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Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

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Ruhr-Sider
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#326

Beitrag von Ruhr-Sider »

Hallo BR 95-5 Geschädigte,

... jetzt habe ich es wohl auch. Meine BR 94 lief gestern nicht mehr rund, das Stirnlicht blinkte und jetzt steht sie ganz.

Sie hat eigentlich jetzt mindestens 2 Monate nur in der Schachtel verbracht.
Vorher im Stresstest traten keine Probleme auf.

So wird sie wohl bald in GP vorstellig werden.
mal sehen, was meine TRIX-Variante macht.
viele Grüße ... HGH
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noels
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#327

Beitrag von noels »

Hallo zusammen,
nun habe ich auch mein Abenteuer mit der BR94, respektive ihrem Motor, durchgestanden. Im Oktober letzten Jahres hatte ich die DC- Analogversion gekauft. Da ich sie auf das Trix Express System umgebaut habe, habe ich sie bis zur letzten Schraube zerlegt. Für diejenigen, welche dieses alte System nicht mehr kennen: Die Räder haben höhere und dickere Spurkränze. Dafür muß alles zerlegt und der Rahmen gefräst werden.
Da auch der kleine Express- Radius noch minimal kleiner ist, als der von Märklin, mußte der gesamte Antrieb ganz akkurat ausgerichtet werden. Alles lief sehr geschmeidig, auch durch den R1 und durch wilde Weichenkombinationen.
Die Lok wurde gleich mit dem Loksound IV ausgerüstet. Von Anfang an lief sie nicht ganz sauber rund. Da ich wußte, daß Getriebe und Gestänge unschuldig sind, ging ich zunächst davon aus, daß ich noch nicht die richtige Konfiguration für den Decoder gefunden hatte.
Kürzlich nahmen die Probleme mit dem Rundlauf aber zu und schnell war der Motor als Übeltäter identifiziert. An eine Garantiereparatur war wegen dem Umbau nicht zu denken. Also habe ich einmal den Motor zerlegt- kaputt war er ja schon:
- Ein billig gemachter Dreipoler. Hinter dem Kollektor sitzt ein Ring aus einem Widerstandsmaterial, daß ich nicht identifizieren kann. Über diesen sind die Drähte der Wicklungen angeschlossen.
- Der Ring ist das Problem. Er kann sich lösen und ein Eigenleben entwickeln. Mit der Zeit entwickelt sich da ein Kurzschluß, oder die Drähte reißen ab.
- Die Konstruktion ist sehr hitzeempfindlich
- Es sind stinknormale Kohlebürsten verbaut, die es vor 50 Jahren schon in den alten Expressmotoren waren. Allerdings ist in den neuen Motoren ein Auswechseln nicht vorgesehen. Daß es auch anders geht zeigt beispielsweise Mabuchi mit Sintermetall- Bürsten. Deren entsprechende Motoren kosten unter 5 €.
Dieser unselige Motor wird ja inzwischen in alle möglichen Loks eingebaut. Seltsamerweise ist er immer nur mal kurzfristig für das eine, oder andere Modell verfügbar. Dazu gelten recht unterschiedliche Preise zwischen 19€ und 29€. Kürzlich war er für die BR212 für 19 € zu haben. Also habe ich kurzerhand ein paar bestellt- Wer weiß, in welchem Modell der nächste die Segel streicht.
Die Schwungmassen und die Schnecke ausgewechselt, in die 94 eingesetzt -> läuft perfekt und keine Probleme mit dem Decoder mehr. Der Originalmotor war also von Anfang an defekt gewesen.
Mein Fazit: Dieser Motor ist in einem Modell zu diesem Preis eine Unverschämtheit. Daß er in der BR81 aus der Anfangspackung werkelt, ist ok. Aber in einer Lok zu über 200€, die mit einem Glockenankermotor angekündigt war, grenzt das schon fast an Betrug.
VG
Heiko

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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#328

Beitrag von Weichenputzer »

SB-Modellbau hat schon reagiert und bietet einen Umbausatz auf den Motor an, der eigentlich ab Werk in diese Lok gehört:

http://www.sb-modellbau.com/product_inf ... 256_27_136

Grüße. Markus
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Michael K
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#329

Beitrag von Michael K »

Hallo Heiko,
Magst Du ein paar Bilder von Deinem zerlegten Motor hier einstellen?
Viele Grüße
Michael

Bild
UlrichRöcher
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#330

Beitrag von UlrichRöcher »

Hallo,
Weichenputzer hat geschrieben:SB-Modellbau hat schon reagiert und bietet einen Umbausatz auf den Motor an, der eigentlich ab Werk in diese Lok gehört:

http://www.sb-modellbau.com/product_inf ... 256_27_136
zum besseren Verständnis der Arbeitsweise von SB: I.d.R. wartet man ab, bis ein Kunde ein Modell remotorisiert haben möchte. Der Umbau dieses Kundenmodells wird standardisiert und dann als Bausatz angeboten. So stammt die Vorlage zum Umbausatz von Rocos P4.2 von mir. Ich glaube nicht, dass SB Loks gezielt kauft, um Umbausätze für diese zu erzeugen - und wenn, dann nur ausnahmsweise.

