Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

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Schalter
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#26

Beitrag von Schalter »

Hallo Ernst

ich kann Dir jetzt nicht ganz folgen.
Das Relais wird vom Decoder versorgt. Der Decoder liefert keinen ''Digitalstrom''

Wenn Du das Relais ohne Decoder verwenden wolltest, müsstes Du es mit Gleichstrom schalten.


Kannst Du mal 2 Bilder knipsen, die die gute und die schlechte Weiche zeigt, damit man den Unterschied sieht? Wichtig wäre im Macrobereich das Herzstück und die Weichenzungen


Gruß

Johan

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scanditrain
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#27

Beitrag von scanditrain »

Hallo Johann,

mit Fotos kann ich nicht dienen. Die Weichen sind auf meiner Anlage FEST eingebaut. Außerdem fehlt mir z.Zt. die entsprechende Foto-Ausrüstung.

Wenn kein "Digitalstrom", dann Wechselstrom (?), wenn ich dich recht verstehe? Bin totaler Laie auf diesem Gebiet. Es wäre mir neu, dass Märklin-Relais mit Gleichstrom geschaltet werden.

Gruß
Ernst
Viele Grüße vom Niederrhein
Ernst

Märklin digital, Ep. III-IV DB; aber auch Skandinavien
Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie. (W. Busch)


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Schalter
Ehemaliger Benutzer

#28

Beitrag von Schalter »

Hallo

ich habe keine Ahnung, ob dieses Relais intern eine Gleichrichtung hat oder nicht.
Wenn ich bistabile Relais mit Wechselstrom schalte, richte ich den Wechselstrom erst einmal gleich. Sonnst summt das Relais wie eine alte Türglocke.

Gruß

Johan


mike c
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Schlanke K-Weichen

#29

Beitrag von mike c »

Hallo,
Der beweglicher Punkt der schlanke K-Weichen ist nicht aus Metall geformt. Deswegen kann es passieren bei schmutzige Raedern oder bei schmutzige Gleise dass die Lok verliert das Kontakt mit die Masse.

Ausserdies habe Ich auch ein Problem mit der innerer Schiene im Y der Weichen.

Es gibt auch in diesem Bereich einige Pukos die ohne Kontakt sind, was hilft auch nicht.

Gruss

Mike C

The movable pivot at the centre of the wye is not made of metal. This can result in poor contact when wheels or tracks are dirty. Some locomotives seem to draw power more from one side of the axle than the other.
DO YOU EXPERIENCE THE SAME PROBLEM WHEN RUNNING THE LOK WHEN REMOVED AND REPLACED IN REVERSE DIRECTION (IE CAB 2 FORWARD)?
I have also had a problem with poor contacts between the frog and the pivoting sections as well as with the two inside tracks at the double end of the switch track.
There are also a few ties that do not have real middle rail contacts, which does not help either.

Bitte enschuldigen mein Englisch aber Ich moechte versichern dass das Problem Exact beschrieben ist.

Mike C


Hexdi
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Schlanke K-Weichen: Kontaktprobleme

#30

Beitrag von Hexdi »

Guten Abend zusammen,

ich greife aus aktuellem Anlass diesen Thread noch einmal auf:

Mein Anlagenbau ist jetzt von den Schattenbahnhöfen aus so weit gediehen, dass ich mich im sichtbaren Bereich befinde.
Dort setze ich wo immer möglich, schlanke K-Gleis Weichen ein. Dass das mit der Kontaktgabe, u.a. bedingt durch den schlanken Abzweig Winkel, nicht ganz unkritisch ist, weis ich natürlich.
Jedoch, was ich beobachte, gibt mir Rätsel auf: es scheint "gute" und "weniger gute" Weichen zu geben, sprich über die einen fahren praktisch alle Loks problemlos drüber, über die anderen nicht.
Ich habe fabrikneue Weichen, solche die schon recht alt sind, solche mit dem beweglichen Herzstück etc. Es lässt sich bei dem geschilderten Kontaktproblem aber keine Gesetzmäßigkeit erkennen,
d.h es gibt "gute alte" genau so wie "neue nicht so gute". Irgendwelche optischen Unterschiede zwischen den zahlreichen Teilen kann ich auf den ersten Blick auch nicht ausmachen. Die Weichen liegen lose auf einer Selitac Schaum Unterlage und sind bisher weder festgeschraubt noch eingeschottert.

Deshalb meine Fragen:
1) woran liegt`s ?
2) welche Abhilfe ist möglich ?

Bitte keine Prinzipdiskussionen, ich habe das Material nun mal und muss damit zurechtkommen.

