Märklin V 200

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walli
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Märklin V 200

#1

Beitrag von walli » Mo 14. Mai 2018, 13:55

Hallo Forum,
ich möchte mir eine V 200 von Märklin zulegen.
Es gibt so viele Varianten.
Welche V 200 mit der dazugehörigen Artikelnummer, wäre zu empfehlen, wenn die Priorität auf sehr gute laufeigenschaften
und guten Sound gesetzt sind.
Vielen Dank im Voraus.

Jürgen

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VanHouten
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Re: Märklin V 200

#2

Beitrag von VanHouten » Mo 14. Mai 2018, 14:48

Hallo Jürgen,

ich habe die Märklin 39804 (https://www.maerklin.de/de/produkte/det ... icle/39804). Vom Fahren her super, soundmäßig ganz ok. Was mich aber echt stört ist, dass das Licht kaum zu sehen ist. Die Frontbeleuchtung ein bisschen mehr, das rote Rücklicht fällt kaum auf. Ist mehr eine Funzel als eine Beleuchtung. So wie es aussieht, ist diese Beleuchtung bei allen V200 von Märklin eingebaut. Vielleicht wird es mit der 37806 (https://www.maerklin.de/de/produkte/det ... icle/37806) besser; diese erscheint aber erst Ende des Jahres.

"Muss" es eine von Märklin sein? Piko hat mittlerweile auch eine ganz nette Maschine auf die Beine gestellt.
(Älterer Thread: https://stummiforum.de/viewtopic.php?t=120510). Ansonsten einfach mal hier im Forum suchen.

Viel Erfolg und viele Grüße

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Bubikopf
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Re: Märklin V 200

#3

Beitrag von Bubikopf » Mo 14. Mai 2018, 15:25

Hallo Jürgen,
preislich attraktiv ist zur Zeit die 37803 zu haben. Ist mit dem guten alten HLA und 6090-Digitaldecoder mit Sound. Ich glaube nicht, dass der Sound in den neueren Varianten besser ist. Der Antrieb ggf. schon. Dafür musst Du für die aktuelleren Modelle unverhältnismässig mehr investieren.
Im August soll eine neue V200.0 mit neuem Antriebskonzept und vielen Lichtvarianten erscheinen. Mit dabei auch erstmals Führerstands- und Motorraumbeleuchtung. Hoffentlich wird dann auch die Spitzenbeleuchtung verbessert. Angetrieben wird das neue Modell sicher mit dem "billigen" Mittelmotor und Kardan auf die beiden Drehgestelle. Von den neuen Motoren halte ich persönlich nicht viel (bevorzuge SDS oder HLA), aber die restliche Ausstattung der Lok scheint ein Schritt nach vorne zu werden. Artikelnummer ist 37806.

vG Uwe
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Re: Märklin V 200

#4

Beitrag von walli » Mo 14. Mai 2018, 17:37

Hallo Forum
danke für die statements.
Nein es muss keine Märklin sein.
Ist denn die Piko mit der MS 2 ansprechbar,also meldet diese sich an der MS 2 an.
Mit Piko habe ich mich noch nie beschäftigt, vor langer Zeit hatte Piko nicht den besten Ruf, aber dass kann sich ja geändert haben.

Liebe Grüße

Jürgen


PS: was ist ein Kompakt Sinus, ich kenne nur den c-sinus .


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Re: Märklin V 200

#5

Beitrag von Elokfahrer160 » Mo 14. Mai 2018, 18:42

Moin,

und ich halte die Piko V 200 ( mit dem OEM Sounddecoder) für das Modell der ersten Wahl. Ich habe 4 x die Lok im Einsatz und bin
total zufrieden ( Piko 52601, Piko 59700 und 59709 - mit 2 verschiedenen Betriebsnummern.) Der Piko /Esu Loksound ist dem Mätrix
Sound um Längen überlegen , so gut klingt er.

Meine Empfehlung , zum Moba Händler gehen , probefahren und anhören.

