Verzweifelte Suche nach einer Softwaresteuerung

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dimitiger
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Re: Verzweifelte Suche nach einer Softwaresteuerung

#76

Beitrag von dimitiger » Do 23. Mai 2019, 06:08

Moin Markus,

eine gute Software kostet nun mal Geld. Dafür hat man einen stabilen Betrieb und einfache, native Bedienung. Eisenbah-Software verkauft sich nun mal nicht Mio. Fach, daher werden die Emtwicklungskosten eben durch den Preis wieder reingeholt. Wir, Modellbahner, zahlen aber für so eine Lok auch schon mal 250 Euro. Also ist das alles relativ.

Für mich war TC die erste Wahl, weil der mit einem Belegmeldee pro Abschnitt auskommt. Wenn man das dagegen rechnet, dann sieht der Preis schon anders aus, als wenn ich 3 pro Abshnitt benutzen muss.

Für eine sehr kleine Anlage ist aber der TC in der Tat zu teuer. Das muss dann jeder für sich entscheiden.


Pirat-Kapitan
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Re: Verzweifelte Suche nach einer Softwaresteuerung

#77

Beitrag von Pirat-Kapitan » Do 23. Mai 2019, 11:13

MrWolfcastle hat geschrieben:
Mi 22. Mai 2019, 20:32
Zur Rocrail: Wenn ich Rocrail sage wo ich hinmöchte und dann manuell über die Anlage fahre, hält er dann auch automatisch vor einem roten Signal bzw. wenn der Block vor mir blockiert ist oder muss ich das selbst machen?
Moin Markus,
ich hatte in einem anderen Beitrag schon mal geschrieben, dass der Begriff "manuell" mehrdeutig ist.
1. Wenn Du damit meinst, dass Du am Fahrregler sitzt und selbst alle Fahrkommandos gibst, dann hält Rocrail nur den Zug an, wenn er falsch gefahren ist (also bereits zu weit gefahren) und als "Geisterzug" angesehen wird.
2. Wenn Du bei eingeschalteter Automatik über drag&drop die den Zug vom Startblock zum Zielblock ziehst (das kann auch der Schattenbahnhof sein), dann übernimmt die Automatik von Rocrail die komplette Kontrolle über den Zug incl. Fahrstufensteuerung und Berücksichtigung ggf. besetzter Blöcke / Streckenabschnitte.

Also, wenn der Fahrbetrieb nach Punkt 1 Deine bevorzugte Art ist, würde ich als Einsteiger von Rocrail absehen. Hier heißt manueller Fahrbetrieb "halbautomatisch" (in der Rocrail-Sprache) und verlangt zwingend, dass der lokführer wie im Großbetrieb auch selbst vor einem roten Signal anhält (sonst greift die Indusi).

Schöne Grüße
Johannes
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Re: Verzweifelte Suche nach einer Softwaresteuerung

#78

Beitrag von Erich Müller » Do 23. Mai 2019, 14:37

Hallo Johannes und Markus,
Pirat-Kapitan hat geschrieben:
Do 23. Mai 2019, 11:13
1. Wenn Du damit meinst, dass Du am Fahrregler sitzt und selbst alle Fahrkommandos gibst, dann hält Rocrail nur den Zug an, wenn er falsch gefahren ist (also bereits zu weit gefahren) und als "Geisterzug" angesehen wird.
Ich habe noch mal nachgelesen:
Rocrail setzt die Geschwindigkeit eines Zuges im halbautomatischen Betrieb beim IN-Ereignis auf 0 (Null), wenn der Zug im Block anhalten muss (Revision 3838+).
Quelle: https://wiki.rocrail.net/doku.php?id=automatic-de

Das heißt, Rocrail reagiert - wie eine frühe Indusi - erst, wenn der Haltepunkt überfahren wird; das führt natürlich zu Unfallgefahren, wenn man schnell fährt und größere Werte bei der Bremsverzögerung stehen hat. Das Programm reagiert aber nicht erst, wenn der Zug einen unvorhergesehenen Melder auslöst (Geisterzug). Ich weiß auch nicht mehr, ob und wie eventuell BBT aktiv ist; das muss ich mal ausprobieren.
"Auf Gehör fahren" ist allerdings immer gefährlich...
Ich meine aber, es wäre ziemlich einfach, den Zug für die Fahrt in den Schattenbahnhof der Automatik zu überlassen.
Freundliche Grüße
Erich

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Re: Verzweifelte Suche nach einer Softwaresteuerung

#79

Beitrag von MrWolfcastle » Fr 24. Mai 2019, 09:10

Hallo,

ich möchte euch erstmal nochmal ganz herzlich für die rege Teilnahme und die vielen Hilfsvorschläge danken!! Ich komme meinem Ziel immer ein Stückchen näher.

