Auf schmaler Spur in den Oberharz

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modellbahnanlagen und Dioramen (alles, was in der Phase vor dem Rohbau an Themen anfällt).
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Silbergräber
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Auf schmaler Spur in den Oberharz

#1

Beitrag von Silbergräber » So 18. Dez 2016, 14:42

Moin,

nach meiner Bauchlandung mit "Plettenbach" habe ich mich wieder in den Planungsmodus begeben und mich in meine Wintracks12-Version eingearbeitet. Die Platzverhältniss haben sich nicht geändert, und es soll nach wie vor H0m sein. Ort des Geschehens ist das reale Okertal Oberharz - Hauptakteur die fiktive Okertalbahn, welche von Oker der Chaussee ins Okertal folgt und in Altenau endet. Es bestehen zwei Zweiglinien, die eine von Unterschulenberg nach Oberschulenberg, die andere als reine Grubenanschluss- und Waldbahn von Gemkenthal hinauf ins Tal der Kalbe. Die Altenauer Silberhütte und das Sägewerk sind neben den Gruben in Oberschulenberg und im Kalbetal sowie der allgegenwärtigen Stammholzverladung Hauptgüterkunden der Bahn.

Fürs erste möchte ich den Bahnhof Unterschulenberg darstellen, der zwischen zwei Tunneln liegt, sowie die Strecke nach Oberschulenberg. Sollte sich später mal ein eigenes Modellbahnzimmer ergeben, dann kann ich immer noch erweitern ohne die Abrissbirne kreisen lassen zu müssen.

Ich möchte Euch heute die unterschiedlichen Entwicklungsstadien vorstellen:

Version 0:
Bild
Im ursprünglichen Plan war Oberschulenberg nur mittels geschobenem Verband zu erreichen. Er war als einer "Güterbahnhof" konzipiert. Pate stand hier ganz klar der Stadtbahnhof von Sankt Andreasberg. Der Bahnhof "Unterschulenberg" ist hier noch nicht vollständig dargestellt. Während die Strecke nach Oberschulenberg mit 5% ansteigt und dabei größtenteils die Trasse mit der Landstraße teilt, verläuft die Strecke nach Altenau hierzu zunächst parallel , direkt neben der Chaussee nach Altenau. Kurz vor dem Tunnel schwenkt die Straße nach links ab und die Bahn verschwindet in einem Tunnel.

Bild
Hier der Vollständigkeit halber ein 3D-Bild von Oberschulenberg.

Version 1:
Bild
Hier habe ich Oberschulenberg ein Umsetzgleis spendiert. Dadurch wirkt der Bahnhof aber nicht mehr so spartanisch, wie er eigentlich sollte.

Bild
Das roter Gebäude soll die Erzverladung der Grube Juliana Sophia darstellen, welche es dort tatsächlich gegeben hat. Darsteller ist hier die Spatverladung von Busch.

Version 2:
Bild
Der halbe Hosenträger ist rausgeflogen, stattdessen habe ich eine DKW eingesetzt.

Bild

Version 3:
Letzter Stand ist der Versuch, die DKW durch einfache Weichen zu ersetzen:
Bild
Ich schwanke zwischen den Versionen 2 und 3.

Über Feedback und Verbesserungsvorschläge würde ich mich freuen. Da ich mich erst seit einer Woche intensiv mit WinTrack beschäftige bin ich auch über Tips zu dem Programm dankbar.

LG

Jörn
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#2

Beitrag von GSB » So 18. Dez 2016, 16:42

Hallo Jörn,

Also mir persönlich sagen eher die Versionen 1 oder 2 zu; :wink: Version 3 wirkt auf mich dagegen irgendwie unharmonisch... :?

Gruß Matthias
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#3

Beitrag von wknarf » Mo 19. Dez 2016, 23:49

Moin Jörn,

ein schönes Thema hast Du Dir da ausgesucht. Ich mag die Schmalspurbahnen im Harz auch sehr gern.

Dein Betriebskonzept gefällt mir. Ich tendiere beim Plan für Oberschulenberg zu Variante 3. Einfache Weichen gefallen mir für eine kostenbewusste Kleinbahn einfach besser als eine DKW.

