39880 BR 44 Märklin

Bereich für alle Themen rund um die Spur H0 aller Modellbahnhersteller.

Fliegender Kölner
RegionalExpress (RE)
Beiträge: 63
Registriert: Do 3. Jan 2008, 20:14
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Wohnort: Trizonesien

Re: 39880 BR 44 Märklin

#101

Beitrag von Fliegender Kölner » Mo 11. Mär 2019, 12:16

Hallo zusammen,

mehr und mehr stellt sich m.E. heraus, dass Märklin mit der neuen BR 44 ein fast perfektes Modell fabriziert hat. Perfekt wäre es -das ist aber klagen auf sehr hohen Niveau- wenn das auf dem zu Beginn des Threads von mir eingestellten Videos von Mobau-Kollege aus dem Allgäu zu sehende Durchdrehen der Antriebsräder auch akustisch untermalt worden wäre. Gibt es überhaupt Hersteller, die das in H0 darstellen?

Maat et joot
Frank


Schwanck
ICE-Sprinter
Beiträge: 5664
Registriert: Di 22. Aug 2006, 08:49
Wohnort: Minden (Westf.)

Re: 39880 BR 44 Märklin

#102

Beitrag von Schwanck » Mo 11. Mär 2019, 12:27

Moin,

Klaus5 fragt:
Klaus5 hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 11:04
Wollte nochmal nach dem Geräusch fragen
Während der Fahrt und Halt am Bogobit Signal
Hört sich an wie Zwitschern
Ist das die Ölpumpe ?
Das könnte sein, obwohl die Schmierpumpe bei Stillstand der Lok nicht arbeitet, da sie vom Gestänge angetrieben wird. Eigentlich ist das Zwitschern ein ganz übliches Dampflokgeräusch, das die unterschiedlichsten Ursachen und Quellen haben kann. Für mich gehört es bei guten Dampfloksounds einfach dazu und ich finde es gut, dass die Soundmixer das nun endlich auch gemerkt haben.
Tschüss

KFS

Vorsicht, meine Beiträge können Ironie enthalten!


Relaxed
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 455
Registriert: So 29. Dez 2013, 18:50

Re: 39880 BR 44 Märklin

#103

Beitrag von Relaxed » Mo 11. Mär 2019, 12:47

Frank hat geschrieben:
Hallo zusammen,

mehr und mehr stellt sich m.E. heraus, dass Märklin mit der neuen BR 44 ein fast perfektes Modell fabriziert hat. Perfekt wäre es -das ist aber klagen auf sehr hohen Niveau- wenn das auf dem zu Beginn des Threads von mir eingestellten Videos von Mobau-Kollege aus dem Allgäu zu sehende Durchdrehen der Antriebsräder auch akustisch untermalt worden wäre. Gibt es überhaupt Hersteller, die das in H0 darstellen?

Maat et joot
Frank
Hallo Frank,
da gibt eszwei. Einfach mal googeln. Wird erwartet, dass die mitunter etwa vorpreschenden Roco Leute das anwenden könnten.
Problem: Ohne synchronen Rauch ist das nur eine halbe Sache.

Manfred


DR POWER
InterCity (IC)
Beiträge: 580
Registriert: So 29. Jul 2018, 11:02
Nenngröße: H0
Stromart: analog DC
Gleise: Fleischmann
Wohnort: Sachsen
Deutschland

Re: 39880 BR 44 Märklin

#104

Beitrag von DR POWER » Mo 11. Mär 2019, 15:08

Fliegender Kölner hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 12:16
Hallo zusammen,

mehr und mehr stellt sich m.E. heraus, dass Märklin mit der neuen BR 44 ein fast perfektes Modell fabriziert hat. Perfekt wäre es -das ist aber klagen auf sehr hohen Niveau- wenn das auf dem zu Beginn des Threads von mir eingestellten Videos von Mobau-Kollege aus dem Allgäu zu sehende Durchdrehen der Antriebsräder auch akustisch untermalt worden wäre. Gibt es überhaupt Hersteller, die das in H0 darstellen?



Maat et joot
Frank
Hallo Frank

Perfekt im Sinne von voll betriebstauglich ist das Modell und es ist auch nicht zu filigran geraten.

