Licht auf der Modellbahn.

Bereich für alle Themen rund um die Modellbahn-Elektronik und elektr. Umbauten für Analogbetrieb.

bauerflower
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#26

Beitrag von bauerflower »

Hallo Ingolf,

das Thema Licht, Lichtsteuerung und vor allem auch die Installation an, über oder unter der Anlage interessiert mich sehr. Ich bleib auch auf alle Fälle dabei, auch wenn es bei mir noch Jahre dauern wird, bis dieses Thema aktuell wird :roll:
Viele Grüße aus dem Altmühltal

Thomas


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TecnoWorld
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#27

Beitrag von TecnoWorld »

Nochmal zu den Kosten:

Die Software kann ich zum Download anbieten, wäre kostenlos.

Die USB-RS485 Wandler die man braucht, kosten ca. 5€ /Stück in der Bucht.(FT232RL-Chip)

Ein LichtWS2812-Modul kostet an Material (Leiterplatte und Bauteile) ca. $3,02.
Ein Verteiler für den Bus und ein Verteiler für die LEDs kostet je $3,70 (durch die vielen Buchsen und die etwas größere Leiterplatte).
Die anderen Module die es noch gibt (Input/Belegmelder, Motorsteuerung, Servo-Weichen) sind fürs Licht ja uninteressant.

Also kostet so ein System für z.B. 5 Häuser a 10 Leds z.B. 15€ Startkosten.
Bis 192 Leds kommt pro 5 Häuser dann nur ein Verteiler dazu ($3,70).

Bei weiteren 192 Leds halt nochmal ein Modul á $3,02.

Das gesamte System ist Plug´n´Play. Also Modul anstecken, Software erkennt es, Umbenennen, Leds konfigurieren, fertig.

Wenn Interesse besteht, die (nackten) Leiterplatten könnte man bei mir erwerben, bestücken müsste man aber selber. Ist zwar alles SMD, aber nix schlimmes drauf.
Zur Not könnte ich die SMD-Teile auch bestücken, aber dann kostet es was - brauch schließlich Zeit.

Alternativ könnte ich die bei Dirty-PCB einstellen. Dann kann jeder selber bestellen.

Falls es Anpassungen an der Firmware der Module gibt, die lassen sich über die Software Updaten. Also können eingebaut bleiben.

LG,
Ingolf
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#28

Beitrag von TecnoWorld »

Für Leute die gern selber Licht anmachen, wäre auch folgendes Scenario denkbar:

Anschluss eines (oder mehrerer) Input-Module. Da kan man z.B. 8 Schalter anschließen.
Jedem Schalter in der Software kann man nun eine Funktion zuordnen.

Die Lichtelemente sind ja wie in einem Baum gespeichert.
Anlage
|-Stadt
| |-Straßenlampen
| |-Kirche
| | |-linker Flügel
|
|-Bergdorf
| |-Straßenlicht

Nun kann man z.B. Schalter 1 "Anlage" zuordnen. Beim Betätigen geht das Licht überall an.
Bei Schalter 2 z.B. ordnet man "Stadt" zu. Damit kann man die Stadt anmachen/Ausmachen.
Usw.

Klar kann man das auch direkt am Touchscreen von RailView machen, aber manche mögen ja Schalter/Taster.
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#29

Beitrag von stefankirner »

Hallo Ingolf,

ganz normal LEDs gehen also nicht!?
Wo beziehst Du Deine LEDs?
Möchte in den Häusern quasi immer eine Fenster beleuchten und daher einen Lichtkasten mit LED hinter dem Fenster anbringen.

Grüße
Stefan
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JoachimW
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#30

Beitrag von JoachimW »

TecnoWorld hat geschrieben:
So 19. Aug 2018, 13:24
...
Nun, hast Du dir die Videos angeschaut, die ich gemacht habe?
Eine Led an einen Verteiler anstecken und in der Software sagen, wann das Licht angehen soll, ist zu kompliziert?
Ich glaube, noch simpler geht es doch gar nicht. Ich bin es beruflich gewohnt, mit DAUs umzugehen :-)
...
Dann bin ich wohl der DAU der DAUs!
Mir ist es ehrlich gesagt zu komplex und zu kompliziert. (Ich komme aber auch nicht mit Light at Night und DMX zurecht.)


Gruß
Joachim


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Re: Licht auf der Modellbahn.

#31

Beitrag von TecnoWorld »

JoachimW hat geschrieben:
Mo 20. Aug 2018, 11:04
Dann bin ich wohl der DAU der DAUs!
Mir ist es ehrlich gesagt zu komplex und zu kompliziert.
Tja, dann sag doch Du mal, wie es sein sollte, damit Du es verstehst. Mit einfachen Worten erklärt, wie Du es dir wünschst.
ganz normal LEDs gehen also nicht!?
Doch, siehe 1. Video, LichtModul für 16 Leds.

Damit kann man normale Leds ansteuern. Z.b. Straßenlampen, Signale, auch mal eine Schranke.
Wenn in einem Haus 8-12LEDs drin sind, und die möglichst auch als RGB, damit man mal Kerzenlicht, Kamin, Fernseher, Disco simulieren kann,
sind die WS2812-LEDs aber besser.

Ich kaufe die immer 5m weise als Strang bei ebay und zerschnipsle die dann.
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JoachimW
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#32

Beitrag von JoachimW »

OK, ich versuche es mal.

Ich hätte gerne eine Software, die unter Windows 10 läuft und die Haus-/Straßenbeleuchtung und die Tag-/Nachtbeleuchtung der Anlage steuern kann.
(Wenn Die Software dann noch Hintergrundgeräusche steuern könnte, wäre das der Hammer.)