Was hat Mätrix derzeit zu Bieten , ausser einem Metallgehäuse , nix nach meiner Meinung, der neue Mittelmotor /China Böller kann
es ja wohl nicht sein. Meine Empfehlung geht daher voll und ganz an Piko`s V 200 / BR 220. Die ESU V 200 besitze ich nicht, die war
mir zu teuer , und abgefallene Buchstaben mag ich nicht, für die ESU V 200 kann ich keine Aussage machen.

Lediglich die alte Roco V 200 034 (Roco 43928) habe ich noch, gut zu fahren , aber eben keinen Sound. Schön anzuhören ist daher die Roco
V 200.0, die Vorserienmaschine Roco 69931 aus der Platin Serie mit dem ESU Decoder. Allerdings ist die Vorserien Roco V 200.0 nur noch gebraucht
zu haben.

Beste V 200 Grüsse - Elokfahrer160


berndm
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Re: Märklin V 200

#6

Beitrag von berndm » Mo 14. Mai 2018, 19:02

walli hat geschrieben:
Mo 14. Mai 2018, 17:37
Ist denn die Piko mit der MS 2 ansprechbar,also meldet diese sich an der MS 2 an.
Mit Piko habe ich mich noch nie beschäftigt, vor langer Zeit hatte Piko nicht den besten Ruf, aber dass kann sich ja geändert haben.
Die Sound-Modelle (ab Werk eingebaut) melden sich bei der CS 2 an. Allerdings gibt es wohl Einschränkungen bei der mfx-Programmierung. Da war vor kurzem ein Thread hier ....
Die Frage ist allerdings ob man außer dem Einstellen der Geschwindigkeiten oder der Lautstärke wirklich noch viel programmieren muss.


Seedragon
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Re: Märklin V 200

#7

Beitrag von Seedragon » Mo 14. Mai 2018, 19:15

Ich hab mir diese https://www.smdv.de/products/630863/Mae ... er-DB.html schon vorgemerkt.
Es ist eine mfx+ , was ich sehr gut finde.
Bin gespannt.

Gruß
Frank


berndm
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Re: Märklin V 200

#8

Beitrag von berndm » Mo 14. Mai 2018, 19:22

berndm hat geschrieben:
Mo 14. Mai 2018, 19:02
...
Da war vor kurzem ein Thread hier ....
Die Frage ist allerdings ob man außer dem Einstellen der Geschwindigkeiten oder der Lautstärke wirklich noch viel programmieren muss.
Da is' er: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=2&t=159537
7. Beitrag hier geht es aber um den nicht-Sound Decoder.

Ansonsten hier noch was zum Märklin Sound:


Märklin V200 035, 37895 mit 11 D-Zug Wagen


supermoee
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Re: Märklin V 200

#9

Beitrag von supermoee » Mo 14. Mai 2018, 20:44

Hallo,

Das Problem der Piko V200 im Zusammenhang mit dem ESU Loksound 4 M4 (wegen mfx ) ist, dass die Lok zum Störsender wird und DCC Lokomotiven verrückt spielen lässt. Das wurde hier im Forum zu genüge diskutiert, inkl. Lösungsansätze.

Ich habe auch eine Piko 200.1 mit ESU Loksound 4 M4 mit Speicherkondensator und daher störungsfrei und bin völlig zufrieden. Die geschlossene Schürze finde ich toll. Ich habe aber auch Märklin Exemplare mit ESU Loksound und bin völlig zufrieden. Die sind aber alle ohne Trommelkollektormotor.

Die Neuheit 2018 von Märklin ist sicherlich einen Blick wert. Ohne Trommelkollektor und mit neuer Inneneinrichtung ist sie vielversprechend. Vielleicht bekommt Märklin den Sound diesmal hin. Die wird aber sicherlich nicht günstig werden. Keine Ahnung warum, aber Märklin V200, auch die alten Hobel, werden ziemlich hoch gehandelt. Da ist Piko eine günstige Alternative.

