Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

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Alex Modellbahn
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Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#1

Beitrag von Alex Modellbahn » So 9. Jun 2013, 21:25

Hallo liebe Stummis,

ich bin jetzt gute 1 ½ Jahre bei Euch unterwegs und habe nun eine für mich folgenschwere Entscheidung getroffen. Meine jetzt bestehende Anlage „Imoli“ werde ich umbauen (Abriss hört sich zu hart an wobei es sich um einen Totalabriss handeln wird). Es sind mir persönlich zu viele Fehler enthalten, die ich so nicht mehr hinnehmen möchte und ein Umbau/Optimierung ist nicht möglich.

Ich bin schon seid einigen Tagen am planen und machen, habe für mich einige in Teilbereichen schlüssige Ideen, bekomme diese aber nicht richtig zusammengefahren. Außerdem habe ich immer das Gefühl, das mein geplanter Bahnhof zu groß ist, will aber so was haben.
Jetzt kommt ihr ins Boot. Schaut Euch doch mal meine Planung an und sagt was ihr denkt. Alles ist offen, konstruktive Kritik immer erwünscht.
Als Ziel soll der Gleisplan für mich ein vernünftig durchdachtes Konzept aufzeigen und im groben und ganzen natürlich die Gleistrassen aufzeigen. Abweichungen beim Bau sind später bei mir immer vorhanden.

Da ich erst am Anfang meiner Planung stehe, kann sich der Thread hier in die Länge ziehen. Mein Plan ist im Herbst mit dem Neubau zu beginnen. Abgesehen davon werde ich nicht jeden Tag Eure ganzen Vorschläge einarbeiten können. Also nicht wundern wenn ihr mal 2-3 Tage nichts von mir hört, ich bin trotzdem da und mehr als Dankbar für die Hilfe. Durch Euch bin ich mit Imoli da angekommen wo ich jetzt stehe und das wäre weis Gott nicht möglich gewesen.

#########################################################################################################

Jetzt zu meiner aktuellen Planung:



1. Wünsche und Anforderungen an deine Anlage:
1.1 In welcher Region (Gegend, Landschaft) ist deine Modellbahn angedacht?
keine feste Region wie Berge, Marsch oder Wasser.
Ein wenig Hügelig mit Steinhängen und auch wieder flachere Ebenen sind allerdings erwünscht. Ein Fluss wäre der Knaller, vielleicht durch eine niedrige Schlucht.

1.2 An welche Motive hast du gedacht (Stadt/Land, Industrie, Bw, Landwirtschaft etc.)? Hauptbahn oder Nebenbahn?
2gleisige Hauptstrecke mit Oberleitung und Nebenbahnanschluss. Bahnhof für beide Bahnen. Hauptstrecke nur als Paradestrecke unter anderem aber an einer Stadtstraße entlang.
Nebenbahn soll vereinzelte Industrie wie Sägewerk, Schrottplatz, Güterverladung, Autoverladung und Steinbruch anfahren. Diese Plätze können auch weit auseinander liegen.
Verschlungene Wege währen schön.

1.3 Welche Fahrzeuge sollen auf deiner Anlage fahren?

alles was mir gefällt. Von Dampfloks über Diesel- zu E-Loks. Vieles aus dem europäischen Raum, Ausnahmen aber möglich.

1.4 In welchem Zeitraum/welcher Epoche soll deine Anlage angesiedelt sein?
auch hier keine feste Vorgabe, wobei es wohl eher von den 70er bis in die heutige Zeit geht.

1.5 Welche(n) Bahnhofstypen bevorzugst du (Durchgangsbahnhof, Endbahnhof, Spitzkehre, Abzweigebahnhof)?
Durchgangsbahnhof als Hauptbahnhof.
Der Hauptbahnhof für die 2gleisige Hauptstrecke sowie Anschluss der Nebenstrecke.
Sollte ein Nebenbahnhof entstehen, so ist auch ein Kopfbahnhof möglich.

1.6 Gibt es bestimmte Gebäude, Hochbauten, andere Besonderheiten, die auf die Anlage sollen?
Vorhandene Gebäude sollten übernommen werden, können aber auch angepasst werden. Also diesbezüglich keine Bauten. Einiges sieht man in meiner bestehenden Anlage „Imoli“.
Brücken, Überführungen, Portale, Arkaden wären aber schön. Und eine lange Fahrstrecke, der Zug soll nicht nach 30 Sekunden seine Runde gemacht haben.

1.7 Welche von den genannten Wünschen sind ein unbedingtes Muss, welche sind verhandelbar?
Wichtig für mich ist, das in meinen Augen ein schlüssiges Konzept entstanden ist. Ich möchte längeren Zügen zuschauen können wie sie in eine nichtüberladene Landschaft fahren. Deshalb ist generell alles offen und diskutierbar. Auch nur ein kleiner Nebenbahnhof und die Hauptstrecke nur als Paradestrecke wäre denkbar.
Festgeschrieben sind Steuerung, Gleise und Spurweite.

1.8 Gibt es im Internet publizierte Gleispläne, die dir gefallen haben und die in deine gewünschte Richtung gehen? Gibt es erste Ideenskizzen von dir, die deine Antworten anschaulicher machen können?
erste ausgearbeitete Idee siehe unten. Allerdings sind schon viele Planungen verworfen worden. Ein direktes Highlight aus dem Netz kann ich nicht nennen, da ich immer partielle Ideen daraus gut finde. Zum Beispiel die Bahnhofsauslegung, der Rest aber Mist,...


2. Konkrete Rahmenbedingungen:
2.1 Welche Fläche steht dir zur Verfügung? (Raum? Raumecke? temporäre Aufstellfläche? Bücherregal?)
--> siehe [Anleitung] Erstellen einer Raumskizze mit Inkscape

Kellerraum: 5,2m x 4,6m mit Tür. Angaben auf der Skizze entsprechen der möglichen Anlagenlängen. Die Tür etc ist schon mit berücksichtig. Das vorhandene Kellerfenster ist zu vernachlässigen.
Meine Werkstatt ist ein Raum daneben, also der Kellerraum komplett nutzbar. Wie sagt man so schön, ich baue auf der grünen Wiese.