An den PC sollte maximal ein Stück Hardware angeschlossen werden, welche ggf. die Schnittstelle zu der Hardware bildet, an welche die Lampen angeschlossen werden.
Die Schnittstellenhardware sollte an USB oder LAN angeschlossen werden. COM ist nicht mehr zeitgemäß.
Am besten wäre es, wenn diese Hardware sogar ganz weggelassen werden könnte und der PC bzw. die Software direkt mit der Hardware an der die Lampen angeschlossen werden kommunizieren könnte. (Eine Fehlerquelle weniger!)
Wenn die Schnittstellenhardware nötig ist, sollte sie irgendwie Standardhardware sein, die man von zig verschiedenen Herstellern beziehen kann, um nicht abhängig von einem Hersteller zu sein.
Die Standardhardware sollte - wenn möglich - auch ohne Treiber daherkommen, sondern von Windows erkannt und eingerichtet werden, so dass man sich um nichts kümmern muss.

Genauso sollte die Hardware an der die Lampen angeschlossen werden eine Standardhardware sein, um auch hier nicht auf einen Hersteller angewiesen zu sein.
Aus diesem Grund finde ich DMX auch so interessant.
Die einzelnen Module sollten über einen Bus miteinander verbunden werden. LAN bietet sich hier an, da LAN-Kabel heute auch Standard sind.

Toll wäre es, wenn die Hardware für die Lampen von der Software selbst gefunden werden könnte und die Adressierung automatisch erfolgt. (Bei DMX muss man häufig irgendwelche "Mäuseklaviere" bedienen um irgendwelche Adressen oder Kanäle einzustellen - zu hoch für mich!)
Das erste Modul am Bus ist Nr. 1 usw.

Die Software sollte eine möglichst weitreichende grafische Benutzeroberfläche bieten.
Ich möchte also im Hauptfenster die vorhandene Hardware an die die Lampen angeschlossen wird als Symbole sehen. Klicke ich einen Ausgang eines Symbols an, kann ich in einem Popupmenü eine Lampenart für den Ausgang festlegen. Das Popupmenü beinhaltet dabei Symbole und erläuternde Texte. Die Lampenart beinhaltet schon entsprechende Eigenarten (Flackern für Fernseher oder Schweißlicht, Starter bei Neonröhren und Gaslampen usw.)
Nach der Auswahl öffnet sich ein Dialog, in dem ich eine Bezeichnung für den Ausgang angeben kann (nicht muss!) und den Beleuchtungsverlauf selbst über ein Zeit-/Helligkeitsdiagramm festlegen kann. Also grafisch gesteuert. (Wenn gewünscht, kann hier auch noch ein Eingabefeld für die Bezeichnung des Moduls an sich existieren.) Die Eigenarten der Lampenart sollten hier automatisch einfließen, so dass es z.B. nur eine Helligkeitsstufe bei bestimmten Lampenarten gibt usw.)
Ein Klick auf OK übernimmt die Werte.
Ein erneuter Klick auf einen (eingerichteten) Ausgang gibt mir die Möglichkeit eine andere Lampenart festzulegen oder die Beleuchtungseinstellungen direkt zu ändern. (Dazu wird oben im Popupmenü der Punkt Einstellungen als Auswahlpunkt hinzugefügt.

Ein weiterer Menüpunkt könnte z.B. die Übernahme der Einstellungen eines Moduls für ein anderes beinhalten oder aber die Übernahme nur eines Anschlusses.

Bis hierher wäre es möglich ohne eine einzige Texteingabe die komplette Beleuchtung der Anlage über die Software einzurichten.

Die Symbole sollten aussagekräftig sein, das Programmdesign selbst dem heutigen Standard entsprechen.
Fachchinesisch oder irgendwelche wilden Bezeichnungen wie WS2812LED interessieren mich nicht und verwirren nur!

Auf der Hardwareseite sollte es möglich sein, ohne irgendwelche Verrenkungen machen zu müssen, Straßenlampen und Hausbeleuchtungen direkt anzuschließen. Also ohne Vorwiderstände oder sonstiges Gedöns.

Sicherlich ist eine andere Hardware nötig, um die Lampen für die Tag-/Nacht-Simulation anzuschließen oder man muss doch irgendwelches Gedöns vor die Straßenlampen anschließen bzw. umgekehrt. gut, wenn es für einen DAU in einer Anleitung erklärt ist, wie man was anschließt, dann bekomme ich das wohl noch hin.

Insgesamt ist das System skalierbar bzw. unbegrenzt erweiterbar, um auch große bis riesige Anlagen zu steuern.

Soweit meine Vorstellungen von einer DAU-kompatiblen Lichtsteuerung.


Gruß
Joachim


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Re: Licht auf der Modellbahn.

#33

Beitrag von JoachimW »

Ach ja, wenn man den Ausgängen und den einzelnen Modulen eine Bezeichnung spendiert hat, wird diese entsprechend im Hauptfenster angezeigt.

Um das Hauptfenster nicht ganz nackig darstehen zu lassen, kann man noch Funktionen für den Export bzw. Speichern und Öffnen von einzelnen Projekten hinzufügen, um ggf. unterschiedliche Szenarien bzw. Stände zu sichern und abzuspielen.
...und ein Zeitfaktor (Zeitverkürzung) sollte festgelegt werden können. So kann man in Echtzeit planen und verkürzt wiedergeben.
Start, Pause und Stopp wären auch noch super.
(Vielleicht auch noch die Festlegung einer Start- und Endzeit. Also ein Zeitraum von 5:00 Uhr früh bis 21:00 Uhr Abends und dann wieder von vorn.)


