Zugänglichkeit der Modelleisenbahn und des genutzen Raumes

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modellbahnanlagen und Dioramen (alles, was in der Phase vor dem Rohbau an Themen anfällt).
Antworten
Benutzeravatar

Threadersteller
ET 65
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3441
Registriert: So 1. Mär 2009, 14:01
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: Nach Fahrplan und mit Verstand
Gleise: Peco C75
Wohnort: hierzulande
Alter: 55

Zugänglichkeit der Modelleisenbahn und des genutzen Raumes

#1

Beitrag von ET 65 » Sa 19. Mär 2011, 20:36

Aus gegebenem Anlass habe ich einige Hinweise zur Zugänglichkeit der Modelleisenbahn und der genutzten Räumlichkeit zusammengestellt.

Der Aufstellort der Modellbahnanlage ist sehr unterschiedlich:
- Dachboden
- Kellerraum
- integriert in ein Wohnkonzept in einem Wohnraum
- usw.

In allen Fällen muss die Betriebssicherheit (der Eisenbahn und der Wohnung / des Hauses) gegeben sein.

1. "Lebenswichtige" Schnittstellen im Haus / in der Wohnung wie
- Sicherungskasten,
- Absperrventile für Wasser, Heizung, etc. und vor allem
- Fluchtwege (Brandfall!)
dürfen nicht verstellt oder blockiert werden. Diese müssen sofort und jederzeit zugänglich sein!
2. Schnittstellen wie Fenster, Türen oder Lüftungsöffnungen sollten geöffnet und gewartet werden können. Ob man dazu erst einen Teil der Anlage abbauen muss, zur Seite schiebt oder wegklappt, spielt keine Rolle. Grundsätzlich müssen aber diese "Öffnungen" erreichbar sein.
3. Die Stromversorgung sollte sicher sein, d.h. im Fall von Verlängerungskabeln sollten diese über ausreichende Durchleitung verfügen (abhängig von den angehängten Verbrauchern). Ich möchte hier nur daran erinnern, dass üblicherweise die Sicherungen im Haus / in der Wohnung mit 3500 W abgesichert sind.

Wer jetzt glaubt, die Betriebsicherheit der Eisenbahnanlage sei weniger wichtig, der wird sich spätestens nach dem ersten Unglück, das nach Murphy's Gesetz immer dort passiert, wo man eben nicht mehr dran kommt, in den Allerwertesten beißen wollen und stöhnen: "Warum habe ich nicht auf die Tipps gehört?"
- Ab einer Anlagentiefe von 80 cm ist die Erreichbarkeit nicht mehr gegeben
- Tunnelstrecken müssen so gestaltet werden, dass diese auf ihrer kompletten Länge per Hand erreichbar sind
- Anlagenebenen müssen einen ausreichenden Abstand (mindestens 25 cm) zueinander aufweisen.

Daher bitte darauf achten, dass (Unterscheidung nach Vorschlag von "wysiwyg79" Alex übernommen)
1. Notfall-Zugriff für Havariebeseitigung
2. Gestaltung und Wartung der Anlage
3. Regelmäßiger Zugriff beim Betrieb der Anlage
überall auf der Anlage möglich ist.

Zu 1. gehört auch der Eingriff in den Schattenbahnhof. Hier kann man durchaus ans Limit gehen, z.B. indem man durch Verwendung eines Hockers / Trittbank die Stehhöhe vergrößert und so weiter hineinreichen kann. Im Schattenbahnhof können die vorderen Gleise geräumt werden, sollte in einem hinteren Gleis etwas schief gehen. Schmale Durchgreifschlitze zwischen den hinteren SB-Trassen sind nicht ideal, können aber im äußersten Notfall noch das Herausfischen eines entgleisten Wagens ermöglichen. Reparaturen sind hier aber kaum möglich.

2. Auch hier kann man die Stehhöhe vergrößern, es müssen aber alle Gleisanlangen und Landschaftselemente mit beiden Händen über einen längeren Zeitraum erreichbar sein. Das Ganze bequem und ohne Beschädigung von Gestaltungselementen im Vordergrund oder des eigenen Rückens.

3. Der regelmäßige Zugriff (z.B. auf Rangiergleise) muss jederzeit ohne die Verwendung von Hilfsmitteln zerstörungsfrei möglich sein. (Siehe mein Eingreiftiefenexperiment unten). Hier muss jeder für seine Anlage festlegen, was "regelmäßiger Zugriff" ist. Streckengleise oder Abstellgleise für fest gekuppelte Reisezuggarnituren könnten IMHO leicht außerhalb im "Notfallbereich" liegen.

