kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

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Harzroller
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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#26

Beitrag von Harzroller » Do 7. Feb 2019, 18:41

Hallo zusammen,
der Vorschlag von Rüdiger ist genau nach meinem Geschmack, da ich selber schon einige Gleispläne dieser Art (halber Bahnhofskopf) entwickelt habe.
Aber in Anbetracht der Platzverhältnisse glaube ich nicht, dass dies glaubhaft darstellbar ist.
Ich würde auf den großzügigeen Bahnhof verzichten und diesen abspecken zu Gunsten der Schmalspurbahn.
So hier nun mein Vorschlag wie es machen könnte.

Bild

Die Nordein-/ausfahrt der Hauptstrecke könnte man drehen und zwischen die Schmalspurbahn packen, wenn man diese umtrassiert.
Dann gäbe es auf der Hauptbahn etwas mehr sichtbare Stecke.

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Gruß, Wolfgang


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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#27

Beitrag von philk1285 » Fr 8. Feb 2019, 14:53

Hallo zusammen, speziell Rüdiger und Wolfgang

Mit Freude habe ich eure Vorschläge betrachtet. Vielen lieben Dank :) Alles direkt im Wintrack umzusetzen hat mir zeitlich jetzt noch nicht gereicht. :wink:
@Rüdiger: Mit deinem Vorschlag hab ich mal angefangen. Hier das Ergebnis:

Bild

Der Raum ist leider sehr klein, wie man bei diesem Plan wieder deutlich sieht. :roll: Aber nichts desto trotz kann man mit diesem Vorschlag was anfangen.
Die Türe ist zwar in meinem Raumplan eingezeichnet, soll aber nur die Breite des Durchgangs darstellen. Die Türe selbst ist nämlich nicht mehr eingehängt. Seit wir den Boden verlegt haben, passt sie nämlich nicht mehr von der Höhe und absägen wollte ich sie jetzt nicht.
Wenn man jetzt mit allen vier Gleisen den Wendel rumzieht wird der Durchgang aber trotzdem zu eng. Aber ich könnte an dieser Stelle auch alle vier Gleise auf die andere Raumseite verlängern, quasi ein herausnehmbares Stück einsetzen, wie es z.B. der Michi (Heldvomerdbeerfeld) in seinem kleinen Raum auch gemacht hat.
Was mir allerdings nicht so zusagt, ist den H0 Teil nur als Betriebsdiorama darzustellen. Dazu habe ich zu viel Rollmaterial, was man dann einfach nur sehr selten und sehr kurz sieht. H0m-Fahrzeuge habe ich hingegen nur sehr wenig, weshalb ich dies wirklich nur als kurze Nebenstrecke einsetzen will. Mir gefallen diese Züge zwar sehr und mein Raum wäre auch eher für so etwas geeignet, aber ich würde gerne hauptsächlich bei der H0 bleiben.
Was die 60cm zur Steuerung betreffen ist es so, dass ich allerhöchstwahrscheinlich meine Anlage vom Tablet aus steuern werde. Der Hauptrechner mit dem Traincontroller und der Automatiksteuerung wird sich ausserhalb des Raumes befinden.

Einen grossen Bahnhof wünscht sich natürlich jeder auf seiner Anlage, aber ich denke, ich muss Wolfgang rechtgeben und den Bahnhof auf max. 3 Gleise begrenzen.

@Wolfgang: Vielen lieben Dank auch für deinen Vorschlag, der mir auch sehr gut gefällt. Aber das Problem ist das selbe, wie bei Rüdiger schon geschrieben. Die H0m ist viel zu sehr im Vordergrund, im Vergleich zur H0. Andersrum wäre es mir lieber. Trotzdem werde ich auch mal noch versuchen, deinen Vorschlag planungstechnisch umzusetzen. Häufig geht es mir so, dass ich aus Vorschlägen doch noch irgendwas übernehmen kann, worauf ich vorher noch nicht gekommen bin, z.B. irgendeine spezielle Streckenführung oder Weichenverbindung, etc :hammer:

Trotzdem möchte ich mich nochmal recht herzlich für dir Vorschläge bedanken und anregen, mir weitere Vorschläge zu senden. :D

Gruss Phil
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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#28

Beitrag von Rüdiger von S » Sa 9. Feb 2019, 02:50

Das mit dem Platz kriegt man durch optimierte Planung irgendwie hin. Es müssten dann eben die hintersten beiden Bahnsteiggleise um die Kurve geführt werden und eventuell der ganze Bahnhof leicht schräg angelegt und/oder auf vier Gleise reduziert werden. Ich kann dazu bei Bedarf auch einen Plan erstellen.

Als problematischer sehe ich, wenn du den H0-Zügen beim Fahren lange zuschauen möchtest. Das erfordert eine entsprechend lange Strecke, die sich raumtechnisch mit der H0m-Bahn beisst. Prinzipell durchaus umsetzbar, nur fände ich es schade, die betrieblich viel interessantere H0m-Bahn zugunsten von Paradestrecken aufzugeben.

Bist du sicher, dass du mit einer überwiegend aus Paradestrecken bestehenden Anlage langfristig glücklich sein wirst? Es gibt genug Berichte von Leuten, denen ihre Anlage schon vor Fertigstellung zu langweilig geworden ist weil es ausser herumzufahren nichts zu tun gibt. Was jetzt nicht heissen soll, dass ich dir dein Anlagenkonzept ausreden will; wichtig ist einfach, dass du dir selbst über deine Ansprüche im Klaren bist.

Du solltest auch genau testen und dann angeben, was für Mindestradien du einsetzen willst bzw. was für dein Rollmaterial optisch und technisch angebracht ist, und zwar in vier Kategorien: Wendel (innen), Wendel (aussen), Bahnhofsbereich und Streckengleise. Angaben bitte in cm, nicht Rx.

Auch solltest du dir überlegen, ob die Wendel wirklich zweigleisig sein müssen. Prinzipiell kann eine zweigleisige Strecke ja im verdeckten Bereich auf ein Gleis reduziert werden wenn dort keine Zugkreuzungen stattfinden. Gerade bei Automatikbetrieb wäre das eventuell ein probates Mittel, die Grösse der Anlage etwas zu reduzieren.

Noch ein Hinweis: Das Tillig-Elite-Gleissystem beruht auf einem Parallelabstand von 59 mm, das entspricht etwa 5.1 m beim Vorbild. In der Realität ist der Parallelabstand auf vielen SBB-Strecken aber 3.6 m. Für Bahnhöfen gelten üblicherweise 4.5 m aber auch da gibt es Ausnahmen; in Oerlikon sind es der beengten Platzverhältnisse wegen nur 3.8 m. Man kann also ruhig die Weichen kürzen wodurch man sowohl in der Breite als auch in der Länge an Platz gewinnt. Nur im verdeckten Bereich muss man dann aufpassen, dass die Abstände für Zugbegegnungen bei engen Radien ausreichend sind.
Herzliche Grüsse
Rüdiger


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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#29

Beitrag von Harzroller » Sa 9. Feb 2019, 11:26

Dann will ich noch einen alterantiven Vorschlag unterbreiten, welcher nicht so schmalspurlastig ist und etwas mehr Fahrstrecke für die Normalspur bietet.
Nichts spektakuläres, aber für die Raumverhältnisse optimal.
Speziell bleibt viel Raum in der Mitte damit man sich auch bewegen kann.
Der Bahnhof muss natürlich auf den in der Schweiz üblichen Linksverkehr noch angepasst werden.
So hier nun der Vorschlag.

