Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

Bereich für alle Themen rund um die Modellbahn-Elektronik und elektr. Umbauten für Analogbetrieb.

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Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#1

Beitrag von MOBA » Di 24. Feb 2009, 22:01

Hallo,
setze auf meiner 2-Leiter Anlage S88 Besetztmelder ein. Das funktioniert mit vorgeschalteten Besetztmeldern (Strommessung).
Um neben Loks auch Wagen zu erkennen, muß eine Widerstandsachse eingebaut werden. (In jeden Wagen).
Um alle meine Wagen mit fertigen ROCO Achsen umzurüsten, müsste ich einen mittleren Kredit aufnehmen.........

Nun meine Frage:
Hat einer von Euch eine Selbstbaulösung? (Umbau aus normalen Achsen)?
Was gibt es bei Lösungen mit Widerstandslack zu Beachten?
Ich suche jemand, der schon Erfahrung gesammelt hat.

Freue mich über Antworten! :D

Gruß, Gerhard :wink:


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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#2

Beitrag von BBII » Di 24. Feb 2009, 22:13

Ich klebe einen SMD Widerstand Bauform 0603 mit 20k schräg auf den Isolator (mit langsamen 2K-Kleber) und schließe diesen dann mit Leitlack auf die Achse und dem Rad an.

Ist zuverlässig und geht einigermaßen schnell (habe schon *sehr viele*
Achsen nachgerüstet) und geht bei jeder Art von Achsen, auch bei Speichenrädern.

Ich rüste jeden Wagen um, immer mit mindestens 2 Achsen.

Wolfgang
( http://www.opendcc.de )


bme

Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#3

Beitrag von bme » Di 24. Feb 2009, 22:16

MOBA hat geschrieben:Hallo,
setze auf meiner 2-Leiter Anlage S88 Besetztmelder ein. Das funktioniert mit vorgeschalteten Besetztmeldern (Strommessung).
Um neben Loks auch Wagen zu erkennen, muß eine Widerstandsachse eingebaut werden. (In jeden Wagen).
Um alle meine Wagen mit fertigen ROCO Achsen umzurüsten, müsste ich einen mittleren Kredit aufnehmen.........

Nun meine Frage:
Hat einer von Euch eine Selbstbaulösung? (Umbau aus normalen Achsen)?
Was gibt es bei Lösungen mit Widerstandslack zu Beachten?
Ich suche jemand, der schon Erfahrung gesammelt hat.

Freue mich über Antworten! :D

Gruß, Gerhard :wink:
Hallo Gerhard
warum jeden Wagen ? würde bei Ganzzugkompositionen nicht die letzte Achse reichen ?
Gruss BME


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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#4

Beitrag von BBII » Di 24. Feb 2009, 22:22

bme hat geschrieben:warum jeden Wagen ? würde bei Ganzzugkompositionen nicht die letzte Achse reichen ?
In einer linearen Gleisfolge schon, aber laß auf einer Anlage mal Nothalt in dem Moment erfolgen, wo der Ganzzug auf einer Weichenstraße im Schattenbahnhof steht.

Damit folgt, dass jeder Zug dichter Belegung erzeugen muß als der kürzeste Meldeabschnitt.

mfg Wolfgang
www.opendcc.de


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Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#5

Beitrag von MOBA » Di 24. Feb 2009, 22:27

Hallo Gerhard
warum jeden Wagen ? würde bei Ganzzugkompositionen nicht die letzte Achse reichen ?
Gruss BME
Hallo BME,
ja das würde reichen.....
aber ich kenne mich zu gut, denn bei jeder neuen Zugbildung würde ich erst einen "neuen" Schlusswagen brauchen.....

@ Wolfgang:
Hast du ein Foto von deiner "Umbau Achse"?
Gruß, Gerhard :wink:


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#6

Beitrag von MOBA » Di 24. Feb 2009, 22:29

Ja Wolfgang,
das ist auch ein einleuchtender Punkt!

