BAUBEGINN - DRG Anlage - erste Gleise sichtbare Ebene

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modellbahnanlagen und Dioramen (alles, was in der Phase vor dem Rohbau an Themen anfällt).
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Bubanst
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BAUBEGINN - DRG Anlage - erste Gleise sichtbare Ebene

#1

Beitrag von Bubanst » Mi 28. Mai 2014, 20:30

Liebe Stummies,

Man hat mir nun endlich mehr Platz für meine MoBa zur Verfügung gestellt. Die neue Anlage soll insbesondere authentischer in Epoche 2 dargestellt werden und ein SBH gebaut werden. Kern der Anlage soll die 2 gleisige Hauptstrecke (mit möglichst viel sichtbarer Strecke) mit dem BW werden. Außerdem möchte ich auch meine kleineren Nebenbahnloks, möglichst auf einer kleineren separaten Strecke, bewegen.
Für Eure Tipps, Anregungen und Vorschläge danke ich im Voraus!

1. Wünsche und Anforderungen an deine Anlage:
1.1 In welcher Region (Gegend, Landschaft) ist deine Modellbahn angedacht?
Mittelgebirge, Sachsen, Erzgebirge
1.2 An welche Motive hast du gedacht (Stadt/Land, Industrie, Bw, Landwirtschaft etc.)? Hauptbahn oder Nebenbahn?
2 gleisige Hauptstrecke mit kleinem BW, Nebenstrecke

1.3 Welche Fahrzeuge sollen auf deiner Anlage fahren?


Schlepptenderloks auf der Hauptstrecke (Baureihen 01, 03, 05, 06, 18, 19, 38, 39, 41, 42, 43, 44, 45, 52, 53, diverse VT und SVT)
Kleinere Schlepptenderloks und Tenderloks auf der Nebenstrecke (Baureihen 64, 74, 75, 78, 89, 94, 96, 98)
1.4 In welchem Zeitraum/welcher Epoche soll deine Anlage angesiedelt sein?
Epoche II, etwa um 1935
1.5 Welche(n) Bahnhofstypen bevorzugst du (Durchgangsbahnhof, Endbahnhof, Spitzkehre, Abzweigebahnhof)?
Ich würde auf der Hauptstrecke auf einen sichtbaren Bahnhof verzichten. Der Bahnhof soll unter der Anlage als SBH umgesetzt werden. Kern soll hier das BW bilden. Die Züge sollen aber z.B. Über Blockstellenhäuschen zum halten gebracht werden können.
Für die Nebenbahn bietet sich wahrscheinlich ein kleiner Kopfbahnhof am ehesten an.
1.6 Gibt es bestimmte Gebäude, Hochbauten, andere Besonderheiten, die auf die Anlage sollen?
BW mit großer Fleischmann Drehscheibe und Behandlungsanlagen
Ein größeres Brückenbauwerk (regional typisch)
Einen Schattenbahnhof, der über eine Gleiswendel erreicht werden könnte.
1.7 Welche von den genannten Wünschen sind ein unbedingtes Muss, welche sind verhandelbar?
Das sind bereits die Mindestanforderungen.
1.8 Gibt es im Internet publizierte Gleispläne, die dir gefallen haben und die in deine gewünschte Richtung gehen? Gibt es erste Ideenskizzen von dir, die deine Antworten anschaulicher machen können?


2. Konkrete Rahmenbedingungen:
2.1 Welche Fläche steht dir zur Verfügung? (Raum? Raumecke? temporäre Aufstellfläche? Bücherregal?)
--> siehe [Anleitung] Erstellen einer Raumskizze mit Inkscape

Raum
Bild

Grundriss der Anlage
Bild

2.2 Gibt es eine bevorzugte Anlagenform (U, L, Zungenform, Rechteck, Rundum-Anlage, An-der-Wand-entlang)?
Ein sehr flaches U, sodass möglichst alles noch "bequem" erreichbar ist.
2.3 Zu welcher Spurweite tendierst du? (diese Frage hängt naturgemäß eng mit der Frage nach dem verfügbaren Platz zusammen) Bevorzugst du ein bestimmtes Gleissystem ? (steile Weichen oder schlanke Weichen?) Normalspur oder Schmalspur oder eine Mischform?
Spur H0
Tillig Elite Gleis
Möglichst schlanke Weichen, Keine EW2 Weichen
Die Nebenbahn kann auch oder zusätzlich als Schmalspur ausgeführt sein
2.4 Gibt es bestimmte technische Bedingungen? Mindestradius, maximale Steigung, Eingrifftiefe oder Eingrifflöcher? Sollen Teile oder die ganze Anlage demontierbar sein?
Mindestradius r3 (ca. 48 cm) auf der Hauptstrecke
Auf der Nebenbahn kein Mindestradius

Maximale Steigung
Hauptstrecke <3%
Auf der Nebenstrecke sind auch größere Steigungen möglich

Die Anlage soll aus 4 zerlegbaren Modulen bestehen (z.B. Gleiswendel, 2 Schmale Module, 1 Wendemodul)

Die Gleiswendel soll zur Wartung und unfallbehebung von innen hohl sein, gegebenenfalls soll eine wartungsluke integriert werden.
2.5 Steuerung: Wie möchtest du die Fahrzeuge betreiben (analog, digital)? Wie sollen Signale, Weichen etc. gesteuert werden (analog, digital, PC)?
Die Anlage soll komplett digital betrieben werden, u.a. Mit Lenz ABC Bremsstrecken und Modulen, ohne PC. Die schattenbahnhofsteuerung soll automatisch erfolgen.
Zum Einsatz kommen die Z21 mit Multimaus und Tablet. Analoge Steuerung von Weichen und Funktionen soll auch analog möglich sein.