Gruß
Berthold

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Hutze 61
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#31

Beitrag von Hutze 61 »

Hallo Bertold,

ich habe in den vergangenen 20 Jahren 3 umfanreichere Bahnhöfe mit schlanken K-Weichen gebaut, die beiden letzten kannst du dir in meinem Anlagen Thread (siehe unten ) anschauen, die letzte Version läuft jetzt tadelos.

Meine Erfahrung war:

1. KEINE schlanke K-DKW, die machen egal ob alt oder neu, immer wieder Probleme mit der Stromabnahme/Entgleisungen, vor allem bei Fremdfabrikaten. Auch im letzeten "Anlagenaufschlag" hatte ich zunächst welche eingebaut und es versucht, habe sie aber alle ersetzt.

2. Schlanke K-Weichen mit beweglichen Herzstücken habe ich auch ALLE eliminiert, da gab es zuviel Problem mit.

3. Kontaktprobleme: Kenne ich nur zu gut. Ich habe vor dem finalen Einschottern im Frührjahr des vergangenen Jahres nochmals 4 Weichen ausgetauscht, weil immer wieder etwas drauf "hängen " blieb. Das kostet zwar etwas, aber letztlich lohnt sich die Investition, wenn die Loks nicht mehr "Stottern" oder Loks/Wagen entgleisen.

Ich kann dir leider nicht sagen, was bei den unter Punkt 3 genannten Weichen das Problem war. Ich habe lieber in für mich akzeptable Fahrstrassen investiert, und dafür die ein oder andere Lok/Wagen liegen lassen.
Mein Tipp: Tausche die Weichen mit ein oder zwei Ersatzweichen solange aus ,(ist ja noch nichts fixiert), bist du die "faulen Eier" aussortiert hast. Es wird sich lohnen.

Allgemeine Tipps, woran es liegen könnte, wird es aus meiner Erfahrung bei schlanken K-Weichen nicht geben können. Und ich habe keine anderen...
VG Axel
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Der Weihnachts- und Wintertraum:
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bjb
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#32

Beitrag von bjb »

Servus Axel,

ich habe ja auch jede Menge schlanke K-Weichen verbaut und mir ist aufgefallen, dass die (zum Glück wenigen) Probleme bei mir hauptsächlich im Bereich der Weichenzungen liegen und zwar genau dort wo die Erhöhung der Pukos beginnt.

Ach ja und zu Deinem anstehenden "Postingsjubiläum" (1000) könntest Du ja mal wieder was von Deiner Anlage berichten. :wink: :D

Mit hügeligen Grüßen
BJB

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Schwanck
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#33

Beitrag von Schwanck »

Moin zusammen,

die schlanken K-Weichen verschleißen mit zunehmender Liegedauer sehr schnell zum Totalausfall; besonders betroffen sind die älteren mit dem beweglichen Herzstück. Märklin wird behaupten, das sei doch sehr nah am Vorbild . :shock: Stimmt!
Die Weichen mit festem Herzstück und Radlenkern müssen auch so befahren werden wie beim Vorbild, nämlich mit verminderter Geschwindigkeit. Kontaktschwierigkeiten gibt es eigentlich nur dann, wenn eine Weiche zu langsam befahren wird.
Kurz gesagt: Fährt man zu langsam, bleibt die Fuhre stehen.
Fährt man zu schnell, entgleist der Zug.
Abhilfe: Sorgfältige Beobachtung und Pflege (Reinigung von Staub und Ablagerungen) der Weichen.

Und ein Ratschlag, den ich nach leidvollen Erfahrungen jetzt konsequent befolge: Niemals gebrauchte K-Gleis-Weichen beschaffen! Oder schenken lassen.
Tschüss

KFS

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Wilstein
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#34

Beitrag von Wilstein »

Moin,

als die schlanken K-Weichen mit beweglichem Herzstück Ende der 1980er Jahre herauskamen, habe ich diese in meine damals im Bau befindliche Anlage verbaut. Leider gab es damit nur Probleme, nicht nur Kontaktschwierigkeiten, sondern auch mechanischer Natur. Deshalb kann ich nur dringend dazu raten, schlanke K-Weichen mit beweglichem Herzstück zu meiden bzw. zu entsorgen, die Dinger sind eine totale Fehlkonstruktion. Ebenso die schlanken K-DKW's, deshalb habe ich auf meiner Anlage nur eine einzige schlanke K-DKW im verdeckten Bereich verbaut, über die die Züge mit relativ hoher Geschwindigkeit rollen und es deswegen keine Kontaktschwierigkeiten gibt.
Wer in Schleichfahrt rangieren möchte, sollte in diesem Bereich auf schlanke DKW's und Weichen mit beweglichem Herzstück verzichten, oder sämtliche Loks mit Pufferkondensatoren ausrüsten, andernfalls schlägt der Rangierspass sehr schnell in Frust um.
Gruß aus dem Oldenburger Münsterland,

