Alternative Kupplungen für H0

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acecat
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#51

Beitrag von acecat »

Moin,

nach längerer Zeit beim Fremo war ich auf GFN #6511 (Bügelkupplung) hängengeblieben. Da der Fremo e.V. nur eine Durchgangsstation ist (O-Ton O.O.K. aus der Festrede zum 25. Bestehen des Vereins bei der Jahrestagung 1996), beschritt auch ich irgendwann den Weg zurück ins private Modellbahnvergnügen. Meine Ansprüche gingen in eine andere Richtung, die mit einem Modulkonzept nicht mehr vereinbar waren. Ich werde den Problemkreis Kupplungen deshalb mal aus meiner individuellen Sicht bzw. aus der meiner Anspruchslage heraus schildern.

Ich mag rangierlastige Themen. Zügefahren ist nicht meins. Platz habe ich nicht viel und wahrscheinlichnoch weit weniger als jemand anderes, der in H0 Regelspur baut. Was ich absolut nicht mag: Saubermachen. Konsequenz: Die Anlage muss unter Glas! Daraus folgert, dass eine Kupplungsbauart benötigt wird, die auch ohne Eingriffe von außen betriebssicher funktioniert. Also dürfen die Entkuppler nicht über die SO (Schienenoberkante) hinausragen, um ein Verhaken mit Achsen bzw. Teilen des Fahrzeugrahmens von vornherein auszuschließen. So fiel die Entscheidung zugunsten der Kadee Kupplung in gekürzten NEM-Schächten in Verbindung mit Federpuffer. Im kommenden Quartal werden die letzten Versuchsreihen zeigen, ob mein Anspruch sich realisieren lässt. Momentan sieht es jedenfalls danach aus.

Aber nur eines sei am Rande bemerkt. Europäische regelspurige Eisenbahnen als Vorbild haben ein kleines, aber folgenschweres Manko: Zug- und Stoßvorrichtungen sind konstruktiv getrennte Baugruppen. Genau dieser Umstand sorgt dafür, dass es keine allgemein überzeugende Modellkupplung für diese Fahrzeuge geben kann. Die Russen fahren automatische Mittelpufferkupplung, die US-Amerikaner ohnehin und selbst die Australier wie China auch. Nur die bekloppten Europäer bekommen das nicht hin.

Mit nachdenklichen Grüßen

acecat
Ich muss wohl irgendwie kaputt sein.
Nie funktioniere ich so, wie andere es gern hätten.
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Schachtelbahner
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#52

Beitrag von Schachtelbahner »

Nicht dass ich es vergesse.

Ein Dankeschön an klein Uhu für den sehr freundlichen Hinweiß.

Diese Kupplung ist nicht die Lösung des Fragestellers.
Grüße von Kurt
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Threadersteller
Dago-Bert
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#53

Beitrag von Dago-Bert »

Hallo Hans,

ich habe die Drahtbügel-Kupplung vor kurzem in verschiedenen Versionen mit H0-Wagen getestet.
Du solltest die Version mit flexiblem, federnden Drahthaken verwenden und zwar nicht so wie unter dem zuletzt hier genannten Link, sondern wie unter den Links zu den TT-Bahnern beschrieben.
Siehe hierzu die Links zu Beginn (auf Seite 1) der Postings hier zu diesem Thema.

Durch den nachgebenden Drahthaken drückt es vor allem in Kurven die Puffer nicht über den Drahtbügel und man kann dadurch sogar ohne Kurzkupplungsmechanik recht kurz kuppeln. Ist aber zeitaufwendig einzurichten ...

Grüße, Bert
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ET 65
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#54

Beitrag von ET 65 »

Hallo zusammen,

hatte diesen Thread überhaupt nicht auf dem Schirm. Ich hole den einfach nochmal hoch. Vielleicht helfen meine Überlegungen / Erfahrungen auch hier weiter?

Das Thema „Entkuppeln“ und „Ankuppeln“ ist so eine Sache.
Was muss die Kupplung für meine Anforderungen können?
1. Funktionsfähig ab 600 mm Radius im Zugverband ohne Verhaken an den Puffern auch in S Kurven.
2. Seidenweich ankuppeln ab Radius 800 mm
3. Seidenweich entkuppeln ab Radius 800 mm
4. Im Zugverband ein Puffer-an-Puffer-Fahren ermöglichen, im gezogenen und geschobenen Verkehr
5. Vorentkupplungsfunktion, dass entkuppelte Fahrzeuge noch in ein Gleis geschoben werden können
6. „Unsichtbarkeit“ oder „geschicktes Wegtarnen“ des Entkupplers
7. Kompatibilität untereinander

Neben der exotischen Fallhakenkupplung von Fleischmann und der Kurzkupplung von ADE gibt es noch eine ganze Reihe von Spezialkupplungen, die sich entweder nicht eignen (Aufwand oder Kosten) oder bis zu mir nicht durchgedrungen sind (wie z.B. der Umbau von PreciModels - ob der auch für NEM-Schacht Kupplungen funktioniert?). Daher blieben übrig:
- Roco Kurzkupplung mit / ohne Vorentkupplungsbügel
- Fleischmann Kurzkupplung
- Neue Roco Bügelkurzkupplung (passt zu Märklin Kurzkupplung)
- Feste Kurzkupplungsdeichsel
- Kadee Kupplung (auch, wenn damit keine Kulissenführung funktioniert)

Und spätestens jetzt kommt die Erkenntnis, es gibt nicht die Universalkupplung, die alles kann. Oder man glaubt nicht daran und testet eben selbst.
Kupplungsvergleich
Zeige
Märklin Kurzkupplung (#7203)
Wirkt sehr globig am Zugende.
Das Kuppeln ist teilweise hakelig und leichte Waggons rollen davon. Funktioniert erst ab 1000 mm Radius zuverlässig.
Das Entkuppeln erfordert trotz Entkuppler bei einigen Kombinationen manuellen Eingriff. Die Vorentkupplung funktioniert brauchbar.
Die Kompatibilität mit der normaler Bügelkupplung geht so.
Starre Verbindung bei geschobenen und gezogenen Wagen.
Fazit: Kommt für mich nur im festen Waggonverband in Betracht.

