Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modellbahnanlagen und Dioramen (alles, was in der Phase vor dem Rohbau an Themen anfällt).
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BernhardN
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Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#1

Beitrag von BernhardN » Mi 29. Aug 2018, 14:34

Hallo miteinander,

ich hab' da mal ein Problem...

Wir ziehen um. Das zeichnete sich schon lange ab und ich kannte den neuen Hobbyraum schon, deshalb war die bisherige Anlage schon so gebaut, dass sie in den neuen Raum passt (und durch Segmente auch dorthin transportabel ist). Aber wie es so geht, ändern sich die Pläne. Und deshalb entsteht mir nun ein echtes Luxusproblem: die Anlage zieht nicht in den geplanten Kellerraum, sondern unters Dach - und dort ist deutlich mehr Platz dafür!

Ich stehe also vor der Entscheidung, diesen Platz auch nutzen zu wollen. Da mir an der alten Anlage einiges nicht ganz so gefällt bzw. durch die Platzbeschränkung Kompromisse gemacht wurden, die mit dem neuen Platz nicht notwendig sind, erwäge ich nun einen Neuaufbau. "Zum Glück" hatte ich die letzten Jahre krankheitsbedingt sowieso nicht so viel Zeit, mich um Baumaßnahmen zu kümmern und die bestehende Gleis-/Holzwüste macht einem die Entscheidung zum Abriss und Neuaufbau ziemlich leicht.

Allerdings kreisen meine Gedanken nun um die Platzausnutzung und ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich nicht weiterkomme. Deshalb hoffe ich ein bisschen auf den Forendrive und möchte gerne Ideen aufsaugen. Nicht falsch verstehen, ich erwarte keine Fremdplanung, die ich dann 1:1 übernehmen kann. Planen möchte ich schon selbst und habe auch damit angefangen. Aber irgendwie habe ich gerade eine Ideenblockade und es würde mich nun erstmal interessieren, was ihr aus dem Platzangebot machen würdet - vielleicht kann ich daraus was mitnehmen oder es regt mich wieder zu eigenen Ideen an. Diese werde ich zu gegebener Zeit dann auch hier einstellen und gerne diskutieren.

Das ist der neue Platz als Raumskizze:
Bild

Damit man sich das besser vorstellen kann, hier ein paar Bilder (ist vom Vorbesitzer noch nicht ganz leer geräumt, wird aber noch):
Bild
Bild
Bild
Bild

Eine bemaßte Wintrack-Datei des Grundrisses habe ich hier abgelegt: Datei von filehorst.de laden (der Grundriss ist auf Ebene 30, kann man ausblenden, ist extra blau gefärbt und wird in 3D nicht als "Platte" angezeigt).

Beschreibung: Der eigentliche Modellbahnraum ist ein L, mit zwei schrägen Dachfenstern und einem kleinen Wandfenster. Die südliche Trennwand zum Stauraum ist 145cm hoch, die nördliche ca. 200cm. Der Raum selbst ist an der höchsten Stelle 226cm. Südlich befindet sich ein Stauraum, hier habe ich die Maße auf einer Höhe von ca. 100cm eingetragen (d.h. der Raum ist zur Höhe von 100cm ca. 114cm nutzbar, geht aber weiter - der Kniestock von 60cm Höhe ist bei ca. 200cm Tiefe, das ist aber eher schlecht nutzbar). Dieser Stauraum steht mir ebenfalls komplett zur Verfügung, da könnte man schon einen Schattenbahnhof oder Gleiswendel etc. gut verstecken - die Holzwand ist problemlos durchbrechbar. Im Norden schließt sich ein Speicherraum an, der zwar keinesfalls voll für die Modellbahn verwendet werden kann, aber einen Durchbruch mit schmaler Fahrstrecke an der östlichen Mauerwand entlang und einem Wendekreis unter der nördlichen Dachschräge kann ich ggf. loseisen - deshalb ist auch hier der theoretisch verfügbare Platz auf Höhe von 100cm angegeben. Die Schlupftür zum südlichen Stauraum könnte ich notfalls versetzen, will aber eigentlich gar nicht so viel umbauen (muss an anderen Stellen im Haus noch genug machen).

Das interessante an diesem Raum ist meiner Meinung, dass sich Gleisbögen und Gleiswendel am Anlagenrand, die ja immer eine Menge Platz brauchen, in den Stauraum bzw. in den Speicherraum (dort allerdings nur begrenzt) verschieben lassen. Damit sind hässliche Komplettradien gut wegzutarnen und im eigentlichen Modellbahnraum kann man mehr gerade Strecke verlegen.

Was mir wichtig ist (und mir an meiner jetzigen Anlage gefällt):
  • Spielbahn/Spielbetrieb für Vater & Sohn und dessen Freunde (+ Mutter darf auch mitmachen)
  • Viel sichtbare möglichst gerade Strecken (ausgenommen die Wendel und eventuelle Schattenbahnhöfe)
  • Zweigleisige Rundstrecke, d.h. zwei Gleise parallel ohne Kreuzung befahrbar (muss sein, das Konzept hat sich für den Spielbetrieb meines Sohnes und seiner Freunde absolut bewährt, da dürfen auch mal "Rennen" gefahren werden...)
  • eingleisige Nebenstrecke, die auch in einem Kopfbahnhof enden darf (das ist meine bevorzugte Spielstrecke, unabhängig von dem, was auf der Hauptstrecke chaotisch läuft)
  • Langer "Haupt"-Bahnhof (so lange Bahnhofsgleise wie möglich!), ich möchte einen Bahnhof einer kleinen Stadt darstellen, der für jedes Hauptgleis eine Umfahrung ermöglicht, einen Nebenbahnanschluss hat und einen Rangierbetrieb darstellen kann (d.h. "Hauptbahnhof Bonn" o.ä. Größen kommen für mich nicht in Frage). Der klassische bayerische Würfel ist als Bahnhofsgebäude ausreichend, es muss aber trotzdem viel Gleislänge haben, weil es sonst völlig unrealisitisch wird - auf meiner jetzigen Anlage habe ich 2m Bahnsteiglänge, das soll es mindestens bleiben.
  • Güterrangierbetrieb im Bahnhof möglich (ich habe im jetzigen eine Art "Rangierspiel" eingebaut, das neben dem Bahnbetrieb spielbar ist und mit einer kuppelfähigen Lok wahnsinnig Spaß macht)
  • Die bisherige Unterkante der alten Anlage auf 70cm mit Nullebene auf 85cm hat sich bewährt.
Was mir an meiner jetzigen Anlage nicht so gut gefällt:
  • Viel Platz mit Gleisbögen und Wendel "verbraucht"
  • Kaum gerade Strecke, nach dem Bahnhof geht's immer gleich in die Kurve
  • Zu kleiner Schattenbahnhof (nur je ein Ausweichgleis)
  • Planungsfehler im Bahnhof: ich habe ein sinnloses Einzelgleis zwischen zwei Bahnsteigen übersehen
  • Aufgrund des Platzes keine Verwendung schmaler Weichen
  • Zu steile Steigungen (>3%) - machbar, aber einfach eine Folge des unschönen Platzkompromisses
  • und noch mehr Kompromisse bezüglich Platz und Gleisbögen...
  • der ein oder andere Planungsfehler (z.B. zu eng übereinander geführte Gleise), der mit statisch bedenklichen Bauwerken ausgeglichen werden muss
Ein echtes Vorbild ist nicht notwendig, es darf hügelig sein (Voralpenland bzw. Umland München). Ich bin eher der Epoche IV (1980er Jahre) zugeneigt, Vorort- bzw. regionaler Reiseverkehr und allgemeine Güterzüge genügen mir dabei. Bisher hatte ich keine Oberleitung, kann mir das aber mittlerweile auf mindestens einem Streckenabschnitt gut vorstellen (v.a. nachdem ich mich in die Modelle der Münchner S-Bahn verguckt habe - hier hatte ich für meine bisherige Anlage nachträglich eine unabhängige Streckenführung im "Untergeschoss" geplant, aber noch nicht realisiert - ggf. kann ich das nun in die Hauptstrecke einbringen).