Gruss

Stephan
MM freie Zone, während DCC sich bei der Steuerung von Loks immer breiter macht. Sonst mfx.


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Re: Märklin V 200

#10

Beitrag von walli » Mo 14. Mai 2018, 22:57

Hallo Forum,
ich habe mir den Sound der Piko Loks auf der Homepage angehört,ich muss sagen, das es der beste Sound ist den ich je im H0 Bereich
gehört habe,warum dieses bei Märklin so nicht umgesetzt wird kann ich nicht verstehen.
Im Kern möchte ich mit dem C-Gleis und Rollmaterial von Märklin neu anfangen.
Die Einfachheit mit der Elektrik und die doch schon gute Qualität, finde ich schon gut.
Trotzdem werde ich mir mal eine Lok von Piko zulegen, aber nur dann wenn meine Nerven in Sachen Kompatibilität nicht zu sehr
strapaziert werden.

Liebe Grüße
Jürgen


JoMa
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Re: Märklin V 200

#11

Beitrag von JoMa » Di 15. Mai 2018, 22:22

Hallo Jürgen,

Du solltest Dir die entsprechenden Loks einfach mal bei einem Händler in natura anhören. In meinem vorherigen Beitrag hatte ich geschrieben, daß die Komplexität des Sounds bei meiner zukünftigen BR 221 (PIKO 52605) mich beeindruckt hat, aber aus mir noch nicht ganz nachvollziehbaren Gründen der Baßbereich schwach war und der Lautsprecher etwas kratzte, so als wenn die Lautstärke zu hoch wäre. Vielleicht kann man diese absenken, ob sie dann noch hoch genug ist, wenn der Ton nicht mehr kratzt, kann ich noch nicht sagen. Bekomme sie erst Anfang Juni geschenkt, konnte sie aber bei Abholung beim Händler bereits fahren sehen und den Sound hören. Das kratzende Geräusch war aber bei allen Loks dieses Modells bei meinem Händler zu hören.
Am Laptop oder Tablet ergibt sich in jedem Falle ein völlig anderer Höreindruck als bei der Lok selbst. Das hat aber nicht unbedingt nur PIKO zu verantworten, das ist sicherlich auch der Physik im H0-Maßstab geschuldet.
Deshalb solltest Du in jedem Falle das entsprechende Modell Dir direkt anhören, damit Du Dir sicher bist, ob der Höreindruck für Dich paßt, der Sound auf der PIKO-Seite ist ein erstes Indiz, sollte aber nicht als alleiniges Kriterium dienen, um Enttäuschungen zu vermeiden.

Inzwischen habe ich einige PIKO-Modelle - ca. 10. Die Loks sind gut im Märklin-Umfeld, das Du derzeit planst, einsetzbar. PIKO hat viele Stärken, es beginnt mit dem Preis, die Modelle laufen gut auf Märklin-Gleis - selbst M-Gleis, mir ist noch kein Modell unbegründet entgleist, vom Antrieb her sind viele sehr leise, die Schleifer mitunter sehr laut (Taurus), sie sind häufig gut detailliert (G6), auch filigrane Strukturen kann man im Gegensatz zu BRAWA anfassen, ohne daß sie sofort zerbröseln (Geländer bei G6).
Negativ fällt mir auf die manchmal plastikhafte Optik (z. B. bei den GTWs), auch Rastnasen halten Gehäuseteile nicht immer zuverlässig selbst nach Reklamation und Nachbesserung durch PIKO (GTW Motorblock). Soundmodule zum Nachrüsten kommen gegen Laufgeräusche nicht an (GTW), da diese zu leise sind, da nützt dann auch Detailreichtum des Klangs nicht mehr. Reine DCC-Decoder (MM ist ja wohl nur ein absoluter Notnagel) machen im Märklin-Umfeld mit Märklin-Equipment wenig Spaß. Da sich bei meiner G6 die Spitzen-, Schluß- und Führerstandsbeleuchtung ab Werk von F0 bis F20 erstrecken mit riesen Lücken dazwischen, wollte ich ummappen. Ohne Excel-Sheet von PIKO hätte ich das nicht hinbekommen, mit über 200 händisch in der CS2 einzugegebenden CVs war dann auch ein Nachmittag und Abend weg. Da brauche ich bei Märklin 15 Minuten dazu. Ansonsten ist die G6 eine super Lok mit einer saustarken Optik und für die weiteren der drei Modelle, die ich bald besitze, nutze ich jetzt Profile auf der CS2, dann brauche ich nur noch ca. eine Stunde. Eine Wechselstromvariante sollte ein Märklin-System schon etwas stärker unterstützen, z. B. durch mfx oder M4, da auch 215 € für eine soundlose Diesellok dann auch kein Schnäppchen mehr sind. Dann geistern immer noch neu aufgelegte Modelle mit 8poliger Schnittstelle herum, z. B. die Luther-Lok vom letzten Jahr, oder DDR Großdiesel. Da kann man die Schlußleuchte nicht separat schalten und hat dann eine schöne rote Wagenbeleuchtung... Schau Dir jedes Wunschmodell auch unter solchen Gesichtspunkten an.

