Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

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hu.ms
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#26

Beitrag von hu.ms »

Wenn ich das hier so lese, insbesondere gleiche probleme auch mit ersetzten esu-decodern (matthias), tippe ich mal schwer auf den motor.
Ich habe bisher vermutet, dass bei mä mindestens 10 loks aus der ersten bauserie zu testern gehen, die die maschinen richtig "rannehmen" bevor hunderte ausgeliefert werden.
Da liege ich wohl falsch.

Habe meinem bekannten empfohlen, den kaufvertrag für seine 37160 rückabzuwickeln
und abzuwarten bis von mä eine neue charche mit einem anderen motor ausgeliefert wird.

Die trix-varianten dürften baugleich sein und genauso motor-probleme aufweisen.

Hubert

PS: meine fleischmann 4090 (neueste version mit brüniertem gestänge) vor 2 jahren selbst umgebaut für puko + lopiV3 + mä-telexe läuft noch einwandfrei und tanzt auch den kupplungswalzer.

Bild
Modellbaumann
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#27

Beitrag von Modellbaumann »

h.-h.kiltz hat geschrieben:Liebe Stummis,
habe von Trix die BR 94 ohne Decoder. Habe ESU-Loksound 4 eingebaut. Lok fuhr prima bis nach ein paar Tagen die in dieser Serie geschilderten Probleme auftauchten. Schliesslich fuhr die 94 gar nicht mehr.
Der Motor ist eindeutig defekt. Er zieht bei 1.6 V Gleichstrom ohne Getriebe bereits 500 mA. Höhere Stromstärke kann ich nicht messen. Aber bei 10 V flog die 1 A Sicherung meines Messinstrumentes raus.
Ganz klar, der Motor hat einen internen Schluss.
Da scheint bei Mae eine defekte Motorserie vorhanden zu sein.
Der Decoder hat den Motor-Defkt aber überlebt. In der Trix V200 Lollo, die den gleichen Motor hat, funktioniert er einwandfrei.
Gruss
h.-h.kiltz
Hallo h.-h.kilz
bei meiner Trix BR94,5 mit sound ist das gleiche Proplem aufgetreten,der hohe Stromverbrauch könnte auch die Uhrsache für den nicht synkronen Lok-sound sein 6 Auspufschläge pro Radumdrehung !!! Ich habe mein Teil pers. nach Göppingen gebracht.

MFG Uli
Hp2
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#28

Beitrag von Hp2 »

mikeherm hat geschrieben:Hallo Zusammen,

oha da kamen jetzt ja plötzlich einige Antworten zusammen.
Ich komme in der Zwischenzeit zu dem Schluss, dass es am Decoder oder tatsächlich an einem Kurzschluss im Motor aber nicht in der Ankerwicklung liegen muss. Da bei mir ja die Stromstärke um mehr als 1 A anstieg und Motor+Decoder im Normalbetrieb weniger als 0,1 A ziehen würde ich einen Getriebe oder Gestängeschaden ausschließen. Meine erste Lok kam wärend der Störung nie zum Stillstand der Motor hat also weiter gedreht. Der Ankerstrom kann dabei nicht so stark ansteigen, auch wenn der Motor etwas langsamer dreht.

Gruß

Mike

Hallo!

Wenn das Getriebe blockiert steigt der Strom kräftig an.
Ich sehe zwei Möglichkeiten. Entweder der Motor entwickelt von selbst einen Schaden,
oder er wird durch den hohen Strom beim Blockieren des Getriebes beschädigt.

Für altgediente Wechselstromer aus Reihenschlußmotorzeiten fast unvorstellbar, für
Gleichstromer schon immer selbstverständlich, ein blockierter Gleichstrommotor kann
sich in Rauch auflösen.

Grüße


Hp2
Modellbaumann
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#29

Beitrag von Modellbaumann »

Peter Fredrich hat geschrieben:Habe bisher keine Probleme mit der 94.5 die Lok ist aber auch noch keine Stunde gelaufen.

Mal die Frage in die Runde: Wer hat seiner 94.5 schon mehr als 5 Stunden auslauf gegeben und hat noch keine Probleme gehabt?