Gruß
Joachim


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Re: Licht auf der Modellbahn.

#34

Beitrag von TecnoWorld »

Ich hätte gerne eine Software, die unter Windows 10 läuft und die Haus-/Straßenbeleuchtung und die Tag-/Nachtbeleuchtung der Anlage steuern kann.
(Wenn Die Software dann noch Hintergrundgeräusche steuern könnte, wäre das der Hammer.)
Ist es, RailSolution.
An den PC sollte maximal ein Stück Hardware angeschlossen werden, welche ggf. die Schnittstelle zu der Hardware bildet, an welche die Lampen angeschlossen werden.
Die Schnittstellenhardware sollte an USB oder LAN angeschlossen werden. COM ist nicht mehr zeitgemäß.
Wird an USB angschlossen, Treiber bringt Windows selber mit, wird nix gebraucht.
Am besten wäre es, wenn diese Hardware sogar ganz weggelassen werden könnte und der PC bzw. die Software direkt mit der Hardware an der die Lampen angeschlossen werden kommunizieren könnte. (Eine Fehlerquelle weniger!)
Zaubern kann ich noch nicht. Irgendwie muss es ja angeschlossen werden. LAN/WLAN scheidet erst mal aus, weil zu teuer. Über eine WLAN-Bridge könnte man nachdenken, ist aber komplizierter als einfach was an den USB stecken.
Wenn die Schnittstellenhardware nötig ist, sollte sie irgendwie Standardhardware sein, die man von zig verschiedenen Herstellern beziehen kann, um nicht abhängig von einem Hersteller zu sein.
Die Standardhardware sollte - wenn möglich - auch ohne Treiber daherkommen, sondern von Windows erkannt und eingerichtet werden, so dass man sich um nichts kümmern muss.
Ist Standard, kostet <5€, gibst überall auf der Welt von 100 verschiedenen Anbietern. Treiber siehe oben - braucht man nicht.
Genauso sollte die Hardware an der die Lampen angeschlossen werden eine Standardhardware sein, um auch hier nicht auf einen Hersteller angewiesen zu sein.
Aus diesem Grund finde ich DMX auch so interessant.
Schwierig, weil die am Markt existierende Hardware halt für Modellbau nur bedingt geeignet ist bzw. auch zu groß und zu teuer. Aber ich "erarbeite" ja gerade eine einfache Standard-Hardware. Irgendwann muss man ja mal andangen :-)
Die einzelnen Module sollten über einen Bus miteinander verbunden werden. LAN bietet sich hier an, da LAN-Kabel heute auch Standard sind.
Gut. LAN-Kabel ist eine Möglichkeit. Allerdings sind die recht störrisch, nur in bestimmten Längen verfügbar und beim selbercrimpen ists echt fummelig.
Telefonkabel 4-polig finde ich gut. Extrem billig, gibts fertig zu kaufen oder man crimps selber, gut zu verlegen, Sicherung durch Rastbügel.
Toll wäre es, wenn die Hardware für die Lampen von der Software selbst gefunden werden könnte und die Adressierung automatisch erfolgt. (Bei DMX muss man häufig irgendwelche "Mäuseklaviere" bedienen um irgendwelche Adressen oder Kanäle einzustellen - zu hoch für mich!)
Das erste Modul am Bus ist Nr. 1 usw.
Genau. So geht das :-) Aber etwas anders. Man steckt ein Modul an, und es wird gefunden. Dann gibt man ihm einen Namen. Ab da ist es egal, an welcher Stelle im Bus es angesteckt wird, es bleibt immer das Gleiche Modul.
Die Software sollte eine möglichst weitreichende grafische Benutzeroberfläche bieten.
Ich möchte also im Hauptfenster die vorhandene Hardware an die die Lampen angeschlossen wird als Symbole sehen. Klicke ich einen Ausgang eines Symbols an, kann ich in einem Popupmenü eine Lampenart für den Ausgang festlegen. Das Popupmenü beinhaltet dabei Symbole und erläuternde Texte. Die Lampenart beinhaltet schon entsprechende Eigenarten (Flackern für Fernseher oder Schweißlicht, Starter bei Neonröhren und Gaslampen usw.)
Nach der Auswahl öffnet sich ein Dialog, in dem ich eine Bezeichnung für den Ausgang angeben kann (nicht muss!) und den Beleuchtungsverlauf selbst über ein Zeit-/Helligkeitsdiagramm festlegen kann. Also grafisch gesteuert. (Wenn gewünscht, kann hier auch noch ein Eingabefeld für die Bezeichnung des Moduls an sich existieren.) Die Eigenarten der Lampenart sollten hier automatisch einfließen, so dass es z.B. nur eine Helligkeitsstufe bei bestimmten Lampenarten gibt usw.)
Ein Klick auf OK übernimmt die Werte.
Ein erneuter Klick auf einen (eingerichteten) Ausgang gibt mir die Möglichkeit eine andere Lampenart festzulegen oder die Beleuchtungseinstellungen direkt zu ändern. (Dazu wird oben im Popupmenü der Punkt Einstellungen als Auswahlpunkt hinzugefügt.
Ok, also eine grafische Klick-Methode für die Texteingabe. Kann man machen - kein Problem. (Ich mags halt nicht grafisch, aber ich habe ja auch Dich gefragt).
Ein weiterer Menüpunkt könnte z.B. die Übernahme der Einstellungen eines Moduls für ein anderes beinhalten oder aber die Übernahme nur eines Anschlusses.
Gute Idee :-) Baue ich noch ein.
Bis hierher wäre es möglich ohne eine einzige Texteingabe die komplette Beleuchtung der Anlage über die Software einzurichten.
Die Symbole sollten aussagekräftig sein, das Programmdesign selbst dem heutigen Standard entsprechen.
Fachchinesisch oder irgendwelche wilden Bezeichnungen wie WS2812LED interessieren mich nicht und verwirren nur!
Da hast Du vollkommen Recht. Deswegen frage ich ja Dich. Und so etwas kann man nur programmieren, wenn jemand mitmacht, der keine Ahnung hat. Weil, wenn man alles selbst programmiert, hat man eine völlig andere Denkweise und Heransgehensweise an die Sache. Unter Linux arbeite ich fast nur in der Shell. Also nix grafisches. Nix Maus. Nur Texte tippen.
Und deswegen ist es so wichtig, das jemand klar und deutlich sagt, wie es sein soll, das es jeder versteht.
Auf der Hardwareseite sollte es möglich sein, ohne irgendwelche Verrenkungen machen zu müssen, Straßenlampen und Hausbeleuchtungen direkt anzuschließen. Also ohne Vorwiderstände oder sonstiges Gedöns.
Ja und nein. Das birgt ein Problem. Man müsste absolut deutlich angeben können, wie man die Leds anschließt. Z.b. 5 in Reihe, oder nur eine Led, oder ist es eine Glühbirne.
Weil, man muss ja den Strom einstellen. Das macht man normalerweise mit einem Widerstand, den man anpasst. Aber man könnte das auch über einen Konstantstromregler in der Hardware machen.
Dann kann man den Strom einstellen, je nachdem, was man für ein Led-Sysmbol anklickt und der Bediener merkts gar nicht.
Sicherlich ist eine andere Hardware nötig, um die Lampen für die Tag-/Nacht-Simulation anzuschließen oder man muss doch irgendwelches Gedöns vor die Straßenlampen anschließen bzw. umgekehrt. gut, wenn es für einen DAU in einer Anleitung erklärt ist, wie man was anschließt, dann bekomme ich das wohl noch hin.
Ja, und das gute ist, die gibt es schon fertig zu kaufen. Einfache DMX-Endstufen mit z.B. 4 Schuko-Steckdosen für das Grundlicht, oder ein Gerät für Led-Streifen.
Billig, überall erhältlich, man muss nichts einstellen. Alternativ kann man die Sonne/Himmel auch mit einem Led-Modul steuern. Muss kein DMX sein.
Insgesamt ist das System skalierbar bzw. unbegrenzt erweiterbar, um auch große bis riesige Anlagen zu steuern.
Genau, gibt bis jetzt keine Einschränkung.
Soweit meine Vorstellungen von einer DAU-kompatiblen Lichtsteuerung.
Im Prinzip decken sich unsere Anforderungen. Fehlt halt noch etwas "Grafik" in der Konfigurations-Software.
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#35

