Neuheiten 2021

Diskussionen zu den veröffentlichten Neuheiten finden sich im Forum Allgemeines (da sie in der Regel spurgrößenübergreifend sind), bzw. werden dahin verschoben. Bitte schaut zunächst hier nach, bevor ihr einen neuen Thread aufmacht, ob ihr dort nicht schon eine Diskussion zur Neuheitenveröffentlichung Eures Herstellers findet. Es macht keinen Sinn mehrere Threads zum gleichen Thema in zig Unterforen zu führen.

Die Diskussionsthreads zu den bereits veröffentlichten Neuheiten 2021 der am häufigsten diskutierten Hersteller:

Mikromodell: Kirovets K700A Schlepper mit Allrad in RC 1:87

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nico224
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Mikromodell: Kirovets K700A Schlepper mit Allrad in RC 1:87

#1

Beitrag von nico224 »

Ehemaliger Titel: "Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4"

Moin Leute,

ich will mal wieder ein Modell im Bau vorstellen, einfach weil ich denke, dass dieses Modell mal wieder gut vorzeigbar und bisher gut dokumentiert ist. Es handelt sich um einen 1:87 RC LKW, der eine Sattelzugmaschine werden soll. Er bekommt irgendwas zwischen 40 und 50 LEDs und eine Buchse für einen Auflieger.

Das Modell bekommt auch einen Messingrahmen, den ich gezeichnet und bei Shapeways produzieren lassen habe. Das besondere ist, dass ich die Montage der hinteren Kotflügel wie im Original in Form von seitlichen Streben vollziehen möchte. Erkenntnis: Loctite würde reichen, das Ergebnis wäre sauberer und das Material stabiler.

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Das Getriebe hat bisher leider Probleme, ich hatte (so viel Eigenkritik muss sein) eine falsche Geometrie veranschlagt und es trotz Nacharbeit noch nicht zum Laufen bekommen. Eine neue Version wird beizeiten erstellt, allerdings habe ich noch nicht abschließend herausgefunden, woran es lag.

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Im Folgenden habe ich fast nur an der Beleuchtung gebaut.

Die Frontblitzer passen wunderbar zwischen die Streben des Kühlergrills:
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Für die Scheinwerfer wurden zunächst 0,8er Löcher für die Blinker angebohrt. Die LEDs können leicht in die Löcher eingedrückt und verklebt werden.
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Mit etwas Sekundenkleber (Loctite 635) werden die LEDs vorsichtig und möglichst symmetrisch und ordentlich ins Glas geklebt.
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Die Nebelscheinwerfer werden hinter das leere Loch geklebt. Dieses wird anschließend von außen mit UV-Kleber verklebt und gehärtet.
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Büschen Farbe zum Abdichten. Diesmal ohne zusätzlichen Kleber, damit es weniger dick aufträgt.
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Leider waren dann die Blinker am Ende unterschiedlich hell und eine LED defekt...
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...daher nochmal neu. Es wurden zusätzlich zu Scheinwerfer, Nebelscheinwerfer und Blinker jetzt im zweiten Versuch auch Fernscheinwerfer verbaut.
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Es folgten die Rückleuchten, wieder in meiner nervenaufreibenden, aber bewährten Manier: Die sortierten LEDs im Spannbock vorsichtig und mit wenig Druck einspannen, dann den Plus gemeinsam verdrahten an einem Kupferlackdraht und abschließend die einzelnen Drähte an die LEDs löten. Während das Einspannen sehr anstrengend ist weil die LEDs durch die Gegend purzeln und an jedem metallenen Ausrichtwerkzeug kleben, bietet sich hier der Einsatz eines Plastikwerkzeuges an.
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Die vorderen Kotflügel wurden mit Blinker und Arbeitsscheinwerfer ausgestattet. Die Arbeitsscheinwerfer baue ich, indem ich 0402 LEDs in die Blister von 0603 LEDs einziehe und mit UV-Licht vergieße. Neben der guten Optik eines schönen Gehäuses hat es auch den Vorteil, dass das Licht hier unidirektional verteilt wird und nicht aus jeder Richtung sichtbar ist.
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Das Armaturenbrett bekommt wieder LEDs für alle Lichtfunktionen. Orange für Nebelscheinwerfer, 3x Grün für Abblendlicht und Blinker li/re, blau für Fernlicht und rot für die Rundumleuchten. Die große 0603 in weiß soll den Schein des Displays repräsentieren. Vergessen habe ich eine zweite rote für die Zusatzfunktion der Arbeitsscheinwerfer - die muss ich wohl nachträglich irgendwie reinfriemeln. Die Widerstände sind in der Lenksäule und im Fahrersitz.
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Test der Frontblitzer, man hätte sie auch zwei Streben weiter unten montieren können... Naja, jetzt sitzen sie oben auf Hlhe des Sterns.
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Kleiner Zwischenstand mit Vergleich zum Original:
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Hier erkennt man, dass bei dieser wenig geräumigen Hütte der Platz gut genutzt werden muss. Der Tiny für Frontblitzer und RKLs von Sven Löffler findet unter dem Fahrersitz seinen Platz:
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Das Fahrerhaus hat flache, orange RKLs bekommen und an der Rückwand wieder Arbeitsscheinwerfer.
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Auf diesem Bild erkennt man noch die Sonnenblende mit den Positionslampen. Ein besseres Bild habe ich leider beim Bau nicht gemacht. Die Widerstände sind direkt hinten an die Sonnenblende geklebt und mit schwarz getarnt, der Rest der Fahrerhauswiderstände sind in das Dach geklebt.
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Nun habe ich die Kotflügel erneuert. Mir gefallen die im 3-Achs-Basismodell enthaltenen nicht. Die Form wie sie Herpa immernoch verbaut war vielleicht bis zur 2. oder 3. Actros-Generation aktuell, beim Antos haben sie im Original die gleiche Form wie die, die Herpa bei der 2-Achs-Version verbaut. Lange Rede kurzer Sinn: Man nehme zwei Sattelzugmaschinen, beraube sie ihren hinteren Kotflügeln und füge sie zu neuen Doppelkotflügeln zusammen.