Zu dimitiger und den Kosten möchte ich noch etwas sagen:
Ich bin mir sicher, dass TrainController sein Geld absolut Wert ist, und verstehe auch, dass das Modellbahnhobby nicht so weit verbreitet ist und noch weniger die Softwaresteuerung und daher höhere Kosten entstehen.
Allerdings hat man als junger Familienvater auch noch andere Kosten im Leben und auch für die Modellbahn die im Entstehen ist. Gleise und Landschaftsmaterial kosten ja auch.
Und ich kaufe mir auch keine Loks für 250 Euro, eher die Hälfte, ich gucke, dass ich gebraucht welche finde. Auf Sound kann ich auch verzichten.
Momentan muss ich wirklich sagen, dass TrainController meinen Vorstellungen am nächsten kommt und auch die Handhabung am einfachsten ist, allerdings bevor ich dann wirklich so viel Geld ausgebe muss ich auch 100% wissen, dass es alle meine Bedürfnisse erfüllt und ob es nicht doch ein wenig günstiger geht (iTrain kostet ja nur die hälfte bzw. Rocrail gar nichts)
Ich staune immer wieder wenn ich Threads lese wo manche erst die eine Software hatten, dann die nächste und dann wieder eine andere und jedesmal in der teuersten Vollversion....

Zu Johannes und manuellem Fahren:
Ja, ursprünglich hatte ich mir die erste Version vorgestellt. Ich steuer die Bahn manuell mit Handregler und der PC bremst den Zug z.B. vor einem roten Signal wie ein Bremsmodul so dass Blockbetrieb möglich ist. Dieser Betrieb scheint aber wohl sehr kompliziert für die Software und anscheinend auch sehr unüblich.
Mittlerweile kann ich mir auch gut vorstellen, die Züge automatisch per Drag an Drop zu bestimmten Zielen fahren zu lassen.
Das einzige was mich an der Variante stört ist wenn ich das am PC machen muss. Ich möchte meine Anlage gerne steuern ohne andauernd auf einen Monitor starren zu müssen.
Wenn man das auch per Taster (Start-Ziel-Taster) also richtige Hardwaretaster die über ein Rückmeldemodul angeschlossen sind könnte ich mir das auch vorstellen.
Ich möchte vor meiner Bahn keinen Computerarbeitsplatz haben. Davon habe ich schon genug. Und auch Touch finde ich schwierig weil es sich nicht blind bedienen lässt.
Ich teste ja momentan etwas mit den Programmen und hab es auch schon hinbekommen, die Züge mit der Maus per Drag and Drop irgendwo hinfahren zu lassen. Das ist auch faszinierend und ganz witzig, aber die eigentliche Modellbahn rückt dabei schon etwas in den Hintergrund. Da kann ich schon fast einen Zugsimulator am PC spielen und da kann ich mir dann sogar noch realistische Joysticks oder Fahrpulte anschließen. Ich hoffe ihr versteht was ich meine und worauf ich hinauswill.
Ich möchte einfach ewas mehr Fahrfeeling. Mit "echter" Steuerung, mit richtigen Tasten und trotzdem den PC im HIntergrund zur überwachung, Steuerung der Fahrstraßen, als Bremsmodul und wenn ich wirklich mal komplett automatisch fahren möchte und einfach nur zusehen möchte.
Aber das scheint nicht so einfach zu sein. Ich meine in echt wird ja ein Zug auch nicht per Maus oder Touchscreen bescheunigt oder gebremst (denke ich zumindest...) Aber ich bin optimistisch dass ich mein Ziel erreiche.