Bild

2.2 Gibt es eine bevorzugte Anlagenform (U, L, Zungenform, Rechteck, Rundum-Anlage, An-der-Wand-entlang)?
Immer An-der-Wand-entlang. Einzelne Zungen können in den Raum stehen. Maixmale tiefe an der Wand 80cm (Stellenweise bis 100cm möglich, ich komme da noch gut an). Eine Zunge bis 1,6m (1,8m) Breite.
Eine gute Arbeitsbreite/Erreichbarkeit soll gewährleistet sein. Einstiegsluken möglich, möchte ich aber vermeiden. Vor allem wären so was starke Einschränkungen für den Schattenbahnhof.
Anlage soll fest installiert werden, also auch nicht rollbar.

2.3 Zu welcher Spurweite tendierst du? (diese Frage hängt naturgemäß eng mit der Frage nach dem verfügbaren Platz zusammen) Bevorzugst du ein bestimmtes Gleissystem ? (steile Weichen oder schlanke Weichen?) Normalspur oder Schmalspur oder eine Mischform?
Spur H0, Schattenbahnhof aus M-Gleis, sichtbares Gleis K-Gleis. M-Gleis, da genug davon vorhanden ist.
Paradestrecke mit Flexgleisen für große Radien. Radien so groß wie Nötig.
Steigung in der Regel 3%, in Ausnahmefällen 4%

2.4 Gibt es bestimmte technische Bedingungen? Mindestradius, maximale Steigung, Eingrifftiefe oder Eingrifflöcher? Sollen Teile oder die ganze Anlage demontierbar sein?
Paradestrecke mit Flexgleisen für große Radien. Radien so groß wie Nötig.
Steigung in der Regel 3%, in Ausnahmefällen 4%
Tiefe an der Wand 60-80cm, mit meiner Größe auch bis 100cm möglich, aber nur partiell. Wenn nötig sind auch Luken denkbar, möchte ich aber vermeiden (Mann wird ja nicht jünger)

2.5 Steuerung: Wie möchtest du die Fahrzeuge betreiben (analog, digital)? Wie sollen Signale, Weichen etc. gesteuert werden (analog, digital, PC)?
Fahren Analog, später vielleicht mit MS2 (schon vorhanden, aber Loks noch nicht vorbereitet). Insgesamt 3 Stromkreise: Hauptstrecke über Gleis, Hauptstrecke über Oberleitung, Nebenstrecke. Weitere Einzelkreise möglich.
Schalten analog mit selbstgebauten Gleisbildstellpulten.


3. Weitere Informationen
3.1 Was reizt dich besonders an deinem Vorhaben? (Rangieren, realistischer Fahrbetrieb nach Fahrplan, lange Züge fahren sehen, Konstruieren und Bauen, Landschaftsgestaltung ... oder?)
Die Landschaftsgestaltung inklusive Eigenbauten sowie lange Züge fahren zu sehen.

3.2 andere relevante Informationen (Einzelspieler, mehrere Mitspieler, sonstige Besonderheiten)
Die Anlage ist spielerisch für mich und vielleicht später für meinen Zwerg, also 1-2 Fahrer. Der ganze bau soll kein Wettbewerb sein oder komplette Realitätsnähe vorführen sondern zum Spaß und Endspannung dienen. Trotzdem soll es später „glaubwürdig“ wirken.



#########################################################################################################

Nun zu den Gleisplänen. Arbeiten tue ich mit WinRail und neuerdings mit Scarm. Letzteres lässt mich einfacher Höhen etc darstellen. Wahrscheinlich werde ich Scarm weiter nutzen.

Als Schattenbahnhof habe ich derzeit folgenden Ideen ausgearbeitet, alles auf Basis M-Gleis:

1. Ein Großer Schattenbahnhof für die Hauptstrecke. Jeweils 2 Züge pro Gleis

Bild



2. 3 hintereinander liegende kleinere Schattenbahnhöfe für die Hauptstrecke.

Bild



Der Schattenbahnhof soll später 40cm unter der 0-Ebene liegen und bekommt eine selbstgebaute Oberleitung. Letzteres da ich analog fahren werde und die Oberleitung dann benötige.
Die Nebenstrecke soll einen eigenen Schattenbahnhof erhalten, ist aber noch nicht fixiert. Die aufgezeigten Schattenbahnhöfe sollen später die Hauptstrecke auf beide Richtungen bedienen können, ist aber konzeptionell noch nicht alles aufgezeigt/umgesetzt.




Die nächsten Pläne sind nur halb fertig aber irgendwie komme ich nicht weiter. Deshalb wende ich mich jetzt schon an Euch. Hier werden die eigentlichen Trassen aufgezeigt, Basis K-Gleis:

1. Ansatz:
Hauptbahnhof in blau auf oberster Ebene. Nebenstrecke geht schon rechts weg. Hauptstrecke in Gelb. Rot soll ein kleiner Nebenbahnhof werden, liegt auf unterster Ebene. Grün soll ein Sägewerk und Schrottplatz werden. Liegt in der Höhe zwischen Nebenbahnhof und Hauptbahnhof.

Bild

Bild



2. Ansatz (der mir persönlich bisher am besten gefällt):
Hellblau der Hauptbahnhof, gelb die Hauptstrecke. Diese soll nachher unter dem Bahnhof hindurch auf den linken Anlagenteil führen. Dunkelblau teil der Nebenstrecke, endet hier an einem Sägewerk oder Steinbruch.

Bild



3. Ansatz:
Hauptbahnhof in blau, im Winkel Abgang für die Nebenstrecke. In gelb sind die ersten Hauptstrecken eingezeichnet.