Step 1: Professionell vermessenen Abstandshalter aufkleben:
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Step 2: Einspannen in den Achsabstand der 3-Achs-Fahrgestelle:
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Step 3: Verkleben und Rückleuchten transplantieren:
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Step 4: Einen dünnen Farbauftrag mit der Airbrush. Die Rückleuchten sind abgeklebt mit feinem Maskierband, nach dem Farbauftrag mit "Engine Grey" kann man das ablösen. Abschließend mit Seidenmatt über Lack und Rückleuchten.
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So weit, so gut.
Anschließend habe ich ein neues Getriebe gezeichnet und gedruckt.
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Als Tipp habe ich bekommen, ihn nicht mit Farbe, sondern mit Edding zu bemalen. Hat zwei Vorteile: Kann nirgends reinlaufen, und das Getriebe kann wegen dem vernachlässigbar dicken Farbauftrag immernoch pendeln.
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Stellprobe: Passt.
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Weiter geht's mit dem Rahmen, der wirkt ja noch recht kahl. Wir brauchen Farbe und Tanks. Ich habe mich entschieden, den Rahmen in Ochsenblut zu lackieren. Gut, Ochsenblut war nicht da, deswegen habe ich Rostschutzfarbe genommen. [grin] Der Farbstamm ist der gleiche, und dass es matt ist fällt nicht negativ auf. Einen roten Rahmen wollte ich schon immer bauen, und zu dem grau passt das wunderbar. Außerdem zeigt das die ja doch recht besondere Aufnahme der hinteren Kotflügel umso besser. Also: Ran an den Lack!
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Dem findigen Beobachter fällt auf: Es müssen noch farbliche Details gesetzt werden. Der Motor und der Batteriekasten müssen noch grau gepinselt und die Radnaben sowie die Drucklufttanks noch rot gepinselt werden. Als Detail habe ich den Drucktank, der an der letzten Rahmenstrebe am Heck sitzt, von der 2-Achs-Zugmaschine abgeschnitten und hier eingeklebt. Auch er muss noch lackiert werden in rot. Abschließend sind noch ein paar Klebeflecken in grau und rot zu tarnen, hier zeigt sich Stabilit für Stabilität.