Beitrag von TecnoWorld »

Ach ja, wenn man den Ausgängen und den einzelnen Modulen eine Bezeichnung spendiert hat, wird diese entsprechend im Hauptfenster angezeigt.
Logisch, zuwas gibt man sonst Namen
Um das Hauptfenster nicht ganz nackig darstehen zu lassen, kann man noch Funktionen für den Export bzw. Speichern und Öffnen von einzelnen Projekten hinzufügen, um ggf. unterschiedliche Szenarien bzw. Stände zu sichern und abzuspielen.
Gibts schon.
...und ein Zeitfaktor (Zeitverkürzung) sollte festgelegt werden können. So kann man in Echtzeit planen und verkürzt wiedergeben.
Start, Pause und Stopp wären auch noch super.
Genauso ist es gemacht. Es wird alles in "Echtzeit" geplant, die Verkürzung macht den Rest. Also z.B. 1 Modelltag (24) sind real 20min. Kann man beliebig einstellen.
Man kann auch vorgeben, wie viele Tage ein Modell-Quartal hat. Das ist wichtig für die Wettersimulation (Sommer/Winter) und die Dämmerung.


Gut, also bin ich auf dem richtigen Weg. Ich werde noch etwas Grafik einbauen, und wen Du möchtest, darfst Du gern testen. Ich würde dir paar Module schicken (also ein System) und Du darfst basteln.
Wenn dir was nicht gefällt, bauen wir es um. Was meinst Du?

LG,
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#36

Beitrag von JoachimW »

Wenn Du Dein System alleine nutzt, finde ich es echt klasse durchdacht und ziehe meinen Hut davor. Da brauchst Du nicht mehr viel verbessern.
Wenn Du es vermarkten möchtest, fehlt dem Ganzen jedoch noch der Feinschliff.

Die Software ist viel zu kompliziert, die Hardware ist zu "billig".

"Billig" in dem Sinne, dass sie derzeit wie "selbst gebastelt" aussieht. (Ist sie ja auch! ;-) )
Fass dies bitte nicht als Beleidigung auf, sondern mehr als Anregungen zur Verbesserung.
Das Auge isst in unserer Gesellschaft einfach mit und will, durch die allgemeine Reitzüberflutung, "gestreichelt" werden.

Apple ist so erfolgreich, weil das Unternehmen bei den Produkten die Optik und Haptik in der Vordergrund rückt und dem Anwender nur das nötigste an die Hand gibt, um die gestellten Aufgaben zu erfüllen.

