Ausführliche Vorstellung meiner BR 120.1 (ACME 69376)

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JoMä
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Ausführliche Vorstellung meiner BR 120.1 (ACME 69376)

#1

Beitrag von JoMä » Do 7. Jun 2018, 15:57

.
Vorstellung meiner ACME 69376 - BR 120.1


Bild


In meinem Teppichbahn-Thread wurde ich darum gebeten, meine ACME BR 120 (69376) detailliert vorzustellen. Es handelt sich hierbei um ein DC-Sound Modell in Epoche VI Ausführung mit der Betriebsnummer 120 141-7, stellt also eine Serienlokomotive dar. Informationen zum Vorbild erspare ich mir mal, einen umfassenden Artikel gibt es z.B. auf Wikipedia. Um eine größere Zielgruppe zu erreichen, habe ich für den Bericht einen neuen Thread aufgemacht, poste ihn aber zusätzlich in meinem Teppichbahn-Thread. Zur besseren Übersichtlichkeit teile ich den "Testbericht" in Unterpunkte auf.


Verpackung

Die BR 120 wird in einer übergroßen, stabilen und edel wirkenden Pappverpackung geliefert. Auf der Vorderseite der Verpackung ist eine technische Zeichnung der Maschine aufgedruckt. Die in zwei durchsichtigen Plastikschubern verpackte Lok ist zur Transportsicherung fest mit den Sockel verschraubt.

Neben der Lok an sich liegen ein Beutel mit Zurüstteilen, 2 zusätzliche Haftreifen, die Bedienungsanleitung zur Lok auf Italienisch, Deutsch und Englisch und ein passender Inbusschlüssel zum Lösen der Transportsicherung bei. Eine Decoder-Anleitung mit Funktionsbelegung und separates Ersatzteilblatt sucht man jedoch vergebens.

Bild
Die edel wirkende Verpackung

Bild
Zum Größenvergleich mit der Lok

Bild
"Innenleben" der Verpackung

Bild
Zurüstbeutel und Ersatz Haftreifen


Inbetriebnahme

Das Modell ist bereits auf einer Seite (Führerstand 1) komplett zugerüstet, am Führerstand 2 findet sich ein NEM-Schacht zur Aufnahme einer Kupplung. Passende Zurüstteile um Führerstand 2 ebenfalls zuzurüsten bzw. um Führerstand ebenfalls mit einer NEM-Kupplung auszustatten liegen bei.

Wie bei nahezu jedem anderen Hersteller auch, wird auch hier empfohlen, die Lok vor dem ersten Einsatz einzufahren.
Die angedeuteten Sandfallrohre sind viel zu lang ausgeführt, sodass diese entweder stark gekürzt werden oder gleich komplett entfernt werden müssen. Ohne Nachbearbeitung verhaken sich diese regelmäßig in Weichen und auf Kreuzungen. Die Drähte, welche die Sandfallrohre darstellen, sind dabei so stabil ausgeführt, dass die Lok (auch aus voller Fahrt) sofort an der Weiche hängen/stehen bleibt und entgleist.


Optische Ausführung

Das Modell ist ACME-typisch hochdetailliert und äußerst filigran ausgeführt. Das Lokgehäuse besteht aus Metall.
Die Drehgestelle sind mehrteilig und weisen eine sehr plastische Tiefenwirkung auf. Ein PZB-Magnet ist vorbildgerecht angebracht. Der Unterboden inkl. einiger Aggregate ist ebenfalls detailliert dargestellt bzw. zum Teil angedeutet.

Die Scheibenwischer sind hauchdünne Ansteckteile, im Führerstand sind zahlreiche Bedienelemente angedeutet.
Griffstangen und Leitungen des Dachgartens sind aus sehr dünnen und dennoch stabilen Draht ausgeführt. Die Lüftergitter sind sehr plastisch ausgeführt und zum Teil durchbrochen. Inwiefern der Dachgarten vorbildgerecht umgesetzt wurde, kann ich mangels Vergleichfotos nicht beurteilen, ich finde ihn aber sehr schön dargestellt.

