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Der Dreipoler Anfahrruck

Bereich für alle Themen rund um die Spur H0 aller Modellbahnhersteller.

Threadersteller
khpmueller
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Der Dreipoler Anfahrruck

#1

Beitrag von khpmueller »

Hallo,

auch wenn es manche nervt...

Habe durch Zufall einen Video auf Youtube gefunden, wo man den Dreipoler Anfahrruck bzw. das kurze Aufschaukeln beim Anfahren besonders schön sieht!

http://www.youtube.com/watch?v=OSP_qeOVsv8

Nette Grüße
KHPM
Zuletzt geändert von khpmueller am Fr 21. Feb 2014, 07:30, insgesamt 1-mal geändert.
Der Motor ist das Herz einer Lokomotive (Märklin Zitat) - Leider sind die meisten "neuen" Märklin Loks ab Werk herzkrank :-)
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Mattlink
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#2

Beitrag von Mattlink »

Hallo,

ich würde es ja als das typische Anfahrverhalten eines mSD im Werkszustand bezeichnen... :fool:

So tolles Anfahrverhalten liefern auch serienmäßige Märklin Loks (z. B. die BR 94 allerdings nicht ganz so ausgeprägt).

Einen 3-Poler mit Permanentmagnet bekommt man mit einem geeigneten Decoder deutlich besser eingestellt.

Grüße,

Matthias
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Egon
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#3

Beitrag von Egon »

Hallo,
in wie weit das Video an dem ruckeln beteiligt ist kann man so nicht erkennen. Ich selber habe Videos bei YT die auch viel ruckeliger sind als meine Bahn im Original fährt. Das sollte man im Hinterkopf behalten.

Gruß
Egon
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Peter BR44
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#4

Beitrag von Peter BR44 »

Hallo zusammen,

also das Video ruckelt sehr stark.
Kann man sehr gut daran erkennen,
wenn man nur auf die Trassenbretter achtet.
Viele Grüße Peter

Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
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kalle.wiealle
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#5

Beitrag von kalle.wiealle »

Mattlink hat geschrieben:Hallo,
ich würde es ja als das typische Anfahrverhalten eines mSD im Werkszustand bezeichnen... :fool:
So tolles Anfahrverhalten liefern auch serienmäßige Märklin Loks (z. B. die BR 94 allerdings nicht ganz so ausgeprägt).
Einen 3-Poler mit Permanentmagnet bekommt man mit einem geeigneten Decoder deutlich besser eingestellt.
Grüße,
Matthias

Hallo Matthias...

..volle Zustimmung...das denke ich ebenfalls....


Grüsse, Kalle
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power
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#6

Beitrag von power »

khpmueller hat geschrieben:Hallo,

auch wenn es manche nervt...

Habe durch Zufall einen Video auf Youtube gefunden, wo man den Dreipoler Anfahrruck bzw. das kurze Aufschaukeln beim Anfahren besonders schön sieht!

http://www.youtube.com/watch?v=OSP_qeOVsv8

Nette Grüße
KHPM
Hallo Leute hier ein Video auf Youtube ,wo man den Zwölfpoler beim Anfahren besonders schön sieht :lol:

Ralf

Eresburg
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#7

Beitrag von Eresburg »

Hallo Ralf,

ich finde Deinen Beitrag prima.

Zeigt er doch, das die Realität anders ist, als viele Modellbahner
vermuten und superruckfreies Anfahren nur Illusion ist.

Gruß Uli
h.-h.kiltz
Ehemaliger Benutzer

Re: Der Dreipoler Anfahruck

#8

Beitrag von h.-h.kiltz »

Liebe Stummi-aner,
ich habe in diesem Jahr eine Fahrt mit der Furka-Dampfeisenbahn gemacht.
Wenn die alte Dampflok von 1903 in die Zahnstange bergwärts einrastete ruckelt der ganze Zug (6 Wagen), so dass man fast vom Sitz flog.
Jetzt versuche ich das auf meiner Zahnradbahn nach zu machen. Ist gar nicht so einfach, das so hin zu bekommen, dass auch alle Wagen betroffen sind.
Unabhängig davon, war eine tolle Fahrt.
Gruss
h.-h.kiltz
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Barmer Bergbahn
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#9

Beitrag von Barmer Bergbahn »

Eresburg hat geschrieben:Hallo Ralf,

ich finde Deinen Beitrag prima.