Abnehmbare Brückenteile sind optional durchaus möglich, eine gewisse Durchgangsbreite oder Zugriffsmöglichkeit nach ganz hinten soll gewahrt bleiben (man wird erfahrungsgemäß nicht jünger und nicht schlanker), Schlupflöcher/Wartungsöffnungen möchte ich vermeiden.

Der Schwerpunkt soll auf Gleisen liegen: ich bin nicht der begnadete Landschaftsbauer, diese dient in meinem Fall mehr oder weniger nur zur Deko.

Gleissystem: Märklin H0 K-Gleis
Steuerung: digital mit CS2, zwei MS2 und Smartphone/Tablet per (W)LAN - eine vollautomatisierte Computersteuerung möchte ich eigentlich nicht haben (das Spiel steht im Vordergrund, nicht der reine Betrieb). Für Schattenbahnhöfe bin ich auf einer Messe mal über ein unabhängig selbststeuerndes System gestolpert, das muss ich nochmal raussuchen (es könnte aber auch sein, dass das über die CS2 geht?).

Kribbelt es schon jemandem in den Fingern? Wäre super! Ich würde mich auf Ideen und Anregungen freuen, die ich in meine Planung einbeziehen kann.

Viel Spaß beim kreativen Prozess und vielen Dank für etwaigen Input,


Bernhard N.
Grüße aus OBB,
BernhardN
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#2

Beitrag von E-Lok-Muffel » Do 30. Aug 2018, 08:29

Hallo Bernhard,

Willkommen bei den Planungs-Stummis!

Dein neuer Raum hat ja doch einiges an Platz und bietet einige Optionen, hat allerdings auch ein paar Details, die die Planung schwierig machen könnten.

Toll finde ich die für einen Dachboden ausserordentlich gute Höhe des Drempels mit 1 m, v.a. wenn Du sogar den Platz in den Abseiten mit-benutzen kannst.
Schwierig finde ich die Lage der Dachfenster. Um da dranzukommen, darf die Anlagenplatte nicht zu tief werden (50-60 cm maximal!) und dann die Türe zur Abseite mitten in der Wand :banghead: . Die ist auch noch mind. 1 m hoch, da kannst Du noch nicht einmal was davorbauen! Es gibt natürlich für alles eine Lösung: Herausnehmbare Brücken, Klapp-Elemente, herausfahrbare Module etc., die Frage ist, wieviel Aufwand Du betreiben willst und wieviel Du tatsächlich damit gewinnst.
Die einfachste Lösung wäre, die Anlage vor der Türe fest zu installieren und die Türe durch ein Schiebe-Element zu ersetzen, damit hättest Du weiterhin einen Kriechgang als Zugang zur Abseite/SBF...

Jetzt mal ein paar Gedanken, die ich mir zu Deinem Grundriß gemacht habe:
  • Die Abseite Unten ist zu schade, um sie zu verschwenden, sie würde sich prima für einen Schattenbahnhof eignen. Wenn die Dachschräge auf 60 cm beginnt, ist das mal unser Ausgangspunkt für den SBF auf 60 cm. Die Gleise kommen ganz unten an die Wand. mit 110 cm Breite ist gerade genug Platz für eine Kehrschleife links. bei 610 cm Länge hast Du auf jeden Fall genug Abstellfläche auch für längere Züge... das Problem ist nur, 110 cm ist zu schmal für eine R2/R3-Wendel...
  • Da die Anlage unter den Dachfenstern nicht zu tief ausfallen darf, würde sich der Bahnhof als tiefe Platte (80-90cm tief) an der Giebelwand rechts anbieten, die ist jetzt aber "relativ" kurz, möglich wäre hier, oben durchzubrechen und die Kehre/Wendel in den Speicher-Raum "auszulagern", bringt 100 cm mehr Bahnhofslänge, unten ist das wegen der beginnenden Schräge auf 100 cm Höhe nicht möglich, da sollte die Strecke unter den Fenstern dann als lange Parade weiterlaufen, unten links hast Du auch vor der Wand genug Platz für eine Kehre, d.h. hier könnte die Strecke verdeckt oder offen wieder zurückgeführt werden, damit hast Du eine 12m lange Rampe generiert, bei 2% sind das 24 cm, das reicht noch nicht bis zum SBF, da muss noch eine 1,5-fache Wendel dazwischen (+15 cm), Voilá!
  • Bedeutet jetzt: Anlage klassisch AdW, rechts und unten, an der Giebelwand rechst 80 cm (Bahnhof) Wendel/Kehre im Nebenraum, kleiner Abstellbahnhof unter dem HBF(ggfs. auch nur Rampe bis in die untere Abseite); Paradestrecke auf 50-60 cm tiefer Konsole an der unteren Wand, links ausgestellt für Kehre/Wendel...
Bisher besteht mein Konzept nur aus einem Durchgangsbahnhof und einer zweigleisigen Parade, wenn Du noch mehr willst, Nebenbahn, Endbahnhof etc. wird die Sache viel komplexer und braucht auch eine anderes Konzept, andere Streckenführung, andere Plattenmaße...

Gruß
uLi
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#3

Beitrag von E-Lok-Muffel » Do 30. Aug 2018, 09:45

Nachtrag:
  • Falls Nebenbahn gewünscht, könnte die parallel zur Parade auf den schmalen Schenkel unten gelegt werden, mit Endbahnhof über der Wendel links, dann rutscht die Haupt-Ebene auf 85-90 cm runter, um Platz für die ansteigende NB zu machen (Wendel der Parade entfällt, Kehre am Ende), überdies sind dann drei Trassen mit insgesamt 5 Gleisen auf 50 cm Tiefe doch etwas zuviel, d.h. entweder der Hinweg oder der Rückweg der Parade müsste - zumindest teilweise - getarnt werden.
  • Dann wäre da ja noch eine Wand frei - die andere Holzwand gegenüber bis hinter die Türe (wieviel Platz ist denn da hinter der Türe? Bemaßung fehlt)
    Hier wäre auch Raum für eine schmale Konsole, z.B. für einen Industrie-Anschluss oder ein BW... der Abzweigradius muss wahrscheinlich klein gewählt werden (R5/R6) damit Du noch an die Weichen der Bahnhofseinfahrt kommst, die ja dahinter liegen (vor dem Wanddurchbruch).
Gruß
uLi
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#4

Beitrag von BernhardN » Do 30. Aug 2018, 10:39

Hallo uLi!

