Toni aus Müselbach: "Komm, Marek, wir fahren" - was wurde aus dem .-) Zyklopen?

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Toni aus Müselbach: "Komm, Marek, wir fahren" - was wurde aus dem .-) Zyklopen?

#1

Beitrag von Vorarlberg-Express » Fr 13. Jan 2017, 18:50

Servus,
Ich bin der Anton. Na, natürlich nicht aus Tirol. Ihr dürft wie meine Freunde auch Toni zu mir sagen. Ich wohn mit meinen Eltern und meinen zwei kleinen Schwestern in Müselbach. Ihr wißt nicht wo das ist? Neben Alberschwende, am Beginn des Bregenzerwaldes, zwischen den Bergen und dem Bodensee. Fast jeder, der in den Bregenzerwald wandern oder schifahren geht, fährt bei uns an der Haustür vorbei.
Ich gehe noch zur Schule und möchte später nach der Matura eine technische Ausbildung machen. Meine Freunde sagen, ich sei „Zug-verruckt“. Ja und? Jeder hat so seinen Vogel. Ich sammel dafür keine Briefmarken wie mein Freund der Otto. Ich fahre gerne Zug und habe dann immer meinen Pocketfoto dabei. Seit ich mir ein bißchen Taschengeld verdienen kann, ist so ungefähr ein Film in 2 Monaten drin. Wenn ich später mal Geld verdiene, kaufe ich mir eine Spiegelreflex. Regelmäßig lese ich die MIBA (meine Gothi hat mir letztes Jahr ein Abo zu Weihnachten geschenkt), und baue im Winter gerne an meiner Märklinbahn. Leider gibt es bei mir keine Bahn. Die nächste ist das Wälderbähnle, da sehe ich von der Straße aus ein Stück im Achtal.
Heute möchte ich euch mal mitnehmen zu einem Ausflug in die Stadt. Ihr müsst wissen, dass bei uns die Tante Sophie im Haus nebenan wohnt. Und die hatte am Freitag mittag einen Termin im Bezirkskrankenhaus in Reuthin, der nächsten größeren Stadt in unserer Gegend. Meine Eltern hatten keine Zeit, die Tante hat keinen Führerschein, also hieß es: „Toni, begleiteschd die Tant mit in d’Stadt. Machsch dei Schulsach halt abends“.
Gut. Ich habe mich gleich gefreut. Weil, so oft komm ich nicht in die Stadt, und die Tante ist großzügig, bei der Klinik gibt es eine gute Eisdiele… Also, Foto eingepackt, Abfahrt mit dem Postbus. Nein, der fährt natürlich nicht direkt in die Stadt sondern zum nächsten Bahnhof. Das ist Doren-Sulzberg, das sind bloß 4 km aber 400 Höhenmeter weniger im Achtal. Nun ja, es ist schon eine arge Kurverei, lieber fahr ich mit dem Rad.
Also, wir kommen an am Bahnhof, die Tante kauft 2 Billette in die Stadt und da kommt schon der Zug angefahren. Eigentlich mag ich Dampfloks lieber als die ÖBB-Diesel, aber die 2095 geht noch, die hat so einen interessanten Stangenantrieb. Dampfer fahren hier schon lang keine mehr. Aber erst kürzlich hab ich gelesen, dass der Verkehrsverein sich dafür einsetzt, dass im Sommer wieder Dampfzüge fahren. Na ja.

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1- Ah, der Zug ist schon da.

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2- Ein Blick zurück auf unseren Bus

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3- Unser Zug. Auf der anderen Seite stehen keine Leut am Bahnsteig

Der Personenzug setzt sich ruckelnd in Bewegung. Tante Sophie hat die Agathe aus Langenegg getroffen, die auch in die Stadt fährt und die beiden werden erst beim Aussteigen fertig sein mit ratschen. Sonst fahren nicht viele mit. Das ist toll, so kann ich das Fenster aufmachen und mal rechts, mal links rausgucken, wo‘s halt interessanter ist, ohne dass jemand schimpft.

