Testbericht Märklin ÖBB 1012 (37309/37308)

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scotti
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#26

Beitrag von scotti »

Saubere Arbeit!
Ein großes Lob und ein großes Danke an Kalle!

Ein Problem bleibt noch: Jetzt interessiert mich die Lok auch... *grummel* :wink:
Fahrdienstliche Grüße Scotti
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Rirarunkel
Ehemaliger Benutzer

#27

Beitrag von Rirarunkel »

Hallo,

mal eine Vorbildfrage. Gab es die Lok im Original auch in anderen Farbgebungen?

Grüße
Caren

Harold URBAN
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#28

Beitrag von Harold URBAN »

Hallo Caren!

Ja, die Loks wurden nach Schweden verkauft. Trix hat heuer diese
Versionen gebracht.

Grüße aus Wien
Harold
TU-Wien

Krokodil
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#29

Beitrag von Krokodil »

Ich hab mir eine der beiden vor 2 Wochen zugelegt. Optisch gut, leider ein Plastikhaufen, aber die Fahreigenschaften: Boah, einfach der Wahnsinn! So muß eine moderne Mobalok laufen. Butterweich, leise, kraftvoll, keinerlei Kontaktprobleme wie die SDS Loks. Ich muß sagen ich bin schwer begeistert von dieser Lok! Nach langer Zeit wieder ein echtes Märklin Highlight, das auch anlagentauglich ist. Danke Märklin, ihr könnts ja doch noch!
Niemals ein selbstfahrender Tender mit geschobenem Plastik auf meiner Anlage!

C-Sinus und Glockenanker Fan
dermodellbahnchecker
Ehemaliger Benutzer

#30

Beitrag von dermodellbahnchecker »

Fahreigenschaften sind top.
Da kann man nicht meckern.
Leider Plastik und kein verschraubtes Gehäuse, aber das sieht doch hier sehr unprofessionell im Gehäuse aus:

Bild

Manueller Materialauftrag :!: :!:
wir vermuten, dass das gegen das Durchscheinen des Lichts am Führerstand "so" sein soll. Oder passte der Führerstandseinsatz nicht ???

irgendwie nicht schlüssig.

http://www.dermodellbahnchecker.de

mfg
checker1
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Weinzierl
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Re: Testbericht Märklin ÖBB 1012 (37309/37308)

#31

Beitrag von Weinzierl »

kaeselok hat geschrieben: Sa 24. Okt 2009, 13:30 Digitalfunktionen: Sounddecoder mfx
F0: Licht LED kaltweiß /rot
F1: Fernlicht
F4: Rangiergang (ABV)
F6: Stirnbeleuchtung Führerstand 2
F8: Stirnbeleuchtung Führerstand 1
F6+F8: Rangierlicht Doppel A
Hallo zusammen,
ich möchte an dieser Stelle ein offensichtlich sehr altes Thema wieder aufrollen:

Ich bin seit kurzem stolzer Besitzer zweier ÖBB 1012 (Trix 22600+22601 mit ESU LoPi 4). Wegen der Stromabnehmer und weiteren Bedenken habe ich mehr als 10 Jahre gebraucht mich dazu durchzuringen... dabei bin ich immer davon ausgegeangen, dass das Schlusslicht abschaltbar ist. Dem ist aber nicht so, mit den Digitalausgängen hab ich alles probiert - keine Reaktion...

Jetzt stolpere ich zufällig über diesen Beitrag und sehe, dass die Abschaltung einfach per F6 oder F8 funktioniert. Habe ich das etwa übersehen? Sofort Lok auf das Programmiergleis und testen - keine Reaktion.

Die weitere Recherche ergibt, dass in der Märklin-Anleitung die Abschalt-Funktionen genannt werden - in der nahezu identischen Trix-Anleitung jedoch nicht. Kann es sein, dass Märklin den Trix-Kunden gewisse Funktionen verwehrt? In einer baugleichen Lok?

Oder gibt es eine andere Möglichkeit, wie man diese Funktion in der Trix-Lok zum Leben erwecken kann?