Wie ich schon geschrieben habe, will ich mich als Anwender nicht mit unnötigen Ballast abgeben, um eine Aufgabe zu erfüllen. Was interessiert mich was ein WS2812LED ist, wenn ich einfach eine Lampe zum Leuchten bringen möchte. Kabel selbst crimpen muss nicht sein. Ein abgeschirmtes vorkonfektioniertes Cat 6e Kabel tut es auch.

Die Modellbahnbranche tut sich hier teilweise sehr schwer, da der Markt recht überschaubar ist und eine Entwicklung hochwertiger Soft- und Hardware Geld kostet. Hierzu gehört auch eine gute Dokumentation, die Du derzeit ja - sagen wir - hinten an stellst.

Wenn Du offen für die gemachten Anregungen bist und Dein System auch für andere Verfügbar machen möchtest, bin ich gerne bereit Versuchskaninchen zu spielen.

Ansonsten warte ich weiter auf einen Hersteller, der die Nöte eines DAUs erkennt und bei der Modellbahnbeleuchtung entsprechend berücksichtigt oder - falls dies mittelfristig nicht geschieht - setze mich (notgedrungen) mit DMX und seinen Möglichkeiten auseinander.


Gruß
Joachim


peter01
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#37

Beitrag von peter01 »

Hallo Ingolf,

eine interessante Lösung von Dir. Wenn Du aus #27 noch Platinen liegen hast würde ich mich damit gerne beschäftigen (kurze PN).

Gruß Peter


Threadersteller
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#38

Beitrag von TecnoWorld »

Wenn Du Dein System alleine nutzt, finde ich es echt klasse durchdacht und ziehe meinen Hut davor. Da brauchst Du nicht mehr viel verbessern.
Wenn Du es vermarkten möchtest, fehlt dem Ganzen jedoch noch der Feinschliff.
Vermarkten ist der falsche Ausdruck. Mit dem Zeugs kann man kein Geld verdienen, zumindest nicht genug :-)
Mein Job ist die Entwicklung von Hardware/Firmware für große Kunden, die es dann unter ihrem Namen verkaufen.
Die Software ist viel zu kompliziert, die Hardware ist zu "billig".
"Billig" in dem Sinne, dass sie derzeit wie "selbst gebastelt" aussieht. (Ist sie ja auch! ;-) )
Fass dies bitte nicht als Beleidigung auf, sondern mehr als Anregungen zur Verbesserung.
Das Auge isst in unserer Gesellschaft einfach mit und will, durch die allgemeine Reitzüberflutung, "gestreichelt" werden.
Nun, es ist Modellbau. Ich habe absichtlich auf Gehäuse und ähnliches verzichtet. Das kostet alles Geld. Und jeder Cent gespart freut den Bastler.
Nicht jeder hat zehn tausende übrig für das Hobby. Deswegen muss alles in meinen Augen preiswert sein. Billig ist was anderes.
Das die Buchse auf einer kleinen HuckePack Platine sitzt, ist noch "Prototyp". Es war geplant, RJ45-Cat6 Kabel zu nehmen, und die Buchsen waren erst drauf. Jetzt umgestellt auf RJ9 4P4C.
Apple ist so erfolgreich, weil das Unternehmen bei den Produkten die Optik und Haptik in der Vordergrund rückt und dem Anwender nur das nötigste an die Hand gibt, um die gestellten Aufgaben zu erfüllen.
Nun, ich bin ein absoluter Gegner von Apple und bei mir würde niemals ein Produkt ins Haus kommen, was von dieser Firma abstammt. Und deren Software ist der Graus. Nichts darf man. Im Firmenverbund entwicklen wir logischerweise auch die Apps zu unseren Produkten, ich könnte mich nur pausenlos aufregen. Zum Glück muss ich nichts davon machen. Apple-Never!
Wie ich schon geschrieben habe, will ich mich als Anwender nicht mit unnötigen Ballast abgeben, um eine Aufgabe zu erfüllen. Was interessiert mich was ein WS2812LED ist, wenn ich einfach eine Lampe zum Leuchten bringen möchte. Kabel selbst crimpen muss nicht sein. Ein abgeschirmtes vorkonfektioniertes Cat 6e Kabel tut es auch.
Da hast Du vollkommen Recht und ich stimme dir zu.
Nur mit dem Kabel widerspreche ich. Cat5/6/7 ist gut, leider zu störrisch und zu teuer. Man braucht ja auch die Buchsen auf den Verteilern, nicht nur die Kabel. Insgesamt unrentabel, und man braucht die Abschirmung nicht.
RS485 mit verdrilltem Kabel geht vollkommen ohne Abschirmung. Ich weiß wovon ich rede. Ich hatte erst CAT6 an den Modulen. Die Kabel haben einfach nur genervt. Und beim Verkabeln: Das 20cm Patchkabel ist zu kurz, das 50cm Kabel zu lang. Das nervt total, mut den dicken Kabeln was zu verbinden. Das sind alles kleine Teile, keine Server-Schränke!
und eine Entwicklung hochwertiger Soft- und Hardware Geld kostet. Hierzu gehört auch eine gute Dokumentation
Genau. So ein System mit den ganzen Komponenten, incl Software für PC und eine APP für Android kostet in der Entwicklung ca. 250.000-260.000€ wenn ich es für einen Kunden machen würde.
Wenn man das auf den Verkauf umschlägt (mit Rückstellungen für Service, Neuentwicklung etc.) wäre man bei einem Lizenzpreis von mindestens 100€/Nutzer + Hardwarekosten. (bei kalkulierten 2000Käufen/Jahr).
, die Du derzeit ja - sagen wir - hinten an stellst.
Woher weist Du das? Die Dokumentation wird parallel miterstellt, aber da das System noch voll in der Entwicklung ist und noch lange nicht "produktionsreif", gibt es halt auch keine öffentliche Dokumentation.

