Ersatzteilpolitik Trix

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Ersatzteilpolitik Trix

#1

Beitrag von Rollnitz » Do 12. Sep 2019, 07:47

Hallo,

auf der Suche nach Teilen für ein Bauprojekt kam bei mir eine noch nicht so alte Trixlokomotive, die 42 (22225), in die engere Auswahl. Auf der Ersatzteilliste (Explosionszeichnung) sind aber nicht alle Teile mit einer Nummer versehen. Gehe ich richtig in der Annahme, daß die Teile ohne Nummer nicht erhältlich sind? Also z.B. der komplette Vorläufer? Auch das komplette Fahrwerk gibt es nicht.

Gruß Roland


supermoee
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#2

Beitrag von supermoee » Do 12. Sep 2019, 08:00

Hallo Roland,

einfach weiter unten in der Ersatzteilliste lesen:
Teile, die hier nicht aufgeführt sind, können nur im Rahmen einer Reparatur im Märklin-Reparatur-Service repariert werden.
Gruss

Stephan
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torsten83
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#3

Beitrag von torsten83 » Do 12. Sep 2019, 08:21

Hallo,

konkret hier auf die Frage: nein, diese Bauteile sind nicht zum Basteln gegen Bares bei Märklin/Trix erhältlich.

Die Textpassage unten ist leider auch nicht immer korrekt. Es gibt auch Schäden, die Märklin im Reparatur-Service selber auch nicht mehr retten kann, wenn denen die Ersatzteile in deren (separaten?) Lager auch ausgegangen sind.

LG
Torsten


noels
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#4

Beitrag von noels » Mi 6. Nov 2019, 16:05

Hallo zusammen,
das Thema ist zwar nicht mehr ganz neu, aber trotzdem interessant. In diesem Fall betrifft es nicht nur Trix, sondern auch Märklin, denn das ist ja die gleiche Firma mit einem gemeinsamen Ersatzteilservice.
Früher, vor der Insolvenz, konnte man wirklich alles bekommen. Es gab auch mindestens einen sehr kompetenten Mann im Ersatzteillager, der einem oft helfen konnte, weil er besser Bescheid wußte, als jede Ersatzteilliste, oder EDV- Programm.
Sicher ist es ein wesentlicher Kostenfaktor und früher wurden viele Teile sehr preiswert abgegeben. So habe ich mal für ein Treibrad einer BR78 3€ bezahlt....
Den Kunden gegenüber begründet man den stark reduzierten Service und daß man Teile nur für den eigenen Reparaturbetrieb vorhält, damit, daß Kunden vielfach gar nicht in der Lage wären, aufwändige Reparaturen auszuführen. Mich ärgert das, denn woher weiß Märklin, was ich kann?
Andere Firmen, wie Piko, sind inzwischen klar an Märklin vorbei gezogen! Zwar sind auch hier teilweise Dinge in Gruppen zusammengefaßt, aber man bekommt es.
Bei Märklin gibt es auch Teile, von denen man bei Märklin zumindest in der Hotline nichts weiß. So setze ich bei klassischen Märklin- Motoren gern Kugellager ein. Den Lagerschild aus Kunststoff ersetze ich dabei lieber komplett, weil eine exakte Bohrung von 4 mm mich vielleicht tatsächlich überfordert. Es gibt bei einigen Modellen (z.B. VT 11.5) ab Werk Motorschilde mit Kugellager. Das weiß der Ersatzteilservice aber nicht. Mein Händler hat mir die bestellt und so konnte ich die Fahreigenschaften meiner V60 von Trix H0 effektiv verbessern.
VG
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#5

Beitrag von HolgiB » Mi 6. Nov 2019, 16:58

Hallo Heiko!

