39880 BR 44 Märklin

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Lokpaint
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#176

Beitrag von Lokpaint » Do 14. Mär 2019, 16:16

Relaxed hat geschrieben:
Do 14. Mär 2019, 14:52

Es ist nur schade, dass Märklin wegen dieser dummen Sache dauernd in Mißkredit gerät. Aber das unterliegt allein deren Beurteilung.
Hallo

Jeder soll für sich entscheiden ob er mit der hohen Pufferbohlen leben kann.
Im falle dieser 44 kann ich es nicht, und das gleiche gillt für mich auch für die Einheits E-Loks oder die lange 103 mit ihren geländetauglichen halben Drehgestellblenden. Ich kaufe sowas nicht.
Es hat aber keinen zweck da elends lange drüber zu reden. Es ist so und wird wohl auch so bleiben.
Fall geschlossen. :fool:

Bart

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Badaboba
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#177

Beitrag von Badaboba » Do 14. Mär 2019, 18:22

Kugelporsche hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 20:33
Hallo Zusammen,

ich hab gerade mal an einer "Alten" 044 671-6 nachgemessen.Ergebnis: 12,2 mm von SOK bis Puffermitte,also genau NEM.Die Neue hab ich noch nicht ,ist aber im Zulauf :sabber:
Hallo Martin,
bei meiner 043 131-2 (Märklin 37885) habe ich 12,8 mm gemessen (1 mm höher als das umgerechnete Vorbild), aktuelle 50 und 50.40 liegen bei 13 mm, die 42er noch ein bisschen höher. Als Betriebsbahner stört mich dies weniger, u.a. für Vorspannbetrieb bin ich auf eine Kupplung angewiesen. Mir würde aber schon ein schlichter, stabiler Haken reichen. Wäre klasse, wenn Du nach dem Eintreffen der "Neuen" die Kupplungshöhe mal nachmessen würdest, dann könnte man das Ganze hier mit Fakten untermauern und die Diskussion bzgl. Höhe der Pufferbohle abschließen. Bezüglich Optik sollte man auch berücksichtigen, dass Raddurchmesser des Vorlaufradsatzes, Spurkranz und vor allem Aufnahmeperspektive das Bild der Lok beeinflussen - bei Vorbild und Modell.
Im alten Standardwerk von Konzelmann finden sich im Bildteil zahllose Aufnahmen des Vorbildes und je nach Perspektive verändern sich die "Gesichter" der Loks.
Liebe Grüße
Volker

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Relaxed
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#178

Beitrag von Relaxed » Do 14. Mär 2019, 18:40

Bart hat geschrieben:
Relaxed hat geschrieben: ↑
Do 14. Mär 2019, 14:52

Es ist nur schade, dass Märklin wegen dieser dummen Sache dauernd in Mißkredit gerät. Aber das unterliegt allein deren Beurteilung.

Hallo

Jeder soll für sich entscheiden ob er mit der hohen Pufferbohlen leben kann.
Im falle dieser 44 kann ich es nicht, und das gleiche gillt für mich auch für die Einheits E-Loks oder die lange 103 mit ihren geländetauglichen halben Drehgestellblenden. Ich kaufe sowas nicht.
Es hat aber keinen zweck da elends lange drüber zu reden. Es ist so und wird wohl auch so bleiben.
Fall geschlossen. :fool:

Bart
Hallo Bart,

da haben Sie mich gewaltig mißverstanden. Ich habe gesagt, da muß Märklin selber entscheiden muß, ob sie laufend in Mißkredit = Kritik landen wollen.

Die Nutzer entscheiden sich zu Recht für oder gegen einzelne. Was nicht gefällt, wird nicht gekauft.
Deshalb meine ich, es würde allen nützen, wenn Märklin sich bei der Kurzkupplung bewegt, um die bisher notwendigen unschönen Kompromisse zu vermeiden.

Ansonsten: tagesthemen, denn das geht hier (wie in den meisten Foren) kunterbunt durcheinander. Alles ist gesagt, es ist halt schwierig, das Nützliche vom weniger Nützlichen oder gar Ärgerlichen zu trennen.
Jeder soll seine Meinung sagen und das sollte man auch respektieren, wenn es in sachlicher Form vorgetragen wird.

Ich kann mit den admins mitfühlen wie schwierig es ist alles möglichst informativ zu halten.

