Richtige Stromversorgung

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Richtige Stromversorgung

#1

Beitrag von Boulderbob » Mi 23. Jan 2019, 22:42

Hallo,
habe eine h0 Anlage, betrieben mit einer ms1.
Die hat nur 1.4 Ampere und ab der 3. Lok wird alles sehr langsam.
Brauche mehr Strom und auch eine zweite Steuerung, habe zwei Kinder, die brauchen beide eine Steuerung zur Hand.

Soll ich mir eine cs 1 zulegen, die dann auch mit der ms1 verwendet werden kann?Die hat ja auch "nur"2.8 Ampere und muss dann wohl mit Boostern versehen werden?!
Oder eine cs2, die wird ja mit bis zu 5 Ampere angeboten, jedoch heisst es da "nur" für Spur N und woanders steht geschrieben, man kann sie umstellen auf 5 Ampere, bräuchte also keine Booster mehr...stimmt das denn?

Da ich verwirrt bin bitte ich um Klärung meines Geistes.
Danke! :)
Oliver


Erich Müller
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Re: Richtige Stromversorgung

#2

Beitrag von Erich Müller » Do 24. Jan 2019, 09:42

Hallo Oliver,
Boulderbob hat geschrieben:
Mi 23. Jan 2019, 22:42
Soll ich mir eine cs 1 zulegen,
nein. Das Ding wird seit Großvaters Zeiten nicht mehr aktualisiert und ist hoffnungslos veraltet. Obsolet.
Eine CS1 Reloaded wäre eine andere Sache.
Boulderbob hat geschrieben:
Mi 23. Jan 2019, 22:42
"nur"2.8 Ampere
Öh, ja... Was hast du denn dran hängen? Wie viele Loks sollen gleichzeitig fahren, wie viele beleuchtete Wagen? Ich habe 2,5A, die Weichen und Signale allerdings anders gespeist - und mit zwei fahrenden und rauchenden Loks und einer Handvoll glühbirnenerleuchteter Wagen bin ich weit vom Limit. Selbst wenn ein Uhlenbrock 76200 und ein Delta-Decoder unterwegs sind, die beide viel Strom brauchen.
Boulderbob hat geschrieben:
Mi 23. Jan 2019, 22:42
die wird ja mit bis zu 5 Ampere angeboten, jedoch heisst es da "nur" für Spur N
Nee, für Spur N bestimmt nicht - sondern für Spur 1 und G. Also nicht klein, sondern groß. Für H0 wird die Umschaltung auf 5A nicht empfohlen.

Wie gesagt, lass uns erst mal klären, wie hoch dein Strombedarf wirklich ist.
Freundliche Grüße
Erich

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Re: Richtige Stromversorgung

#3

Beitrag von Boulderbob » Do 24. Jan 2019, 10:02

Hallo Erich,
Vielen Dank für die Hilfe,
Ich dachte an 3 Lokomotiven, die ständig im Einsatz sind, wobei 2 mit möglichst vielen beleuchteten Anhängern fahren sollen(ca10); die dritte wird eine Bergbahn mit weniger Anhängern; auch beleuchtet mit Glühbirnen.

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Re: Richtige Stromversorgung

#4

Beitrag von 8erberg » Do 24. Jan 2019, 10:51

Hallo,

wenn Glühbirnchen verbaut sind - es gibt einfache Tauschmöglichkeit auf LEDs in "Birnchenfassung"( E 5,5) z.B.

https://modellbau-schoenwitz.de/de/Mode ... uchtmittel)

das spart beim Strombedarf jede Menge, gleichzeitig wird die Wärmebelastung für die Waggons geringer (die Kunststoffe altern bei Temperaturen über 55 Grad rapide).

Booster: mit der MS 1 gehts auch mit Delta, siehe https://www.yumpu.com/de/document/read/ ... railroad24

Peter
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Re: Richtige Stromversorgung