Roco Bügel-Kurzkupplung (#40350)
Wirkt etwas weniger globig am Zugende, als die Märklin-Kurzkupplung.
Das Kuppeln ist teilweise hakelig und leichte Waggons rollen davon. Funktioniert erst ab 1000 mm Radius zuverlässig.
Das Entkuppeln erfordert trotz Entkuppler bei einigen Kombinationen manuellen Eingriff. Die Vorentkupplung funktioniert brauchbar.
Die Kompatibilität mit der normaler Bügelkupplung geht so.
Starre Verbindung bei geschobenen und gezogenen Wagen.
Fazit: Kommt für mich nur im festen Waggonverband in Betracht.

Roco Kurzkupplung ohne Vorentkupplung (#402??)
Wirkt recht zierlich am Zugende.
Das Kuppeln ist teilweise hakelig und leichte Waggons rollen davon. Das Kuppeln funktioniert überhaupt erst größer einem 1000 mm Radius.
Das Entkuppeln geht nur mit passendem Entkuppler, der nicht für alle Bügel-Kurzkupplungen funktioniert und erfordert damit manuellen Eingriff. Es ist keine Vorentkupplung vorhanden.
Die Kurzkupplung kuppelt nur mit sich selbst.
Starre Verbindung bei geschobenen und gezogenen Wagen.
Fazit: Kommt für mich nur im festen Zug/-Waggonverband in Betracht.

Roco Kurzkupplung mit Vorentkupplung (#40270)
Wirkt weniger zierlich am Zugende als die Roco Kurzkupplung ohne Vorentkupplung.
Das Kuppeln ist teilweise hakelig und leichte Waggons rollen davon. Das Kuppeln funktioniert überhaupt erst größer einem 1000 mm Radius.
Das Entkuppeln erfordert trotz Entkuppler bei einigen Kombinationen manuellen Eingriff. Die Vorentkupplung funktioniert brauchbar.
Die Kurzkupplung kuppelt nur mit sich selbst.
Starre Verbindung bei geschobenen und gezogenen Wagen.
Fazit: Kommt für mich nur im festen Zug-/Waggonverband in Betracht.

Fleischmann Kurzkupplung mit Vorentkupplung (#6515)
Wirkt recht zierlich am Zugende.
Das Kuppeln ist häufig hakelig und leichte Waggons rollen davon. Das Kuppeln funktioniert überhaupt erst größer einem 1000 mm Radius.
Das Entkuppeln geht nur mit passendem Entkuppler, der nicht für alle Bügel-Kurzkupplungen funktioniert und erfordert damit manuellen Eingriff. Die Vorentkupplung ist etwas hakeliger als bei den anderen Kupplungen.
Die Kurzkupplung kuppelt nur mit sich selbst.
Starre Verbindung bei geschobenen und gezogenen Wagen.
Fazit: Kommt für mich nur im festen Zug-/Waggonverband in Betracht.

Starre Kupplungsdeichsel (#diverse Hersteller)
Ist am Zugende nicht möglich, da diese prinzipbedingt nur im festen Zug-/Waggonverband funktioniert.

Kadee Kupplung (#17 / #18 / #19 / #20) (habe diese jetzt nochmal ausführlich nach den Vorgaben getestet)
Wirkt am zierlichsten von allen genannten Kupplungen in dieser Auflistung.
Das Kuppeln ist seidenweich. Auch der leichteste Waggon bleibt stehen.
Das Entkuppeln funktioniert nur über einen Magnet oder mit manuellem Eingriff. Die Vorentkupplung funktioniert zuverlässig, wenn man sich an die Spielregeln hält.
Die Kupplung kuppelt nur mit sich selbst.
Keine starre Verbindung bei geschobenen und gezogenen Wagen. Auf Grund der unterschiedlichen Kupplungslängen ist ein „Puffer-an-Puffer-Fahren“ ab 1000 mm Radius durchaus möglich. Kupplungslänge (#17 - #20) empirisch so gewählt, dass ein Verkehr auf 600 mm Radius noch möglich ist.
Fazit: Kommt für mich nicht im festen Waggonverband in Betracht, aber am besten zum Rangieren.
Zusammenfassung des Kupplungsvergleiches
Kadee ist DIE Kupplung, wenn es um das Rangieren geht.


Abkuppeln (Fahrzeuge mit der Hand verschoben – deshalb ruckelt es)



Ankuppeln (Fahrzeuge mit der Hand verschoben – deshalb ruckelt es)
Im Zugverband funktioniert diese (bisher) ausreichend gut.

DIE Kupplung für den Zugverband habe ich bisher nicht gefunden. Es eignen sich unter meinen Randbedingungen alle Kurzkupplungen, wobei ein Mischen nur bedingt zu empfehlen ist.
Zugverbände benötigen daher eine saubere Planung, welche Waggons immer zusammenbleiben oder auf Grund von Rangieraufgaben getrennt werden müssen.
Das heißt nun, die Loks erhalten alle Kadee Kupplung inklusive der endständigen Waggons. Zugverbände erhalten innerhalb eine einheitliche Kurzkupplung und bei Güterzügen kann eine wilde Mischung vorhanden sein.