Bild

Von der Strecken führung ist es ein doppelt verschlungenes Oval, also ohne Kehren.
Wenn Kehren gewünscht sind, dann sollten beiden Strecken zusammen geführt werden.
Dazu müsste die Strecke unterhalb des Bahnhofes in der oberen rechten Ecke kehren.

Wie bereits Rüdiger schrieb ist eine Angabe des Radius für die Kehren erforderlich.
Dieser bestimmt die Tiefe der Anlage und die Erreichbarkeit an der Hinterkante liegender Gleise.


Bild

Die andere Strecke müsste dann in diese kreuzeungsfrei eingefädelt werden.
Für einen ausreichenden Abstand für den SBF zu realisieren muss eine komplette Runde um die ganze Anlage vorgesehen werden.
Die linke untere Ecke wurde bewusst eng gestaltet da sich hier der Durchgang (Türöffnung) befindet.
Gruß, Wolfgang


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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#30

Beitrag von Harzroller » Sa 9. Feb 2019, 20:58

Hallo zusammen,
habe mal den Entwurf ohne Kehre in WT umgesetzt.


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Auf Höhe der Tür beträgt die Breite 38cm.


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Zuletzt geändert von Harzroller am Mo 11. Feb 2019, 20:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#31

Beitrag von Rüdiger von S » So 10. Feb 2019, 01:40

Ich bin normalerweise kein Fan von Rundumanlagen aber dieser Plan gefällt mir eigentlich recht gut. Allerdings würde ich den Bahnhof doch auf drei Gleise verkleinern und von der Länge her nur für Regionalzüge auslegen, etwa nach Vorbild Blausee-Mitholz. Wenn man dann noch den H0m-Bahnhof auf die Innenseite verlegt kann man mit recht grosszügigen Radien arbeiten. Es ist ja nicht so, dass es die Anlage irgendwie interessanter macht wenn neben Regionalzügen auch Schnellzüge halten. Eher umgekehrt, da dann regelmässig überholt wird.

Vielleicht kann man den höher gelegenen H0m-Bahnhof auch durch eine verdeckte Wendeschleife ersetzen? Das würde dann an der Stelle die H0-Strecke vertunneln, aber man vermeidet dann zwei Bahnhöfe auf engem Raum und eigentlich soll ja die H0m-Bahn gar nicht im Vordergrund stehen. Wahrscheinlich wäre es dann besser, wenn sich die H0m Bahn im Uhrzeigersinn hochwindet mit Wendeschleife links oben.
Herzliche Grüsse
Rüdiger


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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#32

Beitrag von Harzroller » So 10. Feb 2019, 02:13

Hier nun die Planung mit der Kehre.

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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#33

Beitrag von Harzroller » So 10. Feb 2019, 14:27

Rüdiger von S hat geschrieben:
So 10. Feb 2019, 01:40
Ich bin normalerweise kein Fan von Rundumanlagen aber dieser Plan gefällt mir eigentlich recht gut.

Aus meiner Sicht die beste und platzsparende Lösung, wenn man in der Raummitte Platz schaffen will.
Lichte Weiten zwischen den Anlagenteilen zw. 80 bis 95 cm, nur im Breich der Türöffung wird es enger.
Rüdiger von S hat geschrieben:
So 10. Feb 2019, 01:40
Allerdings würde ich den Bahnhof doch auf drei Gleise verkleinern und von der Länge her nur für Regionalzüge auslegen, etwa nach Vorbild Blausee-Mitholz.

Habe das Ganze mal auf 3 Normalspurgleise im Bahnhof beschränkt.
Rüdiger von S hat geschrieben:
So 10. Feb 2019, 01:40
Wenn man dann noch den H0m-Bahnhof auf die Innenseite verlegt kann man mit recht grosszügigen Radien arbeiten. Es ist ja nicht so, dass es die Anlage irgendwie interessanter macht wenn neben Regionalzügen auch Schnellzüge halten. Eher umgekehrt, da dann regelmässig überholt wird.

Von der Verlegung des HOm-Bahnhofes auf die Innenseite bringt meiner Auffassung nach nicht den gewünschten Effekt, da die Strecke ansteigen muss die Hauptbahn zu queren. Damit wird die Hauptstrecke teilweise verdeckt, dies konnte ich bei meinem Entwurf bis auf ein kleines teilstück vermeiden.
Rüdiger von S hat geschrieben:
So 10. Feb 2019, 01:40
Vielleicht kann man den höher gelegenen H0m-Bahnhof auch durch eine verdeckte Wendeschleife ersetzen? Das würde dann an der Stelle die H0-Strecke vertunneln, aber man vermeidet dann zwei Bahnhöfe auf engem Raum und eigentlich soll ja die H0m-Bahn gar nicht im Vordergrund stehen. Wahrscheinlich wäre es dann besser, wenn sich die H0m Bahn im Uhrzeigersinn hochwindet mit Wendeschleife links oben.
Der zweite Bahnhof ist entfallen, an dessen Stelle ist eine Kehre betreten.
Für einen abwechslungsreichen Betrieb wurde ein zweites Gleis vorgesehen, sodass nicht gleich wieder der selbe Zug auftaucht.

Hier nun zwie Detailbilder vom angepassten Entwurf.
Denke die Bahnhofsein-/ausfahrten wirken harmonisch und auch großzügig.
Hier wurde schon das Maximung herausgeholt.

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Natürlich gibt es auch einen Schwachpunkt in der Planung, das leidige Thema Erreichbarbeit.
Diese ist im Schmalpurbereich suboptimal.

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Einen Tod muss man streben.
Gruß, Wolfgang


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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#34

Beitrag von philk1285 » So 10. Feb 2019, 14:42

Hallo zusammen
Hui, hier ist ja richtig was los in den letzten Tagen. Vielen lieben Dank Rüdiger und Wolfgang für eure Beiträge und Planungen.
:D
@Rüdiger
Rüdiger von S hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 02:50
Das mit dem Platz kriegt man durch optimierte Planung irgendwie hin. Es müssten dann eben die hintersten beiden Bahnsteiggleise um die Kurve geführt werden und eventuell der ganze Bahnhof leicht schräg angelegt und/oder auf vier Gleise reduziert werden. Ich kann dazu bei Bedarf auch einen Plan erstellen.

