Frage zur Herzstückpolarisierung

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rasmussen
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Frage zur Herzstückpolarisierung

#1

Beitrag von rasmussen » Sa 5. Jan 2019, 12:01

Ist es bei allen Gleissystemen ( Tillig elite, tillig Standart, piko, Roco...) ratsam die Herzstücke der Weichen zu polarisieren oder gibt es da Unterschiede?


martin65
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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#2

Beitrag von martin65 » Sa 5. Jan 2019, 12:36

Hallo,
rasmussen hat geschrieben:
Sa 5. Jan 2019, 12:01
Ist es bei allen Gleissystemen ( Tillig elite, tillig Standart, piko, Roco...) ratsam die Herzstücke der Weichen zu polarisieren oder gibt es da Unterschiede?
Es hängt (auch) von Deinem Nutzungszweck etc ab, ob es ratsam ist, oder nicht.

Wenn Du nur Loks fahren lässt die einen so großen Achsabstand zwischen den stromführenden Achsen haben, dass sie auch bei Langsamfahrt auf einer Weiche beim Herzstück nicht stromlos werden und ruckeln/stehenbleiben ist es nicht unbedingt notwendig, die Herzstücke zu polarisieren (schadet aber auch nicht).

Wenn Du gerne mal die Weichen von der "falschen" Richtung durchfährst (oder es z.B. Kinder im Haushalt gibt, die das gerne machen), wäre es nicht unbedingt ratsam, die Herzstücke zu polarisieren (oder man macht es trotzdem und will damit üben, immer die Weichen richtig zu stellen).

Viele Grüße.


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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#3

Beitrag von Pirat-Kapitan » Sa 5. Jan 2019, 13:34

Moin,
es gibt auch Weichen ohne die Möglichkeit der Herzstückpolarisierung, ich habe solche von Tillig (Bettungsgleis TT).
Eine erprobte Methode ist (geht nur bei digitalisierten Loks), die Loks mit einem Strompuffer auszurüsten. Das geht bei mir bis runter zum Bemo RhB Schienentraktor, der dann leider ohne Sound, aber er fährt butterweich auch in Schleichfahrt über die Tilligweichen ohne Herzstückpolariation. meine Bemo-Weichen habe ich nur zu 50% mit der Herzstückpolarisation ausgerüstet, der Nachteil beim Aufschneiden (Kurzschluss) ist in meinen Augen doch sehr unangenehm.

Schöne Grüße
johannes
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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#4

Beitrag von Ulf325 » Sa 5. Jan 2019, 15:14

Entscheidend ist, wie groß der stromlose Bereich ist. Das ist auch von Weiche zu Weiche verschieden.
Bogenweichen haben konstruktiv bedingt ein recht langes Herzstück, da macht es auf jeden Fall Sinn.
Mit freundlichen Grüßen: Ulf

Meine Anlage

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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#5

Beitrag von leviticus » Sa 5. Jan 2019, 15:53

Hallo,

ich würde die Herzstücke auf jeden Fall polarisieren, oder zumindest die Verkabelung dafür vorsehen. Nach dem Verlegen ist es nur mehr mit Abriss nachrüstbar. ACHTUNG bei den Tillig Elite Gleisen! Anders als zB bei Roco sind die Herzstücke nicht isoliert und müssen manuell durchtrennt und isoliert werden!

LG Stefan
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rasmussen
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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#6

Beitrag von rasmussen » Sa 5. Jan 2019, 19:23

Ja, danke . Ich hab das schon auf der Tillig Homepage gesehen mit dem Durchtrennen und den Isolierverbindern. Und auch danke den anderen die geantwortet haben. Es sollen auch keineswegs nur Loks mit großen Achsabständen fahren sondern eher viele kleine Los (z.B. V36) . als Antrieb würde ich eventuell den Cobalt Digital verwenden und kann dann auch die eine Ader (frog) am Herzstück anschließen.

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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#7

Beitrag von Schachtelbahner » Sa 5. Jan 2019, 20:10

Bei Digitaler Anwendung ist eine Herzstückpolarisation unbedingt nötig. Es macht jetzt beim Bau keine Mühe, nur Ärger wenn man es Nachrüsten muss.
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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#8

Beitrag von moppe » Sa 5. Jan 2019, 21:33

rasmussen hat geschrieben:
Sa 5. Jan 2019, 12:01
Ist es bei allen Gleissystemen ( Tillig elite, tillig Standart, piko, Roco...) ratsam die Herzstücke der Weichen zu polarisieren oder gibt es da Unterschiede?
Weil Piko nur isolierte Herzstücken haben, sind sie schwer zu polarisieren......