Bei der Modellumsetzung an sich ist schon noch etwas Luft nach oben, wobei ein Hersteller ja immer irgendwo einen Kompromiss zwischen Betriebstauglichkeit, Preis und perfekter Nachbildung finden muss.
Der Abstand zwischen Vorlaufachse und Rahmen wirkt relativ groß, ist aber vielleicht der "Geländegängigkeit" geschuldet.
Auch die bewegliche Nachbildung des innentriebwerks der 44 wäre sicher möglich und eine bewegliche Schieberstange am Zylinder würde das Modell noch etwas besser machen.
Letzteres würde den Fahrwerksbereich noch authentischer machen,sicher ohne den Preis groß zu erhöhen.

Das von dir angesprochene durchdrehen der Antriebsachsen mit dem passenden Sound habe ich schon mal irgendwo gesehen, leider weiß ich nicht mehr wo :oops:. Das ist aber bei Verwendung von Haftreifen sicher möglich, aber der Lebensdauer dieser nicht unbedingt zuträglich.

Liebe Grüße, Andre
Kleine DR Anlage in HO / Epoche 3 und 4 /
Rollmaterial von Brawa,Fleischmann,Gützold, Piko,Roco und Sachsenmodelle


SteamJoe
InterRegio (IR)
Beiträge: 131
Registriert: Di 27. Mai 2008, 11:15
Nenngröße: H0
Stromart: analog AC
Wohnort: Ostwestfalen
Alter: 68
Ost Timor

Re: 39880 BR 44 Märklin

#105

Beitrag von SteamJoe » Mo 11. Mär 2019, 15:17

Fliegender Kölner hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 12:16
Hallo zusammen,

.................... Perfekt wäre es -das ist aber klagen auf sehr hohen Niveau- wenn das auf dem zu Beginn des Threads von mir eingestellten Videos von Mobau-Kollege aus dem Allgäu zu sehende Durchdrehen der Antriebsräder auch akustisch untermalt worden wäre. Gibt es überhaupt Hersteller, die das in H0 darstellen?

Maat et joot
Frank
Upps , ich denke , das von Dir gewünschte Schleudern der Antriebsräder ist im Modell nicht so umsetzbar , wie es bei einer Original Dampflok ( hoffentlich sehr selten) vorkommt.

Für die Dampflokfans , die am Gleis stehen , ist es sicher ein knallendes Erlebnis , wenn im Stand die Räder plötzlich durchdrehen und synchron oben der Dampf rausknallt.
Aber beim Original wird das Schleudern/Durchdrehen der Räder möglichst vermieden und vom Lokpersonal gehasst wie der Teufel. Grund: Blitzartig steigt die "Drehzahl" der Räder und des kompletten Antriebsgestänges um ein Mehrfaches . Das geht irre auf´s Material und auf sämtliche Lager des Triebwerks. Direkte Lagerschäden sind jederzeit möglich.
Noch schlimmer und materialmordend ist das sogenannte Wasserüberreißen oder der Wasserschlag , der durch die plötzlich hohe Kolbengeschwindigkeit in den Zylindern entsteht. dadurch kann es am Kolben, an den Zylinderwänden und den Dichtungen zu richtig fetten Schäden kommen.
Der Lokführer muss dann im 10tel-Sekundenbereich am Dampf-Regler reagieren und zumachen, sonst gibt es "Bruch".

Beim Modell erfolgt das Durchdrehen der Räder ja leider immer nur mit der bisherigen gleichen Dreh-/Fahrgeschwindigkeit . Also kein plötzliches "Hochdrehen" von Fahrwerk und Gestänge. Also kann sich auch der Sound nur in gleicher Drehzahl verhalten und nicht plötzlich explosionsartig hochknallen. Und durch die elektronische Decoder-Regulierung ist ja auch ein plötzlich hochdrehendes Fahrwerk bei anschließend ebenso plötzlichen Stillstand praktisch nicht wirklich realisierbar. "Trafo Vollgas" für eine Sekunde hilft da auch nicht.