Danke für eure Antworten.

Michael Knop
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Re: Testbericht Märklin ÖBB 1012 (37309/37308)

#32

Beitrag von Michael Knop »

Weinzierl hat geschrieben: Di 10. Nov 2020, 09:15
kaeselok hat geschrieben: Sa 24. Okt 2009, 13:30 Digitalfunktionen: Sounddecoder mfx
F0: Licht LED kaltweiß /rot
F1: Fernlicht
F4: Rangiergang (ABV)
F6: Stirnbeleuchtung Führerstand 2
F8: Stirnbeleuchtung Führerstand 1
F6+F8: Rangierlicht Doppel A
Hallo zusammen,
ich möchte an dieser Stelle ein offensichtlich sehr altes Thema wieder aufrollen:

Ich bin seit kurzem stolzer Besitzer zweier ÖBB 1012 (Trix 22600+22601 mit ESU LoPi 4). Wegen der Stromabnehmer und weiteren Bedenken habe ich mehr als 10 Jahre gebraucht mich dazu durchzuringen... dabei bin ich immer davon ausgegeangen, dass das Schlusslicht abschaltbar ist. Dem ist aber nicht so, mit den Digitalausgängen hab ich alles probiert - keine Reaktion...

Jetzt stolpere ich zufällig über diesen Beitrag und sehe, dass die Abschaltung einfach per F6 oder F8 funktioniert. Habe ich das etwa übersehen? Sofort Lok auf das Programmiergleis und testen - keine Reaktion.

Die weitere Recherche ergibt, dass in der Märklin-Anleitung die Abschalt-Funktionen genannt werden - in der nahezu identischen Trix-Anleitung jedoch nicht. Kann es sein, dass Märklin den Trix-Kunden gewisse Funktionen verwehrt? In einer baugleichen Lok?

Oder gibt es eine andere Möglichkeit, wie man diese Funktion in der Trix-Lok zum Leben erwecken kann?

Danke für eure Antworten.
Hi,

vermutlich liegt es an dem Dekoder - wie bei fast allen Trix-Loks, wird hier auf verstärkte Aux 3 und 4 gesetzt - Dein ESU Lopi bietet (im Normalfall) aber nur unverstärkte Ausgänge an Aux 3/4.

Abhilfe: Entweder einen ESU in der MKL-Version beschaffen, oder einen mLD/mLD3 benutzen - damit klappt es dann!


Viele Grüße, Michael

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Re: Testbericht Märklin ÖBB 1012 (37309/37308)

#33

Beitrag von TT800 »

Michael Knop hat geschrieben: Di 10. Nov 2020, 11:59Abhilfe: Entweder einen ESU in der MKL-Version beschaffen, oder einen mLD/mLD3 benutzen - damit klappt es dann!
Was bezweifelt werden darf:

Im Märklin Modell ist original ein ESU-OEM LoPi verbaut, der mit F6 den AUX2 und mit F8 den AUX1 schaltet. Für das Fernlicht schaltet F1 den AUX3 !
Übrigens muss natürlich F0 als Hauptschalter für alle Beleuchtungsspiele aktiviert sein.

Funktioniert das nicht, dann fehlen auf der Lokplatine die dafür nötigen Halbleiter. Vergleiche die Bilder vom Innenleben in Beitrag #1.
Viele Grüße,
Stephan
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Michael Knop
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Re: Testbericht Märklin ÖBB 1012 (37309/37308)

#34

Beitrag von Michael Knop »

TT800 hat geschrieben: Di 10. Nov 2020, 14:52
Michael Knop hat geschrieben: Di 10. Nov 2020, 11:59Abhilfe: Entweder einen ESU in der MKL-Version beschaffen, oder einen mLD/mLD3 benutzen - damit klappt es dann!
Was bezweifelt werden darf:

Im Märklin Modell ist original ein ESU-OEM LoPi verbaut, der mit F6 den AUX2 und mit F8 den AUX1 schaltet. Für das Fernlicht schaltet F1 den AUX3 !
Übrigens muss natürlich F0 als Hauptschalter für alle Beleuchtungsspiele aktiviert sein.