Alex hat freundlicherweise der Verwendung des "Eingreiftiefenexperimentes" zugestimmt.
wysiwyg79 hat geschrieben:... Hier mal meine Version des Eingreifexperiments. Mir ging es da in erster Linie um die sichtbare Anlagenebene.

Bild 1: Gleishöhe Bahnhofsebene 115cm (so ungefähr :mrgreen: )
Bild

Bild 2: Höhe der Aufbauten (z.B. Fahrleitung im Vordergrund oder Bahnhofsgebäude) plus Sicherheitsabstand = insgesamt 1,30m
Bild

Bild 3: Eingreifen, um den Hightech-Wagen-Simulator aufzugleisen oder zu entkuppeln
Bild

Bild 4: Messen des Abstands Anlagenvorderkante bis Gleismittellinie
Bild...
Was passiert, wenn der Abstand der Ebenen nicht ausreichend ist?
- Die Hand, die ein Fahrzeug umschließt, kann nicht über die davor stehenden Fahrzeug gehoben werden, weil der Platz fehlt.
- Die Hand mit dem Fahrzeug wird von oben herabhängenden Unterflurantrieben, Schrauben, etc. aufgerissen.
- Die Hand mit dem Fahrzeug kann von oben herabhängende Kabelverbindungen abreißen.

Frank hat seinen Schattenbahnhof fotografiert und Genehmigung für die Veröffentlichung des Bildes erteilt.

Bild

So sollte es mindestens aussehen. Oberhalb der Gleise mit den Zügen ist genügend Platz zur darüber liegenden Platte, was auch immer sich darauf befindet.

Eine Beleuchtung im Schattenbahnhof kann durchaus hilfreich sein, vor allem wenn dieser größere Ausmaße annimmt. Zur (einschaltbaren) Beleuchtung können eingesetzt werden:
- Leuchtschlauch
- LED-Lichterkette

Weil auch immer wieder die Frage nach dem mindestens notwendigen Abstand zwischen zwei Trassen kommt, hier ein kleines Rechenbeispiel, welcher Abstand auf keinen Fall unterschritten werden sollte:

Der Abstand (z.B. beim Gleisplanungsprogramm Wintrack) ist der Abstand zwischen Schienenoberkante zu Schienenoberkante (oder auch Lage der Trassenhöhe zu Lage der Trassenhöhe). Dieser Abstand berechnet sich aus:
- Trassenbrettdicke (Annahme: 10 mm)
- Dämmung (Annahme: 6 mm)
- Gleishöhe (Annahme: 5 mm)
- Freiraum nach Lichtraumprofil (nach NEM 102 ohne Fahrleitung: 59 mm / mit Fahrleitung 65 mm)
Damit sind mindestens 80 mm Abstand ohne Fahrleitung und 86 mm mit Fahrleitung erforderlich. UND DAS IST DAS ABSOLUTE MINIMUM!

Eingriffsluken mögen eine tolle Idee sein, aber:
- wohin mit dem Brett, das man rausgenommen hast? (Ja klar, unter die Decke hängen - und drauf loskrümeln und einstauben. Das gibt sich übrigens mit zunehmendem Betrieb und zunehmender Häufigkeit, diese Einstiegluke zu benutzen) :lol:
- wie groß ist die Einstiegsluke? Ich habe da schon mal den Vergleich mit dem Einstieg eines Kanalschachtes gemacht. Guck dir mal auf Abschnitt 5.2 die Größe der Zugangsöffnungen an. Zitat:"Zugangsöffnungen müssen mindestens 0,20 m² groß sein, wobei keine der Abmessungen der Öffnungen 0,40 m unterschreiten darf"
- Ach ja, hast du schon mal den Wasserhahn in der Einbauküche gewechselt?
- Wobei: Josef Birkl zeigt eine geniale Lösung zu herausnehmbaren Anlagenteilen (https://www.youtube.com/watch?v=nasi3DtIZDA#t=10m50s) :idea:

Gruß, Heinz

PS: Sollte ich etwas vergessen haben, lasst es mich bitte wissen. Ich werde die Punkte dann ergänzen.
Vielleicht kann der Post ja in die Liste aufgenommen werden oder auch oben angepinnt werden.

