Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modellbahnanlagen und Dioramen (alles, was in der Phase vor dem Rohbau an Themen anfällt).
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kleiner Wolf
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#101

Beitrag von kleiner Wolf »

maxpower hat geschrieben: Do 2. Jul 2020, 19:07 Eine weitere Streckenunter- oder überführung finde ich schwierig, da man ja auch irgendwie den Höhenunterschied erreichen muss. Allein für die derzeitige Planung fand ich das schon herausfordernd. Letztlich ergibt sich die derzeitige Lage der Streckenkreuzung durch die maximale Rampenlänge.
Dann lass doch einfach die Regionalstrecke hinter der Hauptstrecke verlaufen dann sparst du dir die Querung.
maxpower hat geschrieben: Do 2. Jul 2020, 19:07 Das mit dem zur Anlagenkante parallelen Streckenverlauf stört mich auch ein wenig. Das ist letztlich auch dem wenigen Platz geschuldet, der sich aus dem Platzbedarf des Zugspeichers ergibt. Wenn ich die geraden Strecken anwinkel, kann ich auf den 70-90 cm sicher weniger parallele Strecken realisieren, aber dann bleibt kein Platz für den kleinen Bahnhof samt Straße und paar Häuschen.
Deine Schattenbahnhöfe haben jede Menge Potential.
Da geht einiges auch in Richtung Nutzlänge.
Größtes Manko deiner Planung die der Durchgang vo 50 cm zwischen den beiden Anlagenteilen.

Warum stellst du nicht einfach die WT-Datei zur Verfügung, dann könnte man die Optimierungen/Anpasssungen gleich einfügen.
Gruß
Roland

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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#102

Beitrag von maxpower »

Roland,

ich habe ein Lösung für die weitere Querung gefunden: die Nebenstrecke ist ja im unteren Zugspeicher sowieso erhöht. Sie kann diese Höhe ja beibehalten und nach dem rechten Bogen die Hauptstrecke oberhalb dieser queren. Den kleinen Bhf würde ich auch entsprechend erhöht planen.
Die Hauptstrecke plane ich auch mal etwas schräger aus (von links unten nach rechts oben).
Werds aber diese Woche nicht schaffen, danach aber.

Gruß
Max
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kleiner Wolf
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#103

Beitrag von kleiner Wolf »

Hallo Max,
schau mal in dein Postfach.
Gruß
Roland

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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#104

Beitrag von maxpower »

Soooo,

nach der vermutlich weit verbreiteten Sommerpause habe auch ich jetzt wieder mehr Zeit mich wieder mit dem Thema der Anlagenplanung zu befassen. Nach vielen nützlichen Tipps habe ich in den letzten Tagen mit WT fleißig weitergeplant. Dabei konnte ich folgende Punkte umsetzen:
  • große Kurvenradien
  • Realisierung des Berührungsbahnhofs (platzsparend) mit Wechselmöglichkeit zwischen den Strecken
  • Umsetzung des Wechsel von Rechts- auf Linksverkehr (von rechts oben kommend)
  • eine etwas dynamischere Nebenstreckenführung (mit Unterquerung der Hauptstrecke)
  • teils doppelstöckige Konzeption beider Zugspeicher
  • Verbreiterung des Durchgangsraumen zwischen den Anlagenhälften
  • Realisieren des kleinen Bundeswehr-Depots für den Lazarettzug

Kern der Planung war das Höherlegen des großen Bahnhofs auf 10 cm, sodass im Verlauf nach rechts eine Strecke nach oben und ein nach unten verlaufen kann, um so den Zugspeicher doppelstöckig machen zu können.

Auch kann so im Streckenverlauf nach links die Nebenstrecke abfallen um später die Hauptstrecke zu unterqueren.

Die Hauptstrecke selber kann direkt nach dem Bahnhof weiter anteigen und nach der Überquerung der Nebenstrecke den Wechsel von Rechts- auf Linksverkehr vollführen. Das überquerende Gleis (für die Züge aus Fahrtrichtung großer Bhf gegen den Uhrzeigersinn) fällt nach der Querung auf einem Viadukt wieder ab (konnte ich in WT nicht so schön umsetzen, das Prinzip wird aber klar).