Der Umbau der 94 ist nicht ganz trivial, also nicht einfach "alter Motor aus, Neuer rein", sondern es sind Anpassungsarbeiten bis hin zu Fräsarbeiten erforderlich. Auch wenn die Ergebnisse solcher Umbauten i.d.R. gut sind - man sollte wissen, was man tut.

Viele Grüße
Ulrich
JSteam
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#331

Beitrag von JSteam »

Hallo zusammen,
Der Umbau der 94 ist nicht ganz trivial, also nicht einfach "alter Motor aus, Neuer rein", sondern es sind Anpassungsarbeiten bis hin zu Fräsarbeiten erforderlich. Auch wenn die Ergebnisse solcher Umbauten i.d.R. gut sind - man sollte wissen, was man tut.
1. alter Motor raus
2. Ritzel vom alten Motor ab
3. Ritzel auf neuen Motor drauf
4. neuen Motor einbauen und anschließen

das waren die Schritte bei der 94er. Nun befindet sich meine Lok in der Form, wie sie von Märklin angekündigt wurde...
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Ruhr-Sider
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#332

Beitrag von Ruhr-Sider »

Hallo Jürgen,

und was für einen neuen Motor hast du da nun eingebaut?
Mach doch bitte mal genauere Angaben - danke.
viele Grüße ... HGH
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#333

Beitrag von Ruhr-Sider »

noels hat geschrieben:... Hinter dem Kollektor sitzt ein Ring aus einem Widerstandsmaterial, daß ich nicht identifizieren kann. Über diesen sind die Drähte der Wicklungen angeschlossen.
- Der Ring ist das Problem. Er kann sich lösen und ein Eigenleben entwickeln. Mit der Zeit entwickelt sich da ein Kurzschluss, oder die Drähte reißen ab ...
Hallo Heiko,

das liest sich so, als wenn sich dadurch die Kommutierung verstellt und der Motor so nicht mehr rund laufen kann.
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JSteam
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#334

Beitrag von JSteam »

Hallo noch mal,

ich habe den Motor von SB-Modellbau eingebaut...
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Mattlink
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#335

Beitrag von Mattlink »

Hallo Jürgen,

ich stimme dir in einem Punkt voll zu: Die Lok hätte ab Werk - wie zunächst angekündigt - einen Glocki haben müssen. Vor allem zu dem ursprünglich geplanten Preis. Der Wechsel auf den Billigmotor war eine echte Dummheit!

Leider ist es aber so, dass der Glocki bei dem Umbau eingeklebt werden muss. Nach dem Umbau bekommt man äußerste Schwierigkeiten, wenn die Bodenplatte der Lok abgenommen werden muss, weil da ab Werk genau in dem Bereich ein doppelseitiges Klebeband ist. Somit werden Reparaturarbeiten in diesem Bereich, oder ein Umbau auf Telex Kupplungen sehr erschwert bis unmöglich...

Daher bin ich zwar vom Ergebnis solcher Umbauten überzeugt, aber unbedenklich umbauen werde ich meine beiden 94er nicht.

Grüße,

Matthias
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JSteam
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#336

Beitrag von JSteam »

Hallo noch mal,
Somit werden Reparaturarbeiten in diesem Bereich, oder ein Umbau auf Telex Kupplungen sehr erschwert bis unmöglich...
man beachte immer die Einbauanleitung, auch wenn es in diesem Fall an sich klar sein sollte: Der Kleber gehört sparsam auf die Stege zwischen dem Klebeband. Ich nutze seit 20 Jahren den Kleber, den SB damals empfohlen hat. Damit sitzt der Motor fest genug, kann aber immer wieder entfernt werden. Keine Ahnung ob es den Kleber noch gibt, meiner reicht (wenn es so weiter geht) noch bis an mein Lebensende...
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Mattlink
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#337

Beitrag von Mattlink »

Hallo Jürgen,

mir wurde zum Umbau meiner BR 39 das Produkt "Uhu Endfest" empfohlen.