#5

Beitrag von Boulderbob » Do 24. Jan 2019, 11:52

Hallo Peter,
danke für den Artikel und den Hinweis zu den LED s.
Die werden eingebaut.
Der Yumpu Bericht erhellt mich einerseits und wirft Fragen auf...
ersteinmal scheint diese Variante preiswert zu sein, Booster als auch Trafos werden zu kleinen Preisen verkauft, ebenso eine zweite ms1 zur gleichzeitigen Steuerung von 2 Lokomotiven (habe 2 Söhne)...das hört sich sehr gut an

andererseits wird geschrieben, daß diese Variante nicht mehr Strom liefert... wieviele Booster brauche ich denn da, bzw wenn ich das richtig verstehe,werden verschiedene Gleisabschnitte mit verschiedenen Boostern betrieben, das heißt dann aber auch, daß, wenn ich auf einer Gleisstrecke mehrere Züge fahren lassen möchte,dann selbst diese einzelnen Gleisstrecken in mehrere Abschnitte unterteilen muß, damit genügend Leistung vorhanden ist....
gefühlt benötige ich also für 3 Lokomotiven schon einmal 2 Booster und wenn ich dann auch noch die drei Lokomotiven auf der Strecke betreiben möchte, die mit einem Booster versorgt wird, dann sollte ich diese Strecke auch mit min einem zusätzlichem Booster betreiben, bei 2 mir vorlöiegenden Gleisen bei denen das geschehen kann also nochmals 2 Booster, macht dann 4 Stck

Habe ich das richtig verstanden?
Gruß
Oliver

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Re: Richtige Stromversorgung

#6

Beitrag von 8erberg » Do 24. Jan 2019, 13:50

Hallo,

teil die Strecke so auf, dass Du immer pro Boosterabschnitt ungefähr einen gleichmässigen Strombedarf hinbekommst. Ein Delta liefert je nach Trafo bis zu ca. 2,5 Ampere. Zwischen jedem Boosterkreis noch eine Wippe (Märklin Art. E204452, ca. 1,50 Euro/Stück) einfügen.

Mangels Gleisplan kann man nix sagen wieviele Booster zu brauchst.

Peter
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Re: Richtige Stromversorgung

#7

Beitrag von Boulderbob » Do 24. Jan 2019, 16:32

okidoki
Vielen lieben Dank für die Infos,
ich denke da benötige ich anfangs 2 Deltas mit 2 Trafos.



ansonsten...danke und bis dahin
Oliver


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Re: Richtige Stromversorgung

#8

Beitrag von Erich Müller » Fr 25. Jan 2019, 13:16

Hallo Oliver und Peter,

wenn ich das lese, bin ich skeptisch:
8erberg hat geschrieben:
Do 24. Jan 2019, 13:50
Zwischen jedem Boosterkreis noch eine Wippe (Märklin Art. E204452, ca. 1,50 Euro/Stück) einfügen.
Zwischen zwei delta-Boostern ist das nicht nötig. Es ist nur besser, gleiche Deltas (entweder 6604 oder 66045, aber nicht gemischt) zu verwenden und auch gleiche Speisetrafos.

Die MS1 sollte, wenn solche Booster im Spiel sind, gar nicht mehr am Gleis hängen: das Anschlussgleis dient nur als Erkennungsgleis für mfx und zum Programmieren, und als Datenquelle für die Booster. Sonst ist das Risiko zu groß, dass doch irgendwo eine Strombrücke entsteht, und dann ist die MS1 hinüber.
Freundliche Grüße
Erich

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Re: Richtige Stromversorgung

#9

Beitrag von Boulderbob » Fr 25. Jan 2019, 13:50

wenn ich das lese, bin ich skeptisch:
8erberg hat geschrieben:
Do 24. Jan 2019, 13:50
Zwischen jedem Boosterkreis noch eine Wippe (Märklin Art. E204452, ca. 1,50 Euro/Stück) einfügen.
Zwischen zwei delta-Boostern ist das nicht nötig. Es ist nur besser, gleiche Deltas (entweder 6604 oder 66045, aber nicht gemischt) zu verwenden und auch gleiche Speisetrafos.

hallo Erich,
ist das also so?! Dann speise ich mit zwei Deltas und habe keinerlei Trennstellen?Das habe ich gestern auch i wo gelesen, leider fehlt dann immer ein Beleg für die Richtigkeit.Das würde ich gerne probieren.

Die MS1 sollte, wenn solche Booster im Spiel sind, gar nicht mehr am Gleis hängen: das Anschlussgleis dient nur als Erkennungsgleis für mfx und zum Programmieren, und als Datenquelle für die Booster. Sonst ist das Risiko zu groß, dass doch irgendwo eine Strombrücke entsteht, und dann ist die MS1 hinüber.
[/quote]
Nach der Lesung eines Artikels hatte ich mich gestern genauso entschieden, mir schien die Trennstellen mit Widerständen zu versehen als zu heikel...auch da sind wir einer Meinung :)


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Re: Richtige Stromversorgung