Funktioniert das nicht, dann fehlen auf der Lokplatine die dafür nötigen Halbleiter. Vergleiche die Bilder vom Innenleben in Beitrag #1.
Hi Stephan,

Weinzierl hat eine Trix Lok - und die hat eine zur Märklin Variante eine abweichende Platine.

Für die Märklin Ausführung hast du recht, aber die Trix Lok benötigt einen Dekoder mit verstärkten Aux3/4, im Gegensatz zur märklin Ausführung!

Und als Dekoder sind die oben von mir genannten Dekoder einsetzbar!



Viele Grüße, Michael

Edit:
Ich habe mir gerade die Anleitung der Lok und auch des genannten Dekoder 66839 angeschaut - in der Lokanleitung ist nur von schaltbaren Fernlicht die Rede, und der Dekoder scheint, gemäß der Beschreibung ein Lenz oder vergleichbares zu sein - die Abbildung zeigt zwar einen ESU Dekoder, aber da der Dekoder eine verstärkte Aux 3 besitzt, gemäß Anleitung, aber gar kein aux4 komme ich halt auf den Lenz, den ESU hatte zu der Zeit keine Dekoder mit verstärkten Aux 3 und/oder 4.


@ Weinzierl Mappe mal Aux 2 deines Dekoder auf eine Funktion, und schau mal, ob du damit eine Seite der lokbeleuchtung abschalten kannst.
An die andere Lokseite kommst du vermutlich mit einem Dekoder, der auf Aux 3 verstärkt ist, und ebenfalls auf eine Funktionstaste gemappt ist.

Wenn die Trix Lok überhaupt eine Abschaltung hat.

TT800
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Re: Testbericht Märklin ÖBB 1012 (37309/37308)

#35

Beitrag von TT800 »

Hallo Michael,

mir ging es um Zweifel an Deiner Aussage, dass ESU-Decoder jüngerer Version einen Erfolg bringen würden. Mir ging es auch nicht um verstärkte oder unverstärkte Ausgänge, denn die für die Abschaltlichtspiele verwendeten Decoderausgänge sind AUX 1 und 2 !
Mir ging es darum, Weinzierl mit F6 und F8 mappen eine Testmöglichkeit aufzuzeigen, mit der er sicher sein kann, ob die Trixlok "kastriert" ist oder nicht. Es hat ja früher oft verheimlichte Features (meistens Sounds) gegeben.

Deshalb auch mein Hinweis, das Foto der Lokplatine zu vergleichen. Übrigens habe ich bei HGH ein Foto der TRIX-Lok gefunden, die beweist, dass alles Wesentliche für das Abschalten der Stirnlichter fehlt !

Siehe: http://www.web-hgh.de/images/firmen/tri ... 000520.jpg
Viele Grüße,
Stephan
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Re: Testbericht Märklin ÖBB 1012 (37309/37308)

#36

Beitrag von Michael Knop »

TT800 hat geschrieben: Di 10. Nov 2020, 22:43 Hallo Michael,

mir ging es um Zweifel an Deiner Aussage, dass ESU-Decoder jüngerer Version einen Erfolg bringen würden. Mir ging es auch nicht um verstärkte oder unverstärkte Ausgänge, denn die für die Abschaltlichtspiele verwendeten Decoderausgänge sind AUX 1 und 2 !
Mir ging es darum, Weinzierl mit F6 und F8 mappen eine Testmöglichkeit aufzuzeigen, mit der er sicher sein kann, ob die Trixlok "kastriert" ist oder nicht. Es hat ja früher oft verheimlichte Features (meistens Sounds) gegeben.

Deshalb auch mein Hinweis, das Foto der Lokplatine zu vergleichen. Übrigens habe ich bei HGH ein Foto der TRIX-Lok gefunden, die beweist, dass alles Wesentliche für das Abschalten der Stirnlichter fehlt !