Viele Grüße,

Frank

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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#4

Beitrag von Silbergräber » Di 14. Feb 2017, 16:00

Es läuft auf Variante 3a hinaus:

Bild
Ladestelle und Erzbunker wurden getauscht. Die Gleise der Grubenbahn werden noch angepasst. Die Nutzlänge der Abstellgleise beträgt 50 (Ladegleis) 70 cm (Erzbunker), also ausreichend. Das Ausziegleis erlaubt das Umfahren von 60 cm langen Verbänden - auch ausreichend.

Der Bereich zwischen den Bahnhöfen soll wie folgt gestaltet werden:

Bild
rot die Landstraße, blau die Oker. Der Bereich zwischen Tunneleinfahrt und oberer Strecke wird durch höhere Nadelbäume und/oder Buschwerk kaschiert.

LG

Jörn
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#5

Beitrag von Silbergräber » So 2. Apr 2017, 10:19

Moin,

ich hatte jetzt erstmal eine Pause gemacht, da ein geschätzter Bekannter hierzu noch seine Bemerkungen posten wollte. Das hat er sich leider wieder anders überlegt - keine Herausforderung für ihn :wink:

Also habe ich das Heft wieder selbst in die Hand genommen und den Plan nochmal überarbeitet:

Bild
Version 4, mit halben Hosenträger. Diese Version hat den Vorteil, dass das Ladegleis im Vordergrund etwas länger geworden ist und vielleicht sogar ein Güterschuppen hier noch Platz finden würde. Bei dem Bunkergleis spiele ich mit dem Gedanken, es leicht abzusenken, aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

LG

Jörn
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#6

Beitrag von ET 65 » So 2. Apr 2017, 12:57

Hallo Jörn,

Du hier am planen? :shock: Habe ich irgendwie übersehen.

Da ich eher der Regelspurer bin und mich im Bereich Schmalspur nur ein wenig mit 750 mm in Baden-Württemberg auskenne, stellt sich mir die Frage, ob die Anbindung der Gleise im Bahnhof über die doppelte Sägefahrt gewollt (und vorbildgerecht) ist?

Von daher gefällt mir Variante 2 nämlich besser, wobei die den Haken hat, dass die Einfahrt über die DKW erfolgt. Wenn die ausfällt, steht alles.

Ja ich weiß, moppern kann jeder. Leider habe ich noch keine Lösung für das Problem. :(

Gruß, Heinz
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#7

Beitrag von Silbergräber » So 2. Apr 2017, 13:15

Hallo Heinz,

die doppelte Sägefahrt ist gewollt und ich begründe sie damit, ein unbeabsichtigtes Durchgehen von Wagen auf die Strecke zu verhindern. Im Nachinein habe ich im Bahnhof Wurmberg der Südharz-Eisenbahn ein ähnliches Vorbild gefunden - auch wenn das nicht gewollt war.

Die erste Weiche liegt - und schon ist Zwangspause, weil ich die falschen Schienenverbinder bestellt habe :banghead:

LG

Jörn
Zuletzt geändert von Silbergräber am Mo 3. Apr 2017, 06:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#8

Beitrag von ET 65 » So 2. Apr 2017, 13:47

Silbergräber hat geschrieben:
So 2. Apr 2017, 13:15
... Die erste Weiche liegt - und schon ist Zwangspause, weil ich die falschen Schienenverbinder bestellt habe :banghead:
...
Hallo Jörn,

das ist ärgerlich, aber besser, es ist Dir jetzt aufgefallen, als hinterher, wenn alles fertig eingeschottert ist.

In Wintrack kannst Du die Schienenverbinder übrigens mit einplanen. Gehe auf die Verbindung von zwei Gleisen, klicke die rechte Maustaste. Im Popup-Fenster ziemlich in der Mitte den Punkt "Isolierung" auswählen.