Die Bedruckung ist tadellos mit scharfen Trennkanten. Sämtliche Beschriftungen sind unter der Lupe lesbar.
Das Modell ist werkseitig mit Federpuffern ausgestattet, Mindestradius laut Anleitung beträgt 450 mm.

Bild
Gesamtansicht

Bild
Bild
Ab Werk vollständig zugerüsteter Führerstand 1

Bild
Führerstand 2 mit NEM-Schacht für Kupplung

Bild
Details Drehgestell mit silbernem PZB-Magneten

Bild
Übersicht Dachgarten

Bild
Detailansicht Panthograph und Lüftergitter

Weitere Detailbilder des Modells findet ihr u. A. auf reisezugwagen.eu


Technische Ausführung und Fahreigenschaften

Über den verbauten Sounddecoder wird in der Bedienungsanleitung nichts erwähnt. Wegen zahlreicher negativer Berichte zum Öffnen anderen ACME-Loks habe ich mich nicht getraut, die Lok aufzumachen und nachzuschauen, welcher verwendet wurde.
Folgende Funktionen sind digital schaltbar:Show
F 0 = Licht (2-Licht-Spitzensignal + Schlusslichter)
F01 = Fahrgeräusch
F02 = Pfiff
F03 = 3. Licht des Spitzensignals
F04 = Führerstandsbeleuchtung in Fahrtrichtung
F05 = Kompressor
F06 = Rangiergang
F07 = keine erkennbare Funktion
F08 = Lüfter
F09 = Bremse anlegen/Druckluft?
F10 = Schaffnerpfiff
F11 = Kupplungsgeräusch
F12 = keine erkennbare Funktion
F13 = Stromabnehmer heben/senken (nur Geräusch, nicht funktional)
F14 = Bahnhofsansage 1
F15 = Pfiff kurz
F16 = Führerstandstüre öffnen/schließen
F17 = keine erkennbare Funktion
F18 = Bahnhofsansage 2
F19 = Bahnhofsansage 3
F20 = Türen schließen
Werkseitig ist der Lichtwechsel schlecht gelöst. So lassen sich Spitzensignal und Schlusslichter leider nur zusammen und nicht einzeln schalten. Dafür kann man (unnötigerweise) das 3. Licht des Spitzensignals separat einschalten. Genügend freie Funktionen wären ja eigentlich vorhanden gewesen. So müsste man die Lok öffnen und die Verkabelung selbst ändern. In der Bedienungsanleitung ist von Schaltern auf der oberen Platine die Rede, mit denen man zumindest im Analogbetrieb die Spitzenlichter separat schalten kann. Ob sich dies auch auf den Digitalbetrieb auswirkt, kann ich nicht sagen.

Die Beleuchtung ist viel zu hell geraten und summt im eingeschalteten Zustand so laut, dass sie sogar das mechanische und digital schaltbare Fahrgeräusch der Lok übertönt. Ob man die Helligkeit dimmen kann, weiß ich mangels Decoder-Anleitung nicht.

Bild
3-Licht Spitzensignal

Bild
Schaltbare Führerstandsbeleuchtung, mit Fahrtrichtung wechselnd

Die Lok verfügt über exzellente Fahreigenschaften: sowohl Anfahren, Langsamfahrt und Abbremsen ist butterweich und erfolgt ohne merkliches Ruckeln. Die Lok läuft sehr sanft, ruhig und leise, lediglich bei höheren Geschwindigkeiten wird das mechanische Fahrgeräusch hörbar.

Der Sounddecoder gibt das Fahrgeräusch einer BR 120 gut wieder. Manche Aufnahmen wie z. B. das separat schaltbaren Lüftergeräusch oder Bahnhofsansagen sind verrauscht und dröhnen leicht. Ein kurzes Video der Fahreigenschaften und des Sounds:





Preis:

Die UVP für das Soundmodell (69376) ist mit 335,- € bis 375,- €, für das Analogmodell 262,- € bis 273,- € gelistet, wobei jeder Händler seine "eigene" UVP angibt.
Ich habe für das Soundmodell 279,- € bezahlt, preislich also in etwa mit modernen Roco Soundloks wie Vectron, Taurus oder der BR 189 vergleichbar.
Das Soundmodell (69376) ist weitgehend ausverkauft, das Analogmodell (60376) ist bei vereinzelten Händlern noch in geringer Menge lieferbar.