#10

Beitrag von Erich Müller » Fr 25. Jan 2019, 18:23

Hallo,
Boulderbob hat geschrieben:
Fr 25. Jan 2019, 13:50
Erich Müller hat geschrieben:
Fr 25. Jan 2019, 13:16
wenn ich das lese, bin ich skeptisch:
8erberg hat geschrieben:
Do 24. Jan 2019, 13:50
Zwischen jedem Boosterkreis noch eine Wippe (Märklin Art. E204452, ca. 1,50 Euro/Stück) einfügen.
Zwischen zwei delta-Boostern ist das nicht nötig. Es ist nur besser, gleiche Deltas (entweder 6604 oder 66045, aber nicht gemischt) zu verwenden und auch gleiche Speisetrafos.
hallo Erich,
ist das also so?! Dann speise ich mit zwei Deltas und habe keinerlei Trennstellen?Das habe ich gestern auch i wo gelesen, leider fehlt dann immer ein Beleg für die Richtigkeit.Das würde ich gerne probieren.
(Ich habe mal die fehlenden Zitatmarken nachgefügt.)
Nein, ganz ohne Trennstellen geht es nicht. Jedes Gleis darf nur von einem Booster gespeist werden, und zwischen den Bereichen der einzelnen Booster musst du den Mittelleiter trennen. Aber eben nur den. Und du brauchst nicht zusätzlich die Schleiferwippe, weil die Booster eine kurzzeitige (!) Überbrückung der Trennstelle problemlos verkraften.

Die MS1 sollte, wenn solche Booster im Spiel sind, gar nicht mehr am Gleis hängen: das Anschlussgleis dient nur als Erkennungsgleis für mfx und zum Programmieren, und als Datenquelle für die Booster. Sonst ist das Risiko zu groß, dass doch irgendwo eine Strombrücke entsteht, und dann ist die MS1 hinüber.
Nach der Lesung eines Artikels hatte ich mich gestern genauso entschieden, mir schien die Trennstellen mit Widerständen zu versehen als zu heikel...auch da sind wir einer Meinung :)
Ja, denn anders als die Delta-Module verträgt die MS1 es überhaupt nicht, wenn ihr Ausgang mit dem Ausgang eines anderen Gerätes verbunden ist. Und sei es für Sekundenbruchteile.
Freundliche Grüße
Erich

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Re: Richtige Stromversorgung

#11

Beitrag von Boulderbob » Sa 26. Jan 2019, 00:48

Danke,
das Einfügen von Zitaten ist mir noch nicht geläufig.
Danke für die Richtigstellung, das hilft sehr
Oliver


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Re: Richtige Stromversorgung

#12

Beitrag von Boulderbob » Sa 26. Jan 2019, 14:38

da ich auch neugierig als Beantwortender wäre hier mein Ergebnis:
soeben eine ms3 gekauft und die sogar in neu aus einer Startpackung...
da kommt dann noch eine zweite Steuereinhait ms 3 dazu...
auf Bosster verzichte ich, denke wir sollten ersteinmal damit auskommen...
warte dann auf ein günstiges Angebot für eine cs2 inkl 100Va Trafo...
eine Woche lesen hat geholfen ;)


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Re: Richtige Stromversorgung

#13

Beitrag von Erich Müller » Sa 26. Jan 2019, 23:25

Hallo Oliver,

das ist doch schön zu lesen.
Am Rande angemerkt: die "MS3" ist eine Erfindung. Es gibt MS2 mit grauem Gehäuse und MS2 mit schwarzem Gehäuse. Inwendig (oder heißt das jetzt inwändig?) sind sie aber absolut identisch und werden bei Märklin logischerweise gleichermaßen als MS2 bezeichnet.
Freundliche Grüße
Erich

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Re: Richtige Stromversorgung

#14

Beitrag von -me- » Di 26. Feb 2019, 21:09

Am Rande angemerkt: die "MS3" ist eine Erfindung. Es gibt MS2 mit grauem Gehäuse und MS2 mit schwarzem Gehäuse. Inwendig (oder heißt das jetzt inwändig?) sind sie aber absolut identisch und werden bei Märklin logischerweise gleichermaßen als MS2 bezeichnet.
Hallo Erich,
man sollte in Olivers Fall vielleicht noch hinzufügen, dass die "alte" graue MS2 mit der der Einführung der CS3 ein "Facelift" bekommen hat, also wurde das Gehäuse der MS2 von grau (CS2-Gehäusefarbe) in schwarz umgefärbt, damit sie zur CS3 passt.
Technisch sind sie natürlich völlig identisch, wie du schon angemerkt hast.

