Euer Verhältnis zur Eisenbahn

Bereich für Umfragen zu Modellbahn- und Eisenbahn-Themen.

Wie ist Euer Verhältnis zur Eisenbahn?

Ich verdiene mein täglich Brot damit
53
7%
Ich nutze die Eisenbahn häufig/täglich als Verkehrsmittel
118
15%
Ich nutze die Eisenbahn gelegentlich als Verkehrsmittel
255
32%
Ich nutze die Eisenbahn nie als Verkehrsmittel
39
5%
Ich nehme gerne an Veranstaltungen rum um die (historische) Eisenbahn teil
224
28%
Ich verwende die Eisenbahn lediglich als Vorlage für meine Modelleisenbahn, ohne sie zu nutzen
116
14%
 
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berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#226

Beitrag von berndm » Mo 4. Feb 2019, 16:44

Frank 72 hat geschrieben:
So 3. Feb 2019, 13:31
...
Mein Empfinden ist allerdings auch, dass beim Umgang mit den Kunden (hier: Fahrgäste) sich die Eisenbahnen im Vergleich zu anderen Unternehmen/Firmen/Betrieben nichts nehmen. Schlechter Service gehört doch mittlerweile zum Alltag, egal wo. Und ich befürchte, das wird auf absehbare Zeit nicht besser.
Als vor Kurzem dann doch wieder mal mein IC gestrichen wurde, habe ich am Service Point mal vorsichtig erwähnt, dass es ja mal Zeiten gab, bei denen man sich nicht den Ersatz selbst zusammensuchen musste (die Info des Service Points war nämlich falsch), sondern die damalige Bahngesellschaft in einem solchen Fall einfach einen Ersatzzug gestellt hatte.
Da bekam ich vom Service Mitarbeiter der DB AG gesagt: "Das war auch die Bundesbahn. So einen Service gibt es heute nicht mehr."
Ja, genau, das ist eines der Probleme der DB AG. Die wollen einfach nicht mehr einen gewissen Service-Standard bieten. Wenn sie was versemmeln, dann müssen es die Beförderungsfälle ausbaden. Das sollte so nicht sein.


Rudi
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#227

Beitrag von Rudi » Mo 4. Feb 2019, 17:30

Hallo zusammen

Und wieder endet die S-Bahn in Winnenden. Hat man da noch Worte?
Service Wüste Bahn. Aber mein Geld nehmen die ohne zu zucken.

Gruß
Rudi
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Frank 72
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#228

Beitrag von Frank 72 » Mo 4. Feb 2019, 17:48

Rudi hat geschrieben:
Mo 4. Feb 2019, 17:30
Aber mein Geld nehmen die ohne zu zucken.
Deines vielleicht. :wink: Ich möchte nicht wissen, wieviele der Leute in der S-Bahn überhaupt eine Fahrkarte haben. Aber das Geld geht ja nicht direkt an die DB (oder wer fährt da bei euch?), sondern an den Verkehrsverbund. Die teilen das dann auf. Wenn die Bahnen so einen S-Bahn-Verkehr selber tragen müssten, würde es wohl gar keinen Zug geben oder wäre unbezahlbar.
berndm hat geschrieben:
Mo 4. Feb 2019, 16:44
die damalige Bahngesellschaft in einem solchen Fall einfach einen Ersatzzug gestellt hatte.
Ja, das waren noch Zeiten... :lol:
Bei der Reichsbahn bzw. Bundesbahn gab es ja auch genug Leute (ok, bei der DB wurde es wohl langsam knapp) und Material, um so etwas zu stellen. Geld spielte da auch nicht die größte Rolle. Logischerweise ist das heute bei einem gewinnorientierten Unternehmen anders. Die stellen sich doch keine Ersatzzüge in die Ecke. Und Bereitschaften gibt es auch so gut wie keine mehr. Kostet zum einen mehr als ein paar Fahrgeld-Entschädigungen, zum anderen gibt's eh nicht genügend Personal mehr.
Gruß Frank
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Rudi
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#229