Grüße. Gerd

Benutzeravatar

Mittelleiter
InterRegio (IR)
Beiträge: 133
Registriert: Do 21. Jul 2011, 19:48
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Digital
Gleise: K-Gleis

Re: 39880 BR 44 Märklin

#106

Beitrag von Mittelleiter » Mo 11. Mär 2019, 17:23

Hallo Gerd,

es gibt nichts, was es nicht gibt.

https://www.youtube.com/watch?v=pQjWYm2NoAQ

Auch hier im Forum hatte mal jemand eine Roco, ich glaube 01, mit einem 2. Motor so umgebaut und den Bau auch beschrieben.

Grüße
Wolfgang


hu.ms
ICE-Sprinter
Beiträge: 6012
Registriert: Sa 22. Sep 2007, 09:35
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: CS2, DCC + mfx + MM
Gleise: K-Gleis
Wohnort: in den Alpen

Re: 39880 BR 44 Märklin

#107

Beitrag von hu.ms » Mo 11. Mär 2019, 17:29

Video mit sc hleudernden rädern und passenden sound: https://www.youtube.com/watch?v=pQjWYm2NoAQ

Hubert


Schwanck
ICE-Sprinter
Beiträge: 5664
Registriert: Di 22. Aug 2006, 08:49
Wohnort: Minden (Westf.)

Re: 39880 BR 44 Märklin

#108

Beitrag von Schwanck » Mo 11. Mär 2019, 17:30

Moin,
DR POWER hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 15:08
... und eine bewegliche Schieberstange am Zylinder würde das Modell noch etwas besser machen.
nun steht bei den Märklin-Dampfloks die Steuerung jedoch auf "Mittelstellung, Neutral bzw Leerlauf" da würde sich der Schieberkreuzkopf ohnehin so gut wie nicht bewegen. Bei Spur 1 wird bei den guten Modellen die Steuerung mit dem Wechsel der Fahrtrichtung richtig über Servo bewegt! Aber bei H0, wo inzwischen schon eine Triebwerksbeleuchtung dem Rotstift geopfert wird ...?
Tschüss

KFS

Vorsicht, meine Beiträge können Ironie enthalten!


232 U 1
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 478
Registriert: Mo 2. Jan 2012, 19:53
Nenngröße: H0
Wohnort: Baden-Württemberg

Radsynchroner Sound

#109

Beitrag von 232 U 1 » Mo 11. Mär 2019, 18:55

Hallo,

Decoder für radsynchronen Sound werden doch schon lange angeboten. Die Uhlenbrock-Decoder haben beispielsweise dieses Feature:

https://www.uhlenbrock.de/de_DE/produkt ... /index.htm

Ich habe keinen Überblick, wer sonst noch Decoder mit diesem Feature anbietet.

Bei solchen Decodern wird an den Rädern (ggf. auch an passend laufenden Zahnrädern) ein Signal abgenommen (Hall-Sensor oder optisches Signal o.ä.), das die Dampfstöße auslöst.

Natürlich erfordert dies zusätzlichen Montageaufwand und ist damit eine Preisfrage, ebenso wie Triebwerksbeleuchtungen etc. Umsonst gibt es derartiges nicht.

Grüße Peter

Benutzeravatar

Wilstein
EuroCity (EC)
Beiträge: 1298
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 13:14
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Digital im DCC Format
Gleise: K-Gleis
Wohnort: Oldenburger Münsterland
Kontaktdaten:

Re: 39880 BR 44 Märklin

#110

Beitrag von Wilstein » Mo 11. Mär 2019, 19:16

Moin,

mit ESU Loksound 4 Decodern können radsynchrone Dampfschläge mit der CV57 und CV58 sehr genau eingestellt werden, auch ohne Sensoren. Man sollte allerdings den ESU Lokprogrammer und eine Stoppuhr (Smartphone) am Start haben. Wenn man's einmal raus hat kein Problem, ist total einfach.
Dampfloks ohne radsynchrone Dampfschläge gehen gar nicht, dann lieber ohne Sound.
Gruß aus dem Oldenburger Münsterland,

Thomas


Wilstein http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=104064
Wilstein Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=Xzj6hyG ... D8PYYaafPi

Benutzeravatar

Wilstein
EuroCity (EC)
Beiträge: 1298
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 13:14
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Digital im DCC Format
Gleise: K-Gleis
Wohnort: Oldenburger Münsterland
Kontaktdaten:

Re: Radsynchroner Sound

#111

Beitrag von Wilstein » Mo 11. Mär 2019, 19:22

232 U 1 hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 18:55
Hallo,

Decoder für radsynchronen Sound werden doch schon lange angeboten. Die Uhlenbrock-Decoder haben beispielsweise dieses Feature:

https://www.uhlenbrock.de/de_DE/produkt ... /index.htm

Ich habe keinen Überblick, wer sonst noch Decoder mit diesem Feature anbietet.