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4- Einfahrt in den Rotachtunnel

Die Strecke ist ganz interessant, mehrere Tunnels und dann, kurz vor der großen Achbrücke kommen drei Bahnstrecken zusammen: Die elektrische Hauptstrecke von Bludenz, unsere Strecke aus Bregenz und die Zweigstrecke, auch in Schmalspur, von Schröcken. Unsere Strecke muß nach der großen dreigleisigen Brücke noch vor dem Bahnhof die Hauptstrecke kreuzen. Reuthin ist ein Sackbahnhof. Unser Zug wird langsamer auf der Brücke und hält an. Ist wohl das Signal rot? Ah ja, das Einfahrsignal der Hauptstrecke wird offen sein, da muss ein Zug kommen, vorher können wir nicht einfahren.

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5- Ja, ist offen, da kommt auch schon die leerfahrende 1670. Eine meiner Lieblingsloks.

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6- Und was ist das für ein Gebrumm? Das tut wie ein alter Lastwagen. Darf ja net wahr sein, ich wußte gar nicht, dass die ÖBB solche Möbel hat… . Ein Notschuß

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7- und nochmal einer

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8- Jetzt geht’s immer noch nicht weiter, mir solls egal sein, ist ja wie im Kino hier. Da hinten kommt nochmals was. Das muß der Eilzug aus Bludenz sein. Warum wartet der nicht auf uns?

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9- Die 1110 ist doch auch eine tolle Lok, oder?

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10- Tante Sophie guckt so langsam auf die Uhr. Und immer noch nicht geht’s weiter? Ja, da kommt nochmal was.

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11- Das ist der Schnellzug nach München mit der deutschen V 200, der durchs Allgäu fährt. Die Strecken trennen sich ja direkt nach der Brücke. Nein, habe ich heute Glück!

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12- Langsam ruckt unser Züglein an, das Signal ist wohl jetzt auf. Aber da hinten kommt nochmal was entgegen…

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13- Der tägliche Güterzug nach Schröcken kommt uns entgegen. Die 2095.06 hat als einzige noch einen grauen Rahmenbehalten.

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14- Aber jetzt haben wirs geschafft, wir langsam rollen wir unter dem Reiterstellwerk durch in Reuthin ein.

Tante Sophie drängelt schon zum Ausstieg, wir müssen ja umsteigen in den Stadtbus. Drum hab ich da keine Bilder mehr im Bahnhof gemacht.
Was soll ich sagen? Der Termin ging eine Stunde, das Erdbeereis war fein, und die Tante hat mir einen neuen Farbfilm spendiert. Dann gings wieder zurück. Leider war es schon fast dunkel, fotografieren ging nimmer.
Nach einer kurvigen Busfahrt, wo es mir fast schlecht wird (oder wars das große Eis?) kommen wir grad recht zum Vesper wieder an in Müselbach. Und während dann die anderen Tagesschau gucken setz ich mich an meine Matheaufgaben. Binomische Formeln, naja, das ist nicht so schlimm. Und dann noch den Aufsatz verbessern. Also, gute Nacht.
Wenns euch gefallen hat, könnt ich euch ja mal wieder mitnehmen. :wink:
Euer Toni aus Müselbach.
Zuletzt geändert von Vorarlberg-Express am Mo 8. Apr 2019, 18:50, insgesamt 113-mal geändert.

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Re: Toni aus Müselbach

#2

Beitrag von Vorarlberg-Express » Sa 14. Jan 2017, 11:11

Servus,
Ich bins nochmal, der Toni. Ich könnt euch nochmal was zeigen.
Meine Mama macht Brombeeren ein. Und ich sage, die besten gibt es im Achtal. Und so kam ich mal wieder in Doren – Sulzberg vorbei. Ein Zug geht doch zum Abwarten.

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Personenzug nach Bregenz. Was ist bloß mit dem Nummernschild der 2095 los?

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von der Ladestraße aus

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Und da seh ich einen Deutschen in einem Auto, bei dem glaub ich, dass der noch einen größeren Vogel haben muß als ich. Das sagt schon seine Auto-Nr.DO-OF 71. Auf was wartet der?

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ich geh mal auf die andere Seite der Aach und mach mal ein Bild vom Bahnhof.

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da hör ich ein Gepfeife – ich werde verruckt. Ein Dampfzug! jetzt steh ich natürlich schlecht, bis ich bei der Lok bin, ist der Zug über alle Berge. Ich geh auf die Achbrücke.