Der Empfänger wurde mit doppelseitigem Klebeband am Servo angebracht.
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Ich konnte den Dieseltank und den Abgasreinigungsblock erst jetzt montieren, diese brauche ich für die Befüllung mit Widerständen und Schalter.
Auch warte ich momentan noch auf Reifen vom Sven Löffler Modellbau und einen Lipo, der hoffentlich einigermaßen in die Hütte passt. 18x16x8mm ist wohl kein sehr verbreitetes Format, so einer würde tip top hineinpassen...

Ihr findet weitere Infos zum Mikromodellbau im Forum (http://78514.homepagemodules.de/), in unserer Facebook-Gruppe (1:87 RC / Mikromodellbau) und auf meinem Facebook-Blog "Mikroengineering".

LG Nico
Zuletzt geändert von nico224 am Mi 28. Okt 2020, 22:24, insgesamt 2-mal geändert.
Mfg. Nico

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Bernd der Baumeister
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#2

Beitrag von Bernd der Baumeister »

Servus Nico,

mir fällt da immer nur die Kinnlade runter wenn ich sowas sehe, einfach unglaublich wie ihr die Mini LED da reinfriemelt.

:gfm: aber sowas von...


Grüße
Bernd

Meine Anlage Neustadt a.d. Sand, schaut doch mal in den 70ern vorbei (Bild klicken):

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"Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele"; Seneca
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#3

Beitrag von nico224 »

Hallo Bernd,

danke für dein Lob! Das mit den LED ist immer so eine Sache. Ich bin der Meinung, wer eine verbauen kann, kann auch 40 oder 100 verbauen, das ist dann nur noch Fleißarbeit. Ich habe den größten Respekt vor mechanischen Raffinessen mancher Mikromodellbaukollegen, von denen diese Zugmaschine aber leider keine bekommen wird. Naja, der Platz ist auch mehr als begrenzt. :D

Updates gibt es in den nächsten Tagen irgendwann, das Modell ist jetzt in einem Status, in dem viel Löterei ansteht, in dem man aber auch die wesentlichsten Fortschritte machen kann. :)

LG Nico
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#4

Beitrag von piefke53 »

Um es mal mit den Olsens zu sagen: Mächtig gewaltig! :gfm:

Ich versuche gerade, mein Kinn wieder von der Tastatur zu lösen ....
Freundliche Grüße aus Niederösterreich
Fred



Jede Bewegung, die nicht der Fortpflanzung oder Nahrungsaufnahme dient, ist unnötig und hat daher zu unterbleiben.

Deutzfahrer
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#5

Beitrag von Deutzfahrer »

Moin,

das nenne ich mal Präzisionsarbeit ! :bigeek:

Respekt

:gfm:
Gruß aus Münster

Jürgen


hier gibts: " Ein paar Wikinger und Co."

viewtopic.php?f=48&p=1837696#p1837696

und hier: " Ein paar Lokomotiven "

viewtopic.php?f=2&t=159760
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nico224
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#6

Beitrag von nico224 »

Moin Leute,

vielen Dank für euer Lob! Entschuldigt, ich hoffe euern Kiefern geht es gut - Das war definitiv kein Ziel! :D

Es geht ein bisschen weiter, wenn auch recht unspektakulär. In der letzten Zeit habe ich fast nur Strippen gezogen, Widerstände verlötet und noch die letzten LED gesetzt.