Bild



4. Ansatz:
wie 3. Ansatz, allerdings im Raum gedreht. Schattenbahnhof mit eingezeichnet.

Bild



So, das war’s erst mal. Wie man sieht bin ich noch ziemlich am Anfang, aber auch hier habe ich schon wieder ein Brett vorm Kopf. Vielleicht fällt Euch ja was ein und Ihr könnt mir da ein paar Tipps geben.

Vorab schon mal vielen Dank. Auf bald
nordische Grüße
Alex


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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#2

Beitrag von Bremser47 » So 9. Jun 2013, 21:55

Hallo Alex,

heute bin ich mal der Erste. Du sprichst von einem Abriss/Umbau, auf Neudeutsch sagt man: Niederlegen.

Habe ich richtig gelesen, dass Dein Bahnhof zu groß ist? Meiner Meinung nach könnten in der Mitte noch ein par Gleise/Bahnsteige dazu kommen, Du willst doch richtigen Zugverkehr haben? Oder nicht? Mir gefällt alles so wie Du es geplant hast.

Bastelnde Grüße

Michael
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Bei mir könnt Ihr hier vorbei schauen!

http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=94523


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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#3

Beitrag von hks77 » So 9. Jun 2013, 22:49

Hallo Alex,

aua, das tut richtig weh, so ein Neubau :cry:

Vor allem wenn die Anlage schon so weit fortgeschritten und teilweise sehr detailliert gestaltet ist.

Aber Du bist der Chef :fool:

Zu Deinen neuen Planungen:
Beim Schattenbahnhof würde ich auf jeden Fall die 1Gleis/1Zug-Variante vorziehen.
Vor allem da Du zumindest erstmal analog fahren willst.
Aber selbst digital ist die Zughintereinanderabstellung doch eher was für große Ausstellungsanlagen, die den Betrieb dem Rechner überlassen und entsprechend sehr viel Aufwand erfordert.
Daher hier die "grüne Variante" wählen. Mit Modifikationen natürlich :wink:

Ansatz 2 gefällt mir auch sehr gut und sollte ausgebaut werden.
Auf die blaue Nebenstrecke würde ich verzichten.
Dafür auf den Schenkel den Fluss bauen und von der Hauptstrecke vorn und hinten quasi umrahmen.
Rheinstrecke als Stichwort dazu.

Die Bahnhofszunge weiter nach links oben schräg in die Ecke ziehen und die Nebenbahn auf die linke Seite verlagern.
Hier kann dann gerne noch eine Parade der Hauptstrecke sichtbar werden.
Ansonsten hier eine schön lange Nebenstrecke mit Durchgangsbahnhof verwirklichen und den Schattenbahnhof der Nebenbahn in eine Schleife legen.

So, das wären meine ersten Gedanken für Deine Neuplanung.
Mach was draus oder lass es. Wie gesagt - Du bist der Chef 8)

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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#4

Beitrag von Shoogar » So 9. Jun 2013, 23:03

Schade um Imoli.
:(

Was mir (ganz subjektiv, darf ich? :oops: ) an den neuen Entwürfen fehlt, ist ein Konzept.
Also, wieso fahren die Züge (wohin?)?

Der Raum bietet ja tolle Möglichkeiten für "echten" Verkehr!

Die beiden rechtwinklig von der Langseite abzweigenden Zungen finde ich persönlich etwas langweilig.
Vielleicht könnte man den linken unteren Schenkel neben der Türe für einen NB-Anschließer nutzen, das Gegenstück von rechts mittig in den Raum ragen lassen? Verbunden durch eine schön lange Nebenstrecke?

Da könnte die Nebenstrecke schon den Großteil des Betriebs ausmachen, während auf der Hauptstrecke trotzdem tolle lange Züge verkehren.

Aber das spiegelt natürlich bloß meine eigenen Vorlieben wider.
Siehs deshalb bitte nicht als Kritik.
viele Grüße

Armin


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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#5

Beitrag von hks77 » So 9. Jun 2013, 23:12

Shoogar hat geschrieben: Siehs deshalb bitte nicht als Kritik.
Warum nicht, Armin?

Kritik wird leider immer nur als negative Aussage verstanden.
Warum eigentlich?
Sollte aber auch gegenteilig verstanden werden, wenn sie dementsprechend geübt wird :wink:

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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#6

Beitrag von -me- » So 9. Jun 2013, 23:20

Hallo Alex,
ich musste mit Entsetzen feststellen, dass Imoli abgerissen werden soll. Ichwollte eigentlich ins Bett, aber jetzt habe ich mir noch ein Glas Whisky eingeschänkt und habe mir deine Planungen angesehen.