Fazit/Anmerkungen

Insgesamt eine sehr schöne Lokomotive mit hervorragenden Fahreigenschaften. Leider aber auch mit einigen kleineren (oben beschriebenen), vor allem technischen Mängeln, von denen man aber den Großteil mit etwas Bastelei beheben dürfte.
Ob das Modell einem 280,- € und mehr Wert ist, muss man (wie bei jeder anderen Lok auch) selbst entscheiden. Für 279,- € würde ich mir die Lok wieder kaufen, mehr wäre sie mir allerdings nicht wert.
Ich hoffe, ich konnte Euch mit meinem Bericht einen groben Eindruck der Lok vermitteln.

Von ACME gibt es noch zahlreiche weitere Modelle der BR 120, sowohl Vorserie als auch Serienmodell in den unterschiedlichsten Epochen, Farb- und Lackierungsvarianten.


Noch ein paar Dinge in eigener Sache:
Die Fotos wurden alle mit meiner Handykamera geschossen. Ein Video von Fahr- und Soundeigenschaften der BR 120 habe ich bereits gefilmt, war aber mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Ich werde dieses deshalb nochmal neu filmen bzw. schneiden und zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.

Es handelt sich hier um meinen ersten Testbericht - seid also bitte nicht zu streng zu mir. Anregungen und Anmerkungen sind jederzeit willkommen! Sollte ich irgendetwas wichtiges vergessen haben oder ihr an weiteren Details interessiert sein, sagt einfach Bescheid, dann werde ich dies noch nachträglich mit in meinen Bericht aufnehmen.

Hoffe, es hat gefallen 8)
LG
Joey
Zuletzt geändert von JoMä am Do 7. Jun 2018, 17:48, insgesamt 3-mal geändert.
LG vom Joey ;)
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Re: Ausführliche Vorstellung meiner BR 120.1 (ACME 69376)

#2

Beitrag von DerDrummer » Do 7. Jun 2018, 16:05

Moin Joey
Sehr schöner Testbericht! :gfm:
Von der Detaillierung her ist die ACME BR 120 scheinbar echt top, lediglich bei der Technik bin ich enttäuscht, das mit dem Licht ist echt unnötig. Warum tauscht man ab Werk nicht das überflüssigerweise extra schaltbare dritte Spitzenlicht mit den Schlussleuchten? :roll:
Hat vielleicht jemand Bilder vom Innenleben? Mich würde interessieren, wie gut oder schlecht man die Beleuchtung umbauen kann.

Lg Justus
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Re: Ausführliche Vorstellung meiner BR 120.1 (ACME 69376)

#3

Beitrag von JoMä » Do 7. Jun 2018, 17:54

Hallo zusammen,

Ich habe meinen Bericht gerade um ein kurzes Video der Fahreigenschaften und des Sounds ergänzt:





@Justus:
DerDrummer hat geschrieben:
Do 7. Jun 2018, 16:05
Von der Detaillierung her ist die ACME BR 120 scheinbar echt top, lediglich bei der Technik bin ich enttäuscht, das mit dem Licht ist echt unnötig. Warum tauscht man ab Werk nicht das überflüssigerweise extra schaltbare dritte Spitzenlicht mit den Schlussleuchten? :roll:
Möchte man eigentlich schon erwarten - v.A. bei dem hier aufgerufenen Preis.
Ich muss mal schauen - das Lokgehäuse ist geschraubt, nicht geklipst, - ob ich die doch mal vorsichtig aufmache...