Vielen Dank für Deine Ideen. Ich habe etwas mehr Platz, die Höhenangaben waren wohl mißverständlich. Mein Versuch eines besser bemaßten Plans inkl. Höhenangaben:
Bild

Hier erkennt man (hoffentlich), dass die nutzbare Höhe im Stauraum ganz unten noch bei 100cm ist (die Höhe der Trennwand zum Stauraum ist 146cm). Es geht aber etwas mehr: kurz vor dem tatsächlichen Kniestock/Drempel ist die nutzbare maximale Höhe noch 60cm und die Tiefe des nutzbaren (Stau-)Raums wäre 200cm. Wobei ich das vermeiden möchte, weil man da dann schon ganz schön hinterkrabbeln muss. Die Wahrheit liegt also - wie immer - irgendwo dazwischen.

Mit der minimalen Höhe von 146cm an der unteren Trennwand ist das MoBa-Zimmer aber an sich bereits gut nutzbar, die zusätzliche Nutzung des Stauraums bietet sicher einige Optionen.

Die Türe zum Stauraum kann ich notfalls umsetzen. Die Idee, diese als Schiebetüre auszugestalten ist interessant, das eröffnet ggf. noch weitere Möglichkeiten...

Herausnehmbare Elemente sind gedanklich möglich, wenn es nicht zu viele werden. Eigentlich ist das immer ein Kompromiss/Behelf, aber durchaus denkbar.
E-Lok-Muffel hat geschrieben:
Do 30. Aug 2018, 08:29
  • Bedeutet jetzt: Anlage klassisch AdW, rechts und unten, an der Giebelwand rechst 80 cm (Bahnhof) Wendel/Kehre im Nebenraum, kleiner Abstellbahnhof unter dem HBF(ggfs. auch nur Rampe bis in die untere Abseite); Paradestrecke auf 50-60 cm tiefer Konsole an der unteren Wand, links ausgestellt für Kehre/Wendel...
Ich habe das mal skizziert, meinst Du das so?:
Bild

Nachtrag: hier ist mit R5 der größte Märklin-Normalkreis ("Großkreis II", Art#2251) gemeint, R5 heisst der entsprechende Radius beim C-Gleis...
Zuletzt geändert von BernhardN am Do 30. Aug 2018, 11:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße aus OBB,
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#5

Beitrag von BernhardN » Do 30. Aug 2018, 10:51

Ich habe mal versucht, den verfügbaren Platz zu visualisieren. Dabei kam heute Nacht das raus, hier erstmal als "Platte":
Bild

Das Gleiche mit den Raumgrenzen zum besseren Verständnis:
Bild

Die "Zunge" passt mit Breite 80cm gut zwischen die Dachfenster und lässt mit je >80cm Durchgangsbreite auf jeder Seite m.M. ausreichend Platz.

Vor der unteren/südlichen Holzwand könnte man noch eine schmale Strecke hinzufügen wie von uLi vorgeschlagen, das stört die Dachfenster nicht.

Den linken Flügel des L inkl. Stauraumnutzung habe ich dabei noch nicht berücksichtigt, das ist ja eher trivial. Der Wendeplatz oben sieht relativ wuchtig aus, da müsste ich noch soviel Platz wie möglich sparen, mit kleineren Radien sicher machbar (jetzt ist das auf den größten Märklin-Großkreis II ausgelegt).
Grüße aus OBB,
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#6

Beitrag von BernhardN » Do 30. Aug 2018, 12:11

Ich habe da mal etwas grob skizziert, was insbesondere die Lage des Bahnhofs und der möglichen Paradestrecken visualisieren soll:
Bild

Spontan gefällt mir die Paradestreckenverbindung D-E-A am Besten, auch wenn das unter dem Dachfenster quert. Diese Strecke müsste eine Ebene unterhalb des Bahnhofes sein (was mir zwar im Allgemeinen immer etwas bemüht erscheint, aber wohl einen typischen Kompromiss darstellt, wenn man die Strecke auch sehen will). Durch die Verlängerung in den unteren L-Schenkel gewinnt das aber sicher etwas "Weite".

Die Paradestrecke B verspricht zwar noch mehr "sichtbare Strecke", blockiert aber den ungehinderten Zugang zum Bahnhof - dort wird vermutlich doch der meiste Betrieb stattfinden.

Die Paradestrecke C hinten an der Wand klebt da so dran, das kann ich mir gerade nicht besonders gut vorstellen. Ggf. ist das aber zusätzlich notwendig/möglich.
Grüße aus OBB,
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#7

Beitrag von E-Lok-Muffel » Do 30. Aug 2018, 14:12

BernhardN hat geschrieben:
Do 30. Aug 2018, 10:39
Ich habe etwas mehr Platz, die Höhenangaben waren wohl mißverständlich.
Hier erkennt man (hoffentlich), dass die nutzbare Höhe im Stauraum ganz unten noch bei 100cm ist (die Höhe der Trennwand zum Stauraum ist 146cm). Es geht aber etwas mehr: kurz vor dem tatsächlichen Kniestock/Drempel ist die nutzbare maximale Höhe noch 60cm und die Tiefe des nutzbaren (Stau-)Raums wäre 200cm.

Mit der minimalen Höhe von 146cm an der unteren Trennwand ist das MoBa-Zimmer aber an sich bereits gut nutzbar, die zusätzliche Nutzung des Stauraums bietet sicher einige Optionen.
:clap: :clap: :clap:
Das macht die Sache ja noch besser:
Erstens bist Du jetzt in der Wahl der Höhe Deiner Hauptebene viel freier,
Zweitens brauchst Du in der Abseite nicht mehr so weit runter, da würde sich anbieten, den SBF auf bequemer Tischhöhe bei 70-80 cm zu bauen, dass Du im Sitzen Gleise und Kabel verlegen und den einen oder anderen Zug aufgleisen kannst, dann kannst Du die Kehre auch größer machen (>R2).
Drittens hast Du in Deinem Moba-Raum jetzt auch nach oben Platz für Bebauung, wirklich große Bäume am hinteren Anlagenrand und zumindest einen Teil senkrecht stehender Hintergrund-Kulisse.
Die Türe zum Stauraum kann ich notfalls umsetzen. Die Idee, diese als Schiebetüre auszugestalten ist interessant, das eröffnet ggf. noch weitere Möglichkeiten...
Herausnehmbare Elemente sind gedanklich möglich, wenn es nicht zu viele werden. Eigentlich ist das immer ein Kompromiss/Behelf, aber durchaus denkbar.
Die Schlupftüre zu versetzen, kam mir auch in den Sinn, dann ganz nach links, das hat aber auch Nachteile:
- der Paradeschenkel verkürzt sich um 70 cm (was noch zu verschmerzen wäre)
- Bei meinem Konzept läge direkt dahinter die Kehre des SBF, inwieweit die jetzt mit den neuen Maßen nach hinten verlegt werden kann, um einen Gang zu schaffen, kann erst bei der konkreten Planung festgestellt werden.