Da, wo Kurzkupplungskulisse dran- bzw. draufsteht, ist nicht immer „Puffer-an-Puffer-Fahren“ drin, wie man hier noch sieht:


Bild
Roco 46132 mit Roco 46132 und Fleischmann KK 6516


Bild
Roco 46617 mit Roco 46524 und Fleischmann KK 6516


Bild
Roco 46102 mit Roco 46412.1 und Roco KK alt


Zum Vergleich, wie der Kuppelabstand mit Kadee #18 aussieht:

Bild
Roco 46412.1 mit Roco 46617 und Kadee 18


Bild
Roco 46483 mit Roco 46102 und Kadee 18

Ach ja, die Sichtbarkeit des Entkupplers von Kadee ist - nicht vorhanden. Dieser wird in der Ausführung #308 unter das Gleis montiert.
Die Verwendung von #322 scheidet für uns Europäer aus, da unsere Metallradsätze zum Kurzschluss am Entkuppler zwischen den Schienenprofilen führen (bei den Maßabweichungen, die im europäischen Modellbahnbereich vorhanden sind).

Eine Ergänzung sei mir noch gestattet:
Bei besonders leicht rollenden Waggons kann es vorkommen, dass diese durch das Zusammenschieben auf dem Entkupplungsmagnet wieder abkuppeln. Ursache sind auch hier wieder unsere Metallradsätze.
Nach zwei Wochen ausgiebigen Testfahrten habe ich jetzt tatsächlich zwei miteinander gekuppelte Waggons gefunden, die oben beschriebenen Effekt im Pärchen liefern. Sonst hatte ich das nur an einzelnen Waggons.

Nachschiebe (29.12.2019) noch eine BR 50 Franco Crosti von Trix mit dem Pwghs von Roco gekuppelt:

Bild

Dass die Pufferhöhe bei Märklin (in diesem Fall die Trix-Ausführung #22051) teilweise jenseits von gut und böse ist, ist bekannt. Aber dass dann die Kupplung #17 als kürzeste Kadeekupplung auch noch einen Millimeter runterhängt und der "Wurmfortsatz" beim Überfahren von Weichen an den Gleisprofilen schleift, ist :banghead: Die 50 Franco Crosti ist daher nur für den Streckendienst geeignet. Bei der 65er stehen noch ausgiebige Testfahrten an.

Ob Federpuffer an den (Güter-)Waggons und der Einsatz der kürzeren Kadee #17 (an Stelle der Kadee #18) ebenfalls funktioniert, ist noch offen. Dazu muss ich erst mal zwei Güterwagen auf Federpuffer umbauen.

Gruß, Heinz
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#55

Beitrag von rainynight65 »

Die Kadees machen bei KKK und engeren Kurvenradien nur bedingt Freude. Bleiben gerne mal an Puffern hängen, es sei denn, man stellt die Kupplungskulisse fest, wie in anderen Threads empfohlen wurde. Wer also platzbedingt engere Radien benutzt, sollte schon sehr ausführlich testen.

Des weiteren finde ich persönlich den grossen 'Bart' direkt hinter dem Kupplungskopf sehr hässlich, der trägt vor allem bei Loks doch ziemlich auf, wie auch im Video von precimodels sichtbar. Gut, daran kann man vielleicht ein bisschen feilen, aber eine FLM Profikupplung ist da schon wesentlich unauffälliger. Bei Wagen, wo der Grossteil der Kupplung unterm Wagen versteckt ist, merkt man es weniger.

Die 'normalen' Kadees sind mit einem sogenannten Scale head erhältlich, der gegenüber dem normalen Kupplungskopf etwas kleiner ist. Wenn es die NEM-Kadees mit diesem Scale head gäbe, hätte man vielleicht das Problem mit den Puffern nicht, aber es gibt sie eben nur mit dem normal grossen Kupplungskopf.

Die 'Wurmfortsätze' sind zum magnetischen Entkuppeln notwendig, bleiben aber gern an Weichen und (bei 3L) Pukos hängen. Wer auf das magnetische Entkuppeln verzichten kann, schneidet sie einfach ab. Ansonsten kann man die etwas nach oben biegen, das habe ich bei meinen australischen Wagen samt und sonders machen müssen. Kadee bieten dafür sogar ein Spezialwerkzeug an, aber es geht auch mit zwei kleinen Spitzzangen.
Grüsse aus Australien

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Schachtelbahner
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#56

Beitrag von Schachtelbahner »

rainynight65 hat geschrieben: Mo 13. Jan 2020, 22:59 aber eine FLM Profikupplung ist da schon wesentlich unauffälliger. Bei Wagen, wo der Grossteil der Kupplung unterm Wagen versteckt ist, merkt man es weniger.

Die 'normalen' Kadees sind mit einem sogenannten Scale head erhältlich, der gegenüber dem normalen Kupplungskopf etwas kleiner ist. Wenn es die NEM-Kadees mit diesem Scale head gäbe, hätte man vielleicht das Problem mit den Puffern nicht, aber es gibt sie eben nur mit dem normal grossen Kupplungskopf.

Die 'Wurmfortsätze' sind zum magnetischen Entkuppeln notwendig, bleiben aber gern an Weichen und (bei 3L) Pukos hängen. Wer auf das magnetische Entkuppeln verzichten kann, schneidet sie einfach ab. Ansonsten kann man die etwas nach oben biegen, das habe ich bei meinen australischen Wagen samt und sonders machen müssen. Kadee bieten dafür sogar ein Spezialwerkzeug an, aber es geht auch mit zwei kleinen Spitzzangen.
Ich frage mich, was nutzt mir eine Kupplung die vieleicht unaufällig ist, mit der man aber nicht sanft kuppeln kann. Bei der Profikupplung muss man die Wagen mit den Fingern festhalten.

Wenn dieser Wurmfortsatz am Gleis hängen bleibt ist die Kupplung in der Höhe nicht richtig justiert. Wie sich das ganze mit Märklin verhällt kann ich nicht beurteilen, habe ich nicht.