Los geht's, indem ich dokumentiere, wie ich die Arbeitsscheinwerfer baue. Kostet quasi nichts, sieht toll aus, strahlt unidirektional und nicht 360 Grad ins Nirvana. Das funktioniert für LKW, würde seinen Dienst aber auch bei Zusatzscheinwerfern an Bahnservice-Waggons, Hallen oder kleinen Flutlichtmasten machen.
Zuerst werden die LEDs selber gelötet, in meinem Fall 0402 kaltweiß.
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Danach klebe ich sie in die Blisterverpackung der nächstgrößeren Sorte (also theoretisch 0201 in 0402 Blister, 0402 in 0603 Blister oder 0603 in 0805 Blister). Da ich alle LED selber verdrahte ist das bei mir ein Abfallprodukt, das sich optimal anbietet. Die einzelnen Blister haben je ein Loch in der Rückseite für die Drähte und eine sehr gute Form.
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Danach wird wieder alles mit UV-Kleber vergossen und gehärtet, um das Glas zu simulieren und der LED richtigen Halt zu geben.
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Danach werden diese beiden Arbeitsscheinwerfer am hinteren Rahmenende montiert, leicht nach unten außen zeigend.
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Den Test nehme ich einmal vorweg und zeige ihn euch hier schon (Achtung, Widerstände sind hier schon montiert):
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Aber im Grunde muss vorher alles vorverdrahtet werden. Dazu werden zunächst alle Strippen am Rahmen verklebt.
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Für jede der jetzt 12 LEDs im Heck muss ein Widerstand verbaut werden, dazu kommen noch die 4 Seitenbegrenzungsleuchten, die seitlich ihren Platz gefunden haben. Die LEDs habe ich kompakt zusammengelötet und in den Tank verklebt. Wer sich wundert, dass ich ihn mit Stabilit Express zugekleistert habe... Nun, ich habe in all den Jahren seit 2016 nie auch nur einen Ausfall wegen eines defekten Widerstands gehabt (faktisch habe ich nur eine LED jemals gehabt, die den Geist aufgegeben hat), daher verklebe ich die Widerstände gerne schichtweise so, dass man zwar nie mehr rankommt, aber auch die einzigen Schwachstellen (=Lötstellen) sich ebenfalls nicht mehr bewegen. Gleichermaßen kann ich, sofern doch mal ein defekt ist, die Leitung vor und nach dem Klebehaufen trennen und mit einem neuen Widerstand verkleben.
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In den vorderen Abgasblock sind mittlerweile Schalter, Ladebuchse und Motorbuchse (zum einfachen Ausbau des Motors) eingezogen.
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Abschließender Test für den Hinterwagen: Die LEDs sind jetzt in den Baugruppen verdrahtet, so dass jeder Kanal alle zugehörigen LEDs zum leuchten bringt. Der erste erhabene Moment im Verdrahten!
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Es folgte ein kleiner Ausflug in die Welt der echten 1:1, sehr schön, kleine Inspirationen helfen immer ungemein. In diesem Fall lief mir zufällig der Volvo FH "Guldager Picasso" über den Weg.
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Wieder zurück ans Modell, die Post war da und hat die Silikonreifen in Härte Shore13 von Sven Löffler Modellbau gebracht (https://www.mikromodelle.de/Onlineshop/de/), die dem Fahrzeug später die nötige Traktion geben sollen. Diese weichen Reifen haben sich schon bei so ziemlich allen anderen Modellen bewährt.
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Weiter geht's, es soll ja auch ein Auflieger mitgenommen werden können. Dafür verbaue ich eine 10-polige Buchsenleiste RM 1,27, welche ich nach einem bei mir standardisierten Schema verdrahte. Damit kann ich jede Zugmaschine mit jedem Trailer fahren.
Die letzte LED (0805, Warmweiß wie halogen) findet in Form eines Arbeitsscheinwerfers Einzug an die Galerie, wo normalerweise Bremsschläuche etc. hängen. Aufgrund des geringen Platzes habe ich die Drähte, nunja, mit einem 0,4er Bohrer durch die Buchsenleiste getrieben. Entweder es gibt nen Kurzen, oder wir haben Platz gespart. Mal schauen.
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...Und weil man Drähte ja sparen möchte, findet das Plus gleich den Weg an das Plus der Buchse. :D
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Die letzten Bilder zeigen den aktuellen Stand. Ich bin momentan damit beschäftigt, die ca. 40 Drähte auf die 24 Pads des Empfängers zu sortieren. Das ist die in meinen Augen nervigste Arbeit und macht echt mal keinen Spaß, ist aber andererseits auch von einer "Endspurtstimmung" begleitet. Sofern alles angeschlossen ist, sieht man das fertige Ergebnis leuchten und blinken. :)
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Wen es interessiert, so sieht aktuell die Planung der Kanäle aus. Das Modell wird wohl auf 12 Kanälen unterwegs sein und dabei bis auf die F-Kanäle jedes Pad des Empfängers (Deltang RX47) nutzen.
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Zwischenzeitlich ist auch ein Lipo mit 200 mAh Kapazität angekommen, mal schauen, ob er hineinpasst. Wenn nicht, müsste ein bedeutend kleinerer rein, das wäre schade. Mal gucken.

