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Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Do 11. Apr 2019, 12:38
von peki
Hallo liebe Forumsmitglieder,

derzeit bin ich am Bau meiner MoBa, siehe Link in meiner Signatur.
Da ich ein Bahnbetriebswerk abbilden möchte hätte ich eine Frage:

Wie (Farbe, Material, Schotter, etc.) würdet ihr die Gestaltung des Bodens einmal im Bereich der Gleisanlagen selber sowie rund um das Betriebswerk gestalten.

Einiges habe ich mir hier bereits in diveren Lektüren angeschaut. Aber eine richtige Lösung habe ich leider noch nicht gefunden.

Zur Info, das BW soll in Anlehnung an die frühe Epoche II enstehen. Wichtig, zu 100 Prozent vorbildgerecht werde ich es eh nicht gestalten können. Aber einige Details sollten schon vorbildnah entstehen. Da es aus dieser Zeit ja fast ausschließlich s/w Aufnahmen gibt, ist es nicht so ganz einfach für mich.

Bitte beachtet, es geht mir hier ausschließlich um die Gestaltung des Bodens, nicht um Details, Gleispläne, Bauwerke oder Abläufe im BW selber.

Ich bedanke mich schonmal vorab für Eure Tipps!

Grüße
Peter

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Do 11. Apr 2019, 23:17
von Schienenbus
Hallo Peter,
Ich würde mir die Hefte vom EK und EJ kaufen. Diese bekommt man recht oft schon für kleines Geld auf Börsen. Auch wenn man sie neu kaufen muss sind sie ihr Geld auf jeden Fall wert!

Achtungspfiff
Stephan

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 03:05
von cargopfeil
peki hat geschrieben:
Do 11. Apr 2019, 12:38
Hallo liebe Forumsmitglieder,

derzeit bin ich am Bau meiner MoBa, siehe Link in meiner Signatur.
Da ich ein Bahnbetriebswerk abbilden möchte hätte ich eine Frage:

Wie (Farbe, Material, Schotter, etc.) würdet ihr die Gestaltung des Bodens einmal im Bereich der Gleisanlagen selber sowie rund um das Betriebswerk gestalten.

Einiges habe ich mir hier bereits in diveren Lektüren angeschaut. Aber eine richtige Lösung habe ich leider noch nicht gefunden.

Zur Info, das BW soll in Anlehnung an die frühe Epoche II enstehen. Wichtig, zu 100 Prozent vorbildgerecht werde ich es eh nicht gestalten können. Aber einige Details sollten schon vorbildnah entstehen. Da es aus dieser Zeit ja fast ausschließlich s/w Aufnahmen gibt, ist es nicht so ganz einfach für mich.

Bitte beachtet, es geht mir hier ausschließlich um die Gestaltung des Bodens, nicht um Details, Gleispläne, Bauwerke oder Abläufe im BW selber.

Ich bedanke mich schonmal vorab für Eure Tipps!

Grüße
Peter
Schön das du Kritik von vornherein ausschliesst. Mit den Epochen 1 oder 2 hat das jedenfalls nichts zu tun und für den besseren Haltepunkt ist die Anlage eh überdimensioniert (und in sich dann noch einmal), da spielt die Farbe irgendeines Bodens dann auch keine Rolle mehr.

MfG

(Verschmutzter Schotter, zum Wegebau diente gern Schlacke, im Bansenbereich Kohlenstaub)

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 07:04
von Erich Müller
Manchmal ist es wohl schwer, einfach nur auf die gestellte Frage zu antworten...


Neben den Materialien, die gern "direkt von der Quelle" kamen, und die der Vorredner schon genannt hat, bedenke: man arbeitet mit Kohle, deren Staub sich weit verteilt, und Öl, das ins Erdreich tropft; der Rauch aus den Essen enthält jede Menge Ruß und damit schwarze Stäube.
Im ersten Drittel des Jahrhunderts hat man sich mit der Reinigung der Anlagen gewiss mehr Mühe gemacht als im sechsten Achtel, aber was will man gegen all diese Stäube und das heruntergetropfte Öl ausrichten?
Deshalb sieht es da tatsächlich so grau in grau aus wie auf den Schwarz-Weiß-Fotos. Matt, wo die Stäube dominieren, und glänzend an den Lokabstellplätzen, wo das Öl abtropft.