Fakt ist:
Die Kadee ist die einzige Kupplung die immer Butterweich kuppelt, auch im Bogen, wobei ich keine Radien unter 2 m in den Bahnhöfen habe. Radien mit 50 - 70 cm sind keine Modellbahn sondern Spielbahn. Im FREMO entkuppeln wir mit Holzstäbchen weil Entkuppler immer am falschen Ort sind.
Grüße von Kurt
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#57

Beitrag von rainynight65 »

Schachtelbahner hat geschrieben: Di 14. Jan 2020, 11:37 Ich frage mich, was nutzt mir eine Kupplung die vieleicht unaufällig ist, mit der man aber nicht sanft kuppeln kann. Bei der Profikupplung muss man die Wagen mit den Fingern festhalten.
Darum ging es ja auch gar nicht. Hier im Thread wurde spezifisch behauptet, dass die NEM-Kadee unauffälliger sei als europäische Bauarten. Das ist zumindest bei Loks einfach nicht der Fall.
Schachtelbahner hat geschrieben: Di 14. Jan 2020, 11:37 Wenn dieser Wurmfortsatz am Gleis hängen bleibt ist die Kupplung in der Höhe nicht richtig justiert. Wie sich das ganze mit Märklin verhällt kann ich nicht beurteilen, habe ich nicht.
Die Kadee ist nicht auf europäische Standards abgestimmt, sondern auf amerikanische. Bei NMRA sind die Standard-Kupplungshöhen grösser als bei MOROP/NEM. Australische Modellbahner haben das gleiche Problem, weil hier jeder Hersteller Kadees verbaut, die vorbildgetreuen Kupplungshöhen australischer Modelle mit den Kadees aber nicht immer gut harmonieren. Vor allem bei maßstäblichen Queensland-Modellen ist das der Fall, ein Hersteller hat so gar einen entsprechenden Hinweis auf seiner Webseite.
Schachtelbahner hat geschrieben: Di 14. Jan 2020, 11:37 Fakt ist:
Die Kadee ist die einzige Kupplung die immer Butterweich kuppelt, auch im Bogen, wobei ich keine Radien unter 2 m in den Bahnhöfen habe. Radien mit 50 - 70 cm sind keine Modellbahn sondern Spielbahn. Im FREMO entkuppeln wir mit Holzstäbchen weil Entkuppler immer am falschen Ort sind.
Ja gut. Für dich und deine Ansprüche funktionieren die Kadees halt ordentlich. Macht dir auch keiner streitig. Dass die Kadees butterweich einkuppeln, ist ihr grösster Vorteil, nur kommt der in Verbindung mit europäischem Rollmaterial mit Nachteilen, die man in einer solchen Diskussion zumindest erwähnen sollte. Den Platz für Zweimeter-Radien hat auch nicht jeder. Das darfst du gern als Spielbahn abtun, aber Spielbahner lesen eben auch mit, und da tun verschiedene Perspektiven vielleicht gut.
Grüsse aus Australien

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Re: Alternative Kupplungen für H0

#58

Beitrag von Schachtelbahner »

rainynight65 hat geschrieben: Di 14. Jan 2020, 23:02
Die Kadee ist nicht auf europäische Standards abgestimmt, sondern auf amerikanische. Bei NMRA sind die Standard-Kupplungshöhen grösser als bei MOROP/NEM. Australische Modellbahner haben das gleiche Problem, weil hier jeder Hersteller Kadees verbaut, die vorbildgetreuen Kupplungshöhen australischer Modelle mit den Kadees aber nicht immer gut harmonieren. Vor allem bei maßstäblichen Queensland-Modellen ist das der Fall, ein Hersteller hat so gar einen entsprechenden Hinweis auf seiner Webseite.
So einen Blödsinn habe ich nocht nicht gelesen. Die Nromen oder Empfehlunge zur Kupplung Einbauhöhe sind auf beiden Seiten des Teichs gleich.

Ein DCler soll nicht mit einem ACler streiten, da kommt nichts bei raus.

Thema gestorben.
Grüße von Kurt
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#59

Beitrag von Railwolf »

Hallo Kurt,

du machst gerade einen DC-ler nieder!
Damit du aber auch einen AC-ler angreifen kannst:
Schachtelbahner hat geschrieben: Mi 15. Jan 2020, 13:24 So einen Blödsinn habe ich nocht nicht gelesen. Die Nromen oder Empfehlunge zur Kupplung Einbauhöhe sind auf beiden Seiten des Teichs gleich.
Wie du meinst...
https://www.kadee.com/documents/205_206ins.pdf gibt die nötige Einbauhöhe der Kadee-Kupplung an. Mitte der Kupplung auf 25/64", das sind 9,921 mm.
https://www.nmra.org/s-2-coupler-standards
Für H0 wird da angegeben: .391" (9.93 mm)

Und nun https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem362_d.pdf
Maß n (Höhe der inneren Oberkante des Kupplungsschachts) 8,5mm, plusminus 0,2mm.

Es gibt freilich die richtigen Kadee-Köpfe, die dazu passen (und dann schön hoch zwischen den Puffern sitzen - das sieht auch super aus...). Das sind die Modelle Nr. 17 bis 20.
Aber zunächst mal: die Kupplungshöhen sind in Europa und USA nicht gleich, ebenso wie man nicht dieselben Kupplungen verwendet.
Die wissen ja auch in USA nicht, was ein Seitenpuffer ist.
Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺

Vorreiter
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#60

Beitrag von Vorreiter »

Hallo!
Für Kupplungen gibt es keine Alternativen; entweder dieselben verbinden zwei Fahrzeuge oder nicht.
Was die Normen angeht denke ich das es in Amerika auch solche gibt, welche aber different zu den Normen
[NEM] durchaus sind. Die amerikanische Norm ist NMRA.
MfG
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#61

Beitrag von lokhenry »

Hi,

seit ich in diesem Forum bin, ist das ein Thema das immer immer wiederkehrt und dann in der Versenkung verschwindet,
ohne das was passiert, ok es ist leider so, es gibt keine Funktionsfähige Kupplung die Filigran ähnlich dem Original und
dazu Funktionell ist, wir können uns drehen und wenden wie wir wollen.