Das ist kein Schlechtreden von PIKO, aber Du mußt wissen, was ist Dir wichtig, was kannst Du verschmerzen, wo liegt bei Dir die absolute Schmerzgrenze. Detaillierung und Sound sind nicht alles, auch Zugkraft, Wartungsfreundlichkeit, wie leicht läßt sich das Modell auseinander- und zusammenbauen, Fahreigenschaften, Fahrsicherheit usw. solltest Du in Deine Betrachtungen mit einbeziehen.

Mir gefällt die BR 221 sehr gut von PIKO, sonst würde ich sie nicht geschenkt bekommen, ich habe aber auch ungleich mehr Märklin-Loks als PIKO, das hat aber auch Gründe.

Hoffe, Dir hat das geholfen.

Viele Grüße aus BaWü, Stefan


Christian_B
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PIKO V 200 mit ESU-SOUND

#12

Beitrag von Christian_B » Di 15. Mai 2018, 22:25

Die V200 von PIKO kann eine gute Soundlok sein, aber die kann man so nicht kaufen, man muß den Sound selbst nachrüsten. Dazu sind zwei Lautsprecher nötig, und das kann hier leicht bewerkstelligt werden. Ein ZIMO mit Schallkapsel kann im Kondensatorfach gut Platz finden, einen Kondensator braucht die Lok nicht, die Stromabnahme ist perfekt gelungen(zumindest bei Zweileiter).
Das Plastegehäuse ist für einen guten Sound hervorragend geeignet, es bringt die tiefen Töne gut rüber. Der runde Lautsprecher an der Unterseite ist für die hohen Töne zuständig. Für meine Ohren ein voller Erfolg, das Video kann es aber nicht 100%ig rüberbringen.

Gruß Christian


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Re: PIKO V 200 mit ESU-SOUND