Siehe: http://www.web-hgh.de/images/firmen/tri ... 000520.jpg
Hi Stephan,

ob die "fehlenden Dinge" das bewirken, vermag ich nicht zu sagen, aber ich weiß, das die Platinen unterschiedlich sind - bei der einen ist die Schnittstelle in dem Ausschnitt der Platine zu den Führerständen orientiert, bei der anderen zur Lokmitte - und auch die Anzahl der Kontaktierungen von der Schnittstelle zur Lokplatine unterscheiden sich.


Mit der Aussage, dass es vermutlich nicht an der Aux3 und 4 Ausführung liegt, gehe ich ja mittlerweile auch konform!


Viele Grüße, Michael

PS: ich meine, das Aux 1 bei den Märklinloks für das Fernlicht verwendet wird - damit steht Aux 1 NICHT für die Abschaltung zur Verfügung, zumindest bei der MärklinLok!


Bei den zur gleichen Zeit bei Trix erschienen Traxxloks (22630 und folgende) wird Aux 1 für das (leider ab Werk nicht vorhandene) Fernlicht genutzt, und Aux 3 /4 für die Abschaltung der Führerstände - und setzt verstärkte Ausgänge voraus, sprich lässt sich mit einem "normalen 21poligen Lopi nicht schalten. Dazu geb es seinerzeit ausrreichen BEiträge hier im Forum
Daher meine erste Vermutung oben, dass es bei den ÖBB 1012 vergleichbar gelöst ist.

Vielleich schau ich nachher mal in eine "Kundenlok" rein - die Lok ist zum Ersatz der bei diesem Model häufig geplatzten Zahnrädern bei mir.

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Re: Testbericht Märklin ÖBB 1012 (37309/37308)

#37

Beitrag von TT800 »

Hallo Michael!
Michael Knop hat geschrieben: Mi 11. Nov 2020, 09:32 PS: ich meine, das Aux 1 bei den Märklinloks für das Fernlicht verwendet wird - damit steht Aux 1 NICHT für die Abschaltung zur Verfügung, zumindest bei der MärklinLok!
Bitte nicht die Funktions# mit der AUX# verwechseln. Ich habe selber die beiden Märklinloks 37308/37309, und im Werkszustand (ESU LokPilot V3.0 M4) ist für das Fernlicht F1 mit AUX3 gemappt. Wenn Du davon einen Screenshot als Beweis haben willst -> PN.
Bei den zur gleichen Zeit bei Trix erschienen Traxxloks (22630 und folgende) wird Aux 1 für das (leider ab Werk nicht vorhandene) Fernlicht genutzt, und Aux 3 /4 für die Abschaltung der Führerstände - und setzt verstärkte Ausgänge voraus, sprich lässt sich mit einem "normalen 21poligen Lopi nicht schalten.
TRIX hat für die gegenständlichen Loks im Werkszustand in der 21mtc-Schnittstelle einen Brückenstecker; erst mit dem als Option vorgesehenen Decoder 66839, der nur 3 bis 300 mA zugelassene Funktionsausgänge hat, sind durch Funktionstasten im DCC-Protokoll gesteuerte Beleuchtungen möglich. Eine Besonderheit ist die nicht änderbare Verknüpfung F1=AUX1. Nur AUX 2 und 3 kann durch die DCC-CV 34 und 35 auf Funktionstasten bis 8 gemappt werden. (Quelle: Bedienungsanleitung 66839)
Viele Grüße,
Stephan
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Re: Testbericht Märklin ÖBB 1012 (37309/37308)

#38

Beitrag von Michael Knop »

