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Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modellbahnanlagen und Dioramen (alles, was in der Phase vor dem Rohbau an Themen anfällt).
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Spektakulum
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Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#1

Beitrag von Spektakulum »

Moin liebes Forum,

seit fast drei Jahren plane ich an meiner Dachbodenanlage - und stecke seit einem halben Jahr fest. Auf dem Weg dahin hatte ich aber sehr tolle Unterstützung besonders von Frank (ich weiß nicht, ob Du hier auch unterwegs bist) und möchte mich dafür nochmal herzlichst bedanken!

Ich hoffe mit Eurer Hilfe den richtigen (Schluß-) Weg zu finden. Hier erstmal das "Planungsformular" - die freie Erzählung kommt dann später. :wink:


1. Titel
Norddeutschland am Wasser (vorläufiger Arbeitstitel)

2. Spurweite & Gleissystem
H0 / Tillig Elite

3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon
Bild
Zahlreiche Ikearegale sind hier bereits eingezeichnet - der Schattenbahnhof ist bereits hier aufliegend.
Links vom großen Kamin steht ein kleines Sofa und zur Zeit zumindest der Bahnhof von der alten Anlage. Evt. Abbau möglich, um Teile wiederzuverwenden?

Nachtrag:
Bild
Angefangen im Osten - hier steht (vorläufig?) das alte Bahnhofsegment in der Schattenbahnhofsebene
Diesen Bereich plante ich mehr als Chillingzone, oder auch Ruhebereich. :o
Bild
Einen Schritt zurück - hier stehen wir mittig im Raum, Blickrichtung Ost
Bild
180° Wende, mittig im Raum gen Westen.
Bild
Basteltisch, linkerseits Anfang des zu gestaltenden Bereiches, unter dem Tisch führt eine eingleisige Strecke zum Schattenbahnhof.

___
3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
An der Wand lang - im Prinzip ein O dank Treppenaufstieg

3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
Dachbodengröße 11x2,5m - Hauptbereich ca. 6x0,5m (Raumplan rechts oben vom großen Kamin)
Basteltisch bleibt erhalten, Gestaltung nicht in allen Bereichen

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Modellbahn
4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
eher Hauptbahn
4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
möglichst groß / 45cm
4.4 Maximale Steigung
2,5%
4.5 Maximale Zugslänge
Acht Personenwaggons / ca. 2,7m
4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
Ursprünglich 40cm geplant, aber doch zu wenig?!
4.7 Eingriffslücken / Servicegang
nicht nötig
4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
Möglichst hoch bei brauchbarer Tiefe, sitzende Bedienung
4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
Schattenbahnhof, Abstellmöglichkeiten für ideal 14+ Züge
4.10 Oberleitung ja / nein
ja

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital
digital
5.2 Steuern analog oder digital
digital
5.3 PC-Steuerung
optional/vorbereitet

6. Motive
6.1 Epoche
V
6.2 Bahnhofstyp(en)
Durchgangsbahnhof

6.3 Landschaft
Norddeutschland (Niedersachsen/Ostfriesland...)

6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)

- Kleinstadt am Wasser (Binnenhafen, Siel, Fluß), etwas Industrie.
- Vorhandene Häuser wie Kibri Schuhfabrik, Goethestr., Rathaus Leer wollen verbaut werden.
- Bahnübergang wäre schön
- Hafenbecken, kann auch ein Museumshafen wie in Leer sein. Mehr für die Optik, muß nicht mehr von der Bahn bedient werden, Gleise zum Abstellen etc. dürfen natürlich noch liegen.
- Schwerpunkt ist bei mir eher der Personenverkehr, Rangieren nicht so wichtig und nur im kleinen Rahmen

6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
Vorerst nicht, evt. Schuppen für ASF

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge
Beispiele:
NWB Desiro & ET440
RE mit 5x DoSto
BR103 & FD Königssee (8 Waggons)
BR110 oceanblau mit Schnellzugwaggons
BR140
Sunrail Lok
ASF

BR03 mit Rheingold
ET420
Diverse Druckgaskesselwagen (VTG/Walther Gas)
Diverse Schüttgutwaggons
etc.