Ich habe das mal skizziert, meinst Du das so?:
Ja, so in etwa, ich hatte gedacht, die Wendel oben direkt an die Holzwand zu setzen, damit in diesem Raum auch etwas "Speicher" für anderen Kram übrig bleibt, unten links der Schenkel etwas mehr ausgestellt für die Kehre (wenn sie verdeckt ist reicht R2/R3).
Der SBF unten jedoch mit Wartungsgang davor hinter der Holzwand mit sagen wir mal 60 cm Tiefe, Du musst immerhin hier auch den SBF bauen!
Wenn die Abseite insgesamt 200 cm tief ist, kannst Du auch überlegen, den SBF zweistöckig zu bauen, eine Ebene auf 40 cm, eine auf 75 cm Höhe...
Ich habe mal versucht, den verfügbaren Platz zu visualisieren. Dabei kam heute Nacht das raus, hier erstmal als "Platte":
Die Idee mit der Mittelzunge ist nicht schlecht, aber:
80 cm am Ende reichen nicht, um eine Kehre einzubauen, eine R2-Kehre braucht 1,10 m Breite, das wird dann sowohl beim Durchgang zur Bahnhofsplatte als auch an der Türe ziemlich eng...
Wenn aber eine Kehre nicht funkioniert, wofür brauchst Du eine Mittelzunge mit stumpf endenden Gleisen?
Als erstes hatte ich daran gedacht, die Paradestrecke auf eine Mittelzunge zu legen, damit ein Wartungsgang vor den Dachfenstern frei bleibt.
Jetzt kam Dein NACHGESCHOBENER Post: O.k. das ist möglich! zweite Parade als Bypass zum Bahnhof mit Einleger über den Gang.
Erstens bin ich persönlich kein Freund von Einlegern, Klappbrücken o.ä., v.a. wenn ohne sie kein Betrieb möglich ist - das hast Du ja hier gelöst.
Die Frage ist jetzt, WARUM?
Warum gibt es eine Strecke, die am Bahnhof vorbeiführt?
Da gäbe es jetzt mehrere Möglichkeiten:
  • der Bahnhof ist nur ein Nebenbahn-Haltepunkt, die Hauptbahn führt ohne Halt an ihm vorbei (Bahnhof müsste eingleisig werden).
  • Bahnhof ist ein End- oder Kopfbahnhof, die Gleise enden alle vor der oberen Wand (Fake möglich: mit Bahnhofshalle bis an die Wand und zwei Gleise durchbrechen, die anderen enden tatsächlich stumpf) Parade B wäre dann die Güterzug-Umfahrung und für die Züge, die nicht im Endbahnhof halten.
  • Wenn Du den aktuellen Epochen fröhnen würdest: ICE-Trasse! könnte dann unter der Schräge - am Besten kreuzunsfrei - in die Parade einfädeln, kreuzungsfreie Abzweige sind sowieso mein Favorit :hearts:
Ich hatte auch schon an so etwas gedacht:
Bild
überzeugt mich allerdings auch nicht so richtig, Du hast hier zwar freien Zugang zu den Dachfenstern und zur Abseite, erkaufst Dir das aber mit schlechtem Zugang zum Giebelfenster und mangelnder Stehhöhe vor der Anlage... :|

Mir kommt aber eben noch eine ganz andere Idee: gesetzt den Fall, dass Du den Schattenabhnhof und ggfs. auch eine notwendige Wendel aus dem eigentlichen Anlagenraum auslagerst, wie vorgeschlagen (die Idee ist nicht neu, siehe hier- Schattenbahnhöfe ausgelagert, oder hier - Wendel im Nebenraum); dann wärest Du jetzt in der Lage im Anlagenraum alles in einer Ebene zu bauen >>>na? :idea: :idea: Genau! Du könntest jetzt im Anlagenraum eine MODUL-Anlage bauen...

NEIN, ich meine jetzt nicht FREMO oder ähnliches, Du musst Dich noch nicht einmal an irgendeine Modul-Norm halten (ich weiß ja überhaupt nicht ob es in Deiner Gegend irgendjemanden gibt, der mit K-Gleis Module baut), aber die Idee, kleine, bewegliche Modulkästen zu bauen, die - bei Bedarf - demontiert und weggestellt werden können, hat für meine Begriffe etwas für sich und die Nachteile, nämlich mangelnder Speicherplatz, fielen bei Dir ja weg.
Oder Du baust den Bahnhof fest ein und Module nur für die Paradestrecke. Wenn die Module relativ schmal werden (~50 cm tief) kannst Du sie sogar U-förmig links ganz herumziehen, mit Kehre (die dann 1,25 m tief =R2/R3) direkt an der Türe... (dann klappt das mit der Mittelzunge halt nicht, aber Du kannst mit Modulen ja auch verschiedene Konfigurationen aufbauen, die nicht gebrauchten lagern unter der Anlage...)
Wenn diese Wand am Fenster frei bleiben soll, wäre das auch ein toller Ort für Vitrinenröhren alá Train-Safe oder Wawiko

Wenn die Anlage ohne "Unterbau" auskommen kann, wäre hier auch Stauraum für Rollmaterial, Werkzeug, Verpackungen etc. Ich denke da jetzt entweder an EURO-Boxen, das sind die grauen Plastik-Dinger, die es im Baumarkt gibt, oder niedrige Schränke auf Rollen oder Roll-Container, mein Rollmaterial lagert z.B. in Alex...

Alles nur Ideen, Fragmente, Du kannst Dir heraussuchen was Dir gefällt.

Gruß
uLi
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#8

Beitrag von BernhardN » Do 30. Aug 2018, 15:38

Hallo uLi,

lieben Dank für die neuen Denkanstöße. Mit den Modulen hast Du mir jetzt einen Floh in den Kopf gesetzt, den ich erstmal überschlafen muss (oder mich damit wach im Bett wälzen werde...). Das hat mich eigentlich schon immer angelacht, hab's aber dann verdrängt, jetzt kommst Du damit wieder daher. :wink:

Deine andere Idee plus "meine" vorgezogene Paradestrecke habe ich derweil mal in eine bessere Skizze gegossen - die Gleiskreise links oben sind nur mit drin, damit ich nicht ganz am Maß vorbeischieße - NK2 ist der Märklin-Normalkreis II, GK2 der Großkreis 2. Der Bahnhofsbereich ist rot, die Paradestrecke blau, Schattenbahnhöfe und Wendel sind grün, eine etwaige Nebenbahn gelb gefärbt. Die breiten Strecken sind zweigleisig, die dünne eingleisig (Nebenbahn). Ich habe die Ebenen (unten beginnend mit E0) mal mitbezeichnet. Die Paradestrecke geht also vor dem Bahnhof in einer tieferen Ebene durch, ist dann aber auch durch Gelände o.ä. von diesem möglichst deutlich abgesetzt.