#13

Beitrag von nachtbahner » Mi 16. Mai 2018, 19:41

Christian_B hat geschrieben:
Di 15. Mai 2018, 22:25
Die V200 von PIKO kann eine gute Soundlok sein, aber die kann man so nicht kaufen, man muß den Sound selbst nachrüsten. Dazu sind zwei Lautsprecher nötig, und das kann hier leicht bewerkstelligt werden. Ein ZIMO mit Schallkapsel kann im Kondensatorfach gut Platz finden, einen Kondensator braucht die
Das Plastegehäuse ist für einen guten Sound hervorragend geeignet, es bringt die tiefen Töne gut rüber. Der runde Lautsprecher an der Unterseite ist für die hohen Töne zuständig.
Bis hierhin richtig. Mit falschem oder schlechtem Soundprojekt nützt das aber leider auch nichts.
Zuerst einmal sollte man eine V 200.1 auch auch als solche bezeichnen, damit man sie nicht mit der V 200.0 verwechselt (oder man benutzt 220 und 221). Denn diese Loks weisen, auch gerade beim Sound, doch einige Unterschiede auf.
Das von Dir benutzte Projekt soll laut ESU von der V 200.0 mit Maybach-Motoren sein. Wer schon jemals eine solche in natura gehört hat (z. B. die V 200 033), kann wohl nicht einmal eine Ähnlichkeit mit dieser feststellen. Allerdings weiß wohl auch kaum einer, wie sich die Maybachs im Motorraum unter Last anhören. Das Soundprojekt enthält nämlich NULL Außenklang, wie man es ja so oft von ESU kennt. Leider. Denn eigentlich ist es nicht schlecht gemacht.

Eine V 200.1 hat Mercedes-Motoren und klingt doch schon deutlich anders. Die erste Serie, noch ohne Schalldämpfer, noch ohne deutlicher:
https://www.youtube.com/watch?v=G8f_NwT4Pks
https://www.youtube.com/watch?v=386D8-DD28Y

Bisher gibt es für beide Baureihen nach Orginal klingende Sounds nur von Zimo. Somit also kostenlos herunterladbar. Leider ist die Klangqualität mäßig und der Soundablauf im Vergleich zu heutigen Möglichkeiten etwas einfach gestrickt. Aber man hört das Original heraus!
Von Georg Breuer gibt es nun ein Projekt der V 200 033, dass schon mal ein guter Fortschritt ist aber auch noch Verbesserungspotential in der Feinabstimmung hat, soweit ich mich an einen Test vor Monaten noch richtig erinnere. Ganz klar würde es von der so langsam aufkommenden 16 Bit-Technik profitieren. Dann wird es wohl richtig geil klingen, möchte ich mal sagen!
Mit dieser 16 Bit-Qualität ist ein Projekt von LeoSoundLab auf D&H angekündigt.
Auf diesem Gebiet wird es also erst noch richtig spannend werden.

Gruß
Thorsten

Gruß
Thorsten

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Re: PIKO V 200 mit ESU-SOUND

#14

Beitrag von Badaboba » Mi 16. Mai 2018, 20:07

nachtbahner hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 19:41

Auf diesem Gebiet wird es also erst noch richtig spannend werden.
Das sehe ich wie Thorsten und verzichte daher auf Kauf von Sounddecodern. Wenn mal ein Höhepunkt erreicht sein sollte - wie z.B. bei der Motorregelung - und keine relevanten Fortschritte mehr zu erwarten sind, lohnt sich der Zukauf und die Umrüstung. Leider sind die Projekte von heute morgen schon hoffnungslos veraltet.
Liebe Grüße
Volker

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viewtopic.php?f=170&t=146816
Bitte vormerken: Pfingsten 2018 - Puko-H0-Modultreffen, Planbetrieb in der Westpfalz, bei Interesse PN erwünscht!
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Re: Märklin V 200

#15

Beitrag von Thilo » Mi 16. Mai 2018, 20:11

Hallo Christian,

dein Video kann ich zwar leider nicht ansehen (Internet wieder einmal im Tiefschlaf :( ).

Aber ich werde versuchsweise auch eine meiner 220er mit einen zweiten Lautsprecher ausrüsten und gucken... ähm... hören, was es bringt.

Meine drei 220/221er haben jetzt alle "nur" einen Zimo-Lautsprecher im Dekoderfach.

Vielen Dank für die Idee!