@Oliver:
warte dann auf ein günstiges Angebot für eine cs2 inkl 100Va Trafo...
eine Woche lesen hat geholfen ;)
Die CS2 mit dem 60 VA Trafo reicht im Normalfall aus, die 3 A Ausgangsleistung reichen für diverse moderne Loks.
Bei mir sind 9 Züge parallel unterwegs, die CS2 nutzt aber nie mehr als 1,5 A. Da würde auch eine MS2 nicht an ihre Grenzen stoßen.
Alte Motoren (3-polige Motoren mit Feldspulenmotor) ziehen leider beim Anfahren sehr viel Strom, so dass hier sehr hohe Lasten zu Stande kommen. Da könnte es mit einer MS1 (es gab 2 Ausführungen, die aus der Starpackung mit 1,25A und die Nachrüstversion mit 1,9A) oder einer MS2 (immer 1,9A) Probleme geben, die CS2 schafft mit dem 60VA Netzteil 3A, mit dem 100VA Netzteil bis zu 5A.
Die 3A sollten in eurem Fall ausreichend sein, vor allem, wenn 2 Kinder 2 Loks mit entsprechenden "Fahrtenreglern" die Loks manuell bedienen. Bei der CS2 können das mit einem W-Lan-Router auch Handys oder Tabletts sein.

Bedingt durch deine anderen Themen von dir (Lok nicht erkannt, Loks fahren nicht mehr) würde ich dir unbedingt dazu raten, dich mit gängigen Digitalprotokollen (fx. mm, mm2 mfx, DCC) vertraut zu machen und im Zweifel auch mal deine Loks zu öffnen und zu schauen, was da für Decoder verbaut sind. (Fotos wären dann nett, dann kann dir geholfen werden). :wink:
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: Richtige Stromversorgung

#15

Beitrag von Quox » Mi 5. Jun 2019, 14:28

KAuf Dir eine ESU Ecos 50210 . 6 Amper Dauerleistung . Anklemmen Leistung satt .Fertig. Läuft bei mir 4,50 *2,50 3 Ebenen ohne Booster. 12 Loks min auf der anlage , oft 5 Loks gleichzeitig auf Fahrstrecke. Alle anderen voll im Saft im SB. Ich habe aber streng Digitalstrom von Arbeitsstrom ( Umschalten der Weichen) Licht für Häuschen , getrennt. Geht bei Switch Pilot super . Sind einfach nur Rot / braun an Ringleitung Digital ( ich glaube TWX oder so ) und einmal an billigen Extra travo rot /braun Arbeitsstrom Ringleitung . ist in der Anleitung enpfohlen. Die alten beleuchteten TEE Wagen ( panorama Dach ) stehen permanent auf dem Gleis und leuchten. /(werde ich nach Tipp 8erberg hier auch auf LED zur Sicherheit umrüsten, man lernt ja gerne dazu)

Grüße Peter

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Re: Richtige Stromversorgung

#16

Beitrag von 8erberg » Mi 5. Jun 2019, 14:43

Hallo,

bei 6 Ampere sollte man aber schon äusserst aufpassen.
Die Verdrahtung und vor allen Dingen die Verbindungen müssen dann auch solche Leistungen ohne Widerstand leiten können.
Da hat man eine Kurzschlußleistung von 6 x 18 = über 100 Watt!

Ich habe schon geschmolzene Herzstücke gesehen, weil die Zentrale vom Kurzschluß nichts "mitbekommen" hat und fleissig weiter geliefert hat.

Wer es nicht glaubt wie heiß das wird kann ja mal eine eingeschaltete 100 Watt Glühlampe in die Hand nehmen.

Peter
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Re: Richtige Stromversorgung

#17

Beitrag von Quox » Mi 5. Jun 2019, 18:23

HAllo Peter ,

also ich habe da eine richtig fette Ringleitung drunter ich glaube die hat 2,5 oder sogar 3 mm Schwarz und schwarz rot flexibel von Conrad.
von dort gehen dann möglichst kurze aber dünne kabel an die C-Gleise. alles natürlich angelötet nicht diese Kabelschuhe damit es fest sitzt.
Nach meiner Erfahrung bisher super Kurzschluss sicher. Gibt es da ein Herzstückproblem bei C- Gleis ?
Habe ich was falsch gemacht ?

grüße Peter

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Re: Richtige Stromversorgung

#18

Beitrag von 8erberg » Do 6. Jun 2019, 08:26

Hallo,

die Märklin-Weichen haben doch Metall-Herzstück?