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 08:53
von Ulf325
peki hat geschrieben:
Do 11. Apr 2019, 12:38
Zur Info, das BW soll in Anlehnung an die frühe Epoche II enstehen. Wichtig, zu 100 Prozent vorbildgerecht werde ich es eh nicht gestalten können. Aber einige Details sollten schon vorbildnah entstehen. Da es aus dieser Zeit ja fast ausschließlich s/w Aufnahmen gibt, ist es nicht so ganz einfach für mich.
Magdeburg-Rothensee (Bj. 1910) hatte nur im Innenhof (vor dem Sozialgebäude) Kopfsteinpflaster
ansonsten zwischen den Gleisen war fast alles nur mit Schotter/Splitt aufgefüllt
auf unscharfen Fotos sieht das manchmal aus wie Beton, das war es aber nicht
Es gab Laufwege aus Betonfertigteilen, die waren aber ganz sicher "Neuzeitlich"

also: schwarzer Dreck in allen Schattierungen
nicht vergessen: da hat niemand Unkraut gejätet, also fast überall wo es nicht gerade tropfte oder brannte, kam auch Grünzeug durch

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 14:42
von Holger_D
Erich Müller hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 07:04
Im ersten Drittel des Jahrhunderts hat man sich mit der Reinigung der Anlagen gewiss mehr Mühe gemacht als im sechsten Achtel, aber was will man gegen all diese Stäube und das heruntergetropfte Öl ausrichten?
Hi,

Erich spricht mir aus der Seele. Genau das hätte ich dir auch geantwortet.

Ich denke, du machst keinen Fehler, wenn du dich an Farbfotos aus der frühen DB-Zeit orientierst. Dreck ist Dreck.

Liebe Grüße

Holger

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 14:56
von Analogbahner
War es nicht so, dass Gleisanlagen "früher" (tm) viel stärker mit Unkrautvernichtungsmitteln eingesprüht wurden? Ich kann mich erinnern, dass Bahnhöfe usw. viel sauberer als heute wirkten. Klar ist ein BW was anderes, aber einmal feucht durchsprühen kam doch vor, oder?

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 15:01
von Niederländer
Wir (Modelspoorgroep BR05) haben Basaltschotter für fast die ganze Fläche benutzt. Allerdings in verschiedene Körnungen.
Im Eisenbahn Magazin 6/2019 wird ein Bericht über diese Anlage erscheinen.
Bis dahin findest Du unter anderem Wochenberichte bei Facebook auf https://www.facebook.com/Modelspoorgroe ... 721249670/.

