliegen. Und dann über die Gelenke zum Rest der Zungenanlage. Ich versuchte immer wieder die Anliegeflächen an den Backen und Zungen zu reinigen, wenn Loks zum stehen kamen – erst durch obigen Artikel wurde mir klar, daß es vor allen an den Gelenkverbindungen liegt. Die Verbindung durch Anliegen ist grundsätzlich eher mangelhaft, da Klebereste, Farbauftrag oder schlicht Schmutz sehr leicht zu elektrischer Unterbrechung führt. Aber auch die Gelenke werden durch Schmutz, Kleber (vor allem beim Einschottern) und Farbe unterbrochen – und auch wenn man glaubt dort gründlich gereinigt zu haben – das wird nichts mehr.


ROCO
Bild
Bild



PECO
Bild
Bild


Ob das bei den Pecoweichen auch wirklich notwendig ist, kann ich nicht sagen. Aus der zunächst leidvollen Erfahrung der Vergangenheit mit den Rocoweichen, und den positiven Erfahrungen nach Anbringen dieser Brücken, will ich es hier aber auch lieber nicht darauf ankommen lassen. Vor dem Einbau geht es ja auch relativ einfach.


Eine Warnung noch: :!:
Ich hatte zunächst einen Lötkolben verwendet, der zu stark/ nicht herunterreguliert war: Das Kunststoffschwellenband der Pecoweichen mochte das gar nicht und hat sich verzogen und die Schienenklammern verloren ihren Halt – und damit war diese Weiche ein Fall für die Tonne :( . Die Rocoweichen vertragen da etwas mehr (wer genau hinsieht, wird bemerken, dass auch hier die Kleineisen gelitten haben). Also einen „kleinen“ /regulierbaren Lötkolben verwenden und auch eher „zaghaft“ löten. Vielleicht liegt es auch an mir – bin sicher kein Profi in diesen Dingen. Aber bei den restlichen Weichen hat es dann geklappt.



Abschließend: Wie geschrieben, geht es hier um die betriebssichere Aufarbeitung der Weichen. Aus optischen Gründen mag sich manch einer mit Grauen abwenden. Wobei ich anmerken möchte, daß, wenn die Teile lackiert sind, diese Drahtbrücken nicht mehr auffallen. ... Aber klar, mit den optischen Ansprüchen einer Weinertweiche wird’s nichts mehr.

Bezüglich der Pecoweichen: Wer Weichen motorisch stellt, sollte auch noch die Feder an der Stellschwelle entfernen (zu stark für viele motorischen Antriebe). Da ich mechanisch stelle, und den zusätzlichen Anpressdruck für die Betriebssicherheit durchaus schätze, habe ich erst mal darauf verzichtet.


Beste Grüße

Uli
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Re: Weissenbachtalbahn

#87

Beitrag von GSB » Mi 7. Nov 2018, 06:59

Guten Morgen Uli,

Danke für diese ausführliche Anleitung. :)

Bislang hab ich ja diese Weichen nur im Originalzustand und ohne Herzstück Polarisation eingesetzt und mir keine weiteren Gedanken gemacht... :oops: Das sollte ich dann aber für die Erweiterungen doch mal. :roll:

Gruß Matthias
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Re: Weissenbachtalbahn

#88

Beitrag von Vorarlberg-Express » Do 8. Nov 2018, 17:54

Hallo Uli,

jetzt muß ich mich doch mal wieder melden - hat sich viel getan bei dir! Deinen Gleisplan für den Übergabebahnhof finde ich gut. Es kommt ja immer drauf an, wo der Schwerpunkt liegt - Regel- oder Schmalspur. Und hier hast du allerhand Möglichkeiten!

Deine Dampfer :gfm: mir gut... Die Fleischmann 86 hab ich auch, das war meine erste Digitallok, hat seidenweiche Laufeigenschaften. Und 64 und 98 sind auch schön, hätten mir auch gefallen. Baust du selbst um oder läßt du digitalisieren? Ich hab mich das bei den Fleischmanns nicht getraut, nachdem ich einmal eine Kontaktstelle übersehen hatte und der Decoder dahin war...

Ich verwende auch Peco - Weichen, hab diese aber bislang nicht polarisiert. Da bräuchte es doch sonst für jede Weiche einen Umschalter für die Polarität des Herzstücks? Das war mir zuviel Aufwand. Meine Regel war bzw. ist, dass nur Fahrzeuge mirt einer längeren Stromabnahmebasis gut fahren, was natürlich den Fuhrpark gleich reduziert hat. Gerne verfolge ich deine Umbauschilderungen, mal sehen, vielleicht gehe ich es ja auch noch an...