Ich sehe es ähnlich: auch mich ärgert die Aussage, dass Märklin bzw. Trix glaubt, ich sei nicht in der Lage manche Reparaturen durchzuführen. Ich habe einen Trix Adler günstig bekommen, weil der Motor anscheinend defekt war. Das Licht hat funktioniert. Ich wollte dann den Tender und die Lok öffnen und Motor, Kabel und Decoder prüfen. Leider konnte ich die Lok nicht aufmachen. Ich habe dann kurzerhand bei Märklin angerufen. Der Herr am Telefon war sehr freundlich hat aber gesagt, ich könne die Lok nur einschicken, weil ich sie nicht selbst aufmachen kann und ich sonst noch was kaputt mache. Es ist doch wohl meine Entscheidung, ob ich eine Lok öffne und wenn ich was kaputt mache, bin ich selbst schuld, sogar wenn noch Garantie drauf gewesen wäre, dürfte ich selbst ran. Ich habe dann zum Glück im Internet was gefunden und konnte ran. Es hat sich eine Lötstelle am Decoder gelöst und dann hat wieder alles funktioniert. Am Ende war tatsächlich ein Tritt ab. Aber das ist nur passiert, weil ich erfolglos rumprobieren musste und dabei beim Öffnungsversuch mit dem Schraubenzieher abgerutscht bin. Das wäre nie passiert, wenn Trix eine ordentliche Anleitung dazugelegt hätte in der steht wie der Adler aufgeht. Danke dafür!
Viele Grüße Holger

Ich fahre gerne epochegemischt.
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torsten83
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#6

Beitrag von torsten83 » Mi 6. Nov 2019, 17:08

Hallo Heiko.
Piko hat ohne Zweifel einen Topservice, bei märklin hat man aber einen ungleich größeren Modell- und Teilefundus. Das wird keiner über alle Baugrößen wirklich überblicken können.
LG
Torsten


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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#7

Beitrag von supermoee » Mi 6. Nov 2019, 17:41

noels hat geschrieben:
Mi 6. Nov 2019, 16:05
Den Kunden gegenüber begründet man den stark reduzierten Service und daß man Teile nur für den eigenen Reparaturbetrieb vorhält, damit, daß Kunden vielfach gar nicht in der Lage wären, aufwändige Reparaturen auszuführen. Mich ärgert das, denn woher weiß Märklin, was ich kann?
Hallo Heiko,

nein, ich denke eher, dass das Ziel von Märklin ist, die Einkäufe an Ersatzteile einzudämmen, die gar nicht als Ersatzteile gebraucht werden. Sprich Leute kaufen Ersatzteile um Lokum- oder Selbstbauten zu realisieren und nehmen so den eigentlichen Kunden ihrer Produkte die Ersatzteile weg. Das hat Märklin selbst gesagt: der Ersatzteilservice ist kein Kerngeschäft sondern eine Unterstützung der Kunden.

Wenn man dann so in Foren liest gibt es anscheinend auch so spezielle Artgenossen, die sich beim Kauf einer Lokomotive mal pauschal mit Ersatzteile eindecken wollen, für den Fall der Fälle. Märklin hat an sich keine Ersatzteilproduktion. Die Produzieren während der Serienproduktion einer Lok eine gewisse Mehrmenge an Teile und Schluss. Wird dieser Vorrat von diesen Hamstereinkäufern aufgekauft, bleiben die anderen auf der Strecke. Und daher finde ich gar nicht so schlecht, was Märklin da macht.

Beklagt euch nicht allzustark über Märklin. Es könnte auch anders gehen. Andere Hersteller halten nicht mal Verschleissteile auf Lager, während die Loks noch frei verkauft werden. Z.B. Schleifer bei Brawa. Darüber kräht aber kein Hahn hier. :roll:

Gruss

Stephan
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#8

Beitrag von Schwanck » Mi 6. Nov 2019, 18:05

Moin zusammen,

das Thema ist ein echtes "zweischneidiges Schwert".
Mätrix will Fertigprodukte verkaufen. Das Ersatzteilgeschäft sieht man als notwendiges Übel an, weshalb man es für Bastler unattraktiv macht.
Obwohl ich das nicht gut finde, kann ich es verstehen.
Welchen Stellenwert der Ersatzteilhandel bei Pilo hat, kann ich nicht beurteilen. Auffallend ist jedoch, dass im Hauptkatalog 6 Seiten mit E-Teilen aufgeführt sind; dazu kommen noch einmal 3 Seiten mit Decodern und Zubehör. Wenn es sich nicht um wirkliche Neuheiten handelt, sind alle Teile auch lieferbar!
Tschüss

KFS

Vorsicht, meine Beiträge können Ironie enthalten!


