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Tillg-Elite-Gleis

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Threadersteller
Walter Langenmeier
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Tillg-Elite-Gleis

#1

Beitrag von Walter Langenmeier »

Hallo,

interessehalber habe ich mir heute ein paar Schienenstücke und je eine Weiche und eine DKW von Tillig-Elite gekauft um dieses Gleissystem mal zu testen. Irgendwann will ich eine neue H0-Anlage bauen - der Gleisplan ist fertig - aber bezüglich Gleissystem habe ich noch keine Entscheidung getroffen. Was mir aufgefallen ist, die Gleiselemente haben keine Lochung für Schrauben/Nägel. Natürlich kann man die Schienen aufkleben. Meine Fragen: Wie löst ihr die Schienenbefestigung? Was habt ihr für Erfahrungen (positiv/negativ) mit dem Tillig-Gleis gemacht? Gibt es spezielle Tips? Danke für eure Auskunft!

Grüße

Walter
Indusi-Andi
Ehemaliger Benutzer

Re: Tillg-Elite-Gleis

#2

Beitrag von Indusi-Andi »

Hallo Walter!

Ich verfüge zwar nicht über das Tillig Elite Gleis(habe das Roco line ohne Bettung)
würde aber,bei einem Neuaufbau,das Tillig Gleis verwenden!

Gleise,egal welchen Herstellers würde ich sowieso niemals nageln :mrgreen:, noch schrauben.

Kleben,besser gesagt leichtes Fixieren (mit Leim), ist in meinen Augen die beste Lösung.

Auf diese Art befestigte ich alle meine Gleisanlagen und kann es Jedem nur raten.
Falls Du noch genauere Infos dazu haben möchtest,wie ich beim Aufbau vorgegangen bin,
stehe ich Dir gerne zur Verfügung.

Gruß,Andreas
Yamby
Ehemaliger Benutzer

Re: Tillg-Elite-Gleis

#3

Beitrag von Yamby »

Hi.

Dem kann ich mich nur anschließen, ich würde nicht zu Nägeln oder Schrauben greifen.
Die Einsatzmöglichkeit von Flexweichen und durchgehende Zungen zu dem Preis machen für mich das Tillig Elite unschlagbar als deutsches Gleissystem.
Kleben zum fixieren und dann einschottern reicht in diesem Falle vollkommen aus, das ganze hält bombenfest. Je nachdem welchen Klebstoff du verwendest kannst du auch später noch das Gleis beschädigungsfrei lösen.
Vor allem im Weichenbereich würde ich wenn vorhanden auf das fertige Schotterbett von Tillig zurückgreifen. Dieses fixiert und dämmt das Gleis recht gut und ich riskiere kein verkleben und ein Unterschied zum eigenhändigen schottern ist kaum auszumachen.

Gruß Jens
h0purist
Ehemaliger Benutzer

Re: Tillg-Elite-Gleis

#4

Beitrag von h0purist »

Das Tillig Elite Gleis ist für war sicher das beste Großserien Gleissystem, welches annähernd dem deutschen Vorbild entspricht!
Wenn aber demnächst das Weinert Mein Gleis komplett mit Weichen und Gleisen zu kaufen ist, wird wohl der Olymp für Großseriengleis für die nächste Zeit erreicht sein.
Der Preis wird auch keinen allzu großen Unterschied zu Tilligprodukten ausmachen.
Und zu guter Letzt:
Ein Gleis wird immer geklebt, niemals genagelt. Es gibt sehr viele Gründe des Klebens, einer ist zB. der, dass ein genageltes Gleis niemals eben aufliegen wird.
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h0bahner
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#5

Beitrag von h0bahner »

Zu Weinerts "Mein Gleis": Ich fwürde das Peco Finescale Gleis Code 75 verwenden, das sieht genau so gut aus und kostet weniger als die Gleise von Roco...
mit freundlichem Gruße
J-P
heineken
Ehemaliger Benutzer

