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NOT Schaltung für Beleuchtung (rot/weiß)

Bereich für alle Themen rund um die Modellbahn-Elektronik und elektr. Umbauten für Analogbetrieb.
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Wechselstromer
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NOT Schaltung für Beleuchtung (rot/weiß)

#1

Beitrag von Wechselstromer »

Hallo!

Ich bin auf der Suche nach einer Schaltung für die Beleuchtung meiner V100. Dazu stehen nur 3! Funktionsausgänge am Digital Decoder zur verfügung: weiß, gelb (Licht vorne/hinten) und lila (ein weiterer Ausgang der nicht von der Fahrtrichtung abhängt)
Jetzt die Aufgabe: "lila" soll das rote Rücklicht der Lok anschalten. Und zwar immer das entgegengesetzte zum weißen Spitzenlicht. Bei Doppel-A soll kein Rücklicht brennen.
Eigentlich eine Aufgabe für eine NOT-Schaltung. So wie ich die Schaltung aber verstanden habe wird sie bei mir wohl nicht funktionieren, weil ich irgendwie 2 NOTs verbingen muss.
Bild

Betrachten wir zunächst nur den oberen Teil. So wie ich es verstehe schaltet der Transistor wenn zwischen gelb und GND eine Spannung anliegt. Dann fließt der Strom vom lila durch den Transistor weil der einen geringeren Widerstand hat als die LED. Schaltet der Transistor nicht fließt der Strom durch die LED und sie leuchetet.
Soweit so gut. Wenn ich das aber so verbinde wie ich es gemacht hab dann fließt aber leider nie ein Strom durch die LEDs wenn gelb oder weiß oder auch beide Spannung haben. Das is natürlich doof...
Könnt ihr mir auf die Sprünge helfen?!

Gruß Daniel

jogi
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#2

Beitrag von jogi »

Hallo , Jogi hier

Habe mir mal eben schnell ein paar Gedanken gemacht .

F1 ( lila ) " EIN " , Fkt. ( weiß + gelb ) AUS = beidseitig " ROT "
Fkt. EIN , ( abhängig der Richtung ) gegenseite " ROT ".
Rangierlicht ( beidseitig weiß ) beidseitig KEIN rotes Licht
F1 " AUS " kein rotes Licht .

Hier die Schaltung dazu ( prinzip , Wertigkeiten NICHT ermittelt )

Bild

T1 , T2 = NPN
T3 = PNP ( in der Eile Pfeil am E falsch gezeichnet ! )



F1 ( lila ) " EIN " macht T3 leitend , Fkt. = AUS damit sind T1 und T2 leitend ( über R1 und R2 ) L1 und L2 leuchten .
Wenn jetzt z.B. Fkt. " EIN " vorwärts ( weiß ) , sperrt T1 , und nur noch T2 ist leitend , L1 ist aus , nur L2 ist an . Bei gelb andersrum .
Rangierlicht = (gelb + weiß ) T1 und T2 NICHT leitend , KEIN rotes Licht .
D1 + D2 sind zum entkoppeln zu den weißen Lichtern damit T1 + T2 nicht über die Lampen angesteurt werden .
Wie schon gesagt , ist nur eine Überlegung , genaue Wertigkeiten müssen noch ermittelt werden .
Als L1 + L2 können auch LEDs mit entsprechenden Vorwiderständen eingesetzt werden.

Das war mein Vorschlag.

Es gibt ja auch noch andere schlaue Köpfe hier.

Vielleicht gibt es das ja auch fertg bei HGH oder Reinhard.
Zuletzt geändert von jogi am So 15. Feb 2009, 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
Bastelnde Grüße Jogi ;
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Martin Lutz
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#3

Beitrag von Martin Lutz »

Hallo Daniel,

Deine Schaltung ausgelegt dafür, dass die Funktionen weiss, gelb und lila alles positiv geschaltete Spannungune sind und das GND der Minuspol der Quelle darstellen.