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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#9

Beitrag von Suederbraruper » Mi 6. Nov 2019, 18:34

Hallo zusammen,

Hab zu dem Thema auch so meine Erfahrungen gemacht.
Hab in der Bucht ein IC Wagenset erstanden.
Soweit so gut. Als ich das ganze Zuhause betrachtete, viel mir auf das beim Steuerwagen im Kopf die Inneneinrichtung fehlte und die Lichtleiter zu den Scheinwerfern teilweise abgebrochen waren.
Die Scheinwerfer waren nicht so schwierig zu organisieren.
Die Inneneinrichtung dagegen schon.
Bei Märklin konnte man nicht helfen bzw. Konnte dieses Teil nicht als Ersatzteil anbieten.
Nur wenn ich das ganze zur Reparatur einschicken könne es ersetzt werden.
Nach einer Recherche von zwei Stunden habe ich dieses Teil dann tatsächlich im Internet gefunden.
1,70€ für das Teil und 2€ Versand und gut ist.

Naja wäre schöner wenn es einfacher wäre.

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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#10

Beitrag von torsten83 » Mi 6. Nov 2019, 19:13

supermoee hat geschrieben:
Mi 6. Nov 2019, 17:41
Sprich Leute kaufen Ersatzteile um Lokum- oder Selbstbauten zu realisieren und nehmen so den eigentlichen Kunden ihrer Produkte die Ersatzteile weg. Das hat Märklin selbst gesagt: der Ersatzteilservice ist kein Kerngeschäft sondern eine Unterstützung der Kunden.
Ich kann hier nur als Z Kunde mitreden, aber wenn man erst eine Lok mit gänzlich falschen Drehgestellblenden bringt und später dann Auflagen mit korrektem neuentwickelten Teil, empfinde ich es auch als Unterstützung der Kunden, wenn ich mir das bessere Teil zum Nachbessern der alten Modelle dann wenigstens kaufen kann. Ich verlange ja nicht, dass sie mir das kostenlos (teils nach Jahren) tauschen.

LG
Torsten


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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#11

Beitrag von noels » Mi 6. Nov 2019, 19:54

nein, ich denke eher, dass das Ziel von Märklin ist, die Einkäufe an Ersatzteile einzudämmen, die gar nicht als Ersatzteile gebraucht werden. Sprich Leute kaufen Ersatzteile um Lokum- oder Selbstbauten zu realisieren und nehmen so den eigentlichen Kunden ihrer Produkte die Ersatzteile weg. Das hat Märklin selbst gesagt: der Ersatzteilservice ist kein Kerngeschäft sondern eine Unterstützung der Kunden.
Hallo Stephan,
ich muß gestehen, auch einem guten Märklin- Kunden ein Ersatzteil weggenommen zu haben :wink: :
An der V80 hatte mich immer gestört, daß sie so schwach auf der Brust war. Leider konnte Mä/Trix sich ja nie dazu entschließen, diese schöne Lok in einer hochwertigeren Version anzubieten. Also habe ich einen Motor der 212 bestellt - ein ordentlicher 5- Poler, während in der V80 ein übler Billigmotor werkelte. Nun mit dem neuen Motor hat die Lok bedeutend bessere Fahreigenschaften. Ich war auch in der Lage, die Schwungmasse und die Kardanklaue umzusetzen, weil die nicht übereinstimmten. Das Motorgehäuse paßte so, wie es war.
Auf diese Tour war ich gekommen, als bei meiner Ludmilla (der ersten Serie) der Motor gestorben war und ich den originalen gerade nicht bekommen konnte. Der 5-Poler für die BR94 war ein wunderbarer Ersatz. Ich war baff erstaunt, welche Fahreigenschaften und Zugkraft der Vogel plötzlich entwickelte. Bei der Gelegenhait habe ich auch gleich bei beiden Loks die pipigelbe Beleuchtung gegen eine warmweiße getauscht und die Platinen gegen solche mit Schnittstelle ersetzt. Damit habe ich aber nicht den Ersatzteilfundus von Märklin belastet, sondern das notwendige beim Elektronikhändler gekauft und selbst zusammengelötet :wink:
Ich gehöre also auch zu den Frechdachsen, die bei Bedarf einmal ein Ersatzteil in eine andere Lok einbauen, aber immerhin aus dem gleichen Hause :lol:

VG
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#12

Beitrag von Lokpaint » Mi 6. Nov 2019, 20:25

Hallo

Irgendwie komisch, denn sowohl die 94 wie auch die 212 haben einen 3-Poler verbaut.
supermoee hat geschrieben:
Mi 6. Nov 2019, 17:41

nein, ich denke eher, dass das Ziel von Märklin ist, die Einkäufe an Ersatzteile einzudämmen, die gar nicht als Ersatzteile gebraucht werden. Sprich Leute kaufen Ersatzteile um Lokum- oder Selbstbauten zu realisieren und nehmen so den eigentlichen Kunden ihrer Produkte die Ersatzteile weg.
So sehe ich das auch. Märklin ist kein Weinert das von Ersatzteilen lebt.
Das es Teile zum Basteln gibt ist zwar wünschenswert, aber keine Pflicht.

Bei LSM bekommt (m)ein Händler nur Ersatzteile wenn eine Quittung vom Kunden für das entsprechende Modell vorliegt.

Bart

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persus
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#13

Beitrag von persus » Mi 6. Nov 2019, 21:40

supermoee hat geschrieben:
Mi 6. Nov 2019, 17:41
[...] nein, ich denke eher, dass das Ziel von Märklin ist, die Einkäufe an Ersatzteile einzudämmen, die gar nicht als Ersatzteile gebraucht werden. Sprich Leute kaufen Ersatzteile um Lokum- oder Selbstbauten zu realisieren und nehmen so den eigentlichen Kunden ihrer Produkte die Ersatzteile weg. [...]
So habe ich das noch garnicht betrachtet. Das hat was Wahres an sich.
supermoee hat geschrieben:
Mi 6. Nov 2019, 17:41
Wenn man dann so in Foren liest gibt es anscheinend auch so spezielle Artgenossen, die sich beim Kauf einer Lokomotive mal pauschal mit Ersatzteile eindecken wollen, für den Fall der Fälle. Märklin hat an sich keine Ersatzteilproduktion. Die Produzieren während der Serienproduktion einer Lok eine gewisse Mehrmenge an Teile und Schluss. Wird dieser Vorrat von diesen Hamstereinkäufern aufgekauft, bleiben die anderen auf der Strecke. Und daher finde ich gar nicht so schlecht, was Märklin da macht.
Ich muss zugeben, dass ich für mich selbst auch die Überlegung angestellt habe, einige Ersatzteile auf Vorrat zu kaufen. War mir aber unsicher, wie sinnvoll das ist. Also habe ich genau zu diesem Punkt eine Umfrage hier im Forum erstellt (Link) und mir da die Meinung der Stummis eingeholt. Ergebnis der Umfrage war, dass die wenigsten das machen.

Stephan, du hast mir hier eine neue Sicht auf diese Problematik eröffnet. Darüber habe ich früher so garnicht nachgedacht. Das rückt das ganze Themengebiet der Ersatzteile in ein völlig neues Licht - bei mir zumindest.
supermoee hat geschrieben:
Mi 6. Nov 2019, 17:41
Beklagt euch nicht allzustark über Märklin. Es könnte auch anders gehen. Andere Hersteller halten nicht mal Verschleissteile auf Lager, während die Loks noch frei verkauft werden. Z.B. Schleifer bei Brawa. Darüber kräht aber kein Hahn hier. :roll:
Na ja, über diese Änderung der Politik in Sachen Ersatzteile bei Brawa hat man sich schon in diesem Forum unterhalten. Erst neulich gab es einen Thread dazu. Aber ja, allzu heftig fiel das nicht aus. Ein Shitstorm sieht definitiv anders aus. :mrgreen:
Gruß
Pero
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noels
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#14