Der Kurvenbereich rechts unten ist verdeckt. Der dortige Streckenverlauf bietet auch hier die Möglichkeit durch steigende bzw. abfallende Streckenführungen (max. +/- 2,7 %) einen Zugspeicher auf zwei Ebenen zu realisieren.

Hier mal ein paar Bilder:

Gleisplan der kompletten Anlage (mit Zugspeicher)
Bild

3D-Ansicht von rechts
Bild

3D-Ansicht von links
Bild

3D-Ansicht Bahnhöfe
Bild

3D-Ansicht Wechsel Rechts-Links-Verkehr
Bild


Über Euer fachmännisches, kritisches und konstruktives Feedback würde ich mich wie immer sehr freuen! :D

Fragen beantworte ich gerne und auch die WT-Datei kann ich auf Nachfrage gerne teilen.

Gruß
Max
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#105

Beitrag von maxpower »

Moin,

ich hab nochmal überlegt, ob die Anlage wegen der offenen Zugspeicher nicht doch zu groß wird. Sollte ich vielleicht doch meine Vorbehalte gegen einen SBF verwerfen?

Ich meine der Platz für meine Planung ist ja da, die Zugspeicher aber unter die Anlage zu legen würde aber trotzdem Platz sparen und Freiraum für mehr Gestaltung oben eröffnen...

Was meint Ihr?


Gruß
Max

Atlan
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#106

Beitrag von Atlan »

Hallo Max,

ich persönlich würde es vorziehen, den Schattenbahnhof unterirdisch zu realisieren. Was du mit dem Mehr an Platz dann machst, steht auf einem anderen Blatt.
Aber wenn ich mir deinen Glesplan so ansehe, würde ich in Betracht ziehen, die Bahnhöfe nicht alle parallel zur Anlagenkante verlaufen zu lassen. Ich finde, wenn die etwas schräg zur
Anlagenkannte verlaufen - und sei es nur wenige Grad - sieht das besser aus. Wenn Du den Plan deswegen nicht wieder ändern möchtest, bestünde ja auch die Möglichkeit, die Anlagenkanten
etwas zu verändern. Dadurch wirkt die Anlage weniger "aufgeräumt" - finde ich zumindest. :)

Gruß
Manni
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histor
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#107

Beitrag von histor »

Moin Max,
Wechsel von Links- zu Rechtsverkehr mittels Brücke hat schon was. Am unteren Ende der Anlage würde ich die zweigleisige Strecke weiter sichtbar lassen und somit die Zufahrt zum Schattenbahnhof nicht von rechts, sondern von links anordnen. Ansonsten hast du relativ wenig sichtbare Strecke.

BernhardB
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#108

Beitrag von BernhardB »

maxpower hat geschrieben: Do 5. Nov 2020, 20:13ich hab nochmal überlegt, ob die Anlage wegen der offenen Zugspeicher nicht doch zu groß wird. Sollte ich vielleicht doch meine Vorbehalte gegen einen SBF verwerfen?

Ich meine der Platz für meine Planung ist ja da, die Zugspeicher aber unter die Anlage zu legen würde aber trotzdem Platz sparen und Freiraum für mehr Gestaltung oben eröffnen...

Was meint Ihr?
Es kommt drauf an... die Anlage ist so schon ein großes Projekt. Aber Du wirst bald zum Fahren kommen. An einer ausgedehnten U-Bahn baust Du je nach Zeit und Motivation mehrere Jahre, bis Du überhaupt zur sichtbaren Ebene kommst. Es gibt hier oft solche Planungen, aber sehr selten einen folgenden Bauthread, in dem die Anlage betriebsfähig wird.

Wird sie doch fertig, sind die unterirdischen Abstellbahnhöfe oft schlecht zugänglich, und Züge mit insgesamt fünfstelligem Wert stehen versteckt, wartend auf ihren oft nur wenige Sekunden dauernden Auftritt auf einer "Paradestrecke". In offenen Zugspeichern hast Du Deine Schätze vor dir, sie bilden auch ein Display, eine Präsentation für Deine Sammlung. Und sie sind letztlich auch Bahnhöfe, stellen Ziele außerhalb der gestalteten Anlage dar, können entsprechend mit bespielt werden.