Bei den allermeisten (oder besser gesagt, andere sind mir nicht bekannt) Decoder schalten den Minuspol über die Funktionsausgänge und der gemeinsame Leiter (GND) ist genau genommen der Pluspol. Somit wären nicht nur die LED verkehrt herum geschaltet, sondern es sind auch die falschen Transistoren (nicht NPN, sondern PNP!) in deiner Schaltung.

Jörg L.
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Doppel-A Licht mit LED

#4

Beitrag von Jörg L. »

Hallo Daniel,

diese Schaltung ist ausschließlich für LEDs geeignet!

Bild

- "weiß" Fahrtrichtung vorwärts, bestehend aus Spitzensignal + Schlussbeleuchtung
- "gelb" Fahrtrichtung rückwärts, bestehend aus Spitzensignal + Schlussbeleuchtung
- "weiß" + "lila" Fahrtrichtung vorwärts, bestehend aus Spitzensignal (die Schlussbeleuchtung ist AUS)
- "gelb" + "lila" Fahrtrichtung rückwärts, bestehend aus Spitzensignal (die Schlussbeleuchtung ist AUS)
- "weiß" + "gelb" + "lila" ergibt Doppel-A Licht.

PS: diese Schaltung funktioniert NICHT mit den Märklin Beleuchtungseinheiten, da diese Beleuchtungseinheiten eine gemeinsame LED-Anode verwenden.

Edit 14.02.2009: Signalbildbeschreibung ergänzt
Zuletzt geändert von Jörg L. am Sa 14. Feb 2009, 00:39, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße Jörg

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#5

Beitrag von Wechselstromer »

Hallo!

Erstmal Danke für die vielen Antworten! Leider scheinen beide Vorschläge noch nicht ganz zu machen was ich mir erhofft habe.
Bei beiden Vorschlägen ist ist es scheinbar nicht möglich zum Abstellen der Lok an beiden Seiten rotes Schlußlicht zu schalten. Oder?
Wenn ihr dazu noch Ideen habt wär das toll, sonst zerbreche ich mir mal am Wochenende noch den Kopf.

Gruß Daniel

jogi
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#6

Beitrag von jogi »

Hallo , Jogi hier


Doch , bei meinem Vorschlag geht das .

Nur F1 = beide Seiten " rot "

Wer lesen kann ist im Vorteil :lol:
Bastelnde Grüße Jogi ;
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Multi
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Re: Doppel-A Licht mit LED

#7

Beitrag von Multi »

Hallo Jörg,
Jörg L. hat geschrieben:diese Schaltung ist ausschließlich für LEDs geeignet!
Wenn man z.B. die jeweils drei weißen LEDs durch eine Kombi aus Glühlämpchen und Diode ersetzt, funktioniert die Schaltung dann nicht auch?
Gruß Dietmar

Jörg L.
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Doppel-A Licht mit LED

#8

Beitrag von Jörg L. »

Multi hat geschrieben:Hallo Jörg,
Jörg L. hat geschrieben:diese Schaltung ist ausschließlich für LEDs geeignet!
Wenn man z.B. die jeweils drei weißen LEDs durch eine Kombi aus Glühlämpchen und Diode ersetzt, funktioniert die Schaltung dann nicht auch?
Gruß Dietmar
Hallo Dietmar,

diese Schaltung ist ausschließlich für LEDs geeignet.

Der Strang mit dem weißen Spitzensignal, bestehend aus R1 (bzw. R4) und den 3 weißen LEDs ist unkritisch. Der eigentliche Clou besteht aus der Anordnung (und auch der Dimensionierung) der Bauteile für das Ausschalten der roten Schlussbeleuchtung. Du benötigst in Summe die 3 Decoderausgänge, die LEDs mit ihren Vorwiderständen und zusätzlich nur 2 Dioden (D1 + D2)!