Bild

Ach ja, und bitte nicht die Isolierverbinder für die Herzstücktrennung und das Kabel zum Umpolen des Herzstückes vergessen. :wink:

Gruß, Heinz
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#9

Beitrag von Silbergräber » So 2. Apr 2017, 18:04

ET 65 hat geschrieben:
So 2. Apr 2017, 13:47
das ist ärgerlich, aber besser, es ist Dir jetzt aufgefallen, als hinterher, wenn alles fertig eingeschottert ist.
Den will ich sehen, der zuerst Gleise einbaut, dann schottert und zum Schluss die Schienenlaschen einbaut :lol:
Klingt ein bißchen theoretisch :wink:

LG

Jörn
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#10

Beitrag von Silbergräber » Fr 7. Apr 2017, 16:03

Ich weiß gar nicht ob ich sowas zeigen soll:

Bild
Lok 6 der NHE (Nord-Harzer Eisenbahnen) rangiert eine Langholzfuhre im Bahnhof Oberschulenberg. Alles ist noch Baustelle: das Gehäuse von Lok 6 wartet noch auf besseres Wetter zum umspritzen, die Weichen warten auf die Weichenherzpolarisatoren von Gaugemaster, und die Geäude... Ja, die Pappkameraden sind Dummies/Platzhalter. Die Wartehalle hat ihr Vorbild am Kaiserweg (Südharz-Eisenbahn), der Güterschuppen stammt aus Lindenberg (Prignitzer Kleinbahnen). Beide Zeichnungen sind aus der Feder von OOK - die Wartehalle in "Harzer Schmalspur-Spezialitäten", der Güterschuppen aus dem Band "Hochbauten an Klein- und Schmalspurbahnen I". Beide Hefte sind aus dem Mittelpuffer-Verlag und leider nur noch antiquarisch zu erwerben.

LG

Jörn
Zuletzt geändert von Silbergräber am Di 5. Sep 2017, 05:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#11

Beitrag von Hachzer » Fr 7. Apr 2017, 19:03

Ich fände, um etwas sagen zu können, einen normalen 2D-Gleisplan gut mit Gleisummern und angedachter Funktion jedes Gleises. Und wo soll denn das "EG" hin? Wo ist der Bahnsteig?
Gruß
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#12

Beitrag von Silbergräber » Sa 8. Apr 2017, 10:27

Hallo Otto,
Hachzer hat geschrieben:
Fr 7. Apr 2017, 19:03
Ich fände, um etwas sagen zu können, einen normalen 2D-Gleisplan gut mit Gleisummern und angedachter Funktion jedes Gleises. Und wo soll denn das "EG" hin? Wo ist der Bahnsteig?
Kein Problem:

Bild

Gleis 1: Hauptgleis, Nutzlänge 35 cm
Gleis 1a: Ausziehgleis, Verlängerung Hautpgleis. Nutzlänge 20 cm - genug für eine Lok und ggf. einen Wagen bzw. einen Triebwagen
Gleis 2: Umfahrgleis
Gleis 2a: Ausziehgleis, Nutzlänge 70cm
Gleis 3: "Ortsgüteranlagen", von links nach rechts: Güterschuppen (15 cm), Seitenrampe (15 cm + 15 cm Auffahrt), Ladestraße (45 cm) - Nutzlänge gesamt = 90 cm
Gleis 3: Verladebunker "Juliana Sophia", z.Z. auf den ersten 40 cm leicht abfallend geplant, daran anschließend Nutzlänge 65 cm.

Ladestraße, Rampe und Güterschuppen sind auch an die H0f-Wald- und Grubenbahn angeschlossen. Der zusammenhängende Betrieb von Gruben- und Waldbahn hängt histroisch zusammen, als man das fiskalische Gruben- und Forstwesen noch aus einer Hand betrieb.

Zum Betriebskonzept habe ich mir natürlich schon einige Gedanken gemacht, die ich aber nochmal geordnet und revidiert niederschreiben muss. An dieser Stelle nur schon mal soviel: die Züge von und nach Oberschulenberg dürfen wegen der Steigung maximal aus sechs zweiachsigen bzw. drei vierachsigen Wagen bestehen.