Thomas


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Schwanck
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#35

Beitrag von Schwanck »

Moin Thomas,

du hast geschrieben:
Wilstein hat geschrieben:
Fr 7. Feb 2020, 10:41
als die schlanken K-Weichen mit beweglichem Herzstück Ende der 1980er Jahre herauskamen, habe ich diese in meine damals im Bau befindliche Anlage verbaut. ...
Da ist dir ein Datumsfehler unterlaufen. Die schlanken Weichen zählten bereits zu den Neuheiten des Jakres 1981. Gleichzeitig geschah die Umstellung auf Vollprofil-Schienen beim K-Gleis, und die Artikel-Nummern wurden von 21xx auf 22xx geändert.
Tschüss

KFS

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Wilstein
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#36

Beitrag von Wilstein »

Schwanck hat geschrieben:
Fr 7. Feb 2020, 11:31
Moin Thomas,

du hast geschrieben:
Wilstein hat geschrieben:
Fr 7. Feb 2020, 10:41
als die schlanken K-Weichen mit beweglichem Herzstück Ende der 1980er Jahre herauskamen, habe ich diese in meine damals im Bau befindliche Anlage verbaut. ...
Da ist dir ein Datumsfehler unterlaufen. Die schlanken Weichen zählten bereits zu den Neuheiten des Jakres 1981. Gleichzeitig geschah die Umstellung auf Vollprofil-Schienen beim K-Gleis, und die Artikel-Nummern wurden von 21xx auf 22xx geändert.
So viel Markenwissen habe ich nicht. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass die schlanken Weichen mit beweglichem Herzstück eine Fehlkonsruktion und ein reibungsloser Betrieb damit quasi unmöglich war bzw. ist. Ein Wunder, dass diese Weichen sich so lange im Sortiment gehalten haben, aber Märklin ist in Punkto Verbesserung bekanntlich sehr langsam und schwerfällig, manchmal sogar Kritikresistent. Der neue Besitzer hat jedoch frischen Wind in die Fa. gebracht.
Gruß aus dem Oldenburger Münsterland,

Thomas


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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#37

Beitrag von supermoee »

Hallo,

Wenn ich hier lese, was die schlanken Weichen für Probleme haben sollen wundere ich mich, wieso meine so gut funktionieren. Ich habe alle Generationen mit und ohne beweglichem Herzstück, schlanke Kreuzungsweichen und alles tut, was es soll.

Die Kreuzungsweichen und die schlanken Weichen mit beweglichem Herzstück habe ich alle polarisiert, somit sind keine Kontaktprobleme möglich.. die neueren schlanken Weichen hatten von sich aus keine Probleme, da die Stromführung verbessert wurde. Die Antriebe haben alle überbrückte Endschalter. Alles funktioniert seit 15 Jahren. Die Weichen mit beweglichem Herzstück stammen aber aus meiner Vorgängeranlage und sind teils schon 25 jährig. Alles paletti. Keine Entgleisungen, keine darauf stehenbleibende Loks.

Was mache ich da falsch?

Gruss

Stephan
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Wilstein
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#38

Beitrag von Wilstein »

supermoee hat geschrieben:
Fr 7. Feb 2020, 12:42
Hallo,

Wenn ich hier lese, was die schlanken Weichen für Probleme haben sollen wundere ich mich, wieso meine so gut funktionieren. Ich habe alle Generationen mit und ohne beweglichem Herzstück, schlanke Kreuzungsweichen und alles tut, was es soll.

Die Kreuzungsweichen und die schlanken Weichen mit beweglichem Herzstück habe ich alle polarisiert, somit sind keine Kontaktprobleme möglich.. die neueren schlanken Weichen hatten von sich aus keine Probleme, da die Stromführung verbessert wurde. Die Antriebe haben alle überbrückte Endschalter. Alles funktioniert seit 15 Jahren. Die Weichen mit beweglichem Herzstück stammen aber aus meiner Vorgängeranlage und sind teils schon 25 jährig. Alles paletti. Keine Entgleisungen, keine darauf stehenbleibende Loks.

Was mache ich da falsch?