3. Weitere Informationen
3.1 Was reizt dich besonders an deinem Vorhaben? (Rangieren, realistischer Fahrbetrieb nach Fahrplan, lange Züge fahren sehen, Konstruieren und Bauen, Landschaftsgestaltung ... oder?)
Ich möchte gern möglichst authentische Züge fahren lassen. Loks im BW behandeln und diese dann neu vor die Züge spannen (z.B. Im SBH). Epochengerechte Gestaltung.
3.2 andere relevante Informationen (Einzelspieler, mehrere Mitspieler, sonstige Besonderheiten)
1-2 Spieler,
Zuletzt geändert von Bubanst am So 7. Sep 2014, 17:19, insgesamt 3-mal geändert.
Grüße Kay

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DB-IV-Proto87
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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#2

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Do 29. Mai 2014, 10:50

Hallo Kay,

wegen des Fensters dürfte der Ansatz mit einem "echten Multideck" scheitern. Bei Deiner weisen Motivbeschränkung sehe ich folgende Möglichkeit:

Paradestrecke auf der unteren Ebene als "klassischer" zweigleisiger "Kreis" mit per Wendeln zu erreichendem tiefliegendem Schattenbahnhof.

Oben kommt Dein Groß-Bw in Vorortlage hin, dessen Anbindung an den gedachten benachbarten Hauptstreckenknoten unter einer querenden Straßenbrücke oder einer angedeuteten Rampe eines Überwerfungsbauwerks "verschwindet". Daneben liegt der kleine Bahnhof der Nebenlinie ohne große Zugbildungsaufgaben. Dieser ist natürlich auch zumindest auf einer Seite mit der "großen weiten Welt" zu verbinden. Dazu sollte (gemeinsam mit dem Bw) eine rückseitige Rampe reichen, die dann in einen der beiden Wendel mündet.

Alternativ könnte ich mir angesichts des gewählten Zeitabschnitts und des Fahrzeugparks auch einen aus strategischen Gründen ausgebauten kleinen Bahnknoten mitten im "Nirgendwo" vorstellen, der Umgehungszwecken dient und deshalb eine große Wendedrehscheibe bekommen hat. Dann wären doch (fast) alle Themen mit einem Schlag umsetzbar. Ein gutes Beispiel dafür wäre (wenn auch aus dem Wesertal) Wehrden, wobei natürlich nur eine angelehnte/ausschnittsweise Umsetzung in Frage käme.

Grüße aus Nürnberg,

Alexander


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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#3

Beitrag von Hellas » Do 29. Mai 2014, 12:21

Moin Kay,

bevor die große Planung losgeht noch eine Frage. Der Schreibtisch vor der Tür ist extrem praktisch. Schublade steht auf, Tür geht auf und beides ist im Dutt. Auch aus Platzgründen für deine Anlage: Kannst du den Schreibtisch nicht irgendwie in das Regal integrieren?

Michi

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#4

Beitrag von Bubanst » Do 29. Mai 2014, 22:35

Hellas hat geschrieben:Moin Kay,

bevor die große Planung losgeht noch eine Frage. Der Schreibtisch vor der Tür ist extrem praktisch. Schublade steht auf, Tür geht auf und beides ist im Dutt. Auch aus Platzgründen für deine Anlage: Kannst du den Schreibtisch nicht irgendwie in das Regal integrieren?

Michi
Hallo Michi,

der Schreibtisch hat keine Schubladen und ist auch eher als Basteltisch gedacht. Schubladen lasse ich eigentlich auch nicht offen stehen, sollte ich welche haben.
Grüße Kay

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#5

Beitrag von Bubanst » Do 29. Mai 2014, 22:39

DB-IV-Proto87 hat geschrieben:Hallo Kay,

wegen des Fensters dürfte der Ansatz mit einem "echten Multideck" scheitern. Bei Deiner weisen Motivbeschränkung sehe ich folgende Möglichkeit:

Paradestrecke auf der unteren Ebene als "klassischer" zweigleisiger "Kreis" mit per Wendeln zu erreichendem tiefliegendem Schattenbahnhof.