LG
Joey
LG vom Joey ;)
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Re: Ausführliche Vorstellung meiner BR 120.1 (ACME 69376)

#4

Beitrag von Martin_B » Do 7. Jun 2018, 18:00

Hallo Joey,

schöner Bericht über die 120er von ACME.
Der Decoder dürfte vom Sound her ein ESU LokSound V4 sein. Mit dem entsprechenden Mapping müsste die eigentümliche Funktionsanordnung korrigierbar sein.
Dank für die Vorstellung. :gfm:
Grüße Martin

Hier geht es zu meiner Anlage:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=135741


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Re: Ausführliche Vorstellung meiner BR 120.1 (ACME 69376)

#5

Beitrag von Muggel » Do 7. Jun 2018, 18:14

Hallo in die Runde,

ja die ACME ist ein feines Modell. Das gab es bereits in rot beiger Lackierung 2013.
Auch damals war das Licht seltsam verschaltet, Beiträge dazu gibt es im Stummiforum und DSO.
Hier mal beispeilhaft der Link zu einem Beitrag mit Decoder Einstellungen,usw:

https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=98660

viel Spaß mit der Lok

Jörg
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Re: Ausführliche Vorstellung meiner BR 120.1 (ACME 69376)

#6

Beitrag von DerDrummer » Do 7. Jun 2018, 18:20

Moin Joey
Danke für das Video, es gibt den Sound sehr gut wieder! :gfm:
Aber was ist das für ein Geklapper vom Motor (als Sound)?
Das klingt irgendwie mehr nach Diesel...
Hier hört man z.B. deutlich den Elektromotor.

Lg
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Re: Ausführliche Vorstellung meiner BR 120.1 (ACME 69376)

#7

Beitrag von CarstenLB » Do 7. Jun 2018, 20:01

Hallo Joey,

vielen Dank für den Bericht.

Ich hatte die Lok in der Vorserien-Variante. Sound Decoder war ein 21pol. ESU Loksound

Was mir gefallen hat:
- Wertiges Metallgehäuse
- Gehäuse mit 4 Schrauben befestigt
- Stabile Verpackung (ähnlich den ESU Loks)
- sicher auch gut detailliert

Was mir NICHT gefallen hat:
- 2 der Schrauben des Gehäuses sind unter Kunststoffabdeckungen, bei deren Entfernung man gerne den Lack an der Gehäusekante abkratzt/beschädigt
- Fahreigenschaften sind mäßg, erst nach Anpassung von CVs und Einfahren ist Besserung in Sicht...
- Stromabnehmer sind aus Plastik --> sieht schrecklich billig aus...
- Lackierung: Das rot (Variante rot/beige) ist für mein Empfinden zu dunkel, eher ins braun... bei künstlicher Beleuchtung wird dieser Effekt eher noch verstärkt

- Die Elektrik ist ein ... sagen wir mal Desaster...
-- Die unteren LEDs sind Duo-LEDs, die obere eine einfache --> Unterschiedliche Farbtemperatur
-- Zwischen Fahrgestell und Lokkasten gibt es noch einmal eine 8pol. Schnittstelle, d.h. die möglichen Funktionen werden eingeschränkt und unnütz vergeudet:
--- Funktionsausgang Licht schaltet nur die unteren LEDs des Spitzenlichts, die obere LED wird fahrtrichtungsabhängig mit einem weitern Funktionsausgang geschaltet
--- Auf einer Seite Licht komplett abschalten? Leider überhaupt nicht möglich
--- Führerstandsbeleuchtung nur fahrtrichtungsabhängig ein-/ausschaltbar


Ich hatte die Lok und habe sie wieder verkauft...


Mehr zum Thema läßt sich u.a. hier herauslesen:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=5&t=98660
Viele Grüße

Carsten

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Re: Ausführliche Vorstellung meiner BR 120.1 (ACME 69376)

#8

Beitrag von dede » Do 7. Jun 2018, 20:34

Hi Joey,

vielen Dank für die Vorstellung der 120. Ich bin da mit Sicherheit schon seit über einem Jahr dran und kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich sie mir jetzt kaufen soll oder nicht.
Na ja, es gibt wohl technisch durchdachtere Modelle auf dem Markt - leider aber nicht von der Br120. Also werde ich sie mir wohl jetzt dann doch noch von ACME zulegen müssen. Auch wenn ich schwer davon ausgehe, dass sie in den nächsten Jahren mit Sicherheit von Piko erscheinen wird.
Viele Grüße aus dem schönen Allgäu
Daniel

Meine Epoche V/VI Anlage: viewtopic.php?f=64&t=154701


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Re: Ausführliche Vorstellung meiner BR 120.1 (ACME 69376)

#9

Beitrag von Martin_B » Fr 8. Jun 2018, 06:02

Moin Joey,

DerDrummer hat geschrieben:
Do 7. Jun 2018, 18:20
Moin Joey
Danke für das Video, es gibt den Sound sehr gut wieder! :gfm:
Aber was ist das für ein Geklapper vom Motor (als Sound)?
Das klingt irgendwie mehr nach Diesel...
Hier hört man z.B. deutlich den Elektromotor.