Beitrag von Rudi » Mo 4. Feb 2019, 18:33

Hallo Frank

Mag zwar sein, dass mein Puls noch hoch aber es wurmt mich einfach.
Ich fahre jetzt über 10 Jahre mit der S-Bahn ins Geschäft aber man kann zusehen wie es von jahr zu Jahr immer schlimmer wird.
Stuttgart kann kein Nahverkehr. Zuverlässig geht anders. Ob Weichenstörung, Signalstörung oder was weiß ich. Auf der heutigen Rückfahrt habe ich andere Leute unterhalten gehört, dass sie sich auf die VVS App nicht verlassen können. Keine verlässliche Informationen.
Mittlerweile wird kaum bei Verspätungen oder Zugausfälle der Fahrgast am Bahnsteig per Lautsprecher informiert. Wozu auch? Fahrpläne sind mittlerweile als Richtwerte anzusehen. Kommt oder auch nicht.
Man möchte mit guten Beispiel voran gehen und die Welt retten und dann sowas. Ich überlege wirklich, ab nächstes Jahr wieder mit dem Auto nach Stuttgart zu fahren. Am besten mit einem alten Diesel.
Aufgerufen wird immer: "Fahrt mehr mit der S-Bahn, lasst das Auto stehen ". Da möchte ich mal sehen, was dann passiert. Die jetzigen Fahrgastzahlen bringen den VVS ja jetzt schon in die Knie.

Uff, jetzt geht es mir besser. Aber so ist es doch.

Gruß
Rudi
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Starlord
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#230

Beitrag von Starlord » Mo 4. Feb 2019, 18:55

Wer Lust hat kann sich mal die Sendung: "Die Anstalt" vom 3.2.2019 ansehen. Das Thema war ausschlisslich die DB AG.
Eine Katastrophe und nicht zu fassen was da abgeht.


Analogbahner
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#231

Beitrag von Analogbahner » Di 5. Feb 2019, 00:05



Hach, war das alles früher so schön.... ;) ;) ;)
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#232

Beitrag von berndm » Di 5. Feb 2019, 18:58

Frank 72 hat geschrieben:
Mo 4. Feb 2019, 17:48
...
Bei der Reichsbahn bzw. Bundesbahn gab es ja auch genug Leute (ok, bei der DB wurde es wohl langsam knapp) und Material, um so etwas zu stellen. Geld spielte da auch nicht die größte Rolle. Logischerweise ist das heute bei einem gewinnorientierten Unternehmen anders. Die stellen sich doch keine Ersatzzüge in die Ecke. Und Bereitschaften gibt es auch so gut wie keine mehr. Kostet zum einen mehr als ein paar Fahrgeld-Entschädigungen, zum anderen gibt's eh nicht genügend Personal mehr.
Da ist ein Denkfehler drin. Ein gewinnorientiertes Unternehmen kann sich keinen schlechten Service leisten, sonst überlebt es wirtschaftlich nicht. Die DB AG ist was anderes. Man will vorgeblich Gewinne einfahren. Es gibt eine Unternehmensstruktur, die aus ungezählten Tochterunternehmen besteht, also vollkommen unwirtschaftlich und der Service ist unterirdisch. Die DB AG ist ein staatlich geschützter Monopolist. Nur das funktioniert halt so nicht.


Aristides
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#233

Beitrag von Aristides » Mi 13. Feb 2019, 23:42

Grüß Euch,

vorige Woche fuhr ich von Mönchengladbach nach Aachen-West mit der Regionalbahn der DB, dort hatte ich beruflich eine Stunde zu tun; von AC-West wollte ich über AC Hbf nach Köln, der Zug fiel aus, einfach so, kein Grund, er kam nicht; dann mit dem Bus zum Hbf in AC, haarscharf erwischte ich einen Zug nach Köln, hocherfreut lehnte ich mich zurück - bis ich merkte, dass der Zug über eine Stunde Verspätung hatte, mich betraf das zwar nicht. Abends gegen 18.45 h wollte ich von Köln ab Gleis 9 ABCD nach Mönchengladbach. Der Zug hatte 25 Min Verspätung, dann kam doch ein Zug, es war ein erheblich verspäteter Zug Richtung Mönchengladbach, aber nicht der planmäßige, alle stürmten diesen Zug. Warm und trocken saß ich in dem überfüllten, schlecht gelüfteten und daher miefigen Zug. In Grevenbroich kam die Durchsage: Der Zug endet wegen der Verspätung in "Mönchengladbach-Rheydt-Odenkirchen" ( Mönchengladbach ist die einzige Stadt auf dieser alten Erde mit ZWEI Hauptbahnhöfen!!!), "Nehmen Sie den bald kommenden Folgezug!" - so kam es: In dem völlig verrotteten und nur mit morschen Stützen getragenen Bahnhöfchen Odenkirchen hielt der Zug, manche Passagiere stiegen aus und traten auf den Gleisschotter. Dann fuhr der Zug rückwärts auf & davon. Bei Nacht und Nebel kam tatsächlich nach 12 Minuten der Folgezug, nach weiteren acht Minuten war der Zug in "Mönchengladbach-Mönchengladbach Hbf". Ich hatte eine Durchschnittsgeschwindigkeit auf der gesamten Strecke von MG - AC - K -MG von genau 42 km/h - dafür waren die Züge überfüllt, stickig, es gab lausige Fahrgäste, die Frauen anpöbelten, auf den Boden spuckten, sich über drei Sitzreihen hinweg schreiend in irgendwelchen vorderasiatischen Sprachen unterhielten - den ganzen Tag war kein Kontrolleur gekommen, ich habe keinen Schaffner gesehen.