Bei solchen Decodern wird an den Rädern (ggf. auch an passend laufenden Zahnrädern) ein Signal abgenommen (Hall-Sensor oder optisches Signal o.ä.), das die Dampfstöße auslöst.

Natürlich erfordert dies zusätzlichen Montageaufwand und ist damit eine Preisfrage, ebenso wie Triebwerksbeleuchtungen etc. Umsonst gibt es derartiges nicht.

Grüße Peter
Moin,

mit ESU Loksound 4 Decodern können radsynchrone Dampfschläge mit der CV57 und CV58 sehr genau eingestellt werden, auch ohne Sensoren. Man sollte allerdings den ESU Lokprogrammer und eine Stoppuhr (Smartphone) am Start haben. Wenn man's einmal raus hat kein Problem, ist total einfach.
Dampfloks ohne radsynchrone Dampfschläge gehen gar nicht, dann lieber ohne Sound.
Gruß aus dem Oldenburger Münsterland,

Thomas


Wilstein http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=104064
Wilstein Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=Xzj6hyG ... D8PYYaafPi


232 U 1
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 478
Registriert: Mo 2. Jan 2012, 19:53
Nenngröße: H0
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: 39880 BR 44 Märklin

#112

Beitrag von 232 U 1 » Mo 11. Mär 2019, 19:23

Hallo Thomas,

in diversen Beiträgen oben wurde nach radsynchronen Auspuffschlägen und ebensolchem Dampfausstoß AUCH BEIM SCHLEUDERN von Dampfloks gefragt. Das kann man m.W. nur mit Sensoren nachbilden.

Grüße Peter

Benutzeravatar

Wilstein
EuroCity (EC)
Beiträge: 1298
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 13:14
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Digital im DCC Format
Gleise: K-Gleis
Wohnort: Oldenburger Münsterland
Kontaktdaten:

Re: 39880 BR 44 Märklin

#113

Beitrag von Wilstein » Mo 11. Mär 2019, 19:28

232 U 1 hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 19:23
Hallo Thomas,

in diversen Beiträgen oben wurde nach radsynchronen Auspuffschlägen und ebensolchem Dampfausstoß beim SCHLEUDERN von Dampfloks gefragt. Das kann man m.W. nur mit Sensoren nachbilden.

Grüße Peter
Nein, wenn eine Lok schleudert erhöhen sich automatisch auch die Dampfschläge, dass hat mit Sensoren nichts zu tun, sondern ist Geschwindigkeitsabhängig, also abhängig von der Motordrehzahl, und die erhöht sich logischerweise, wenn eine Modelllok schleudert.
Gruß aus dem Oldenburger Münsterland,

Thomas


Wilstein http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=104064
Wilstein Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=Xzj6hyG ... D8PYYaafPi


Erich Müller
ICE-Sprinter
Beiträge: 6346
Registriert: Do 3. Dez 2015, 20:53
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Gleise: Mittelleiter
Wohnort: jottweedee

Re: 39880 BR 44 Märklin

#114

Beitrag von Erich Müller » Mo 11. Mär 2019, 21:40

Hallo,
DR POWER hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 15:08
...
Auch die bewegliche Nachbildung des innentriebwerks der 44 wäre sicher möglich und eine bewegliche Schieberstange am Zylinder würde das Modell noch etwas besser machen.
Letzteres würde den Fahrwerksbereich noch authentischer machen,sicher ohne den Preis groß zu erhöhen.
...
Die bewegte Schieberstange gab es früher (bei meiner 44 690 beispielsweise), und dahin zurückzugehen fände ich gut.
Für bewegte Innentriebwerke dagegen habe ich keine Sympathie. Die sieht man eh nur, wenn die Lok nicht auf dem Gleis steht, sie sind teuer in der Herstellung und erhöhen die Zahl der Teile, die im Betrieb für Kummer sorgen können.
Wer gern funktionierende Klotüren in den Wagen hat - bitte, gern. Aber nicht in der Großserie, deren Kundschaft zu 99% keinen Sinn darin sieht und dafür auch kein Geld ausgeben will. Ist die Modellbahn nicht ohnehin schon teuer genug?
Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


Schwanck
ICE-Sprinter
Beiträge: 5664
Registriert: Di 22. Aug 2006, 08:49
Wohnort: Minden (Westf.)