Wenn Du offen für die gemachten Anregungen bist und Dein System auch für andere Verfügbar machen möchtest, bin ich gerne bereit Versuchskaninchen zu spielen.
Würde ich mich wirklich darüber freuen. [ironie an]Denn wenn du der "OberDAU" bist und ich nur 80% vom dem nörgeligsten, anspruchvollsten und faulsten User umsetzen kann, bin ich ganz weit vorn :-)[/ironie aus]
(Bitte jetzt nicht falsch verstehen, das ist keine Beleidigung. Nur in Bezug auf die Technik eine Tatsache. Wie die Klischee-Blondine und das Auto: Mit Stöckelschuhen einsteigen und losfahren. Keine Ahnung von Motor, Öl, Sprit, Wasser...)


LG,
Ingolf
Zuletzt geändert von TecnoWorld am Di 21. Aug 2018, 10:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#39

Beitrag von TecnoWorld »

peter01 hat geschrieben:
Di 21. Aug 2018, 08:19
eine interessante Lösung von Dir. Wenn Du aus #27 noch Platinen liegen hast würde ich mich damit gerne beschäftigen (kurze PN).
Ok, machen wir per PN
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#40

Beitrag von JoachimW »

Ok, die Kosten sind das K.O.-Kriterium für eine vernünftige Aufbereitung. Das ist schade, aber ich verstehe Dich voll und ganz.

Ich habe Deinen Satz
TecnoWorld hat geschrieben:
Do 16. Aug 2018, 09:38
...
Ich kenne das. Dokumentation frisst mehr Zeit, als programmieren :-)
...
falsch interpretiert.

Ich hoffe also weiterhin darauf, dass ein Anbieter sich dem Thema mal für DAUs annimmt.
Für mich als DAU kommt eine "Bastellösung" definitiv nicht in Frage.


Gruß
Joachim


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Re: Licht auf der Modellbahn.

#41

Beitrag von TecnoWorld »

Hallo Joachim,

wenn Du wirklich was testen willst, würde ich in nächster Zeit erst mal die Software als grafische Bedienoberfläche umstellen.
Wenn mir das einigermaßen gut gelungen ist, würde ich die paar Module zu testen schicken.

Wie ich sehe, bist Du in 1:32 unterwegs.
Dort braucht es natürlich wasserdichte Baugruppen und gute Verkabelung. Da ist Cat6 Kabel auch besser geeignet.
Da sollte jede Baugruppe auch in einem vernünftigen Gehäuse sitzen, wie wäre es mit Hutschienengehäuse? DIN-Rail, einfach aufklicken, verkabeln, fertig.

Für eine Z-Bahn oder wie ich TT viel zu wuchtig. Da hat man nicht viel Platz und verzichtet lieber auf Gehäuse :-)
Vielleicht sollte man es so konzipieren, das man sowohl Baugruppen als nackte Leiterplatten anbietet und andereseits in guten Gehäusen, ordentlich beschriftet und industrietauglich.

PS: Übrigens, ich war auf deinem Blog unterwegs. Das ist für mich ungefähr so, wie für dich die Technik. Ich komme absolut nicht zurecht damit. Für mich das totale Chaos zum lesen. Da gibts irgendwie keinen Anfang und kein Ende. Ich sehe da nicht durch :-( Da bin ich totaler DAU.
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#42

Beitrag von bauerflower »

Hallo Ingolf, gern würde ich Dein Versuchskanninchen spielen. Würde mich zwar nichts als Super-DAU bezeichnen und steh eigentlich voll auf „Bausatzlösungen. Auch finde ich Deine Lösung sehr spannend. Jetzt das große ABER: Ich bin noch nicht soweit 😟.

Eine Frage noch: Vielleicht hab ich es ja auch überlesen. In Rocrail lässt sich das Ganze (noch) nicht einbinden?

Ich bleib auf alle Fälle dran.

:gfm:
Viele Grüße aus dem Altmühltal

Thomas


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Re: Licht auf der Modellbahn.

#43

Beitrag von TecnoWorld »

bauerflower hat geschrieben:
Di 21. Aug 2018, 12:21
Eine Frage noch: Vielleicht hab ich es ja auch überlesen. In Rocrail lässt sich das Ganze (noch) nicht einbinden?
Doch die Socket-Schnittstelle zu Rocrail ist drin. Also, man kann in RocRail auf die BlockIDs zugreifen im Gleisplan, die Uhr wird synchronisiert, das Bahnhofslicht kann angehen, wenn ein Zug einfährt usw.
Aber das ist zur Zeit halt noch ohne grafische Oberfläche :-)

LG,
Ingolf
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#44

Beitrag von JoachimW »

Die Lichtsteuerung ist für die Heimanlage in 0e - also 1:45 - geplant (Rügensche Kleinbahnen, 2. Link in der Signatur).

Gerne teste ich die Soft- und Hardware auf Herz und Nieren.


Gruß
Joachim

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Hardi
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#45

Beitrag von Hardi »

Hallo Stefan,

Deine Frage ist zwar schon ein bisschen älter, aber es macht hoffentlich nichts wenn ich jetzt erst antworte…
stefankirner hat geschrieben:
Mo 20. Aug 2018, 10:37
ganz normal LEDs gehen also nicht!?