Ich bin mir nicht sicher, ob sich das irgendwie wieder ablösen lässt? Welchen Kleber verwendest Du denn?

Grüße,

Matthias
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noels
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#338

Beitrag von noels »

Hallo zusammen,
hier einmal ein Bild vom Innenleben des unseligen Motors. Der besagte Ring fehlt hier bereits, weil der sich gelöst hatte. Die Drähte habe ich dann einzeln an die Kollektorlamellen gelötet. Damit lief der Motor zwar, wurde aber brülleheiß.
Das ist also ein simpler Einwegmotor, wie er in Massen um 1€ angeboten wird. Auf einer Seite findet sich eine Messingbuchse als Wellenlager. Auf der anderen Seite ist die Welle direkt im Plastikdeckel gelagert. Die Bürsten sind verschleißfreudige Kohlen.

Bild


Da die 94 bei mir nicht all zu oft eingesetzt wird, bekommt sie keinen Faulhaber. Die vielen Rangierarbeiten erledigt, neben V60 und V90, die gute, alte BR55 von Mä/Trix. Sie hat einen Glocki und das Gestänge, so wie die ganze Mechanik ist robust.

Als Kleber für Motoren tut es nach meiner Erfahrung (ca. 50 Stück, die ältesten seit 11 Jahren) simpler Sekundenkleber. Er hält ausreichend und ist schnell gelöst.
VG
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Badaboba
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#339

Beitrag von Badaboba »

noels hat geschrieben: Das ist also ein simpler Einwegmotor, wie er in Massen um 1€ angeboten wird.
Hallo Heiko,
wo kann ich den Motor für 1 € beziehen? Dann lege ich mir einen kleinen Vorrat an.
Liebe Grüße
Volker

Aktuelle Baustelle - Schaukastenanlage Steinweiler:
viewtopic.php?f=15&t=179290

Meine Betriebsstelle für unsere Puko-Modultreffen - AWANST Niederweilbach:
viewtopic.php?f=170&t=146964

SAH
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#340

Beitrag von SAH »

Guten Tag Heiko,
noels hat geschrieben:Hallo zusammen,
hier einmal ein Bild vom Innenleben des unseligen Motors. Der besagte Ring fehlt hier bereits, weil der sich gelöst hatte. Die Drähte habe ich dann einzeln an die Kollektorlamellen gelötet. Damit lief der Motor zwar, wurde aber brülleheiß.
Das ist also ein simpler Einwegmotor, wie er in Massen um 1€ angeboten wird. Auf einer Seite findet sich eine Messingbuchse als Wellenlager. Auf der anderen Seite ist die Welle direkt im Plastikdeckel gelagert. Die Bürsten sind verschleißfreudige Kohlen.

wie groß ist der Anschlußwiderstand?

mit freundliche Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Stephan-Alexander Heyn
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Maxjonimus
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#341

Beitrag von Maxjonimus »

noels hat geschrieben: Die Bürsten sind verschleißfreudige Kohlen.
Was Du als verschleißfreudige Kohlen bezeichnest sind "Kohlen" aus einer entsprechenden Metalllegierung. Sowas findet man auch in den hochgelobten Glockenankermotoren. Da sollte man sich nicht täuschen.

Trotzdem ein Trauerspiel...

PS: Für 1€ nehme ich davon auch ein paar, so 10 Stück denke ich.

Hubert
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#342

Beitrag von Hubert »

.... sowas nehme ich nicht mal geschenkt, weil ich den Schrott dann selbst wieder entsorgen muss :D

Ich werde meine "Superlok" nur noch in der Vitrine hin und her fahren und so den Verschleiß mildern.

Gruß
Hubert
Zuletzt geändert von Hubert am So 25. Aug 2013, 07:12, insgesamt 1-mal geändert.
aus dem Frankenland

noels
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#343

Beitrag von noels »