Viele Grüße
Markus
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dimitiger
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Re: Verzweifelte Suche nach einer Softwaresteuerung

#80

Beitrag von dimitiger » Fr 24. Mai 2019, 15:06

MrWolfcastle hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 09:10
Zu dimitiger und den Kosten möchte ich noch etwas sagen:
Ich bin mir sicher, dass TrainController sein Geld absolut Wert ist, und verstehe auch, dass das Modellbahnhobby nicht so weit verbreitet ist und noch weniger die Softwaresteuerung und daher höhere Kosten entstehen.
Allerdings hat man als junger Familienvater auch noch andere Kosten im Leben und auch für die Modellbahn die im Entstehen ist. Gleise und Landschaftsmaterial kosten ja auch.
Und ich kaufe mir auch keine Loks für 250 Euro, eher die Hälfte, ich gucke, dass ich gebraucht welche finde. Auf Sound kann ich auch verzichten.
Momentan muss ich wirklich sagen, dass TrainController meinen Vorstellungen am nächsten kommt und auch die Handhabung am einfachsten ist, allerdings bevor ich dann wirklich so viel Geld ausgebe muss ich auch 100% wissen, dass es alle meine Bedürfnisse erfüllt und ob es nicht doch ein wenig günstiger geht (iTrain kostet ja nur die hälfte bzw. Rocrail gar nichts)
Ich staune immer wieder wenn ich Threads lese wo manche erst die eine Software hatten, dann die nächste und dann wieder eine andere und jedesmal in der teuersten Vollversion....
@Moin Markus,

deshalb kann jeder entscheiden, was er will. TrainController in Bronze und Silver kosten eben auch weniger. Und man kann in der Demoversion alles ausprobieren. Das ist ein großer Vorteil. Denn du kannst im Simulationsmodus alles nutzen ohne Begrenzung. Und an deiner Anlage kann man dann ca. 10 Minuten lang ausprobieren. Wenn man den TC dann wieder neu startet, dann wieder 10 Minuten.


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Re: Verzweifelte Suche nach einer Softwaresteuerung

#81

Beitrag von Pirat-Kapitan » Fr 24. Mai 2019, 15:46

MrWolfcastle hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 09:10

Zu Johannes und manuellem Fahren:

Wenn man das auch per Taster (Start-Ziel-Taster) also richtige Hardwaretaster die über ein Rückmeldemodul angeschlossen sind könnte ich mir das auch vorstellen.
Moin Markus,
das geht mit Rocrail natürlich auch.
Stichworte dazu wären
- Aktionen, die durch einen Sensor (den an ein Rückmeldemodul angeschlossenen Hardwaretaster) ausgelöst werden.

Vergleiche bitte dazu mal mein Beispiel für eine Fahrstraßensteuerung (Gleisbildstellpult).
https://wiki.rocrail.net/doku.php?id=us ... dstellpult
In diesem Beispiel muss nur noch ergänzt werden, dass die "roten Bildschirmtaster" durch Hardwaretaster (eben die o.g. Sensoren / Rückmelder) getriggert werden.

Wenn Du dann mal auf meine reale Anlage schaust,
https://wiki.rocrail.net/doku.php?id=us ... en-_anlage
siehst Du, dass es schon ein paar mehr Taster als in meinem Minimalbeispiel sind.

Das Gezeigte legt nur den Fahrweg, zusätzlich wäre jetzt noch das Fahrkommando an die jeweilige Lok zu übermitteln, aber auch das geht mit Aktionen.

Ich will gleich anmerken, dass für das Ganze schon ein bißchen Einarbeitungszeit nötig ist, aber wenn man einmal das Prinzip verstanden hat und den ersten Fahrweg mit Lokbewegung erstellt hat, ist der Rest nur noch Copy&paste.

Schöne Grüße
Johannes
PS: wegen meiner Anlage als Gartenbahn habe ich meist ein mobiles Steuerungsgerät im Einsatz, also Pad / handy. Darauf sind meine ganzen Rocraileinrichtungen optimiert.
Bis auf die Hardwaretaster (20m Kabel fliegendes geht eben schlecht über der Gartenbahn-Anlage) sollte es Deinen Vorstellungen entsprechen.
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Re: Verzweifelte Suche nach einer Softwaresteuerung

#82

Beitrag von Quox » Di 4. Jun 2019, 11:51

HAllo Markus,
ich denke ich kann mich da gut rein versetzen in Dein Hobby - Profil, weil meins so ähnlich ist.
Habe auch Familie / Kinder und ich habe auch einen sehr sparsamen, bewussten Umgang mit Geld und Zeit.
Das hier einige auch verschiedene Software gekauft und auch Teile haben die dann im Schrank dümpeln ist leider auch Folge der Sparmentalität oder sehr viele habe auch nur dieses Hobby, sind allein und können ihr Geld da verpulvern ( sei ihnen auch gegönnt, anderes Hobby-Profil).