Obwohl ich eine große Sammlung besitze würde ich sofort wenn so eine Kupplung kommen sollte alles umrüsten.

Zur Zeit wird bei mir bis 240 mm Wagenlänge ( zbs. Schürzen Wagen)die Märklin KK eingesetzt, darüber hinaus die Roco UK,
es ist und bleibt ein Kompromiss, beide funktionieren so, so und nur auf geradem Gleis, über Modellnähe oder Schönheit brauchen wir
Uns über diese Klötze nicht unterhalten, die Kadee Kupplung ist keine Kk und nur für den Übersee Markt oder wo diese
im Original eingesetzt wird ein Segen, da die Kupplungs Systeme aber in Europa wie in Anno Tuck schon wie beim Adler funktionieren,
muss man sich hier was einfallen lassen, eine funktionsfähige Hacken H0 Kupplung wie im Original ist zwar von Weinert, HAG oder Jouef
vorhanden, aber meine Bahn Bedienstete haben einfach keine Lust zwischen den Puffern diese anzuhängen und sich absolut auch nicht rühren wollen, deswegen müssen wirklich darüber nachdenken wie eine solche Kupplung auszusehen hätte und gleichzeitig auch noch Funktionell ist.

Ist das unsere Aufgabe???

Aber seien wir doch ehrlich zu uns selber, die Hersteller haben absolut keine Lust hier was zu machen, verschandeln lieber Ihre Lokomotiven mit Puffernhöhen die unappetitlich sind und verkaufen Lokomotiven bis 1000 € mit solchen Kompromissen und klobigen Kupplungen, eine Schande, ob ich das nochmal einmal erlebe, keine Ahnung, aber wenn die Hoffnung stirbt, stirb der Mensch, also werde ich entspannt weiterlesen, wobei das Ende mich nicht überraschen wird und ich und alle mit den bekannten Trümmer Zähne knirschend weiter fahren muss?

MoBa Gruß

Henry
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sarguid
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#62

Beitrag von sarguid »

Hi,

na dann will ich auch mal meine "2 Cents" in die schon fast religiöse Diskussion um die optimale H0 Kupplung ins Rennen werfen. Als Modellbahner mit einer europäischen Anlage verwende ich seit vielen Jahren die Kadee - und ja, mir wäre auch lieber wenn die Hersteller endlich eine gescheite europäische Entkupplung auf den Markt gebracht hätten, aber das ist wohl das Warten auf den Sankt Nimmerleinstag.

Ich habe meine Erfahrungen zur Kadee mal in Bild und Ton festgehalten - dort findet ihr alle Fakten die ich im Laufe von ca. 10 Jahren Kadee-Fahren so gesammelt habe.

Ich will damit niemanden überzeugen, hoffe aber das vielleicht die Fakten etwas klarer werden.

Hier der Link:

https://www.naechternhausen.de/alles-wa ... -muessen/

Dort findet sich auch ein Video aus dem RL (Real Life) - nicht ganz optimal aber ich wollte es soweit möglich nicht schneiden - ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Viele Grüße

Matthias


Disclaimer: Weder halte ich Aktien der Firma Kadee, noch bin ich Mitarbeiter dieser Firma oder habe irgendwelche Anteile am Firmenbesitz oder anderweitige Interessen :wink:
Matthias aka sarguid
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#63

Beitrag von ET 65 »

Hallo Matthias,

Deine Erkenntnisse im Video kann ich soweit bestätigen.

Da die Kadee-Kupplungsverbindung "weich" ist, kommt diese für einen Schiebebetrieb (für mich) nicht in Betracht. Dies funktioniert mit festgelegter Kupplung auch erst ab 1.000 mm Radius aufwärts (sprich: FREMO oder andere GROß-Veranstaltungen).

Die Lösung für mich ist:
  • Zuglok und erster Wagen hat eine Kadee-Kupplung (meist #18, da bei #17 ein Verhaken der Puffer beim Mindestradius von 600 mm Radius auftritt).
  • Zugverbände sind mit Roco- oder Fleischmann-Kurzkupplungskopf oder starrer Kupplungsdeichsel versehen.
  • Wendezüge und Triebwagen sind mit Roco- oder Fleischmann-Kurzkupplungskopf oder starrer Kupplungsdeichsel versehen.
  • Dort, wo Zugverbände getrennt werden müssen, ist an beiden Waggons eine Kadee-Kupplung (meist #18) installiert (der Nahgüterzug hat neun Wagen, zwischen jeweils drei Pärchen ist eine Roco- oder Fleischmann-Kurzkupplung verbaut, sonst Kadee)
Der herunterhängende Metalldraht schleift an der einen oder anderen Weiche bei meinen Trix-Loks (aus dem Hause Märklin). :zahnlos: Aber das Thema hatten wir ja schon.

Hatte am Wochenende Besuch hier. Der hat ganz schön blöd geguckt, als ich die Lok durch kurzes Hin- und Herfahren vom Zug abgekuppelt habe und die Suche nach einem Entkuppler im (noch nicht vorhandenen) Schotter verlief. Das funktioniert mit dem Magnet unter dem Gleis (#308) hervorragend.
Der zwischen den Schienenprofilen installierbare Magnet funktioniert dagegen (leider) nicht. Es gibt je nach Hersteller und dessen Radsatzinnenmaß einen Kurzschluss.

Und wenn der Waggon zu leicht ist, wird er durch die Magnetwirkung der Achse in Richtung Entkuppler beschleunigt, was zum Entkuppeln führen kann. Deshalb verwenden die Amis auch Kunststoffradsätze.