Als problematischer sehe ich, wenn du den H0-Zügen beim Fahren lange zuschauen möchtest. Das erfordert eine entsprechend lange Strecke, die sich raumtechnisch mit der H0m-Bahn beisst. Prinzipell durchaus umsetzbar, nur fände ich es schade, die betrieblich viel interessantere H0m-Bahn zugunsten von Paradestrecken aufzugeben.

Bist du sicher, dass du mit einer überwiegend aus Paradestrecken bestehenden Anlage langfristig glücklich sein wirst? Es gibt genug Berichte von Leuten, denen ihre Anlage schon vor Fertigstellung zu langweilig geworden ist weil es ausser herumzufahren nichts zu tun gibt. Was jetzt nicht heissen soll, dass ich dir dein Anlagenkonzept ausreden will; wichtig ist einfach, dass du dir selbst über deine Ansprüche im Klaren bist.

Du solltest auch genau testen und dann angeben, was für Mindestradien du einsetzen willst bzw. was für dein Rollmaterial optisch und technisch angebracht ist, und zwar in vier Kategorien: Wendel (innen), Wendel (aussen), Bahnhofsbereich und Streckengleise. Angaben bitte in cm, nicht Rx.

Auch solltest du dir überlegen, ob die Wendel wirklich zweigleisig sein müssen. Prinzipiell kann eine zweigleisige Strecke ja im verdeckten Bereich auf ein Gleis reduziert werden wenn dort keine Zugkreuzungen stattfinden. Gerade bei Automatikbetrieb wäre das eventuell ein probates Mittel, die Grösse der Anlage etwas zu reduzieren.

Noch ein Hinweis: Das Tillig-Elite-Gleissystem beruht auf einem Parallelabstand von 59 mm, das entspricht etwa 5.1 m beim Vorbild. In der Realität ist der Parallelabstand auf vielen SBB-Strecken aber 3.6 m. Für Bahnhöfen gelten üblicherweise 4.5 m aber auch da gibt es Ausnahmen; in Oerlikon sind es der beengten Platzverhältnisse wegen nur 3.8 m. Man kann also ruhig die Weichen kürzen wodurch man sowohl in der Breite als auch in der Länge an Platz gewinnt. Nur im verdeckten Bereich muss man dann aufpassen, dass die Abstände für Zugbegegnungen bei engen Radien ausreichend sind.
Du sprichst da einige wichtige Dinge an. Ich versuche mal alle zu beantworten.
Was das Betriebskonzept betrifft ist das schwierig zu beantworten. Ich habe schon mehrfach festgestellt, dass im Laufe der Zeit die Anforderungen sich verändern. Zur zeit bereit es mir große Freude Betriebsabläufe zu planen und automatisieren, sprich Fahrpläne zu erstellen. Insbesondere auch in der Verbindung mit der H0m (umsteigezeiten für die Reisenden, etc.). Wichtig ist mir auch, das die Strecke nicht einfach ein Rundkurs ist. Entweder eine Abzweigstrecke (Mein Raum lässt dies aber fast nicht zu) oder ein Stück 1-Spur sollte schon vorkommen. Dazu könnt ihr euch auch mal noch meinen letzten Entwurf anschauen.

Was den kleinsten Radius betrifft ist es so, dass meine Fahrzeuge einen Mindestradius von 420mm benötigen. Diesen Radius hab ich bei meinen bisherigen Planungen und meiner vorigen Anlage innen in den Wendeln benutzt. Im sichtbaren Bereich ist es so, dass ich gerne so großzügige Radien wie nur möglich einsetzen wollen würde. Aber mir ist durchaus klar, dass es halt auch stellen gibt, die meinen mindestradius von 420mm nötig machen.

Was ein- oder mehrspurige Wendel betrifft, habe ich ja schon oben geschrieben, dass ich es sogar begrüßen würde, wenn Streckenabschnitte nur einspurig sind. Allerdings sollte die Zufahrt vom /zum Schattenbahnhof nicht einspurig sein, wenn aus allen Strecken in diesen Schattenbahnhof gefahren wird, sonst ist mir die Zugdichte zu wenig.

Bezüglich Gleisabstände, mir persönlich würde der Gleisabstand vom Tillig Elite Gleis ausreichen, aber je vorbildgerechter, je besser. :wink: Ich befürchte einfach, dass man in den Bögen mit den kleinen Radien Probleme mit den langen Reisezugwagen bekommt. Und vor jedem Bogen den Gleisabstand wieder erhöhen, wird halt auch schwierig des glaubhaft darzustellen.
Oerlikon kenn ich ziemlich gut. Jetzt mit deiner Aussage bezüglich der 3,8m macht es auch Sinn, dass da die Schilder mit dem Hinweis „Nur bei gesperrten Gleisen zwischen die Gleise treten“ stehen.

Du hast auch recht was es betrifft mit der betrieblich interessanteren H0m. Allerdings habe ich wie schon erwähnt aktuell 3 Züge für die H0m. Und alles sind/ wären Wendezüge. Wobei bestimmt auch noch der ein oder andere Zug dazu kommt. Für meine H0 habe ich knapp 50 Züge querbeet von Güter- über Reise- und Regionalzüge oder Wendezüge über mehrer Epochen verteilt. Das allermeiste ist Schweizer Rollmaterial, weshalb ich auch gerne eine Anlage in diesem Bereich hätte. Aber prinzipiell darf bei mir fahren, was gefällt.

Gerne darfst du mir auch mal ein Plan erstellen, wenn du Zeit und Lust hast.

@Wolfgang
Harzroller hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 20:58
Hallo zusammen,
habe mal den Entwurf ohne Kehre in WT umgesetzt.


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Auf Höhe der Tür beträgt die Breite 38cm.


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Vielen vielen Dank für die Erste Umsetzung. Prinzipiell gefällt mir das soweit schon ganz gut. Rüdiger hat aber schon ein paar Dinge geschrieben, die ich auch noch angemerkt hätte. Für die H0m eine Wendeschleife an der Stelle und der Bahnhofninsgesamt etwas kürzer. Dann wäre er nicht so dominant. Bezüglich meiner Anforderungen an Betriebskonzept und Radien habe ich ja bereits oben einiges geschrieben. Würdest du mir den Wintrack file zur Verfügung stellen?

Was mich mal noch sehr freuen würde, wenn ihr vllt auch noch etwas zu meinem Planungsentwurf auf der vorigen Seite sagen würdet. Der hatte mir eigentlich auch schon recht gut gefallen. Er hatte sich als Vorbild an den Nordrampen von Gotthard und Lötschberg orientiert.
Aber mit euren Vorschlägen und Anregungen habe ich noch ein paar Ideen mehr wieder bekommen, die ich gerne auch mal noch planerisch umsetzen werde. Außerdem werde ich mal meine Frau noch befragen. So als neutraler Betrachter kommen dann auch nochmal interessante Meinungen zustande. Sie hatte mir auch schon gesagt, möglichst einen kleinen nicht zu dominanten Bahnhof zu bauen, oder sogar auf einen an der H0 Strecke zu verzichten und nur eine kleine Haltestelle zu bauen. Wie ihr also seht, sind mir andere Meinungen und Ideen sehr wichtig. :hammer: Deswegen jetzt schon nochmal vielen Dank.