Bild

Der zweigleisige Schattenbahnhof funktioniert so nicht, das muss noch besser geplant werden, momentan ist das eher ein Symbolbild.

Das ist natürlich alles so nicht gegeben, ist jetzt nur mal die bessere Skizze für die erste Idee der Raumaufteilung zum weiterspinnen. Wenn sich was anderes ergibt, dann kann man das alles gerne noch ändern. Es bleibt also weiterhin die kreative Freiheit offen.

Und jetzt gehe ich die Idee mit den Modulen wälzen...
Grüße aus OBB,
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#9

Beitrag von Thoralf » Fr 10. Mai 2019, 21:50

Bei einer so stark gegliederten Anlage wäre doch ein Hafen- oder Industrie- / Rangierthema interessant?
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BernhardN
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#10

Beitrag von BernhardN » So 12. Mai 2019, 08:36

Hallo Thoralf,

danke für die Wiedererweckung dieses Threads! :)
Thoralf hat geschrieben:
Fr 10. Mai 2019, 21:50
Bei einer so stark gegliederten Anlage wäre doch ein Hafen- oder Industrie- / Rangierthema interessant?
Ist leider beides nicht so meins. Ich habe in der aktuellen Planung immerhin eine Art Modulanschluss vorgesehen, mit dem man mehrere verschiedene Themen ausprobieren kann.

Aktuell hadere ich aber wieder mit dem Bahnhof. Den kann ich an der einen Seitenwand, wie im Schema beschrieben, zwar schön groß auslegen, aber damit wird die sichtbare Fahrstrecke umso mehr in den Hintergrund gedrängt. Die Frage ist also: will ich überhaupt einen Bahnhof? Oder stelle ich einfach nur "Strecke" dar, was wiederum die Modulthematik in den Vordergrund rückt. Ich habe mir nach dem Minimäx-Debakel (mit "ä"!) hier im Forum meine eigene "minimale 3-Leiter-Modulnorm" entwickelt und teste diese Variante gerade, die meinem Baustil durchaus entgegenkommt.

Da ich zu den Modulen nebenbei ja auch noch eine "historische Platte" (siehe Signatur) als Parallelprojekt habe, kann ich mir mit der Planung der grossen K-Anlage weiter schön Zeit lassen. Mal sehen, wo das hinführt... :)
Grüße aus OBB,
BernhardN
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#11

Beitrag von KaBeEs246 » Mo 13. Mai 2019, 11:59

Hallo Bernhard,
wenn du eine Anlage auch für mehrere Mitspieler planen willst, halte ich eine Anlage mit langer Paradestrecke für wenig geeignet.
Hast du dir mal über ein Mehrspieler-Konzept Gedanken gemacht, bei dem man miteinander kommunizieren muss, z.B. Fahrplanbetrieb auf einer eingleisigen Strecke im point-to-point Betrieb mit Fiddleyard. Kennst du ja mit Sicherheit vom Betrieb mit Modulen. Und es muss ja nicht Nebenbahn sein

Gruß von Ruhr und Nette
Hans

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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#12

Beitrag von BernhardN » Mo 13. Mai 2019, 14:19

Hallo Hans,
KaBeEs246 hat geschrieben:
Mo 13. Mai 2019, 11:59
wenn du eine Anlage auch für mehrere Mitspieler planen willst, halte ich eine Anlage mit langer Paradestrecke für wenig geeignet.
Auch da hast Du recht. Zudem habe ich einen Bahnhof mit interessantem Konzept hier aus der Gegend im Auge, dessen Umsetzung mich reizen würde. Auch ein BW wäre was feines (das gibt es in diesem Bahnhof zwar nicht, könnte aber einige Solo-Loks gut aufnehmen, die bei mir so rumstehen). Das steht natürlich wieder dem Konzept "freie Strecke" entgegen. Irgendwann werde ich würfeln müssen. :)
KaBeEs246 hat geschrieben:
Mo 13. Mai 2019, 11:59
Hast du dir mal über ein Mehrspieler-Konzept Gedanken gemacht, bei dem man miteinander kommunizieren muss, z.B. Fahrplanbetrieb auf einer eingleisigen Strecke im point-to-point Betrieb mit Fiddleyard. Kennst du ja mit Sicherheit vom Betrieb mit Modulen. Und es muss ja nicht Nebenbahn sein
Ja, das springt mich aber nicht so an. Die derzeit bestehende kleine Anlage ist so konzipiert, dass drei Personen unabhängig voneinander fahren können. Das hat sich gut bewährt und sollte in Etwa beibehalten werden, auch mit Modulen.

Wenn hier jetzt die Mitleser so einfallen, dann muss ich wohl mal meine aktuelle Planung wieder hervorziehen. Werde ich gelegentlich mal tun (muss aber noch etwas Gehirnschmalz hineinstecken).
Grüße aus OBB,
BernhardN
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#13

Beitrag von BernhardN » Di 14. Mai 2019, 06:33

Hier mal meine zwischenzeitlichen Überlegungen. Ich habe mir einen für mich interessanten Bahnhof als Vorbild genommen, nämlich den hier (zweigleisige Hauptstrecke mit zwei Nebenbahnabzweigen):
Bild
Dieser Bahnhof liegt so übrigens tatsächlich mehr oder weniger "auf freier Wiese", das vergleichsweise kleine Dörfchen drumherum entstand im Wesentlichen erst viel später - hier gab es im Original die Notwendigkeit für einen Abzweig-/Knotenpunkt sowie Güterumschlag an einer bestehenden Hauptstrecke, nicht für die direkte Verkehrsanbindung einer Stadt.

Daraus wurde dann folgender Plan für meine Platzverhältnisse, die Vorbildskizze habe ich mal mit eingefügt, den Verlauf der Hauptstrecke als Skizze (Erinnerung: der Schattenbahnhof bzw. der untere und der obere Bereich liegen jeweils verdeckt in Nebenräumen, die "Paradestrecke" rechts neben dem Bahnhof führt erhöht sichtbar an der Wand entlang):
Bild

Die Tiefe des Bahnhofs sind 80cm, die dahinter erhöht liegende Paradestrecke trägt nochmal mit 12cm zur Tiefe bei. Damit sind insgesamt 92cm erreicht und das Konstrukt bleibt somit gerade noch außerhalb des Bereichs der Dachfenster, was der Zugänglichkeit dient.

Ich sehe gerade, dass auf der Skizze im Bahnhofsvorfeld "unten" noch die Verbindungsweiche vom inneren Gleis zum äußeren fehlt, diese bitte hinzudenken.