Edit: Dreckfuhlertuefel verjagt + Titel überarbeitet
Edit2: Hinweis auf SBH-Beleuchtung eingefügt (Dank an Frank und Walter)
Edit3: LED-Lichterkette präzisiert (Dank an Giselher)
Edit4: Nach das alte Bild von Frank nicht mehr verfügbar ist, habe ich seine Aufnahme aus einem Post weiter unten hier oben eingefügt (Dank an Frank) und den Abschnitt mit dem mindestens erforderlichen Abstand der Trassen eingefügt.
Edit5: Einstiegsluken ergänzt (28.03.2014)
Edit6: Eingriffstiefenexperiment von Alex ergänzt (31.10.2014)
Edit7: Videolink zu Josef Birkl YouTube-Video ergänzt (02.07.2015)
Edit8: Link auf Größe der Zugangsöffnung geändert (18.11.2016)
Zuletzt geändert von ET 65 am Fr 18. Nov 2016, 06:52, insgesamt 10-mal geändert.
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"


BR 99 4512
InterCity (IC)
Beiträge: 654
Registriert: Mo 20. Sep 2010, 20:01
Nenngröße: H0
Stromart: analog DC
Steuerung: Analog, Digital
Gleise: Piko-A,Roco
Wohnort: Mecklenburg Vorpommern

Re: Zugänglichkeit

#2

Beitrag von BR 99 4512 » Sa 19. Mär 2011, 21:12

Hallo Heinz

Da gebe ich Dir recht mit den Platz in einen Schattenbahnhof der doch immer erreichbar und zu allen Stellen zugänglich sein sollte.
Sollt der Platz mal nicht reichen,dann gibt es noch eine andere Möglichkeit an Weichenantriebe oder Signalantriebe zu gelangen.Ich habe zusätzlich noch wo mehrere Weichen sich befinden ein Teil des Anlagenteils Herausnehmbar gemacht.Siehe Foto.

Bild

Auch wenn eine Oberleitung darüber sein sollte,ist das kein Problem mit dem Herausnehmbaren Anlagenteil.Dazu werde ich mal etwas Später berichten.
Bild

Anlage "Wittenburg" Das Bw.

Gruß Frank

Benutzeravatar

Threadersteller
ET 65
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3441
Registriert: So 1. Mär 2009, 14:01
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: Nach Fahrplan und mit Verstand
Gleise: Peco C75
Wohnort: hierzulande
Alter: 55

Re: Zugänglichkeit

#3

Beitrag von ET 65 » Sa 19. Mär 2011, 21:38

Hallo Frank,

nochmals DANKE für die Erlaubnis, das Bild für den Thread verwenden zu dürfen.

Für die Plazierung der Weichenantriebe gibt es noch viele weitere Möglichkeiten.
Beispiel: Sollte ein Weichenantrieb im Bereich einer Gleiswendel liegen, kann der Antrieb seitlich befestigt werden und mittels eines Stelldrahtes durch ein Rohr die Stellfunktion übernehmen.

Gruß, Heinz
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"

Benutzeravatar

Grisubilly
InterCity (IC)
Beiträge: 987
Registriert: Di 21. Dez 2010, 00:29

Re: Zugänglichkeit

#4

Beitrag von Grisubilly » Sa 19. Mär 2011, 23:51

Hallo Heinz! :)

Ich glaube ich weiß, was Du mit "aus gegebenem Anlass" meinst! :D

Nee, mal Scherz beiseite, ich finde es schön, dass Du immer wieder bemüht bist, andere davor zu bewahren Fehler zu machen. Vor allem, weil diese Fehler mal nicht mal eben so schnell korrigiert sind.
Mach weiter so :!: , auch wenn´s manche anscheinend nie begreifen wollen.

Viele Grüße Grisubilly :)


Gribbel
Ehemaliger Benutzer

Re: Zugänglichkeit

#5

Beitrag von Gribbel » So 20. Mär 2011, 02:14

Ich gehe mal stark davon aus das Ich damit gemeint bin. Aber in meiner Anlage kommen noch Service Luken rein so das ich auch die Teile in der Mitte gut erreichen kann.

Was haltet Ihr von meinem Neuen Plan seht in euch doch bitte mal an in meinem Chat:Kleines BW UpDate

MFG
Gribbel

Benutzeravatar

Grisubilly
InterCity (IC)
Beiträge: 987
Registriert: Di 21. Dez 2010, 00:29

Re: Zugänglichkeit

#6

Beitrag von Grisubilly » So 20. Mär 2011, 09:48

Hallo Gribbel! :)

- Nein, Du warst nicht gemeint! Zumindest nicht von mir. :wink:
Zu Deinem neuen Plan schreib´ich Dir in Deinem Thread noch was.