Zuerst zu dem jetzigen Imoli: Ich meine, dass du dort gestalterisch eine wirklich super Arbeit geleistet hast, aber ich kenne das Gefühl, dass es nervt, wenn die Planungen nicht gefallen, bzw. Fehler gemacht wurden, die nicht mehr revidierbar sind.
Ich habe dein Imoli nie so richtig durchschaut (den Gleisplan), aber deine Gestaltungsarbeiten waren einfach "ruhmeswürdig"! Von da her würde ich es begrüßen, solch schnelle und saubere Arbeiten auf einem ebenfalls ruhmeswürdigen Gleisplan aufgebaut zu sehen.
Deine Planungen, so muss ich sagen, gefallen mir in Ansätzen schon, aber ich habe da recht heftige Einwände, die auf meinen eigenen Erfahrungen beruhen.
Eine Anlagentiefe von einem Meter ist bei einer "nichtverschiebbaren" Anlage zu viel, da werden die Arme einfach zu kurz, um irgendwann noch etwas gestalten zu können. Dann würde ich mir, auch wenn es finanziell schmerzt, Gedanken über das M-Gleis machen! Ich hatte anfangs auch M-Gleis auf der Anlage, aber das war in meinen Augen (im Nachhinein betrachtet)eine völlige Katastrophe! Ich habe es für gutes Geld in der Bucht verhökert und dann aufs C-Gleis gebaut.
Ich mag jetzt hier keine Grundsatzdiskussion lostreten, aber deinen Entschluss, gerade im Untergrund auf diese Uralten Gleise zu bauen, halte ich für falsch! Das K-Gleis im sichtbaren Bereich finde ich in Ordnung, ich würde es bei einem Neubau auch nicht anders machen!
Und dann zu deinen Planungen: das ist irgendwie alles zu gerade! Dein Keller hat ähnliche Ausmaße wie meiner, ich habe noch gut 20 cm mehr in jeder Richtung! Ich wweiß, wie schwer es ist, hier auch repräsentative, lange Bahnhofsgleise und große Radien zu verwirklichen, aber es funktioniert. Im Zweifel muss man dann doch mal etwas weniger einplanen.
Aber ich melde mich jetzt erst mal wieder ab, es ist leider schon früh und morgen rappelt der Wecker!
Aber: gerade bei dir und deinem bisherigen Zuspruch am Ponyhof möchte ich mich bei dir revanchieren, indem ich dir bei deinen Planungen zur Seite stehe! Ich hoffe, dass die Mitleser vom Ponyhof es verstehen, dass ich eine Antwort hier einem wieteren Post am Ponyhof vorziehe, denn ich glaube, dass Alex gerade jetzt etwas Zuspruch braucht!
Ich wünsche allen eine gute Nacht!

P,S.: kleine Nachtrag! Ich werde mir morgen deinen Gleisplan noch einmal in Ruhe zur Brust nehmen, heute war es einfach zu spät!
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#7

Beitrag von histor » So 9. Jun 2013, 23:37

Moin Alex,
auf 5,20 * 4,60 kann man schon etwas ordentliches anfangen. Braucht aber eine gewisse Zeit, um ein paar Ideen auszubrüten.

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Lokwilli
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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#8

Beitrag von Lokwilli » Mo 10. Jun 2013, 06:36

Moin Alex,
Planung ist was echt spannendes, das über den Schmerz des Umbaus alias Abriss hinweg tröstet.

Für meine Geschmack würde ich einen Schattenbahnhof mit nur einem Zug je Gleis bauen, weil das einfacher und flexibler zu steuern ist.

Zu den Entwürfen: Die ersten beiden haben für mich den Nachteil eines sehr gerade liegenden Bahnhofs. Das ist bei den letzten Entwürfen geschmeidiger. Ich würde allerdings noch die Ausfahrt deutlich entschärfen, was die Weichen und Kurven angeht.

Und einen Aspekt noch: Ich liebe es, vor einer schönen Anlage zu sitzen und die Züge bei Ihrer Fahrt zu beobachten. Hierfür würde ich einen Logenplatz berücksichtigen, auch wenn dadurch ein Anlagenschenkel wegfallen müsste.

Weiter viel Spaß beim Planen und viele Grüße
Phil
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Weitere Threads findet Ihr unter dem Titel 'Wolkingen'.


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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#9

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Mo 10. Jun 2013, 08:30

Hallo Alex,

ich stimme Armin und Horst zu. Bei dem Raum kann man etwas "Ordentliches" machen. Erster Vorschlag: Anlagenform auf nach rechts geklapptes "G" ändern, d. h. eine Zunge geht links der Tür in den Raum, und es ist damit die größtmögliche durchgehende Länge ausgenutzt - natürlich könnte man das auch spiegeln, aber dort sind es nur 190cm statt 220cm Breite für zwei Schenkel.

Hinsichtlich der Abfolge Konzept vor Gleisplan empfehle ich hier einen Besuch z. B. bei den Stummis Frucht, Eisenhaufenleo oder - wenn auch mit ganz anderen Randbedingungen - bei meinem Übergabebahnhof Hugo.

Aufmunternde Grüße,

Alexander


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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#10

Beitrag von Djian » Mo 10. Jun 2013, 09:19

Moin Alex,

ich habe gesehen, dass du gerade online bist. Deswegen gerade ein paar Übrlegungen. Der große Gleisplaner bin ich auch nicht, da ich den Plan immer in 1zu1 vor mir haben muss (also Schienen auslegen).
Du hast bei deiner Anlage geschrieben, dass du den Schwerpunkt auf die Paradestrecke legen willst. Und das weniger mehr ist. Der Plan, den du eingestellt hast ist mit seinen beiden Zungen schon wieder sehr voll.

Also ich (da kann ich nur für mich sprechen) würde zunächst einmal die Paradestrecke einfach nur auslegen. Vielleicht auf dem Boden mit Klebeband die ungefähr gedachten Abmessungen der geplanten Anlage aufkleben. Den Schattenbahnhof kann man ja gut planen, da man ihn nicht sieht. Also erst die Paradestrecke auslegen und ein wenig fahren. Dann schauen, wo paßt ein Bahnhof hin und anbauen. Und so weiter. Und dann fällt dir dabei auch auf, worauf du verzichten kannst. Du kannst so auch schon Häuser aufstellen, dann siehst du was geht und passt. Ich bin der Meinung, diesen reellen Eindruck kann dir kein Gleisplanprogramm auch nur annähernd abnehmen.

Dazu musst du natürlich erst abreissen. Also nutzt die nächste Zeit zum ausgiebigen Spielen und notier dir eventuelle Betriebsschwerpunkte aus dem Spiel heraus und auch die Abschnitte, auf denen du nicht unterwegs bist. Die kannst du dir nämlich schenken.

Also meine Meinung kurz zusammengefasst. Mit dem Schwerpunkt anfangen und dann weiter vortasten - und beim SChwerpunkt keine Kompromisse eingehen, das wäre die Grundlage für kommende Ärgernisse.