DB - AG nein, die gescholtene Beamtenbahn Deutsche Bundesbahn war deutlich besser. Jeder DB AG Manager ( früher hießen diese Leute Dezernatsleiter) sollte sich in Luzern in den Zug setzen, über Hergiswil, Giswil, Meiringen nach Interlaken fahren, ein Halt in Meiringen in der Bahnhofsbeiz wäre angezeigt, wie saubere Gastronomie aussieht, in Interlaken könnte man sich ansehen, wie zwei Schmalspurbahnen und die SBB auf einem Bahngelände arbeiten.

Die DB AG von heute erzeugt nur eines: Verdruss!

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#234

Beitrag von Viet Bui » Do 14. Feb 2019, 13:24

Aristides hat geschrieben:
Mi 13. Feb 2019, 23:42
(...) lausige Fahrgäste, die Frauen anpöbelten (...)
DB - AG nein, die gescholtene Beamtenbahn Deutsche Bundesbahn war deutlich besser.
Ich frage mich:
Warum hast Du den Frauen nicht geholfen?

Und die Deutsche Bundesbahn hätte heute so ausgesehen wie die SNCF: Einstellung der Eisenbahn in der Fläche, die Bundesbahn war ja bereits dran, durch parallele Busverkehre die Eisenbahn abzuschaffen. Sie stellte Strecken ein, die heute von Tausenden Fahrgästen täglich genutzt werden.

Man sollte Dinge nicht romantisch verklären.

Grüße
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#235

Beitrag von vinylfan » Do 14. Feb 2019, 21:37

Die Bahn hätte das Geld, was in das völlig schwachsinnige Projekt "Stuttgart 21" fließt, dessen Kosten überhaupt nicht absehbar sind, besser in die Infrastruktur, Personal und ordentliche Züge gesteckt.

Ist schon traurig was die veranstalten.
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#236

Beitrag von Viet Bui » Do 14. Feb 2019, 22:17

vinylfan hat geschrieben:
Do 14. Feb 2019, 21:37
Die Bahn hätte das Geld, was in das völlig schwachsinnige Projekt "Stuttgart 21" fließt
Guten Tag Klaus,

ich sehe in Stuttgart 21 kein „völlig schwachsinniges“ Projekt, sondern eine sinnvolle Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart, der die heute bestehenden Kapazitätsengpässe im Regional- und S-Bahn-Verkehr behebt, gerade im Hinblick auf die gesamte Ausstattung der Stellbezirke Stuttgart und Plochingen mit ETCS und DSTW.

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#237

Beitrag von vinylfan » Do 14. Feb 2019, 22:39

wo liegen die letzten Schätzungen?

Bei über 8 Milliarden. :bigeek: Das sind achttausend Millionen. :cry:

Da wird es mit Sicherheit nicht bei bleiben. Man hätte den Bahnhof oben an den Flughafen bauen sollen, statt eine Höhle zu graben, dessen Technische Umsetzung und Risiken noch völlig offen sind. :(

BER lässt grüßen. :wink:
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#238

Beitrag von Frank 72 » Do 14. Feb 2019, 22:46

BER? Nö. Da ist ja nun gar kein Zusammenhang. Der Flughafen hat ja schon einen Sinn, nur halt leider blöde ausgeführt.