Die Vorwiderstände der LEDs dienen der Spannungsanpassung an die Decoderspannung und Strombegrenzung durch die LEDs. Mit Einführung der weißen LEDs bei Märklin werden auch höherwertige LEDs verwendet, der Strom durch die LEDs beträgt in der Regel < 1mA (abhängig auch vom Lichtleiter). Die Vorwiderstände liegen daher bei etwa 27 kΩ.

Die beiden LEDs der Schlussbeleuchtung benötigen als Versorgungsspannung etwa 3,5 Volt, die restliche Decoderspannung fällt über die jeweiligen Vorwiderstände R2 bzw. R3 ab. Wenn der Decoderausgang „lila“ durchschaltet, sinkt die Versorgungsspannung der roten LEDs auf unter 1,0 Volt ab und die roten LEDs sind AUS. Der Spannungsabfall über R2 (bzw. R3) vergrößert sich entsprechend, der Strom durch den Decoderausgang "lila" bleibt bei völlig unkritischen Werten um 1,3 mA. Die Schaltfunktion basiert auf eine Verschiebung der Spannung an diesem Spannungsteiler (bestehend aus: „R2 und LEDs Rot Hinten“ bzw. „R3 und LEDs Rot VORNE“).

Bei Glühlampen liegen die Ströme deutlich höher, in der Regel werden auch keine Vorwiderstände benötigt. Werden die Vorwiderstände R2 bzw. R3 zu klein, nimmt der Decoderausgang „lila“ Schaden (bzw. geht in die Strombegrenzung /auf Überlast).
Viele Grüße Jörg

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Multi
Ehemaliger Benutzer

Re: Doppel-A Licht mit LED

#9

Beitrag von Multi »

Hallo Jörg,
Jörg L. hat geschrieben:diese Schaltung ist ausschließlich für LEDs geeignet.
Der Strang mit dem weißen Spitzensignal, bestehend aus R1 (bzw. R4) und den 3 weißen LEDs ist unkritisch.
Danke für die ausführliche Erläuterung!
Trotzdem - sorry - noch einmal nachgefragt: Ich habe verstanden, dass der Spannungsteiler ausreichende (Vor-)Widerstände R2 und R3 benötigt, für die roten Leuchten also LEDs benötigt werden. Müssen aber für die weißen Leuchten auch zwingend LEDs genutzt werden oder ginge auch eine Kombi von Glühlampe und sehr kleinem Widerstand?

Ich frage deshalb noch mal nach, obwohl Du ja deutlich "nur LED" gesagt hast, weil bei vielen Loks die Nachrüstung von Rot mit LED erfolgen kann oder muß, es wäre aber schön, wenn die weiße Glühlampenbeleuchtung nicht zusätzlich umgebaut werden müsste.

Gruß Dietmar

Jörg L.
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Re: Doppel-A Licht mit LED

#10

Beitrag von Jörg L. »

Multi hat geschrieben:...Müssen aber für die weißen Leuchten auch zwingend LEDs genutzt werden oder ginge auch eine Kombi von Glühlampe und sehr kleinem Widerstand?
Hallo Dietmar,
"der Strang mit dem weißen Spitzensignal ist unkritisch", das heißt an dieser Stelle mit dem weißen Spitzensignal (sowohl vorne + auch hinten) kannst Du nutzen, was vorhanden ist bzw. Glühlampen oder LEDs verwenden. Falls Du eine analoge Lok digitalisierst, muss die Glühlampe der höheren Decoderspannung angepasst werden (Glühlampe austauschen). Zusätzliche Vorwiderstände für die Glühlampen würde ich nicht empfehlen, falls das Spitzensignal zu hell sein sollte den Decoderausgang einfach etwas dimmen.

Bei den roten Schlussbeleuchtungen bleibt es bei den LEDs. :wink:
Viele Grüße Jörg

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Multi
Ehemaliger Benutzer

#11

Beitrag von Multi »

Super,
Danke Jörg!

Gruß Dietmar
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