Da vieles am eigentlichen Problem bzw. der Ursache der hohen puffer vorbeigeht: Für mich: Tagesthemen.
Fall in der Tat geschlossent

Manfred

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CR1970
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#179

Beitrag von CR1970 » Do 14. Mär 2019, 19:01

Wie viel mal willst du denn noch tt fordern? Hier wird doch nur über die Lok diskutiert :roll:
Androide Grüße von CR1970 - Mein Liebling: die 23er, eine echte Crailsheimerin!
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#180

Beitrag von br23 » Do 14. Mär 2019, 19:33

#129
Immer das gleiche jammern.
Endlich ehr komme zwei br 23 sie dass mahl auf der seite von www.marklin.nl
br 23 001 39230
br 23 002 39235


supermoee
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#181

Beitrag von supermoee » Do 14. Mär 2019, 19:35

Hallo,

Wie Herr Bächle mal im Nürnberger Video gesagt hat, ist Märklin die Kompatibilität und die Betriebssicherheit wichtiger als die perfekte Höhe der Pufferbole.

Der Markt gibt ihm Recht. Märklin ist Marktführer und kann sogar die Umsätze steigern. Daher dürfte die Kritik einiger wenige für Märklin relativ egal sein.


Gruss

Stephan
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#182

Beitrag von BW-Fan » Do 14. Mär 2019, 20:28

Hallo,

wenn ich mir das hier alles so durchlese,
frage ich mich ernsthaft,ob eigentlich jeder
eine echte 44er (oder welche Lok auch immer gerade zerrissen wird),bei sich im Garten stehen hat und mal kurz rausrennen und nachmessen und vergleichen kann.

Ich habe trotz meiner fast 50 Jahren ausser einer V200 und 50Kab. noch keine Lok aus meinem Bestand in Echt gesehen,somit weiss ich auch nicht wie sie ins kleinste Detail auszusehen haben.
Darum kann ich mir auch nicht vorstellen,dass ihr immer so genau wisst,wo welche Schraube und Niete zu sitzen hat ohne das Original vor Augen zu haben.
Fakt ist jedenfalls,dass die Pufferbohle bei Mä/Trix schon immer zu hoch war,ist und auch vermutlich so bleiben wird.
Das weiss Jeder und somit ist jedwede Diskussion darüber müßig.
Wen es nicht stört kauft,ansonsten lässt man es halt bleiben.Basta!
Gruß,Heiko

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Re: 39880 BR 44 Märklin

#183

Beitrag von Analogbahner » Do 14. Mär 2019, 21:43

Fotos gibt es ja von den alten Loks genug. Man braucht keine im Garten zu stehen haben, um die Proportionen abzuschätzen. Es geht mir hauptsächlich um diese, weniger um konkrete Maße. Das geht ohnehin nicht und beginnt schon mit den Spurkränzen. Material kann in 1:87 nicht so ausgeführt werden wie in 1:1, weshalb logischerweise Handgriffe oder Fensterscheiben dicker sind.
Es gibt noch ein anderes Phänomen, was ich mir aber nicht erklären kann: um ein ähnliches Bild wie das Original zu vermitteln, müssen sogar Proportionen verzerrt werden. Eine exakte Verkleinerung ist oftmals nicht so stimmig wie eine bewusste Verstärkung oder Verringerung einiger Merkmale. Das Thema hatten wir bereits beim Landschaftsbau. Wir schauen als Modellbahner in der Regel von oben auf unsere Modelle. Es gibt dann denselben Effekt wie bei Michelangelos David, der einen zu langen Oberkörper hat, damit er von unten betrachtet wieder "richtig" aussieht.
Gruß
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#184

Beitrag von BW-Fan » Do 14. Mär 2019, 22:29

Analogbahner hat geschrieben:
Do 14. Mär 2019, 21:43
Fotos gibt es ja von den alten Loks genug. Man braucht keine im Garten zu stehen haben, um die Proportionen abzuschätzen.
Das läuft ja auf das Selbe hinaus.
Ich schau mir auch keine Vorbildfotos an,um etwaige Abweichungen am Modell zu entdecken,die ich ohne Bild nie bemerkt hätte.
Selbst wenn ich mir das Bild eine Stunde im Wohnzimmer anschaue und dann in den Keller zur MoBa gehe und die Modelllok betrachte würden mir leichte Veränderungen trotzdem nicht auffallen,wenn nicht gerade eine komplette Achse fehlt :mrgreen: ,weil ich kein fotografisches Gedächtnis habe.
Aber ich spreche hier nur von mir und will niemanden angreifen,der anderer Meinung ist.
Gruß,Heiko