Oben kommt Dein Groß-Bw in Vorortlage hin, dessen Anbindung an den gedachten benachbarten Hauptstreckenknoten unter einer querenden Straßenbrücke oder einer angedeuteten Rampe eines Überwerfungsbauwerks "verschwindet". Daneben liegt der kleine Bahnhof der Nebenlinie ohne große Zugbildungsaufgaben. Dieser ist natürlich auch zumindest auf einer Seite mit der "großen weiten Welt" zu verbinden. Dazu sollte (gemeinsam mit dem Bw) eine rückseitige Rampe reichen, die dann in einen der beiden Wendel mündet.

Alternativ könnte ich mir angesichts des gewählten Zeitabschnitts und des Fahrzeugparks auch einen aus strategischen Gründen ausgebauten kleinen Bahnknoten mitten im "Nirgendwo" vorstellen, der Umgehungszwecken dient und deshalb eine große Wendedrehscheibe bekommen hat. Dann wären doch (fast) alle Themen mit einem Schlag umsetzbar. Ein gutes Beispiel dafür wäre (wenn auch aus dem Wesertal) Wehrden, wobei natürlich nur eine angelehnte/ausschnittsweise Umsetzung in Frage käme.

Grüße aus Nürnberg,

Alexander
Hallo Alexander,

Danke für die interessanten Anregungen.
Ich werde die Tage mal versuchen einen ersten Gleisplan zu entwerfen.
Der 2. Vorschlag klingt auch sehr interessant. Gibt es da ein paar Bilder oder Gleispläne von solchen Anlagen. Ich kann mir zwar ungefähr eine Vorstellung davon machen, aber habe keinen richtigen Ansatz daraus einen Gleisplan zu konstruieren.
Grüße Kay

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#6

Beitrag von Bubanst » Fr 30. Mai 2014, 19:02

Hallo Stummies,

Ich habe mich heute mal hingesetzt und versucht einen optimalen Schattenbahnhof auf der verfügbaren Fläche zu konstruieren. Die Randbedingungen waren hierbei:

Minimaler Radius 42 cm
Minimale nutzbare Gleislänge 160 cm
Zum Einsatz kam auch die Tillig EW2 (hat da jemand mit Erfahrung?)
Zwischen dem mittleren und rechtem Modul soll später eventuell noch ein weiteres Modul Platz finden.
Die Gleiswendel habe ich auf Grund des größeren Radius auf das Linke Modul platziert.
Die beiden äußeren Module werden zur Wartung von innen zugänglich sein.

Bild

Bild

Im sichtbaren Bereich habe ich noch keine richtige Idee, wo ich die DS anordnen soll.
Position A,B oder C?
Als Nebenbahn hatte ich an eine Steilstrecke gedacht, die die Hauptstrecke über ein Viadukt/Brücke überquert und in der "Bergstation" Holz, Schotter oder andere mineralische Rohstoffe holt sowie auch mal ein paar Touristen mit in die Berge nimmt.

Bild

Ein paar weiterführende Tipps und Vorschläge wären sehr hilfreich.


Das Fenster und die Heizung sollen erstmal nicht besonders berücksichtigt werden.
Grüße Kay

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#7

Beitrag von DB-IV-Proto87 » So 1. Jun 2014, 11:02

Hallo Kay,

ich habe (unabhängig vom gewählten Motiv) Bedenken hinsichtlich der Steigung im Wendel, insbesondere wenn dieser auch noch zweigleisig ausfällt.

Hier ist mein Vorschlag mit Orientierung an Wehrden (Weser), zu dem Du mit den bekannten Suchmaschinen genügend Infos im Internet finden kannst.

Bild

Die (im sichtbaren Bereich) zweigleisige Hauptstrecke verläuft in einem weiten Bogen und steigt rechts von den Bahnsteigen (grau) an. Wenn die Tür zum Balkon "richtig" aufgeht, könnte man dort mit Wechselmagazinen bzw. einem Fiddle Yard arbeiten. Sonst ist der Zweig "in Wahrheit" tot, die Züge bedienen den Haltepunkt aber trotzdem und "sägen" über das diagonale Verbindungsgleis zu/von der eingleisigen Strecke, die als "strategische Umgehung" dient.

Deren Bahnhof (Weichen/Gleise nicht komplett dargestellt!) liegt davor und macht links einen Bogen Richtung Schreibtisch, wo ebenfalls Wechselmagazine oder ein Fiddleyard in Frage kommen. Die Durchfahrt durch die Hintergrundkulisse (blau) ist durch eine Straßenbrücke getarnt. Die gleiche Aufgabe hat das große EG (rot) in Insellage mit angeschlossenen Fußgängersteig (grün) für die (eingleisig) abtauchende Hauptstrecke. Rechts "verschwindet" die sich absenkende Nebenbahn am vorderen Anlagenrand unter einer kleinen Brücke (grau) neben der Wendedrehscheibe.

Grüße aus Nürnberg,

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#8

Beitrag von Bubanst » So 1. Jun 2014, 20:31

Hallo Alexander,

Danke für die Mühe!
Ich hab deinen Vorschlag aufgegriffen und etwas abgewandelt. Die Streckenführung ist anficht krampfhaft an ein konkretes Vorbild gebunden. Es soll ein stimmiges Gesamtbild entstehen. Deinen Vorschlag finde ich schon sehr nah an dem was ich mir vorstelle. Einzig einen Fiddleyard kann ich momentan nicht integrieren.