Gruß, Heinz


PS: Bin auch nicht versippt oder verschwägert mit Kadee und erhalte keine Provision für das Marketing.
PPS: Dass es davon keine kostengünstige Großpackung gibt, ist echt ärgerlich. Aber wirklich brauchen, kann man meist nur die #18 (bei meinen Radien)
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#64

Beitrag von chessyger »

ET 65 hat geschrieben: Mo 17. Feb 2020, 08:07 1) Da die Kadee-Kupplungsverbindung "weich" ist, kommt diese für einen Schiebebetrieb (für mich) nicht in Betracht. Dies funktioniert mit festgelegter Kupplung auch erst ab 1.000 mm Radius aufwärts (sprich: FREMO oder andere GROß-Veranstaltungen).

2) Der herunterhängende Metalldraht schleift an der einen oder anderen Weiche bei meinen Trix-Loks (aus dem Hause Märklin). :zahnlos: Aber das Thema hatten wir ja schon.

Hatte am Wochenende Besuch hier. Der hat ganz schön blöd geguckt, als ich die Lok durch kurzes Hin- und Herfahren vom Zug abgekuppelt habe und die Suche nach einem Entkuppler im (noch nicht vorhandenen) Schotter verlief. Das funktioniert mit dem Magnet unter dem Gleis (#308) hervorragend.
Der zwischen den Schienenprofilen installierbare Magnet funktioniert dagegen (leider) nicht. Es gibt je nach Hersteller und dessen Radsatzinnenmaß einen Kurzschluss.

3) Und wenn der Waggon zu leicht ist, wird er durch die Magnetwirkung der Achse in Richtung Entkuppler beschleunigt, was zum Entkuppeln führen kann. Deshalb verwenden die Amis auch Kunststoffradsätze.

Gruß, Heinz


PS: Bin auch nicht versippt oder verschwägert mit Kadee und erhalte keine Provision für das Marketing.
4) PPS: Dass es davon keine kostengünstige Großpackung gibt, ist echt ärgerlich. Aber wirklich brauchen, kann man meist nur die #18 (bei meinen Radien)
Hallo Ihr beiden
Erst mal Danke Matthias. Auch für den Link zu deiner Seite

Heinz, auch dir kann ich nur zustimmen bist auf kleine Ergänzung der nummerierten Punkte.

Vorab. Bis vor 2 Jahren über 40 Jahre nur US-Modellbahn gehabt. Also kenne ich mich mit Kadee aus.
Als ich vor 2 Jahren zur DB wechselte und über die Kupplungen erschrocken war.
Jeder was Anderes gab es für mich eigentlich nur eine Alternative.
Kadee. Kein Problem da alle neuen Loks und Wagen ja Nem-Schächte haben.

zu den Punkten
1) Ich habe da nNebenbahn an meinen ex Heimatort in den frühen 50ern mit Anschluß an Werkbahn zumindest auf der Werkbahn teils enge Radien. Da machen bislang auch kurze geschobene Züge auf Roco-Line R2 mit 5 - 6 2-Achser Güterwagen trotz nicht festgelegter KKK (Kurzkupplungskulisse) keine Probleme.

2) Dafür gibt es von Kadee die Kupplungszange. Einfach 1 mm Kunststoffplättchen aufs Gleis. Lok oder Wagen herangeschoben. Wenn der Bügel am Plättchen hakt Bügel mit der Zange etwas hoch biegen. Das der Bügel mal leicht zu tief ist passiert auch bei korrekter Kupplungskopfhöhe nach der Kadee-Lehre.

3) Die Amis verabschieden sich schon seit vielen Jahren von Kunststoffradsätzen. Die gibt es nur noch bei Uraltmodellen. Normal sind nichtmagnetische Metallradsätze.

4) Ich nehme auch überwiegend die #18. An wenigen Loks die #17 oderWagen die #19.

Ach so. Meine kurzen Personenzüge (Donnerbüchsen oder 3-Achser Umbauwagen) sind fest gekuppelt (ROCO KK) und nur die Endwagen haben Kadee.
Zuletzt geändert von chessyger am Mo 17. Feb 2020, 14:47, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#65

Beitrag von Schachtelbahner »

lokhenry hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 00:48
die Kadee Kupplung ist keine Kk und nur für den Übersee Markt oder wo diese
im Original eingesetzt wird ein Segen,
Henry
Schon wieder das Totschlagargument von einem der keine Ahning hat.
Grüße von Kurt
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#66

Beitrag von aftpriv »

Hallo Forianer
Schachtelbahner hat geschrieben: Mo 17. Feb 2020, 12:14
lokhenry hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 00:48die Kadee Kupplung ist keine Kk und nur für den Übersee Markt oder wo diese
im Original eingesetzt wird ein Segen
Schon wieder das Totschlagargument von einem der keine Ahnung hat.
Eine Kupplung die der Kadee ähnlich ist (bei Sicht im 1 m Abstand) ist die UIC-Mitelpufferkupplung https://de.wikipedia.org/wiki/UIC-Mittelpufferkupplung.
Damit hat die Kadee auch berechtigten Bestand auf D-Mobaanlagen

Gruß Alf
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#67

Beitrag von Murmel »

Schachtelbahner hat geschrieben: Mo 17. Feb 2020, 12:14
lokhenry hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 00:48
die Kadee Kupplung ist keine Kk und nur für den Übersee Markt oder wo diese
im Original eingesetzt wird ein Segen,
Henry
Schon wieder das Totschlagargument von einem der keine Ahning hat.

Hallo Kurt,

ist dir ein Zug entgleist? :D
Sei nicht so grantelig.

Gruß
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#68

Beitrag von chessyger »

lokhenry hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 00:48 1) die Kadee Kupplung ist keine Kk und nur für den Übersee Markt oder wo diese im Original eingesetzt wird ein Segen,

2) Aber seien wir doch ehrlich zu uns selber, die Hersteller haben absolut keine Lust hier was zu machen, verschandeln lieber Ihre Lokomotiven mit Puffernhöhen die unappetitlich sind und verkaufen Lokomotiven bis 1000 € mit solchen Kompromissen und klobigen Kupplungen, eine Schande,
Henry
Nur mal zu den 2 Punkten
1) Wer dazu bereit ist sich auch mal mit etwas zu beschäftigen was nicht von Mä/Trix, Roco usw. kommt kann sich auch mit der Kadee anfreunden.