Grüße,
Bernhard
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#109

Beitrag von maxpower »

Moin,

danke für Euer Feedback!
Atlan hat geschrieben: So 8. Nov 2020, 10:22 Aber wenn ich mir deinen Glesplan so ansehe, würde ich in Betracht ziehen, die Bahnhöfe nicht alle parallel zur Anlagenkante verlaufen zu lassen. Ich finde, wenn die etwas schräg zur Anlagenkannte verlaufen
Ich tüfftel daran mal ein wenig rum. Das Hauptproblem ist, dass ich im Grunde nur 80 cm Anlagentiefe habe und sobald man bei der Länge der Anlage eine Strecke nur um wenige Grad verändert, man zwangläufig der anderen Strecke ins Gehege kommt. Vielleicht bekomme ich es mit der Variation der Plattenkante etwas "unaufgeräumter" hin.


histor hat geschrieben: So 8. Nov 2020, 10:43 Am unteren Ende der Anlage würde ich die zweigleisige Strecke weiter sichtbar lassen und somit die Zufahrt zum Schattenbahnhof nicht von rechts, sondern von links anordnen. Ansonsten hast du relativ wenig sichtbare Strecke.
Du meinst ich sollte die Kurve rechts unten sichtbar lassen?
Ich hatte schonmal überlegt, dass man einen Teil des oben gelegenen Zugspeichers (am unteren Anlagenteil) ggf. sogar komplett sichtbar lässt, somit würde man zumindest die Nebenbahn sogar noch zurückfahren sehen.


BernhardB hat geschrieben: So 8. Nov 2020, 11:19 In offenen Zugspeichern hast Du Deine Schätze vor dir, sie bilden auch ein Display, eine Präsentation für Deine Sammlung. Und sie sind letztlich auch Bahnhöfe, stellen Ziele außerhalb der gestalteten Anlage dar, können entsprechend mit bespielt werden.
Wie bei der oberen Antwort schon angedeutet kann ich sogar mal probieren Teile der Zugspeicher mit in den gestalteten Teil der Anlage einzubeziehen. Ich denke mal drauf rum.


Gruß
Max
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histor
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#110

Beitrag von histor »

maxpower hat geschrieben: Mo 9. Nov 2020, 15:00 Du meinst ich sollte die Kurve rechts unten sichtbar lassen?
Ich hatte schonmal überlegt, dass man einen Teil des oben gelegenen Zugspeichers (am unteren Anlagenteil) ggf. sogar komplett sichtbar lässt, somit würde man zumindest die Nebenbahn sogar noch zurückfahren sehen.
Ich dachte eher, den Schattenbahnhof zu spiegeln, so dass die Zufahrt nicht rechts, sondern links ist. Dadurch kann die Kurve rechts sichtbar bleiben und noch ein Stück Strecke am unteren Rand, bevor es dann links in den Schattenbahnhof geht.
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#111

Beitrag von maxpower »

histor hat geschrieben: Mo 9. Nov 2020, 15:10 Ich dachte eher, den Schattenbahnhof zu spiegeln, so dass die Zufahrt nicht rechts, sondern links ist. Dadurch kann die Kurve rechts sichtbar bleiben und noch ein Stück Strecke am unteren Rand, bevor es dann links in den Schattenbahnhof geht.
Hallo Horst,

habe das jetzt mal wie folgt umgesetzt:
  • Hauptstrecke und Nebenstrecke ziehen sich über die Kurve und verschwinden dann erst im Tunnel.
  • Zudem konnte ich ein Abstellgleis einplanen.
Bild

  • Die Nebenstrecke überquert unverändert nicht sichtbar die Hauptstrecke und erscheint nun auf einem Höhenrücken erneut im Sichtfeld
Bild

  • Danach verschwindet die dort verlaufende Strecke wieder im Tunnel gefolgt vom höhergelegenen Zugspeicher
Ich bin sehr zufrieden, danke für den tollen Input!