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da fährt er auch schon aus…
Beim Zurücklaufen erfahre ich, dass das heute eine Probefahrt ist, ob die Lok die Steigungen schafft. Das ist ja eine tolle Überraschung.
Aber, jetzt hilft alles nix mehr, Brombeeren, ich komme!
Euer Toni.

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Oh dieser Toni!

#3

Beitrag von Vorarlberg-Express » Sa 14. Jan 2017, 11:17

Hallo zusammen,
der Toni ist einfach vorausgeprescht…
Ich heiße Gerhard, bin 49 Jahre alt und komme aus Oberschwaben. Eisenbahnfreund (das ist eine familiäre Erbkrankheit) bin ich seit ich denken kann. Modellbahn war immer schon 2L=, Schwerpunkt ist die österreichische Schmalspur in H0e. Vor ca. 20 Jahren hatte ich wieder begonnen in DCC, was ich nach wie vor für eine gute Sache halte. Verdrahtungen sind nicht meine Freude…

Seit ca. 10 Jahren bin ich hier passives, d.h. lesendes Mitglied und habe bisher schon viele Anregungen erfahren und versucht umzusetzen. Aber der Bau wächst äußerst langsam, und lange gab es nichts vorzuzeigen. Es sind nach wie vor einige Baustellen, aber inzwischen nimmt die Anlage etwas Gestalt an.

Der aktuelle Bildbericht ist ein erster Versuch, Makrofotos, die möglichst das unfertige ausblenden mit einer Fantasiereise (Toni) zu verbinden. Wenn es euch gefallen hat, kann es da noch ein paar Fortsetzungen geben. Ich bin selbst nicht ganz mit der Bildqualität zufrieden.

Zunächst noch einmal das Setting. Thema ist, wie der internationale Eisenbahnverkehr im Dreieck Allgäu – Vorarlberg zwar noch nie war, wie er aber vor 20 – 25 Jahren vielleicht hätte sein können, wenn die geographischen Gegebenheiten anders gewesen wären als in Natura…

Reuthin in Vorarlberg ist ein wenig bekannter Knotenpunkt im vorarlbergischen Hinterland des Bodensees (nur zwei Täler weiter). Hier endet die während der Zeit der Deutschern Reichsbahn aus strategischen Gründen elektrifizierte eingleisige Nebenbahn von Bludenz. Welche strategischen Gründe? Nun, im wenige Kilometer entfernten bayerischen Grenzbahnhof Krumbach besteht Anschluß an die DB über Hergatz Richtung Memmingen – Augsburg. Da aber Reuthin ein Kurort ist, beginnen / enden die meisten Züge Richtung Allgäu dort. Diese kleine aber feine internationale Verbindung im Hinterland des Bodensees fungiert als Entlastungsstrecke für Züge der Relation München – Arlberg. So verkehren hier zeitweise sowohl umgeleitete internationale Güterzüge wie auch Turnussonderzüge.

Das ist aber noch nicht alles, was Reuthin eisenbahntechnisch zu bieten hat. Hier ist Ausgangspunkt zweier ÖBB – Schmalspurstrecken, die eine über Bezau bis nach Bregenz, die andere als Verlängerung in den Bregenzerwald bis zum Talschluß in Schröcken. Von den ÖBB betrieben und schon lange verdieselt, verkehren zur Freude der Touristen Dampfsonderzüge der Eurovapor, die ihren Stützpunkt in Krumbad hat.

Das macht den Bahnhof des kleinen Kurstädtchens recht interessant. Wenn etwas die Nahverkehrszüge aus Bludenz Anschluss haben zum Personenzug nach Memmingen und zur Schmalspurbahn, oder wenn die internationalen Züge von der DB an die ÖBB übergeben werden und umgekehrt.
Über lange Zeit war der Starzug der Strecke der D – Zug „Allgäu – Vorarlberg – Express“ mit seinem interessanten Laufweg Dortmund- Stuttgart – Ulm – Augsburg – Memmingen – Krumbad – Bludenz –Innsbruck.

Für Fotographen ist besonders interessanter Standpunkt die große Talbrücke über das Achtal, die von beiden Schmalspurstrecken und der Regelspur gemeinsam genützt wird und auch per Auto nutzbar ist.

Mancher wird erkennen, dass diese Szenarien inspiriert sind vom Bahnhof Lindau, von der Arlbergbahn, der Bregenzerwaldbahn und der württembergischen Allgäubahn.