Jetzt wünsche ich noch einen schönen Sonntag.

Gruß Phil
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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#35

Beitrag von philk1285 » So 10. Feb 2019, 14:51

Jetzt hat sich der Wolfgang grad nochmal dazwischen gequetscht. :D
Harzroller hat geschrieben:
So 10. Feb 2019, 14:27
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Wenn man dann noch den H0m-Bahnhof auf die Innenseite verlegt kann man mit recht grosszügigen Radien arbeiten. Es ist ja nicht so, dass es die Anlage irgendwie interessanter macht wenn neben Regionalzügen auch Schnellzüge halten. Eher umgekehrt, da dann regelmässig überholt wird.
Von der Verlegung des HOm-Bahnhofes auf die Innenseite bringt meiner Auffassung nach nicht den gewünschten Effekt, da die Strecke ansteigen muss die Hauptbahn zu queren. Damit wird die Hauptstrecke teilweise verdeckt, dies konnte ich bei meinem Entwurf bis auf ein kleines teilstück vermeiden.
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Vielleicht kann man den höher gelegenen H0m-Bahnhof auch durch eine verdeckte Wendeschleife ersetzen? Das würde dann an der Stelle die H0-Strecke vertunneln, aber man vermeidet dann zwei Bahnhöfe auf engem Raum und eigentlich soll ja die H0m-Bahn gar nicht im Vordergrund stehen. Wahrscheinlich wäre es dann besser, wenn sich die H0m Bahn im Uhrzeigersinn hochwindet mit Wendeschleife links oben.

Der zweite Bahnhof ist entfallen, an dessen Stelle ist eine Kehre betreten.
Für einen abwechslungsreichen Betrieb wurde ein zweites Gleis vorgesehen, sodass nicht gleich wieder der selbe Zug auftaucht.

Hier nun zwie Detailbilder vom angepassten Entwurf.
Denke die Bahnhofsein-/ausfahrten wirken harmonisch und auch großzügig.
Hier wurde schon das Maximung herausgeholt.

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Natürlich gibt es auch einen Schwachpunkt in der Planung, das leidige Thema Erreichbarbeit.
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Einen Tod muss man streben.
Auf eine ersten Blick gefällt mir das schon sehr gut. :) Könntest du bitte vom unteren Teil des Bahnhofs auch noch den Plan einstellen? Die obere Bahnhofsausfahrt gefällt mir soweit sehr gut. Auch mit den drei Gleisen wirkt er nicht so gedrückt.

Ich werde mir das ganze in den nächsten Tagen nochmal in Ruhe anschauen. Habe grad leider nicht mehr so viel Zeit. Wollte aber noch schnell mich für den nächsten Entwurf bedanken.

Gruß Phil
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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#36

Beitrag von Harzroller » So 10. Feb 2019, 14:53

philk1285 hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 14:53
@Rüdiger: Mit deinem Vorschlag hab ich mal angefangen. Hier das Ergebnis:

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Hallo Phil,
mich würde mal ein 3D-Bild von deinem Entwurf nach Rüdigers Idee interessieren.
Oder die Höhenangaben von der Normal- und Schmalspurbahn.
Gruß, Wolfgang


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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#37

Beitrag von Joak » So 10. Feb 2019, 17:28

Hallo zusammen,

@Rüdiger

tolle Idee :gfm:
Eine sehr gute Umsetzung der Idee
Grüsse
Hauke

Platzmangel ist die Unfähigkeit aus dem Vorhandenen etwas zu erschaffen :redzwinker:

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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#38

Beitrag von Rüdiger von S » Mo 11. Feb 2019, 03:51

philk1285 hat geschrieben:
So 10. Feb 2019, 14:42
Was mich mal noch sehr freuen würde, wenn ihr vllt auch noch etwas zu meinem Planungsentwurf auf der vorigen Seite sagen würdet.
Kannst du bitte einen Plan des aktuellen Standes mit allen sichtbaren Gleisen in einem Bild einstellen? Also so, wie man das von Gleisplänen eben kennt. Die Verteilung der verschiedenen Höhen und Spurweiten auf verschiedene Bilder ist für die Einschätzung des Gesamtplans nicht hilfreich.

Allerdings habe ich wie schon erwähnt aktuell 3 Züge für die H0m. Und alles sind/ wären Wendezüge.
Das ist eine wichtige Information! Wenn alles Pendelzüge sind kann ja auf die Wendeschleife verzichtet werden. Ein oder zwei verdeckte Stumpfgleise am Ende der H0m-Strecke finden fast überall Platz.

Wichtig ist mir auch, das die Strecke nicht einfach ein Rundkurs ist. Entweder eine Abzweigstrecke (Mein Raum lässt dies aber fast nicht zu) oder ein Stück 1-Spur sollte schon vorkommen.
Ein Abzweig ist dann ein Problem, wenn man von dort in den SB kommen muss. Wenn dort aber nur kurze Pendelzüge eingesetzt werden kann ebenso wie bei der H0m-Bahn einfach in verdeckte Stumpfgleise gefahren werden. Da würde sich anbieten, den Bahnhof als Durchgangsbahnhof für Schnellzüge und als Spitzkehrenbahnhof für Regionalzüge auszulegen. Und dann stellt sich die Frage, ob der nur von Schnellzügen benutzte SB überhaupt ein richtiger SB sein muss oder ob vielleicht ein sequentieller Zugspeicher völlig ausreichend ist.

Schematische Gleisplanskizze:

Bild

Als Hauptproblem sehe ich den Wunsch nach viel Fahrstrecke. Da kommt es nun darauf an, was genau dein Ideal ist: Geht es um die insgesamte Länge aller sichtbaren Strecken? Muss nur die zweigleise Strecke lang sein und der Rest ist egal? Oder darf die zweigleisige Strecke auch nur kurz sichtbar sein wenn dafür die eingleise Nebenstrecke im Fokus steht? Hier solltest du deine Vorstellungen noch genauer definieren. So wie ich das sehe könnte z.B. die H0m-Bahn auf den Bahnhof reduziert werden wenn ja zum Fahren die H0-Bahn da ist.