So viel für heute, die nächsten Beiträge werden sicher spannender.

Bis dahin!
Nico
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#7

Beitrag von nico224 »

Guten Abend in die Runde,

Nur ein kleines informatives Update.

Die Lampe leuchtet (wie im Original als warmweisser Halogenscheinwerfer, Gott allein weiß, warum Mercedes hier noch nicht auf die Idee kam, LED zu verbauen)... :idea:
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...und wird mit der Steckerleiste am lackierten Rahmen verklebt.
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Danach wird alles verkabelt, ein Fahrer kam auch hinzu. Er hat im Bastelprozess seinen rechten Arm verloren, hat aber auch die Schmerzgrenze nicht kundegetan... :? )
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Der Akku mit 200mAh scheint tatsächlich reinzupassen, bin begeistert! Es ist natürlich eng, der Akku wurde seiner Ladeelektronik beraubt und mit dem Fingernagel an den Ecken etwas runder geformt. Auf den Bildern sieht man, wie er in der Ersatzkabine liegt. Er ist deutlich platzsparender als der L180 und macht eine top Figur!
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Er steht nicht vor die Fenster:
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Abschließend eine weitere, diesmal recht vielversprechend aussehende Stellprobe:
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So viel für heute. Die nächsten Steps sind das finale einlöten des Akkus, die Programmierung des Empfängers, Einbau von Motor und Anlenkung und ein paar finale Kosmetika... Danach sollte das Fahrzeug fertig sein, so dass es um Auflieger ergänzt werden kann.

Bis dahin!
LG Nico
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#8

Beitrag von nico224 »

Moin Leute,

kleiner Beleuchtungstest zum Abend. :)



Fahren und Lenken ist dann Thema der nächsten Bastelrunde.

LG Nico
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#9

Beitrag von Railstefan »

Hallo Nico,

dein LKW kann ja fast als "Fahrgeschäft" auf einer Kirmes eingesetzt werden, so viele Lichter hat der... :lol: :gfm:

Und der Hammer sind die Kontroll-Leuchten im Amaturenbrett - aber dein Fahrer sollte unbedingt eine Sonnenbrille tragen, sonst wird er noch geblendet... :shock:

Viel Erfolg beim beweglich machen

Gruß
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#10

Beitrag von nico224 »

Moin Stefan,

hehe, Sonnenbrille kriegt er, wenn er das nächste Mal aus der Hütte rauskommt. :twisted:
Ne im Ernst, meine Handykamera bekommt die Lichter nicht sauber eingefangen. Die LEDs sind ausreichend hell, dass man sie am Tage gut erkennt, aber im Halbdunkel oder bei Nacht kann das natürlich komisch aussehen. Das ist leider immer der Kompromiss. Da die Messen aber (logischerweise) immer tagsüber und in hellen Hallen stattfinden, ist die Auslegung auf Helligkeit etwas zielführender. :D Eine andere Technik hatte ich bei meinem DAF XF verbaut, er hat im Armaturenbrett für jede Kontrollleuchte Lichtleiter. Dies ist der wohl beste Kompromiss, diesen doch sehr steinigen Weg wollte ich jetzt nicht nochmal gehen. :x

So viele LEDs sind das nebenbei gar nicht, wenn ich richtig gezählt habe sind es 43. Mein am stärksten beleuchteter LKW hat mit Anhänger runde 150 LEDs. 8)

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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#11

Beitrag von Railstefan »

Hallo Nico,

wir suchen im Verein immer wieder Freiwillige zum Umbau von Fahrzeugen für DC-Car, aber da herrscht irgenwie immer großes Schweigen... :charles: :shock:

Gruß
Railstefan
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#12

Beitrag von nico224 »

Moin Leute,

der Antos ist fertig. Er hat final 43 LEDs, läuft auf 12 Kanälen und hat auf Anhieb passable Fahreigenschaften. Zwei kleine Fehler musste ich noch mühselig identifizieren und ausmerzen. Zum einen war der Motor auf dem Falschen Motor-Ausgang, zum anderen funktionierte die Ladebuchse durch verkehrt herum verschaltete Drähte nicht. Flüchtigkeitsfehler, die aber rund 3 Stunden Suche und Lösung bedeuteten. Da zeigt sich wieder: Langsam ist präzise und präzise ist schnell... Bin halt etwas aus der Übung...