Re: Tillg-Elite-Gleis

#6

Beitrag von heineken »

h0purist hat geschrieben:Das Tillig Elite Gleis ist für war sicher das beste Großserien Gleissystem, welches annähernd dem deutschen Vorbild entspricht!
So ist es. Und bei diesem Anblick weiß man auch warum:
Bild

Bild
blauhörnchen
Ehemaliger Benutzer

Re: Tillg-Elite-Gleis

#7

Beitrag von blauhörnchen »

Hallo,
Jetzt auch noch mein Senf dazu :
Die Elite Gleise ( Obwohl N-Bahner, aber auch HO Sammlung ) haben mir auch sehr gut gefallen, ich habe mir schon mal was auf Vorrat gelegt, werde aber auch bei Weinert mal zuschlagen.
Zum Thema : Da die meisten die Gleise heute Kleben, im gegensatz zu der Zeit mit M-Gleisen, haben die Schwellen zu recht kein Loch mehr, Im Notfall muss man den Bohrer bemühen !
.
Zum Kleben : Aus der Mode kommt zum Glück etwas die Kleberei mit Pattex etc.
Schau mal auf den LINK unten " Meine ANLAGE ", obwohl N, ist es übertragbar.
Ich habe die Gleise auf Gummimatten von Minitec.de mit dem Dauerelastischen Kleber von Minitec geklebt, der Schotter und die Gleisfarbe kommt von Koemo.de.
Geklebt wurde der Schotter auch mit dem Schotterkleber von Minitec, da er flexiebel bleibt ( beste Geräuschdämmung). Außerdem Wasserverdünnbar.
Den Schotter von Koemo gibt es in verschiedenen ALTERUNGSSTUFEN von Neu, Leicht, mittel und stark verwittert, er hat auch in der Miba die bestnoten bekommen ( kein Staubanteil, scharfe Kanten, Optik...).
Der Schotterkleber von Koemo ist allerdings nicht flexiebel, was den Geräuschpegel wieder ansteigen lässt,
deshalb Minitec Kleber.
Schau Dir mal die beiden Internetseiten an und entscheide selber !
Bei mir auf der für N riesigen Anlage rauschen demnächst lange Züge auf leisen Sohlen ( Miba Titel )
Im Notfall noch mal nachfragen, demnächst bekomme ich hoffentlich meine neue kamera, dann gibt es mehr Bilder.
Gruß
Jürgen
h0purist
Ehemaliger Benutzer

Re: Tillg-Elite-Gleis

#8

Beitrag von h0purist »

Jean - Paul hat geschrieben:

Code: Alles auswählen

Zu Weinerts "Mein Gleis": Ich fwürde das Peco Finescale Gleis Code 75 verwenden, das sieht genau so gut aus und kostet weniger als die Gleise von Roco...
Das das Peco 75 Gleis gut aussieht und auch recht Preiswert zu bekommen ist, sind natürlich Gründe, welche zum Kauf reizen.
Aber bitte bedenke: Das Peco wird in England hergestellt, hat nichts mit einem deutschen Gleis bei der Schwellenlage der Gleise und Weichen, dem Kleineisen usw. gemein.
Wenn Du aber nach dem Vorbild eine deutsche Kleinbahn aufbauen möchtest ist das Peco Gleis völlig ungeeignet.
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michl080
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#9

Beitrag von michl080 »

Hi,

Tillig Elite kann man nageln, man muss die von unten vorgeprägten Schwellen vorher von der Rückseite durchbohren. Die Bohrung ist von unten her zu ungefähr 2/3 der Schwellendicke ausgeführt. Mit dem Dremel geht das in Sekunden.