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass beim Vorbild eine zweigleisige Strecke nicht immer zweigleisig genutzt werden kann. Gerade am Gotthard und am Lötschberg gibt es ja alle paar Kilometer einen Gleiswechsel, damit reibungslos im Gleiswechselbetrieb gefahren werden kann wenn mal wieder Gleisarbeiten anstehen oder ein Zug (meistens ein ETR 470) liegengeblieben ist. Das könntest du gut auf der Anlage nachbilden, sogar dynamisch, also an verschiedenen Stellen. Besteht dann überhaupt noch Bedarf an einer abzweigenden eingleisigen Strecke?
Herzliche Grüsse
Rüdiger


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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#39

Beitrag von Harzroller » Mo 11. Feb 2019, 12:45

Hallo Phil,
du wolltest noch die andere Bahnhofsausfahrt sehen.
Hier noch mal der alte Stand, welcher gezeigt wurde.

Bild

Zwischenzeitlich habe ich versucht einen Abzweig zu intergieren, dieses ist aber nur bedingt funktionsfähig.
Natürlich kannst du vom Stumpfgleis die Hauptstrecke befahren, nur leider eben nicht den Abzweig.
Also nur mehr ein Hingucker, der Optik wegen.

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Was Rüdiger zum Gleiswechselbetrieb schrieb habe ich bereits am Anfang der Planung berücksichtigt.
Denn alle Bahnhofsgleise sind für den zweiseitigen Richtungsbetrieb vorgesehen.
Was deinen Schmalpurfahrzeugbestand betrifft so würde ich diesen zwar als gegeben betrachten, aber mir nicht die Option nehmen auch nichtwendezugfähige Züge einzusetzen.
Bei meiner Planung bin ich davon ausgegangen, dass der Schmalspurbahnhof Anfangspunkt der Stecke ist und demzufolge eine Remise und ein Abstellgleis für eine Zugeinheit vorhanden sein muss.
So nun liegt es an dir was du daraus machst.
Gruß, Wolfgang


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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#40

Beitrag von Harzroller » Mo 11. Feb 2019, 18:52

Hallo Phil,
das Ganze jetzt noch mal aufgebohrt - zwei Bahnsteiggleise nutzbar.

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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#41

Beitrag von philk1285 » Di 12. Feb 2019, 11:00

Hallo zusammen

Also vielen lieben Dank an alle Planer, die sich hier so ins Zeug legen. Ich bin begeistert :gfm: :)

@Rüdiger:
Kannst du bitte einen Plan des aktuellen Standes mit allen sichtbaren Gleisen in einem Bild einstellen? Also so, wie man das von Gleisplänen eben kennt. Die Verteilung der verschiedenen Höhen und Spurweiten auf verschiedene Bilder ist für die Einschätzung des Gesamtplans nicht hilfreich.
Werde ich versuchen heut Abend noch einstellen. Bin aktuell wieder am Schaffen und habe hier keinen Zugriff auf mein WinTrack.
Das ist eine wichtige Information! Wenn alles Pendelzüge sind kann ja auf die Wendeschleife verzichtet werden. Ein oder zwei verdeckte Stumpfgleise am Ende der H0m-Strecke finden fast überall Platz.
Ich sage mal so, das wäre die Notlösung. Da muss ich nämlich Wolfgang beipflichten, dass ich mir nicht die Möglichkeit verbauen möchte, einen Nichtwendezug fahren lassen zu können. Es gibt nämlich schon noch den ein oder anderen Wunsch. :wink: Deswegen findest du in meinen bisherigen Plänen auch meisten eine kleine Drehscheibe bei den H0m Bahnhöfen. Da muss dann kein Lokschuppen dabei sein, ein nur die Möglichkeit, eine Lok zu drehen. Das habe ich so schon bei der Dampfbahn Furka Bergstrecke gesehen.
Ein Abzweig ist dann ein Problem, wenn man von dort in den SB kommen muss. Wenn dort aber nur kurze Pendelzüge eingesetzt werden kann ebenso wie bei der H0m-Bahn einfach in verdeckte Stumpfgleise gefahren werden. Da würde sich anbieten, den Bahnhof als Durchgangsbahnhof für Schnellzüge und als Spitzkehrenbahnhof für Regionalzüge auszulegen. Und dann stellt sich die Frage, ob der nur von Schnellzügen benutzte SB überhaupt ein richtiger SB sein muss oder ob vielleicht ein sequentieller Zugspeicher völlig ausreichend ist.

Schematische Gleisplanskizze:

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Als Hauptproblem sehe ich den Wunsch nach viel Fahrstrecke. Da kommt es nun darauf an, was genau dein Ideal ist: Geht es um die insgesamte Länge aller sichtbaren Strecken? Muss nur die zweigleise Strecke lang sein und der Rest ist egal? Oder darf die zweigleisige Strecke auch nur kurz sichtbar sein wenn dafür die eingleise Nebenstrecke im Fokus steht? Hier solltest du deine Vorstellungen noch genauer definieren. So wie ich das sehe könnte z.B. die H0m-Bahn auf den Bahnhof reduziert werden wenn ja zum Fahren die H0-Bahn da ist.
Also wie gesagt, der Abzweig ist ein Wunsch. Wenn das nicht möglich ist, werde ich das verwerfen. Es ist mir ja durchaus bewusst, dass ich die Eierlegende Wollmilchsau in diesem Raum bestimmt nicht realisieren kann. :wink: Aber wie du schreibst, der Abzweig muss nicht zwingend in einen Schattenbahnhof, sondern kann durchaus in einer unterirdischen Stichstrecke enden.
Was die Hauptstrecke betrifft, wäre mir ein "klassischer" Durchgangsschattenbahnhof am liebsten. Aber Stumpfgleise für die Wendezüge ist auch OK. Siehe auch meinen letzten Vorschlag für die Schattenbahnhöfe.
Mit der vielen Fahrstrecke hast du recht. Das wird schon eher schwierig. Wobei viel sichtbare Fahrstrecke muss nicht unbedingt am Stück sein. In den Alpen ist das schon auch möglich, dass man nicht den ganzen Zug sehen kann, sondern die Lok schon wieder in einem Tunnel verschwindet, während der letzte Wagen noch nicht aus dem vorigen Tunnel draussen ist.
Und ja, H0m auf Bahnhof mit ganz wenig Fahrstrecke zu begrenzen ist durchaus eine Option mit der ich mich anfreunden kann. Zum Fahren soll wirklich die H0 Strecke da sein.
Ich möchte auch darauf hinweisen, dass beim Vorbild eine zweigleisige Strecke nicht immer zweigleisig genutzt werden kann. Gerade am Gotthard und am Lötschberg gibt es ja alle paar Kilometer einen Gleiswechsel, damit reibungslos im Gleiswechselbetrieb gefahren werden kann wenn mal wieder Gleisarbeiten anstehen oder ein Zug (meistens ein ETR 470) liegengeblieben ist. Das könntest du gut auf der Anlage nachbilden, sogar dynamisch, also an verschiedenen Stellen. Besteht dann überhaupt noch Bedarf an einer abzweigenden eingleisigen Strecke?
Da hast du recht. Das SIM-Profil am Lötschberg oder mal ein liegengebliebener ETR (mittlerweile sinds ETR 610, Habe damit täglich bei der Arbeit zu tun und es ist keine Seltenheit :wink: Wobei dei Twindexx von Bombardier derzeit schlimemr sind :banghead: :pflaster: ) sind mir durchaus bekannt.
Deswegen, wie oben schon erwähnt. Ein Abzweig ist ein KANN und kein MUSS.