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias
Bautagebuch: Sagau in Segmenten http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=73059

Sagau: Ländliches an der Magistrale http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=139007


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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#11

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Mo 10. Jun 2013, 12:56

Hallo Alex,

könntest Du Dich mit folgender Anordnung anfreunden:

Bild

Deine deutliche Forderung nach langer durchgehender Fahrzeit hat mich davon abgebracht, den Abzweigbahnhof an die "logische Stelle", also mittig an der langen Wand zu legen. Stattdessen befindet er sich auf dem rechten Schenkel - rot ist die Hauptstrecke bzw. der elektrifizierte Bereich, braun die Nebenlinie. Diese fädelt schon etwas früher aus, steigt sofort an und quert nach einer Kehre an der Tür auf einer Brücke das Weichenvorfeld. So kann die Parade ggf. per Wendel bequem nach unten abtauchen (rot strichlierter Pfeil).

Gerade noch hinter dem Bahnhof sichtbar spaltet sich die Nebenstrecke auf - ein Zweig "verschwindet" kurz, der andere führt auf einer weiteren Brücke über das zweite Weichenvorfeld zu einem Gla (brauner Pfeil). Optional könnte eine abnehmbare Brücke über den Gang zum (dann nicht mehr) Endbahnhof führen. Damit wäre eine Kehrschleife möglich, und der Fahrdienstleiter kann sich voll auf die wichtigere Betriebsstelle konzentrieren. Umgekehrt ist aber ohne Brücke ebenfalls sinnvolles Fahren möglich. Weitere z. B. vom Endbahnhof zu bedienende Gleisanschlüsse sorgen für zusätzlichen Betrieb.

Die im leichten Gefälle liegende Hauptstrecke umfährt den Mittenschenkel, wobei natürlich auch eine andere Anordnung denkbar wäre. Die Parade könnte nach einem kurzen Tunnel auf der der Tür zugewandten Seite verlaufen oder auf beiden auftauchen.

Bitte Abmessungen, Radien und Positionen noch nicht zu streng auffassen - es geht hier nur um die grundsätzliche Anordnung. Natürlich würde man später zu lange Parallelverläufe durch landschaftliche Auflockerungen beheben.

Davon unabhängig möchte ich zwei weitere Vorgaben in Frage stellen: M-Gleis für die Unterwelt und funktionsfähige Oberleitung - hier ist Ärger vorprogrammiert. Hingegen kenne ich aus eigener Erfahrung (Bodenbahn Passau) den analogen Mehrzugbetrieb als durchführbar.

Hoffe, ein paar Anregungen geliefert zu haben,

Alexander
Zuletzt geändert von DB-IV-Proto87 am Di 11. Jun 2013, 22:23, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#12

Beitrag von Stefan7 » Mo 10. Jun 2013, 13:26

Hallo alex,

ich bin nur mal durch gekommen und wollte schauen, was ihr hier so ohne mich treibt :fool:
Ich bin auch schon wieder weg und möchte deinen Thread hier nicht unnötig in die Länge ziehen.
Aber so wie ich das sehe, kannst du bald anfangen mit deinem neuen Projekt.
Ich rate nur immer gerne, auch mal beim Vorbild zu schauen, die Wirklichkeit ist der beste Berater.
Wie waren die Gleisanlagen aufgebaut früher, wo waren Flankenschutzweichen, wie breit die Bahnsteige usw.

Viele Erfolg und viele Grüße

Dein Hobbyfreund

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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#13

Beitrag von MicroBahner » Mo 10. Jun 2013, 16:07

Hi Alex,
so, jetzt auch von mir noch ein paar Ideen und Anmerkungen - damit es nicht zu leicht für dich wird :redzwinker: :redzwinker:

1) Das Konzept Ein Planungssoftware ist super für die Detailplanung, wenn erstmal das Konzept steht. Aber die ersten Anfänge würde ich auch - in der Art wie Alexander das gezeigt hat - mit Bleistift und Papier machen. Für die Konzeptideen solltest Du dich völlig frei von den Zwängen des Gleissystems und der Planungssoftware machen. Dann wird das auch was mit der schön geschwungenen Linienführung. Du musst dabei dann nur auf den Minimalradius achten, was mit einer Kreisschablone aber kein Problem ist. Erst wenn dieses Konzept steht, machst Du dich an die Detailplanung per Software.
Alex Modellbahn hat geschrieben:Paradestrecke mit Flexgleisen für große Radien. Radien so groß wie Nötig.
Ich würde eher sagen: Radien so groß wie möglich und so klein wie nötig. Gerade bei langen Zügen sollte wegen der Betriebssicherheit auch im verdeckten Bereich ein möglichst großer Mindestradius angestrebt werden. Bei mir sind es knapp 50cm, und damit bin ich bisher ganz gut gefahren - im wahrsten Wortsinn :D

2) Zuglängen und Steigungen Du hast geschrieben, dass Du lange Züge fahren lassen möchtest. Wie lang sollen die denn sein? Deine angedachten Steigungen von 3% bzw 4% könnten da evtl. schon zuviel sein. Bei dem dir zur Verfügung stehenden Platz sollte das auch nicht nötig sein. Bei mir fahren Züge bis 3m Länge und ich habe ein Steigung von max. 2,5%. Das ist in meinen Augen das Maximum.

3) Schattenbahnhof. Ein sequentieller Schattenbahnhof (mehrere Züge hintereinander im Gleis) spart viel Platz(und Geld), da Du wesentlich weniger Weichenstraßen brauchst. Die Steuerung ist allerdings etwas komplizierter, aber auch im Analogbetrieb machbar. Man muss es ja nicht gleich so wild treiben wie ich (komplett Microprozessor-gesteuert - da wird dann die HW einfacher :wink: ). Ein grosser, verdeckter Schattenbahnhof erfordert prinzipiell schon etwas mehr Steuerungsaufwand als z.B. ein 'Fiddle-Yard' :roll: . Du solltest auch darauf achten, dass die parallel liegenden Gleise etwa gleiche Länge haben (in deiner grünen Variante ist das sehr ungünstig).