Wenn die Schienen auf weicherem Holz wie z.B. Pappelsperrholz liegen, kann man die Nägel übrigens mit einer flachen Schlüsselfeile gefühlvoll in die Unterlage eindrücken, dann bleibt auch die Schwelle flach liegen.
Beim Nageln läuft man ja immer Gefahr, das Gleisprofil zu treffen. (Keine Angst, ich verwende keinen 1000g Hammer)

Michael
blauhörnchen
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#10

Beitrag von blauhörnchen »

In der Aktuellen Miba 4/12 wurde das Weinert Gleis als lieferbar vorgestellt :
Flexgleis 0,92m für 5,80 Eur :bigeek: Super !
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peterling
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#11

Beitrag von peterling »

Hallo Walter
also ich fahre auch auf Tillig Elite und bin sehr zufrieden. Bei mir hab ich die 12 Grad Weichen vorgesehen, die meiner Meinung nach ein guter Kompromiss zwischen einer 15 Grad und Weinerts Weiche darstellt.
Der einziste Wermutstropfen sind die fehlenden Doppelschwellen, aber damit kann zumindest ich gut leben.
LG und bis dann
Peter


und hier gehts zu meiner Segmentanlage:
http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=57894

Übungsdio:
http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=95658

CarstenLB
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#12

Beitrag von CarstenLB »

Hallo zusammen,

hier verwendet ja doch jemand Tillig Elite H0 :o

Da will ich die Frage aus meinem Thread hier gleich noch einmal wiederholen und hoffe auf mehr Antworten...

Beim Zusammenstecken von verschiedenen Tillig Elite H0 Gleisen ist mir aufgefallen, daß je nach Gleis der Schwellenabstand am Übergang zw. den Gleisen unterschiedlich ist. Am deutlichsten sichtbar ist das zwischen zwei geraden Gleisen 228mm.

Habt Ihr das auch schon beobachtet?
Wie seid Ihr damit umgegangen?

Oder bin ich da zu pingelig für "Elite"?

Bilder siehe:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 14#p789059

Carsten
Viele Grüße

Carsten

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Frenzelopa
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#13

Beitrag von Frenzelopa »

Hallo Walter, hallo Freunde,

als überzeugter Gleichstromer fahre ich natürlich auf modifiziertem Märklin-C-Gleis, womit ich auch AC/DC-Mischbetrieb ohne Umbau der Fahrzeuge veranstalten kann.
Ich liebe Holz und ich liebe Schrauben: meine Modulkästen sind nur geschraubt und die C-Gleise selbstverständlich mit Schrauben auf einer dünnen Korkschicht befestigt. Die Module haben schon viele Transporte klaglos überlebt. Der "Fahrlärm" ist in erträglichen Grenzen. Schließlich habe ich noch keinen Vorbildzug erlebt, der lautlos fährt. Dagegen können mich "Sound"-Loks auf die Palme treiben. Nach 2 Tagen bei einer Ausstellung direkt neben einer Anlage mit "Sound" ist man reif für den Abdecker.
Leim, Kleber, Kleister verwende ich nur bei der Landschaftsgestaltung und beim Einschottern (Flexgleise und Anpassung der C-Gleise).

Lautlos fahrende Modellzüge sind bestimmt nicht vorbildgetreu.
Aber heute ist ja alles zu laut. Autobahnen, Eisenbahnen, Flugzeuge. Leider sind sie alle nicht durch Pferdefuhrwerke zu ersetzen, denn Pferde würden ja auf die Straßen sch..... Und Kackbeutel wie bei den Wiener Fiakern passen nicht zur "artgerechten" Tierhaltung.
Zu diesem Problem hat das Bundesgericht sicher keinen "Staubzucker" parat.

Gruß
FOW
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michl080
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#14

Beitrag von michl080 »

CarstenLB hat geschrieben:hier verwendet ja doch jemand Tillig Elite H0
und ob!!!
CarstenLB hat geschrieben:Beim Zusammenstecken von verschiedenen Tillig Elite H0 Gleisen ist mir aufgefallen, daß je nach Gleis der Schwellenabstand am Übergang zw. den Gleisen unterschiedlich ist.
Bei uns gibt es nur Weichen und Flex-Gleis. Da tritt das Problem nicht auf. Die Schwellen-Abstandsschablone der Digitalzentrale wurde ja schon in Deinem anderen Thread erwähnt. Damit ist es bei Flex-Gleis sehr einfach, korrekte Schwellenabstände zwischen Gleis und Weiche hinzubekommen.