Liebe Grüße

Thilo


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Re: Märklin V 200

#16

Beitrag von nachtbahner » Mi 16. Mai 2018, 22:51

Leider sind die Projekte von heute morgen schon hoffnungslos veraltet.
Ähem - nein!
Wie immer im Leben gibt es kein gut und schlecht, falsch und richtig und auch meistens kein "einfach" und "mal ebenso". Bei jedem neu zu versoundenden Modell klopfe ich "den Markt" genau ab und habe (bisher) die Wahl zwischen 3 Decoderherstellern. Schon länger gibt es für diese tolle Projekte. Auf einem Niveau, das auch in einigen Jahren noch akzeptabel sein wird. Mit dem schon heute ein sehr guter Vorbildeindruck erreicht ist.
Mit Verlaub - dafür empfinde ich auch hier so manches gezeigtes Beispiel nicht gerade als repräsentativ. Das fängt schon an mit viel zu kurzen Beschleunigungs- u. Verzögerungswerten an. Für "Sound ab Werk" gibt es meistens bessere Alternativen, bzw. ist dieser stark verbesserungswürdig in der Abstimmung oder Lautsprecherkonfiguration. Fast schon erschreckend für die "privaten" Soundersteller (die man wohl durchaus als Enthusiasten bezeichnen darf, die aber trotzdem eine gewissen Entlohnung ihrer Arbeit bekommen sollten) finde ich, dass so viele dieser "fertigen" Modelle gekauft werden, man dann ganz begeistert davon ist und an eine gewisse Vorbildnähe überhaupt nicht denkt. Das kann ich schon angesichts des doch erheblichen Aufpreises nicht verstehen.

Nochmal zurück zu den "guten" Sounds: Natürlich wird die Entwicklung immer weiter gehen und man wird sich auch bei diesen Projekten vielleicht überlegen, auf den neuen "Knaller" umzusteigen, so es ihn dann gibt. Das ist aber einfach der Natur der Sache, bzw. des Fortschritts geschuldet. Ist ja bei bei Detaillierung und Technik der Modelle nicht anders.
Mir wird bei dem ganzen Thema viel zu viel und schnell alles über einen Kamm geschert. Das aber meistens von Kollegen, die noch nicht wirklich "im Thema" sind.
Dass "schon heute gut" und "immer noch schlecht" unterm Strich nur eine eher subjektive Meinung sein kann, liegt wohl in der Natur der Verschiedenheit eines jeden Menschen und lässt sich schwer beeinflussen. Man kann aber vielleicht durch eine möglichst "detaillierte Diskussion" erreichen, das eine oder andere Auge und natürlich Ohr zu öffnen. Ich habe mal vor vielen, vielen Jahren - da war die CD erst am kommen - einen "High End"-Freak gekannt (also Musik), der mir etliche Stunden einfach nur "vorgespielt" hat. In einer geeigneten, darauf zugeschnittenen Umgebung. Das hat mir beim hören völlig neue Horizonte eröffnet, die Sinne geschärft. Es hat meine Wahrnehmung geändert. Das geht also schon.
Wenn man sich mit einem "Sound" ernsthaft auseinandersetzt, kann man ihn irgendwann auch anders empfinden. Es muss einem nur wichtig sein, er muss sich drauf einlassen wollen. Das Thema "Modellsound" ist so dermaßen komplex, auch vom Zeitbedarf her, dass es schade ist, wie schnell es so mancher abtut. Es wird nämlich auch in der Zukunft nicht weniger facettenreich werden. Auch in 10 Jahren wird man da nie auf einen Nenner kommen. Dafür stehen schon ganz am Anfang unterschiedliche Auffassungen über die Art und Weise der Vorbildaufnahmen. Schon hieraus können sich sehr unterschiedliche Soundprojekte EINES VORBILDES entwickeln.