Lg
Justus hat recht. Bei den orginal Soundeinstellungen des ESU 120er Krach sind einzelne Soundschnipsel von der Lautstärke nicht gut eingestellt. Deshslb hört sich der Motor mehr nach Diesel an. Ich habe mit dem LokPrgrammer das alles so verändert, dass jetzt auch der E Motor richtig zu hören ist.
Das geht allerdings nicht mit cv Einstellungen. Zwingend wäre hier der LoPro....leider.
Grüße Martin

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Sound des Originals

#10

Beitrag von Robur » Fr 8. Jun 2018, 09:10

Moin,

beim Ein- und Ausfahren aus Crailsheim konnte ich die 120 mal mobilfontechnisch aufnehmen.

Möge also jeder selbst entscheiden, wie nah die ACME Lok dem Originalsound kommt

BildIMG_7642 by Schwellensittich, auf Flickr

BildIMG_7644 by Schwellensittich, auf Flickr
Viele Grüße

Michael

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und dann antworten. Nicht umgekehrt :D

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Re: Ausführliche Vorstellung meiner BR 120.1 (ACME 69376)

#11

Beitrag von JoMä » Mo 11. Jun 2018, 20:19

Hallo zusammen,

freut mich, dass der Testbericht bei euch so gut angekommen ist.
DerDrummer hat geschrieben:
Do 7. Jun 2018, 18:20
Aber was ist das für ein Geklapper vom Motor (als Sound)?
Das klingt irgendwie mehr nach Diesel...
Hier hört man z.B. deutlich den Elektromotor.
Martin_B hat geschrieben:
Fr 8. Jun 2018, 06:02
Justus hat recht. Bei den orginal Soundeinstellungen des ESU 120er Krach sind einzelne Soundschnipsel von der Lautstärke nicht gut eingestellt. Deshslb hört sich der Motor mehr nach Diesel an. Ich habe mit dem LokPrgrammer das alles so verändert, dass jetzt auch der E Motor richtig zu hören ist.
Das was sich wie ein Dieselmotor anhört ist nicht der Motorsound, sondern der mit F8 vor dem Anfahren separat hinzugeschaltete Lüfter, der allerdings werksseitig so laut eingestellt ist, dass er das Anfahrgeräusch übertönt.

dede hat geschrieben:
Do 7. Jun 2018, 20:34
Na ja, es gibt wohl technisch durchdachtere Modelle auf dem Markt - leider aber nicht von der Br120. Also werde ich sie mir wohl jetzt dann doch noch von ACME zulegen müssen. Auch wenn ich schwer davon ausgehe, dass sie in den nächsten Jahren mit Sicherheit von Piko erscheinen wird.
Bei den in den letzten Jahren von Piko neu konstruierten Loks traue ich mir fast wetten, dass nächstes Jahr, spätestens 2020 eine BR 120 mit von Partie sein wird.

LG
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Re: Ausführliche Vorstellung meiner BR 120.1 (ACME 69376)

#12

Beitrag von CarstenLB » Mi 13. Jun 2018, 21:37

Also mich reizt ja immer noch eine Vorserien-120er...

Das Trix Modell hat leider nicht das ursprüngliche DB-Emblem, abgesehen vom Preis.

Ich habe daher gewagt bei der Intermodellbau am Märklinstand vorzusprechen und meinen Wunsch zu artikulieren.

Die Dame beschied mir:
1. Sie sei für die Technik zuständig
2. Die zuständigen Kollegen vom Marketing seien in der Mittagspause
und 3. solle ich doch einfach auf das Wunschmodell warten... :shock:

Öhm, ich antwortet dann, daß ich warten werden :?
Viele Grüße

Carsten

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