@Wolfgang:
mich würde mal ein 3D-Bild von deinem Entwurf nach Rüdigers Idee interessieren.
Oder die Höhenangaben von der Normal- und Schmalspurbahn.
Da gilt das selbe wie bei Rüdiger, ich versuche es heute Abend bereitzustellen. Kann grad nicht auf mein WinTrack zugreifen.
du wolltest noch die andere Bahnhofsausfahrt sehen.
Hier noch mal der alte Stand, welcher gezeigt wurde.

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Denn alle Bahnhofsgleise sind für den zweiseitigen Richtungsbetrieb vorgesehen.
Was deinen Schmalpurfahrzeugbestand betrifft so würde ich diesen zwar als gegeben betrachten, aber mir nicht die Option nehmen auch nichtwendezugfähige Züge einzusetzen.
Bei meiner Planung bin ich davon ausgegangen, dass der Schmalspurbahnhof Anfangspunkt der Stecke ist und demzufolge eine Remise und ein Abstellgleis für eine Zugeinheit vorhanden sein muss.
So nun liegt es an dir was du daraus machst.
Die Idee den Abzweig so zu integrieren ist natürlich auch super. Vllt kann man die abzweigende Strecke noch soweit ums Eck ziehen und evtl in einem Tunnel verschwinden lassen, dass da ein kurzer Wendezug Platz hat. Dann kann man den mit Zeiten programmieren, dass er passend einfährt und wieder verschwindet.
Gleiswechselbetrieb ist mir durchaus sehr wichtig. Eine wichtige Option um den Betrieb zu beschleunigen. :gfm: Ob jetzt allerdings jede Bahnhofseite einen doppelten Spurwechsel braucht, halte ich mal noch offen. Ich habe in meinem Bedienbereich im Gschäft auch viele Bahnhöfe, die nur einen Spurwechsel pro Seite haben.
Bei der Schmalspurbahn bist du von dem ausgegangen, was ich mir vorstelle. Anfangsbahnhof mit kleiner Remise und evtl ein, zwei Lok-/Kompositions-Abstellgleise. Und ja die Möglichkeit von nichtwendezugfähigen Zügen, würde ich gerne behalten.

Vielen Dank nochmal euch beiden für eure zahlreichen Tipps und Ideen. Jetzt liegt es dann wirklich an mir, was ich daraus mache. So wie Wolfgang es gesagt hat. :!: :wink: Hoffentlich komme ich in den nächsten Tagen nochmal dazu, den einen oder anderen Entwurf umzusetzen. :)

Gruss Phil
Zuletzt geändert von philk1285 am Di 12. Feb 2019, 11:11, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#42

Beitrag von philk1285 » Di 12. Feb 2019, 11:04

Harzroller hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 18:52
Hallo Phil,
das Ganze jetzt noch mal aufgebohrt - zwei Bahnsteiggleise nutzbar.

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Das ist natürlich super, wie du das angebunden hast. Gefällt mir wirklich gut. :gfm: :hammer:
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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#43

Beitrag von Harzroller » Di 12. Feb 2019, 11:23

Hallo Phil,
ich weiß nich wie es hinter der Tür aussieht, ob da Platz wäre für ein Stück ansetzbare Strecke mit einer Pendelautomatik.
Die Strecke im Bogen zu führen, würde auf Kosten der Nutzlänge der Bahnsteiggleise gehen.
Habe im Nordkopf die Weichenvervindung schon geschoben um etwas mehr Streckenlänge heraus zu kitzeln.
Meine Vision ist, dass ein hochwertiger Zug aus 6-Wagen noch bequem am Bahnstein halten kann, wenn dies aus betrieblicher Sicht erforderlich ist.
Ansonsten teile ich die Meinung von Rüdiger, dass planmäßig nur IR-Züge im Bahnhof halt machen.

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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#44

Beitrag von philk1285 » Di 12. Feb 2019, 11:31

Harzroller hat geschrieben:
Di 12. Feb 2019, 11:23
Hallo Phil,
ich weiß nich wie es hinter der Tür aussieht, ob da Platz wäre für ein Stück ansetzbare Strecke mit einer Pendelautomatik.
Die Strecke im Bogen zu führen, würde auf Kosten der Nutzlänge der Bahnsteiggleise gehen.
Habe im Nordkopf die Weichenvervindung schon geschoben um etwas mehr Streckenlänge heraus zu kitzeln.
Meine Vision ist, dass ein hochwertiger Zug aus 6-Wagen noch bequem am Bahnstein halten kann, wenn dies aus betrieblicher Sicht erforderlich ist.
Ansonsten teile ich die Meinung von Rüdiger, dass planmäßig nur IR-Züge im Bahnhof halt machen.

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Hallo Wolfgang

Ich denke, wenn du die Bahnhsteiggleise um 60mm kürzt, sollte ein Pendelgleis noch an die Wand dazwischen passen. Vor der Tür wäre schon noch Platz für ein kurzes Anstückelstück. Das muss ich dann einfach abnehmbar gestalten.
Ausserdem bin ich der Meinung, dass Inter Regios noch halten können in dem Bahnhof. Der restliche Fernverkehr soll ruhig dann durchfahren.

Gruss Phil
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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#45

Beitrag von Rüdiger von S » Di 12. Feb 2019, 12:03

philk1285 hat geschrieben:
Di 12. Feb 2019, 11:00
Mit der vielen Fahrstrecke hast du recht. Das wird schon eher schwierig. Wobei viel sichtbare Fahrstrecke muss nicht unbedingt am Stück sein. In den Alpen ist das schon auch möglich, dass man nicht den ganzen Zug sehen kann, sondern die Lok schon wieder in einem Tunnel verschwindet, während der letzte Wagen noch nicht aus dem vorigen Tunnel draussen ist.
Das mit den Tunneln in den Alpen ist ja klar. Kannst du bitte noch deinen Wunsch nach möglichst viel Fahrstrecke so definieren, dass jeder ganz genau und ohne jeglichen Interpretationsspielraum weiss, was gemeint ist? Ich hatte z.B. gefragt, ob es auf die insgesamte Fahrstrecke ankommt oder auf die Länge der Hauptbahn; die Antwort darauf ist mir immer noch nicht ersichtlich. Nein, bitte nicht diese konkrete Frage beantworten. Bitte wie geschrieben deinen Wunsch nach viel Fahrstrecke exakt und vollumfänglich ausformulieren, sodass sich daraus die Antworten auf alle gestellten und noch nicht gestellten Fragen erschliessen.