Ich habe gelernt gleich moderne Komponenten zu kaufen die mit einander funktionieren und für MICH als nicht Elektroniker auch sofort funktionieren.

Das Hobby MOBA ist per se zeitaufwendig und teuer.
Ich will aber in der Qualitätszeit nicht rummurksen müssen sondern mit Spaß Erfolgserlebnisse genießen. Und nicht doppelt kaufen.
Viele , und da sprechen ich besonders von Personen mit unserem Hobby-Profil, geben genau desswegen ihr Hobby wieder auf.
Gigantisch geplant aber überhaupt nicht bezahlbar - oder Dauerbaustelle über Jahrzehnte , kommt nie in eine gewisse Spielreife; unzuverlässige Technik zwingen zu ewigem und wiederholtem Fehlersuchen, etc. Alles Frust das man eigentlich nicht im Freizeitbereich haben will.

Desswegen kaufe ich weniger, informiere mich besser und kaufe zuverlässige Hard und Software. Was nützen mir 50 Loks in der Schachtel im Regal ? Nur um Sie zu besitzen? ( den Sammlern sei es gegönnt , aber anderes Hobby Profil )
Dann lieber mal eine teuere ESU Lok und mit Genuss das mal mit vollen Funktionen genießen. Die ( V90) fährt aber dann auch jeder Woche bei mir aus dem Schattenbahnhof mal ihre komplexen Fahrwege auf der Anlage. Da bin ich einfach mal nur am schauen und zufrieden. ( Eben wie ich es mir früher mal erträumt habe :) )

Also lieber weniger aber dann richtig.

Zum Thema Gleisbild: Irgendwas muss bei einer mittleren und größeren Anlage her . Schnell kommen 20 bis 50 oder mehr Weichen zusammen und
dann wird es unübersichtlich. ( hatte früher analog selbst die ganzen Märklin Drücker) Man kann sich auch dieses Gleisbild "bauen" und mit Taster belegen. Das ist aber bei Änderungen unflexibel und aufwendig, Desswegen haben Konsolen ja auch diese (leider winzigen ) Displays. Ich habe mich auch gegen PC mit großem Bildschirm lange gewährt . Heute habe ich einen Labtop vor der Anlage, die ESU ECOS rühre ich fast gar nicht mehr an.
Aber wenn Du es unbedingt mit physischem Drücker schalten willst geht das mit der TC Software.
Der Sascha erklärt in diesem Video sehr gut bei 6:12 wie das realisiert wird. https://www.youtube.com/watch?v=0MwwAvN2yhw&t=910s
Der Block wird geschaltet, die Fahrstraße gesichert es geht alles sicher .
Wenn Du es brauchst kannst es ja immer noch machen. Nur die ganze Logik ist dann schon vorhanden. Die Auslösung erfolgt eben nicht mit der Maus sondern dem physischen Taster. Geht alles. Viel Spass.
Peter
( Ps , für die Effekte baue ich mir das auch noch so wie sascha , ist halt dann wie in Hamburg im Wunderland :) )


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Re: Verzweifelte Suche nach einer Softwaresteuerung

#83

Beitrag von MrWolfcastle » Mo 10. Jun 2019, 18:36

Hallo,

nochmal vielen Dank für eure Unterstützung!
Ich habe jetzt noch eine Frage zu TrainController:
Ich habe ein paar Tests gemacht mit Automatikbetrieb. Allerdings bremst der Zug im Zielblock immer direkt zu Anfang sehr stark ab und kriecht dann bis zum Haltemelder im Schneckentempo. Bei ersten Tests mit Rocrail ging das deutlich besser. Da bremst er beim ersten Melder nur auf mittlere Geschwindigkeit und hält dann beim Stoppmelder.
Ich habe jetzt jeden Block mit 2 Meldern ausgestattet. Einen langen Melder (ca. 100 cm, so lang wie der längste Zug) und noch einen kurzen 20cm Melder. Ist das so richtig? Noch hätte ich die Chance das zu ändern. Ich denke man kann das Bremsverhalten in Traincontroller noch ändern, oder? Ich habe ja noch nichts eingemessen oder so. Möchte nur wissen, ob ich grundsätzlich richtig liege, nicht dass ich am Ende merke, dass ich die Melder falsch eingerichtet habe...