Zur Steigung der Wendel:
Ich bin von 10 cm Höhenunterschied pro Umdrehung ausgegangen. Da komme ich bei dem inneren Kreis auf knapp unter 3 % Steigung auf dem äußeren Kreis entsprechend weniger. Ich habe vorgesehen auf dem inneren Kreis nur abwärts zu fahren und auf dem äußeren Kreis nur aufwärts. Daraus ergibt sich auch die Drehrichtung, aufwärts gegen den Uhrzeigersinn (bei Rechtsverkehr).

Zum Fiddleyard
Einen Fiddleyard kann ich momentan nicht einplanen. Der Platz über dem Schreibtisch und vor der Balkontür ist leider tabu. :| es muss also alles irgendwie auf dem vorhandenen Platz für die Anlage unterkommen . Allein der mittlere Teil kann auf maximal 80 cm Tiefe erweitert werden.

Hier habe ich also versucht die Ideen zu kombinieren (noch etwas krampfhaft). Die Hauptstrecke soll also scheinbar zweigleisig nach oben hin weiter führen. Letztendlich wird aber um das BW herum gewendet und zurück geht es in den SBH. Außerdem zweigt eine eingleisige Nebenstrecke ins Gebirge ab und überquert die Hauptstrecke. Das BW soll dann die Nebenbahn- und Hauptbahnloks behandeln.

Hier die Bilder

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Spockie
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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#9

Beitrag von Spockie » So 1. Jun 2014, 20:37

Servus Kay,

ich wollte darauf hinweisen das die Gleise schon etwas Abstand zu den Rändern bzw. Wänden brauchen.
Du musst das Lichtraumprofil der Züge beachten und nochmal mind. 1-2cm dazurechnen, Sicherheit geht vor.
5cm von der Gleismitte zum Rand sollten es also schon sein, die Wände werden nicht nachgeben. :) :)

Eine Kombination von Wendeln und Rampen könnte auch zum Ziel führen. Eine 350cm Rampe bringt bei unter 3% schon 10cm.

Eine eingleisige Hauptbahn wäre leichter zu realisieren auf so einer kleinen und schlanken Fläche.

Dann noch eine Frage, der Raum ist ja nur 428cm lang. Wie und wo soll da noch ein Modul reinpassen??

Als letztes noch ein Tip: Weniger ist mehr.

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Gerhard

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#10

Beitrag von Bubanst » So 1. Jun 2014, 21:00

Hallo Gerhard,

Danke für sie Hinweise. Bei den Abständen hast du völlig recht. Ich denke, dass man beim Bau mit Flexgleisen noch 2 bis 3 cm "rausholen" kann.
Bei der eingleisigen Hauptstrecke habe ich ja ein ähnliches Problem. Eine Wendel brauche ich auch und auch möglichst zweigleisig, sonst ist immer eine Richtung blockiert. Bei der eingleisigen Hauptstrecke ist auch der Steuerungsaufwand höher (bei Betrieb in beiden Richtungen), weshalb ich davon bisher abgesehen habe. Ich bin da aber nicht völlig abgeneigt. Hintergrund ist folgender: ich möchte das BW und die Nebenstrecke hauptsächlich per Hand bedienen und die Hauptstrecke soll automatisch laufen, wobei eingriffe auch hier möglich sein sollen.
Die Raumlänge von 428 cm steht aktuell zur Verfügung. Beim nächsten Umzug (der wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen) wird es sicherlich mehr oder es kommt noch ein Eckmodul zum Einsatz.
Grüße Kay

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DB-IV-Proto87
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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#11

Beitrag von DB-IV-Proto87 » So 1. Jun 2014, 21:20

Hallo Kay,

wenn Du links und rechts im Wortsinne nicht weiterkommst, dann ist Dein jetziger Plan tatsächlich schon quasi das Maximum, das herauszuholen ist.

Trotzdem zwei Hinweise noch - lasse unbedingt das "Bw" weg, das wirkt einfach nur lächerlich! Von mir aus ergänze die Wendedrehscheibe mit einer Minibekohlung am Zufahrtgleis und versuche vielleicht irgendwo Platz für einen Köf-Schuppen zu finden - mehr geht wirklich nicht. Um es klar zu sagen: Dein Bahnhof hat keine Zugbildeaufgaben, es erfolgen nur "strategische" Lokwechsel, und ein paar Güterwagen werden ab- bzw. beigestellt.

Könntest Du wenigstens zu den Betriebszeiten ein kurzes Ansatzstück über dem Schreibtisch montieren, das den zweiten Kopf des Endbahnhofs der Nebenstrecke bildet, um dort Umsetzen zu ermöglichen? Eine "Lade" als Schiebebühne oder eine Segmentdrehscheibe würden dafür ja reichen.