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Re: 39880 BR 44 Märklin

#185

Beitrag von WiTo » Do 14. Mär 2019, 22:30

232 U 1 hat geschrieben:
Do 14. Mär 2019, 14:07
WiTo hat geschrieben:
Do 14. Mär 2019, 11:42
Neben den bekannten und immer wieder angsprochenen Themen, wie Pufferhöhe, Sound und Lok-Tenderabstand, spielt für mich auch die Zugkraft eine Rolle, da ich gern lange Züge fahre. Hier habe ich aber schon die Erfahrung mit einer BR 051 und einer 042 gemacht, dass 2 Märklinhaftreifen in der Regel besser sind, als 4 Piko, oder gar Rocohaftreifen. Soll heißen. Mir reicht die Zugkraft mit 2 Haftreifen meist aus. Wenn nicht, gibt es Vorspann!

Probleme gibt es in Bezug auf die Zugkraft eher mit der unsäglichen gekröpften Deichsel zwischen Lok und Tender. Ist der Zug zu schwer, hebt diese Deichsel meist das vordere Drehgestell des Tenders an, was dann gern auf den schlanken Kreuzunsgweichen zu Entgleisungen führt.

Ich vermute mal, dass sich hier auch bei der neuen 44 nichts geändert hat?

Womit ich zu dem Thema Betriebssicherheit kommen möchte. Auf dem (bekannten) Video aus Fulda ( https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=2&t=167919) erkennt man bei den Fahraufnahmen ein seltsames "Tänzeln") einzelner Kuppelachsen. Es hat den Anschein, als würden die Federn die Räder nicht ausreichend auf die Schiene drücken, weshalb die Achsen bei bestimmten Stellungen der Kuppelstange von deren Verankerung am Rad nach oben angehoben werden.

Nicht nur, dass das recht unschön aussieht (zumindest aus der Nähe betrachtet fällt es sehr stark auf, beim Anlagenbetrieb mag es nicht so relevant sein), ich habe auch die Befürchtung, dass auch dieses Verhalten des Fahrwerks eine weitere Quelle für Entgleisungen auf sensiblen Gleisbereichen (z.B. schlanke K-DKW) sein könnte.

Ist meine Befürchtung unbegründet, oder hat jemand schon solche Probleme festgestellt?
Hallo,

einige Infos zu den immer noch kursierenden Fragen:

a) Zugkraft

Ich hatte einen Schnell-Vergleich der neuen BR 44 mit der 37880 (früheres BR 44-Modell mit Knickrahmen) vorgenommen. "Gefühlt" gab es keine erkennbaren Unterschiede. Dann habe ich beide Loks mit den Tenderkupplungen zusammengekuppelt und abwechselnd mal die eine und dann die andere in Betrieb gesetzt. Zunächst gelang es der Neuen, die stehende Alte ganz langsam wegzuziehen (natürlich stark schleudernd). Der Alten gelang es umgekehrt bis auf kleinere Rucker nicht. Nach einigen Wiederholungen der Versuche kam es zum Gleichstand: In beiden Richtungen gelangen jeweils nur noch kleine Rucker (vermutlich Abnutzung oder Verschmutzung der neuen Haftreifen der neuen Lok). Auch nach längerem Testbetrieb der Neuen gab es keine erkennbaren Veränderungen mehr. Für mich ist das Gleichstand. Warten wir also die Tests der Modellbahnpresse ab. Auf zu starke Gleisknicks nach oben (also bei Baufehlern in der Gleisanlage) reagiert die Neue mit Zugkraftabfall.

b) Gekröpfte Deichsel

Diese ist bei Neu-Konstruktionen schon seit Jahren (!) verschwunden. Bei der neuen BR 44 ist die Deichsel gerade. Auch bei älteren Modellen mit gekröpfter Kunststoff-Deichsel hat Märklin die Tenderverbindung zumindes in einige Fällen neu konstruiert (ich habe entsprechende Anmerkungen in den Katalogen gelesen). Wem es noch nicht aufgefallen ist: Märklin reagiert schon seit einiger Zeit auf Kritik und nimmt bei Folgemodellen entsprechende Verbesserungen vor. - Gekröpfte Deichseln müssen übrigens kein Nachteil sein, solange sie nicht nachgeben (was bei den erwähnten Kunststoff-Deichseln leider der Fall war).