Von einem Serienfehler der einen Rückruf bedingt (Wenn der Motor stirbt, könnte es ja anfangen zu fackeln) möchte ich nicht sprechen wenn keine Zahlen vorliegen wieviele Modelle es tatsächlich erwischt hat.

Mal sehen ob schon eine Umfrage läuft......
Hey Peter
Leider ist es nach 2STD soweit wenn nicht dann hast du Glück
Grüßle Uli

Jakop123
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#30

Beitrag von Jakop123 »

Hallo , habe sie seit 1.Woche ,gelaufen ist sie schon 2h,bis jetzt keine propleme!

hu.ms
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#31

Beitrag von hu.ms »

Auf nachfrage bei meinem betroffenen kollegen bekam ich die info, dass er die lok täglich so 10 min. laufen liess. Nach 10 - 15 tagen war es so weit.

Leute ! Gebt alle defekten 94er über den verkäufer (=vertragspartner) an mä zurück solange die gewährleistungsfrist noch gilt.
Nur so lernen sie in Göppingen, dass man bei neukostruktionen die serienloks - nicht nur die vorabmuster - ausgiebig testen muss, bevor man hunderte ausliefert.
Ich vermute zwar defekte motoren eines zulieferers - aber auch das darf nicht sein.

Hubert

MatthiasW
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#32

Beitrag von MatthiasW »

hu.ms hat geschrieben: Leute ! Gebt alle defekten 94er über den verkäufer (=vertragspartner) an mä zurück solange die gewährleistungsfrist noch gilt.

Hubert
meine 94er hat gestern Abend ihren Geist mal wieder aufgegeben. Diesmal dürfte es der Decoder sein, mechanisch läuft sie noch, lässt sich aber nicht mehr regeln. Das "Beste" daran, es ist das 5 Mal dass ich die Lok zurückschicke. Die ersten 3 mal wurde mir eine neue Lok zugeschickt, aber jede hat sich mit einem anderen Fehler verabschiedet. Einmal ruckeln, dann 2 x Totalausfall, einmal hat es das Gestänge zerlegt und nun dürfte der Decoder hinüber sein.

Normalerweise ist der Reparaturservice recht gut, bekommen die verbauten Fehler recht schnell in Griff. Aber bei der Lok scheinen mehrere Serienfehler vorhanden zu sein. Egal irgendwann werden die alle Fehler hoffentlich ausgemerzt haben, ich gebe die Hoffnung nicht auf :D

viele Grüße
Matthias
Walhalla-Bockerl
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#33

Beitrag von Walhalla-Bockerl »

Hallo Forenmitglieder,
habe diesen Thread seit dem ersten Beitrag verfolgt, da ich die im März 2012 bei MSL bestellte Lok im September 2012 geliefert bekam. Habe sie seitdem schon mehrfach auf meiner Anlage laufen lassen und heute angeregt durch den Beitrag von hu.ms (Hubert) einen 2stündigen Dauerlauf absolviert. Gott sei Dank bisher keine Ausfälle. Vieleicht habe ich ja ein Exemplar ohne Fehler erwischt. Werde den Thread weiterverfolgen und muß hoffentlich nicht irgendwann auch in den Chor der Geschädigten einstimmen. Aber bis dahin genieße ich die wunderbare Lokomotive, die auf der Anlage eine "gute Figur" und mir viel Freude macht.
MfG
Walhalla-Bockerl
Michael
Regensburg
Stetter
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#34

Beitrag von Stetter »

Hi Leute, diese Probleme hatte ich bei der 94 er auch, nach wenigen Tagen drehte sich kein einziges Rad mehr, die Geräuschkulisse war jedoch enorm.
Aber nicht nur bei dieser neuen Lok gibt es Probleme. Bei der neu erworbenen 30000 läst sich kein einziger Parameter des Decoders verändern, die Lok war bei Märklin, sie wurde dort nicht einmal ausgepackt und kam genau so zurück wie eingeschickt. Bei der Kab. 50 aus der Megastartpackung muss nach einem Halt der Lok erst Stop und dann wieder Start an der CS 2 gedrückt werden, damit die Lok wieder fährt.
Bei der gestern erworbenen 39233 lagen schon Kleinteile abgebrochen in der Verpackung und die Vorlaufachse blockiert. Auch die Bedienungsanleitung zur "Spielewelt" Bedienung der Lok über den Führerstand gibt nicht viel zur Bedienung der Lok her.
Habe an Märklin folgende Mail versandt:

Sehr geehrte Damen u. Herren,

Was ist bei Märklin los?
bei 4 von mir erworbenen neuen Lokmodellen sind Mängel vorhanden.
1.bei der vor einen 1/2 Jahr erworbenen 30000 Lok läst sich kein einziger Parameter des Decoders verändern. Die Lok wurde von mir eingesschickt, kam nach wenigen Tagen zurück,
Es zeigten sich immer noch die Mängel. Die Lok wurde in der Reparaturabteilung nicht einmal aus der Verpackung genommen und ohne Beseitigung des Mangels zurück geschickt.
2. Die BR 50 aus der Megastartpackung zeigt den Mangel, dass nach einem Halt die Lok nicht mehr reagiert. Erst nach Stop auf der CS2 und wieder einschalten reagiert die Lok.
3. Bei der neu erworbenen Lok 37160 bewegte sich nach wenigen Tagen nichts mehr.
Kein Rad drehte sich. Einzig die Geräuschkulise war noch aktiv. Die Lok wurde von Märklin wieder instand gesetzt.
4. Bei der am 8.3.13 erworbenen Lok 39233 lagen schon in der Verpackung abgebrochene Teil von der Tenderaufstiegsleiter, die 2. Leiter am Tender war umgebogen. Am Tenderdrehgestell sind einige Teile lose.
Ausserdem blokiert die Vorlaufachse in Kurvenfahrt komplett, bei Geradeausfahrt ruckeln die Räder der Vorlaufachse nur.
Auch die Bedienungsanweisung (Spielewelt) zur Lok ist mehr als dürftig und gibt nichts zur konkreten Bedienung her.
Was ist bei Märklin los?
Als Insider der ersten Stunde muss ich Ihnen sagen, dass ich enttäuscht bin.
Mit freundlichen Grüßen

Dieter Stetter

Bin mal gespannt was Märklin antwortet.

232 U 1
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#35

Beitrag von 232 U 1 »

Stetter hat geschrieben:Was ist bei Märklin los?
Hallo Dieter,

wurden alle diese Loks neu bei einem Fachhändler erworben? Und waren die Schäden schon werksseitig vorhanden, und nicht eventuell auf den Transport zurückzuführen?

Es ist immer hilfreich, wenn in einem Beitrag klar herausgestellt wird, wer die Mängel zu verantworten hat.

Wenn Märklin alle diese Mängel zu verantworten hat, wäre dies natürlich sehr ärgerlich. Aber Märklin bringt die Fehler innerhalb der Garantiezeit wieder in Ordnung. Ich hatte da nie Probleme.

Die Lok 30000 ist ein Einfach-Modell. Da frage ich mich, ob sich die Parameter des Decoders überhaupt verändern lassen (ich kenne den Decoder dieser Lok nicht). Aber auch das bringt Märklin innerhalb der Garantiezeit in Ordnung. Du hast einen rechtlichen Anspruch auf die Beseitigung eines Fehlers.

Viele Grüße
Peter
Stetter
Ehemaliger Benutzer

Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#36

Beitrag von Stetter »

Ich dachte es ist klar und verständlich ausgedrückt, dass diese Mängel bei neu erworbenen Loks vorhanden sind. Alle Modelle wurden bei einem Fachhändler erworben.
Defekte Decoder oder blockierende Achsen, bzw Totalausfall der 94 sind wohl kaum auf Transportschäden zurück zuführen, zumal die Mängel bei der 94 und der Kab 50 erst nach einigen Betriebsstunden auftraten.
Bei der 30000 steht in der Bedienungsanleitung welche Parameter veränderbar sein sollen.
Schaue hier:
http://medienpdb.maerklin.de/product_fi ... etrieb.pdf

Auf Seite 5 ist beschrieben was alles veränderbar sein soll.
Lese hier:

Funktionen
• Erkennung der Betriebsart: automatisch.
• Einstellbare Adressen:
1-80 (Control Unit 6021/Mobile Station 60651/652)
1-255 (Central Station 6021x/Mobile Station 60653)
• Adresse ab Werk: 78
• Veränderbare Anfahr-/Bremsverzögerung (simultan)
(ABV). Veränderbare Höchstgeschwindigkeit.
• Einstellen der Lokparameter (Adresse, Anfahr-/Bremsverzögerung,
Höchstgeschwindigkeit):
Über Control Unit, Mobile Station oder Central Station.
• Fahrtrichtungsabhängige Stirnbeleuchtung.
• Im Analogbetrieb stehen nur die Fahr- und Lichtwechselfunktionen
zur Verfügung.
Märklin my world kann mit Märklin H0 oder Märklin Digital
ergänzt und ausgebaut werden.

So viel dazu.

Mängel gibt bzw. gab es nicht nur bei Lok's auch bei Weichendecodern und Antrieben war nach wenigen Betriebstagen das Aus angesagt. Selbst die Beleuchtungsplatinen für die Weichen gaben den Geist auf oder zeigten gleich defekte. ( einige Weichenbeleuchtungen gingen nur, wenn auf die Platine gedrückt wurde.)
Ist bei Märklin alles Made in Fernost?? Oder wie?
Diese genannten Mängel sind eindeutig und einzig bei Märklin zu suchen.
Wenn du bisher keine Probleme hast, war das wohl Glück. Denn wenn ich hier so die Beiträge lese bin ich ja offensichtlich nicht der Einzige bei dem an den Modellen die Mängel auftreten.

Grüße Dieter

Eric 65
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#37

Beitrag von Eric 65 »

Abend zusammen,

bei meiner BR 94 713 (37165) ist das hier allseitig bekannte Phänomen auch aufgetreten. Allerdings blieb sie nicht ruckelnd stehen sondern ging vom einen aufs andere Mal beim Aufsetzen auf´s Gleis nicht mehr. Da ich mich für die soundlose Version entschieden hatte und einen ESU Loksound 4 nachgerüstet habe, schied ein Einsenden auf Garantie aus, da durch den Umbau die Garantie sowieso erloschen ist.

Also hab ich Fehleranalyse betrieben.
1. Es ist eindeutig der Motor, der einen Schluß bekommt. Kein klemmendes Getriebe, kein hackelndes Gestänge, kein defekter Decoder.

2. Der Motor wurde ausgebaut, abgelötet und am Labornetzteil betrieben. Der Strombedarf zum Anlaufen stieg bei ca. 3 V auf über 3 A. Klar, dass da nix mehr fährt, denn da schaltet jeder Decoder sofort auf Überlast die Endstufen ab.

3. Der Motor geht nicht einfach so kaputt! Das kommt durch die Betriebsdauer und ...man höre und staune!!!...durch eine Überfüllung des Schneckengetriebes mit Fett! Durch die Vorzugsdrehrichtung der Schnecke wird das Fett in Richtung vorderes Motorlager gedrückt. Hier wird es dann sehr dünnflüssig durch den sich im Betrieb erwärmenden Motor und durch das Motorlager ins Motorinnere gedrückt. Und man ahnt es ja schon, genau hinter dem Motorlager sitzt der Kollektor! Also der Motorschluß wird durch verbrennendes Öl/Fett auf dem Kollektor verursacht.

4. Ich habe den Motor im ausgebauten Zustand vorsichtig "frei" laufen lassen. Hat am Anfang über 3 A gezogen und sogar ganz kurz mal geraucht! Nachdem das Fett aber vom Kollektor abgeschleudert wurde und sich die Bürsten frei gebrannt haben, lief er wieder einwandfrei!

5. Also zur Schadensvorbeugung einfach die Fettmenge im Getriebe reduzieren und gut ist´s. Das Getriebe hat zwar eine Einfüllöffnung zum Nachfetten die eigentlich auch als "Entlüftung" für eine Überfüllung dienen könnte, sie ist aber ungünstig vor der Schnecke platziert. Der "Fettüberdruck", der durch die rotierende Schnecke erzeugt wird ist aber nach der Schnecke, also wird an der Entlüftung nichts rausgedrückt, sondern in den Motor gepresst.