4) Eingriffstiefe. Ich würde die Schattenbahnhofsebene nicht so tief machen, wie die darüberliegende sichtbare Anlage. Auch wenn du 40cm Abstand geplant hast: Die stehen dir nicht voll zur Verfügung, da unten ja auch Züge stehen. Wenn Du z.B. an einen Unterflurantrieb weit hinten dran musst, tust Du dich wesentlich leichter, wenn die untere Ebene nicht so tief ist. Ich habe da letztendlich lieber auf etwas Abstellplatz verzichtet. Bei Arbeiten am Bahnhof bin ich da sehr froh drum. So sieht's unter meinem Bahnhof aus :
Bild
Unter der Platte, auf der der Lötkolben steht, liegen die Schattenbahnhofgleise. Die Platten liegen nur lose auf, so dass der Sbf jederzeit zugänglich ist. Aber die Züge sind geschützt, wenn ich von unten am Bahnhof arbeite. Wie du siehst, ist die Bahnhofsplatte tiefer (80cm) als der Sbf. Dadurch kommt man viel leichter von unten an den Bahnhof heran. Der Abstand der beiden (Gleis-)Ebenen ist bei mir auch 40cm.

So, ich hoffe ich hab' dich jetzt nicht zu sehr verunsichert. Das sind halt meine Erfahrungen.

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Deutschland

Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#14

Beitrag von Alex Modellbahn » Mo 10. Jun 2013, 18:38

Hallo liebe Stummis,

Wow, Danke für die vielen Rückmeldungen. Auch von den Nichtplanern. :hearts:

Auf jeden Fall haben mir alle Eure Anmerkungen, Skizzen und Bilder schon weiter geholfen. Ich werde versuchen in den nächsten Abenden mal weiter zu planen, ich stell es dann demnächst mal vor.
Aber nun erst mal meine Gedanken zu Euren ganzen Anmerkungen. Ich versuche mal gemeinschaftlich zu antworten, sonst würde ich doch öfters das Selbe schreiben.

Den Schattenbahnhof werde ich noch mal in Angriff nehmen. Diesen werde ich etwas schmaler machen und auch abdecken, so wie Franz-Peter das gezeigt hat. Das ist echt eine geniale Idee. Sollte er zu klein werden, so werde ich diesen 2-stöckig bauen.
Im Schattenbahnhof werden definitiv die M-Gleise verbaut. Hier auch noch einen Gleiswechsel vorzunehmen kann ich mir nicht leisten. Abgesehen davon geht es schon sehr sicher mit dem M-Gleis. Das einzige was ich abbauen muss sind die Weichenlaternen, da bleibt ja alles mögliche dran hängen. :evil:
Außerdem werde ich wohl doch die 1. Variante weiter verfolgen. Ich will den Schattenbahnhof rein analog und manuell bedienen. Dafür gibt es aber Gleisrückmelder die ich einbauen und auf dem zukünftigen Gleisbildstellpult anzeigen lassen will. Das wird noch ein Kampf. :|

Die Hauptstrecke will ich immer noch 2gleisig ausführen, mal schauen. Die Grundform als G ist echt gut, und die Brücke der Hammer. :clap: Danke für diese Idee, ich werde das auf jeden Fall weiter verfolgen. Das gefällt mir ausgesprochen gut. Die Brücke muss ich nur entfernbar machen, da ich dort ja sonst doch durchkriechen müsste. Vielleicht in dem Schenkel den Bahnhof plazieren und über die Brücke die Hauptstrecke führen??

Geplant habe ich Züge bis 3m länge fahren zu lassen, wobei 2m wahrscheinlicher ist. Aber die genannte Länge schwebt mir schon vor. Ich muss natürlich beim Bahnhof aufpassen, aber ich muss ja auch nicht jeden Zug darauf halten lassen.
Auf jeden Fall wäre es später bestimmt spannend, einen sogenannten Logenplatz zu haben. Ob ich das aber verwirklichen werde, weis ich nicht.

Eine arbeitstiefe von 1m soll wirklich nur partiell sein, sonst max 80cm. Mit 1m habe ich schon in Imoli gearbeitet und bei meiner Größe von 1,96 geht es schon, aber eben nicht durchgängig. Ich denke in Laufe der Zeit kann ich schon aufzeigen wie ich es meine.

Das was ich Euch hier aufzeige, mach ich auf dem PC. Bin immer moderner Entwickler (auch im Berufsleben), da kann ich nicht aus meiner Haut. Allerdings gibt es schon Vorplanungen auf Papier.
Gleise auslegen wird schwierig. Im Wohnzimmer hätte ich ja Platz, aber da meckert meine bessere Hälfte. Ich bin schon froh das sie den Gleiswechsel akzeptiert. Vielleicht hätte ich erwähnen sollen was das bedeutet. :?
Konzepte sind noch nicht alle fertig, ich muss auch erst schauen wie ich alles zusammen bekomme. Ich habe hier mit den Anfängen gestartet, deshalb sieht man noch nicht unbedingt die angedachten Fahrstrecken und Zusammenhänge. Aber im Laufe der Zeit wird es schon ersichtlich werden, hoffe ich zumindest.


Ach, und was zum Teufel sind Flankenschutzweichen?


Das was ich hier alles von Euch gelesen habe sehe ich als kreative Kritik an, und die ist absolut gewollt. Also immer her damit und bitte kein Blatt vor dem Mund nehmen. Nur persönliche Beleidigungen sind nicht erwünscht, aber die habe ich hier im Forum auch nur seltenst gelesen

Nun werde ich mir noch schnell die genannten Anlagen anschauen und dann ein wenig planen.