c) Leichtes Abheben der gefederten Kuppelachsen

Dieses Thema wurde in den Foren schon vielfach diskutiert, und auch ich habe es hier in einem Beitrag weiter oben schon angesprochen. Das möglich Anheben gefederter Kuppelachsen ist ein Märklin-typischer Effekt, da gefederte Achsen mich allzusehr verbreitet sind. Man erhält bei Mehrkupplern die besten Fahreigenschaften, wenn man 2 Achsen fest und die anderen gefedert lagert. Als Nebenwirkung kann die Lok bei einigen Fahrzuständen (z.B. in engen Kurven) schon mal ein "Beinchen" etwas heben. Das ist so geringfügig, dass man es im Betrieb nicht sieht. Ich habe noch nie erlebt, dass es dadurch zu einem Holpern oder gar einer Entgleisung gekommen wäre. Ganz im Gegenteil, diese Fahrwerkskonstruktion führt zu einem sehr ruhigen Fahrverhalten. - Was die Betriebssicherheit insgesamt betrifft, mache ich mir bei Märklin-Modellen die geringsten Sorgen. Da gibt es ganz andere Sorgenkinder.

Grüße Peter
Hallo Peter,

danke für deine ausführlichen Erklärungen. Dass die gekröpfte Deichsel inzwischen nicht mehr verwendet wird ist gut, wusste ich aber ehrlich gesagt nicht, sonst hätte ich nicht danach gefragt. Da ich, wie erwähnt, die Epoche IV bevorzuge, war in den letzten Jahren bei Märklin nichts Neues für mich dabei, so dass mein Sachstand da etwas veraltet sein mag. Danke daher für die Aufklärung. Ein wichtiges Kauf-Hemmnis ist also schon mal weg.

Was die Betriebssicherheit angeht, so muss ich auch hier sagen, dass ich keine Erfahrung mit diesem recht neuartigen Fahrwerk habe und mich lediglich über das "Beinchenheben" etwas gewundert. In der Tat sollte das im Anlagenbetrieb meist nicht sichtbar sein.

Ich finde, die Lok hat Potential uns in den kommenden Jahren noch viel Freude zu bereiten, vorausgesetzt, Märklin nutzt die Chance auf Basis dieser Neukonstruktion attraktive Varianten heraus zu bringen, insbesondere auch in der Epoche IV und möglichst auch noch als Kohleausführung.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen und dem Modell an sich noch viel Erfolg (den kann unser Hobby nämlich immer gebrauchen).

Liebe Grüße

Thomas (WiTo)
Meine Anlage:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=121964

Computer hat man, um Probleme zu lösen, die man ohne Computer nicht hätte (für Modellbahnanlagen gilt sinngemäß das Gleiche).


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Re: 39880 BR 44 Märklin

#186

Beitrag von SAH » Do 14. Mär 2019, 23:00

Guten Abend Peter,
232 U 1 hat geschrieben:
Do 14. Mär 2019, 14:07
a) Zugkraft

Ich hatte einen Schnell-Vergleich der neuen BR 44 mit der 37880 (früheres BR 44-Modell mit Knickrahmen) vorgenommen. "Gefühlt" gab es keine erkennbaren Unterschiede. Dann habe ich beide Loks mit den Tenderkupplungen zusammengekuppelt und abwechselnd mal die eine und dann die andere in Betrieb gesetzt. Zunächst gelang es der Neuen, die stehende Alte ganz langsam wegzuziehen (natürlich stark schleudernd). Der Alten gelang es umgekehrt bis auf kleinere Rucker nicht. Nach einigen Wiederholungen der Versuche kam es zum Gleichstand: In beiden Richtungen gelangen jeweils nur noch kleine Rucker (vermutlich Abnutzung oder Verschmutzung der neuen Haftreifen der neuen Lok). Auch nach längerem Testbetrieb der Neuen gab es keine erkennbaren Veränderungen mehr. Für mich ist das Gleichstand. Warten wir also die Tests der Modellbahnpresse ab. Auf zu starke Gleisknicks nach oben (also bei Baufehlern in der Gleisanlage) reagiert die Neue mit Zugkraftabfall.
kein Wunder, die neue Lok hat ein selbsthemmendes Schneckengetriebe. Da ist die erforderliche Kraft erheblich größer als umgekehrt, weil die alte Konstruktion "nur" Stirnräder hat.
Wenn Du das ordnungsgemäß überprüfen willst, solltest Du eine der folgenden Optionen probieren, die weniger Zerstörerisch sind:
a) Gewichte über die Seilrolle hochziehen
b) Lok an einer Federwaage oder einen Dynamometer ziehen lassen.
c) Lok solo eine Steigung hochfahren lassen, bis die Steigung gerade noch bewältigt wird (das kann ggf. lange dauern bis man die Steigung gefunden hat!).