Viele Grüße

Gerhard

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Re: Weissenbachtalbahn

#89

Beitrag von Dirk aus Duesseldorf » Sa 24. Nov 2018, 11:11

Hallo Uli,

da ich eher seltener im Bereich der "Module und Segmente" Forumsbereich unterwegs bin, habe ich eben erst Deine wirklich sehenswerte Weissenbachtalbahn entdeckt.

Großes Kompliment, eine sehr schöne Anlage die Du geschaffen hast!

Gegen Ende bin ich über Deine " (mechanischen) Weichenschalter" gestolpert und möchte Dich gerne fragen, ob Du diese selber baust, oder wie abgebildet irgendwo, dann als Bausatz vermutlich, beziehst? Der Vertreiber dieser mechanischen Weichenschalter würde mich interessieren.

Vielen Dank für Deine Antwort im Voraus. :)

Reinschauen werde ich hier nun öfter mal.

Viele Grüße,
Dirk
Hier geht's zu meiner Dauerbaustelle - Klick aufs Bild: :wink:

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Re: Weissenbachtalbahn

#90

Beitrag von Expat » So 2. Dez 2018, 00:21


Hallo Stummis,

Im Rahmen des Forums gilt ja eher der Spruch „no news are bad news“ und daher melde ich mich mal wieder.

Zunächst Postbeantwortung:

Hi Matthias:

Ich habe eben erst bemerkt, daß ich deine damalige Frage
„Was für einen Lokschuppen hast Du denn da bei der Schmalspur gewählt?
nicht genau gelesen und daher falsch - nämlich mit dem was ich für die Normalspur plane - beantwortet hatte: Für die Schmalspur beabsichtige ich den zweiständigen Auhagen Lokschuppen 11332 umzumodeln. Allerdings bin ich kürzlich hierauf gestossen und bin schwer versucht.... http://igramodel.cz/de/bahnbau-h0/552-v ... tz-h0.html


Hallo Gerhard:
Baust du selbst um oder läßt du digitalisieren?
Sofern man nicht einfach einen Dekoder einstecken kann, lass ich bislang umbauen. Aber werde mich wohl mal heranwagen...
Ich verwende auch Peco - Weichen, hab diese aber bislang nicht polarisiert. Da bräuchte es doch sonst für jede Weiche einen Umschalter für die Polarität des Herzstücks?
Kann sein, daß die älteren Pecoweichen ein isoliertes oder Kunststoffherzstück haben, und daher ist da eventuell eine Polarisierung entbehrlich oder gar nicht möglich. Sofern es für dich gut läuft, muß es ja dann auch nicht sein. Die neueren Pecoweichen müssen aber polarisiert werden und das erfordert dann in der Tat einen Umschalter (bei motorischen Weichenantrieben ist der glaub ich aber meist schon mit eingebaut).


Hallo Dirk,

Danke für deinen Besuch und Beitrag.
(mechanischen) Weichenschalter" gestolpert und möchte Dich gerne fragen, ob Du diese selber baust, oder wie abgebildet irgendwo, dann als Bausatz vermutlich, beziehst?
Habe erst bezogen, dann einige gebaut und nun wieder bezogen: Und zwar bei Martin Meiburg (http://www.outbus.de/product.html ). Seine sind einfach sehr sauber gebaut und auch preislich absolut ok, finde ich. Auch hat er verschiedene Ausführungen im Programm.


Nun etwas Neues – nicht Viel, aber immerhin.

Meine Segmente „standen“ nun überwiegend auf Regalen in einer Höhe von 140 cm. Die Regale sind 40 cm breit (die Schmalspurmodule ja nur 26 cm) und somit soll hier nun der Übergabebahnhof Platz finden (der wird etwas überhängen, aber das paßt), während die Schmalspur wieder auf eigenen Beinen stehen wird, wenn die Anlage in Betrieb ist.

Aber wo nun die Module lagern, wenn diese nicht zum Betrieb aufgebaut sind. Nun hier bin ich nach klassischer Mann-Methode vorgegangen: Denn was macht Mann wenn der Bauchumfang zu groß wird und der Gürtel oder Hosenbund zu eng ist? Richtig – Bauch nach oben schieben.
Also auch die Module nach oben schieben – Regalschienen angebracht und unter die Decke befördert und schon ist wieder Platz. Das habe ich dann gleich weiter ausgenutzt, um eine direkte Beleuchtung anzubringen. So sieht das ja schon mal ganz gut aus, finde ich. Eventuell bringe ich noch eine Blende oben an.