7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)

http://www.retrospieler.de/H0/7x1/Dachb ... onzept.jpg

Bild

7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
Vorwiegend Einzelspieler
7.4 Budget
Vieles vorhanden, was noch verbaut werden kann! Für Material genug, für Hausumbau zu wenig
7.5 Zeitplan
3-5 Jahre

8. Anhänge
Zuletzt geändert von Spektakulum am So 6. Aug 2017, 18:54, insgesamt 3-mal geändert.
_______________________________
Viele Grüße
Carsten
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#2

Beitrag von Spektakulum »

Meine Fragezeichen bei der aktuellen Planung:

- Vom Abbau meiner alten Anlage habe ich ja noch diverse Sachen über.
Das Bahnhofsegment ist zur Zeit im Schattenbahnhof eingebaut, aber nicht wirklich notwenig. Die beiden Bahnhofshallen habe ich damals liebevoll mit LEDs ausgestattet und einer entsprechenden Einschaltsteuerung. Fraglich ist, ob ich diese glaubwürdig in das Hauptszenario einbauen kann? An diesen Punkt knacke ich besonders.

- Die Tiefe von 40cm ist schon mutig knapp, insbesondere, um wenigstens verwinkelte Gassen im Stadtbereich andeuten zu können. Und die Bahn muß ja auch noch glaubwürdig unterkommen können! (Hochbahn fällt wegen Dachschräge leider aus, auch ein beliebtes Thema für mich)

-Zugbegegnungen mag ich auch gerne, sind aber in diesem Szenario kaum möglich.

-Rechts vom Kamin ist der längste Durchblick möglich - oder übersehe ich eine Möglichkeit, woanders auf dem Dachboden den Hauptpunkt zu setzen?

-Basteltisch soll am eingezeichneten Platz bleiben und wird vom Schattenbahnhof einfach unterfahren. Hier ist auch das Veluxfenster und meine Airbrushecke, wenn das Wetter draußen nicht paßt.
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Viele Grüße
Carsten
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#3

Beitrag von DerDrummer »

Moin Carsten
Da bin ich. :D
Deine Planung :gfm: an sich gut. Nur erschließt sich mir nicht ganz ob du noch hinter dem Sofa herum fahren willst oder davor mit einem Stück zum herausnehmen? Und wenn ich es richtig sehe soll die Strecke eingleisig werden? Da würde ich ein Gleis erweitern, gerade weil du meintest, du würdest Zugbegegnungen mögen. Dann würde ich aber auch fast komplett rundherum ausgestalten. Natürlich kannst du das dann nach und nach machen, mir wäre es wichtig erstmal fahren zu können. Klar kannst du versuchen den Bahnhof wieder zu verwenden. Die Hallen können bestimmt abgebaut und in den neuen integriert werden. Gerade wenn du so viel Arbeit hineingesteckt hast.

Und auch vielen Dank für die Nummer.

Liebe Grüße aus Hamburg
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#4

Beitrag von Spektakulum »

Moin Justus,

schön, daß Du vorbei schaust! :D
Das Sofa ist recht kurz (Beine kann man nur über die Lehne legen), aber zum kurzen Energie tanken reicht es. :wink: Die Züge fahren dahinter, im Schattenbahnhof geht das auch schon.

Ich habe im ersten Beitrag neue Photos mit einem Überblick vom Dachboden eingefügt, damit man sich das besser vorstellen kann! Nach und nach kann man natürlich alles ausgestalten, aber erstmal sollen der "Hauptbereich" entstehen und schön werden. Sonst muß ich den Zügen ja immer hinterher laufen, leider haben wir zwei Kamine auf dem Boden, wobei einer auch verdammt schief gemauert ist. :?

Zum Glück sind nur 2m Gleis geklebt, die kann ich hemmungslos wieder rausreissen. Ich denke auch, daß zweigleisig wohl doch besser wäre, aber das nimmt natürlich gerade bei der Überquerung des Basteltisches nochmal richtig Platz weg. Wobei die hintersten Ecken davon ja eh nicht sinnvoll nutzbar sind, außer zur Ablage.