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es da keinen Gleichstand geben wird.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#187

Beitrag von 232 U 1 » Fr 15. Mär 2019, 00:13

Hallo Stephan-Alexander,

die Räder der 37880 drehen sich nicht, wenn man die Lok an der Tenderkupplung über die Schienen zieht. Nicht nur die Schnecke blockiert, sondern meist auch das Stirnradgetriebe. Besonders sicher blockiert das Stirnradgetriebe von Digital-Loks mit Permanentmagnet. Da sich die Räder der gezogenen Lok nicht drehten, hatte die Bauart des Getriebes (Schnecke vs. Stirnrad) keinen Einfluss auf den Schnell-Vergleich.

Wenn sich die Loks nur sehr kurz gegenseitig ziehen ist die Abnutzung der Haftreifen minimal, da gibt es keine Schäden.

Ich fand es bemerkenswert, dass die neue BR 44 bei den ersten 2 oder 3 Versuchen die alte wegzog, wenn auch mühsam. Da die Räder der ziehenden Lok schleuderten, sank die Reibung deutlich, d.h. diese Lok wurde jeweils "benachteiligt" (eine Lok hat beim Schleudern eine niedrigere Reibung als beim Stehen). Dennoch überwand die neue BR 44 die Reibung der stehenden, alten BR 44. Dabei blieb das Gespann alle 2-3 cm stehen, doch die neue BR 44 hat die stehende alte jeweils wieder "losgerissen". Mit neuen Haftreifen konnte also die neue BR 44 im Test eine vergleichsweise höhere Reibung auf die Schienen bringen als die alte (wobei auch diese recht gut erhaltene Haftreifen hatte).

Natürlich kann dieser Test keinen "wissenschaftlichen" Anspruch erheben, er hat aber meine Neugier befriedigt. Die Modellbahnpresse wird sicherlich sorgfältigere Tests veranstalten.

Viele Grüße
Peter


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Re: 39880 BR 44 Märklin

#188

Beitrag von Analogbahner » Fr 15. Mär 2019, 03:57

BW-Fan hat geschrieben:
Do 14. Mär 2019, 22:29

Ich schau mir auch keine Vorbildfotos an,um etwaige Abweichungen am Modell zu entdecken,die ich ohne Bild nie bemerkt hätte.
Sagen wir mal so: wenn ich 400 bis 450 Euro für eine Lok ausgebe, dann sollte sie schon so originalgetreu wie möglich sein. Wofür sonst das viele Geld? Dann ginge auch eine Lego-Eisenbahn. Dass Detail-und Vorbildtreue Grenzen hat, ist klar, und habe ich schon erwähnt. Aber je lieber man seine Loks hat, desto mehr beschäftigt man sich mit ihnen und dem Vorbild. Es gibt sicher welche, die kaufen eine BR44, weil sie so schön aussieht. Und ob sie gelbe oder rote Speisepumpen hat, ist ihnen egal. Aber es gibt auch diejenigen, die sich eine BR44 kaufen, weil es eine BR44 ist - und die wollen das "Original" zuhause haben.
Ich gehöre in die Mitte, weil ich meine BR44 auch fahren lassen möchte und sie durch Kinderhände gehen könnte, auf dem Teppich unter schwersten Betriebsbedingungen, mit einem Langen Heinrich, beladen mit Haselnüssen. Also dürfen hier und da Abstriche an Details gemacht werden. Aber wenn ich auf dem Boden liege und die BR44 an mir vorbeifährt, soll es eine BR44 sein. :mrgreen: 8) :lol:
Gruß
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#189