Gruss,

Ed

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 15:06
von peki
Vielen Dank schnmal für Eure konstruktiven Beteiligungen.
Ulf325 hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 08:53
also: schwarzer Dreck in allen Schattierungen
nicht vergessen: da hat niemand Unkraut gejätet, also fast überall wo es nicht gerade tropfte oder brannte, kam auch Grünzeug durch
Also Unkraut kann vorhanden sein. Darm hat man sich nicht gekümmert.
Hat man das später in der DB Zeit mit Unkrautvernichtungsmittel? Oder war das schon immer gleich?
Erich Müller hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 07:04
Neben den Materialien, die gern "direkt von der Quelle" kamen, und die der Vorredner schon genannt hat, bedenke: man arbeitet mit Kohle, deren Staub sich weit verteilt, und Öl, das ins Erdreich tropft; der Rauch aus den Essen enthält jede Menge Ruß und damit schwarze Stäube.
Im ersten Drittel des Jahrhunderts hat man sich mit der Reinigung der Anlagen gewiss mehr Mühe gemacht als im sechsten Achtel, aber was will man gegen all diese Stäube und das heruntergetropfte Öl ausrichten?
Deshalb sieht es da tatsächlich so grau in grau aus wie auf den Schwarz-Weiß-Fotos. Matt, wo die Stäube dominieren, und glänzend an den Lokabstellplätzen, wo das Öl abtropft.
Ja, das mit "direkt von der Quelle" ist klar. Sprich Kohle im Bereich der Bansen und den Anlagen zur bekohlung, Schlack am Sumpf, Sand im Bereich der Besandung etc.
Ich frage mich immer, wie schnell wohl die Gebäude durch Ruß und Dampfeinfluss verschmtzt waren nach ihrer Erbauung.
Holger_D hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 14:42
Ich denke, du machst keinen Fehler, wenn du dich an Farbfotos aus der frühen DB-Zeit orientierst. Dreck ist Dreck.
Da Hast Du natürlich recht.
Ulf325 hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 08:53
Magdeburg-Rothensee (Bj. 1910) hatte nur im Innenhof (vor dem Sozialgebäude) Kopfsteinpflaster
ansonsten zwischen den Gleisen war fast alles nur mit Schotter/Splitt aufgefüllt
auf unscharfen Fotos sieht das manchmal aus wie Beton, das war es aber nicht
Es gab Laufwege aus Betonfertigteilen, die waren aber ganz sicher "Neuzeitlich"
Ja, man sieht eingendlich so gut wie nie Zuwegungen durch Kopfsteinpflaster zwischen einzelnen Gebäuden und Anlagen. Also war quasi wirklich alles "grau in grau".

Gerade die von Dir angesprochenen Fotos, wo der Boden aussieht wie Beton. Das brachte mich zum überlegen. Auf manchen Fotos sieht es so aus als wäre der Boden aus Beton oder Lehm gestampft und es lägen nur ein paar Schottersteine rum.

Hier ist z.b. ein solches Foto:
http://www.bahnen-wuppertal.de/assets/i ... 00-516.jpg

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 15:08
von peki
Niederländer hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 15:01
Wir (Modelspoorgroep BR05) haben Basaltschotter für fast die ganze Fläche benutzt. Allerdings in verschiedene Körnungen.
Im Eisenbahn Magazin 6/2019 wird ein Bericht über diese Anlage erscheinen.
Bis dahin findest Du unter anderem Wochenberichte bei Facebook auf https://www.facebook.com/Modelspoorgroe ... 721249670/.
Danke Ed!

Werde ich mir einmal anschauen!

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 15:50
von Analogbahner
Wenn man gaaaaanz pingelig ist, hatte die Kohle bei der DR eine andere Farbe als bei der DB...

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 18:43
von Ulf325
peki hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 15:06
Also Unkraut kann vorhanden sein. Darm hat man sich nicht gekümmert.
doch, sicher waren die Anlagen aber gepflegter als nach dem 2.WK. Allerdings Unkrautvernichter kamen aber erst später auf.
Noch dazu kommt: Wir sind durch unser eigenes Erleben beeinflußt, und das kann täuschen.
Bis weit in Ep.II wurden Nebengleise in Sand- oder Kiesbettung ausgeführt.
Anno 1925 war der grobkörnige Basaltschotter, den wir heute kennen, noch ein Edel-Baustoff der nur für Hauptstrecken verwendet wurde.
Das Foto zeigt (..vermutlich) einfach Gleise in Kiesbettung.

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 19:37
von cargopfeil
Erich Müller hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 07:04
Manchmal ist es wohl schwer, einfach nur auf die gestellte Frage zu antworten...
Der Forenuntertitel ist "Vorbildgerechte Modellbahn" und davon ist diese Betriebsstelle meilenweit entfernt...

MfG

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 20:00
von peki
cargopfeil hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 19:37
Der Forenuntertitel ist "Vorbildgerechte Modellbahn" und davon ist diese Betriebsstelle meilenweit entfernt...
Nur noch einmal zum Verständnis. Ich möchte mit meiner Frage nicht wissen ob mein Betriebswerk vorbildgerecht ist oder nicht. Mich interessiert wie der Boden beschaffen war. Da gerade dies mich auf alten Fotos stutzig gemacht hat.