Viele Grüße Grisubilly :D

Benutzeravatar

Threadersteller
ET 65
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3441
Registriert: So 1. Mär 2009, 14:01
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: Nach Fahrplan und mit Verstand
Gleise: Peco C75
Wohnort: hierzulande
Alter: 55

Re: Zugänglichkeit

#7

Beitrag von ET 65 » So 20. Mär 2011, 11:17

Hallo zusammen,

ich weiß, dass ich mit oben genannten Hinweisen einige Träume zum Platzen bringen werde. Ich weiß aber auch, dass einige sagen werden: "Das trifft für mich nicht zu!"

*Schulterzucken* *Kopfschütteln*

Dazu sage ich dann nur: Die Physik kann niemand überlisten! :wink:

Gruß, Heinz
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"


BR 99 4512
InterCity (IC)
Beiträge: 654
Registriert: Mo 20. Sep 2010, 20:01
Nenngröße: H0
Stromart: analog DC
Steuerung: Analog, Digital
Gleise: Piko-A,Roco
Wohnort: Mecklenburg Vorpommern

Re: Zugänglichkeit der Modelleisenbahn und des genutzen Raum

#8

Beitrag von BR 99 4512 » So 20. Mär 2011, 17:00

Hallo

Ich finde das es nicht nur für die Zugänglichkeit geplant werden sollte,sondern auch wenn Nachtfahrten auf der Anlage ausgeführt werden.Mit einen 5m Langen LED Schlauch kann man den Schattenbahnhof schön ausleuchten so das es nicht zu Grell scheint.
Da ich später auch mal vor habe,mit einen Kameratriebwagen zu fahren,braucht man entsprechend die Beleuchtung für die Fahrstrecke im Schattenbahnhof.
Auch beim Hantieren an Elektrischen Bauteilen ist die Beleuchtung sehr vorteilhaft.Also Leute,denkt daran wenn es irgendwie möglich ist,baut euch eine Beleuchtung ein,denn ich habe die Erfahrung gemacht bei meinen Alten Anlagenteil,da musste ich mit Taschenlampe und mit Händeverrenken so manche Probleme lösen müssen.
Hier habe ich mal ein Bild vom Ausgeleuchteten Schattenbahnhof. :shock:

Bild
Bild

Anlage "Wittenburg" Das Bw.

Gruß Frank


qtreiber
RegionalExpress (RE)
Beiträge: 93
Registriert: So 5. Sep 2010, 20:27
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: CS 2, MS 2
Gleise: C-Gleis
Wohnort: Jül
Alter: 58
Kontaktdaten:
Deutschland

Re: Zugänglichkeit der Modelleisenbahn und des genutzen Raum

#9

Beitrag von qtreiber » Mo 21. Mär 2011, 21:34

Noch eine Möglichkeit einer Schattenbahnhofsbeleuchtung:

eine Weihnachtsbaumkette, die schönen kleinen Lämpchen in der Fassung. Gab es nach weihnachten in verschiedenen Baumärkten zu einem Spottpreis mit 10, 50 oder sogar 100 Birnchen. Entweder in die Grundplatte oder von oben versenkt einbauen (glaube es müßte ein 6 oder 8 loch sein). WErden nicht warm, sind aber richtig schön hell.
So werde ich auf jeden Fall meinen SBH beleuchten.

Gruß Walter
Märklin Insider
C-Gleis Anlage noch ohne Namen
CS2, S88 Melder sowie Weichensteuerung mit LDT
Windigipet


giselher
Ehemaliger Benutzer

Re: Zugänglichkeit der Modelleisenbahn und des genutzen Raum

#10

Beitrag von giselher » Di 22. Mär 2011, 18:36

.....Macht euch nicht "unglücklich": Keine Weihnachtsbeleuchtung mit >kleinen Lämpchen", es gibt sie schon mit Leds. Halten länger und man hat nicht dauernd die Fummelei mit der Minibirnenwechselei.