Euch allen einen schönen Abend.
nordische Grüße
Alex


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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#15

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Mo 10. Jun 2013, 18:58

Hallo Alex,

wie ich schon geschrieben habe, soll die Brücke abnehmbar sein, damit kein Bücken erforderlich ist. Und genau deshalb rate ich umgekehrt dringendst davon ab, die (elektrifizierte!) Hauptstrecke darüber zu führen. Mein Ansatz ist ja genau der, sinnvollen Betrieb auch zu ermöglichen, wenn die Brücke abgenommen ist! Das habe ich schon bei Eisenhaufenleo und bei der Wiener Anlage für einen Freund so gehalten. Bei Lunsn89 habe ich die Hauptstreckenbrücke hingegen als von Anfang an gesetzt in meine Vorschläge aufgenommen, aber bei Dir ist das wirklich nicht nötig!

Und noch etwas - kein Einwand gegen Programmeinsatz für die "Reinzeichnung" (komme selbst beruflich aus der Leittechnik!), aber das frühe Erzwingen bestimmter Geometrien ist bei der Findung unterschiedlicher Ansätze zu Beginn eher hinder- als förderlich. CAD to soon Syndrom! Ich kann da Franz-Peter nur zustimmen.

Gutes Gelingen,

Alexander

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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#16

Beitrag von MicroBahner » Mo 10. Jun 2013, 19:09

Alex Modellbahn hat geschrieben:Ach, und was zum Teufel sind Flankenschutzweichen?
google mal nach 'Schutzweiche'. Da findest Du auch dieses Bild. Flankenschutzweichen werden z.B. dort eingebaut, wo ein Nebengleis in das Hauptgleis führt. Über die Schutzweiche kann sicher verhindert werden, dass ein Zug, der dort irrtümlich losfährt einem Zug auf dem Hauptgleis in die Flanke fährt.
Ganz allgemein werden damit Fahrstraßen gegen Flankenfahrten gesichert. Das sind meistens die sowieso vorhandenen Weichen. Manchmal müssen dafür aber eben auch spezielle Weichen eingebaut werden, die keinen anderen Zweck haben (wie im Bild). Siehe hier

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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#17

Beitrag von Alex Modellbahn » Mo 10. Jun 2013, 19:12

Hallo Alexander,

Danke für den Nachtrag, jetzt habe ich es mit der Brücke auch verstanden. Das ist ja noch ein besserer Gag. :mrgreen:
Auf dem Mittelteil könnte man einen verlassenen Bahnhof hinstellen und eine kleine Verladung. :?: und mein "Lost Place". :mrgreen:
nordische Grüße
Alex


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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#18

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Mo 10. Jun 2013, 19:44

Hallo nochmals,

"verlassen" ist der Bahnhof auf der Mittelzunge eigentlich nur, wenn die Brücke eingehängt ist und die Züge die Kehrschleife einfach durchfahren. In Zeiten der unterbrochenen Variante hast Du einerseits Bedienfahrten des Gleisanschlusses auf dem einen Zweig und endende Züge von der anderen Seite. Du kannst ja dann zwei schöne Schwellenkreuze mit Sh2-Tafel und ein paar Grasbüschel an die Stümpfe stellen - sowie Plexiglasplatten als Absturzschutz anschrauben :mrgreen:

Grüße,

Alexander


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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#19

Beitrag von Axel Bubenik » Mo 10. Jun 2013, 20:40

Hallo Alex,

lese hier gerade vom Ende....Quatsch Neuanfang! Das Glas ist schließlich halbvoll und nicht halbleer :fool:

Das was Du bisher hier gezeigt hast, war schon der Hammer für mich! Aber das Du jetzt noch einmal nachlegst...

RESPEKT! Kann mir vorstellen (nein eigentlich nicht.. hatte ja noch keine so schöne Anlage) wie sehr Du mit Dir gerungen haben musst. Neuanfang ist schließlich eine riesige Menge Arbeit.

Dann die Entscheidungsfindung und der direkte Einstieg in die neue Planung. Wahnsinn für meinen Geschmack!

Das sieht schon alles sehr durchdacht aus und ich denke, dass es hier weitere tolle Ideen geben wird. Der Grundsatz mit 2 gleisiger Hauptstrecke und Nebenbahn passt auf alle Fälle in Deine Räumlichkeiten.

Werde Dich also als Mitleser begleiten und freue mich "dabei" zu sein.

Viele Grüsse

Axel
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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#20

Beitrag von Shoogar » Mo 10. Jun 2013, 22:07

hks77 hat geschrieben:
Shoogar hat geschrieben: Siehs deshalb bitte nicht als Kritik.
hks77 hat geschrieben:Warum nicht, Armin?
[OT]
Weil jeder (mich eingeschlossen) in seinen Vorschlägen natürlich hauptsächlich seine eigenen Vorlieben zum Ausdruck bringt.
Die müssen nun mit den Vorstellungen des Planers nicht unbedingt deckungsgleich sein.
Doch daran (an diesen Vorstellungen) sollte Kritik tabu sein.
Ich möchte mich in Niemandes MoBa-Geschmack einmischen.
Drum würde ich -ganz allgemein- meine Mitteilungen diesbezüglich lieber als Anregung sehen.
[/OT]
viele Grüße

Armin


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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#21

Beitrag von histor » Di 11. Jun 2013, 00:07

Moin Alex,
vielleicht ein etwas puristischer Entwurf - aber mit lange zu beobachtender Hauptstrecke, Nebenbahn und etwas Gewerbe. Kein Bahnbetriebswerk - aber das könnte man noch "unten" anpfriemeln, wenn es sein soll. Hauptattraktion ist die vom Bahnhof am Fuß des Gebirges ausgehende Steigung bis zur Passhöhe "Hohenalex" mit 1:50 (2 cm auf den Meter). Die Nebenbahn ist relativ kurz. Vielleicht noch ein Gütergleis parallel zur Hauptstrecke.
Bild

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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#22

Beitrag von Alex Modellbahn » Di 11. Jun 2013, 05:37

Hallo Horst,

Auf die Schnelle, da ich gleich zur Arbeit muss.
Danke für den Entwurf. Auch eine sehr schöne Idee. Ich werde heute Abend mal versuchen diesen mit dem "G" zu verheiraten.
nordische Grüße
Alex


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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#23

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Di 11. Jun 2013, 17:13

Hallo Alex,

ich sehe einige Probleme bei Horsts "M":

Hauptstrecke auf der Zunge ergibt unschöne Ansichten der Wagenübergänge bei Reisezügen mit langen Fahrzeugen. Solche Anordnungen sind bei Anlagen mit US-Thema sehr beliebt, dort sind enge Radien aber vorbildgerecht, es gibt praktisch nur Güterverkehr, und die automatische Kupplung ohne Puffer entschärft das Problem zusätzlich.