Ich kopiere dazu einfach mal einen Teil meiner angefangenen Dokumentation hier rein:

Zur Ansteuerung einzelner LEDs oder Glühbirnen kann der Vorgängerchip WS2811 eingesetzt werden. Er ist sehr günstig (9 - 12 €) auf teilbaren Platinen mit 100 Stück verfügbar (China).
Bild
Es existieren zwei verschiedene Varianten. Eine mit 5V und eine mit 12V Versorgung. Auf der Signalseite sind beide Typen kompatibel und können gemischt verwendet werden. Das Protokoll genau das gleiche wie bei den WS2812 LEDs. Damit können sie mit Ingolfs Modulen genauso wie eine RGB verwendet werden. Evtl. kann Ingolf sein Programm noch so anpassen, dass man die drei Kanäle einzeln konfigurieren kann. Sie eignen sich für unterschiedliche Anwendungsfälle welche im Folgenden beschrieben werden.
LED Lampen
Bis zu drei einzelne LEDs in Straßenlaternen, Signalen, Fahrzeugen, Andreaskreuzen oder anderen Objekten können mit einem WS2811 Modul angesteuert werden. Das Modul begrenzt den Strom auf 20mA so dass keine zusätzlichen Vorwiderstände benötigt werden. Das bedeutet aber auch, dass existierende Vorwiderstände entfernt werden müssen weil die LED sonst eventuell zu dunkel ist. Wenn eine LED zu hell leuchtet kann dies im Programm angepasst werden. Das Bild folgende zeigt ein solches Modul von der Ober- und Unterseite mit drei zweipoligen Steckern oben für den Anschluss von LED Lampen und vier Pins unten für zum Einstecken in einen WS2811 Verteiler. Als Stecker wurden gedrehte Präzisions IC Steckerleisten benutzt. Die Pluspole der LED-Stecker (Rot eingefärbt) sind über eine kleine Platine verbunden welche über ein Drähtchen mit der Unterseite verbunden ist.
Bild

Es gibt zwei verschiedene Platinen Varianten. Eine wird mit 12V versorgt. Sie ist auf den Bildern oben zu sehen. Die Andere wird mit 5V betrieben. Bei ihr fehlen die drei Widerstände welche im rechten Teilbild zu sehen sind. Die 12V Variante kann eingesetzt werden, wenn mehrere LEDs in Reihe geschaltet sind denn dann reichten die 5V u.U. nicht aus. Eine LED braucht abhängig von der Farbe zwischen 1.6V und 3.4V (Siehe Datenblatt). In diesem Fall kann eine WS2811 Platine mit 12V verwendet werden bei der die Widerstände auf der Rückseite in Abhängigkeit der Anzahl der in Reihe geschalteten LEDs ersetzt oder überbrückt werden.
Die 12V Module können auch dann eingesetzt werden, wenn sich der Vorwiderstand einer LED Beleuchtung nicht entfernen lässt. Dann werden die Widerstände auf dem WS2811 Modul ebenfalls überbrückt.
Glühbirnen
Im Modellbau werden immer noch viele Artikel angeboten welche mit Glühbirnen beleuchtet werden. In der Regel besitzen diese eine Versorgungsspannung von 12V bis 16V. Wenn der Stromverbrauch so einer Lampe kleiner oder gleich 60mA ist, dann kann ein WS2811 Modul mit 12V zur Versorgung einer solcher Lampe verwendet werden. Dazu müssen die Widerstände auf der Rückseite der WS2811 Moduls überbrückt werden und alle Ausgänge parallelgeschaltet werden. Das kann man mit einem Drähtchen wie nächsten Bild gezeigt machen.
Bild
Natürlich müssen die Ausgänge softwareseitig auch gleichzeitig geschaltet werden.

stefankirner hat geschrieben:
Mo 20. Aug 2018, 10:37
Wo beziehst Du Deine LEDs?

Ingolf hat ja bereits geantwortet, dass er LED Stripes verwendet und diese auseinanderschneidet. Noch einfacher ist die Verwendung von RGB LED Platinen welche aus 100 einzeln trennbaren Leuchtdioden bestehen. So eine Platine gibt es in China für 7,40 €. Damit kommt eine LED auf 7 Cent! Diese kleinen Platinen besitzen auf jeder Seite drei Anschüsse welche sehr gut mit einem Flachbandkabel verbunden werden können.
Bild

Hardi
Haltet Euch unbedingt von diesen Seiten fern:
viewtopic.php?f=7&t=165060&sd=a&start=0
https://wiki.mobaledlib.de/
sonst wird Eure Anlage niemals fertig…


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Re: Licht auf der Modellbahn.

#46

Beitrag von Instandsetzung »

Hallo zusammen,

Soo uninteressant ist das mit der Lichtsteuerung in diesem Forum dann aber doch nicht.

Es hat schon mehrere Freds dazu gegeben und ich möchte einen bestimmten dafür noch mal ausgraben. Der ist damals nämlich auch von Joachim gestartet worden und da kam einiges zusammen. Auch ich hatte damals ein paar Bemerkungen dazu gemacht und beschrieben was ich so vorhatte. Ich möchte das jetzt nicht alles wieder kopieren, sondern nur den Link dazu setzen, da es bei mir nur wenig Fortschritte gegeben hat.
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=29&t=154743

Auch wenn sich dieser Fred inzwischen in eine andere Richtung bewegt hat, werde ich auch noch mal in der nächsten Zeit ( wenn ich denn mal Zeit habe / es ist viel bei mir liegen geblieben, da ich im letzten halben Jahr wegen meines Herzens öfters im Krankenhaus war ) noch ein paar Fotos und Texte dazu machen.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver


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Re: Licht auf der Modellbahn.