Gruß Giselher


BR 99 4512
InterCity (IC)
Beiträge: 654
Registriert: Mo 20. Sep 2010, 20:01
Nenngröße: H0
Stromart: analog DC
Steuerung: Analog, Digital
Gleise: Piko-A,Roco
Wohnort: Mecklenburg Vorpommern

Re: Zugänglichkeit der Modelleisenbahn und des genutzen Raum

#11

Beitrag von BR 99 4512 » Mo 12. Sep 2011, 17:01

Hallo

Hier habe ich noch mal wie es sein sollte,wenn man mal eine Reparatur an der Oberen Ebene durchführen will.Es sollte unbedingt darauf geachtet werden,das genügend Arbeitsfreiraum ist um an alle Antriebe ranzukommen.
Auch für das Aufgleisen der Fahrzeuge eignet sich ein gut zugänglicher Schattenbahnhof,auch wenn sich auf den ersten drei Gleisen sich Züge befinden,kommt man doch sehr gut an den hinteren Gleisen sehr gut ran,um eventuell was Aufzugleisen.
Hier habe ich mal eine Zugdurchfahrt durch den Schattenbahnhof,und man sieht,wie viel Platz noch über dem Zug doch vorhanden ist.

Bild
Bild

Anlage "Wittenburg" Das Bw.

Gruß Frank

Benutzeravatar

Topham Hatt
InterCity (IC)
Beiträge: 920
Registriert: Mi 26. Jan 2011, 18:44
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: vorgesehen: Tams MC + HC, PC
Gleise: C-Gleis
Wohnort: Grevenbroich
Alter: 48
Deutschland

Re: Zugänglichkeit der Modelleisenbahn und des genutzen Raum

#12

Beitrag von Topham Hatt » So 6. Nov 2011, 12:30

Ein wahrlich wichtiger Thread!
Für Anfänger wie mich auch interessant: Wie sieht es eigentlich mit Duchstiegsluken aus? Gibt es hier auch allgemeingültige Tipps bzw. häufig gemachte Fehler?

Benutzeravatar

Threadersteller
ET 65
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3441
Registriert: So 1. Mär 2009, 14:01
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: Nach Fahrplan und mit Verstand
Gleise: Peco C75
Wohnort: hierzulande
Alter: 55

Re: Zugänglichkeit der Modelleisenbahn und des genutzen Raum

#13

Beitrag von ET 65 » So 6. Nov 2011, 15:59

Hallo Jürgen,

ich selbst habe damit bisher keine Erfahrung! Ich sehe es aber grundsätzlich als notwendig an, den Oberkörper komplett durch die Öffnung stecken zu können. Denn, was hilft es, wenn eine Hand durch das Loch passt aber die Aktion nicht einsehbar ist?

Man kann das Durchstiegsloch auch von einer anderen Seite betrachten: Es sollte eigentlich nicht kleiner sein, als ein Durchgang. Denn auch in einem Durchgang muss man sich mal bücken können ohne die Randbebauung der Anlage zu zerstören.

Oder: Wo findet man "draußen" solch eine Öffnung? Schachtabdeckung für Kanäle (Strom, Telefon, Wasser). Innendurchmesser ist hier ab 500 mm aufwärts.

Allerdings sollte man immer damit rechnen, dass das Wachstum mit dem Alter nicht abgeschlossen ist :) :wink: - besonders nach vorne - und die Beweglichkeit eher abnimmt. :oops:

Deshalb wäre meine persönliche Empfehlung mindestens 600 mm Durchmesser bei runden Öffnungen oder 500 x 500 mm² als absolutes Minimum (besser 600 x 600 mm²).

Gruß, Heinz
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"

Benutzeravatar

Topham Hatt
InterCity (IC)
Beiträge: 920
Registriert: Mi 26. Jan 2011, 18:44
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: vorgesehen: Tams MC + HC, PC
Gleise: C-Gleis
Wohnort: Grevenbroich
Alter: 48
Deutschland

Re: Zugänglichkeit der Modelleisenbahn und des genutzen Raum

#14

Beitrag von Topham Hatt » So 6. Nov 2011, 17:01

ET 65 hat geschrieben:...
Allerdings sollte man immer damit rechnen, dass das Wachstum mit dem Alter nicht abgeschlossen ist :) :wink: - besonders nach vorne...
Wie wahr, Heinz. :roll: :lol:

Ich danke Dir! Das deckt sich ja schonmal mit meinen Planungen. :D

Und die vorgesehene Raumhöhe meines Schattenbahnhofs beträgt 27 cm, dürfte also auch passen! :D

Antworten

Zurück zu „Anlagenplanung“