Beitrag von noels » Do 7. Nov 2019, 06:59

Irgendwie komisch, denn sowohl die 94 wie auch die 212 haben einen 3-Poler verbaut.
Ok, das kann ich nicht prüfen. Auf jeden Fall sind diese Motoren eine andere Qualitätsstufe, als die ganz einfachen in der Ludmilla und der V80. Die Loks fahren auf der höchsten Fahrstufe deutlich schneller und ziehen kräftiger.
Natürlich kann man es verstehen, wenn ein Unternehmen versucht, mit möglichst geringem Aufwand einen möglichst großen Ertrag zu erzielen. Sonst kann ein Unternehmen nicht erfolgreich sein. Deshalb ist es klar, daß es den Service mit preiswerten Ersatzteilen für alles - wie es früher war - nicht mehr geben kann. Das war zu teuer. Kleinstteile gibt es deshalb nur noch in Gebinden, welche die Logistik sinnvoll machen und die Preise wurden deutlich angehoben. Das ist völlig in Ordnung!
Es ist auch ok, wenn ein Unternehmen für ein Modell zu einem Preis von 400€ - 500€ viele Ersatzteile nicht an Endkunden und "normale" Händler liefert, bei anderen sagt, daß man das in der Garantiezeit nur selbst repariert und danach entweder viel Geld aufgewendet werden muß, oder das Modell als Standmodell fungieren muß, weil es wichtige Teile gar nicht mehr gibt. Für viele Modellbahner, die ihre Modelle kaum bewegen, ist das kein Problem. Andere können sich bei Mitbewerbern umsehen. Der gute Service und die bessere Ersatzteilversorgung können ein Baustein sein für den Erfolg der Firma Piko, denn Kunden sind in ihrer Entscheidung ebenso frei, wie ein Unternehmen.
Dazu ist es gut, daß es nun solche Foren wie hier gibt -> Man muß nicht immer erst selber auf die Nase fallen :wink:

Das ist auch nicht als Kritik an Mä/Trix zu verstehen: Ich kaufe trotzdem noch Trix - Loks, obwohl ich mir inzwischen für 3 Loks eine Platine selber bauen mußte für die es keinen Ersatz beim Hersteller gab ... weil mir die Modelle gefallen. Trotzdem ärgert es mich, hängen gelassen zu werden und ich überlege länger bei jeder Kaufentscheidung. Andere sind in ihren Entscheidungen vielleicht konsequenter. Aber die Kosten für den Service den Einbußen an verlorenen Kunden gegenüberzustellen ist deutlich schwieriger für ein Unternehmen, weil man die Zahlen nur schwer zuordnen kann.

VG
Heiko


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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#15

Beitrag von Florian1610 » Do 7. Nov 2019, 11:26

Hallo Heiko,

nein, ich denke eher, dass das Ziel von Märklin ist, die Einkäufe an Ersatzteile einzudämmen, die gar nicht als Ersatzteile gebraucht werden. Sprich Leute kaufen Ersatzteile um Lokum- oder Selbstbauten zu realisieren und nehmen so den eigentlichen Kunden ihrer Produkte die Ersatzteile weg. Das hat Märklin selbst gesagt: der Ersatzteilservice ist kein Kerngeschäft sondern eine Unterstützung der Kunden.

Wenn man dann so in Foren liest gibt es anscheinend auch so spezielle Artgenossen, die sich beim Kauf einer Lokomotive mal pauschal mit Ersatzteile eindecken wollen, für den Fall der Fälle. Märklin hat an sich keine Ersatzteilproduktion. Die Produzieren während der Serienproduktion einer Lok eine gewisse Mehrmenge an Teile und Schluss. Wird dieser Vorrat von diesen Hamstereinkäufern aufgekauft, bleiben die anderen auf der Strecke. Und daher finde ich gar nicht so schlecht, was Märklin da macht.