Hallen sind selten ebenerdig gebaut, denke ich - und einen hochgelegenen Bahnhof wird hier eine Nummer zu groß - alleine schon wegen der Schräge, denke ich?
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Carsten
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#5

Beitrag von DerDrummer »

Moin Moin
Naja, beim Basteltisch musst du gucken, dass der Platz noch reicht. Sonst könntest du vielleicht dort noch etwas in die Höhe gehen? Die Rampe könntest du ja davor locker bauen. Einziges Problem wäre die Schräge. Wenn ich das richtig verstehe soll auf den gesamten Teil gegenüber vom Bahnhof noch eine Ebene drauf? Da hättest du dann ja noch massig Platz, auch für den Landschaftsbau (ok, nicht unbedingt Berge). Das wäre schade wenn es Holzwüste bleibt.
Zu dem Bahnhof: Natürlich gibt's das, ich sage nur Hamburg Hbf oder Kiel :wink:

Liebe Grüße
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#6

Beitrag von Martin_B »

Moin Carsten,

jetzt habe ich deinen Thread gefunden. Die Bedingungen sind bei dir und bei mir ja ähnlich. Vllt. kannst du auch übereinander bauen und dadurch mehr Betriebsmöglichkeiten schaffen. Ich bleib mal dran und guck hier öfter rein. :gfm:
Viel Spaß beim Weiterbauen....
Grüße Martin

Hier geht es zu meiner Anlage:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=135741
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#7

Beitrag von E-Lok-Muffel »

Hallo Carsten,

In der Tat bietet sich bei diesem Raum eine Rund-Um-Anlage an, da der Aufstieg in der Mitte liegt.

Problematisch sehe ich eher die Geschichte mit dem Sbf. Da Du wegen der Dachschräge Deine Hauptebene nicht höher setzen kannst, muss das "Tiefgeschoss" zwangsläufig drunter, aber wie soll das gehen, wenn Du auf Ikea-Schränke/Regale baust…
Da Du auch insgesamt eine Konsolen-Anlage mit geringer Tiefe bauen willst, wüsste ich jetzt nicht, wo Du eine mindestestens 1,20 m tiefe Kehrschleife platziert bekommst.
GGfs. wäre die Möglichkeit bei der Länge des Raumes, einen offenen Abstellbahnhof und alles auf einer Ebene zu bauen…


Gruß
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#8

Beitrag von BernhardI »

E-Lok-Muffel hat geschrieben: So 13. Aug 2017, 20:40Da Du auch insgesamt eine Konsolen-Anlage mit geringer Tiefe bauen willst, wüsste ich jetzt nicht, wo Du eine mindestestens 1,20 m tiefe Kehrschleife platziert bekommst.
GGfs. wäre die Möglichkeit bei der Länge des Raumes, einen offenen Abstellbahnhof und alles auf einer Ebene zu bauen…
Der Zugspeicher könnte auch auf gleicher Ebene hinter der Kulisse sein. Auch bei Dachschräge sollte man hinten eine senkrechte Kulisse vorsehen, und hinter der ist wegen der Schräge dann genug Platz für lange Abstellgleise. Die Zugänglichkeit ist sehr gut, wenn die Kulisse herausnehmbar oder klappbar ist und die Gesamttiefe im Rahmen bleibt.

Grüße
Bernhard
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Spektakulum
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#9

Beitrag von Spektakulum »

Moin,

die Höhe ist ja tatsächlich mein großes Problem. Ich möchte natürlich auch nicht zu niedrig sein, höher ist einfach schöner zum Schauen und Arbeiten!
Daher habe ich auch mit dem Schattenbahnhof schon einiges vorgebaut - Änderungen sind deshalb aber nicht ausgeschlossen.

Zur Zeit überlege ich, evt. auch den gegenüberliegenden Bereich bis zur Rampe zu gestalten - und ich muß mich mit dem Thema zweigleisige Paradestrecke beschäftigen. Es wäre halt schön, wenn ich einfach auch zwei Züge gegenläufig fahrenlassen kann - vielleicht bewerte ich dieses Thema aber auch einfach über.