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Und dann gibt es auch bei mir wieder einen Neuzugang –wie schon bei vielen anderen H0e-Bahnern. Eigentlich war ich mir noch gar nicht so schlüssig, ob ich mir die zulegen sollte, aber nachdem sie dann bei Roco und vielen Händlern schon ausverkauft war, „mußte“ ich dann halt doch noch zuschlagen bevor es zu spät ist. Der Traktionswechsel nimmt also seinen Gang... 2095.04 von Roco:

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Hier mit der 2095.13 , die ich von Stängel habe (links; rechts Roco). Auf den ersten Blick kaum Unterschiede und man kann sie sich durchaus zusammen sehen lassen.

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Das war es schon wieder. Ich hoffe über die Weihnachtsfeiertage auch etwas Zeit für die Modellbahn zu finden, und dann laß ich sicher wieder von mir hören.


Beste Grüße

Uli
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Re: Weissenbachtalbahn

#91

Beitrag von GSB » So 2. Dez 2018, 09:55

Guten Morgen Uli,

Ja die neue Roco Lok verbreitet sich schnell auf den H0e-Anlagen. :lol: Ist Deine auch mit Sound? :charles: :?:

Hab mir das ja zum ersten Mal gegönnt und es macht schon Spaß. :fool:

Meine Stängl Lok muss ich dagegen erstmal endlich weiter bauen... :oops:

Auf den Igra Lokschuppen bin ich gespannt, der sieht echt gut aus. :)

Gruß Matthias
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Re: Weissenbachtalbahn

#92

Beitrag von Expat » So 20. Jan 2019, 18:44


Hallo Stummis,

Nachdem es ja schon wieder eine wenig her ist seit meinem letzten Beitrag - und insofern nachträglich (:oops:) allen noch ein Gutes Neues Jahr - eine kurze Sachstandsmeldung:

Ich konnte in der Tat über Weihnachten ein wenig weiterbauen. Wobei ich mich natürlich bei mancher Leitung/Schaltung dann doch wieder „verzettelt“ hatte, und das Strippenziehen generell mehr Zeit in Anspruch nahm als gedacht. Leider sind die Fortschritte nicht so sichtbar, da das meiste „im Untergrund“ passiert ist. Das sollte ja damit erst mal weitestgehend erledigt sein....

Aber zunächst kam erst mal dies „dazwischen“.

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Da ich doch endlich auch mal Decoder auslesen und besser einstellen wollte, ich doch sehr von der Möglichkeit der W-Lan Maus angetan war und dann – als ultimativer Auslöser – durch Berichte hier festellen musste, dass meine Ur-Anfangs-Digital-Roco-Minizentrale (ich sag nur Rocomaus 1) eine für die meisten Decoder, die in den H0e Loks verbaut sind, zu hohe Ausgangsspannung hatte, wurde das Christkind um die Beschaffung der Z21 Roco Zentrale gebeten. Die Z21 machte im Entscheidungsverfahren am Ende das Rennen gegen andere, da sie schon länger im Umlauf ist und somit bei vielen Modellbahnern erfolgreich getestet wurde und somit auch für Digitalminderbemittelte wie mich sinnvoll erschien. Und bislang habe ich auch alles zum Laufen bekommen (natürlich nicht gleich ... aber immerhin am selben Tag :D ).


Nachfolgend einige Bilder des soweit betriebsbereiten Bahnhofs. Einige Abstellgleise und auch eine Weiche fehlen noch, da diese von einem Nachbarmodul bzw. Gebäuden abhängig sind, die noch ausstehen.


Gesamtansicht (na ja fast...)

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Übergaberampe H0 auf H0e

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Immer wieder beeindruckend, wie ich finde: Direkter Größenvergleich von H0e und H0 Fahrzeugen. Man meint fast, es handle sich um verschiedene Maßstäbe...


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Und dabei stehen die Schmalspurwagen hier bereits höher (zukünftige Überladehalle)
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Noch extremer, neben einem Rügener:
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Bis hoffentlich demnächst.