Eine gute Gelegenheit, in dieses Thema richtig einzusteigen, sind die besagten 16 Bit. Zimo bringt ja nun bald auch en ersten Decoder damit heraus. Hoffentlich wird es nicht allzu lange dauern, bis auch die ersten bisherigen Soundprojekte umgestellt werden. Sind es echte 16 Bit-Samples, wird der Klang schon dadurch deutlich klarer, transparenter werden.
Mal ein Beispiel, passend zu den beiden Piko V200-Varianten, die hier diskutiert werden: Auch ich favorisiere bei diesen Loks schon lange die Methode mit den beiden Lautsprechern. Nur einer Rundlautsprecher im Tank bringt null Tiefen. Liegt in dem Fall nicht nur am Resonanzraum. Der Lautsprecher bringt einfach nicht viel mehr. Ein SugarCube oben im Gehäuse dagegen klingt schön voluminös, klingt aber grausam undynamisch. Gerade beim Diesel verschluckt er vieles. Man hat den Umbau gemacht, dreht die ersten Testrunden, noch ohne Gehäuse. Setzt man es dann drauf, ist alles anders. Selbst durchbrochene Lüftungsschlitze an der Seite würde nicht viel bringen nach meinen vielen Versuchen. Schon viel besser wären offene, großflächigere, geätzte, Lüftungsgitter im Dach, wenn der Lautsprecher direkt darunter ist. Dazu noch die Intergration des oder der Lautsprecher in der Art, wie es Roco z. B. in der V 160-Familie gemacht hat, lässt dann den zweiten Lautsprecher eigentlich überflüssig werden. Vor allem auch dann, wenn der Sound selbst schon recht klar rüberkommt. Zum Vergleich habe ich diese beiden Videos gemacht und das dort auch noch näher erklärt:
https://www.youtube.com/watch?v=HbAjk4askeg
https://www.youtube.com/watch?v=A_iFYneLEJU

Gruß
Thorsten

PS: Habe selber Pikos V 200 mit ESU, Rundlautsprecher unten, 11x15 mit sogar 10 mm hohem Resonator oben drin. Das klingt schon recht mächtig, wenn "beide Motoren" in die oberen Soundfahrstufen gehen. Auch klanglich. Aber eine Maybach-V 200 klingt von außen so nicht. Auch nicht eine V 200 007, die wohl Mercedes-Motoren haben müsste. Wie ich schon schrieb: Es fängt eben schon bei den Vorbildaufnahmen an.

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Re: Märklin V 200

#17

Beitrag von Badaboba » Do 17. Mai 2018, 17:35

nachtbahner hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 22:51
Leider sind die Projekte von heute morgen schon hoffnungslos veraltet.
Ähem - nein!
Wie immer im Leben gibt es kein gut und schlecht, falsch und richtig und auch meistens kein "einfach" und "mal ebenso". Bei jedem neu zu versoundenden Modell klopfe ich "den Markt" genau ab und habe (bisher) die Wahl zwischen 3 Decoderherstellern. Schon länger gibt es für diese tolle Projekte. Auf einem Niveau, das auch in einigen Jahren noch akzeptabel sein wird.
Hallo Thorsten,
Du bist da mit Sicherheit ein ausgewiesener Kenner der Materie, daher möchte ich da gar nicht viel schreiben.
Z.B. empfinde ich das äußerst vielfältige "Verhalten" einer Dampflok immer noch rudimentär dargestellt, dass es da vielfältige Grautöne gibt, bestreite ich nicht.
Ich persönlich denke aber, dass da noch (zu) viel Luft nach oben ist, die mit entsprechender Technik gefüllt werden wird, denn es ist einer der wenigen Wachstumsbereiche im Moba-Sektor und Speicher wird immer günstiger...
Liebe Grüße
Volker

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Re: Märklin V 200

#18

Beitrag von Christian_B » Do 17. Mai 2018, 18:22

Ich hab die V200.1(V200 124) und das falsche Soundprojekt drauf :!: Das tut mir nun aber überhaupt nicht leid, das merkt keiner von den Leuten die ich kenne. Ich hab auch das andere Projekt von ESU V200.0 probiert, und das gefiel mir weniger, deshalb fährt die Lok nun mit den falschen Motoren. Da ich kein Nietenzähler bin, find ich das eben OK. Das Geräusch passt für meine Ohren sehr gut zu dieser Lok, und kommt im Maßstab 1:87 gut rüber. :D
Gruß Christian

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