LG

Jörn
Zuletzt geändert von Silbergräber am Do 20. Apr 2017, 07:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#13

Beitrag von GSB » Sa 8. Apr 2017, 12:46

Hallo Jörn,

von mir aus darfste sehr gerne solche Stellproben zeigen - ich finde das immer "plastischer" als Zeichnungen... :mrgreen:

Gruß Matthias
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#14

Beitrag von Hachzer » So 9. Apr 2017, 08:02

Silbergräber hat geschrieben:
Sa 8. Apr 2017, 10:27
Zum Betriebskonzept habe ich mir natürlich schon einige Gedanken gemacht, die ich aber nochmal geordnet und revidiert niederschreiben muss.
Der Bf ist in dieser Form absolut in Ordnung und funktional spannend.
Zum Betriebskonzept schon mal eine Frage vorweg: Wirst du Gemischte Züge fahren oder nur reine P und G-Züge?
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#15

Beitrag von Challenger » So 9. Apr 2017, 09:57

Silbergräber hat geschrieben:
Sa 8. Apr 2017, 10:27
Gleis 1: Hauptgleis, Nutzlänge 35 cm
...
An dieser Stelle nur schon mal soviel: die Züge von und nach Oberschulenberg dürfen wegen der Steigung maximal aus sechs zweiachsigen bzw. drei vierachsigen Wagen bestehen.
Hallo Jörn,

passt nach meiner Meinungung nicht so ganz zusammen! Gleis 1 hat ja nur Platz für 4 Ow Wagen!
Angesicht der starken Steigung würde ich noch eine Schutzweiche der Bahnhofseinfahrt vorsehen, damit beim Rangieren kein Wagen abgehen kann.
Noch eine Bemerkung: W5 müßte ein paar Zentimeter nach rechts! Sie liegt direkt auf der Regalbodenkante!

Grüße Hubert


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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#16

Beitrag von Hachzer » So 9. Apr 2017, 10:35

Challenger hat geschrieben:
So 9. Apr 2017, 09:57
Angesicht der starken Steigung würde ich noch eine Schutzweiche der Bahnhofseinfahrt vorsehen, damit beim Rangieren kein Wagen abgehen kann.
W 1 kann diese Funktion ausüben.
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#17

Beitrag von Silbergräber » So 9. Apr 2017, 11:17

Moin,

@Pfalzbahn:
Der Trick dabei ist, dass solche langen Züge nur durch zurückdrücken umfahren werden können, d.h. W1 (die - wie Otto richtig erkannt hat - Schutzweiche ist) ist dann blockiert. Ob das vorbildgerecht ist? Ihr werdet es mir sicher sagen :D

Ursprünglich bin ich ja kein Freund von gemischten Zügen. Die Artikel im HSS2 über die Selketalbahn haben das etwas revidiert: ich könnte mir gerade bei einem Bahnhof mit so einem geringen Frachtaufkommen GmP/PmG vorstellen.

Für den regulären Personenverkehr wird ein CPw4i (alternativ Ci + CPwi) reichen. Die Güterwagen für Gleis 3 sind direkt hinter der Lok gereiht, Güterwagen für Gleis 4 (ausschießlich Ow, die Spezialerze abfahren und daher nicht in den Ganzzügen eingereiht sind) laufen am Ende des Zuges. Der Betriebsablauf wäre wie folgt - alle mal einsteigen. Wissenswertes: Zp 11 und Zp 12 sind Rufsignale. Zp 11 bedeutet "Kommen" und ist ein langer, ein kurzer und ein langer Ton.Zp 12 bedeutet "Grenzzeichenfrei" und besteht aus zwei kurzen, einem langen und einem kurzen Ton. Die Trapzetafel Ne1 brauche ich nicht zu erklären, woll?

GmP fährt aus Unterschulenberg ein. Er besteht aus Lok 6, einem G-Wagen, einem S-Wagen, einem CPwi, einem Ci und einem Ow. Da der Bahnhof unbesetzt ist, kann er gem. Buchfahrplan direkt einfahren und braucht nicht an der Trapeztafel halten (evtl. Widerspruch zur Schutzweichenfunktion von W1?) . Einfahrt auf Gleis 1/1a, die Lok hält kurz vorm Prellbock, der Zugführer schließt den ansonsten stets verammelten Dienstraum auf und meldet den Zug bei der Zugleitung angekommen, der Bahnhof gilt jetzt als besetzt und der Zugührer ist Fahrdienstleiter von Oberschulenberg.