Grüße aus Nürnberg,

Alexander


Spockie
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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#12

Beitrag von Spockie » So 1. Jun 2014, 21:21

Servus

Lieber gleich bei der Planung dran denken, die Breite der Trassenbretter ist eines der wichtigsten Dinge.
Du kannst es bei Wintrack einschalten und auch einstellen (Breite, Farbe).
Hilfreich ist auch das Raster, bei mir immer mit 10cm.

Leider muss ich Alexander zustimmen, das ist einfach zuviel für die Fläche.
Sieht man schön auf den 3D-Bildern, alles zwängt und drängt sich sich da nebeneinander her.
Die Behandlungsgleise auch viel zu kurz, kein Platz für einen anständigen Kohlebansen und was man sonst noch so braucht.

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#13

Beitrag von Bubanst » Mo 2. Jun 2014, 20:44

Hallo und danke für die Anregungen!

Eine Frage zu den strategischen Lokwechseln: wurden die Loks nicht behandelt bzw. Beschränkte sich die Behandlung nur auf Kohle und Wasser fassen?

Ich habe die behandlungsgleise mal weg gelassen und dafür noch ein weiteres Parallelgleis eingefügt. Leider sind durch die Weichenverbindungen die Gleislängen etwa nur einen Meter. Wo könnte man da noch sparen, um die Gleislänge zu erhöhen? Fanden die Lokwechsel eigentlich auf den "befahrenen" Gleisen statt oder auf einem Ausweichgleis?

Ich habe auf der linken Seite ein weiteres Modul angehängt, welches als temporäre Erweiterung dienen könnte. Letztendlich ist später auch eine Erweiterung der Hauptbahn auf der rechten Seite möglich, sofern sich die Räumlichkeiten zum positiven wenden.

Den Gleisabstand vom Rand habe ich auch um etwa 1 cm erhöht.

Hier die Bilder:

Bild

Bild

Bild

Bild


Hier der aktuelle Plan der sichtbaren Ebene (falls Interesse besteht direkt den Gleisplan zu ändern):
https://www.dropbox.com/s/7xpkaril7p80s ... 0idee5.tra
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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#14

Beitrag von Spockie » Di 3. Jun 2014, 12:54

Servus

Früher konnte der Ablauf an einzelnen BWs deutlich voneinander abweichen, je nach Bahngesellschaft und den örtlichen Gegebenheiten.
Ab etwa 1920 versuchte man den Ablauf zu standartisieren, wenn neue BW gebaut wurden.
Das sah in Ep II dann so aus:
- Melden bei der Lokleitung
- evtl. Abschlammen
- Bekohlen
- Lösche ziehen
- Entschlacken
- Abschlammen
- Wasser
- Untersuchen/Abschmieren
- Besanden
- Abstellen im Lokschuppen

Ausreichend grosser Kohlebansen (abhängig von der Anzahl der Loks), Kran für Bekohlung-Entschlackung-Lösche und Sand, Wasser und Wasserturm, Besandung, Löschebansen, Schlackensumpf und Untersuchungsgrube sind also Voraussetzung für ein ordentliches BW. Notbekohlung wäre auch noch hilfreich, falls der grosse Kran mal streikt.
Untersuchungsgrube, Abschmieren und Besandung können im Lokschuppen erfolgen.

Es fällt mir immer wieder auf das Lösche und Schlacke im Modell einfach übergangen/weggelassen werden. Aber der Dreck muss auch irgendwie weg, wie man so schön sagt.

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#15

Beitrag von Bubanst » Di 3. Jun 2014, 17:48

Hallo Gerhard,

Keine Angst, mein letztes BW hatte all diese Einrichtungen. Ich glaube eher, wir reden hier etwas aneinander vorbei oder täusche ich mich? Alexander meinte, dass man das BW mit den Behandlungsanlagen weglassen sollte, da dies nicht realistisch darzustellen ist. Es ging mir darum, was denn als Minimum übrig bleibt, wenn man das BW weg lässt.
Grüße Kay

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#16

Beitrag von pkf » Di 3. Jun 2014, 18:29

Hallo Kay,

wenn ich Alexander richtig verstanden habe (und so sehe ich es persönlich auch), solltest Du nicht nur die Behandlungsanlagen sondern auch den Lokschuppen und die sonstigen Stumpfgleise an der Drehscheibe weglassen, vielleicht abgesehen von einem einzelnen Gleis mit einem kleinen Schuppen für eine Köf und eine kurze Verlängerung gegenüber von den Anschlüssen an den Bahnhof als "Sicherung". Die Drehscheibe ist hier nur zum Drehen der Lokomotiven der Züge, die hier Kopf machen.
Außerdem fehlen dir noch Weichenverbindungen in der Bahnhofseinfahrt (links), bzw. selbige sind z.T. an der falschen Stelle. Wenn ich mal Rechtsverkehr unterstelle, musst Du auf der zweigleisigen Strecke Richtung Bahnhof kommend in diesen abzweigen und dann über die Schleife rechts und die Fortsetzung der zweigleisige Strecke zurück fahren. Andersherum landest Du unweigerlich als "Falschfahrer" auf dem falschen Gleis.