Re: 39880 BR 44 Märklin

#115

Beitrag von Schwanck » Mo 11. Mär 2019, 22:33

Moin,

ja, Erich hat hier Recht:
Erich Müller hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 21:40
Die bewegte Schieberstange gab es früher (bei meiner 44 690 beispielsweise), und dahin zurückzugehen fände ich gut.
Trotzdem fände ich es nicht gut, weil bei dieser Lok die Steuerung voll auf Rückwärtsfahrt steht, egal in welche die sich das Dampfross bewegte. So etwas geht heute nicht mehr! Entweder gut und richtig oder lieber gar nicht; letzteres Macht Märklin jetzt bei den Dampfloks!
Tschüss

KFS

Vorsicht, meine Beiträge können Ironie enthalten!


Werner Mugler
InterRegio (IR)
Beiträge: 210
Registriert: Do 5. Mai 2005, 13:58
Wohnort: Bad.-Württ., Kreis Heilbronn
Alter: 70

Re: 39880 BR 44 Märklin

#116

Beitrag von Werner Mugler » Mo 11. Mär 2019, 22:39

hallo,
ja genau, bei meiner alten 44 690, die bei mir noch analog läuft, ist die Schieberstange beweglicb, sieht gut aus. Weiß jemand, ab welchem Jahr (etwa) Märklin diese beweglichen Stangen ersetzt hat durch fest stehende? Das ist natürlich etwas günstiger in der Herstellung, aber eigentlich schade.
Herzliche Grüße, Werner


232 U 1
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 478
Registriert: Mo 2. Jan 2012, 19:53
Nenngröße: H0
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: 39880 BR 44 Märklin

#117

Beitrag von 232 U 1 » Di 12. Mär 2019, 00:23

Trommi hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 19:28
Nein, wenn eine Lok schleudert erhöhen sich automatisch auch die Dampfschläge, dass hat mit Sensoren nichts zu tun, sondern ist Geschwindigkeitsabhängig, also abhängig von der Motordrehzahl, und die erhöht sich logischerweise, wenn eine Modelllok schleudert.
Hallo Thomas,

ich habe nochmals nachgeprüft, warum meine Loks (darunter sind auch Loks mit ESU-Sounddecoder, wobei die Loks allerdings nicht von ESU stammen) beim Schleudern nicht so gut klingen wie jene BR 52, die in den Beiträgen 106 und 107 über Video-Links vorgestellt wurde und die von LeoSoundLab mit Decoder ausgerüstet wurde. Es liegt nicht an der Steuerungen der Auspuffschläge, die jeweils ausreichend genau der Motordrehzahl folgt (Märklin und ESU sind dabei ähnlich genau). Es liegt vielmehr an der Lastrgelung, die bekanntlich das Drehmoment so nachregelt, dass die Motordrehzahl bzw. Raddrehzahl bei Belastung nur geringfügig absinkt. Bei einer Lok beim Vorbild wird unter Last die Geschwindigkeit geringer. Beim Schleudern fällt die Reibung abrupt ab, und die Radumdrehung schnellt hoch. Im gleichen Fall sinkt bei der Modell-Lok das zuvor hochgeregelte Drehmoment ab, weshalb hier die Radumdrehung beim Schleudern nur wenig schneller wird. Ein Schleudern wird nicht als solches hörbar.

Es wird interessant, ob und wie LeoSoundLab die beiden Features, Lastregelung und echter Schleudereffekt, unter eine Hut gebracht hat.