Nachdem die Reisenden ausgestiegen sind und W1 umgelegtist, wird der ganze Zug auf Gleis 2a gedrückt. Der Zugführer muss jetzt entscheiden, welche Wagen zuerst zugestellt werden sollen. Er entscheidet sich zur Bedienung von Gleis 3. Also kuppelt er den Gw und S ab und zieht sie auf Gleis 2 vor. Dort lässt er die beiden Wagen stehen und umfährt sie via 1a, 1 und 2a. Bevor er die beiden Wagen zustellen kann, muss noch ein mit Stammholz beladenes Hw-Pärchen aus Gleis 3 gezogen werden. Nachdem der Gw am Güterschuppen und der S an der Laderampe steht, wird das Hw-Pärchen auf Gleis 1 abgestellt.

Als nächstes muss der Ow-Wagen nach Gleis 4 zugestellt werden. Dazu muss der in Gleis 4 stehende mit Zikerz beladene Halbzug = 4 x Ow zuächst herausrangiert werden Dazu gehts mit den beiden Personenwagen und dem Ow in Gleis 4, der Halbzug wird an den Haken genommen, rausgezogen und auf Gleis 2a abgestellt. Ohne diesen geht es mit dem Ow in den Anschluss. Er wird direkt unter der Schurre für Kupfererz abgestellt und sofort beladen - die Altenauer Hütte braucht dringend Nachschub. Jetzt muss der Halbzug wieder in Gleis 4 gebracht werden. Die Personenwagen und der beladene Ow werden auf Gleis 2a abgestellt, Lok 6 setzt via 2 und 1a nach 1 um ud drückt das dort abgestellt Hw-Pärchen nach 2a an ihren Zug. Anschließend zieht sie ihren Zug vor, so dass sie via 1a, 2 und 2a umsetzen kann. Der Zug wird dann zurückgedrückt bis zum Prellbock, um die Fahrgäste bis zur Talfahrt aufnehmen zu könnnen.

Allerdings dauert es noch über eine dreiviertelstunde bis zur Abfahrt, und es soll eine planmäßige Zugkreuzung stattfinden. Und jetzt wird es kniffelig: Lok 6 begibt sich via 1 und 2a nach Gleis 3. Unterdessen kündigt sich vom Tal her Lok 7 mit ihrem Halbzug an: ein langer Pfiff verrät, dass sie auf die Trapeztafel zurollt, vor der sie Einfahrt erhalten muss. Das Personal weiß: anhalten vor Ne1 und Anfahren in der Steigung macht keinen Spaß, vor allem nicht bei taufeuchten Schienen. Der Zugührer hat daher schon W2 umgelegt und gibt dem Lokführer von Lok 6 zeichen: Zp 11 geben, und den Güterzug hereinkommen lassen. Vom Tal her tönt als Dankeschönb ein kurzer Pfiff, und eine schwarze Rauchsäule schiebt sich in den Himmel: Lok 7 nimmt die letzten Meter zum Bahnhof Oberschulenberg. Langsam, in Schrittgeschwindigkeit rumpelt der Zug in den Bahnhof, bis der letzte Wagen über W1 gerollt ist. Der Lokführer von Lok 6 gibt Zp 12 - sein Kollege steht Grenzzeichenfrei, und der kommt auch sofort zum stehen. Viel mehr als eine halbe Wagenlänge könnte der Halbzug auch nicht mehr vorrücken, da ja der Personenzug im Gleis steht (Einfahrt in ein besetztes Gleis - geht das überhaupt?). Der Halbzug wird der Zugleitung als angekommen gemeldet. Lok 7 drückt zurück nach Gleis 2a, stellt den Belgeitwagen ab und rangiert den Halbzug via 2 nach 4. Dies ist die einzige Gelegenheit für Lok 6, sich wieder vor ihren Zug zu setzen und der Zugmeldung als Fertig gemeldet. An dieser Stelle erfolt der Übergang der Fahrdienstleitung Oberschulenberg an den Kollegen vom Hlabzug.

Während drüben auf den Gleisen 2, 2a und 4 kräftig rangiert wird (Austausch leerer Halbzug gegen vollen Halbzug) erhält unsere Lok 6 pünktlich Ausfahrt nach Unterschulenberg. Dank esu hört man beim Hinabrollen nur das Klackern der Schienenstöße und der leer laufenden Steuerung, begleitet vom gelegentlichen Quietschen der Bremsen.