Beitrag von supermoee » Fr 15. Mär 2019, 13:31

Analogbahner hat geschrieben:
Fr 15. Mär 2019, 03:57

Sagen wir mal so: wenn ich 400 bis 450 Euro für eine Lok ausgebe, dann sollte sie schon so originalgetreu wie möglich sein.
Hallo,

ist dein gutes Recht. Andere erwarten für den Preis, dass die Lok einwandfrei auf ihrer Anlage mit dem vorhandenen Material fährt. So unterschiedlich können Anforderungen sein. :wink:

Gruss

Stephan
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#190

Beitrag von Analogbahner » Fr 15. Mär 2019, 14:29

Das tut dann eine Lok für 100 Euro auch.
Gruß
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#191

Beitrag von SAH » Fr 15. Mär 2019, 16:38

Guten Tag Peter (232 U 1),

zuerst kann ich Dich dahingehend beruhigen, dass keine Fehlerrechnung benötigt wird. Vor diesem Hintergrund sind Deine Beobachtungen schon in Ordnung.
Weshalb ich das gegenseitige Ziehen von Loks kritisch sehe möchte ich Dir kurz erläutern; zumal ich auch damit mal anfing.
Zu reinen Analogzeiten habe ich das recht gerne mit vielen Modellen gemacht bis die Sollbruchstellen sich bemerkbar machten. Die vorhandenen Defekte im Getriebe waren mit dem Auge nicht erkennbar, nach dem Test waren Reparaturen nötig.
Unabhängig davon war die Reihenfolge stark bis schwach relativ und nicht quantifizierbar; und sie stimmte nicht mit den Ergebnissen aus Dynamometer, Seilrolle oder Leistungsdiagrammen nicht überein.
Wenn dies bereits bei ungeregelten Modellen der Fall ist, wird ein Übergang auf geregelte Modelle wie 37880 vs 39880 erst recht der Fall sein. Zuzüglich haben beide unterschiedliche Auslegung der Regelung. Die Unterschiede werden sich also im Zugbetrieb deutlicher herausstellen als bei Lok vs Lok.
Nichtsdestotrotz, die Zugmassen der neuen Konstruktionen ist für die aktuellen Wagenmodelle sehr großzügig bemessen.

Ich hingegen nutze sehr gerne auch die alten Modelle. :baeh:

mit freundlichen Grüßen
Stephan-Alexander Heyn
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#192

Beitrag von Brianmcfly » Fr 15. Mär 2019, 20:25

supermoee hat geschrieben:
Do 14. Mär 2019, 19:35
Wie Herr Bächle mal im Nürnberger Video gesagt hat, ist Märklin die Kompatibilität und die Betriebssicherheit wichtiger als die perfekte Höhe der Pufferbole.
Der Markt gibt ihm Recht. Märklin ist Marktführer und kann sogar die Umsätze steigern. Daher dürfte die Kritik einiger wenige für Märklin relativ egal sein.
Ich hoffe das halten Die auch in Zukunft so. Ich finde Detailierung wichtig aber Betriebssicherheit wichtiger. Modellbahn ist eh immer ein Kompromiss...

Und die Detaillierung ist viel besser geworden wenn man mal mit der 3047 vergleicht.


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Re: 39880 BR 44 Märklin

#193

Beitrag von supermoee » Fr 15. Mär 2019, 21:05

Analogbahner hat geschrieben:
Fr 15. Mär 2019, 14:29
Das tut dann eine Lok für 100 Euro auch.
Hallo

Dann zeig mir bitte eine neue Br44 für 100 Euro. Die kaufe ich sofort.

Gruss

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Re: 39880 BR 44 Märklin

#194

Beitrag von Analogbahner » Fr 15. Mär 2019, 21:16

Andere erwarten für den Preis, dass die Lok einwandfrei auf ihrer Anlage mit dem vorhandenen Material fährt.
Wenn du als Vorgabe nur die Funktionsfähigkeit auf der Anlage und keine Detaillierung wünschst, dann wäre das schon möglich.
Gruß
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#195

Beitrag von Mercutius » Fr 15. Mär 2019, 22:58

Mir gefällt die neue 44er auch recht gut, und das, obwohl ich mich ja von meinem Dreileiterfuhrpark gelöst habe.