Das Fehlen einer vernünftigen Kulissenmöglichkeit macht mir auch zu schaffen, leider ist die größte Tiefe nur in dem Bereich mit knapp 3m Länge möglich, und das ist mir zuwenig für eine interessante Gestaltung.
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Viele Grüße
Carsten
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#10

Beitrag von Spektakulum »

Moin,

ich habe noch Gleispläne gewälzt und mal wieder Albas Modellbahn Anlagenplanung durchgewälzt - und die Platzverhältnisse durchdacht:

Bild
Der aktuell gebaute Schattenbahnhof - die gestrichelte Wendeschleife ist noch nicht existent und könnte auch an anderen geeigneten Stellen entstehen

Bild
Das aktuelle Bahnhofdesign, aber hier schon mit neu vermessenen Möglichkeiten in der Tiefe

Bild
Die Modulkästen sind zwar eigentlich schon fertig (aber nicht bebaut), trotzdem kann ich noch ändern oder zur Not auch neu machen. An den tiefen Stellen sind jetzt bis 60cm möglich, am Kamin muß ich schon für den Schornsteinfeger Platz lassen und würde hier bei 40cm bleiben. Der Kamin gehört zum Holzofen, hier wird also auch gekehrt. Die letzten Jahre ist das aber ohne Dreck auf dem Dachboden abgegangen, eventuell würde ich für diese Aktion einen Schutz vor die Anlage bauen.

Zu "Wünsch' Dir was" - ideal wäre ja eine Nebenstreckenbahn mit Paradestrecke, wenngleich trotz allem Abraten auch in dem Buch zweigleisig ausgeführte Bahnhöfe enthalten sind. Eine Paradestrecke mit Hafen/Fluß und Bahnhof zu kombinieren ist aber nicht einfach, zumal ich wegen der Schräge nicht beliebig in die Höhe gehen kann.

Der Höhenabstand zwischen Schattenbahnhof und Moduloberkante beträgt übrigens 20cm, was noch gut zugänglich ist, und den Verzicht auf Oberleitung ermöglicht.
_______________________________
Viele Grüße
Carsten
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#11

Beitrag von E-Lok-Muffel »

Hallo Carsten,

So ganz verstehe ich Dein Konzept noch nicht:

Du hast unten im SBF, den man nicht sieht, einen Kreisverkehr realisiert, aber oben nicht, würdest aber gerne eine Rundstrecke haben... :?:
Was hindert Dich daran (o.K. zweigleisig ist vielleicht ein wenig viel, aber eingleisig geht in jedem Fall).
Und gerade da, wo die Rampe nicht im Weg ist, könntest Du auch noch was in Punkto Ausgestaltung machen (Anschließer etc.).
Dabei ist das doch mit der Rundstrecke oben auch kein Problem (was unten geht, das geht auch oben), aber warum brauchst Du sie unten??
Klar brauchst Du bei nur einer Rampe zwei Kehrschleifen, bei beengten Raumverhältnissen sollten die am besten übereinanderliegen.
Wenn wir mal den optimalen Platz der Kehrschleife unten links annehmen, könntest Du mit dem Umziehen der Sbf-Kehrschleife nach unten links alle Speichergleise behalten, die Rampe schon links oben hinter dem großen Kamin beginnen lassen und wärst re. vorne am kleinen Kamin schon "auf Höhe" (Du müsstest jedoch hinter den Kehrschleifen herumfahren). Hätte für meine Begriffe den Vorteil, dass Du gegenüber Deinem Bahnhof die 40 cm tiefen "Module" für weitere Szenen nutzen könntest (Kaimauer, Ladeszenen, Industrie, Molkerei etc.) und das unabhängig davon, ob Du nun oben Kreisverkehr machen willst, oder nicht (Du kannst dann auch einen Abzweig planen - unsichtbar hinter dem Kamin-, der dann oberirdisch zur oberen Kehrschleife führt, die Rampe in den Sbf verschwindet dann einfach hinter einer Kulisse- oder s.u.)