Gruß
Max
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#112

Beitrag von maxpower »

So,

nun habe ich auch die Überwerfung der Hauptstrecke (Wechsel Rechts-Linksverkehr) umgedreht, sodass man beim Blick auf die Anlage mehr von der Strecke sehen kann. Man sieht nun im Grunde 4 Gleise - von oben nach unten:
  • Nebenstrecke auf Höhenrücken
  • Hauptstrecke (Züge im Rechtsverkehr, Höhe verlierend von rechts kommend, auf Linksverkehr wechselnd durch Unterquerung des Gegengleises)
  • Hauptstrecke (Züge im Linksverkehr, Höhe gewinnend (3% Steigung), von links kommend auf Rechtsverkehr wechselnd durch Überquerung des Gegengleises)
  • Nebenstrecke (nach links in den kleinen Bahnhof einlaufend)

Das wäre der Gleisplan,
Bild

dies die momentane Überquerung der Nebenstrecke durch die Hauptstrecke,
Bild

dies die Überwerfung der Hauptstrecke
Bild

und dies das Abfallen/Ansteigen der Strecke nach/vor der Überwerfung.
Bild


Gruß
Max
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#113

Beitrag von maxpower »

Moin,

ich denke immer noch drauf rum, Teile des Zugspeichers irgendwie in den sichtbaren Anlagenteil zu integrieren. Wenn die Züge schon parken, können sie dies ja auch dort machen, wo man sie sieht und die Teil des Anlagenkonzeptes sind - so wie bei einer Abstellgruppe. Dazu habe ich ein paar Fragen:
  • Wie lange stehen Züge in der Realität dort? Halten die da nur kurz oder bleiben die länger?
  • Warum stehen die überhaupt dort?
  • Sind die in der Regel vor großen Bahnhöfen oder Industrieanlagen oder auch mal daneben?

Ich würde ggf. auch den großen Bahnhof etwas verkleinern und das Bw-Depot wegrationalisieren. An dem Überwerfungsbauwerk zum Wechsel Rechts-Linksverkehr sowie der Nebenbahn würde ich gerne festhalten.


Grüße
Max
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#114

Beitrag von ET 65 »

Hallo Max,

diese Frage kannst Du Dir selbst beantworten, wenn Du einmal überlegst, wieviel Züge wochentags im Berufsverkehr und - im anderen Extremfall - an Feiertagen zur gleichen Uhrzeit benötigt werden?

Das Abstellen macht nur an den Orten Sinn, von wo aus keine großen Wege zum Einsatzbahnhof zurückzulegen sind.
Deshalb sind auch in den S-Bahn-Netzen an den Wendebahnhöfen Abstellgruppen vorhanden, in denen die nicht benötigten Züge vorgehalten werden. Ein schönes Beispiel ist hier der Großraum Stuttgart mit den Endbahnhöfen des Netzes (Plochingen, Schorndorf, Backnang, Marbach, Bietigheim-Bissingen, Weil der Stadt).

Gruß, Heinz
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#115

Beitrag von maxpower »

Hallo Heinz,

macht man denn auch Unterschiede zwischen Abstellgruppen für gerade nicht verkehrende Personenzüge und Güterzügen, oder sind die gemischt?

Ich hatte im Kopf, eine Abstellgruppe insbesondere für meine Güterzüge zu planen, während der Personenverkehr weiter zwischen den Zugspeichers hin- und herfährt. Die Frage wäre hier eben, was ich ggf. bei der Realitäts-nahen Planung für eine Güterzugabstellgruppe beachten muss.

Neben dem Bahnhofsgelände (also parallel zu den haltenden Personenzügen) oder dem Bahnhof vor oder nachgelagert - wo sind die meistens?

Ich bilde ja auch eine Grenzregion nach, ich weiß jedoch nicht, ob man vor oder hinter Landesgrenzen Abstellgruppen braucht, oder ob die nur in Verbindung mit großen Industrieanlagen auftauchen.

Gruß
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#116

Beitrag von ET 65 »

maxpower hat geschrieben: So 22. Nov 2020, 13:30... macht man denn auch Unterschiede zwischen Abstellgruppen für gerade nicht verkehrende Personenzüge und Güterzügen, oder sind die gemischt? ...
Hallo Max,

Personen- und Güterzüge haben nach meinem Wissen getrennte Abstellgruppen. War zumindest in Stuttgart so.