Bei der T 16.1 von ESU wird der Dampfausstoss und der Sound durch einen Achssensor geregelt. Man wollte offensichtlich doch genauer der Raddrehzahl folgen. Allerdings hat das nichts mit dem Schleudereffekt zu tun, denn dazu muss man die Motor- und die Raddrehzahl hochschnellen lassen.

http://www.esu.eu/produkte/engineering- ... 161-in-h0/

Grüße Peter


hu.ms
ICE-Sprinter
Beiträge: 6012
Registriert: Sa 22. Sep 2007, 09:35
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: CS2, DCC + mfx + MM
Gleise: K-Gleis
Wohnort: in den Alpen

Re: 39880 BR 44 Märklin

#118

Beitrag von hu.ms » Di 12. Mär 2019, 08:29

Und noch ein gedanke zum "schleudern":
Ist das überhaupt mit haftreifenbestückten loks möglich ?
Ich glaube, dass das nur ohne hafreifen funktionert, da deren reibungswiderstand nicht überwunden werden kann
und falls doch diese sehr schnell verschleissen.



Und zum thema "schieberstange" - eigentlich teil des hauptthemas detaillierung:
Betriebsbahner wollen anlagentauglichkeit und berührungstauglichkeit.
Die leute die nur eine vitrine haben stehen auf möglichst genaue nachbildung des orginals.

Märklin war viele jahre auf betriebsbahner ausgerichtet und geht jetzt mehr ins detail, was natürlich teilweise zu lasten der zugkraft geht und zu problemen auf älteren anlagen führt. (gleisart - starke steigungen - kleine radien - unsaubere gleisverlegung - abnutzung).
Andere hersteller wie z.b. roco waren früher eher auf bestmögliche detaillierung ausgerichtet und konnten mangels zugkraft garnicht auf klassischen mä-M-gleisanlagen betrieben werden. Sie haben im lauf der zeit die zugkraft verbessert(kardan, haftreifen).

Die beste "schnittmenge" ist möglich, wenn man eine anlage hat, auf der beide ansätze mit entsprechender wagenlast betriebsfähig sind.
D.h. passendes gleissystem, keine zu großen steigungen und zu kleine radien sowie sauber verlegte gleise u.a..
Ich dachte, dies bei meinem neubau berücksichtigt zu haben - leider gibt's aber immer noch "aussreisser" bei den loks weshalb ich bei jeder neuerscheinung an der zugkraft besonders interessiert bin.

Hubert


SAH
Trans Europ Express (TEE)
Beiträge: 9646
Registriert: Mo 6. Jun 2005, 17:49
Kontaktdaten:

Re: 39880 BR 44 Märklin

#119

Beitrag von SAH » Di 12. Mär 2019, 10:08

Moin Hubert
hu.ms hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 08:29
Und noch ein gedanke zum "schleudern":
Ist das überhaupt mit haftreifenbestückten loks möglich ?
Ich glaube, dass das nur ohne hafreifen funktionert, da deren reibungswiderstand nicht überwunden werden kann
und falls doch diese sehr schnell verschleissen.
Ja, ist möglich. Vor allem bei Modellen, die man gerne überlastete (z.B. die BR 80 als 3004/TM800 als Zugkraftwunder).

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Stephan-Alexander Heyn
www.sheyn.de/Modellbahn/index.php


hu.ms
ICE-Sprinter
Beiträge: 6012
Registriert: Sa 22. Sep 2007, 09:35
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: CS2, DCC + mfx + MM
Gleise: K-Gleis
Wohnort: in den Alpen

Re: 39880 BR 44 Märklin

#120

Beitrag von hu.ms » Di 12. Mär 2019, 11:05

ok. - an - aus meiner sicht - kinderspielzeugloks habe ich dabei nicht gedacht.

Hubert


Schwanck
ICE-Sprinter
Beiträge: 5664
Registriert: Di 22. Aug 2006, 08:49
Wohnort: Minden (Westf.)

Re: 39880 BR 44 Märklin

#121

Beitrag von Schwanck » Di 12. Mär 2019, 11:50

Moin Hubert,

woran bist du jetzt beim angesgten Thema s.o. interessiert? An der Zugkraft? Oder: wie diese Lok zum Schleudern zu bringen ist? Beides kann man optimieren aber man kann nicht beides optimal haben - auch und gerade bei nur zwei Haftreifen nicht!
Warum wohl?
Tschüss

KFS

Vorsicht, meine Beiträge können Ironie enthalten!