Gruß, Gerhard :wink:


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#7

Beitrag von MOBA » Di 24. Feb 2009, 22:32

@ Wolfgang,
noch ne Nachfrage:
Hast Du einen speziellen Sekundenkleber? Hersteller?
und welchen Leitlack verwendest Du? Hersteller?

Gruß, Gerhard :wink:


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#8

Beitrag von Gast_001 » Di 24. Feb 2009, 22:47

Hall Gerhard,

ich würde maximal einen Widerstandwert von 4,7 kOhm verbauen. Sonst droht bei Opto-Belegtmeldern "flackern".

Mindestens 2 Achsen am Schluss. (Ein Güterwagen steht auch gerne auf 3 Beinen, manchmal auch auf 2 :o )

Bei den Roco-Achsen kann man baugleiche Austauschwiderstände kaufen, die sich durch Stecken leicht auswechseln lassen.

Bei Achsen haben wir kleine Drahtwiderstände in jeweils zwie 1mm Rad-löcher gelötet. sms schräg ist bestimmt noch besser, aber schnell löten, damit das Rad / Achse nicht zu heiss werden, dabei kann das Rad-Lager kaputt gehen.

Viele Grüße
Frank


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#9

Beitrag von BBII » Di 24. Feb 2009, 22:53

>Hast Du einen speziellen Sekundenkleber? Hersteller?

Ich nehme 2-Komponentenkleber, UHU endfest, der hat fast 2h Topfzeit.

Der Leitlack Kemo L100 muß immer gut geschüttelt sein und die richtige Konsistenz haben. Damit das Lösungmittel nicht ausdampft, schütte ich mir immer ein klein wenig in einen Kronenkorken raus.

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Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#10

Beitrag von diavolezza » Di 23. Aug 2011, 20:40

Ist ein Hersteller von günstigen Widerstandsachsen bekannt?
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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#11

Beitrag von moppe » Di 23. Aug 2011, 22:14

diavolezza hat geschrieben:Ist ein Hersteller von günstigen Widerstandsachsen bekannt?
In die letzte 15 jahren hab ich "Graphit 33" gebraucht.
http://www.europe-audio.com/Product.asp?Product_ID=3308

Funktioniert ganz gut.....

Klaus
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Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#12

Beitrag von diavolezza » Di 23. Aug 2011, 22:38

Hallo Klaus,

die Methode mit den SMD-Widerständen und den Achsen kannte ich. Wie funktioniert das mit dem Graphitspray? Wie wird es verwendet?

Gruß,
Christian
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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#13

Beitrag von moppe » Di 23. Aug 2011, 22:51

diavolezza hat geschrieben:die Methode mit den SMD-Widerständen und den Achsen kannte ich. Wie funktioniert das mit dem Graphitspray? Wie wird es verwendet?
Weiderstandslack.

Spray Graphite 33 in ein kleiner behalter und mit ein pinsel lassen sie die lack die plasticisbusche auf der radsatz überbrücken.

Klaus
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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#14

Beitrag von Martin Lutz » Mi 24. Aug 2011, 07:58

moppe hat geschrieben:
diavolezza hat geschrieben:die Methode mit den SMD-Widerständen und den Achsen kannte ich. Wie funktioniert das mit dem Graphitspray? Wie wird es verwendet?
Weiderstandslack.

Spray Graphite 33 in ein kleiner behalter und mit ein pinsel lassen sie die lack die plasticisbusche auf der radsatz überbrücken.

Klaus
Bitte Vorsicht bei Lack! Das Problem ist, dass man sicherstellen muss, dass der Widerstandswert nicht zu tief sein darf. Er muss im Endresultat einge kOhm bis 20kOhm sein, damit nicht zuviel Strom fliesst.

Fliesst zuviel Strom durch den Widerstandlack, kann die Achse warm oder sogar heiss werden. Im schlimmsten Fall gibts Schäden an Achse (Isolierhülse) und/oder am Drehgestell (Kunststoffteile schmelzen).

Ich würde jedenfalls ein SMD Widerstand empfehlen!