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rasmussen
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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#9

Beitrag von rasmussen » Do 10. Jan 2019, 20:18

Pirat-Kapitan hat geschrieben:
Sa 5. Jan 2019, 13:34
Moin,
es gibt auch Weichen ohne die Möglichkeit der Herzstückpolarisierung, ich habe solche von Tillig (Bettungsgleis TT).
Eine erprobte Methode ist (geht nur bei digitalisierten Loks), die Loks mit einem Strompuffer auszurüsten. Das geht bei mir bis runter zum Bemo RhB Schienentraktor, der dann leider ohne Sound, aber er fährt butterweich auch in Schleichfahrt über die Tilligweichen ohne Herzstückpolariation. meine Bemo-Weichen habe ich nur zu 50% mit der Herzstückpolarisation ausgerüstet, der Nachteil beim Aufschneiden (Kurzschluss) ist in meinen Augen doch sehr unangenehm.

Schöne Grüße
johannes
Würde es nicht ausreichen nur Loks mit kurzem Achsabstand mit einem Strompuffer auszurüsten und man könnte auf die Polarisierung verzichten ?

Gruß Holger


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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#10

Beitrag von inet_surfer88 » Do 10. Jan 2019, 20:48

Hallo Holger,

wenn du mit der Lok genau auf dem Punkt stehen bleibst wo sie keine Spannung bekommt nützt dir auch der Energiespeicher nichts. Sobald der leer ist hast du keine Möglichkeit mehr mit der Lok los zu fahren. Und der ist auch im Stand relativ schnell leer.

Ich würde auf jeden Fall Polarisieren. Der Mehraufwand hält sich in Grenzen.

Gruß Rüdiger

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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#11

Beitrag von pheydorn » So 19. Mai 2019, 16:14

Erweiterte Frage zur Herzstückpolarisation,
wir -im Verein Fürther Eisenbahnclub e. V.- lassen auf unserer H0 Zweileiter Anlage mit Roco-Line ohne Bettung das linke Herzstück vom rechten Antrieb polarisieren und umgekehrt, warum funktioniert die Herzstückpolarisation dann nicht, wenn unterschiedliche Weichenantriebe eingesetzt werden?
Zuletzt geändert von pheydorn am Di 21. Mai 2019, 16:43, insgesamt 1-mal geändert.
Vielen Dank und Gruß aus dem Frankenland

Peter H. aus F. geb. in Er.

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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#12

Beitrag von Schachtelbahner » Mo 20. Mai 2019, 10:42

pheydorn hat geschrieben:
So 19. Mai 2019, 16:14
Erweiterte Frage zur Hzstpoli, wir (im Verein) lassen das linke Hzst vom rechten Antrieb polarisieren und umgekehrt, warum funktioniert die Hzstpoli dann nicht, wenn unterschiedliche Weichenantriebe eingesetzt werden?
Mit dieser Frage stehe ich auf dem berühmten Schlauch.

Es geht doch um das C Gleis? Hier haben die beiden Gleise doch das gleiche Potenzial, der Mittelleiter hat den Gegenpol. Da braucht doch nichts umgepolt werden oder stehe ich mit beiden Füßen auf dem Schlauch?
Grüße von Kurt
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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#13

Beitrag von Erich Müller » Di 21. Mai 2019, 08:36

Hallo Peter,

die wilden Blüten des ungezügelten AKüFi (Abkürzungsfimmel; siehe Miba Digital 19 et al.) vernebelt schon mal - nein nein, nicht die Sinne des Lesers, aber den Sinn des Beitrags. Ausgeschriebene Worte sind leichter lesbar, und anders als weiland bei Télégramme wird hier weder nach Buchstaben noch nach Wörtern berechnet. ;)

Hallo Kurt,

die Information, die du vermutlich übersehen hast, ist:
pheydorn hat geschrieben:
So 19. Mai 2019, 16:14
wir (im Verein)
und vielleicht die Info in Peters Profil:
FEC e. V. (2-Leiter)
Eine kurze Googlesuche brachte mich allerdings nicht weiter als bis zum Forchheimer Elferrat-Club... :fool:
Freundliche Grüße
Erich

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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#14

Beitrag von Dreispur » Di 21. Mai 2019, 09:16

Hallo !
rasmussen hat geschrieben:
Sa 5. Jan 2019, 12:01
Ist es bei allen Gleissystemen ( Tillig elite, tillig Standart, piko, Roco...) ratsam die Herzstücke der Weichen zu polarisieren oder gibt es da Unterschiede?
Wo es möglich ist ja .
Unterschiede sind nur in der Art ob es am Weichenantrieb eine Umschaltung gibt oder mit extra Relais das mitgeschaltet wird .