Gruss

Stephan
Du fährst zu schnell :wink:

Aber wie du schreibst musstest du Hand anlegen damit die Weichen funktionieren. Die neuen schl. Weichen machen auch kein Problem, es sind nur die mit beweglichem Herzstück. Zudem schreibst du, dass du deine Herzstücke polarisiert hast, wobei die beweglichen Herzstücke aus Kunststoff bestehen und somit gar nicht polarisierbar sind :shock: .

Dazu noch eine Frage: Hast du deine Gleise und Weichen eingeschottert?
Gruß aus dem Oldenburger Münsterland,

Thomas


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Hexdi
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Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#39

Beitrag von Hexdi »

Guten Abend,

und vielen Dank für die zahlreichen Kommentare und Ratschläge.
Offensichtlich habe ich da unbewusst ein heißes Thema angeschnitten.

@Stephan:
An die Polarisierung hatte ich auch schon gedacht, wobei es da offensichtlich um die kurzen Schienenstücke zwischen Herzstück (aus Kunststoff) und Weichenzunge geht.
Ist sicher einmalig ein gewisser Aufwand, aber wenn es hinterher tadellos funktioniert, wäre es der Mühe wert.
Wie hast Du das im Detail gemacht ?

Bei Friedel Weber habe ich irgendwann und irgendwo mal gelesen, dass die Form des Schleifers ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.
Ich glaube, man sollte bei den älteren Schleifern das Loch in der Mitte zulöten, damit auf der schlanken Weiche oder DKW (??) der entscheidende Puko nicht verfehlt wird.
Mein Sammelsurium über 60 Jahre hinweg hat da natürlich allerhand an Varianten zu bieten. Diesen Punkt habe ich noch nicht näher untersucht.

Gruß
Berthold

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K.Wagner
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#40

Beitrag von K.Wagner »

Hi,

leider ist meine sehr ausführliche Antwort vor einigen Tagen nicht im Forum angekommen - hier nochmal eine Kurzversion.

Ich habe Weichen (einfach + DKW) des ersten Lieferjahres seit ungefähr 1985 im Einsatz. Zugegebenermaßen seit einem Jahrzehnt nur ca. 15-20 Stunden im Jahr. Seit der Polarisierung nach einer Anleitung hier im Forum habe ich auf den DKW keine Versorgungsprobleme - selbst mit einere alten Roco-Köf, der ich einen Haftreifen verpasst habe. Entgleisen tut auch nix.
Einzige Änderung: Der erste Unterflurzurüstsatz war zumindes bei einer Plattenstärke von 12 mm eine Katastrophe und ich habe diese sukzessive durch RTS Weichenmotoren ausgetauscht. Leider gibt es die nicht mehr....
Das meine Weichen zuerst nicht funktionierten, lag am Einschottern was ich nicht "reparieren" konnte war die Zungenversorgung der DKW, alle andere habe ich hinbekommen, so dass auch die Herzstücke wieder gegangen sind. Bei zwei Weichen habe ich aber dann doch die Herzstücke festgelegt - geht innerhalb von 30 min und etwas Feilarbeit ganz gut.
Ich habe übrigens 2 DKW an sehr exponierten Stellen verbaut - d.h. bei jedem Umsetz- oder Rangiervorgang in meinem BAhnhof werden sie befahren. Und das sind sehr viele....
Die dritte DKW liegt sehr zentral im Güter / Umfahr / BW-Bereich und erlangt vielleicht 80% der Nutzung der beiden anderen DKW.

Ach so - mein Fuhrpark setzt sich aus allen möglichen Fabrikaten zusammen - Märklin hat einen Anteil von ca. 30% bei den Triebfahrzeugen und inzwischen auch wieder bei den Wagen - bis vor 10 Jahren hatte ich da überwiegend Roco und Fleischmann. Die Achsen mußte ich tauschen - aber wegen meiner alten K-Bogenweiche - jetzt wäre auch das nicht mehr nötig....
Mein Credo: Ich kaufe alles, wo ein Schleifer drunter passt und was mir gefällt - wenn ich das Geld dazu habe ;-) und die bessere Hälfte zustimmt.
Gruß Klaus


supermoee
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#41

Beitrag von supermoee »

Hexdi hat geschrieben:
Fr 7. Feb 2020, 19:00
@Stephan:
An die Polarisierung hatte ich auch schon gedacht, wobei es da offensichtlich um die kurzen Schienenstücke zwischen Herzstück (aus Kunststoff) und Weichenzunge geht.
Ist sicher einmalig ein gewisser Aufwand, aber wenn es hinterher tadellos funktioniert, wäre es der Mühe wert.
Wie hast Du das im Detail gemacht ?
Hallo Berthold,

ich habe Kabel an die Schienen angelötet und entsprechen an Relais angeschlossen, bzw. Die Weichen werden bei mir von den Rocoantrieben 10030 mit integriertem Relais oder mit Servodekoder mit integriertem Relais geschaltet. Die Kabel habe ich wie folgt gelötet:

Bild

Bild

Dafür brauch es einen extra- Lot, z.B. bei Löttechnik24 zu haben.