Warum verwendest Du denn fertige Gleis-Stückchen? Das Flex-Gleis lässt sich hervorragend verarbeiten....

Michael

CarstenLB
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#15

Beitrag von CarstenLB »

Hallo Michael,

ist bisher nur ein Versuch, ich will Tillig Elite H0 verwenden... und dabei ist mir das aufgefallen.

Wie trennst Du die Gleise? Säge? Trennscheibe? Danach entgraten?

Carsten
Viele Grüße

Carsten

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blauhörnchen
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#16

Beitrag von blauhörnchen »

Am besten geht das immer noch mit dem Seitenschneider von WEINERT , Eine Seite ist gerade. Ausmessen, abschneiden,.. Fertig !,Am Reststück wird dann der grad mit der geraden Seite wieder abgeschnitten und schon kanns weitergehen.
Gruß
Jürgen
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michl080
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#17

Beitrag von michl080 »

Hallo Carsten,
CarstenLB hat geschrieben:Wie trennst Du die Gleise? Säge? Trennscheibe? Danach entgraten?
Ich trenne mit der Trennscheibe. Allerdings war ich damit immer etwas unzufrieden, da der kleine Durchmesser der Trennscheibe keine rechtwinkligen Trennschnitte ermöglichte. Jetzt habe ich einen Winkelvorsatz, damit geht es perfekt. Man kann auch eine grosse Diamantscheibe nehmen. Mit der Trennscheiben gibt es so gut wie keinen Grat.
Traotzdem habe ich immer die Seiten- und Oberfläche des Schienenkopfes mit der Nadelfeile entgratet. Da muss man aufpassen, dass man nicht zu viel wegnimmt. Am Schienenfuss habe ich immer an den Seiten eine Fase angefeilt. Dann gehen die Schienenverbinder wesentlich besser drauf.

Michael
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peterling
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#18

Beitrag von peterling »

Hallo zusammen
also ich trenne meine Gleise mit einer Feinsäge von Fohrmann. Als Führung nehm ich die Seite des Flexgleisspanners. Das gibt einen sauberen und geraden Schnitt. Die Säge lässt sich natürlich auch für andere feine Arbeiten einsetzen.
LG und bis dann
Peter


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sarguid
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#19

Beitrag von sarguid »

Also ich fahre oberirdisch ausschliesslich mit Tillig Elite und bin voll und ganz zufrieden. Ich verwende allerdings fast ausschliesslich Flexgleis und kann mich den Vorrednern nur anschliessen was die Verwendung von Flexgleis anbelangt - geschwungene Gleisführung geht einfach nur mit Flexgleis, und die Schwellenabstände kriegt man damit auch selbst ideal hin. Hier mal einige Beispiele:

Bild

Bild

Was bei Tillig beachtet werden sollte:

1. Stromanschlüsse wenn's geht von unten anlöten - sonst seitlich vorher mit einem dünnen Schraubendreher aufrauhen um Lötzinn draufzukriegen und dabei vor allem die Wärme über Klemmen abführe.

2. Weichenschaltungen können echt hässlich sein - hier alleine mal die Beschreibung wie komplex das bei der älteren Bauart war - dies gilt aber teilweise auch für die neuere Bauart http://tc-wiki.de/index.php/Tillig_Elit ... orschlaege

Ich habe auch noch ältere Schätzchen von Fleischmann mit hohem Profil - auch die laufen einwandfrei auf Tillig Elite. Das gilt nur nicht für alte Produktion von vor 1970.