SAH
Trans Europ Express (TEE)
Beiträge: 9646
Registriert: Mo 6. Jun 2005, 17:49
Kontaktdaten:

Re: 39880 BR 44 Märklin

#122

Beitrag von SAH » Di 12. Mär 2019, 12:03

Moin Hubert,

selbst die 39880 wird bei Überlastung schleudern. Das geht auch aus der Beschreibung in Walters Video hervor, wenn er die Zugkraft behandelt.

Nach meinen Beobachtungen wird das Schleudern ab ca. 50% der maximalen Zugmasse auffällig.

mit freundlichen Grüßen
Stephan-Alexander Heyn
Stephan-Alexander Heyn
www.sheyn.de/Modellbahn/index.php

Benutzeravatar

Wilstein
EuroCity (EC)
Beiträge: 1298
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 13:14
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Digital im DCC Format
Gleise: K-Gleis
Wohnort: Oldenburger Münsterland
Kontaktdaten:

Re: 39880 BR 44 Märklin

#123

Beitrag von Wilstein » Di 12. Mär 2019, 13:30

232 U 1 hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 00:23
Trommi hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 19:28
Nein, wenn eine Lok schleudert erhöhen sich automatisch auch die Dampfschläge, dass hat mit Sensoren nichts zu tun, sondern ist Geschwindigkeitsabhängig, also abhängig von der Motordrehzahl, und die erhöht sich logischerweise, wenn eine Modelllok schleudert.
Hallo Thomas,

ich habe nochmals nachgeprüft, warum meine Loks (darunter sind auch Loks mit ESU-Sounddecoder, wobei die Loks allerdings nicht von ESU stammen) beim Schleudern nicht so gut klingen wie jene BR 52, die in den Beiträgen 106 und 107 über Video-Links vorgestellt wurde und die von LeoSoundLab mit Decoder ausgerüstet wurde. Es liegt nicht an der Steuerungen der Auspuffschläge, die jeweils ausreichend genau der Motordrehzahl folgt (Märklin und ESU sind dabei ähnlich genau). Es liegt vielmehr an der Lastrgelung, die bekanntlich das Drehmoment so nachregelt, dass die Motordrehzahl bzw. Raddrehzahl bei Belastung nur geringfügig absinkt. Bei einer Lok beim Vorbild wird unter Last die Geschwindigkeit geringer. Beim Schleudern fällt die Reibung abrupt ab, und die Radumdrehung schnellt hoch. Im gleichen Fall sinkt bei der Modell-Lok das zuvor hochgeregelte Drehmoment ab, weshalb hier die Radumdrehung beim Schleudern nur wenig schneller wird. Ein Schleudern wird nicht als solches hörbar.

Es wird interessant, ob und wie LeoSoundLab die beiden Features, Lastregelung und echter Schleudereffekt, unter eine Hut gebracht hat.

Bei der T 16.1 von ESU wird der Dampfausstoss und der Sound durch einen Achssensor geregelt. Man wollte offensichtlich doch genauer der Raddrehzahl folgen. Allerdings hat das nichts mit dem Schleudereffekt zu tun, denn dazu muss man die Motor- und die Raddrehzahl hochschnellen lassen.

http://www.esu.eu/produkte/engineering- ... 161-in-h0/

Grüße Peter
Moin,

mich interessiert dieses Thema Schleudern von Modellloks nicht, weil es erstens schwachsinnig wäre darüber zu diskutieren und zweitens WOZU soll eine Modelllok schleudern? Ich hatte lediglich geschrieben, dass radsychrone Dampfschläge auch ohne Sensoren einstellbar sind. Wer dennoch Spass daran hat seine Modelloks vorbildgerecht zum Schleudern zu bringen, bitte, schleudern macht mit der Carrera Bahn allerdings wesentlich mehr Spass :wink:
Gruß aus dem Oldenburger Münsterland,

Thomas


Wilstein http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=104064
Wilstein Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=Xzj6hyG ... D8PYYaafPi


hu.ms
ICE-Sprinter
Beiträge: 6012
Registriert: Sa 22. Sep 2007, 09:35
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: CS2, DCC + mfx + MM
Gleise: K-Gleis
Wohnort: in den Alpen