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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#15

Beitrag von moppe » Mi 24. Aug 2011, 16:37

Martin Lutz hat geschrieben: Fliesst zuviel Strom durch den Widerstandlack, kann die Achse warm oder sogar heiss werden. Im schlimmsten Fall gibts Schäden an Achse (Isolierhülse) und/oder am Drehgestell (Kunststoffteile schmelzen).
Meiner erfarhrungen mit wiederstandslack sind "nur" durch 15 jahren. Ich hab niemals schaden auf die achsen geshen.

Wir fahren "nur" mit 60 züge, mindstens 100 tages pro jahr 8 stunden pro tag.

Klaus
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Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#16

Beitrag von diavolezza » Mi 24. Aug 2011, 16:59

Hallo Martin,
Hallo Klaus,

Ich finde beide Methoden nicht schlecht. Bei beiden sollte man aber auf jedem Fall mit einem Ohmmeter nachmessen, ob bezüglich des SMD's, Kontakt durch den Leitlack hergestellt ist, und beim Graphitspray ob beim Auftragen ein genügend großer Widerstandswert erreicht wurde. Beide Methoden sollten dann doch keine Probleme bereiten.

Eine Frage zum SMD: Wie verhält sich die Radunwucht, wenn auf einer Seite des Rads ein Widerstand asymmetrisch aufgeklebt ist? Oder nimmt man da 2 mit halber Ohmzahl, die gegenüber angeordnet sind?

Gruß,
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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#17

Beitrag von moppe » Mi 24. Aug 2011, 17:39

diavolezza hat geschrieben:Ich finde beide Methoden nicht schlecht. Bei beiden sollte man aber auf jedem Fall mit einem Ohmmeter nachmessen, ob bezüglich des SMD's, Kontakt durch den Leitlack hergestellt ist, und beim Graphitspray ob beim Auftragen ein genügend großer Widerstandswert erreicht wurde. Beide Methoden sollten dann doch keine Probleme bereiten.

Wir messen fast niemals.
Ein kurze gleis med gleisbesetzmelder als "teststrecke" und ein LED wer lichtet wenn die gleis ist besezt....

Wenn einer achse mussen 10 kohm verden, dann hat ein 4 achsiger wagen ein wiederstand auf 2,5kohm. an 3 meter gleis ist platz für 9 wagen ab 2,5kohm = 280 ohm.

Nun hat die personenzug weiterfarhren und ein güterzug mit kurze 2-achsiger wagen kommt. Auf 3 meter ist raum für 27 wagen (jeder wagen = 11 cm) - gelsibesetzmeldung = 188 ohm.....

Erinneren: Gleisbeseztmelder ist nicht "rocket science".
diavolezza hat geschrieben: Eine Frage zum SMD: Wie verhält sich die Radunwucht, wenn auf einer Seite des Rads ein Widerstand asymmetrisch aufgeklebt ist? Oder nimmt man da 2 mit halber Ohmzahl, die gegenüber angeordnet sind?
Nicht der halber, die doppelte ohmzahl.......

Klaus
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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#18

Beitrag von Martin Lutz » Do 25. Aug 2011, 08:24

moppe hat geschrieben:
Martin Lutz hat geschrieben: Fliesst zuviel Strom durch den Widerstandlack, kann die Achse warm oder sogar heiss werden. Im schlimmsten Fall gibts Schäden an Achse (Isolierhülse) und/oder am Drehgestell (Kunststoffteile schmelzen).
Meiner erfarhrungen mit wiederstandslack sind "nur" durch 15 jahren. Ich hab niemals schaden auf die achsen geshen.

Wir fahren "nur" mit 60 züge, mindstens 100 tages pro jahr 8 stunden pro tag.

Klaus
Wenn du ja soo lange Erfahrung hast, wie ist denn der Widerstandswert konkret, der nach dem Auftrag des Lackes entsteht?