Einige konnten mir da bisher schon gut weiterhelfen, wie zb. Ulf:
Ulf325 hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 18:43
peki hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 15:06
Also Unkraut kann vorhanden sein. Darm hat man sich nicht gekümmert.
doch, sicher waren die Anlagen aber gepflegter als nach dem 2.WK. Allerdings Unkrautvernichter kamen aber erst später auf.
Noch dazu kommt: Wir sind durch unser eigenes Erleben beeinflußt, und das kann täuschen.
Bis weit in Ep.II wurden Nebengleise in Sand- oder Kiesbettung ausgeführt.
Anno 1925 war der grobkörnige Basaltschotter, den wir heute kennen, noch ein Edel-Baustoff der nur für Hauptstrecken verwendet wurde.
Das Foto zeigt (..vermutlich) einfach Gleise in Kiesbettung.
Das wusste ich nicht, dass Nebengleise in Sand- oder Kiesbettungen ausgeführt waren. Das deckt sich dann mit meinem Eindruck vom gestampfem lehmartigen Boden den ich auf den s/w Fotos erkannt habe.

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 12. Apr 2019, 20:34
von arnibe
Hallo allerseits,
Ulf325 hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 18:43
doch, sicher waren die Anlagen aber gepflegter als nach dem 2.WK. Allerdings Unkrautvernichter kamen aber erst später auf.
Unkrautvernichter gab es schon sehr früh! Laut Wikipedia ...
Um 1851 verwendete man Eisensulfat, ab 1896 Kupfersulfat und Schwefelsäure zur Bekämpfung von Unkräutern. Später wurden Natriumchlorat (1926) und Dinitrokresol (DNOC) verwendet.
Im Technikmuseum-Online die DRG-Richtlinien für die Beseitigung des Unkrautes auf dem Bahnkörper von 1934.

Ich denke mal, viel Kraut im Bereich der Gleise auch eines BW's gab es damals nicht, auch wenn die zur Bekämpfung verwendeten "Unkrautvernichtungszüge" sicher nicht viele Gleise im BW befahren haben. Aber das jeweilige Herbizid war sicherlich dort auch vorhanden.

Viele Grüße,
Arndt

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Sa 13. Apr 2019, 08:29
von cargopfeil
peki hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 20:00
cargopfeil hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 19:37
Der Forenuntertitel ist "Vorbildgerechte Modellbahn" und davon ist diese Betriebsstelle meilenweit entfernt...
Nur noch einmal zum Verständnis. Ich möchte mit meiner Frage nicht wissen ob mein Betriebswerk vorbildgerecht ist oder nicht. Mich interessiert wie der Boden beschaffen war. Da gerade dies mich auf alten Fotos stutzig gemacht hat.

Das habe ich verstanden, halte das aber dann in diesem Zusammenhang für bedeutungslos...
"Drehscheibe und Hochbunker sind zwar viel zu modern und zu gross aber der Boden, der srimmt!" Bin raus...

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Sa 13. Apr 2019, 13:53
von Erich Müller
Schulferien... :fool:

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Mo 15. Apr 2019, 16:13
von peki
.... das muss ich jetzt auch nicht verstehen. Meine Frage wurde verstanden,... es wird trotzdem was geschrieben,.... und dann hält man es für bedeutungslos.
Ich würde an meiner Stelle dann gleich nichts schreiben, als einen sinnfreien Beitrag zu verfassen.
Egal,... muss und will ich auch nicht verstehen.

Aber wieder back to topic!

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Di 16. Apr 2019, 19:58
von Analogbahner
Aber eigentlich gibt es doch Farbbilder von BWs - da sollten doch einige zu finden sein? Gut, sie stammen meist aus der späteren Epoche, als die Fotografen merkten, dass ihnen die Zeit davonläuft. Die BR 44er-Zeit in Rheine wurde jedoch noch gut festgehalten.

In „Eisenbahnreise mit Carl Bellingrodt„ (EK-Verlag) findet sich bereits auf Seite 18 ein Bild vom Kohlebunker Wuppertal-Vohwinkel von 1959. Der Gleisschotter ist offensichtlich schwarz von Kohle.