Beklagt euch nicht allzustark über Märklin. Es könnte auch anders gehen. Andere Hersteller halten nicht mal Verschleissteile auf Lager, während die Loks noch frei verkauft werden. Z.B. Schleifer bei Brawa. Darüber kräht aber kein Hahn hier. :roll:

Gruss

Stephan
Aber letztlich ist es doch alleine Sache des Käufers, zu welchem Zweck er einen Artikel kauft.
Wären es wirklich die von dir genannten Gründe, die die Firma Märklin dazu veranlasst haben, die Ersatzteilversorgung so stark einzu schränken, dann sollte man den Kunden, die wirklich ein Ersatzteil für ein defektes Teil benötigen, die Möglichkeit geben, wenigstens auf Anfrage, ggf. mittels Vorlage von Fotos, Rechnung oder Einsendung des defekten Teils im Tausch ein neues Teil zu erhalten. Aber selbst das ist nicht möglich; das ist ein Punkt über den ich mich auch ärgere.
Schließlich war ein Aspekt, der lange Zeit für Märklin sprach, dass man etwa bis zum Jahr 2011 wirklich jedes Teil inklusive Lokgehäusen und Fahrwerkteilen als Ersatzteil nachbestellen konnte. Seit dem wurden die lieferbaren Teile immer mehr eingeschränkt, Gehäuse gibt es schon lange nicht mehr und inzwischen sind fast nur noch Standard- und Verschleißteile bestellbar.

Meiner Meinung nach ist doch der berechtigte Kritikpunkt schlicht der, dass man für Teile, bei denen Beschädigungen nicht unwahrscheinlich sind, mittlerweile keinen aäquaten Erstaz mehr erhält
Auch ein Lokgehäuse kann mal ersetzt werden müssen; es ist doch nicht unwahrscheinlich, dass durch Unfälle größere Kratzer oder Lackschäden enstehen. Wenn man wie ich Wert auf eine einwandfreie Lackierung legt, verbleibt jetzt nur die Möglichkeit, eine komplett neue Lok (wenn es sich um ausverkaufte Modelle habndelt, nur Gebrauchtware mit entsprechenden Risiken) zu kaufen.
Ein anderes Beispiel: An einem Modell einer E 10 , E 40 oder E 50 wird die eingesetzte Dachhaueb aus Kunststoff beschädigt. Es ist doch ärgerlich, dass man nun dafür keinen Ersatz bekommt, obwohl die neueren Modelle nun schon mehrteilig konstruiert werden.
Nicht einmal für bestimmte Ansteckteile, die schnell abbrechen oder verloren gehen können, gibt es Ersatz; bei einigen Varianten der BR 110 sind nicht einmal die angesetzten Trittstufen an der Pufferbohle als Ersatzteil gelistet.
Für die Baureihe 103.1 (39170) werden die Drehgestellblenden nicht separat angeboten, nicht einmal die angesetzten Schlingerdämpfer. Es ist doch ein Irrsinn, dass man für 33 Euro ein komplettes Treibgestell bestellen muss, nur um einen Schlingerdämpfer zu ersetzten.
Viele Grüße

Florian


supermoee
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#16

Beitrag von supermoee » Do 7. Nov 2019, 11:39

Florian1610 hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 11:26
dann sollte man den Kunden, die wirklich ein Ersatzteil für ein defektes Teil benötigen, die Möglichkeit geben, wenigstens auf Anfrage, ggf. mittels Vorlage von Fotos, Rechnung oder Einsendung des defekten Teils im Tausch ein neues Teil zu erhalten. Aber selbst das ist nicht möglich; das ist ein Punkt über den ich mich auch ärgere.
Hallo Florian,

wieso? die Möglichkeit gibt es doch immer noch. Einfach das Modell einschicken. Wenn die Ersatzteile da sind, wird es repariert zurück kommen.

Wenn ich dein Beispiel mit dem Gehäuse aufgreifen kann. Meine Trix E41 Nr. 22140 erlitt einen Sturz von einer Gleiswendel. Ein Puffer war herausgebrochen, sonst sah das Gehäuse noch relativ gut aus. Ich habe die Lok zu Märklin geschickt. Sie kam mit neuem Gehäuse zurück. Das alte Gehäuse wurde mitgeliefert, sodass ich jetzt auch noch einen Ersatzteilspender habe.

Eine E41 von Piko ist mir nagelneu beim auspacken aus der Hand gefallen (muss irgendwo an der Baureihe liegen :lol: ). Bei Piko bestellt, kam das neue Gehäuse ein paar Tage später per Post.

Bei beiden habe ich die Gehäuse bekommen, nur auf unterschiedlichem Wege.

