selbstbau Stromführende Kupplung ( 1polig )

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jogi
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selbstbau Stromführende Kupplung ( 1polig )

#1

Beitrag von jogi » Fr 3. Dez 2010, 00:35

Hallo , Jogi hier

Es geht um Stromführende Kupplungen ( 1polig )
Da ich keine eigene HP unterhalte hier meine Tipps .

Ich habe das schon mal in Beiträgen erklärt , wie einfach es geht .

MÄ KK und ROCO Universal .
Bei der ROCO wird ein kleines Blech eingeschmolzen .

MÄ KK , den Haken für die Vorentkupplung rausziehen ,
Bild
da ist dann ein Schlitz ,
Bild
ein Streifen Blech ( kann auch von einer Konservendose sein ) zurecht schneiden und durch den Schlitz fädeln
Bild
Bild
und zurecht biegen .

Bild

Draht anlöten , fertig

Nachbau auf eigene Gefahr

ROCO UK weiter unten im nächsten Beitrag.


Einfach version mit ROCO KK .
Draht eingeschmolzen und mit Silberleitlack eingepinselt .

Bild
Zuletzt geändert von jogi am Mi 24. Dez 2014, 14:14, insgesamt 2-mal geändert.
Bastelnde Grüße Jogi ;
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Volker Schön
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Re: selbstbau Stromführende Kupplung ( 1polig )

#2

Beitrag von Volker Schön » Di 7. Dez 2010, 14:57

Hallo Jogi,

wiedermal eine super Umbaubeschreibung von Dir. Vielen Dank dafür. Kannst du bitte nochmal ein paar Detailbilder zu den Roco-Universalkupplungen machen, leider erkennt man auf den bisherigen Aufnahmen nicht so viel.

Viele Grüße
Volker


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jogi
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Re: selbstbau Stromführende Kupplung ( 1polig )

#3

Beitrag von jogi » Di 7. Dez 2010, 20:31

Für ROCO Universal

Dann schieb ich noch paar Bilder nach
Hier die Maße

Bild

Ausgeschnitten aus 0,1mm Bronzeblech

Bild

Draht anlöten

Bild


Biegen , und dann einschmelzen , mitsamt dem Draht

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild


Nachbau auf eigene Gefahr
Zuletzt geändert von jogi am Sa 16. Aug 2014, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: selbstbau Stromführende Kupplung ( 1polig )

#4

Beitrag von Pudels Kern » Mi 8. Dez 2010, 01:14

Finde ich eine gute Idee, danke! :D Würde das Einschmelzen nicht auch bei den Märklin Kurzkupplungen gehen?
Gruss
Martin


Volker Schön
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Re: selbstbau Stromführende Kupplung ( 1polig )

#5

Beitrag von Volker Schön » Mi 8. Dez 2010, 10:33

Hallo Jogi,
vielen Dank für die Erklärung, jetzt ist es deutlich klarer geworden und der Umsetzung steht nix mehr im Wege.

Viele Grüße
Volker


nachtlicht
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Re: selbstbau Stromführende Kupplung ( 1polig )

#6

Beitrag von nachtlicht » Mo 17. Jul 2017, 00:22

Hallo

Ich grabe diesen Threat nochmal aus weil er mich schon vor längerer Zeit inspiriert hat. Ich mache aus den Märklin KK jeweils stromführene Kupplungen und zwar eigentlich fast genau so wie es Jogi mit den Roco Universalkupplungen macht. Wichtig dabei ist, dass man möglichst dünnes Bronzeblech verwendetet. Mit 0.05mm geht es am besten. Anstelle des "einbrennen" klebe ich die kleinen (abgeknickten und mit etwas Lötzinn versehenen) Blechstreifen mit 2-Komponentenkleber (z.B. Araldit) fest. Die Blechstreifen müssen bei den Märklin KK etwas kürzer und schmäler sein (ca. 10mmx1.5mm). Nach 24 Stunden löte ich dann die Kabel (möglichst dünn und hochflexibel) fest.

Gruss,
Christian

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Re: selbstbau Stromführende Kupplung ( 1polig )

#7

Beitrag von Hartman » So 23. Jul 2017, 07:07

Hallo Jogi,

Dankeschön. Absolut großartige Starthilfe. Die Option mit dem Leitlack habe ich komplett bei meinen Bastelversuchen vergessen. Ich versuche gerade, den GS210 zum "Schleiferwagen" (Märklin 44500) für meine Dreiachserumbauwagen mit Stromführender Kupplung umzubauen. Diese haben bereits Serienmäßig Stromführende Kupplung.

Leider muss ich wohl meine vereinfachten Umbaupläne verwerfen, denn der GS210 mit der Märklin Standardkupplung in Verbindung mit den Dreiachsern hat bei Einfahrt in eine Kurve erst Bäuerchen gemacht und sich dann mit einer Faßrolle, welche einen Kunstflieger zu Ruhm und Ehre gebracht hätte, die Böschung hinab verabschiedet. Irgendwie hebelt die Kombination Märklin Standard Kupplung mit Stromführender Kupplung wohl die Fahrzeuge aus den Gleisen. Und das ziemlich brutal.

Jetzt werde ich doch erwägen, doch eine Stromführende Kupplung zu kaufen oder woanders auszubauen. Die Idee mit Draht einschmelzen und die Verwendung von Leitlack werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Das dürfte die Anschaffung eines Lötkolbens zumindest kurfristig ersparen.

Liebe Grüße

Marc

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