Also wer noch keine defekte 94er hat, Lok öffnen, Getriebedeckel abklippsen, Fett rausnehmen und fertig.
Das es ein defekter Motor ist, der Schuld an den Ausfällen ist, kann man schön an der Ersatzteilliste sehen. Der Motor ist das einzige Bauteil an dieser Neukonstruktion, der nicht lieferbar ist!

Gruß Eric
Zuletzt geändert von Eric 65 am Sa 9. Mär 2013, 23:30, insgesamt 1-mal geändert.
Eisenbahner im Betriebsdienst DB Schenker Rail AG

hu.ms
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#38

Beitrag von hu.ms »

Hallo Eric,

jetzt kommt licht in die sache. Vielen dank für den beitrag.
Meine aktuelle einschätzung: motordefekt durch FEHLKONSTRUKTION DES GETRIEBES.
Evtl. kann mann einen "entfettungs-bohrung" an einer passenderen stelle des getriebegehäuses setzen.

Jetzt hoffen wir mal, das mä hier mitliest, diese angaben verprobt und dann weiss, wie repariert werden muss.

Hubert
JSteam
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#39

Beitrag von JSteam »

Hallo zusammen,
Der Motor geht nicht einfach so kaputt! Das kommt durch die Betriebsdauer und ...man höre und staune!!!...durch eine Überfüllung des Schneckengetriebes mit Fett!
kann ich bestätigen. Ich habe vor 2 Wochen einen neuen Motor für die Lok bestellt (da war er noch lieferbar) und konnte so ohne Bedenken den alten Motor mal aus einandernehmen. Das "eingesaugte" Fett war deutlich im Motor erkennbar....

Eric 65
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#40

Beitrag von Eric 65 »

Hallo Hubert,

ich geh mal schwer davon aus, das der Reparaturservice von Märklin sehr schnell gerafft hat, dass der Motor defekt ist. Nur ob die den Schadensverursacher, die Überfüllung des Getriebes mit Fett, diagnostiziert haben...da hab ich meine Zweifel. Es sind ja schon etliche 94er frisch aus dem AW wieder verendet...

Meine Fehleranalyse beruht darauf, dass ich den defekten Motor repariert habe und das Fehlerbild direkt vor Augen hatte. Wird das Teil nur getauscht, weil´s eben kaputt ist, geht der neue Motor am selben Fehler wieder drauf. Und wenn´s der Rep-Service besonders gut meint und die Lok nochmals zusätzlich "abschmiert", damit nun ja alles gut läuft, verreckt der neue Motor um so schneller!

Getreu dem Motto, "...wer gut schmiert, der gut fährt...". Nur hier ist´s genau andersrum!

Gruß Eric
Eisenbahner im Betriebsdienst DB Schenker Rail AG
zeichner
Ehemaliger Benutzer

Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#41

Beitrag von zeichner »

TOLL MÄRKLIN! Was für'n Murks. Damit ist die Lok endgültig von
der Beschaffungsliste gestrichen.
Dank ans Forum...

Gruß, Aurel
epoche3b
Ehemaliger Benutzer

Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#42

Beitrag von epoche3b »

>>Fritteusenlok<< :bigeek:

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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#43

Beitrag von hu.ms »

zeichner hat geschrieben:TOLL MÄRKLIN! Was für'n Murks. Damit ist die Lok endgültig von
der Beschaffungsliste gestrichen.
Dank ans Forum...
Gruß, Aurel
Verstehe ich nicht.
Du musst doch nur eine fabrikneue erwischen und das getriebefett entfernen.
Oder ein paar monate abwarten bis mä das problem gelöst hat.

@all:

möglicherweise ist das problem durch einen kleine dichtung, die auf die antriebswelle aufgesteckt wird bzw. das getriebegehäuse abdichtet zu beheben und/oder durch die verwendung eines anderen getriebefetts.