Zeigt er doch, das die Realität anders ist, als viele Modellbahner
vermuten und superruckfreies Anfahren nur Illusion ist.

Gruß Uli
Das allerdings, lieber Uli, stimt so nicht, denn zumindest für das (zweifelsfrei verzerrte Bild) menschliche Auge gibt es sehr wohl ein ruckfreies Anfahren von Modellloks, was hier nur an einem einzigen Link ersichtlich wird:
http://www.youtube.com/watch?v=MkPNOqvjqac
Es handelt sich dabei zwar um eine Trix-Lok, aber selbiges brachte ich auch mit der Märklin- 03.10 meines Vaters hin.

Inwieweit nun aber der viel besungene "Ruck" das Merkmal eines bestimmten Motortyps, dem Decoder oder gar einer Kombination aus beidem ist, überlasse ich den Technikern aus diesem Forum.
Die gezeigte BR 03.10 hat einen serienmäßigen Glockenanker verbaut ...
Liebe Grüße
Christian



"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben." (Tolstoi)
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Betulaceae
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#10

Beitrag von Betulaceae »

Moin,
ich für meinen Teil habe mir bewiesen dass der Anfahrruck aus der Kombination Motor und Märklin-Werksdecoder besteht.
Die 41 Öl mit Werksdecoder und Glockenanker fährt SOWAS von geschmeidig an, absolut einwandfrei.
Die 94.5 mit Dreipoler und Loksound 4 fährt auf sehr sehr ähnlichem Niveau, aber
die 94.5 mit Dreipoler und Werksdecoder ruckelte verdammt unschön beim Anfahren.

Gruß Birk
Mein neues Projekt: Altenbonn
Meine alte Anlage: Eingleisige Hauptbahn im Bonner Umland
Bekennender Marzibahner :sabber:
MarcelHarald
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#11

Beitrag von MarcelHarald »

Hallo Ralf,
im Video hat die Lok sogar "Kurvenquietschen"! :D :lol:
Gruß
Marcel

Schwanck
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#12

Beitrag von Schwanck »

Moin,

Ammenmärchen sind wie Unkraut; sie sind unausrottbar! Beweis: Osterhasen und Klapperstörche.
Tschüss

K.F.

feti
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#13

Beitrag von feti »

Jetzt muss ich mich doch mal zu Wort melden, da hier einges durcheinandergeworfen wird.
- Modelllok im ersten Beitrag: typischer digitaler Anfahrruck einer Märklinlok, analog geht u.U. sanfter
- 1:1 Diesellok mit Drehmomentwandler: so sanft sollte auch ein Modell anfahren können
- Baureihe 03 von Trix: völlig unrealistische Anfahrt! Bei einer Dampflok, selbst mit Dreizylinder - gehört rucken dazu.
Es gibt ja zur Genüge historische Dampffahrten in Lande (Zwei- und Dreizylinder), einfach mal selbst erleben. Man glaubt gar nicht welche Zuckungen ein Zug erleben muss, wenn hier ein "Rennfahrer" am Regler steht.
Selbst ältere E-Lok-Generationen fuhren erstmal relativ sanft an, beschleunigten dann aber recht zügig vom Bahnsteig weg.

feti
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Mattlink
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#14

Beitrag von Mattlink »

Hallo Feti,

ich stimme zu, im Zug (oder noch mehr auf dem Führerstand) ruckt es bei einem Dampfer durchaus gewaltig. Aber davon ist nicht wirklich was zu sehen wenn man neben dem Zug steht.

Eine Dampflok kann - mit wenig Last oder bei Solofahrt - auch so sanft anrollen, das man es kaum merkt.