Viele Grüße

Peter
MfG
Peter


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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#17

Beitrag von Harzroller » Di 3. Jun 2014, 18:53

Hallo Kay,

ich kann deinen Wunsch nach einem BW ganz gut nachvollziehen.
Für mich hat ein BW ein eingenes Flair.
Hier kann man ganz gut seine Lieblingsloks präsentieren.
In vielen meiner Planungen findet man BW's in unterschiedlicher Größe.
Stellvertretend möchte ich hier eine Planung zeigen, welche von der Länge nur um einiges größer ist.
Das BW wurde bewußt platzsparend ausgelegt.
Was nicht heißen soll, dass auf Behandlungsanlagen verzichtet wurde.
Verplant wurde die Roco Drehscheibe, auf welcher sich auch 01-zer drehen lassen.
Die Anzahl der Bahnsteige könnte man auf einen reduzieren.
Diese würde dann zwischen Gleis eins und zwei befinden.
Die Anzahl der Gütergleise müsste man auch reduzieren, ebenso die in der Ortsgüteranlage.
Alternativ für die OGA wäre auch ein Anschließer denkbar.
So nun die Bilder.

Gesamtübersicht

Bild

BW / Ortsgüteranlage
Bild

Bild

Bahnhofsbereich
Bild

Bahnhosausfahrt West
Bild

Ganz gut könnte ich mir auch ein BW in Höhenlage vorstellen, welche von einer zweigleisigen Strecke unterquert wird.
Wie so was aussehen könnte hat Leo Nawroki auf seiner Anlage gezeigt.
Google mal im Netz danach.
Gruß, Wolfgang


Bild
Projekt Vorstadtbahnhof (Bild anklicken)

Bild
Anlagen-/Gleisplanungen (Bild anklicken)


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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#18

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Di 3. Jun 2014, 19:13

Hallo Kay,

so etwa würde ich die Sache gestalten:

Bild

Aus dem Schattenbahnhof (S) kommend verläuft die zweigleisige Hauptstrecke in die weite Welt (W), taucht nach der etwas tiefer liegenden Kehre (K) wieder auf und führt zum Fiddleyard bzw. Ansteckmagazin F. Zusätzlich gibt es eine relativ neue kurze Nebenlinie im Stich bergauf zum Endpunkt (E), der näher am nächsten Siedlungszentrum liegt.

Wichtig sind die diversen optischen Tricks zur Tarnung der beengten Verhältnisse. Richtung S sorgen das Stellwerk (rot) und ein bewaldeter Einschnitt für das Verstecken der stark gekrümmten Außenkurve vor dem Betrachter, bevor diese hinter einer Brücke nicht mehr auftaucht. Über diese wird z. B. eine (von E aus zu bedienende) Kalkverladung angeschlossen, deren hoher Verladebunker gemeinsam mit dem ansteigenden Gelände und Bewuchs die Kehre der Nebenbahn verbirgt. Diese verfügt über einen kurzen Bahnsteig ("oberer Bahnhof") am Kreuzungsbauwerk zur Überquerung der so versteckten Weiterführung nach W, welches gleichzeitig den Fußgängersteig zum Erreichen von Gleis 2 Nord bildet, der direkt an das große EG (rot) grenzt. Über dessen Treppenhaus gelangen die Reisenden zum unteren Stationsbereich. Dort befindet sich der Inselbahnsteig im Zwickel zwischen 1 Nord und 11. Dessen Verlängerung nach K verschwindet unter einem Fahrweg und dem Überwerfungsbauwerk der Strecke nach E und tritt dahinter scheinbar wieder gerade hervor. Der Straßenverkehr und die in weiterer Folge durch Gelände/Bewuchs nicht komplett einsehbare Kehre der Nebenbahn kreuzen einander per Bü. Daneben liegt noch die große Wendedrehscheibe mit Kleinbekohlung, Schlackegrube und Wasserkran im (deshalb geraden!) Zufahrgleis.

In der "Delle" an der Anlagenvorderkante können noch der Ortsgüterbereich und Abstellmöglichkeiten für die Nebenbahn sowie ggf. ein einständiger Lokschuppen (z. B. für die Köf) untergebracht werden. Die zugehörigen Behandlungsanlagen wären minimalst. Die Güterzüge mit Wagen für den/vom Bahnhof bzw. E laufen von nach F, Wenden im Personenverkehr der Hauptstrecken gibt es nicht. Rangieren fällt somit fast nur für die Nebenlinie an. Deren erste/letzte Züge des Tages könnten von/nach F laufen, was die Kapazitätsanforderungen des Bahnhofs noch weiter herabsetzt.

Wie sieht nun der Verkehr aus? Die Hauptstrecken S - W und F - K kreuzen einander (gedacht) in der Nähe unseres Bahnhofs, in dem sie sich nur berühren, d. h. es liegen eigentlich zwei getrennte Linien nebeneinander. Zusätzlich gibt es die Verbindung S - K, Verkehr F - W ist hingegen nicht vorgesehen. Aus strategischen Gründen werden jedoch einige Züge der Relation F - S nicht über den (gedachten) direkten Weg geführt sondern machen in unserem Bahnhof Kopf (mit erforderlichem "Sägen"), weswegen kürzlich die große Wendedrehscheibe eingebaut worden ist.