TT800 hat geschrieben: Mi 11. Nov 2020, 13:48 Hallo Michael!
Michael Knop hat geschrieben: Mi 11. Nov 2020, 09:32 PS: ich meine, das Aux 1 bei den Märklinloks für das Fernlicht verwendet wird - damit steht Aux 1 NICHT für die Abschaltung zur Verfügung, zumindest bei der MärklinLok!
Bitte nicht die Funktions# mit der AUX# verwechseln. Ich habe selber die beiden Märklinloks 37308/37309, und im Werkszustand (ESU LokPilot V3.0 M4) ist für das Fernlicht F1 mit AUX3 gemappt. Wenn Du davon einen Screenshot als Beweis haben willst -> PN.
Bei den zur gleichen Zeit bei Trix erschienen Traxxloks (22630 und folgende) wird Aux 1 für das (leider ab Werk nicht vorhandene) Fernlicht genutzt, und Aux 3 /4 für die Abschaltung der Führerstände - und setzt verstärkte Ausgänge voraus, sprich lässt sich mit einem "normalen 21poligen Lopi nicht schalten.
TRIX hat für die gegenständlichen Loks im Werkszustand in der 21mtc-Schnittstelle einen Brückenstecker; erst mit dem als Option vorgesehenen Decoder 66839, der nur 3 bis 300 mA zugelassene Funktionsausgänge hat, sind durch Funktionstasten im DCC-Protokoll gesteuerte Beleuchtungen möglich. Eine Besonderheit ist die nicht änderbare Verknüpfung F1=AUX1. Nur AUX 2 und 3 kann durch die DCC-CV 34 und 35 auf Funktionstasten bis 8 gemappt werden. (Quelle: Bedienungsanleitung 66839)
Hi Stephan,

ich habe mir jetzt auch das Mapping der Märklin-Lok angesehen und die Hardware Trix - Märklin verglichen - und meine Rückschlüsse über Analogien zu den Traxx Loks waren falsch.

Bei der Märklin Lok:
Aux 1 / 2 schalten die Abschaltung der Beleuchtung einer Lokseite, bzw. Aktivieren das Rangierlicht (beidseitig A-Licht)
Aux 3 schaltet das Fernlicht.

Bei der Trix-Lok kann nur mit Aux 1 das Fernlicht aktiviert werden, weitere Funktionen (wie das Abschalten einer Lokseite etc.) sind Lokseitig nicht vorhanden, bzw. vorgesehen oder vorbereitet.



Hier auch noch ein Bild beider Platinen:
Bild

Links Trix, Rechts Märklin

Die unterschiedliche Ausführung der Platinen ist unübersehbar.



Und um den Dreh zur ursprünglichen Frage zu bekommen:
Weinzierl hat geschrieben: Di 10. Nov 2020, 09:15
Hallo zusammen,
ich möchte an dieser Stelle ein offensichtlich sehr altes Thema wieder aufrollen:

Ich bin seit kurzem stolzer Besitzer zweier ÖBB 1012 (Trix 22600+22601 mit ESU LoPi 4). Wegen der Stromabnehmer und weiteren Bedenken habe ich mehr als 10 Jahre gebraucht mich dazu durchzuringen... dabei bin ich immer davon ausgegeangen, dass das Schlusslicht abschaltbar ist. Dem ist aber nicht so, mit den Digitalausgängen hab ich alles probiert - keine Reaktion...

Jetzt stolpere ich zufällig über diesen Beitrag und sehe, dass die Abschaltung einfach per F6 oder F8 funktioniert. Habe ich das etwa übersehen? Sofort Lok auf das Programmiergleis und testen - keine Reaktion.

Die weitere Recherche ergibt, dass in der Märklin-Anleitung die Abschalt-Funktionen genannt werden - in der nahezu identischen Trix-Anleitung jedoch nicht. Kann es sein, dass Märklin den Trix-Kunden gewisse Funktionen verwehrt? In einer baugleichen Lok?

Oder gibt es eine andere Möglichkeit, wie man diese Funktion in der Trix-Lok zum Leben erwecken kann?

Danke für eure Antworten.

Hi Weinzierl,

Wie du gesehen hast, ist die Hardware in der Lok unterschiedlich - Die Märklin-Lok hat die Abschaltung, die Trix-Lok nicht.

Eine Abschaltung der Beleuchtung an einer Lokseite kann nicht (ohne große Umbauten/Nachrüstungen) durchgeführt werden, egal mit welchem Dekoder - entschuldige meine erste Fehlannahme, dass es "nur" einen bestimmten Dekoder dazu benötigt.