Aussagen wie "kann, muss aber nicht" oder "wäre auch OK" sind nicht zielführend. Wenn du es schwierig findest, deine Anforderungen genau zu formulieren, schlage ich vor, dass du eine Prioritätenliste oder ein Lastenheft erstellst. Es ist blöd, wenn hier jemand an einem Plan tüftelt, bei dem A zugunsten von B vernachlässigt wird, und sich später herausstellt, dass du im Zweifelsfall lieber A statt B hättest. Derartige Prioritäten sollten von Anfang an eindeutig kommuniziert werden.

Zurück zur Planung: Wenn auf die Nebenbahn verzichtet wird kann wohl das Maximum an Fahrstrecke herausgeholt werden indem die Hauptbahn als doppelte Kehre (wie bei Wassen oder Blausee-Mitholz) zwischen zwei räumlich getrennten Wendeln angelegt wird. Allerdings resultiert das dann bei einer angenommenen Steigung von 30 ‰ in einer ziemlichen Höhendifferenz (nach meiner Schätzung ca. 35 bis 40 cm) und der Bahnhof müsste wohl auf der obersten Ebene angelegt werden. Da solltest du dir vorher gut überlegen, ob das überhaupt eine Option ist.
Herzliche Grüsse
Rüdiger


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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#46

Beitrag von Harzroller » Di 12. Feb 2019, 12:10

philk1285 hat geschrieben:
Di 12. Feb 2019, 11:31
Vor der Tür wäre schon noch Platz für ein kurzes Anstückelstück. Das muss ich dann einfach abnehmbar gestalten.
Ja, ähnlich wie eine Zugkasette.

So nun zu dem Thema Überholung auf der Schmalspurstrecke, wo du mich per PN angesprochen hast.
Mache es mal hier öffentlich für alle, welche mitlesen.
Lasse einfach mal zwei Bilder sprechen, denke diese sind selbsterklärend.

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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#47

Beitrag von Harzroller » Mi 13. Feb 2019, 16:19

Hallo Phil,
habe dich fast vergessen.
Hier nun der untere Teil des Bahnhofes.

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Irgendwie war ich da auf dem Holzweg, der Abzweig trifft nicht ganz die Türöffnung.
Du hast geschriebn, dass im Vorraum Platz wäre.
Ist ein Wanddurchbruch möglich.
Dann könnte man dort zwei Gleise positionieren für zwei Triebwageneinheiten.
Natürlich sollte das Ganze durch eine durchsichtige Schutzhaube geschützt werden.
Derartiges Material bekommt man im Baumarkt.
Die von dir angedachte Verkürzung der Bahnsteinlänge wäre denkbar, um den Abzweig in einer Kurve im Raum zu führen.
Dies hat zwei Nachteile:
Im Türbereich werden wir breiter und das Bahnhofsgebäude müsste kleiner ausfallen,
oder die Nutzlänge auf der Schmalpurseite müsste gekürzt werden.
Wenn noch Fragen sind melde dich einfach.
Aber ich denke es sollte alles klar sein.
Einziges Problen die zwei aufsteigen Rohre in der Wand, dies wurde nicht so berücksichtigt, da konkrete Maße fehlen.
Solltest du selber prüfen, was da möglich ist oder nicht.
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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#48

Beitrag von Harzroller » Mi 13. Feb 2019, 16:40

Harzroller hat geschrieben:
So 10. Feb 2019, 14:27
Alter Stand
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Neuer Stand
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Hatte ja bereits geschrieben, dass ein Bahnsteiggleis entfallen ist und die Weichenverbindung geschoben wurden, was sicherlich aus den Bildern nicht so deutlich hervor geht.
Hier vollständigerhalber noch mal der GP-Ausschnitt.
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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#49

Beitrag von philk1285 » Fr 15. Feb 2019, 14:49

Hallo zusammen
Jetzt muss ich mich erstmal entschuldigen, dass ich es nicht vorher geschafft habe, mich wieder zu melden. Aber es gibt einfach aktuell noch viel Leben neben der heimischen Modellbahn. :wink:

@Rüdiger: Hier jetzt erstmal wie versprochen der von mir entworfene Plan und zwar nur die sichtbaren Strecken:
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Ich bin auf deine Meinung gespannt. :)
Das mit den Tunneln in den Alpen ist ja klar. Kannst du bitte noch deinen Wunsch nach möglichst viel Fahrstrecke so definieren, dass jeder ganz genau und ohne jeglichen Interpretationsspielraum weiss, was gemeint ist? Ich hatte z.B. gefragt, ob es auf die insgesamte Fahrstrecke ankommt oder auf die Länge der Hauptbahn; die Antwort darauf ist mir immer noch nicht ersichtlich. Nein, bitte nicht diese konkrete Frage beantworten. Bitte wie geschrieben deinen Wunsch nach viel Fahrstrecke exakt und vollumfänglich ausformulieren, sodass sich daraus die Antworten auf alle gestellten und noch nicht gestellten Fragen erschliessen.