Gruss

Stephan
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#17

Beitrag von HolgiB » Do 7. Nov 2019, 14:02

supermoee hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 11:39

wieso? die Möglichkeit gibt es doch immer noch. Einfach das Modell einschicken. Wenn die Ersatzteile da sind, wird es repariert zurück kommen.
Aber dann muss ich doch noch zusätzlich die Kosten für die Reparatur übernehmen. Oder kostet es bei Märklin nichts, wenn man was wegen eines ersatzteils einschickt? Ein Teilchen kann ich selbst anstecken. Außerdem ist die Lok dann weg. Wenn es nur ein Abbruch ist, kann ich sie sonst weiter fahren lassen. Nicht zu vergessen die Kosten für den Versand zu Märklin und das Versandrisiko. Wenn die Lok verlorengeht oder beschädigt wird, habe ich nichts davon, dass die Post eventuell haften muss. Manche bekommt man ja nicht mehr.
Viele Grüße Holger

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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#18

Beitrag von Florian1610 » Fr 8. Nov 2019, 10:42


Hallo Florian,

wieso? die Möglichkeit gibt es doch immer noch. Einfach das Modell einschicken. Wenn die Ersatzteile da sind, wird es repariert zurück kommen.

Wenn ich dein Beispiel mit dem Gehäuse aufgreifen kann. Meine Trix E41 Nr. 22140 erlitt einen Sturz von einer Gleiswendel. Ein Puffer war herausgebrochen, sonst sah das Gehäuse noch relativ gut aus. Ich habe die Lok zu Märklin geschickt. Sie kam mit neuem Gehäuse zurück. Das alte Gehäuse wurde mitgeliefert, sodass ich jetzt auch noch einen Ersatzteilspender habe.

Eine E41 von Piko ist mir nagelneu beim auspacken aus der Hand gefallen (muss irgendwo an der Baureihe liegen :lol: ). Bei Piko bestellt, kam das neue Gehäuse ein paar Tage später per Post.

Bei beiden habe ich die Gehäuse bekommen, nur auf unterschiedlichem Wege.

Gruss

Stephan
Hallo Stephan,

dann hast du Glück gehabt, dass für die E41 noch Gehäuse verfügbar waren. Die Lok wurde jedoch im Jahr 2009 ausgeliefert, damals wurden für alle Loks noch Gehäuse als Ersatzteil angeboten und waren auch ziemlich lange bestellbar (für manche Modelle aus dieser Zeit auch heute noch; vermutlich bis die Lagerbestände aufgebraucht sind).
Ich bezog mich aber darauf, dass für Modelle, die ab etwa 2012 ausgeliefert wurden, keine Gehäuse mehr einzeln zu bestellen sind und auch sonst viele Teile immer mehr in Gruppen zusammengefasst wurden oder auch gar nicht zu bekommen sind.

Ich hatte auch schon bei Märklin zu einigen Modellen angefragt, ob man Ersatzgehäuse zu bekommen sind oder im Reparaturservice ausgetauscht werden können. Zu allen Modellen nach 2012 erhielt ich die Antwort, dass keine Gehäuse verfügbar sind und ich die Lok höchstens zurück geben könne; es betraf jedesmal neu erworbene Loks, die schon mit Lackmängeln bzw. Schäden (Produktionsmängeln) ausgeliefert wurden. Einige Loks sind waren ja nach wenigen Monaten ausverkauft, sa dass ab dann nichts mehr zu machen war. Beispiel: Die Baureihe 103.1 mit komplett rotem Rahmen (märklin 37577) wurde im Jahr 2013 ausgeliefert; ich habe sie mir im Jahr 2014 gekauft; die Lok hatte einige Lackfehler, aber Märklin konnte schon keinen Gehäusetausch mehr vornehmen.