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Meine Kamera ist mit LEDs leider gnadenlos überfordert... Ich hoffe, man darf bald wieder Messen und Treffen abhalten, dann gibt es das Modell live zu sehen.
Bis dahin alles Gute,

Nico
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#13

Beitrag von Knallfrosch »

Hallo Nico,

absolute Sahne, dein Antos; der schaut richtig gut aus ! Da kann man ja richtig was lernen.

Ein kleiner Hinweis, nur so als Tip am Rande: Die "18" am Fahrerhaus fürs Gesamtgewicht sollte noch weg, für den 3-Achser sollte da eine 25 oder bei Export-Version 26 bzw. 27 ran ;-)
Gruß Wolfgang

Stefan Krauss
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#14

Beitrag von Stefan Krauss »

Hallo, Nico,

topp, du hast meine tiefste Bewunderung. Der Truck sieht super aus! Auf den Messen bestaune ich immer wieder diese kleinen Wunder.

Eine Frage hätte ich: Ich arbeite auch gerne mit Kupferlackdraht. Das Abisolieren der Enden ist bei mir aber immer so eine Sache. Am lebenden Objekt mach ich das immer sehr ungern, weil es manchmal gar nicht so toll geht und ich dann oft so furchtbar nahe an der anderen Lötstelle bin. Wie machst du das? Nutzt du einen speziellen Draht? Oder brennst du das mit brachialer Temperatur frei?

Grüße
Stefan
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#15

Beitrag von nico224 »

Moin,

danke für euer Lob!

Wolfgang, danke für den Hinweis! Leider würde ich schon mit dem Versuch einer Änderung mehr kaputt machen als Retten. Die Kabine ist von Herpa fein lackiert und die Zahlen aufgedruckt. Das Lösen der Zahlen würde sicher den Lack angreifen, dann lebe ich lieber mit dem kleinen Logikfehler. Aber natürlich hast du recht! Ich beruhige mich etwas damit, dass er mit 450PS trotzdem ausreichend Leistung hat. :P

Stefan, genau, ich lege zum einen Wert auf sehr guten Lackdraht, den ich z.B. bei Modellbau Schönwitz kaufe, den gibt es dort auf kleinen und großen Spindeln und in allen möglichen Farben, so dass man erkennt, welche Litze welche Herkunft hat. Der Lackdraht ist stabil gegen Blankscheuern und lässt sich hervorragend abisolieren. Ich nutze dabei eine einfache Schere zum Ablängen am oder im Modell und einen Lötkolben mit 400 bis 450 Grad, wo ich mit einem Tropfen Lötzinn das Ende des rahtes soweit nötig abisoliere. Man erkennt es daran, dass es schön silbern glänzt. Wenn es grau schimmert, wird es noch nicht funktioniert haben. Der Tropfen Zinn hält für schätzungsweise 5-7 Lackdraht-deisolationen, bevor der Lackanteil im Zinn zu hoch ist und er seinerseits eher klebt und den Lackdraht nicht mehr eintauchen lässt. Der lila-farbene Draht ist besonders (oder viel mehr: zu :roll: ) abisolierfreundlich, bei der Temperatur sieht man, wie er ein zwei drei Milimeter zu viel von alleine abisoliert, da muss man dann den Draht etwas länger lassen und nach dem Abisolieren entsprechend kürzen, sonst gibt es ungewollt nen Kurzen. :bigeek:

Bei weiteren Fragen helfe ich gerne und kann nur jeden ermutigen, der Interesse an dem Hobby hat, sich nicht von Sorgen beeinflussen zu lassen. Es ist alles machbar und wer das erste Modell richtig wählt und die Ziele realistisch ansetzt, der wird schnell viel Spaß daran finden.