Na, mitgekommen/alles nachvollziehbar? Sonst werde ich das ganze nocmal visualisieren - aber dazu ist mir im Moment da Wetter zu gut, ich geh' jetzt erstmal in den Garten :wink:

LG

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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#18

Beitrag von Hachzer » So 9. Apr 2017, 17:53

Hört sich alles gut und spannend an, ist aber mühsam, nur vom Text her Phase für Phase nachzuvollziehen, daher wäre das "Visualisieren" eine gute Sache.
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#19

Beitrag von Hachzer » So 9. Apr 2017, 17:58

Silbergräber hat geschrieben:
So 9. Apr 2017, 11:17
Einfahrt in ein besetztes Gleis - geht das überhaupt?
Ja, nur müssen Vorkehrungen getroffen werden. Wenn das planmäßig stattfindet, muss es im Buchfahrplan stehen mit entsprechender Geschwindigkeitsangabe. Wenn es ausnahmsweise ist, gibt der Zugleiter das bei der Fahrerlaubnis mit. Ich würde noch eine H-Tafel an der Stelle aufstellen, wo solche Züge erst einmal halten müssen, bevor sie nach mpndlichem Auftrag vorziehen dürfen.
Muss dann alles in der SbV stehen.
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#20

Beitrag von Challenger » So 9. Apr 2017, 18:59

Hallo Jörg,

nach schnellem Durchrechnen klappt die spitze Zugkreuzung irgendwie nicht. Bei 8 cm Wagenlänge genügt die Nutzlängen von Gleis 1 nicht. Und warum fährt die Lok 6 dabei nach Gleis 3?
Mehr wie 15 km/h generell dürften hier im Bahnhof eh nicht drin sein, da ist die Einfahrt in ein besetztes Gleis kein Problem und weitere Signale nicht nötigt.

Grüße Hubert

PS: Pfalzbahn ist anderes Forum .... :D
Zuletzt geändert von Challenger am So 9. Apr 2017, 20:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#21

Beitrag von Silbergräber » So 9. Apr 2017, 19:56

Hallo Hubert,

ich versuche mich gerade an der Visualisierung. Kurzer Zwischenstand: ich rangier' mir den Wolf. Das ausgewählte Szenario entpuppt sich natürlich als das mit Maximalbetrieb. Das wird mir sicherlich Spaß machen - das auf Papier mit den einzelnen Schritten darzustellen ist allerdings eine Herausforderung.

LG

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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#22

Beitrag von Hachzer » So 9. Apr 2017, 20:08

Silbergräber hat geschrieben:
So 9. Apr 2017, 19:56
Kurzer Zwischenstand: ich rangier' mir den Wolf. ... das auf Papier mit den einzelnen Schritten darzustellen ist allerdings eine Herausforderung.
Ist das nicht das, was du wolltest?
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#23

Beitrag von Challenger » So 9. Apr 2017, 20:21


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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#24

Beitrag von Silbergräber » So 9. Apr 2017, 20:59

Hachzer hat geschrieben:
So 9. Apr 2017, 20:08
Silbergräber hat geschrieben:
So 9. Apr 2017, 19:56
Kurzer Zwischenstand: ich rangier' mir den Wolf. ... das auf Papier mit den einzelnen Schritten darzustellen ist allerdings eine Herausforderung.
Ist das nicht das, was du wolltest?
Mir den Wolf rangieren? Ja klar!
Den ganzen "Papierkram"? Nicht wirklich :wink:

Edit:
Bild
Zunächst nochmal der Bahhofsplan mit Nummern der Gleise und Weichen - für die älteren Semester :wink:

Und ob das ganze vorbildlich ist? Schaut selbst:
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild

LG

Jörn

Edit: Jetzt habe ich alter Schussel doch glatt vegessen, die einzelnen Szenarien zu Nummerieren :banghead:
Zuletzt geändert von Silbergräber am Mo 17. Apr 2017, 20:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

#25

Beitrag von Challenger » So 9. Apr 2017, 21:36

Hallo Jörn,

So klapps, jetzt noch den Ow zwischen Holzschemel und Personenwagen und alles ist gut ...

Grüße Hubert

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