Piko und Roco sind da vorbildlicher, dort sind sämtliche Einzelteile inkl. Gehäusen bestellbar.
Viele Grüße

Florian


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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#19

Beitrag von noels » Fr 8. Nov 2019, 20:00

Das ist sicher ein schwieriges Thema für alle Hersteller. Aber wenn einige ein breites Angebot hinbekommen, geht es ja wohl.
Ob es bei Mä/Trix außerhalb von Garantiefällen (Lackschäden bei Lieferung) die Metallgehäuse als Ersatzteil vorhalten muß, kann man diskutieren.
Auch wie lange jedes kleine Zurüstteil vorgehalten werden muß, ist eine Überlegung. Früher gab es bei Trix kleine Tütchen mit Kleinteilen. die kosteten so um die 25 €. Wer verlorene Kleinteile ersetzten wollte, gab das Geld aus, andere lassen die Lok eben ohne Pfeife, Handgriff... weiter auf der Anlage laufen. Für den Hersteller dürften die Kosten, ob man von solchen Kleinteilen 1500, 1700, oder 2000 Stück spritzen läßt, kaum relevant sein. Auch bei anderen Teilen, wie Rädern, Gestängeteilen, etc ist eine um 10 - 20% erhöhte Stückzahl kein dramatischer Kostenfaktor. Die Konstruktion eines solchen Teils ist weitaus teurer, als die Produktion.
Darüber kann man wie gesagt diskutieren
Aber auf jeden Fall sollte es 3 - 5 Jahre nach Produktionsende empfindliche Teile, die leicht kaputt gehen, für die Funktion des Modells aber entscheidend sind, noch geben. Als Beispiele seien hier Kardanwellen der Drehgestelloks (Kunststoff) und die kleinen Gegenkurbeln der Dampfloks genannt. Die sind auch so eine dumme "Sollbruchstelle". Solche Spritzlinge kosten Märklin nicht viel und wir sind doch sicher bereit, dafür einen ordentlichen Preis zu bezahlen, wenn damit eine Lok für einige hundert Euro am Leben erhalten werden kann. Wenn bei einer Dampflok für 400 € die Gegenkurbel abgerissen ist, darf dieses kleine Plastikding für 50 ct von mir aus auch 5 € kosten ... oder in der 10-er Packung 25 €.

VG
Heiko


SET800
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#20

Beitrag von SET800 » Fr 8. Nov 2019, 20:29

Hallo,
für 500€-Modelle muß es etlichhe Verschleiß-Ersatzteile geben. Bei 120€-Modellen reichen im Prinzip Haftreifen weil die chemisch altern. Bei Waggons Kupplungen!

Es sind "spielwaren" mit begrenztet Nutzungsdauer, hochfeine Modelle müssen vorsichtig behandelt wrden. Und robuste Konstruktionen etwas vereinfacht z.B. Märklin 81, die 44er oder V200 von 1960, die damalige E44 mit angedeuteten Leitungen auf dem Dach, im Übrigen aber alles unkaputtbar, die wollen wir oft nichtmehr.

Gruß

P.S.:
An einem 12-Waggon-Güterzug auf der Paradestrecke vorbei rollend sehe ich weder 1,4mm zuviel Länge noch die Betriebsnummern, wenn drei die gleiche haben, was solls. Die Bezettelung kann ich auch nicht ablesen...

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alex218
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Re: Ersatzteilpolitik Trix

#21

Beitrag von alex218 » Fr 8. Nov 2019, 20:45

Moin,
sicher ist das alles ärgerlich.
Aber eins sollte auch nicht vergessen werden. Ersatzteillagerung kostet nun auch mal Geld.
Wenn der Betrieb (Walzwerktechnik), wo ich mein Geld verdiene, jedes Ersatzteil vorhalten würde, wäre das bestimmt ein stattlicher Betrag. Deshalb gibt´s auch nur die gänigsten Teile auf "Lager."
Hinzu kommt noch, das wohl auch MäTrix und alle anderen Hersteller, genau wie beim o.g. Betrieb, nicht alle Teile selbst fertigen, und deshalb auch von ihren Zulieferern abhängig sein werden.

Eine Ausnahme ist wohl ein schwäbischer Autohersteller, (der mit dem Himmelskörper auf der Haube) der verspricht, das für ältere Autos bis zu 25 Jahren Ersatzteile in seinem Lager bereit zu halten.
Ob das so ist, kann ich nicht beurteilen, da ich kein KFZ von denen habe. :wink:
...und jetzt komm´n Sie!

Bis neulich!
Alex

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Humor ist der Knopf, der verhindert, das einem der Kragen platzt! (Ringelnatz)

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