Trotzdem, beim Auftragen des Lackes (wo man keine Angaben findet wie hoch der Widerstand ist, der von mir aus pro mm2 aufgetragener Fläche entsteht) muss man aufpassen, dass er nicht einen Stromfluss erzeugt, der eine Verlustleistung erzeugt, der eine beachtliche Wärme erzeugen kann. Man hat immerhin 14 bis 20V auf dem Gleis. Einfach aufpassen beim Auftragen und nachträgliches Nachmessen. Ist nur ein gut gemeinter Tip. Vor allem für jene, die noch keine 15 jährige Erfahrung haben damit.


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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#19

Beitrag von eisenbahnstube » Do 25. Aug 2011, 23:21

Klassischer Fall der Ignoranz der Technik.

Widerstandslack. Was ist das? Undefiniertes Geschmier und auch noch nicht im Geringsten reproduzierbar. Anwendung = Glückssache. Kuhscheiße ist auch leitend, Fladen drauf = Gleis besetzt.

Gruß, Wolfram.

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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#20

Beitrag von moppe » Fr 26. Aug 2011, 05:13

Martin Lutz hat geschrieben:Trotzdem, beim Auftragen des Lackes (wo man keine Angaben findet wie hoch der Widerstand ist, der von mir aus pro mm2 aufgetragener Fläche entsteht) muss man aufpassen, dass er nicht einen Stromfluss erzeugt, der eine Verlustleistung erzeugt, der eine beachtliche Wärme erzeugen kann.
Hat sie wärme achsen erlebt bei wiederstandslack?

Klaus
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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#21

Beitrag von moppe » Fr 26. Aug 2011, 05:16

eisenbahnstube hat geschrieben:Widerstandslack. Was ist das? Undefiniertes Geschmier und auch noch nicht im Geringsten reproduzierbar.
Hasst du es selbst probiert?

Klaus
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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#22

Beitrag von Martin Lutz » Fr 26. Aug 2011, 06:35

moppe hat geschrieben:
eisenbahnstube hat geschrieben:Widerstandslack. Was ist das? Undefiniertes Geschmier und auch noch nicht im Geringsten reproduzierbar.
Hasst du es selbst probiert?

Klaus
Nein, ich kenne aber das ohmsche Gesetz und weitere Prinzipien der Elektrotechnik. Da mir bis jetzt noch niemand sagen konnte, wie hoch der Widerstandswert ist bei wieviel Auftrag des Widerstandslack bleibe ich bei der Aussage, dass man aufpassen muss, dass der resultierende OHMWERT nicht zu tief kommen darf um eine grosse Verlustleistung zu vermeiden.

Tip:
Nimm mal einen 470 Ohm Widerstand 0.6W in die Finger und halte ihn auf das Spannungsführende Gleis. Wie lange kannst du diesen Widerstand in den Fingern behalten, ohne dass du dir die Finger verbrennst?
Spätestens dann weisst du was ich meine. :wink:

Irgendwann habe ich mal im Web ein Bild gesehen mit einem Wagen, an dem Drehgestellblende und einem Teil des Wagenkastens geschmolzen sind wegen dem Widerstandslack. Ich finds leider nicht mehr.


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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#23

Beitrag von eisenbahnstube » Fr 26. Aug 2011, 09:49

moppe hat geschrieben:
eisenbahnstube hat geschrieben:Widerstandslack. Was ist das? Undefiniertes Geschmier und auch noch nicht im Geringsten reproduzierbar.
Hasst du es selbst probiert?

Klaus
NEIN! Ich bin kein mittelalterlicher Alchemist, sondern hab Elektrotechnik studiert.

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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#24

Beitrag von hansi59 » Fr 26. Aug 2011, 10:12

Wie macht es denn nun jemand, der Elektrotechnik studiert hat?
Mein bescheidener Neuanfang in Epoche IIIb/IVa
"Und nein, mein Herr, tut mir Leid, ich bin nicht bei Fäißbuck."


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Re: Widerstandsachsen zur Besetztmeldung

#25

Beitrag von eisenbahnstube » Fr 26. Aug 2011, 10:24

Hallo Hansi,

da gab's schon korrekte Lösungen zum Nachlesen. Die beste Lösung hat halt Roco, aber die kostet etwas Geld. C'est la vie!

Gruß, Wolfram.

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