@All:

Ein Dreipoler kann bei ordentlicher Untersetzung durchaus hervorragende Fahreigenschaften entwickeln. Das kann man z. B. bei der Märklin BR 94 beobachten sobald man den originalen Schrottdecoder entsorgt hat, oder eben bei der neuen BR 58...
Alte Allstrommotoren haben oft auch nach Digitalumrüstung das Problem der zu langen Getriebeübersetzung, die ein wirklich sanftes Anfahren oder Schleichfahrt erschweren oder eben unmöglich macht.

Grüße,

Matthias
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berndm
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#15

Beitrag von berndm »

Bei den Decodern frage ich mich immer, ob es an der Decoder-Hardware, dem Regelprogramm oder Parameterbelegung liegt.
Ich habe eine Fleischmann 56 mit dem alten Fleischmann Motor mit einem alten, ungeregelten Uhlenbrock Decoder am Laufen. Und die Anfahreigenschaften sind bestens.
Nur am Berg, da wird das Modell etwas langsamer. Bei Original war es übrigens ähnlich :shock:
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H0
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#16

Beitrag von H0 »

berndm hat geschrieben:Bei den Decodern frage ich mich immer, ob es an der Decoder-Hardware, dem Regelprogramm oder Parameterbelegung liegt.
Es gab hier im Forum schon Threads zur Minimierung des Anfahrrucks bei Märklin-Modellen. Über die Parameter sind wohl Verbesserungen möglich.
Ansonsten tippe ich auf das Regelprogramm, das (zu) weit aufdreht und nicht schnell genug zurückregelt.
Viele Grüße
Thomas

Schwanck
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#17

Beitrag von Schwanck »

Moin,

es ist bezeichnend für die heutige Zeit, dass man sich schwer tut einen gescheiten PID-Regler zu programmieren. Vor mehr als 50 Jahren konnte man das mit der analogen Elektronik irgendwie besser.
Zurück zu den Dreipolern, die ja hier das Thema sind!
Man darf dabei nicht die Dreipoler alle in eine Topf werfen bzw. in die selbe Tonne treten; es gibt da schon riesige Unterschiede wie: Luftspaltbreite zwischen den Polen, gewuchtet oder nicht, Bauart des Kollektors, Güte des CuL-Drahtes der Wicklung, Lagerung der Welle, Führung der Bürsten, Material und Härte der selben uvm.
Diese Kriterien schlagen sich mehr oder weniger natürlich auch im Preis für den Motor nieder. Ein Superteil für 90 Cent pro Stück geht nicht - ist nicht machbar!
Also was wollt ihr?
Tschüss

K.F.
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H0
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#18

Beitrag von H0 »

Schwanck hat geschrieben:Also was wollt ihr?
HAG-Loks mit ESU-Decodern zu Märklin-Preisen.
HAG-Loks haben Dreipoler mit Stirnradgetriebe. Das geht - geräuscharm und ohne Anfahrruck.
Viele Grüße
Thomas
Hannes
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#19

Beitrag von Hannes »

Schwanck hat geschrieben:Güte des CuL-Drahtes der Wicklung
Was meinst Du damit?

Gruß,
Micha

supermoee
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#20

Beitrag von supermoee »

H0 hat geschrieben:
Schwanck hat geschrieben:Also was wollt ihr?
HAG-Loks mit ESU-Decodern zu Märklin-Preisen.
HAG-Loks haben Dreipoler mit Stirnradgetriebe. Das geht - geräuscharm und ohne Anfahrruck.
Hallo,

naja, mit SBB Lokomotiven zu oben genannten Konditionen könnte ich auf meiner Anlage DB Epoche III wenig anfangen :?