Geplant war die Anlage in einem Raum im Dachspitz mit ca. 12 qm, der gleichzeitig als Arbeitszimmer genutzt wird, auf 3 Raumseiten, verkehrend vom Schattenbahnhof Krumbach über das Regal (Tiefe der Regalböden nur zwischen 11 und 25 cm!) auf die gegenüberliegende Raumseite, dort nach einer Kehre stets ansteigend dieselbe Trasse eine Regalebene höher zurück.

Während dem Bau wurde dies geändert. Es wurde eine Rundumanlage (demontierbare Brücken vor der Tür), der Schwerpunkt liegt auf der Schmalspur.

Faktisch ist es ein Oval der Regelspur mit Abstellbahnhof – vom Bahnhof Reuthin ist nur das Vorfeld angedeutet, sowie ein verschlungenes Oval der Schmalspur mit 2 verdeckten Ausweichen, einem kleinen Schattenbahnhof, einem Haltepunkt, dem Bahnhof Doren-Sulzberg und dem Industrieanschluß in Vorkloster (3-Schienengleis)

Soviel mal für heute.
Zuletzt geändert von Vorarlberg-Express am Fr 27. Jan 2017, 18:35, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Toni aus Müselbach

#4

Beitrag von pollotrain » Sa 14. Jan 2017, 15:07

Moin Gerhard :wink:

Tolle Geschichte, :gfm: :!:
Vor allem Deine Schmalspurbahn :gfm: sehr gut.
Hier mal bitte mehr Bilder, und weiter so tolle Geschichten.
Ich werde auf jeden Fall dran bleiben.
Gruß Thomas 8)

HAFENFEST GÖHRENTIN 10. bis 12.05.2019


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http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=125756
Rummelplatz
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=27&t=151781

bekennender Marzipandealer :redzwinker:

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Re: Toni aus Müselbach

#5

Beitrag von GSB » Sa 14. Jan 2017, 21:10

Hallo Gerhard,

Erstmal ein herzliches Willkommen hier! :welcome:

Finde es immer klasse wenn jemand seine Fantasie einsetzt und doch realitätsnahe Szenarien erschafft! :lol: Vieles hätte ja wirklich auch so oder so kommen können... :redzwinker:

Gruß Matthias
GSB - eine schmalspurige Privatbahn 《Bild anklicken》

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Re: Toni aus Müselbach

#6

Beitrag von Vorarlberg-Express » Sa 14. Jan 2017, 22:03

Hallo Thomas und Matthias,
vielen Dank für eure freundliche Begrüssung. Eure Szenarien finde ich auch sehr cool. Solche Überlegungen "was hätte sein können, wenn..." sind für mich das Salz in der Suppe.
Ich freue mich über einen weiteren Austausch.
Viele Grüße

Gerhard

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Re: Toni aus Müselbach

#7

Beitrag von lernkern » Mo 16. Jan 2017, 12:40

Hallo Gerhard.

Das ist eine schöne Geschichte. Naja, ich habe mich gewundert, warum der Toni wohl noch mit Farbfilmen knipst.

Ich freue mich über deine Phantasie und auf eine Fortsetzung...

Gruß

Jörg
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22. März 2019 - Ich teste grade übel an meiner Homepage rum, es kann sein, dass meine Bilder zwischendurch nicht zu sehen sind.

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Re: Toni aus Müselbach

#8

Beitrag von Jandrosch » Di 24. Jan 2017, 09:39

Hallo Gerhard,
Deine Geschichte hatte ich schon vor ein paar Tagen betrachtet - mir fehlte nur die Zeit, gleich darauf zu schreiben.
Es gibt viel zu entdecken bei Dir und den Lausbub hört man förmlich aufgeregt im Waggon hin und her flitzen.
Ein bißchen drumherum um die Bilder hat schon was - jedenfalls hast Du mir damit eine kleine Vorlage gegeben.
Grüße von Jandrosch
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Re: Toni aus Müselbach

#9

Beitrag von Vorarlberg-Express » Do 26. Jan 2017, 22:14

Hallo Jörg, hallo Jandrosch,
danke für die netten Kommentare. Gelegentlich habe ich nochmals was zu erzählen, und kann bei Interesse auch noch ein paar Bilder außerhalb der Geschichte zeigen. Da ist noch recht viel Baustelle dabei...
LG

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Re: Toni aus Müselbach

#10

Beitrag von Jandrosch » Fr 27. Jan 2017, 15:56

Hallo Gerhard,
ich hatte mal irgendwo gelesen, bei Stummi will man Bilder sehen ..... :wink:
Also nur los und wenn ich Dir schon einen Kick versetzt habe, wiederhole ich es gerne.