Dennoch würd ich regelmässig bei den Stromstärken mit einen "Kurzschlusstest" machen.
Sicher ist sicher.

Peter
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Re: Richtige Stromversorgung

#19

Beitrag von volkerS » Do 6. Jun 2019, 12:14

Hallo Peter (Quox),
die Herzstücke von Märklin sind zwar aus Metall, der elektrische Kontakt erfolgt aber durch einen Federblechstreifen der unter den Flügelschienen steckt. Bei hohen Strömen erwärmt sich dieses Blech und somit schmilzt der Gleiskörper. Hat nichts mit den eigentlichen Herzstücken zu tun. Meine schlanken Mä Weichen sind für wahlweisen Betrieb ( 2L und Mittelleiterbetrieb) umgebaut. Das Herzstück lies sich herausdrücken ohne mechanischen Verbindung zum Federblechstreifen. Blechstreifen steckt auch nur unter den Schienen und kann mit einem Ruck herausgezogen werden.
Volker


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Re: Richtige Stromversorgung

#20

Beitrag von Quox » Fr 7. Jun 2019, 12:04

DAnke für die Info; da bin ich ja beruhigt. Habe natürlich einen Feuermelder zur Sicherheit auch im Raum. Peter


PhilippJ_YD
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Re: Richtige Stromversorgung

#21

Beitrag von PhilippJ_YD » Fr 7. Jun 2019, 17:59

Die Stromstärken aus den großen Zentralen wie Ecos und Central Station sind für H0 im Grundsatz bereits viel zu groß. Wie hier schon erwähnt wurde, reicht es dann auch nicht, nur die Zuleitungen massiv auszuführen. Auch die Lok oder der Wagen, die einen Kurzschluss verursachen müssen sehr niederohmig sein, ansonsten hat man eben einen wunderbaren Großverbraucher, der 100W elektrische Leistung in Wärme umsetzt.

Ich würde unbedingt vorsehen, auch den Ausgang eines einzelnen Versorgungsgerätes auf verschiedene Stromkreise zu unterteilen. Diese kann man dann mit selbst rückstellenden Sicherungen versehen. Ich denke da an eine Größenordnung von 1-1,5A pro Kreis. So greift der Schutz wesentlich früher und man kann dennoch die Leistung des Gerätes nutzen.
Gruß, Philipp


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Re: Richtige Stromversorgung

#22

Beitrag von Michael Knop » Fr 7. Jun 2019, 19:53

PhilippJ_YD hat geschrieben:
Fr 7. Jun 2019, 17:59
Die Stromstärken aus den großen Zentralen wie Ecos und Central Station sind für H0 im Grundsatz bereits viel zu groß. Wie hier schon erwähnt wurde, reicht es dann auch nicht, nur die Zuleitungen massiv auszuführen. Auch die Lok oder der Wagen, die einen Kurzschluss verursachen müssen sehr niederohmig sein, ansonsten hat man eben einen wunderbaren Großverbraucher, der 100W elektrische Leistung in Wärme umsetzt.

Ich würde unbedingt vorsehen, auch den Ausgang eines einzelnen Versorgungsgerätes auf verschiedene Stromkreise zu unterteilen. Diese kann man dann mit selbst rückstellenden Sicherungen versehen. Ich denke da an eine Größenordnung von 1-1,5A pro Kreis. So greift der Schutz wesentlich früher und man kann dennoch die Leistung des Gerätes nutzen.
Hi Philipp,

Seit einigen Jahren nutze ich Tams B4 Booster, die auf den maximalen Strom von 5 Ampere eingestellt sind. Da wir bei den Aufbauten zu Stammtischen und Tischbahnings immer sowohl 2,5 qmm nutzen, als auch darauf achten, dass die Kurzschlussauslösung unmittelbar erfolgt, sind Schäden an Gleis und Fahrzeugen bislang nicht aufgetreten.

Allerdings muss ich dazufügen, dass die Schadensfreiheit vermutlich ausschließlich der extrem schnellen Reaktion des B4 Booster zu verdanken ist - mit „normal schnell“ abschaltenden Boostern (Uhlenbrock Power3, Power4, Märklin 6015/6017) habe ich andere Erfahrungen machen müssen - damit, und obwohl nur 2,5 bis 3,5 Ampere Abschaltstrom, verbrennen Radsätze und anderes.



Es ist also immer das gesamte „Paket“ zu betrachten, eine Pauschale Aussage, wie 5 Ampere sind bei H0 ungeeignet, bringen es nicht!



Viele Grüße, Michael

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