Es würde mich auch Wunder nehmen, wie man den HAG 3 Poler in einer Dampflok reinbekommt, ohne den Kessel zu verbeulen. :?:

Gruss

Stephan
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Peter Müller
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#21

Beitrag von Peter Müller »

Peter BR44 hat geschrieben:also das Video ruckelt sehr stark.
Ich halte Videos im Internet für die Beurteilung eines Anfahrrucks grundsätzlich für ungeeignet.
Grüße, Peter

SAH
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#22

Beitrag von SAH »

Guten Tag KFS,
Schwanck hat geschrieben: es ist bezeichnend für die heutige Zeit, dass man sich schwer tut einen gescheiten PID-Regler zu programmieren. Vor mehr als 50 Jahren konnte man das mit der analogen Elektronik irgendwie besser.
man will halt alles und sofort und das Ganze für lau. Aber ja keinen Finger rühren müssen.
Schwanck hat geschrieben: Zurück zu den Dreipolern, die ja hier das Thema sind!
Man darf dabei nicht die Dreipoler alle in eine Topf werfen bzw. in die selbe Tonne treten; es gibt da schon riesige Unterschiede wie: Luftspaltbreite zwischen den Polen, gewuchtet oder nicht, Bauart des Kollektors, Güte des CuL-Drahtes der Wicklung, Lagerung der Welle, Führung der Bürsten, Material und Härte der selben uvm.
Diese Kriterien schlagen sich mehr oder weniger natürlich auch im Preis für den Motor nieder. Ein Superteil für 90 Cent pro Stück geht nicht - ist nicht machbar!
Also was wollt ihr?
Nicht zu vergessen: Polbedeckungsgrad, Polstärke, Windungszahl, Nutung (schräg/gerade), Anschlusswiderstand und -induktivität, ......

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Stephan-Alexander Heyn
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OttRudi
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#23

Beitrag von OttRudi »

Betulaceae hat geschrieben:Moin,
ich für meinen Teil habe mir bewiesen dass der Anfahrruck aus der Kombination Motor und Märklin-Werksdecoder besteht.
Die 41 Öl mit Werksdecoder und Glockenanker fährt SOWAS von geschmeidig an, absolut einwandfrei.
Die 94.5 mit Dreipoler und Loksound 4 fährt auf sehr sehr ähnlichem Niveau, aber
die 94.5 mit Dreipoler und Werksdecoder ruckelte verdammt unschön beim Anfahren.

Gruß Birk
Birk
kann ich bestätigen. Ich habe eine Märklin Ludmilla mit einem Lopi 3, das Verhalten ist näher am SDS als meine mit Kugellager, 5 Poler und mSD auf gemotzten Märklin 143 er. Zuzeit fährt diese auf meinen Test-Oval fast ausschließlich.

Rüdiger
Maxjonimus
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#24

Beitrag von Maxjonimus »

OttRudi hat geschrieben: Ich habe eine Märklin Ludmilla mit einem Lopi 3, das Verhalten ist näher am SDS als meine mit Kugellager, 5 Poler und mSD auf gemotzten Märklin 143 er.
Wobei die Kugellager wirklich viel bringen. Ich habe z.B. eine Märklin 365 und das Krokodil 3352 mit Kugellager ausgerüstet. Das Kroko mit dem 3-Pol-DCM fährt fast so sanft an wie die 365 mit HLA, die 365 mit LokPilot 4 und das Kroko mit LokPilot V3.0 M4.

SAH
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Re: Der Dreipoler Anfahruck

#25

Beitrag von SAH »

Guten Abend Maxjonimus,
Maxjonimus hat geschrieben:
OttRudi hat geschrieben: Ich habe eine Märklin Ludmilla mit einem Lopi 3, das Verhalten ist näher am SDS als meine mit Kugellager, 5 Poler und mSD auf gemotzten Märklin 143 er.
Wobei die Kugellager wirklich viel bringen. Ich habe z.B. eine Märklin 365 und das Krokodil 3352 mit Kugellager ausgerüstet. Das Kroko mit dem 3-Pol-DCM fährt fast so sanft an wie die 365 mit HLA, die 365 mit LokPilot 4 und das Kroko mit LokPilot V3.0 M4.
das hieße dann in diesem Fall, der Lopi3 ist besser für den Motor eingestellt als der Lopi4 für den anderen?
In diesem Zusammenhang: welcher DCM ist der dreipolige? (ohne oder mit rotem Fleck auf den Läuferspulen?)

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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