Stuttgart 21 passt hier eh nicht hin. Ist ja ein reines Politikum, was mit der Bahn irgendwie nur am Rande zu tun hat. Und den weitaus größten Teil zahlt doch eh der Steuerzahler und nicht die DBAG, oder?
Gruß Frank
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#239

Beitrag von Lok1414 » Do 14. Feb 2019, 22:58

Frank 72 hat geschrieben:
Do 14. Feb 2019, 22:46
Und den weitaus größten Teil zahlt doch eh der Steuerzahler und nicht die DBAG, oder?
Und nun die Preisfrage: Wem gehört die DB AG? :fool:

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#240

Beitrag von Viet Bui » Fr 15. Feb 2019, 00:37

vinylfan hat geschrieben:
Do 14. Feb 2019, 22:39
Man hätte den Bahnhof oben an den Flughafen bauen sollen
Warum sollte man den Stuttgarter Hauptbahnhof am Flughafen in Leinfelden-Echterdingen bauen?

Es hilft manchmal, sich zu informieren.

Grüße
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#241

Beitrag von alex218 » Fr 15. Feb 2019, 02:59

Viet Bui hat geschrieben:
Do 14. Feb 2019, 22:17
vinylfan hat geschrieben:
Do 14. Feb 2019, 21:37
Die Bahn hätte das Geld, was in das völlig schwachsinnige Projekt "Stuttgart 21" fließt
Guten Tag Klaus,

ich sehe in Stuttgart 21 kein „völlig schwachsinniges“ Projekt, sondern eine sinnvolle Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart, der die heute bestehenden Kapazitätsengpässe im Regional- und S-Bahn-Verkehr behebt, gerade im Hinblick auf die gesamte Ausstattung der Stellbezirke Stuttgart und Plochingen mit ETCS und DSTW.

Grüße

Viet Bui hat geschrieben:
Fr 15. Feb 2019, 00:37
vinylfan hat geschrieben:
Do 14. Feb 2019, 22:39
Man hätte den Bahnhof oben an den Flughafen bauen sollen
Warum sollte man den Stuttgarter Hauptbahnhof am Flughafen in Leinfelden-Echterdingen bauen?

Es hilft manchmal, sich zu informieren.

Grüße


Moin,
Es hilft manchmal zu akzeptieren, das es Leute gibt, die S21 für totalen Schwachsinn und nicht sinnvoll halten. Man sollte denjenigen nicht immer vorwerfen, sie hätten sich nicht informiert, o.ä.

Auch wäre es hilfreich zu erkennen, das du nicht der einzige bist, der Ahnung von Eisenbahn hat, und deshalb meinst, alle anderen ständig belehren zu müssen.
...und jetzt komm´n Sie!

Bis neulich!
Alex

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#242

Beitrag von 218411 » Fr 15. Feb 2019, 10:26

[/quote]
Warum sollte man den Stuttgarter Hauptbahnhof am Flughafen in Leinfelden-Echterdingen bauen?

Es hilft manchmal, sich zu informieren.

Grüße
[/quote]



Moin,
Es hilft manchmal zu akzeptieren, das es Leute gibt, die S21 für totalen Schwachsinn und nicht sinnvoll halten. Man sollte denjenigen nicht immer vorwerfen, sie hätten sich nicht informiert, o.ä.

Auch wäre es hilfreich zu erkennen, das du nicht der einzige bist, der Ahnung von Eisenbahn hat, und deshalb meinst, alle anderen ständig belehren zu müssen.
[/quote]


Guten Tag,
danke für diesen Beitrag. Mir ist beim oft nur passiv mitlesen hier im Forum auch schon aufgefallen das dieser User sehr gerne Oberlehrerhaft und Neunmalklug rüberkommen möchte.
Vielleicht hilft einfaches ignorieren hier am besten.
Gruß Sebastian

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#243

Beitrag von Viet Bui » Fr 15. Feb 2019, 13:41

Guten Tag zusammen,

wer steile Thesen vertritt („völlig schwachsinniges Projekt“), sollte diese Meinung auch begründen können. Und es tut mir Leid, dass ich einen Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs in Leinfelden-Echterdingen (30 Minuten S-Bahn vom jetzigen Bahnhof entfernt) für wenig sinnvoll halte.

Grüße
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#244

Beitrag von berndm » Fr 15. Feb 2019, 14:26

Viet Bui hat geschrieben:
Fr 15. Feb 2019, 13:41
Guten Tag zusammen,

wer steile Thesen vertritt („völlig schwachsinniges Projekt“), sollte diese Meinung auch begründen können. Und es tut mir Leid, dass ich einen Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs in Leinfelden-Echterdingen (30 Minuten S-Bahn vom jetzigen Bahnhof entfernt) für wenig sinnvoll halte.