Beste Grüße

Uli
Zuletzt geändert von Expat am Fr 4. Okt 2019, 09:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Weissenbachtalbahn

#93

Beitrag von GSB » So 20. Jan 2019, 22:21

Expat hat geschrieben:
So 20. Jan 2019, 18:44
Immer wieder beeindruckend, wie ich finde: Direkter Größenvergleich von H0e und H0 Fahrzeugen. Man meint fast, es handle sich um verschiedene Maßstäbe...
Hallo Uli,

da wollte ich grad noch sagen "dabei sind die Württemberger doch eh noch recht wuchtige Fahrzeuge gegenüber den Waggons in Sachsen oder auf Rügen" - aber das hast Du ja dann schon selbst demonstriert... :lol:

Mit der Digitaltechnik haste ja gewaltig aufgerüstet! :o Ich hab mich da auf das DSR beschränkt um die Spannung am Gleis zu regulieren :wink: , wollte mich nicht schon wieder in ne neue Technik einarbeiten... :? Bin gespannt auf Deine Erfahrungen.

Gruß Matthias
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Re: Weissenbachtalbahn

#94

Beitrag von Friedl01 » Mo 28. Jan 2019, 13:26

Servus,

ich bin ja eigentlich nur ein stiller Mitlesen, allerdings bin ich gerade auf ein Problem beim Umbau von ein paar Peco H0e Weichen gestoßen.

Ich habe (wie von dir perfekt beschrieben) die Herzstücke isoliert und die Zunge mit den Backenschienen verlötet. Soweit so gut, nur ist mir bei einer Weiche der Draht für die Herzstückpolarisation abgefallen. Reicht es, wenn ich eine Teil des Herzstückes mit Strom versorge, oder muss ich wieder versuchen auf alle 4 Stellen (welche der kleine Draht, der von Peco angelötet wurde verbindet) Strom zu bekommen?

Vielen Dank im Voraus! Ich hoffe ich habe mich nicht zu umständlich ausgedrückt, aber H0e ist Neuland für mich :)

lg
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Re: Weissenbachtalbahn

#95

Beitrag von Expat » Di 29. Jan 2019, 23:25


Servus Gottfried,

Freut mich, daß dir meine Ausführungen zu den Weichen etwas geholfen haben - und dein jetziges Problem sollten wir doch auch in den Griff bekommen.

Wenn ich dich richtig verstehe meinst du die vier Lötpunkte, die ich auf dem Bild rot eingekreist habe.
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Also hier meine ich, dass eine der beiden grün eingekringelten Lötstellen womöglich entbehrlich ist: Beide verbinden das V-Teil des Herzstückes. Das ist zwar auch getrennt, allerdings nicht isoliert und grundsätzlich so nahe, dass es leiten sollte. Aber selbst wenn nicht, sollte es leicht sein dieses „oberirdisch“ einfach zu verlöten (das musste ich bei einer Tillig Weiche kürzlich machen und funktionierte bestens).



Die anderen Lötpunkte dürften zwingend sein, da sie sonst nicht mit dem Herzstück elektrisch verbunden sind. Sie werden sonst nur durch das Kunstoffschwellenband gehalten. Wenn du die Weiche schon eingebaut hast, um Gottes Willen nicht mehr rausreißen: Bringe einfach eine neue Kabelverbindung an. Loch innen (dort wo Lötstellen keine Radsätze behindern können) und dann – unter der Platte – das Kabel zum andern Loch durchziehen und verlöten (siehe Bild unten).
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Hoffe, daß ich dein Problem richtig verstanden habe und dir weiterhelfen konnte. Freue mich schon deinen Schmalspurteil zu sehen, den Normalspurbahnhof habe ich schon mehrfach besucht...

Beste Grüße

Uli
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Re: Weissenbachtalbahn

#96

Beitrag von Friedl01 » Mi 30. Jan 2019, 15:34

Servus Uli!

Vielen Dank für deine ausführlicher Erklärung! Diese Antwort habe ich leider befürchtet :/ Die Weiche ist Gottt sei Dank noch nicht fertig verbaut, also werde ich versuchen das von unten zu lösen... Vielen Dank auf jeden Fall für deine Erklärung!