Die dreimalige Querung des Flusses und der Bundesstraße ist schwer vermittelbar.

Beim Betreten des Raumes könnte die dem Betrachter entgegengestreckte Zunge :fool: zu dominant und das Zimmer somit überladen wirken.

Grüße,

Alexander


rainerwahnsinn
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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#24

Beitrag von rainerwahnsinn » Di 11. Jun 2013, 18:53

Bild

Hallo Alexander,

das verführerische an dieser Anlagenform ist ja gerade, dass man schön "mitlaufen" kann und es auch tut, wenn eine Trennkulisse dazu nötigt. Die Brücke halte ich daher dort oben für nicht so günstig, dann lieber so vor der Tür entlang. Da hat man die gleich hinter sich, und wenns dann noch eine Schiebetür wäre... :P

Viele Grüße
Rainer...w

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Re: Reloaded: Planung zu einer neuen H0-Anlage

#25

Beitrag von Alex Modellbahn » Di 11. Jun 2013, 21:44

Hallo liebe Stummis,

Euch allen vielen :hearts: Dank für den ganzen Input. Sind doch einige interessante Dinge dabei.

@Alexander:
Deine Ideen sind echt genial, viel durchdachtes dabei.
Die Brücke werde ich auf jeden Fall verfolgen und die Grundform des gekippten „G“ auch. Das gefällt mir mit am Besten.
Ich habe jetzt versucht rechts an der Wand einen Bahnhof zu basteln, na ja, die Anfänge eben. Aber dazu unten gleich mehr.

@Franz-Peter:
Danke für die Erklärung. Ich muss gestehen, ich hatte natürlich danach gegoogled :oops: , aber die Frage lag mir einfach auf der Zunge. Als ich den Begriff las, hatte ich ein großes Fragezeichen im Gesicht. Hätte nie gedacht das es so was gibt.

@Axel:
Danke für dein Lob.
Die Entscheidung viel mir auch unheimlich schwer. Habe einige Zeit dafür gebraucht. Als ich aber neulich Nacht nicht schlafen konnte, habe ich alles fixiert. Und ehrlich, um so mehr ich jetzt am planen bin, um so mehr freue ich mich schon auf den Abriss und den Wiederaufbau. Jetzt werde ich erstmal in Ruhe einen vernünftigen Plan auf Papier bringen und mich um die neuen Gleise kümmern. Der Rest wird kommen.

@Armin:
Alles gut von meiner Seite. Wenn Du noch mehr Anmerkungen hast, dann darfst Du diese gerne bei mir abladen. Ich sehe es weis Gott nicht als Vorgabe an. Aber ich denke lange nicht an alles und oft ist so ein kleiner Schups mehr als hilfreich.

@Horst:
Vielen Dank für Deinen Plan, habe den ganzen Tag darüber nachgedacht. Den Zipfel in der Mitte empfinde ich irgendwie erdrückend, deshalb werde ich beim G bleiben. Gefällt mir irgendwie besser.
Auch wenn es nicht unbedingt zu erkennen ist, hat mich der Bahnhof doch inspiriert. Allerdings habe ich diesen auf der rechten Seite platziert.

@Rainer:
So ne riesen Brücke gleich am Anfang wäre natürlich was, ist mir aber irgendwie zu viel und gleich im Eingangsbereich doch in meinen Augen doch eher hinderlich. Ich werde deshalb davon absehen.
Mit dem Mitlaufen wirst Du wahrscheinlich recht haben, vor allem weil ich jetzt doch eine lange Strecke plane. Hoffentlich stört dann die Brücke nicht zu stark, dann müsste ich doch noch mal umdisponieren.


#########################################################################


Ich habe heute ein wenig geplant. Nachdem ich einige Zettel zerrissen habe, nahm ich doch wieder den Rechner. Ich bin einfach zu blöd zum malen.
Also, nun ein weiterer Entwurf. Die Höhen sind noch nicht eingetragen. Der Hauptbahnhof (blau) liegt rechts in einer langgezogenen Kurve. Die Hauptstrecke ist gelb und wird unter dem Bahnhof zum Schattenbahnhof und/oder Kehrschleife.
Die Nebenstrecke ist grün und soll auch schöne lange Fahrten ermöglichen. Sie bedient zum einen ein Sägewerk und einen Steinbruch. Letzteres wollte ich auf dem linekn Flügel andeuten.
Der Nebenbahnhof wird wahrscheinlich ein „fast“ stillgelegter Bahnhof werden. Umrundet wird dieser von der Hauptstrecke.
Thema Straßen, Häuser etc habe ich noch gar nicht betrachtet. Wenn ich mir den Plan so ansehe, dann könnte es unter umständen schon wieder zu viel gewordne sein. Ein BW werde ich auf jeden Fall nicht bauen, wäre doch ne Nummer zu viel.

So, nun ein mal der Plan:
Bild


Es ist natürlich noch viel zu tun, deshalb bin ich natürlich froh über jeden Kommentar von Euch.
Euch allen einen schönen Abend und einen sonnigen Mittwoch.
nordische Grüße
Alex


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