....ist mir schon klar, daß es eine Legierung ist - war es seinerzeit auch schon beim alten Permamotor von Trix.
Die Legierung ist aber weicher, als die Kollektoren- verschleißen also schnell.
Bei aktuellen Motoren, z.b. Mabuchi, oder Glockis, kenne ich nur die Sintermetallfedern mit extrem weichen Anpressdruck. Die haben eine mehrfach höhere mbf.
Kaufen kann man die übers Netz in SO- Asien. Dummerweise ist die Vielfalt so groß, daß man schon recht aufwendig suchen muß. Aber so habe ich mal bei Mabuchi einen genau passenden Ersatz für den alten Trix- Motor gefunden. 100 Stück hatte ich so mal für 50 € bekommen.
Wer das Wagnis nicht eingehen will, sollte bei Anbietern wie Neuholdt, Westfalia, Lemo- Solar.... schauen. Dort gibt es immer wieder Abverkäufe zu Preisen zwischen 0,5 - 2€. Man muß nur immer wieder schauen.
Ich denke, Märklin wird auch einige tausend Stück zu ähnlichem Kurs gekauft haben und wir bekommen sie jetzt in fast allen Modellen verpaßt.
Lemo hat manchmal auch modellbahntaugliche Glockis von Faulhaber und Maxon zu sehr günstigen Abverkaufspreisen. Dort habe ich schon Faulhaber- Motoren für 10 € bekommen.

Den Widerstand kann ich jetzt nicht mehr messen, weil es in den Urlaub geht :wink:

VG
Heiko
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Ruhr-Sider
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#344

Beitrag von Ruhr-Sider »

Hallo Heiko,

sah das in deinem Motor so ähnlich wie das hier aus? :wink:
viele Grüße ... HGH
mein Leitspruche: .... wer warten kann, hat mehr fürs Leben bzw. die MoBa.

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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#345

Beitrag von Barmer Bergbahn »

Was für ein Trauerspiel!

Wo ist nur die gute alte Zeit hin ...
Liebe Grüße
Christian



"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben." (Tolstoi)

Schwanck
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#346

Beitrag von Schwanck »

Barmer Bergbahn hat geschrieben:Was für ein Trauerspiel!

Wo ist nur die gute alte Zeit hin ...
Moin,

von 1982 bis 1998 wurde die "geistig moralische Wende geschafft" Man kann mit Fug und Recht sagen: Die gute alte Zeit ist im Saumagen!
Tschüss

K.F.

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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#347

Beitrag von Weichenputzer »

Schwanck hat geschrieben:
Barmer Bergbahn hat geschrieben:Was für ein Trauerspiel!

Wo ist nur die gute alte Zeit hin ...
Moin,

von 1982 bis 1998 wurde die "geistig moralische Wende geschafft" Man kann mit Fug und Recht sagen: Die gute alte Zeit ist im Saumagen!
Richtig, derartige HighSpeed-Obsoleszenz hätte es unter Birne nicht gegeben!

Bin gespannt, wann meine 94.5 die Grätsche macht, scheint den hier getätigten Aussagen nach ja nur eine Frage der Zeit zu sein...

Grüße, Markus

SAH
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#348

Beitrag von SAH »

Guten Tag KFS und Markus,
Weichenputzer hat geschrieben:
Schwanck hat geschrieben:
Barmer Bergbahn hat geschrieben:Was für ein Trauerspiel!
Wo ist nur die gute alte Zeit hin ...
von 1982 bis 1998 wurde die "geistig moralische Wende geschafft" Man kann mit Fug und Recht sagen: Die gute alte Zeit ist im Saumagen!
Richtig, derartige HighSpeed-Obsoleszenz hätte es unter Birne nicht gegeben!
Bin gespannt, wann meine 94.5 die Grätsche macht, scheint den hier getätigten Aussagen nach ja nur eine Frage der Zeit zu sein...
wenn man das so liest, kommt mir unweigerlich die Frage in den Sinn, ob es ggf. besser gewesen wäre, das Treibgestell der 3309 (BR 85) entsprechend abzuändern? Diese Konstruktion hätte die hier beschriebenen Probleme defitinitiv nicht gehabt.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#349

Beitrag von Blacky67 »

Hallo Forum!


Darf ich diesbezüglich auf die Postings in diesem Beitrag hinweisen, hier habe ich mit vielen Anderen schon über die großen Probleme dieser Modelle gepostet.

viewtopic.php?f=2&t=87771
_________________
Liebe Grüße, Günther

Link zur aktuellen Planung der neuen Anlage
einige kurze Videos von meiner bestehenden Anlage gibt's hier

TC 8.0 G2 Gold, Märklin CS2 4.2.9.0, Booster Märklin 60174, MS2, Remote CS2pro, C-Gleis
Computer WIN10 64Bit, Intel i7, 8GbRam, SSD

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Re: Testbericht Märklin BR 94.5-17 (37160)

#350

Beitrag von Weichenputzer »

Guten Tag Stephan-Alexander,

da wären wir wieder bei der grundsätzlichen Abwägung Betriebssicherheit vs. Filigranität und Vorbildtreue. Der ewige Spagat des Modellbahnherstellers...

Beste Grüße, Markus
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