Aussagen wie "kann, muss aber nicht" oder "wäre auch OK" sind nicht zielführend. Wenn du es schwierig findest, deine Anforderungen genau zu formulieren, schlage ich vor, dass du eine Prioritätenliste oder ein Lastenheft erstellst. Es ist blöd, wenn hier jemand an einem Plan tüftelt, bei dem A zugunsten von B vernachlässigt wird, und sich später herausstellt, dass du im Zweifelsfall lieber A statt B hättest. Derartige Prioritäten sollten von Anfang an eindeutig kommuniziert werden.
Es tut mir Leid, dass ich scheinbar deine Fragen nicht richtig beantwortet habe. :( Wie heisst es doch so schön, "Er bemühte sich stets". Aber ich möchte es nochmal versuchen. Warum ich immer schreibe, "kann, muss aber nicht", hängt damit zusammen, dass ich mich freuen würde, wenn es dieser Punkt in einen Plan schaffen sollte. Aber wenn es aus Platzgründen oder anderen Gründen nicht passt, bin ich nicht traurig, wenn er nicht da ist. Der Abzweig ist zum Beispiel so ein Fall. Auf die Idee, wie Wolfgang einen Abzweig eingeplant hat, bin ich zum Beispiel noch gar nicht gekommen. Einfach ein kurzes Stumpengleis im Bahnhof und ne Ausfahrt direkt quasi in eine Zugkassette. Mir hat sein Plan aber auch schon ohne diesen Abzweig sehr gut gefallen und ich hatte den Abzweig nicht vermisst. Ich hoffe es ist an diesem Beispiel verständlich geworden, warum ich vieles deswegen nicht so definitiv vorschreibe.
Zur Fahrstrecke: Mit möglichst viel Fahrstrecke mein ich die Hauptbahn. Da soll der meisste Verkehr abgewickelt werden. Ich habe einiges an Güterzügen oder auch Fernreisezüge, die nicht in meinem Bahnhof anhalten werden. Ausserdem bin ich Fan von Anlagen nach dem Hundeknochenprinzip, mit je einem Schattenbahnhof, oder mind. einem Ausweichgleis an den jeweiligen Enden. Ich sehe es sehr gerne, wenn zwei Züge sich auf einer Doppelspur begegnen. Ein kurzes Einspurstück, oder eben die Möglichkeit mit einem Abzweig machen den ganzen Betriebsablauf spannender, weil die Züge nicht einfach nur auf Blockdistanz im Kreis fahren können.
Die H0m soll nur als Randerscheinung auftreten. Minimalistischer Zweigleisiger Endbahnhof mit einem kurzen Stück Strecke und ner versteckten Kehrschleife hatte ich mir da vorgestellt. Wenn sich die Möglichkeit für einen kleinen Schattenbahnhof bietete, umso besser.
Zurück zur Planung: Wenn auf die Nebenbahn verzichtet wird kann wohl das Maximum an Fahrstrecke herausgeholt werden indem die Hauptbahn als doppelte Kehre (wie bei Wassen oder Blausee-Mitholz) zwischen zwei räumlich getrennten Wendeln angelegt wird. Allerdings resultiert das dann bei einer angenommenen Steigung von 30 ‰ in einer ziemlichen Höhendifferenz (nach meiner Schätzung ca. 35 bis 40 cm) und der Bahnhof müsste wohl auf der obersten Ebene angelegt werden. Da solltest du dir vorher gut überlegen, ob das überhaupt eine Option ist.
Was du hier schreibst, entspricht ja eigentlich genau dem, was ich auf der vorigen Seite geplant habe und hier nochmal eingebunden habe. Die Höhendifferenz von 35-40 cm finde ich jetzt nicht so schlimm. 3% Steigung sollte auch kein Problem für meine Züge darstellen. Wenn man im Wendel aussen hochfahren kann, wird ja diese Steigung auch nochmal etwas minimiert. Bahnhof auf de obersten Ebene habe ich auch schon festgestellt, dass das wohl am einfachsten sein wird. Finde ich aber auch OK. So wie Blausee-Mitholz oder Wassen auf der mittleren Ebene wird wohl fast nicht sinnvoll möglich sein. Zumindest habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, die gut aussieht.

Ich hoffe, ich habe auf deine Fragen jetzt gut genug geantwortet und dir ist klar, was ich mir vorstelle. Wenn nicht, gib mir Bescheid, dann versuch ich es nochmal anders zu formulieren, bzw die wichtigsten Sachen aus dem Fragebogen am Anfang des Threads herausschreiben und vllt etwas anders formulieren.

@Wolfgang:
Hallo Phil,
habe dich fast vergessen.
Hier nun der untere Teil des Bahnhofes.

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Irgendwie war ich da auf dem Holzweg, der Abzweig trifft nicht ganz die Türöffnung.
Du hast geschriebn, dass im Vorraum Platz wäre.
Ist ein Wanddurchbruch möglich.
Dann könnte man dort zwei Gleise positionieren für zwei Triebwageneinheiten.
Natürlich sollte das Ganze durch eine durchsichtige Schutzhaube geschützt werden.
Derartiges Material bekommt man im Baumarkt.
Die von dir angedachte Verkürzung der Bahnsteinlänge wäre denkbar, um den Abzweig in einer Kurve im Raum zu führen.
Dies hat zwei Nachteile:
Im Türbereich werden wir breiter und das Bahnhofsgebäude müsste kleiner ausfallen,
oder die Nutzlänge auf der Schmalpurseite müsste gekürzt werden.
Wenn noch Fragen sind melde dich einfach.
Aber ich denke es sollte alles klar sein.
Einziges Problen die zwei aufsteigen Rohre in der Wand, dies wurde nicht so berücksichtigt, da konkrete Maße fehlen.
Solltest du selber prüfen, was da möglich ist oder nicht.
Erstmal vielen Dank für den unteren Teil des Plans.
Ja, die Türöffnung verfehlst du an dieser Stelle leider etwas :D Ein Durchbruch ist an dieser Stelle leider keiner möglich. Aber so, wie ich den Plan jetzt sehe, muss man nicht mal so viel an den Bahnhofsgleisen kürzen, um den Abzweig noch bis zu Türöffnung zu ziehen. Ein etwas engerer Radius sollte da schon fast ausreichen.
Das etwas breiter an der Türe fände ich jetzt nicht so tragisch, aber die Tatsache mit dem Bahnhofsgebäude hatte ich jetzt wiederum nicht bedacht. Das stimmt, dass sieht bald etwas arg gedrungen aus, wenn man da noch etwas mehr staucht.
Bezüglich der Rohre hast du auch recht, da müsste ich wohl noch etwas schieben. Das tut mir leid, die habe ich vergessen einzuzeichnen mit den Massen. Ich habe mal den aktualisierten Raumplan hochgeladen:
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Falls du es nicht lesen kannst. 118cm von der oberen Wand und dann 20cm in die Tiefe und 25cm lang. Ein Gleis würde an der Wand entlang hinter den Rohren durchpassen.

zu deinem Plan habe ich aber auch nochmal eine kleine Anmerkung. Ich würde, wie schon geschrieben, auf folgende Weichenverbindungen im Bahnhof verzichten:
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Wie schon erwähnt kenne ich einige Bahnhöfe, die so konzipiert sind, z.B. Reichenburg, Weesen, Walenstadt, Flums, Mels, um mal ein paar zu nennen. Klar ist dann dass innere Gleis nur von einem Gleis erreichbar, aber das bringt dann direkt wieder einen weiteren interessanten Punkt in den Betriebsablauf. :wink:

Du hattest mich auch mal noch gebeten, den Vorschlag von Rüdiger mit Höhenangaben einzustellen.
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Auch hier hoffe ich, dass es lesbar ist.

Nochmals vielen Dank an alle Planer und Planungshelfer für die vielen Vorschläge und kritischen Fragen. Nur so kommt man auch zu seinen Zielen. :D
Ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen zu beantworten. :wink:

Wünsche jetzt noch nen schönen Freitag und dann ein schönes Wochenende.
Gruss Phil
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Re: kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m

#50

Beitrag von Harzroller » Fr 15. Feb 2019, 15:26

philk1285 hat geschrieben:
Fr 15. Feb 2019, 14:49
Ja, die Türöffnung verfehlst du an dieser Stelle leider etwas :D Ein Durchbruch ist an dieser Stelle leider keiner möglich. Aber so, wie ich den Plan jetzt sehe, muss man nicht mal so viel an den Bahnhofsgleisen kürzen, um den Abzweig noch bis zu Türöffnung zu ziehen. Ein etwas engerer Radius sollte da schon fast ausreichen.
Hallo Phil,
wenn man die einfache Weiche durch eine Innenbogenweiche ersetzt wird braucht es gar nicht so engen Radius um in Richtung Tür zu kommen.
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