Gruss

Stephan
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Settebello
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#42

Beitrag von Settebello »

Hallo allerseits,

ich staune doch, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind, so auch meine: Ich habe sowohl schlanke Weichen mit als auch ohne bewegliches Herzstück im Betrieb, und aller funtionieren reibungslos, auch die gebraucht gekauften. So bin ich etwas verwundert darüber, was ich hier so gelesen habe :shock: Ich habe nur darauf geachtet, daß die Weichen mit beweglichem Herzstück nicht im sichtbaren Bereich verbaut sind, denn da müßte ich sie einschottern und dann wäre es mit der Beweglichkeit des Herzstücks wohl bald vorbei :redzwinker:

Was mir jedoch wiederholt die Zornesröte ins Gesicht brachte, ist die schlanke DKW. Davon habe ich zwei an wichtigen Stellen verbaut, und eine davon wird geradezu ständig befahren. Das Problem damit ist aber nicht die Stromversorgung, die klappt und ich wäre nie auf die Idee gekommen, irgendetwas zu polarisieren. Das Problem bei mir ist die schlechte Mechanik. Bei einfacher Geradeausfahrt über eine DKW rumpeln die Fahrzeuge heftig und einige - zum Glück wenige - Fahrzeuge laufen mit lautem Krachen regelrecht auf und bleiben stehen oder entgleisen gar. Märklinloks fahren ruhig darüber, nur Fremdfabrikate machen die Probleme, auch wenn es "offizielle" AC-Varianten sind. Ganz schlimm: BR 50 DRG Roco 69291 und 365 DB Cargo ESU 31062. Von mir selbst umgebaute DC-Loks fahren dagegen oft einwandfrei. Das verstehe, wer will :roll:

Es ist wirklich ein Jammer, warum Märklin kein ordentliches Gleis ohne Bettung im Programm hat. Da ist man Marktführer, aber hat kein akzeptables Gleis :cry:

Gruß, Sebastian
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#43

Beitrag von Murmel »

Settebello hat geschrieben:
So 16. Feb 2020, 23:36
Hallo allerseits,

ich staune doch, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind, so auch meine: Ich habe sowohl schlanke Weichen mit als auch ohne bewegliches Herzstück im Betrieb, und aller funtionieren reibungslos, auch die gebraucht gekauften. So bin ich etwas verwundert darüber, was ich hier so gelesen habe :shock: Ich habe nur darauf geachtet, daß die Weichen mit beweglichem Herzstück nicht im sichtbaren Bereich verbaut sind, denn da müßte ich sie einschottern und dann wäre es mit der Beweglichkeit des Herzstücks wohl bald vorbei :redzwinker:

Was mir jedoch wiederholt die Zornesröte ins Gesicht brachte, ist die schlanke DKW. Davon habe ich zwei an wichtigen Stellen verbaut, und eine davon wird geradezu ständig befahren. Das Problem damit ist aber nicht die Stromversorgung, die klappt und ich wäre nie auf die Idee gekommen, irgendetwas zu polarisieren. Das Problem bei mir ist die schlechte Mechanik. Bei einfacher Geradeausfahrt über eine DKW rumpeln die Fahrzeuge heftig und einige - zum Glück wenige - Fahrzeuge laufen mit lautem Krachen regelrecht auf und bleiben stehen oder entgleisen gar. Märklinloks fahren ruhig darüber, nur Fremdfabrikate machen die Probleme, auch wenn es "offizielle" AC-Varianten sind. Ganz schlimm: BR 50 DRG Roco 69291 und 365 DB Cargo ESU 31062. Von mir selbst umgebaute DC-Loks fahren dagegen oft einwandfrei. Das verstehe, wer will :roll:

Es ist wirklich ein Jammer, warum Märklin kein ordentliches Gleis ohne Bettung im Programm hat. Da ist man Marktführer, aber hat kein akzeptables Gleis :cry:

Gruß, Sebastian

Hallo Sebastian,

du schreibst doch selbst, daß deine Märklin-Loks auf den Gleisen gut fahren.
Da kannst du doch nicht Märklin den Vorwurf machen, kein akzeptables Gleis zu haben.
Märklin ist doch nicht verantwortlich dafür, Gleise für Roco-Gurken zu bauen, mit denen sich ein Konkurrent mal schnell und ohne großen Aufwand ein Stück vom AC-Kuchen abschneiden will.
Wenn Roco Loks für AC verkauft, ist es deren Verantwortung, die so zu konstruieren, daß die auf den gängigen AC-GLeisen einwandfrei fahren.
Kauf halt Märklin-Loks oder DC-Gleise. Ich frage mich ernsthaft, wieso man immer zuerst die Schuld bei Märklin sucht, wenn Fremdfahrzeuge nicht richtig laufen.

Gruß
Robert
Ein Leben ohne Märklin ist nicht sinnlos,
es ist völlig aussichtslos 8)


jogi
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#44

Beitrag von jogi »

Hallo , jogi hier

Auch Schleifer können Probleme machen

Wenn Schleifer mit Loch , tauschen gegen den neuen ohne Loch . Oder Umbauen auf Selbstbauflüsterschleifer .
z.B. Lok mit Schleifer und Schleifer hat Loch ( 7164er ) auf K - Gleis , schlanke DKW auf Abzweig bei FS 1 , bleibt die Lok stehen , weil der eine Puko genau in das Loch des Schleifers fällt .
Da läßt sich der Ski einfach tauschen gegen den vom 206370 . Oder auch den neuen E144133 ist ganz leise .

Bild

Bild

Von der Trägerplatte getrennt

Bild

Seit es den gibt , verbaue ich den nur noch

Bild


Und neu zusammengebaut

Bild
Bastelnde Grüße Jogi ;
Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände:Ein-Aus-Kaputt".
K-Gleise,DCC mit IB .CS2 nur Test Mfx freie Zone.MoBa MÄ seit 1954.
Jogis Bahn
mein letzter Umbau

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Settebello
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#45

Beitrag von Settebello »

Murmel hat geschrieben:
Mo 17. Feb 2020, 09:18

Hallo Sebastian,

du schreibst doch selbst, daß deine Märklin-Loks auf den Gleisen gut fahren.
Da kannst du doch nicht Märklin den Vorwurf machen, kein akzeptables Gleis zu haben.
Märklin ist doch nicht verantwortlich dafür, Gleise für Roco-Gurken zu bauen, mit denen sich ein Konkurrent mal schnell und ohne großen Aufwand ein Stück vom AC-Kuchen abschneiden will.
Wenn Roco Loks für AC verkauft, ist es deren Verantwortung, die so zu konstruieren, daß die auf den gängigen AC-GLeisen einwandfrei fahren.
Kauf halt Märklin-Loks oder DC-Gleise. Ich frage mich ernsthaft, wieso man immer zuerst die Schuld bei Märklin sucht, wenn Fremdfahrzeuge nicht richtig laufen.

Gruß
Robert
Hallo Robert,

Roco-Loks sind in der Regel keine "Gurken" und die AC-Konstruktionen sind auch nicht "mal schnell" gemacht. Das K-Gleis ist rund 40 Jahre alt und schon lange nicht mehr zeitgemäß. Auf M-Gleis gibt es natürlich auch Probleme; würdest Du da auch sagen, daß es die Schuld der Fremdhersteller ist? Auf C-Gleis gibt es diese Probleme übrigens nicht. Märklin kann es also besser und ein neues Gleis ohne Bettung ist schon lange überfällig. Deine anderen Vorschläge (nur Märklin-Loks oder DC-Gleise zu kaufen) kann ich gar nicht ernst nehmen, Du siehst das anscheinend durch die Brille eines Märklin-Fans; Deine Signatur läßt darauf schließen.

Gruß, Sebastian
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#46

Beitrag von Murmel »

Settebello hat geschrieben:
Mo 17. Feb 2020, 11:08
Murmel hat geschrieben:
Mo 17. Feb 2020, 09:18

Hallo Sebastian,

du schreibst doch selbst, daß deine Märklin-Loks auf den Gleisen gut fahren.
Da kannst du doch nicht Märklin den Vorwurf machen, kein akzeptables Gleis zu haben.
Märklin ist doch nicht verantwortlich dafür, Gleise für Roco-Gurken zu bauen, mit denen sich ein Konkurrent mal schnell und ohne großen Aufwand ein Stück vom AC-Kuchen abschneiden will.
Wenn Roco Loks für AC verkauft, ist es deren Verantwortung, die so zu konstruieren, daß die auf den gängigen AC-GLeisen einwandfrei fahren.
Kauf halt Märklin-Loks oder DC-Gleise. Ich frage mich ernsthaft, wieso man immer zuerst die Schuld bei Märklin sucht, wenn Fremdfahrzeuge nicht richtig laufen.