Ich freue mich bereits auf weitere Bilder deines Bahnhofs :)

lg
Gottfried
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Re: Weissenbachtalbahn

#97

Beitrag von Jens B » Mi 30. Jan 2019, 18:25

Expat hat geschrieben:
So 2. Dez 2018, 00:21


...um eine direkte Beleuchtung anzubringen.
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Hallo Uli,

Kannst du mir verraten, welcher Art die Beleuchtung ist, und woher man sie beziehen kann?
Viele Grüsse,
Jens

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Re: Weissenbachtalbahn

#98

Beitrag von Michael K. » Do 31. Jan 2019, 20:56

Hallo Uli,

Deine Anlage gefällt mir wirklich gut, ich liebäugele ja auch noch ein wenig mit Schmalspur. Zur Weichenpolarisation: Ich habe die Zungen immer separat polarisiert, über einen zweiten Umschalter. Also erst gegenüber dem Herzstück isolieren und über einen zweiten Umschalter einzeln ansprechen. Das hatte den Vorteil, das auch ein zufälliger Kontakt zwischen Radsatz und der Flügelschiene, die zur abliegenden Zunge gehört, keinen Kurzschluss produziert hat. Mag aber auch Kurzschluss-Paranoia sein :lol:

Bis denn
Michael
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Re: Weissenbachtalbahn

#99

Beitrag von Expat » Sa 2. Feb 2019, 21:38


Hallo Stummis,

Zuerst einmal möchte ich mich bei allen bedanken, die in diesem Thread wieder vorbeigesehen haben. Inzwischen hat dieser Strang über 20000 Klicks. Als ich diesen Beitrag damals eröffnet hatte, hatte ich eigentlich nur gehofft einige Rückmeldungen oder gute Verbesserungsvorschläge zu bekommen. Daß nun doch sooo viele von euch reingesehen haben und wohl auch immer wieder reinsehen, freut mich dann natürlich schon sehr. Nochmals vielen Dank!

Ich will - mangels Neuigkeiten eher "kann" - dann nur wenigstens auf die letzten Beiträge antworten:


Hallo Gottfried,
Die Weiche ist Gott sei Dank noch nicht fertig verbaut, also werde ich versuchen das von unten zu lösen...
Na da war Murphy doch vergleichsweise gnädig - sollte dann kein echtes Problem sein. Deinen letzten Bildern nach zu urteilen, ist es ja erfolgreich verlaufen!
Ich freue mich bereits auf weitere Bilder deines Bahnhofs
Es wird wohl wieder etwas dauern. Habe derzeit parallel noch mehrere andere, nicht modellbahnbezogene Baustellen, die ich vorrangig bearbeiten muss.



Hallo Jens,

Deine Frage
Kannst du mir verraten, welcher Art die Beleuchtung ist, und woher man sie beziehen kann?
beantworte ich gerne:
Es handelt sich, wieder mal, um einen Artikel von IKEA, sog Unterbauleuchte "Omlopp". Die gibt es in 40/60/80 cm Länge und ist recht leuchtstark. Ich habe diese hier im Rahmen eines Sonderverkaufs relativ günstig bekommen. In Deutschland ist sie aber vergleichsweise "nicht ganz billig" (in der Regel sind die Artikel sonst hier teurer...).

Ich würde Dir empfehlen in einem gut sortierten Baumarkt oder Küchen-/Möbelladen zu sehen, was angeboten wird. Direkt Online zu bestellen, will ich nicht empfehlen, da man sich doch mal ein Bild von Leuchtkraft, Gewicht, Verbindungsmöglichkeiten, etc machen will.



Hallo Michael,

Danke für Deinen Besuch und daß Dir die Anlage gefällt.
Zur Weichenpolarisation: Ich habe die Zungen immer separat polarisiert, über einen zweiten Umschalter. Also erst gegenüber dem Herzstück isolieren und über einen zweiten Umschalter einzeln ansprechen. Das hatte den Vorteil, das auch ein zufälliger Kontakt zwischen Radsatz und der Flügelschiene, die zur abliegenden Zunge gehört, keinen Kurzschluss produziert hat. Mag aber auch Kurzschluss-Paranoia sein :lol:
Das ist eine Herangehensweise, von der ich noch nicht gehört hatte. Das klingt auch sehr zuverlässig und betriebssicher. Darauf kommt es ja in diesem Punkt eigentlich nur an! Und ich glaube das dies nichts mit Paranoia zu tun hat: Wer schon mal Fehler oder Schwachstellen einer Anlage spät bereinigen mußte, wird kaum noch einmal freiwillig nur "in die Nähe" solch eines Fehler gehen wollen.



Und damit es nicht als reiner Texteintrag endet, einfach drei "schnelle" Aufnahmen einer ÖBB Garnitur:

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Beste Grüße

Uli
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Re: Weissenbachtalbahn

#100

Beitrag von Bahnbastler » So 3. Feb 2019, 13:59

Hallo,

einfach :gfm:

Gruß
Markus
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Low Budget Modellbahning - so vorbildgerecht wie möglich aber "ein bisschen Spaß muss sein!!!"

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