LG Nico
Mfg. Nico

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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#16

Beitrag von Stefan Krauss »

Hallo, Nico,

danke für die Hinweise. Ich hatte (als Jungendlicher) mal Spulen aus Relais abgewickelt und als "Kupferlackdraht" verwendet - Mann, war das eine Sauerei beim Abisolieren. Nicht, dass ich zu wenig Kupferlackdrähte hätte, aber deine extrem filigranen Arbeiten haben mich nochmal motiviert, auch mal die von Modellbau Schönwitz zu probieren. Versuch macht kluch ...

Danke!

Grüße
Stefan
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#17

Beitrag von nico224 »

Stefan, probier unbebdingt den guten Lackdraht mal aus, daran sollte es nicht scheitern. Du wirst damit so viel machen können, dass man da nicht sparen sollte. Ich kann mir vorstellen, dass Relaisspulen ggf. irgendwo verklebt sind oder in Harz getränkt, da kann ich mir nicht vorstellen, dass das Spaß macht. Ich stelle ab und an fest, dass Verunreinigungen auf dem Lackdraht (Sekundenkleb, Stabilit, Farbe...) das Abisolieren enorm erschweren.

LG Nico
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#18

Beitrag von Stefan Krauss »

Hallo, Nico,

die Isolierung von Spulendrähten, also insbesondere in Relais und noch schlimmer in Motoren, sind auf wärmefestigkeit optimiert und meist sehr schlecht abzuisolieren. Das waren Jugendsünden, mach ich natürlich schon lange nicht mehr. Aber nach meiner Erfahrung gibt es auch deutliche Unterschiede bei "normalen" Kupferlackdrähten. Und deshalb dachte ich, dass bei so einem Gefummel wie bei dir eigentlich nur gut lötbares Material verwendet werden kann. :-)

Sind das bei dir die 0,1 mm-Drähte oder die etwas dickeren 0,15 mm-Drähte?

Grüße
Stefan
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#19

Beitrag von nico224 »

Hallo Stefan,

stimmt, Spulen können sicherlich kritische Temperaturen erreichen. Da würde vermutlich das Abkratzen mit dem Skalpell besser funktionieren. Aber gutes Material ist am Ende einfach doch deutlich zielführender. :D

Ich nehme den 0,15er Lackdraht. Die bei mir oft genutzen Farben Rot (als +) und Schwarz (für Abblendlicht und die rundum-Beleuchtung mit Begrenzungsleuchten, Rücklicht etc.) habe ich auf der 100m Spule, den Rest auf den kleinen Nähspulen. Ich lobe mir die Dicke vom 0,15er, denn er lässt sich hervorragend in Ecken und Sicken eindrücken oder um Kanten biegen, ohne dass er sofort wieder ins Nirvana springt. Auch für das Verdrahten von LEDs bis runter zur 0201 klappt mit dem 0,15er gut.

Den 0,1er kenne ich bisher gar nicht, vielleicht probiere ich den bei der nächsten Bestellung auch mal aus. Sieht brauchbar aus.

LG Nico
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#20

Beitrag von Stefan Krauss »

Hallo, Nico,

nochmals besten Dank. Ich probier mal rum. Und trau mich auch mal wieder an die fliegenden LED-Verdrahtungen. Genau dieses "Herumgespringe" der Drähte nervt mich auch immer.

Grüße
Stefan
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#21

Beitrag von Railstefan »

Hallo Stefan und Nico,

kurz zu den Lackdrähten und den Abisolierproblemen: ich arbeite in der Kabelentwicklung in der Industie und habe hin und wieder auch mal mit dieser Problematik zu tun.
Es gibt Isolierlacke, deren Beschichtung auf verschiedenen Basismaterialien beruht, je nach geplantem Einsatz der Drähte speziell bzgl der Temperatur.
In Motoren wirst du meist Typen mit hoher Wärmebeständigkeit finden und die hier im Modellbau verwendeten sind eben nicht für den erhöhten Temperaturbereich vorgesehen und daher recht einfach mit einem Lötkolben und einem kleinen Lötzinntropfen auf diesem abzuisolieren.