Zur Rampe: ich finde es unglücklich, die Rampe vorne verlaufen zu lassen, aus zwei Gründen:
  • Du behinderst so den Zugriff auf die tiefer liegenden Sbf-Gleise
  • Du tauchst "offen" auf. Ich finde es bei Anlagen mit Hafenszenen immer als besonderes Problem, die Abfahrt in den Sbf - quasi "unter die Wasserlinie" zu tarnen. Bei Verlauf der Rampe an der Wand wäre das kein Problem (Baumreihe, Häuser, Deich...).
... nur mal ein paar Gedanken dazu...
Gruß
uLi
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#12

Beitrag von Spektakulum »

Hallo uLi,

vielen Dank für Deine Vorschläge! Dein Vorschlag mit der Kehrschleife gefällt mir ganz gut - ursprünglich wollte ich ja die Ecke mit dem Sofa von allen frei halten, aber ist ja eigentlich auch Quatsch. Wenn es der Sache dient...

Rechts unten vom kleinen Kamin war ursprünglich die "Legoecke" von meiner Frau, die kann aber auch sonstwo umziehen, da sie sowieso nicht freiwillig hochkommt. :P :wink:

Schwierig fällt mir noch die Sache mit einer glaubwürdigen zweigleisigen Strecke, die in einen Bahnhof mündet. Vielleicht bewerte ich das aber auch über, wenn ein schöner Zug unbeaufsichtigt kreiseln kann, reicht das vielleicht auch - trotzdem wäre halt eine Begegnungsmöglichkeit schön.

Mit der Rampe hast Du schon recht - da wollte ich halt möglichst tief mit den Gleisen rein und dachte, das ich vorne mehr Höhe habe. Eigentlich war diese Entscheidung nicht die paar Zentimeter wert. :bigeek:
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Viele Grüße
Carsten
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#13

Beitrag von Spektakulum »

Auch wenn ich schon bautechnisch etwas angefangen hatte, bin ich zu dem Entschluß gekommen, das ganze Konzept nochmal neu zu erarbeiten. Sprich, ich ignoriere auch mal die Schattenbahnhofelemente und stelle mir wieder eine leere Fläche vor. Kamin und Arbeitstisch bleiben allerdings. :wink:

Insbesondere die Kehrschleifen habe ich ja noch so gar nicht berücksichtig - unbewußt wohl auch, weil das erstmal nervige Platzfresser sind. Bei guter Planung läßt sich aber vielleicht auch was gutes daraus machen?

Meine Gedanken kreisen also erstmal so:

Über dem kleinen Kamin möchte ich eine lange Brücke zwischen den Modulen machen. Für die Darstellung brauche ich weniger Tiefe, das Wasser kann über dem Schattenbahnhof in niedriger Höhe dargestellt werden - es ist ja nur ein Stück von ca. 85cm. Dann können links vom Ufer die Module auch tiefer werden und so mehr Platz für die Gestaltung schaffen.

uLi: Deinen Vorschlag mit der Kehrschleife links unten halte ich erstmal fest. Wenn diese im tiefen Bereich läuft, könnte ich das eventuell mit einem BW überbauen. Bis dato hatte ich das noch nicht auf meiner Wunschliste, aber der Platz darüber sollte doch gut für eine Drehscheibe geeignet sein, und die schmale Fläche hinter dem Sofa wäre ein gutes Feld für das Abstellen von Wagoonreihen?

Der Bahnhof könnte dann auch zum Teil hinter dem großen Kamin laufen und so noch gestreckter wirken.

Wie ich die Ideen jetzt noch in einen Plan umsetze - schauen wir mal. Über Anregungen freue ich mich nach wie vor! :D
_______________________________
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#14

Beitrag von Spektakulum »

Moin zusammen,

lange nichts mehr geschrieben, aber es gibt mich noch!

Auf dem Dachboden ist es auch die ganze Zeit nicht weiter gegangen, weil mir die Planung einfach nicht rund genug erscheint. Was mich besonders störte, war

- wenig Tiefe von 40cm auf diversen Bereichen
- die insbesondere durch die Schräge noch eingeschränkter ist.
- wenn ich die Anlage niedriger setze, habe ich die ungewollte Vogelperspektive, und der Schattenbahnhof wird auch zu eng.