Geklebt wird bei mir auf Kork mit Universalkleber aus dem Baumarkt - stinkt nicht und wenn man diesen mit schwarzer Plakafarbe einfärbt ist auch nirgendwo nach dem Einschottern auch nur ein Rest des weissen Klebers zu sehen. Ausserdem ist Tillig der einzige der H0 + H0e + Dreischienengleis anbietet - was für mich auch ein wichtiger Faktor war. Daneben lassen sich die Weichen auch (im Maßen) biegen - man ist also nicht auf das vorgesehen Maß wie bei den anderen Herstellern angewiesen. Wer mal eine komplexe Weichenstrasse mit Hosenträgern und DKW (und dann auch noch Baesler DKWs) gebaut hat weiss was ich meine.

Also viel Spass mit Tillig - ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung
Matthias aka sarguid
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#20

Beitrag von CarstenLB »

Hallo Matthias,

vielen Dank für Deine umfangreichen und bebilderten Tips und Hinweise.

Flexgleise, die empfohlene Abstandsschablone und Trennschleifer habe ich bereits, jetzt fehlt nur noch die entsprechende Zeit :|

Bei den Flexgleisen fehlt bei einigen Schwellen das "Kleineisen". Das kann ich noch einmal separat kaufen (Artikel Nr. 85530)?

Carsten
Viele Grüße

Carsten

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sarguid
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#21

Beitrag von sarguid »

Hallo Carsten,

Wenn man Gleise verbindet benötigt man an den Enden ein Stück ohne Kleineisen damit die Schienenverbinder drunter passen. Das fällt im Verbund nachher praktisch kaum auf. Du brauchst keine Kleineisen - Du kannst auch die entsprechenden Stellen ersetzen mit den Profilen. Das hat aber den Nachteil, daß Du Deine Schienen nicht mehr verbinden kannst. Die Verbinder sichern ja nicht nur die Stromübertragung sondern auch den einwandfreien Übergang der Gleise. Deshalb würde ich davon absehen Kleineisen zu verwenden - nachher notfalls kleine Schwellennägel an diesen Übergängen verwenden reicht völlig aus.

Viel Spass

Matthias

P.S: Die Verbinder hat Tillig ein klein wenig zu weit gemacht - sollte man vorher mit der Zange etwas zusammendrücken damit der Kontakt auch dauerhaft bleibt. Dafür sind die Verbinder der festen Gleise zu fest - die muß man etwas aufweiten...
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#22

Beitrag von CarstenLB »

Hallo Matthias,

das am Ende des Gleisstücks leuchtet mir ein. Aber in der Mitte des Flexgleises sind auch Schwellen ohne Kleineisen. Daher kam meine Frage.

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4. und 5. Schwelle von rechts.


Carsten
Viele Grüße

Carsten

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Re: Tillg-Elite-Gleis

#23

Beitrag von dada81 »

Tillig Elite ist das Gleis für den professionellen Modellbahner, in der Optik unschlagbar und der Preis ist auch angemessen! Die (Flex)Weichen sind 1a
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Daniel
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#24

Beitrag von sarguid »

Hallo Carsten,

Ja, das stimmt. Allerdings benötigt man manchmal auch kleinere Stücke und da sind diese Endstücke ganz wertvoll. Am Einfachsten schneidest Du diese Schwellen einfach raus - das Flexgleis kann man dann um den entsprechenden Teil verschieben.
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Re: Tillg-Elite-Gleis

#25

Beitrag von 12345 »

CarstenLB hat geschrieben:Hallo Matthias,

das am Ende des Gleisstücks leuchtet mir ein. Aber in der Mitte des Flexgleises sind auch Schwellen ohne Kleineisen. Daher kam meine Frage.

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4. und 5. Schwelle von rechts.


Carsten
Das ist so, weil mehrere gleiche Schwellenroste in einem Flexgleis verbaut sind. Du kannst die Schwellen ohne Kleineisen zwischendrin einfach abschneiden und die Roste zusammenschieben.
Gruß
Alexander

Anlage:
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