2) In den USA gab es noch mehr Hersteller als bei uns. Allerdings haben die sich Dank NMRA schnell zumindest in H0 auf eine einheitliche Kupplung geeinigt. Die klobige NMRA-Kupplung. Als dann Kadee mit der eigenen zierlichen Kupplung auf den Markt kam rüsteten nach und nach im laufe vieler Jahre alle Modellbahner Ihre Modelle auf Kadee um. Und als dann die ersten Hersteller ihre Loks und Wagen auch mit Kadeenachbauten oder zum Teil mit original Kadee auslieferten bzw. als Tauschkupplung beilegten, war der Damm gebrochen. Die Standardkupplung aller Hersteller ist jetzt seit Jahren Kadee bzw. Nachbauten.

Warum schaffen das eigentlich die Europäischen Hersteller nicht?

Vermutlich aus dem gleichen Grund weshalb es noch große Spurkränze, hohe Schienenprofile und Dergleichen gibt weil ja angeblich alles drauf laufen mußte. Auch wenn es gleich nach dem Krieg gekauft wurde alse weit über 70 Jahre alt ist. Den Schnitt haben leider nicht alle Hersteller geschafft sonst hätten wir auf den deutschen Markt nicht noch 2 Verschiedene Systeme.
Gruß
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#69

Beitrag von sarguid »

Oha,

hatte gar nicht erwartet da jetzt so einen Riesenthread dazu zu produzieren :-)

Aber der Reihe nach:

@Heinz: Danke für den Tip mit dem Magneten im Gleis -wusste nicht das der auch Probleme mit Kurzschlüssen verursacht. Vielleicht noch ein Punkt zum Schiebebetrieb: Auf meiner Anlage verkehrt auch eine Wendezugeinheit mit 5 2-Achsern. Damit funktioniert die Kadee einwandfrei. Kleinster Radius ist Tillig 486mm. Aber auch einen Güterzug mit 30 Wagen mal eben rückwärts setzen gibt keine Probleme - Voraussetzung ist allerdings dann das fixieren der Schächte.

@Jürgen: #18 fahre ich auch - und für einige lange Reisezugwagen (Kurswagen die auch mal aufgeteilt werden) die #20. Auch die Idee mit der Kupplungszange ist gut - ich verwende da immer 2 Zangen im Verbund, geht notfalls auch. Was die europäischen Hersteller anbelangt hast du leider Recht - aber USA ist halt auch ein Land, und Europa gleich 27. Da mache ich mir halt momentan keine Hoffnungen auf einen Standard und nutze was für meine Anforderungen am Besten passt - und das ist eindeutig die Kadee.

@Alf: Wer Epoche VI fährt ist da eindeutig im Vorteil :-) - da ist die Kadee dann sogar vorbildgerecht!

Ich werde meine Zusammenfassung mal aktualisieren - auch was Radius usw. anbelangt. Ich hatte zwischenzeitlich so viele Fragen zur Kadee das es für mich einfacher war Video zu drehen und den Bericht auf der Website zu schreiben :? - auch schön zu hören das meine Erfahrungen dann doch auch von vielen von euch ähnlich waren.
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#70

Beitrag von chessyger »

Matthias
Vor Europa hatten wir nur Deutschland.
Und doch haben es die großen deutschen Hersteller wie Märklin, Trix, Fleischmann nicht geschafft sich auf eine Kupplung zu einigen.
Gruß
Jürgen
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#71

Beitrag von aftpriv »

sarguid (Matthias) hat geschrieben: Mo 17. Feb 2020, 13:04 @Alf: Wer Epoche VI fährt, ist da eindeutig im Vorteil :-) - da ist die Kadee dann sogar vorbildgerecht!
Der Witz ist gut!
Vorbild gerecht - sind das die europäischen H0-Kupplungen? Diese Gebilde habe ich noch an keiner 1:1-Bahn gesehen, nur Schraubenkupplungen, die werden aber im Modell wirklich nur ganz vereinzelt verwendet!

Weiters:
Radien auf der Moba bis runter zu 360 mm Halbmesser, ergibt in 1:1 etwa 31 m, da kommt keine Lok durch, höchstens die Straßenbahn.
Bei 100 m Radius (in H0 = 1150 mm) wäre die Hg auch nur ca. 33 km/h.

Wer beim Thema Moba von Vorbild gerecht spricht, lügt sich selbst ins Antlitz :D

Gruß Alf
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#72

Beitrag von sarguid »

1. Die Modelleisenbahn wurde in England erfunden - daher auch die Maßstabsbezeichung Halb Null (H0)
2. Hersteller gab es europaweit nicht nur Märklin, Trix und Fleischmann, sondern auch Fulgurex (CH, 1947), Rivarossi (I, 1945), Jouef (F, 1944) und viele andere.
3. Kein Witz: UIC Mittelpufferkupplung gibt es seit 1960 in Europa - nachzulesen bei Wikipedia - besonders hilfreich fand ich dieses Bild:

https://de.wikipedia.org/wiki/UIC-Mitte ... _110-4.jpg

Auch ein Bild einer 140 von 1960 mit Mittelpufferkupplung gibt es hier: http://www.bundesbahnzeit.de/seite.php?id=753
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#73

Beitrag von oligluck »

Moin,
mich interessiert die Kupplungsfrage eigentlich weniger, zumindest nicht so sehr, dass ich daraus eine Religion machen wollte.
Als ich vor der Wahl stand, habe ich mir ein paar Kupplungen von jedem Hersteller gekauft, sie ausprobiert und dann entschieden.