Viele Grüße, Michael

Weinzierl
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Re: Testbericht Märklin ÖBB 1012 (37309/37308)

#39

Beitrag von Weinzierl »

Hallo Michael und Stephan,
herzlichen Dank für Eure ausführlichen Antworten.

Jetzt ist es eindeutig. Nachvollziehen kann ich diesen Abwandlung von Märklin zu Trix allerdings nicht - soll das Märklin (bzw. das Dreileitersystem) vom Zweileitersystem abheben und Neukunden zu Märklin bringen? Erinnert mich ein wenig an den Ausbau der (vorhandenen) Leselampen in der 2. Klasse der SBB um die 1. Klasse offenbar wertiger erscheinen zu lassen...

Ein Umbau bleibt mir also wohl nicht erspart. Obwohl ich Lötkenntnisse und elektrotechnisches/elektronisches Grundwissen habe ist das für mich ein Mammutprojekt, in das ich mich viele Tage lang reinfuchsen muss... das werde ich aber frühestens im nächsten Jahr angehen können. Wer weiß, vielleicht melde ich mich dann nochmals mit Fragen an dieser Stelle.

Da ich grundsätzlich vorhabe, die beiden Maschinen Zeit ihres Lebens (oder Zeit meines Lebens) als Doppelgespann zu betreiben (quasi fest gekuppelt) wäre eine andere Option (und sicherlich die wirschaftlichste), die Lichtplatine bei jeweils einem Führerstand auszubauen/abzustecken. Bei Doppeltraktion wäre die hintere Maschine dunkel (leicht zu programmieren), bei Schiebebetrieb würde nur der Schluss leuchten. Aber so richtig zufriendenstelled ist das nicht...

Schon verrückt, welchen Aufwand man heutzutage treibt, damit ein Lämpchen NICHT leuchtet um sich dann bei einer dunklen Maschine in Doppeltraktion darüber zu freuen, dass man das selber umgesetzt/programmiert hat. Wenn es nicht so wäre, wären wir wohl alle keine Modellbahner :)

Nochmals vielen Dank und einen schönen Abend!

TT800
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Re: Testbericht Märklin ÖBB 1012 (37309/37308)

#40

Beitrag von TT800 »

Weinzierl hat geschrieben: Mi 11. Nov 2020, 21:02 Ein Umbau bleibt mir also wohl nicht erspart. Obwohl ich Lötkenntnisse und elektrotechnisches/elektronisches Grundwissen habe ist das für mich ein Mammutprojekt, in das ich mich viele Tage lang reinfuchsen muss... das werde ich aber frühestens im nächsten Jahr angehen können.
Hallo Weinzierl,

Bevor Du mit dem Umbau beginnst, schaue einmal bei unserem Stammtisch vorbei (siehe meine Signatur), denn ich habe gerade gelesen, dass Du in Wien wohnst. Schicke eventuell vorher eine Email, dass ich auch dabei bin.

Ich habe in Erinnerung, dass ich einmal mit dem LokSound 4 Mapping eine typische Märklin Stirnseitenabdunkelung mit Invertierungen programmiert habe. Gib mir Zeit, das in meinen Unterlagen zu suchen - jetzt sind unsere Stammtische ohnehin CoViD-19 bedingt online, und sowas bespricht man besser in Präsenz. Wenn das klappt, kannst Du Deine Ergebnisse hier im Forum berichten.
Viele Grüße,
Stephan
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Re: Testbericht Märklin ÖBB 1012 (37309/37308)

#41

Beitrag von Weinzierl »

TT800 hat geschrieben: Mi 11. Nov 2020, 22:08 Bevor Du mit dem Umbau beginnst, schaue einmal bei unserem Stammtisch vorbei
Ja, ich schaue gerne mal vorbei. Beginnen kann ich frühestens im nächsten Jahr, u.a. weil meine Sammlung wie auch mein Werkzeug sich größtenteils in Tirol befindet.

Bzgl. des Invertierens: Bitte keine zu großen Umstände. Hierbei habe ich einiges an Erfahrung (mit dem ESU-LokProgrammer). Bei Gelegenheit will ich mal einen Beitrag dazu verfassen.

LG
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