Grüße
Naja, wenn man einen Bahnhof mit 16 Gleisen und etlichen Abstellgleisen und sehr gut durchdachten Überwerfungsbauten für eine schnelle Zu- und Abfahrt gegen eine Haltepunkt mit 8 Gleisen und Engstellen bei der Zufahrt eintauscht, wie würde man das wohl am besten nennen?


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#245

Beitrag von Kugellager » Fr 15. Feb 2019, 14:44



Etwas polemisch, aber trifft die Problematik auf den Punkt.
Gruß Alexander

"Lass dir von keinem Fachmann imponieren, der sagt:" das mache ich schon 20 Jahre so", man kann eine Sache auch 20 Jahre falsch machen."
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#246

Beitrag von Viet Bui » Fr 15. Feb 2019, 15:12

berndm hat geschrieben:
Fr 15. Feb 2019, 14:26
Naja, wenn man einen Bahnhof mit 16 Gleisen und etlichen Abstellgleisen und sehr gut durchdachten Überwerfungsbauten für eine schnelle Zu- und Abfahrt gegen eine Haltepunkt mit 8 Gleisen und Engstellen bei der Zufahrt eintauscht, wie würde man das wohl am besten nennen?
Guten Tag Bernd,

zuerst: Das ist kein Haltepunkt, sondern ein Bahnhof.
Der Kopfbahnhof weist deutlich mehr Fahrstraßenausschlüsse auf als der neue Tiefbahnhof, trotz der gut durchdachten Überwerfungsbauten.

Grüße
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#247

Beitrag von Ralf67 » Fr 15. Feb 2019, 18:18

Beitrag gelöscht.........

weiterhin viel Spaß
Zuletzt geändert von Ralf67 am Sa 16. Feb 2019, 14:19, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#248

Beitrag von vinylfan » Fr 15. Feb 2019, 18:47

Da habe ich ja was geschrieben. :wink:

Aber im Ernst, was soll der Bau, das steht doch in keinem Verhältnis zum Nutzen. :?
Das Geld hätte man besser woanders versenkt. Den ÖPNV ausgebaut. Vor allem werden die 8.000.000.000 mit Sicherheit nicht reichen.
Und nur damit man 10 Minuten schneller in Ulm ist.
Ich wohne zwar nicht in S, arbeite aber dort, da bekommt man das ja mit. Wenn auch nur 10 Prozent der Auto Pendler mit der S-U Bahn fahren würden, bricht das System in den Stoßzeiten komplett zusammen.
Und ja, hin und wieder fahre ich mal damit. :wink:
Grüße
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#249

Beitrag von Ralf67 » Fr 15. Feb 2019, 18:59

Beitrag gelöscht......

weiterhin viel Spaß
Zuletzt geändert von Ralf67 am Sa 16. Feb 2019, 14:19, insgesamt 2-mal geändert.


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#250

Beitrag von berndm » Fr 15. Feb 2019, 19:15

Viet Bui hat geschrieben:
Fr 15. Feb 2019, 15:12
...
Guten Tag Bernd,

zuerst: Das ist kein Haltepunkt, sondern ein Bahnhof.
Der Kopfbahnhof weist deutlich mehr Fahrstraßenausschlüsse auf als der neue Tiefbahnhof, trotz der gut durchdachten Überwerfungsbauten.

Grüße
Hallo Viet,

ein Tiefbahnhof, der nur die Fahrmöglichkeiten eines Haltepunkts erfüllt, bleibt für mich ein Haltepunkt.
Ansonsten hast Du ja Recht, die Bahn optimiert die Zufahrten. Allerdings macht sie das wohl eher durch Weglassen, z.B. durch das Abhängen der Gäubahn.

Das kuriose an dem Tiefhaltepunkt ist, dass er eigentlich nicht viel mehr kann wie der Cannstatter Bahnhof. Man hätte also gleich den Stuttgarter Hbf sperren können und Cannstatt zum neuen Hauptbahnhof erklären können.

Und wenn dann die Anhydrit-Tunnel sich gleich verhalten wie die anderen Stuttgarter Tunnel im Anhydrit wird die Anfahrt noch viel lustiger. Dann stehen im günstigsten Fall jahrein jahraus dauerhaft (Teil-)Sperrungen wegen Sanierungsarbeiten an.

Das Geld ist wahrlich besser investierbar und da kann man dann auch ETCS verbauen.

Viele Grüße -- Bernd

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