Und zwar nicht für eine Kupplung, die ich nun als die "Beste" bezeichnen mag und damit jeden zu missionieren versuche, egal ob er es hören will oder nicht.
Sondern weil es die Kupplung war, die für mich das kleinste Übel darstellte 8)

Daher von mir: keine(!) Empfehlung für die "Profi-Kupplung" von Fleischmann. Jedes andere Fabrikat kuppelt weicher.
Da ich nicht der Rangierer bin, kann ich damit leben, aber wenn jemand Freude am Rangieren hat, ist er sicher mit der UK von Roco oder auch einer Kadee besser beraten!

Ich habe eben mal einen Vergleich gemacht und an zwei Wagen jeweils eine Profi-Kupplung und eine Kadee #18 montiert.
Der unterschiedliche Pufferabstand (1,5mm zu 4mm) ist augenscheinlich.
Zumindest wenn ich davon ein Foto mache (was ich auch genau deshalb nicht tue) oder mit der Nase vor dem Gleis hocke.

Aber aus normalem Betrachtungsabstand relativiert sich das wieder.
Also wäre es töricht, jemandem den geringen Pufferabstand als das Nonplusultra anzupreisen, der darauf weniger Wert legt.

Vermutlich ließe sich der Pufferabstand mit einem anderen Modell von Kadee noch optimieren, ich habe nur die Nummer 18.
Deshalb überlasse ich es anderen, hierzu Tipps zu geben, wie auch zu praxisgerechten Mindestradien in Verbindung mit der Notwendigkeit, die Kulissen festzusetzen (oder eben nicht).

Hierzu kann dieser Thread dienen! Und wenn dann noch die "meine ist aber die Beste!"-Untertöne wegfallen, wäre das Klassenziel erreicht...



Obwohl: zwei Empfehlungen für alternative Kupplungen hätte ich noch. Ob es "Empfehlungen" sind, möge jeder selber entscheiden.
(und ich bitte die miese Qualität des Fotos zu entschuldigen):

Bild

Links ist eine "trennbare Starrkupplung". Gedacht für Wagen, die immer im Verbund bleiben, aber zwischendurch auch mal geschachtelt werden.
Sie trägt natürlich mehr auf als die Starrkupplung von Liliput (eher schlicht) oder Brawa (filigran), dafür erleichtert sie das Handling von Wagen, die nicht dauerhaft auf der Anlage verbleiben.

Rechts ist eine Abwandlung der Magnetkupplung, die ich mal für Peter Horn entworfen hatte (www.peho-kkk.de)
Dort werden zwei runde Neodym-Magnete eingesteckt, optional auch mit Decoderlitze, um daraus stromführende Kupplungen zu machen.
In der Ebene bekomme ich damit problemlos 9 beleuchtete Wagen (Liliput Rheingold) gezogen.
Knackpunkt dabei: "in der Ebene"!
Da ich keine Neigungen habe, kann ich keine Aussage dazu machen, ob oder wann diese Kupplungsart an ihre Grenze gerät.

Beiden Kupplungstypen ist gemein, dass es "Sparbrot-Kupplungen" sind: der Materialeinsatz ist zu vernachlässigen, ein vorhandener 3D-Drucker spuckt sie zu Dutzenden aus.

Ich bin noch dabei, sie zu optimieren, und natürlich sind sie eher "speziell", für einen eingeschränkten Anwendungsfall.
Aber vielleicht taugen sie ja wenigstens als Inspiration?


Viele Grüße,
Oliver
Bleibt alle gesund!

Sepp
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#74

Beitrag von Sepp »

Guten Tag,
über das Thema Kupplungen kann man ähnlich gut streiten wie über die verschiedenen Modellbahnradien. :wink:
Jeder soll das verwenden was ihm am besten passt und ich bin seit über 25 Jahren mit der Fleischmann Profikupplung sehr zufrieden.
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Re: Alternative Kupplungen für H0

#75

Beitrag von sarguid »

Zum Thread 2 Abschnitte weiter oben (kann ja gar nicht so schnell antworten wie die Berichte reinkommen :roll: )

1. Die Modelleisenbahn wurde in England erfunden - daher auch die Maßstabsbezeichung Halb Null (H0)
2. Hersteller gab es europaweit nicht nur Märklin, Trix und Fleischmann, sondern auch Fulgurex (CH, 1947), Rivarossi (I, 1945), Jouef (F, 1944) und viele andere.
3. Kein Witz: UIC Mittelpufferkupplung gibt es seit 1960 in Europa:

Epoche V: https://de.wikipedia.org/wiki/UIC-Mitte ... _110-4.jpg

Epoche III: Auch ein Bild einer 140 von 1960 mit Mittelpufferkupplung gibt es hier: http://www.bundesbahnzeit.de/seite.php?id=753

Richtig ist allerdings, das die Mittelpufferkupplung nur selten - vor allem an Ganzzügen, Railion-Güterzugloks und Rangierloks in grossen Rangierbahnhöfen eingesetzt wird. Und sicher ist diese auch nicht absolut identisch zur amerikanischen Variante.

Und wie schon die Vorredner gesagt hatten: Mir ging es nur darum mal darzustellen was man mit der Kadee anstellen kann und was dabei zu beachten ist - und auch was man damit nicht kann.

Jeder soll das verwenden was für ihn am Besten passt.Ich sehe das Forum als Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen (wenn man denn bei den Fakten bleibt), nicht aber um Überzeugungsarbeit zu leisten!

P.S: @Oliver - coole Sache mit deinen Starrkupplungen - die wären durchaus etwas für meine starren Verbände. Zu oft muss man mal einen Wagen rausnehmen und dann sind meine verwendeten Starrkupplungen doch eher lästig! Werde ich mir definitiv mal anschauen! Sind die 3D-Druckvorlagen bei dir erhältlich?
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