Die Nebenbahn A soll modular gestaltet und nach links weitergeführt werden, die Nebenbahn B ist eher optional (bei Wegfall müsste das rechte Bahnhofsgleis anders angebunden werden, momentan entspricht es der Realität). B wäre sonst eine eher unterirdische Pendellösung. Aus Platzgründen und zum besseren Rangieren sind die Gütergleise nicht rechts, sondern links an der Vorderkante. Zudem wurde ein BW spendiert, das im Original nicht vorhanden ist, ich aber gerne eins haben möchte. Das gefällt mir planerisch eigentlich schon ganz gut, aber dennoch passt mir irgendwas gefühlsmäßig nicht, was ich nicht so genau bestimmen kann. U.a. die rechte Paradestrecke, ich kann mir da nicht so ganz vorstellen, wie das gestalterisch wirkt.

Hier der Vollständigkeit halber die Wintrack-Datei dieses Ausschnittes: Datei von filehorst.de laden.
Grüße aus OBB,
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#14

Beitrag von BernhardN » Di 14. Mai 2019, 08:07

Bessere Ansicht des Direktexports von Wintrack, ohne Reststrecke, dafür nun auch mit den Weichen im Bahnhofsvorfeld unten:
Bild

gegenständliche Wintrack-Datei inkl. Weichen: Datei von filehorst.de laden
Grüße aus OBB,
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#15

Beitrag von E-Lok-Muffel » Di 14. Mai 2019, 08:13

Hallo Bernhard,

Schön, dass Du noch/wieder da bist. Schade, dass es noch nicht losgegangen ist bei Dir!
Wie ich sehe, befindest Du Dich immer noch in der "Ideen-Findungs-Phase"...

Ich muss hier noch einmal ausdrücklich einschreiten und feststellen, dass Du Dich zunächst einmal für ein Konzept entscheiden musst.
  • Die Schattenbahnhöfe - ausgelagert im Nebenraum oben bzw. in der Abseite - sind, glaube ich jetzt einfach mal, gesetzt.
  • Anlagenraum nur mit Modulen: Das ist natürlich eine Möglichkeit, da Du den ganzen Raum nutzen kannst, Du aber gleichzeitig Nichts "verbaust" ( z.B. den Zugang zur Abseite ). Das hat Vorteile: Sobald ein SBF in einem Nebenraum steht und ein Modul halbwegs fertig ist, kannst Du "Betrieb" machen mit einer provisorischen Kehrschleife, d.h. die Anlage kann langsam wachsen..., wenn Dir irgendwann ein Modul aus Deiner Anfangszeit nicht mehr gefällt, weil Du Dich in Deinen Fähig- und Fertigkeiten weiterentwickelt hast, kannst Du es neu bauen und problemlos austauschen. Du kannst auch mehrere Themen abdecken, indem Du Module austauschst, z.B. ist es einfacher, ersteinmal mit Streckenmodulen zu beginnen, die dann durch Bahnhofs-Module ersetzt werden können. Die Schattenbahnhöfe werden einfacher zu bauen, da nur eine Ebene bedient werden muss. Nachteile: Um die Tauschbarkeit der Module untereinander zu gewährleisten, bleibt alles in einer Ebene, Rampen sind zu komplex für eine Modulanlage, damit geht das Spiel mit unterschiedlichen sichtbaren Gleisebenen verloren. Es dauert länger, die Anlage mit Modulen zu komplettieren, da Modulbau aufwändiger ist. Wenn Du schnell viel Strecke zum Fahren haben willst, ist es einfacher, Gleise auf ein Brett zu legen, statt viele Modulkästen zu bauen.
  • Fest installierte Anlage: Hier kannst Du am Besten auf Deine Bedürfnisse eingehen, da die Anlage exakt auf den Raum zugeschnitten wird, ohne Kompromisse eingehen zu müssen ( rechtwinklige Modulkästen, keine Weichen auf dem Modulübergang, keine verschiedenen Ebenen etc. ). Komplexe Gleisfiguren ( Gleisdreiecke, Wendeln usw.) stellen kein Problem dar ( als Modul sind diese extrem unhandlich ). Bahnhofsgleise können maximale Länge erreichen. Nachteil: je komplexer Du planst, desto länger musst Du bauen.
  • Das Beste aus zwei Welten, oder die eierlegende Wollmilchsau: festinstallierter Bahnhof mit Strecken-Modulen wäre eigentlich die Lösung, ich sehe aber auch einen Nachteil: diese Variante dauert am längsten!
Zu Deiner Bahnhofs-Idee muss ich noch folgendes anmerken:
Ich finde die erhöhte Parade an der Wand interessant, allerdings sehe ich da das Problem, dass Du in der Höhe des SBF in der Abseite höhenbegrenzt bist, deshalb halte ich die Variante der tieferliegenden Parade vor dem Bahnhof für die bessere...

Gruß
uLi
Meine MOBA-Mottos: "Freu(n)de beim Fahren" oder auch "De Zooch kütt"
mein Trööt: Im Rheintal ist es schön
und neu in der Planung: DEO

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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#16

Beitrag von BernhardN » Di 14. Mai 2019, 11:21

Hallo uLi,

vielen Dank für Deine Worte, zumal Du ja in privater Korrespondenz wesentlich an der Entwicklung der bisherigen Ideen beteiligt gewesen bist.
E-Lok-Muffel hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 08:13
Schön, dass Du noch/wieder da bist. Schade, dass es noch nicht losgegangen ist bei Dir!
Wie ich sehe, befindest Du Dich immer noch in der "Ideen-Findungs-Phase"...
Ich war immer da und habe fleißig mitgelesen. :)
Allerdings Modellbahntechnisch kaum aktiv, da ich jetzt ziemlich lange krank war und mich gerade so wieder ins normale Leben zurückfinde. Es blieb dabei viel liegen, deshalb hat die Moba auch relativ geringe Priorität. Nicht zuletzt musste das alte Haus ausgeräumt werden, was mit den dauernden Unterbrechungen durch Krankheit nicht so einfach war. Zeitlich war also wenig übrig für das Hobby (und andere Hobbies). Aber es gab trotzdem schon eine ziemliche Weiterentwicklung der Planungen. Der Bahnhof ist nicht das einzige, was es gibt, aber nunmal das wesentliche Element.
E-Lok-Muffel hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 08:13
Ich muss hier noch einmal ausdrücklich einschreiten und feststellen, dass Du Dich zunächst einmal für ein Konzept entscheiden musst.
Das Schöne ist - bei allem Respekt - dass ich gar nichts muss...