Welche Einfahrten sind konkret möglich:

Von S auf Signal A
- mit Hp1 in Gleis 1N nach W, Durchfahrten zulässig (vr1 bei n1)
- mit Hp2 in Gleis 1N und weiter in 11 nach K, Durchfahrten zulässig (Zp9 vom Stellwerk)

Von F
- mit Hp1 in Gleis 1S nach K, Durchfahrten zulässig
- mit Hp2 in Gleis 2 und 3

Von W mit Hp1 in Gleis 2N, Durchfahrten zulässig, sonst Halt bei S2

Von K
- mit Hp1 in Gleis 11
- und weiter in 1S nach F, Durchfahrten zulässig
- und weiter in 2N nach S, Durchfahrten zulässig auf Signal S11 mit Hp2 und auf P2 mit Hp1 (vr1 bei p2)
- mit Hp2 in Gleis 2S oder 3

Von E (Einfahrsignal jenseits Bü nicht eingezeichnet)
- mit Hp1 nach Gleis 2S
- mit Hp2 nach Gleis 3

Ausfahrten:
Auf Signal N1 (gedacht jenseits des Fußgängersteigs) mit Hp1 nach W
Auf Signal N11 mit Hp1 nach K
Auf Signal R1 mit Hp1 nach K
Auf Signal R2 mit Hp2 nach K oder E (dafür kein gesondertes Hp1)
Aus Gleis 3 per Zp9 (ggf. Signal N3 auf Hp2) nach E
Auf Signal P2 mit Hp1 nach S
Auf Signal P1 mit Hp1 nach F
Aus Gleis 2 (Ausfahrsignal nicht eingezeichnet) mit Hp2 nach F
Keine westliche Ausfahrt aus Gleis 3 vorgesehen
Auf Signal S2 mit Hp1 nach S (Durchfahrt)
Auf Signal S11 mit Hp2 nach S (siehe oben)

Besonderheiten bei den Zwischensignalen:

Für Fahrten nach K lassen sich R1 bzw. R2 nur auf frei stellen, wenn N11 Hp1 zeigt. Die Züge aus F halten also an den Bahnsteigen an 1S bzw. 2S.

In gleicher Weise kann S2 nur gemeinsam mit P2 Hp1 zeigen. Die Züge aus W halten entsprechend am östlichen Abschnitt des Bahnsteigs an Gleis 2N. Die im Tunnel versteckte Weiche sollte daher möglichst weit in Richtung K liegen!

Hingegen kann S11 unabhängig von P2 gestellt werden. Damit können Züge von K nach S entweder am Inselbahnsteig oder im westlichen Abschnitt von Gleis 2N halten - je nach dem ob gleichzeitig Fahrten S - K oder W - S stattfinden sollen.

Zuletzt noch zum Bw - wenn Du unbedingt ein "richtiges" willst, solltest Du das auf einem eigenen Schaustück realisieren...

Grüße aus Nürnberg,

Alexander


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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#19

Beitrag von Harzroller » Di 3. Jun 2014, 20:35

Bubanst hat geschrieben:
1.3 Welche Fahrzeuge sollen auf deiner Anlage fahren?

Schlepptenderloks auf der Hauptstrecke (Baureihen 01, 03, 05, 06, 18, 19, 38, 39, 41, 42, 43, 44, 45, 52, 53, diverse VT und SVT)
Kleinere Schlepptenderloks und Tenderloks auf der Nebenstrecke (Baureihen 64, 74, 75, 78, 89, 94, 96, 98)
Hallo Kay,

das ist ja ne Menge Holz - sorry Rollmaterial - was du einsetzten willst.
Da brauchst du aber schon eine großen SB oder ausreichend Abstellfäche für Ansteckmagazine.
Bin mal gespannt, wie es weiter geht.
Gruß, Wolfgang


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Projekt Vorstadtbahnhof (Bild anklicken)

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Anlagen-/Gleisplanungen (Bild anklicken)


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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#20

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Di 3. Jun 2014, 20:46

Ja, Wolfgang,

genau deshalb mein Ansatz, möglichst ohne Zugbildung nur "vorbeizufahren" - oder eben Bw für sich allein...

Grüße aus Nürnberg,

Alexander

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#21

Beitrag von Bubanst » Di 3. Jun 2014, 21:55

@alexander
Dein Entwurf gefällt mir vom Betriebsansatz sehr gut. Ich werde versuchen morgen den Plan mal ins wintrack zu bekommen. Natürlich war der Hintergedanke beim BW/Lokschuppen ein paar Loks zum "präsentieren" abzustellen. Eben die Loks die gerade nicht gebraucht werden und mal getauscht werden. Ideal wäre wenn man ein paar Loks noch irgendwo auf der Anlage abstellen könnte, die man dann eben mal wechselt. Eine Art Umlauf der Loks soll damit gewährleistet werden. Wo würdest du das BW später ansetzen?