#47

Beitrag von TecnoWorld »

Hallo Oliver,
uff, waren paar Seiten. Hat etwas gedauert, bis ich alles durchgelesen hatte.
Nun, da waren wirklich einige Infos enthalten.

Raumlicht:

Da muss man wirklich unterscheiden. Es gibt "Kleinbahner" mit 1x1m Anlagen und es gibt "Großbahner" mit bis zu 100qm.
Bei den Kleinen reicht vielleicht LED-Licht, wobei ich da absoluter Gegner bin. Warum?

RGB-Leds gehen nicht zur Weiß-Beleuchtung. Ursache ist, das die Spektralfarben der Leds recht "scharf" abgegrenzt sind und so im Spektralband Lücken entstehen.
Unter RGB-Weiß Beleuchtung gibt es extreme Fabrverfälschungen bis hin zu Blackouts. Weißes Licht sollte einen gleichmäßigen Spektralbereich aufweisen.

Weiße LEDs benutzen einen Farbstoff ähnlich der Leuchtstoffröhre. Das emmitierte Licht ist besser und hat einen akzeptablen Spektralbereich. Aber die Abstrahlcharakteristik, Farbtemperatur und der Installationsaufwand für z.B. 30qm ist enorm.
Ich persönlich würde gute alte Glühlampen verwenden, mit paar hundert Watt Gesamtleistung. Die kann man sehr gut dimmen, haben ein ausgewogenes Licht, sind preiswert und einfach zu installieren.
Die Dämmerungseffekte (Nacht, Sonnenaufgang, Untergang) würde ich dann mit zusätzlichen RGB-Streifen realisieren. Da benötigt man ja nicht mehr die "Grundleistung", es ist ja nur eine Farbbeigabe.

So habe ich es in meinem System eingerichtet. In den Grundeinstellungen wird ein 4-Kanal DMX-Treiber mit je 1500W/Kanal (Fertiggerät) angeschlossen. Zusätzlich können per DMX-LED Treiber (Fertiggerät) die RGB-Leds angeschlossen werden.
Programmiert oder eingerichtet werden muss nix. Einfach einschalten. Lichtwechsel laufen sofort automatisch ab.

Man kann den Zeitfaktor einstellen (default: 20Min/Modelltag) und kann einstellen, ob Effekte (Gewitter etc.) gewünscht sind (default=aus).
Und man kann die Uhr anhalten, neu starten, oder Start ab einer bestimmten Zeit setzen. Default ist Startzeit 4:30h, also Beginn des Sonnenaufgangs beim Einschalten der Anlage.

Das System läuft vollkommen autark. Einfach Software installiern, Geräte anstecken, einschalten. Da muss man nix verstehen.

Da das System DMX ist, kann man sich die Endgeräte auch nach Bedarf selbst aussuchen. Der Markt ist groß und da ist für jeden was dabei. Man muss also nicht für die Hauptsonne einen Lampentreiber nehmen, man könnte auch einfach LED-Treiber anschließen. Nur wenn von der default-Konfiguration abgewichen wird, muss man was umstellen in der Software.
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#48

Beitrag von leviticus »

Hallo,

bezüglich Raumbeleuchtung installiere ich bei mir gerade die Lichtschlangen Lösung von Arnold Hübsch.
Hier das Demo Video auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=ugml085Zu3Q&t=40s

Ich hab dazu an der Decke Alu Profile abgehängt die Dreiecksleisten aus Holz aufnehmen. Auf die Leisten kommen die LED Bänder. Das ganze im Abstand von 75cm.

LG Stefan
Das Gegenteil von gut - ist gut gemeint!
Meine Anlage: viewtopic.php?f=64&t=106547


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Re: Licht auf der Modellbahn.

#49

Beitrag von TecnoWorld »

Interessanter Ansatz, aber das geht nur bei einem kleinen Diorama/Anlage. 25m Lauflänge geht nicht so einfach.
Und einen richtigen Sonnenuntergangseffekt habe ich nicht gesehen, war mehr alles so wild buntes Flackern. Mach am besten noch mal ein Video auf deiner Anlage, aber den Übergang von Nacht zu Tag z.B. ohne das bunte rumgeflacker :-)
Bis jetzt konnte mich das noch nicht überzeugen.

LG,
Ingolf

(Ich muss bei Gelegenheit mal ein Video machen, wie das mit 4x 500W Strahlern aussieht. Da ich die äußeren tiefer positioniert habe, wirft es früh und Abends lange Schatten, Mittags löschen die 2 oben an der Decke die Schatten aus.)
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Re: Licht auf der Modellbahn.

#50

Beitrag von TecnoWorld »

@Joachim

Ah... Jetzt verstehe ich auch, was Du meinst, mit eventuell gar nix am PC anschließen.

Gut. Die direkte Programmierung am Server-Terminal/Interface ist halt sehr technisch und eigentlich für Systemeinrichter, Techniker und Entwickler gedacht.
Nichts für DAUs.

Aber in den Server ein Webinterface zu implementieren, über den die Anlage simpel und einfach eingestellt werden kann, ist eine gute Idee.
Dann kann jeder nehmen was er will. PC, Tablett, Handy...

Und sogesehen wird dann auch kein PC mehr gebraucht. Alles ist integriert in einer "Zentrale" die nur angesteckt wird.

So langsam glaube ich zu begreifen, was Du möchtest :-)
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