Ich habe alle Zeit der Welt für die Planung. Wenn es mich nach ein paar Runden gelüstet, dann kann ich die problemlos auf der bestehenden K-Gleis-Anlage drehen, mit all ihren Problemchen (immerhin hat sich der Segmentbau rentiert, der Umzug war problemlos möglich - sie steht halt jetzt in einem deutlich größerem als dem ursprünglich geplanten Raum). Den kleinen Bastelhunger zwischendurch kann ich mit der zufällig gefundenen Jugendplatte stillen, auf sehr rustikale Weise, aber immerhin. Für die Erweiterung meiner Fähigkeiten sorgt ein kleines Modulprojekt (wo mir auch die Erstellung des eigenen Modulstandards viel Spaß gemacht hat). Und dazwischen kann ich an der Planung der Zukunftsanlage feilen und vom großen Wurf träumen. Nebenbei noch mein Sammelgebiet pflegen sowie ein bisschen zur allgemeinen Forenwelt beitragen. Für die letzten Monate habe ich damit eigentlich auch Modellbahnmäßig ziemlich viel hingebracht, d.h. mein Hobby ausgiebig zur Entspannung genutzt. Eigentlich ein Luxuszustand.

Aber gerne nehme ich mir Deine Vorschläge zu Herzen:
E-Lok-Muffel hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 08:13
  • Die Schattenbahnhöfe - ausgelagert im Nebenraum oben bzw. in der Abseite - sind, glaube ich jetzt einfach mal, gesetzt.
Ja. Wobei auch hier noch die Möglichkeit offenstünde, die Wand zum südlichen Nebenraum zumindest tw. (rechts neben der Tür) weiter nach hinten zu versetzen, um ggf. etwas mehr sichtbaren Platz zu gewinnen. Das gibt aber weitere Kompromisse wegen der dann immer geringer werdenden Höhe unter Dach. Ausserdem einen gewissen baulichen Aufwand, weil dort natürlich alles neu gemacht werden müsste (Boden- und Dachverkleidung). Lasse ich also vermutlich lieber.
E-Lok-Muffel hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 08:13
  • Anlagenraum nur mit Modulen: Das ist natürlich eine Möglichkeit, da Du den ganzen Raum nutzen kannst, Du aber gleichzeitig Nichts "verbaust" ( z.B. den Zugang zur Abseite ). Das hat Vorteile: Sobald ein SBF in einem Nebenraum steht und ein Modul halbwegs fertig ist, kannst Du "Betrieb" machen mit einer provisorischen Kehrschleife, d.h. die Anlage kann langsam wachsen...
Das war tatsächlich eine Variante meiner Planung, vor allem nachdem mir hier jemand (nämlich Du :) ) die Flausen mit den Modulen ins Hirn gesetzt hat. Vom reinen Modulkonzept bin ich aber zwischenzeitlich abgekommen, weil ich denke, dass es mich zu sehr einschränkt.
E-Lok-Muffel hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 08:13
  • Das Beste aus zwei Welten, oder die eierlegende Wollmilchsau: festinstallierter Bahnhof mit Strecken-Modulen wäre eigentlich die Lösung, ich sehe aber auch einen Nachteil: diese Variante dauert am längsten!
Das ist derzeit in geringer Abwandlung die favorisierte Lösung: Hauptstrecke fest, Nebenbahn als Modul. Der Modulanschluss ist bei der Anschlußstelle "A" geplant. Allerdings ist die Präsenz des (fixen) Bahnhofs im Raum momentan noch so groß, dass der Platz für die Module und deren Wirkung dadurch im Verhältnis gefühlsmäßig zu sehr eingeschränkt wird. Der Vorbild-Bahnhof gefällt mir jedoch außerordentlich gut, so dass ich den schon gerne behalten möchte und viel kleiner lässt sich der nicht machen. Außerdem ist mir die M-Gleisanlage aus meiner Jugend unverhofft in den Weg geraten.

Einer der nächsten Schritte wird deshalb sein, ein Modell der Bahn zu bauen bzw. ein Mockup in den verfügbaren Raum zu stellen. Damit hatte ich schon bei der letzten Anlage gute Erfahrung, um die Dimensionen und deren Wirkung im Raum besser einschätzen zu können. Das ist bei den Ausmaßen des neuen Vorhabens jedoch auch wieder ein eigenes (Sub-)Projekt.
E-Lok-Muffel hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 08:13
Zu Deiner Bahnhofs-Idee muss ich noch folgendes anmerken:
Ich finde die erhöhte Parade an der Wand interessant, allerdings sehe ich da das Problem, dass Du in der Höhe des SBF in der Abseite höhenbegrenzt bist, deshalb halte ich die Variante der tieferliegenden Parade vor dem Bahnhof für die bessere...
Wie Du aus unserer Korrespondenz weißt, habe ich diese Option auch erwogen. Damit habe ich jedoch das gleiche Problem, mir das baulich vorzustellen. Vorne müsste eine Kante hin, die von der Bahnhofsebene über die gesamte Breite plötzlich abfällt. Ich finde das unrealistisch, auch wenn manche Forumskollegen das ganz gut hinbekommen haben. Zudem rückt der Bahnhof nach hinten, und da wird vermutlich am meisten manueller Zugriff notwendig sein als auf freier Strecke. Das wird dann schlechter erreichbar.

Mit der hinteren Strecke fallen die letzteren Probleme weg, es bleibt nur die bauliche Integration zu lösen. Dabei mache ich mir um die Höhe weniger Sorgen, die bekomme ich noch irgendwie hin. Aber wie soll eine gerade Bahnstrecke direkt hinter und über einem Bahnhof aussehen, wenn man eine lange massive Mauerkonstruktion vermeiden will? Ich habe als Alternativen derzeit zweierlei Überlegungen:
  • Eine mehr filigrane Brückenpfeilerkonstruktion, die aber an dieser Stelle irgendwie völlig unrealistisch ist.
  • Eine Multidecklösung, d.h. die Konstruktion so, dass der hinten-/obenliegende Teil optisch gar nicht zum unteren Teil gehört. Das macht aber einen größeren Höhenunterschied notwendig, womit Deine Bedenken nach Höhenerreichbarkeit immer zutreffender werden.
Die Ausreizung der Möglichkeiten in der Höhe zu testen ist neben dem Mockup-Projekt gerade in Arbeit, da fuchst mich momentan jedoch die saubere Umsetzung von Höhengrenzen in Wintrack.
Zudem hindern mich gerade zwei Faktoren an der praktischen Tätigkeit, denn obwohl ich über eine gut für Holzbearbeitung ausgestattete Werkstatt im Keller verfüge, bin ich doch etwas eingeschränkt:
  • diese Werkstatt dient momentan noch als Abstellraum für allerlei Kram aus dem alten Haus - das will erst aufgeräumt werden.
  • ich habe mir dummerweise kürzlich eine Knieverletzung zugezogen - beim ursprünglichen Plan wäre die Anlage genau neben der Werkstatt gelandet, in der jetzigen Variante liegen aber drei Stockwerkstreppen zwischen Werkstatt und Anlagenraum. Das ist mir momentan zu viel zum Laufen. Laut letzter Diagnose ist immerhin wohl nichts dauerhaft kaputt und ich muss halt nur etwas abwarten, bevor ich da wieder rauf und runter hüpfen kann.
Deshalb wäre mir an dieser Stelle vor allem etwas Kritik zum dargestellten Bahnhofsgleisplan wichtig. Seht ihr da ein prinzipielles Problem oder noch Optimierungsmöglichkeiten?