@Wolfgang
Eine ähnliche Größe hatte mein "altes" BW auch (130 cm x 40 cm) auf einem separatem Modul. Es bot Platz, um dort 7 Loks abzustellen und hatte alles was ein BW braucht, allerdings war es sehr zugepackt. Dein Raumangebot gefällt mir :)
Wie du richtig erkannt hast, sollen viele verschiedene Baureihen zum Einsatz kommen. Wahrscheinlich werde ich dann den Fahrzeugpark immer mal epochengerecht (IIa,b,c) oder gebietsbezogen tauschen (Sachsen, Preußen, Bayern/Baden/Württemberg). Es sind auch noch nicht alle genannten Baureihen tatsächlich vorhanden, insbesondere bei den Tenderloks sieht es noch etwas dünn aus. Gibt es bereits vorzeigbare Fotos von deiner Anlage?
Grüße Kay

Meine Anlagenplanung

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#22

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Mi 4. Jun 2014, 15:53

Hallo Kay,

ich habe in der folgenden Skizze grün verdeutlicht, welcher Kurvenverlauf für die Strecken von/nach K bzw. E durchgehend die Weichenstraßen quert und somit Hp1 ermöglicht - fahrdynamisch (und optisch!) sind Übergangsbögen an allen vier Enden zu empfehlen, auf Überhöhung würde ich hier hingegen verzichten.

Bild

Noch ein paar Hinweise für die konkrete Geometrieplanung - für den Gleisabstand 1N/2N genügen 46mm (maximal 52mm), bei 1N/1S sollten es 52mm sein, bei 1S/2S mindestens 69mm (wegen des einseitigen Zwischenbahnsteigs) und bei 2S/3 minimal 104mm (zweiseitiger Bstg.).

Gleissperr- und Wartesignale habe ich nicht eingezeichnet, dabei wäre zu beachten: Rangierfahrten finden in 1N und 2N nicht statt, in 1S nur für das Zurückdrücken der Züge beim Kopfmachen in der Relation S - F (über 11). In Richtung K wird über N11 hinaus nicht ausgezogen, nach E bis vor den Bü (Standort Rangierhalttafel).

Beim "strategischen Lokmanöver" erfolgen nur ein Wenden auf der Drehscheibe und ggf. Wasserfassen. Denkbar ist natürlich auch eine Ablöse der Maschine, d. h. die neue gelangt über 2S frisch bekohlt an den Zug.

Ein mögliches "richtiges" Bw würde ich als komplett getrenntes Motiv gestalten und über bzw. (austauschbar) an Stelle von F anbinden.

Grüße aus Nürnberg,

Alexander

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Re: Epoche II DRG Bahnknoten mit DS

#23

Beitrag von Bubanst » Mi 4. Jun 2014, 16:30

Hallo Alexander,

Vielen Dank für deine zahlreichen Anmerkungen!
Ich werde mich jetzt mal an den Plan setzen und ihn versuchen ins wintrack zu übertragen. Dazu eine Frage: kannst du den Plan in einer höheren Auflösung einstellen/schicken? Ich kann die Buchstaben und Signale fast nur erahnen.
Noch eine Frage zu den Lokwechseln: Wo könnte eine frische Lok her kommen, wenn kein BW vorhanden ist. Man könnte Loks im Schattenbahnhof bereit stellen, aber dann sind sie auch aus dem Blickfeld des Betrachters.
Grüße Kay

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#24

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Mi 4. Jun 2014, 17:38

Hallo Kay,

wegen der hochauflösenden Datei bekommst Du eine PN.

Die "frische" Lok ist die "alte" vom letzten Zug. Bei längeren Pausen würde sie ggf. zu einem der gedachten benachbarten Knoten mit Bw (Richtung S oder F) abdampfen - zur Vermeidung einer zusätzlichen Trassenbelegung auch als Leervorspann - und dann von dort ebenso wieder anrücken.

Grüße,

Alexander

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Re: Epoche II DRG Mittelgebirge Haupt-/Nebenstr. BW

#25

Beitrag von Bubanst » Mi 4. Jun 2014, 21:47

So, ich habe versucht den Plan in das wintrack zu bekommen. Allerdings lassen sich die Weichen nicht, wie in der Realität etwas "nachwiegen", weshalb der Plan an der ein oder anderen Stelle etwas entrückt aussieht.
Die Gleisabstände im Bahnhof habe ich nach Alexander's Vorschlag angepasst. Problematisch erscheint noch das kleine Stellwerk, da es nicht so recht an die vorgesehene Stelle passen möchte.
Weiterhin bin ich mit der Nutzung der "Beule" noch nicht so ganz glücklich. Ich habe erstmal zwei Abstellgleise für Güterwagen eingezeichnet.
Bei der Platzierung des Emfangsgebäudes bin ich mir nicht ganz sicher ob Alexander das so gemeint hat.

Hier nun der Plan:

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Grüße Kay

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