Gruß
Robert
Hallo Robert,

Roco-Loks sind in der Regel keine "Gurken" und die AC-Konstruktionen sind auch nicht "mal schnell" gemacht. Das K-Gleis ist rund 40 Jahre alt und schon lange nicht mehr zeitgemäß. Auf M-Gleis gibt es natürlich auch Probleme; würdest Du da auch sagen, daß es die Schuld der Fremdhersteller ist? Auf C-Gleis gibt es diese Probleme übrigens nicht. Märklin kann es also besser und ein neues Gleis ohne Bettung ist schon lange überfällig. Deine anderen Vorschläge (nur Märklin-Loks oder DC-Gleise zu kaufen) kann ich gar nicht ernst nehmen, Du siehst das anscheinend durch die Brille eines Märklin-Fans; Deine Signatur läßt darauf schließen.

Gruß, Sebastian

Hallo Sebastian,

dafür siehst du wohl gar nichts. Ich habe auf das geantwortet was du geschrieben hast. Deine Märklin-Loks laufen nach deiner eigenen Aussage offensichtlich einwandfrei. Was du für zeitgemäß hältst interessiert mich in dem Zusammenhang nicht und ist auch nicht Gegenstand deines posts gewesen.
Wenn die Märklin-Loks laufen und die von Roco nicht, ist nicht das Märklin-Gleis schuld. Punkt.
Das hat überhaupt nichts mit irgendeiner Brille zu tun und was du woraus schließt ist ebenfalls nicht relevant.
Einfach mal an die Fakten halten, die man selbst unter das Volk gebracht hat und nicht mit Nebensächlichkeiten ablenken wollen, nur weil einem die Schlußfolgerung nicht in den Kram paßt.
Das kann ich nämlich nicht ernst nehmen.

Gruß
Robert
Ein Leben ohne Märklin ist nicht sinnlos,
es ist völlig aussichtslos 8)


PhilippJ_YD
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Registriert: Fr 20. Jun 2014, 22:23

Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#47

Beitrag von PhilippJ_YD »

Murmel hat geschrieben:
Mo 17. Feb 2020, 12:23
Settebello hat geschrieben:
Mo 17. Feb 2020, 11:08
Murmel hat geschrieben:
Mo 17. Feb 2020, 09:18

Hallo Sebastian,

du schreibst doch selbst, daß deine Märklin-Loks auf den Gleisen gut fahren.
Da kannst du doch nicht Märklin den Vorwurf machen, kein akzeptables Gleis zu haben.
Märklin ist doch nicht verantwortlich dafür, Gleise für Roco-Gurken zu bauen, mit denen sich ein Konkurrent mal schnell und ohne großen Aufwand ein Stück vom AC-Kuchen abschneiden will.
Wenn Roco Loks für AC verkauft, ist es deren Verantwortung, die so zu konstruieren, daß die auf den gängigen AC-GLeisen einwandfrei fahren.
Kauf halt Märklin-Loks oder DC-Gleise. Ich frage mich ernsthaft, wieso man immer zuerst die Schuld bei Märklin sucht, wenn Fremdfahrzeuge nicht richtig laufen.

Gruß
Robert
Hallo Robert,

Roco-Loks sind in der Regel keine "Gurken" und die AC-Konstruktionen sind auch nicht "mal schnell" gemacht. Das K-Gleis ist rund 40 Jahre alt und schon lange nicht mehr zeitgemäß. Auf M-Gleis gibt es natürlich auch Probleme; würdest Du da auch sagen, daß es die Schuld der Fremdhersteller ist? Auf C-Gleis gibt es diese Probleme übrigens nicht. Märklin kann es also besser und ein neues Gleis ohne Bettung ist schon lange überfällig. Deine anderen Vorschläge (nur Märklin-Loks oder DC-Gleise zu kaufen) kann ich gar nicht ernst nehmen, Du siehst das anscheinend durch die Brille eines Märklin-Fans; Deine Signatur läßt darauf schließen.