Dazu kommt, daß meine Knie auch nicht besser werden, sprich nach 3x Treppe rauf- & runter merke ich die Kniegelenke. :bigeek:

Also was tun?

In zwei Wochen bespreche ich mich mit Bauunternehmer und Architektin, ob sich ein Anbau an unserem Haus lohnt. Was ich brauche, ist ein ebenerdiges Hobbyzimmer, mit einem richtig langen Basteltisch, wo meine Frau auch mal die Nähmaschine parken kann.
Außerdem würde ich dann wie bei Modulen mit abnehmbaren Standfüssen bauen. Meine Idee wäre es, diese dann übereinander in ein Regal zu verstauen, und bei Bedarf die ganze Strecke aufzubauen. DIe Reihenfolge bleibt dann aber festgelegt, da ich mich nicht auf einen festen Gleisübergang an den Modulkanten festlegen will.

Irgendwann sind die Kinder aus dem Haus, da kann man vielleicht auch mal was im ersten Stock tragen. Das ist dann aber auch schon wieder viele Jahre weiter und nur eine mögliche Option!
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#15

Beitrag von DerDrummer »

Moin Carsten
Irgendwie habe ich deinen Thread verloren :(
Deine Pläne klingen nicht schlecht, mit zunehmendem Alter fällt einem halt vieles schwerer.
Was willst du mit den schon vorhandenen Modulen wie deinem Bahnhof machen?

Lg Justus
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#16

Beitrag von Frank1467 »

Carsten, schon genial was man aus einem Raum mit Dachschräge alles rausholen kann :gfm:
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#17

Beitrag von lernkern »

Tag Carsten.

Bei Bedarf aufbauen... In dem Fall muss der Aufbau schnell für einen allein machbar sein, sonst baut man nicht oft auf.

Es lohnt sich bestimmt, zu überlegen, wie man das bewerkstelligen kann. Mir fallen für die Übergänge Passbuchsen ein und für die Füssschen Halter, bei denen man die Höhe oben regulieren kann. Letzteres spart viel Bücken...

Gruß

Jörg
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#18

Beitrag von lernkern »

Doppelpost.
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Re: Norddeutschland am Wasser (Dachbodenanlage)

#19

Beitrag von Spektakulum »

Moin zusammen!
Danke für Eure Reaktionen!

@Justus
Deine Pläne klingen nicht schlecht, mit zunehmendem Alter fällt einem halt vieles schwerer.
Was willst du mit den schon vorhandenen Modulen wie deinem Bahnhof machen?
Ganz ehrlich, daß das ab Mitte 40 schon abwärts geht, hätte ich früher nie gedacht! :lol: Der Bahnhof bleibt dann erstmal auf dem Dachboden - im Prinzip ist der wie ein Modul gebaut, aber noch mit Pikogleisen. Neu baue ich nur noch mit Tillig Elite.
Wenn ich in ein paar Jahren hoffentlich ein paar schöne Module fertig, kann ich mich vielleicht auch von dem Modul trennen? Aber es würde mir schwer fallen. :bigeek:

@Frank
Nur das Rücksicht nehmen auf die Schräge stört bei so einem Dachboden enorm - insofern wird, wenn alles so klappt, das vermutlich mehr ein Lagerraum werden

@Jörg
Bei Bedarf aufbauen... In dem Fall muss der Aufbau schnell für einen allein machbar sein, sonst baut man nicht oft auf.

Es lohnt sich bestimmt, zu überlegen, wie man das bewerkstelligen kann. Mir fallen für die Übergänge Passbuchsen ein und für die Füssschen Halter, bei denen man die Höhe oben regulieren kann. Letzteres spart viel Bücken...
Mit dem schnell aufbauen hast Du natürlich Recht - eine gute Idee mit den Passbuchsen! Davon habe ich vor Jahren mal gelesen, hätte ich jetzt aber nicht mehr dran gedacht. Mit den Haltern, die man von oben regulieren kann, ist natürlich auch eine Herausforderung. Von der alten Anlage hatte ich noch einige Beine mit Verstellung unten - aber die sind nach heutigem Stand eh zu kurz.

Hast Du ein Beispiel für solche Halter?
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Carsten
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