Originalgetreu und Betriebssicher für 450.- auf unseren sportplatzgroßen 'Modell'-Bahnen schliest sich in letzter Konsequenz einfach aus. Das originalgetreue(!) Fahrwerk könnte auf unseren Anlagen ja nurnoch geradeaus fahren.

Und wenn der fünfkuppler durch einen engen Kreis geprügelt wird ist es logisch, dass die Spurkränze der inneren Räder an den Schinen 'aufklettern'. Im normalen Betrieb fällt das 'eiern' der Räder sicher nicht so auf. Auf der anderen Seite liegt die Lok an sich dafür aber recht ruhig in und auf dem Drehkarusell. Lässt eine 44er authentischer wirken, als ein starres Fahrwerk, welches unter diesen Umständen dazu führt, dass die ganze Lok wackelt. Und wenn die Lok wackelt, hat es sich was mit der Anmutung einer 'schweren' Güterzuglok, dann lieber mal ein Rad, welches eine Unebenheit ausgleichen kann. Hinzu kommt noch, dass das starre Fahrwerk bei solchen Gleislagen logischerweise einem höheren Verschleiß unterliegt, was für die nicht-Vitrinenfraktion vielleicht auch wichtig sein könnte. Ich muss aber gleich relativierend hierzu sagen, dass ich selber über keine Langzeit und Langlauferfahrungen verfüge, also mag dieser Punkt auch unerheblich sein.

Aber jedem Tierchen usw, usw. Ich habe auch lieber noch detailgetreuere Loks, aber dann bin ich bei Weinert-Bausätzen oder anderen Kleinserienherstellern. Auf jeden Fall recht schnell im vierstelligen Bereich. IMHO ist die Märklin 44er gerade für das Geld ein sehr guter Kompromiss :).


supermoee
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#196

Beitrag von supermoee » Fr 15. Mär 2019, 23:29

Analogbahner hat geschrieben:
Fr 15. Mär 2019, 21:16
Wenn du als Vorgabe nur die Funktionsfähigkeit auf der Anlage und keine Detaillierung wünschst, dann wäre das schon möglich.
Ja genau. Das sieht man an den Märklin start up loks.
:roll:

Gruss

Stephan
MM freie Zone, während DCC sich bei der Steuerung von Loks immer breiter macht. Sonst mfx.

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Badaboba
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#197

Beitrag von Badaboba » Sa 16. Mär 2019, 10:16

Hallo zusammen,

jenseits der 100 € Diskussion :roll: hätte ich an die Besitzer der 39880 eine Bitte:
Könntet Ihr die Höhe der Puffermitte über Schienenoberkante mal messen - was nicht ganz einfach ist - oder ein Vergleichsbild einstellen wie folgt?
Danke :!: , denn dann könnte man das offene Thema Höhe der Pufferbohle jenseits subjektiver Betrachtungen abschließen.

Hier Märklin BR 44 alt und BR 42:
Bild
Liebe Grüße
Volker

H0-Puko-Modultreffen Pfingsten 2019:
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=13&t=167508

Aktuelle FREMOPuko-Baustelle - AWANST Niederweilbach:
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=170&t=146964


Flash
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Re: 39880 BR 44 Märklin

#198

Beitrag von Flash » Sa 16. Mär 2019, 11:01

BW-Fan hat geschrieben:
Do 14. Mär 2019, 22:29
Analogbahner hat geschrieben:
Do 14. Mär 2019, 21:43
Fotos gibt es ja von den alten Loks genug. Man braucht keine im Garten zu stehen haben, um die Proportionen abzuschätzen.