Hubert

mainer
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#44

Beitrag von mainer »

Ein Bekannter von mir hat auch mit der Br 94 MÄ ein Problem . Das Gestänge verhakt und blockiert. Er hat sie bei seinem Händler zur Garantie Reparatur gegeben . LT dem Händler sind ca 10% der bei ihm gekauften Lok`s als Garantie Fall an MÄ zurück gegeben worden.
Das ist peinlich für Tante MÄ oder China grüßt ????als Rache für Niedriglohn und hohe Verbraucherpreise in Germany.

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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#45

Beitrag von 232 U 1 »

Hallo,

die Erkenntnisse zur Quelle der Motorenprobleme, d.h. zuviel Fett im Getriebe, fand ich plausibel und habe meine Lok untersucht, obwohl sie zu meiner vollen Zufriedenheit lief (allerdings wurde sie bisher noch wenig gefordert). Ergebnis: auch bei meiner Lok war der enge Getriebekasten bis oben hin mit Fett voll gepreßt. Da wirkt die Antriebsschnecke wie die Förderschnecke in einem Fleischwolf und drückt das Fett zum Motor. Es leuchtet ein, dass das nicht gut gehen kann.

Ich habe mit einem kleinen Schraubendreher etwa 80% des Fetts herausgelöffelt. Jetzt ist die Schnecke nur noch gut eingefettet, schwimmt aber nicht mehr im Fett, so dass sich kein Stau mehr aufbauen kann.

Ich hoffe, dass dies die wirkliche Ursache für potentielle Motorenprobleme ist und ich nicht noch eine böse Überraschung erlebe.

Vielen Dank an Eric 65 für die tolle Fehleranalyse!

Ansonsten bin ich mit meiner BR 94 sehr zufrieden: eine hübsche Lok mit guten Fahreigenschaften.

Grüße
Peter
Stetter
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#46

Beitrag von Stetter »

Scheiße. .........
Gerade noch getönt, Märklin hat die BR 94 Art. Nr. 37160 reapriert
und gerade eben gibt sie wieder den Geist auf. :(
Ausser halbherziger Gräuschkulisse geht nichts mehr.
Ich schraube noch nicht an den Maschienen herum, da noch Garantie drauf ist.
Die Maschiene ist gerade mal 5 Monate alt.
Jetzt bringe ich morgen die 23 er , die wurde am Freitag gekauft und die 94 er zum Händler zurück.
Der wird sich freuen.

Wenn das so weiter geht ist die Legende Märklin bald tot.

hu.ms
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#47

Beitrag von hu.ms »

Stetter hat geschrieben: Wenn das so weiter geht ist die Legende Märklin bald tot.
Ist alles relativ. Wieviele mä-loks hast du und wieviele davon waren/sind defekt ?
Bei mir ist das verhältnis 47 : 3. Allerdings ohne die BR 94, denn die habe ich von fleischmann. sh. foto ganz oben.

Hubert

SAH
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#48

Beitrag von SAH »

Guten Abend Eric,

Eric 65 hat geschrieben:Also der Motorschluß wird durch verbrennendes Öl/Fett auf dem Kollektor verursacht.
Wie warm wird der Motor denn normalerweise?
Hintergrund: so schnell brennt Fett nicht.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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Hp2
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#49

Beitrag von Hp2 »

Hallo!

Vermutlich setzen sich, ähnlich wie beim HLA, die Kollektorspalten mit einen leitfähigen Gemisch
aus Fett und Kohlenstaub zu.

Grüße


Hp2

SAH
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Re: Probleme mit Lastregelung BR 94.5 Märklin 37160

#50

Beitrag von SAH »

Guten Abend Hp2,
Hp2 hat geschrieben: Vermutlich setzen sich, ähnlich wie beim HLA, die Kollektorspalten mit einen leitfähigen Gemisch
aus Fett und Kohlenstaub zu.
das dauert dann aber doch ziemlich lange. Daß ein Betrieb von <<2Tagen schon ausreicht für einen Kollektorschluß (wenn denn einer ist) ist eher Hinweis auf mindestens ein weiteres Problem, das noch nicht erkannt wurde. 3A sind schon eine ganze Stange!
BTW: welche Stromaufnahme hat die BR 94 normalerweise?

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Stephan-Alexander Heyn
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