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Di 16. Apr 2019, 21:25
von JoWild
Hallo Peter

Bei der Wahl des Schotters/der Schotterfarbe richtet man ich nach der Landschaft, in der das BW liegen soll. Es wurde der nächstliegende harte Schotter verwendet, der in der Natur gewinnbar war, also z.B. Basalt, Granit oder Diabas. Zusammen mit dem Schmutz ergibt sich dann eine entsprechende Farbe oder meliertes Aussehen. Arbeitsflächen für die Lokbehandlung waren schon sehr früh befestigt mit Pflaster, Beton oder Holzrosten. Und es gibt eben verschmutzte Bereiche wie bei der Bekohlung, der Entschlackung oder dem Lösche ziehen sowie relativ saubere Arbeitsbereiche für Wartungsarbeiten.
Und Unkraut wurde im Dampflokzeitalter konsequenter bekämpft als heute, wegen der Brandgefahr.

Boden Bahnbetriebswerk

Verfasst: Di 16. Apr 2019, 21:37
von zugpferdchen
Also ich fand die Frage gut. Danke dafür!
Denke auch, dass mir die Antworten wahrscheinlich weiter helfen. Danke euch dafür!

Ich werde im Garten wahrscheinlich teilweise Sand und feinen Schotter mischen mit wetterfestem Fliesenkleber. Kann ich mir ganz gut vorstellen.

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 9. Aug 2019, 15:49
von Dampfliebe
Ich habe mir beim Planen meines kleinen Betriebswerkes genau die gleichen Gedanken gemacht wie Du.

Letztendlich werde ich Schotter in verschiedenen Farben und Größen sowie verschiedenfarbigen Sand verbauen. Nicht zu Vergessen natürlich extra Sand im Bereich der Besandungsanlage sowie Kohle, Kohlenstaub und etwas Öl im Bereich der Bekohlung. Im Bereich meiner Beschlackung habe ich Mattschwarz von Humbrol mit etwas Silber gemischt und zusätzlich verschiedenfarbigen Sand in die noch feuchte Farbe eingestreut. Die Räume zwischen den Gewerken werden wie o.a. mit Streusand, Split und Schotter aufgefüllt. Nicht zu Vergessen natürlich eine (mehr oder weniger) durchgehende Färbung für die Straßen und Wege im BW. Ich muß mir aber dafür vorher Gedanken machen wo diese Wege verlaufen sollen :wink:

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Fr 9. Aug 2019, 16:47
von Epsuedgro44
Hallo,

zum Unkraut möchte ich einmal anmerken,das dieses schon recht früh per Hand bekämpft wurde.
Auf den Bahnhöfen gab es ja die Bahnhofsarbeiter und in den Betriebswerken gab es ja auch Hilfsarbeiter, die das neben ihrer Hauptaufgabe machten.
Denn Bewuchs jeder Art kann im Sommer bei Trockenheit schnell zu Brandnestern führen,schließlich haben Dampfloks ja nun einmal Feuer an Bord 8)

Auf der freien Strecke war das ja Aufgabe der Rotten, neben der Gleisunterhaltung auch die Brandschutzstreifen zu unterhalten.

Wege wurden oft aus der ohnehin anfallenden Schlacke mit Sandzusatz erstellt und das sieht dann auf Fotos manchmal aus wie Beton.

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: So 11. Aug 2019, 17:05
von Vau100
Hallo,

zum Thema Brandschutz und -Bekämpfung gibts einen schönen Lehrfilm aus der guten, alten Zeit.

https://www.youtube.com/watch?v=C35RGRB2-PE


Ab Min. 14:55 gehts um den Flächenbrand am Bahndamm, mit einem ungewöhnlichen Wasserspender-Fahrzeug :-)


Gruß Wolfgang

Re: Gestaltung Bahnbetriebswerk

Verfasst: Do 15. Aug 2019, 07:14
von peki
Hallo,

ich bedanke mich schon mal recht herzlich für Eure Antworten zu meinem Thema. Dadurch konnte ich jetzt schon ein mal ein paar gute neue Denkansätze gewinnen.

Danke! Und natürlich würde ich mich über weitere Vorschläge insbesondere Fotos freuen.

Grüße