Viele Grüße
Markus
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Re: Verzweifelte Suche nach einer Softwaresteuerung

#84

Beitrag von dimitiger » Mo 10. Jun 2019, 19:26

Moin Markus,

Wenn du die Gold-Version von TC hast, dann reicht ein Melder pro Abschnitt. Da kannst du auf jeden Fall Geld sparen.

Deine Züge bremsen ab, weil du sie noch nicht eingemessen hast. Oder aber auch, weil die Einstellungen für Blöcke noch nicht da sind: Länge, Bremsmarkierung, Haltemarkierzng usw.


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Re: Verzweifelte Suche nach einer Softwaresteuerung

#85

Beitrag von Quox » Mo 10. Jun 2019, 22:41

HAllo Markus, Du musst Dich leider mit der Funktionsweise befassen.
Wir wollten Dich eigentlich vor dem Mehraufwand mit dem Kabel legen und Kosten pro Block bewahren. NAchdem der Block am EINEM Melder angelegt ist ,g eht man in den TC in Editiermodus ( oben Hammer und Zange symbol) . Block anklicken , rechtsklick , Eigenschaften , Blockeditor- Reiter . Dann den Block anklicken gibt so einen blauen Rahmen. Dann klickst Du auf roten Pfeil und setzt den HAltemelder, Distanz cm wie gewünscht eintragen. Das ist der absolute Haltepunkt ! ( die Grafik hat keine Auswirkung nur das was als Zahl eingetragen ist) . dann wieder auf dem rosa Melder klicken und den gelben Pfeil setzen . das ist der Bremsmelder, unter "Rampe" setze ich ein wie lange vor dem Haltepunkt anfangen soll mit abbremsen bis auf eine Kriechgeschwindigkeit ! Unter "Distanz" gebe ich ein wie lange der Zug noch in den Block einfahren soll ohne das eine Bremsung wirkt. Die Differenz zwischen Ende der Bremsrampe ( Bremsmelder gelb) und Haltemelder( rot ) kriecht die lok mit der eingemessenen Kriechgeschwindigkeit. Kann man sehr kurz machen wenn man das nicht will .
Sind die Züge eingemessen machen sie das genau wie diese Melder das bestimmen. Man kann sogar uneigemessene Züge damit passend zum Stehen bekommen. Aber dann muß man an dem Pfeilen die cm passend eintragen und ausprobieren. Aber das wollen wir ja gerade auch nicht.

Bei dir bekommt der Zug eindach die Info am Block Anfang "fang an zu kriechen bis Haltemender" Die Auslösung erfolgt ja bei einem Melder immer sofort beim ersten Kontakt mit dem Block. Dann muß halt der Software gesagt werden wann das nachste Ereignis ( Abbremsen / Halten) denn nach wieviel CM der Lok als Befehl gegeben werden muß.
Sind mehr Melder Hardware mäßig vohanden kann man die ereignisse eben dann auslösen. Du kannst da auch noch mehr physische melder einbauen die einen Event steuern.
Bei TC braucht der eben nur einen denn ich sage dann nach welchem Zeitraum vom ersten Kontakt aus eben was passieren soll.
Das weiß die Software aber besser wenn vorher eingemessen ist. Sonst wird es ungenau. HArdware hat da Vorteile aber notwendig ist es eben nicht.

TC fährt auch mit zwei Meldern( oder noch mehr) . dann ist halt eine Meldeadresse dem rot Pfeil / Haltemelder zugeordnet und die zweite Meldeadresse dem gelben Pfeil für die Bremsrampe zugeordnet .- Das geht dort mit dem gelben Punkt. Optisch ist dann auch im Blockeditor zu sehen.
Aber notwendig ist es nicht und einstellen musst Du es trotzdem. Ums einmessen kommst Du bei Software eh nicht rum. Auch die CV Werte der Hersteller stören oft und werden auch runtergestetzt. EInmessen Video https://www.youtube.com/watch?v=i4TUwiQtWP8&t=655s
Die Software macht das viel besser und vor allem immer exakt gleich und zuverlässig.
Hier ist das Video zum lernen https://www.youtube.com/watch?v=0j4Eoz4g9OU sogar mit mehreren physischen Meldern
Grüße Peter

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