Mir sind z.B. die Gütergleise etwas mager und klein. Aber mehr/länger bekomme ich irgendwie nicht unter.
Grüße aus OBB,
BernhardN
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#17

Beitrag von BernhardN » Di 14. Mai 2019, 11:26

BernhardN hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 11:21
Deshalb wäre mir an dieser Stelle vor allem etwas Kritik zum dargestellten Bahnhofsgleisplan wichtig. Seht ihr da ein prinzipielles Problem oder noch Optimierungsmöglichkeiten?

Mir sind z.B. die Gütergleise etwas mager und klein. Aber mehr/länger bekomme ich irgendwie nicht unter.
Mir ist gerade selbst etwas aufgefallen: der Gleiswechsel unten im Bahnhofsvorfeld ist nur halb vorhanden. Da fehlt die Überfahrt andersrum...an dieser Stelle kein Problem, ist schnell links daneben eingebaut.
Grüße aus OBB,
BernhardN
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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#18

Beitrag von KaBeEs246 » Do 16. Mai 2019, 08:59

BernhardN hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 06:33
Bild
Das gefällt mir planerisch eigentlich schon ganz gut, aber dennoch passt mir irgendwas gefühlsmäßig nicht, was ich nicht so genau bestimmen kann. U.a. die rechte Paradestrecke, ich kann mir da nicht so ganz vorstellen, wie das gestalterisch wirkt.
Hallo Bernhard,
wenn ich den Originalplan mit deinem Bahnhofsplan vergleiche, hast du aus einem Dorfbahnhof einen Stadtbahnhof gemacht. Der Charakter wird erstens durch die langen Bahnsteige der Nebenbahnen und zweitens durch die Verlagerung des Güterbereiches von seitlich des EG weg auf die gegenüberliegende Seite völlig verändert. Drittens erzeugst du durch einen weiteren Stummelbahnsteig rechts oberhalb des EG den Eindruck kopfmachender Züge Richtung "Norden". Das ganze sieht jetzt wie ein Vorortbahnhof aus. Wenn dazu dann noch die Paradestrecke tiefliegend davor oder hochliegend/aufgeständert dahinter kommt, bist du endgültig in einer Großstadt.
Der Charme des Vorbildgleisplans:
  • links kurzer Bahnsteig mit kurzer Umfahrung für die Nebenbahn A,
  • darüber ein Abstellgleis für Güterwagen, die über das Ausziehgleis oben rechts zum Güterbereich auf der rechten Seite verschoben werden können,
  • rechts unterhalb des Bahnhofs wieder 2 kurze Bahnsteige für die Nebenbahn B
  • dadrunter eine Umfahrmöglichkeit, ohne die durchgehenden Nebengleise der Hauptstrecke zu benutzen
  • Güterschuppen am Empfangsgebäude
ist bei deiner Umsetzung leider verloren gegangen.
Da das Bw bei einem derartigen Bahnhof nur der Nabenbahn dient, könnte es auch deutlich kleiner ausfallen.
E-Lok-Muffel hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 08:13
  • Das Beste aus zwei Welten, oder die eierlegende Wollmilchsau: festinstallierter Bahnhof mit Strecken-Modulen wäre eigentlich die Lösung, ich sehe aber auch einen Nachteil: diese Variante dauert am längsten!
Mal abgesehen davon, dass Zeit für dich offenbar keine wichtige Rolle spielt:
einige Modulkästen kann man, um frühzeitig Betrieb zu machen, auch erst einmal durch Platten ersetzen.
Und müssen es eigentlich alles austauschbare Module sein oder kannst du nicht auch fixe Segmente einsetzen?
BernhardN hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 11:26
Mir ist gerade selbst etwas aufgefallen: der Gleiswechsel unten im Bahnhofsvorfeld ist nur halb vorhanden. Da fehlt die Überfahrt andersrum...an dieser Stelle kein Problem, ist schnell links daneben eingebaut.
Wozu sollte die zusätzliche Verbindung gut sein? Um direkt von der Nebenbahn B kopfmachend auf die Hauptstrecke richtung SBH zu fahren? Das ist nicht notwendig, da diese Weichenverbindung im Original eher dem Nahgüterzug von Norden nach Süden dient, wenn er aus dem Güterbereich wieder ausfährt.
Auf der oberen nördlichen Seite fehlt dagegen die Möglichkeit, vom rechten Ausziehgleis auf die linke Seite zu wechseln, ohne die Hauptgleise mit Sägefahrten zu belegen.

Bezüglich der Paradestrecke vielleicht noch ein Gedanke:
Dieser Vorbild-(Dorf-)Bahnhof ist ziemlich lang. Und als Dorfbahnhof ziemlich großzügig. Meinst du nicht, dass das zusammen mit der Strecke unten links als Paradestrecke reicht?

Gruß von Ruhr und Nette
Hans

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Re: Es geht aufwärts: Vom Keller ins Dachgeschoss (H0, Märklin K-Gleis, digital)

#19

Beitrag von axpde » So 23. Jun 2019, 16:46

Hallo Bernhard,

beim Betrachten Deiner Pläne sind mir ein paar Gedanken gekommen:

Wenn Du Module bauen möchtest, dann sollte es möglichst wenige Stoßstellen geben. Insbesondere sollte keine Weichen(straßen) über die Modulgrenzen hinausgehen. Daher ist es vielleicht einfacher, wenn Du ...

1. Das untere Ausfahrt des Bahnhofs kann direkt in einem Tunnel zum Nebenraum enden, genauso wie am oberen Ende.

2. Am oberen Ende kann eine zweite Nebenbahn ebenfalls im Nebenraum verschwinden, dann steigt die Spannung: Wo kommt der Zug wieder ans Tageslicht?

3. Die beiden kleinen Module oben links wirken aus meiner persönlichen Sicht viel zu gequetscht. Für ein BW ist eine Fläche von 240 cm × 80 cm viel zu wenig, und für einen gerade mal dreiständigen Lokschuppen lohnt sich doch keine Drehscheibe :-(

Mein Vorschlag: An diese Stelle passt doch wunderbar ein Nebenbahn-Endbahnhof mit zwei Bahnsteiggleisen, Ausweichgleis, Gütergleise und Lokbetriebsgleise! Das BW hingegen kann zwischen die beiden Dachfenster plaziert werden, an der Wand vielleicht ein halber Meter breit, zur Raummitte hin breiter werdend mit der Drehscheibe auf einer Runden Platte mit gut einem Meter Durchmesser zum drum herum laufen ...

Die Nebenbahn könnte dann auch noch eine Runde oberhalb oder unterhalb des BWs drehen, und die versteckte Strecke auf Ebene 1 kann sowohl für Haupt- als auch Nebenbahn für einen wirklich abwechslungsreichen Spielbetrieb sorgen! Zusätzlich kann man auch hinter dem Bahnhof auf Ebene 0 noch eine "Transferstrecke" für die Hauptbahn verstecken!

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Gruß
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