Viel Erfolg
Railstefan
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#22

Beitrag von floete100 »

Hallo Nico,

gerade über Deinen Truck "gestolpert". Meiner Kinnlade geht's wie denen der Kollegen :redzwinker:. Ganz großes Kino! Und Du bist der erste, von dem ich höre, dass er 0603-LEDs als Groß bezeichnet. Ich fand die immer klein - vor allem, wenn ich sie bedrahte ...

Wie isolierst Du die Lackdrähte ab - mit dem Lötkolben, wie Stefan schreibt?

Gruß,
Rainer
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#23

Beitrag von nico224 »

Hallo Railstefan,

danke dir für die Erläuterungen. Das deckt sich ja mit unseren Vermutungen, sogesehen haben wir eine Bestätigung für die Theorie, dass Spulen sehr warm werden können und einer anderen Beschichtung bedürfen. :)

Hallo Rainer,

nunja, wie überall ist auch dies höchst relativ. Ich löte standardmäßig 0402 LEDs, diese nutze ich für fast alles und das klappt auch in 99% der Fälle problemlos. In Spezialfällen löte ich auch die 0201er selber, diese sind allerdings recht teuer und hier liegt mein Ausschuss auch bei 25-30% (wohlgemerkt nicht durch löten, sondern weil danach die Pads ausreißen... :roll: ). Generell bedrahte ich jede LED selber. Zum einen bin ich nicht bereit, für einen Centartikel 1,50€ auszugeben, nur weil zwei Drähte dran baumeln. Zum anderen möchte ich es mir vorbehalten, die Lackdrähte meiner Wahl anzulöten, damit ich zum einen um deren Eigenschaften weiß und zum anderen die Farben selber wählen kann. Rot ist natürlich immer +, Schwarz ist die Standardbeleuchtung mit Scheinwerfer, Rückleuchten, Begrenzungsleuchten. Gelb ist immer Blinker links, orange immer Blinker rechts, Lila aus dem Heck kommend immer das Bremslicht, grün oder blau aus dem Heck meistens der Rückfahrscheinwerfer. Aus der Front kommend sind grün und blau immer Nebelscheinwerfer oder Fernlicht. Dieses System sorgt stark für Übersicht beim Bau.
Ja, ich isoliere die Drähte bei 400-450 Grad mit dem Lötkolben ab. Dazu hatte ich weiter oben schon in Beitrag #15 mehr geschrieben.

LG Nico
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#24

Beitrag von floete100 »

nico224 hat geschrieben: Sa 10. Okt 2020, 18:00 Ja, ich isoliere die Drähte bei 400-450 Grad mit dem Lötkolben ab. Dazu hatte ich weiter oben schon in Beitrag #15 mehr geschrieben
OK, danke, Nico. Hatte wohl nicht alles gelesen.

Gruß
Rainer
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Re: Mikromodell: Mercedes-Benz Antos 6x4

#25

Beitrag von nico224 »

Sooo,

ein letzter, abschließender Beitrag zum Antos. Ansonsten gibt es ein großes Projekt, dass ich voraussichtlich demnächst offiziell vorstellen kann. :wink:

Beim spontan erlaubten Treffen in Salach konnte das Modell etwas Auslauf bekommen und die Fahreigenschaften auch mit Auflieger beweisen. Das Modell fährt rückwärts etwas stockelig, das muss ich noch beheben.

Der Auflieger wurde ehemals für den DAF XF gebaut, den ihr auf weiteren Bildern sehen werdet, passt aber besser zum Antos. Viel Spaß mit den Bildern!

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Auf diesen letzten Bildern erkennt man noch die "Evolution". Der Actros wurde etwa 2017 gebaut und war mein zweites Modell mit Licht. Was ich damals für gut befunden habe, reicht meinen Ansprüchen heute nicht mehr. Die Beleuchtung wirkt irgendwie undifferenziert, die Kotflügel hängen krumm, die Seitenbegrenzungsleuchten fehlen und im Inneren herrscht Chaos, das könnt ihr mir glauben. Momentan überlege ich, ob ich den Actros schlachten soll, denn auch auf Messen wird er kaum noch bewegt, und wenn, dann nur um die im gleichen Design weit später gebaute Raupe von A nach B zu fahren. Das kann zukünftig auch der Antos.

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LG Nico
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