Das läuft ja auf das Selbe hinaus.
Ich schau mir auch keine Vorbildfotos an,um etwaige Abweichungen am Modell zu entdecken
Vrbildfotos schaue ich mir auch nichtmit dem Ziel an, Fehler am Modell zu finden, sondern weil ich Dampflok-fan bin und die Dokumente vergangener Zeiten immer wieder gern und intensiv betrachte(insbesondere von Carl Bellingrodt ) . Als zeitgeschichtlich Interessierter Mensch gilt das aber nicht nur für Dampfloks sondern auch für Schiffe, Flugzeuge, Architekur, Kunst und Alltagsszenen. Der Rest ergibt sich dann von selber. Warum fällt es vielen von uns so schwer, zu akzeptieren, dass es den einheitlichen Zugang zum Hobby Modellbahn nicht gibt und wir andere Ansichten schlichtweg tolerieren müssen, denn weg wünschen hilft da gar nichts. Da gibt es halt die Detailfetischisten, die darüber frustiert sind, dass sich nicht alle Modellbahner ihren Niveauwünschen anschließen und die "Fortschrittsfeinde", die Rückwärtskompatibilität bis "in die Steinzeit" wünschen. Ich schließe mich grundsätzlich keiner Extremistenfraktion (Sind jeweils für sich gesehen Minderheiten) an, sondern erfreue mich an dem inzwischen extrem reichhaltigen Modellangebot und suche mir ganz entspannt aus, was von der Thematik, den technischen Eigenschaften und der Vorbildlichkeit am besten zu meinem individuellen Anforderungsprofil passt; da muss ich mich doch nicht über abweichende Profile anderer Kollegen ärgern oder gar einen Thread in die TT wünschen.

Mal zurück zu dem ""Problem Pufferbohle" Das ist doch gar nicht der Kern des Problems, sondern es sind die "Folgeschäden" auf das Gesicht der Lok durch zu hoch angeordnete Trittbretter und Aggregate unterhalb der Rauchkammer. Für echte Dampflok-Lover, die den Maschinen eine Seele andichten, ist diese Gesichtsverzerrung ein echtes Problem. Und da Märklin dankenswerter weise auf Kritik reagiert hat (Z-Deichsel; Lok-Tender-Abstand) werden die Hardcore Dampflok-fans die Hoffnung nicht aufgeben auch bei Märklin eine möglichst getreue Wiedergabe der Lok-Gesichter zu erreichen, Jedenfalls ist dieses Anliegen genau so legitim, wie die Forderung nach hoher Zugkraft und Betriebssicherheit. Entschieden wird das sowieso von Märklin.

Bei mir steht die Trix 44 für dieses Jahr ziemlich hoch auf der Kandidatenliste. Aufgrund des bisher veröffentlichten Bildmaterials habe ich gewisse Restzweifel. ob die extrem bullige Front des Jumbos für mich ausreichend überzeugend rüber kommt. Das kann aber nur aufgrund von Bildern nicht abschließend beurteilt werden. Gesichtsverzerrungen werden nicht nur durch zu hohe Pufferbohlen, sondern auch durch zu geringe Kesseldurchmesser oder zu großem Abstand der Windleitbleche verursacht. Ich warte also ab, bis das Modell zur Probe auf meiner Anlage steht und dann versuche ich (man möge mir das nachsehen) die "Bellingroth Perspektive" nach zu stellen. Bis dahin lese ich amüsiert die Diskussionen zu diesem Modell und denke mir (völlig unverbissen) 8) meinen Teil. Leute, es ist alles nur Spielzeug. :wink:
So long, Flash

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Re: 39880 BR 44 Märklin

#199

Beitrag von aschenz » Sa 16. Mär 2019, 11:29

Flash hat geschrieben:
Sa 16. Mär 2019, 11:01
Bis dahin lese ich amüsiert die Diskussionen zu diesem Modell und denke mir (völlig unverbissen) 8) meinen Teil. Leute, es ist alles nur Spielzeug. :wink:
Gut getroffen, ich könnte diese Auseinandersetzungen den ganzen Tag lang lesen - es ist wirklich zum Lachen, wie erwachsene ( hoffe ich doch !)
Menschen sich an einem "Spielzeug" abarbeiten.

Ich habe ca. 100 Lokomotiven, und habe mich in den letzten 35 Jahren einfach nur daran gefreut sie anzusehen, fahren zu lassen und dabei einfach
ein bißchen vom Alltag abzuschalten.
Es geht mir bei diesem Hobby einfach nur um Spass, Freude und ein wenig Schwelgen in Erinnerungen. Aber vielleicht ist diese Attitüde etwas uncool, könnte ja sein ..........


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Re: 39880 BR 44 Märklin

#200

Beitrag von br23 » Sa 16. Mär 2019, 12:02

:gfm: :gfm: :pflaster: :pflaster:
Endlich ehr komme zwei br 23 sie dass mahl auf der seite von www.marklin.nl
br 23 001 39230
br 23 002 39235

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