Dem polarisierbaren metallenen Herzstück ist es egal von wo der Strom kommt .

Jedenfalls ist es eine Verbesserung beim Überfahren von Problemelok bzw. Triebwagen -
mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, IB+HV Prog.. http://www.henningvoosen.de/ Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2015

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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#15

Beitrag von Schachtelbahner » Di 21. Mai 2019, 11:14

Hallo Erich.

Dass es die vereinsanlage ist hatte schon gelesen, es geht leider aus dem Text nicht hervor, dass dies ein DC Anlage ist.

Zur Polarisation ist noch zu schreiben.

Es ist nicht nur Notwendig oder besser wegen der Stromabnahme die Herzstücke zu polarisieren sondern auch um einen Microkurzschluß beim Überfahren der Herzstücke auszuschließen. Bei Analog dürfte das keine Probleme bereiten jedoch im Digitalbetrieb schon.

Wie ich schon geschrieben habe ist es beim Bau keine zusätzliche Mühe, beim Nachrüsten schon.
Grüße von Kurt
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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung - jetzt ne blöde Frage von mir

#16

Beitrag von urmel64 » Di 21. Mai 2019, 15:51

Herzstückpolarisierung macht doch nur Sinn, wenn die Schienen unterschiedliche Polaritäten einnehmen können.
Ist es beim 2+1 Leiter-System nicht unerheblich? Und damit der Gedanke einer Polarisierung komplett überflüssig?
entgleisungsfreie Grüße

Hans-Jürgen alias urmel64

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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung - jetzt ne blöde Frage von mir

#17

Beitrag von Schachtelbahner » Di 21. Mai 2019, 16:43

urmel64 hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 15:51
Herzstückpolarisierung macht doch nur Sinn, wenn die Schienen unterschiedliche Polaritäten einnehmen können.
Ist es beim 2+1 Leiter-System nicht unerheblich? Und damit der Gedanke einer Polarisierung komplett überflüssig?
Wie habe ich das zu verstehen? Diese Definition ist mir neu. Wenn man AC oder DC schreibt ist die Sache eindeutig.
Grüße von Kurt
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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#18

Beitrag von urmel64 » Mi 22. Mai 2019, 06:40

Nun, da AC und DC zwar eindeutig, aber auch eindeutig falsch sind, was Digitalbetrieb angeht, dachte ich der besserer Ausdruck für Pickelgleise wäre 2 + 1 Leiter, da die beiden Schienen (2!) eine Polarität haben und der Mittelleiter (1!) eben die andere.
Herzstückpolarisierung betreibt man aus meiner Sicht nur, wenn das Herzstück stromlos ist (was bei Zweileiter aus meiner Sicht deshalb der Fall ist, da es elektrisch getrennt werden muss, weil die Gleise unterschiedliche Polaritäten haben und daher das Herzstück unterschiedliche Polaritäten annimmt). Es gibt beim Märklin-H0-System (besser?) aber keinen Grund das Herzstück stromlos auszuführen, da es die Polarität ja nie wechseln wird (beide Schienen immer gleich).

Oder bildhaft gesprochen (malen und hier einstellen ist mir zu anstrengend), beim 2-Leiter (DC) hat jede Schiene eine andere "Kabelfarbe", bei Märklin haben die Schienen die gleiche "Kabelfarbe", daher hat auch das Herzstück immer die gleiche "Kabelfarbe".

Und deshalb ist die Annahme, es handele sich um Märklin-Gleis mit Mittelleiter, für mich gar keine Option, zumal es die genannten Gleissysteme ja gar nicht mit Mittelleiter gibt.

Sorry, viel verständlicher kann ich es nicht mehr ausdrücken.
entgleisungsfreie Grüße

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Re: Frage zur Herzstückpolarisierung

#19

Beitrag von Schachtelbahner » Mi 22. Mai 2019, 10:54

Ich habe das auch so vermutet jedoch keine Gewissheit gehabt.

Du hast das ganz richtig geschrieben, Märklin benötigt nicht die Herzstückpolarisation, das betrifft nur die DC oder 2 Leiter Fahrer.
Grüße von Kurt
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