Gruß, Sebastian

Hallo Sebastian,

dafür siehst du wohl gar nichts. Ich habe auf das geantwortet was du geschrieben hast. Deine Märklin-Loks laufen nach deiner eigenen Aussage offensichtlich einwandfrei. Was du für zeitgemäß hältst interessiert mich in dem Zusammenhang nicht und ist auch nicht Gegenstand deines posts gewesen.
Wenn die Märklin-Loks laufen und die von Roco nicht, ist nicht das Märklin-Gleis schuld. Punkt.
Das hat überhaupt nichts mit irgendeiner Brille zu tun und was du woraus schließt ist ebenfalls nicht relevant.
Einfach mal an die Fakten halten, die man selbst unter das Volk gebracht hat und nicht mit Nebensächlichkeiten ablenken wollen, nur weil einem die Schlußfolgerung nicht in den Kram paßt.
Das kann ich nämlich nicht ernst nehmen.

Gruß
Robert
Wie er beschrieben hat, laufen die aktuellen AC Modelle der "Fremdhersteller" ja auf dem C Gleis einwandfrei. Dieses dürfte der aktuellen Märklin Hausnorm entsprechen. Falls das K Gleis diese nicht einhält, kann man doch schon von einem nicht mehr aktuellen System reden, findest du nicht? Von den optischen Belangen mal ganz abgesehen, die immer wieder diskutiert werden. Aber ESU begeht ja auch Verbrauchertäuschung, weil die amerikanische Diesellok an den C Gleis Weichenlaternen anstößt, ohne, dass sie es erwähnen. Was soll man da noch sagen.
Gruß, Philipp

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K.Wagner
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#48

Beitrag von K.Wagner »

Hi,

wie gesagt laufen bei mir sehr viele Loks unterschiedlichster Fabrikate....Dass ich das Spurkranzinnenmaß der Radsätze auf 13,9 mm reduziert habe, lag NUR an meiner alten K-Bogenweiche mit dem Zungenstück aus Blech. Nach deren Austausch gegen eine derzeit übliche (vor 4 Jahren) mit separaten Zungen wäre das auch nicht mehr nötig.
Natürlich ruckeln die Loks etwas mehr als Märklin-Loks über die Weichen - die Spurkränze sind halt etwas niedriger. Aber zu Entgleisungen kommt es nicht und auch auf reinen 2-Leiter Anlagen habe das schon bemerkt, dass Loks und Wagen bei den Weichen etwas schwanken - und wißt Ihr was? Sogar beim Großbetrieb kommt das vor. Schaut Euch mal den Verlauf von Zügen an Bahnübergängen oder nach Brücken bzw. Tunnels an. Da ist die Gleislage auch manchmal innen spürbar.
Zurück zur kleinen Bahn: Auch meine Rocoloks OHNE Tausch der Räder gegen die 3-Leiter Ausführung (die gabs nämlich damals noch nicht....) fahren auf meiner Anlage, die Köf habe ich ja schon erwähnt. Fleischmann loks, Liliput etc. dto.
Einzig bei meiner Roco 260 mußte ich die Radsätze tauschen - aber nur, weil es lediglich bei der AC-Version einen Radsatz mit Haftreifen gab und ich den kpl. Satz kaufen mußte....Und Haftreifen habe ich nicht für die DKW, sondern für meine Steigung benötigt. (2,5% in 42 cm Radius - bei 2 2-achsigen Wagen mit langem Radstand war Schluß....).
Gruß Klaus


hu.ms
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#49

Beitrag von hu.ms »

Märklin bringt ganz bestimmt kein neues gleissystem. Entsprechende forderungen halte ich für sinnlos.

Wer also k-gleis hat, der muss die nachteile akzeptieren bzw. kann durch nachbesserung der weichen/antriebe wie oben beschrieben
sowie entsprechende fahrzeugauswahl betriebssicher fahren.

Als alternativen bleiben bekanntlich nur wechsel zu C-gleis oder auf 2-leiter-stormübertragungssysteme (incl. fahrzeuge) zu wechseln.

Hubert
Mein anlagenneubau: viewtopic.php?f=15&t=140152
Meine fahrzeugverbesserungen: viewtopic.php?f=27&t=132888


Railwolf
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Re: Große, nein sehr große Probleme mit schlanken K-Weichen

#50

Beitrag von Railwolf »

hu.ms hat geschrieben:
Mo 17. Feb 2020, 16:21
Als alternativen bleiben bekanntlich nur wechsel zu C-gleis oder auf 2-leiter-stormübertragungssysteme (incl. fahrzeuge) zu wechseln.
Oder ein Code100-Gleis der Zweileiterfraktion mit selbst gebautem Mittelleiter versehen.
Macht richtig Arbeit, aber auch mächtig was her.
Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺

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