Re: 39880 BR 44 Märklin

#124

Beitrag von hu.ms » Di 12. Mär 2019, 18:22

SAH hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 12:03
Moin Hubert,
selbst die 39880 wird bei Überlastung schleudern. Das geht auch aus der Beschreibung in Walters Video hervor, wenn er die Zugkraft behandelt.
Nach meinen Beobachtungen wird das Schleudern ab ca. 50% der maximalen Zugmasse auffällig.
mit freundlichen Grüßen
Stephan-Alexander Heyn
Da habe ich mich oben ungenau ausgedrückt.
Mir ging es bei dieser frage:
hu.ms hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 08:29
Und noch ein gedanke zum "schleudern":
Ist das überhaupt mit haftreifenbestückten loks möglich ?
Ich glaube, dass das nur ohne hafreifen funktionert, da deren reibungswiderstand nicht überwunden werden kann
und falls doch diese sehr schnell verschleissen.
Hubert
nicht um "schleudern" durch zu hohe zuglasten/steigungen
sondern um "schleudern" elektronisch durch den decoder erzeugt wie auf den oben verlinkten videos zu sehen ist.
Einfach beim anfahren per F-taste für eine sekunde aktivieren. Sound muss natürlich mitgehen.
Schwanck hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 11:50
Moin Hubert,
woran bist du jetzt beim angesgten Thema s.o. interessiert? An der Zugkraft? Oder: wie diese Lok zum Schleudern zu bringen ist? ...
Da das mit dem schleudern eigentlich bei jeder lok möglich ist sind wir damit beim thema neue mä BR44 OFF TOPIC.

Ich habe am SO die von mir hier in diesem thema gefragte zukraft dieser lok persönlich testen können und bin zufrieden.
Sie wird sicher 15 erz IIId-wagen meinen wendel R3 (490mm) mit 3,2 % hinaufziehen.

Hubert

Benutzeravatar

Badaboba
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2459
Registriert: Mi 5. Jul 2006, 21:42
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: CU 6021 Uhlenbrock IRIS
Gleise: K-Gleis und C-Gleis
Wohnort: Pfalz - Südliche Weinstraße

Re: 39880 BR 44 Märklin

#125

Beitrag von Badaboba » Di 12. Mär 2019, 18:39

Fliegender Kölner hat geschrieben:
Mo 11. Mär 2019, 12:16
Hallo zusammen,
mehr und mehr stellt sich m.E. heraus, dass Märklin mit der neuen BR 44 ein fast perfektes Modell fabriziert hat.
Hallo zusammen,
hier wird das Modell weniger euphorisch besprochen: :wink:
https://www.drehscheibe-online.de/foren ... sg-8871281

Mein persönliches Fazit auf der Grundlage vorliegender Infos sieht aktuell so aus - Reihenfolge der Punkte ohne Priorität:

Positiv:
+ allgemein gute Detaillierung
+ viele neue Soundfunktionen
+ Fahreigenschaften
+ Traktionseigenschaften bei sauberer Gleislage
+ Preis-Leistungsverhältnis

Negativ:
- Pufferbohle deutlich zu hoch, dadurch Frontansicht verzerrt
- Schwimmhäute an Rohren und Details
- Traktion bricht bei schlechter Gleislage zusammen
- trampelnde, eiernde Radsätze
- Detaillierung der Steuerung

Bis auf die trampelnden Radsätze kann ich mit der neuen 44er gut leben, das liegt aber an meinen persönlichen Prioritäten.
Das konnte man früher deutlich besser:
https://www.youtube.com/watch?v=CgYLDgHe9ZE

Bzgl. Höhe der Pufferbohle: Die Dauerkritik wird doch auch in GP angekommen sein und man sollte m.E. die Maßabweichung nach oben deutlich minimieren und nicht noch eine Schippe drauflegen... :roll:
Liebe Grüße
Volker

Bericht vom 1. FREMOPuko Regionaltreffen Pfalz:
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=153&t=170380

FREMOPuko Norm:
viewtopic.php?t=146816

Gesperrt

Zurück zu „Spur H0“