Güterwagen, die nicht benötigt werden, sind irgendwo abgestellt, wo sie nicht im Weg rumstehen. Das kann auf stillgelegten Streckenästen oder auch in nicht mehr für den Regelverkehr genutzten Ausweichgleisen erfolgen.
Mit dem Rückbau der nicht mehr benötigten Gleise in den Bahnhöfen fallen aber auch immer mehr Abstellmöglichkeiten für ganze Garnituren weg.

Verschiebebahnhöfe dienen nur der Zusammenstellung von Güterzügen sowie dem Verteilen aber nicht dem Abstellen von Güterwagen.

maxpower hat geschrieben: So 22. Nov 2020, 13:30... Ich bilde ja auch eine Grenzregion nach, ich weiß jedoch nicht, ob man vor oder hinter Landesgrenzen Abstellgruppen braucht, oder ob die nur in Verbindung mit großen Industrieanlagen auftauchen. ...
Wie das in der Grenzregion aussah oder aussieht, kann ich Dir mangels Wissen nicht sagen.

Gruß, Heinz
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#117

Beitrag von maxpower »

Moin,

ich hab jetzt den großen Bahnhof etwas verändert (zwei Durchfahrtsgleise entfernt) und parallel dazu eine kleine Abstellgruppe (gelb) für Güterzüge geplant. Diese kann von beiden Fahrtrichtungen aus angefahren werden (wenn der Zug von rechts kommt, dann unter Kreuzung des Gegengleises), da im Bahnhofsvorfeld die entsprechenden Weichenstraßen vorhanden sind (bin mir nicht sicher ob die so heißen).
Bild

Weiterhin bleibt die Möglichkeit vorhanden, dass Züge zwischen der Hauptstrecke (rot) und der Nebenstrecke (grün) wechseln können.

Mit dieser Planung kann die restliche Streckenplanung beibehalten werden. Ein paar Detailänderungen pflege ich die Tage mal ein.

Gruß
Max

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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#118

Beitrag von BernhardB »

Der Bahnhof ist so harmonischer und durch die Güterzug-Wartegleise betrieblich interessanter für den Fahrdienstleiter. Wenn es irgendwie geht, würde ich diese Wartegleise verlängern, denn beim Vorbild sind Güterzüge länger als Reisezüge, was auch für die Gleise gilt.

Grüße,
Bernhard
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#119

Beitrag von lernkern »

Tag.

Ich würde mir überlegen, an der Abstellgruppe noch Ziehgleise anzuordnen. So wie es jetzt ist, muss man jedesmal aufs Streckengleis ausziehen, wenn man einen paar Waggons rangieren möchte. Wobei ich zugeben muss, dass ich den Thread nicht gelesen habe, also nicht weiß, ob du das willst. Trotzdem, das fiel mir halt so auf.

Gruß

Jörg
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Re: Deutsch-Belgisches Grenzgebiet - Konzeption einer H0-Anlage

#120

Beitrag von maxpower »

lernkern hat geschrieben: Mi 25. Nov 2020, 02:29 Tag.

Ich würde mir überlegen, an der Abstellgruppe noch Ziehgleise anzuordnen. So wie es jetzt ist, muss man jedesmal aufs Streckengleis ausziehen, wenn man einen paar Waggons rangieren möchte. Wobei ich zugeben muss, dass ich den Thread nicht gelesen habe, also nicht weiß, ob du das willst. Trotzdem, das fiel mir halt so auf.

Gruß

Jörg
Hallo Jörg,

rangiert werden soll eher nicht. Die Abstellgruppe dient lediglich zum Parken von Güterzügen, die mehr oder weniger auf der Durchreise sind.
Neben der Abstellgruppe habe ich nun auch noch einen E-Lokschuppen und ein kleines Bundeswehrgelände eingeplant. Dort wird es ein Ziehgleis geben, um den dort abgestellten Lazarettzug aus dem Depot zu kriegen. Gleisplan folgt demnächst.

Gruß
Max
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