Danke übrigens für Deinen Tip, ich habe 1,5mm² als Einspeiseleitung bzw. Leitung die unter allen Segmenten/Modulen durchgezogen ist - das sollte durchaus reichen. Hatte die Thematik bisher aber nur analog geprüft und habe inzwischen eine andere Vermutung - mal sehen.
Die Kohleladebühne ist Eigenbau - einfach drauflos bis es passte.
Grüße von Jandrosch
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Toni aus Müselbach - auf ein weiteres!

#11

Beitrag von Vorarlberg-Express » Di 14. Feb 2017, 20:20

Hallo miteinander,
Letztens war Dorfkirbe Kirbe in Langenegg. Da geht die Tante Sophie gerne hin mit uns Jungs, mir und meinem Cousin dem Franzl. Ihr wißt ja, wieder mit dem Zug, weil sie nicht Auto fährt. Ich habe noch meinen Rucksack eingepackt (da gibt es immer feine Süßigkeiten) und den Foto auch, obwohl der Film fast voll war. Ich muß also Bilder sparen Mit dem Bus gings wieder nach Doren-Sulzberg. Immerhin haben wir mal einen neueren Bus erwischt, der innen nicht gar so nach Diesel stinkt.
Am Bahnhof Billette gekauft und dann nichts wie ab auf den Bahnsteig. Der Personenzug nach Bregenz rollte grad ein. „Ihr braucht ned gar so hetze“ sagte der Schaffner, „wir warten noch auf den Gegenzug“. Wie wär es, schlägt die Tante vor, wenn ich mal ein Bild von euch beiden mache? Das wollten wir Jungs beide nicht, und dann machte sie nur eins von mir. Jetzt seht ihr, wie fein ich da herausgeputzt bin…

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Bild 1

Und dem Schaffner war wohl langweilig, er fragte, ob er von uns alle drei fotographieren soll? OK, von mir aus. Mir gucken alle etwas lustig. Der Franzl sagt, ich hör was, do kommt glaub der Zug – und Sophie sagt – Bua, guck doch in die Kamera – und schon ist es erledigt.

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Bild 2

Der Zug kommt natürlich immer no ned, darum schau ich mich noch a bisle um. Da hinten stellt grad der Weichensteller die Weiche für den Gegenzug um.

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Bild 3

Und da vorn – mei, der Lokschuppen. Ich kenn den nur als alte, verfallene Hüttn und jetzt stehn dicke Autos mit Schweizer Nummern davor und es sieht so aus, als ob da was geht.

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Bild 4

Gern möchte ich mal zum Fenster nei luaga, aber die Tante pfeift mi glei zruck. Also, dann steigen wir halt ein. Und da kommt auch schon der Gegenzug von Bregenz.

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Bild 5
Der fahrt gleich weiter. Und jetzt sind wir dran. Ich seh schon, wie der Bahnhofsvorsteher sei rote Mützen aufgesetzt hat und mit der Kelle winkt. Und da? Da lauft doch seelenruhig noch jemand über die Gleise.

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Bild 6

Dös ist doch… der Herr Lechleitner, der Gemeindeamtmann. Von dem sagt der Papa, dass der nach dem Kaffeetrinken am Schreibtisch so lange seine Bleistift spitzt, bis er a Idee hat, wen er heut ärgern kann… I glaub, der Papa mag den ned so. Auf jeden Fall – der schlappt no drher, der Bahnhofsvorstand laßt sei Kelle nochmals sinken und wartet bis der eingstiegen ist. Aber dann geht’s wirklich los.
Und der Hiasl muß sich grad noch zu uns hinsetzn… Er war ja mit der Sophie in der Schul, die zwei kennen sich. Vorbei am Lokschuppen, ich erhasch grad noch einen Blick durchs Fenster

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Bild 7

und dann geht’s in den Tunnel.
Es wird heller und heller, wir fahren durch eine schöne Wiesenlandschaft und müssen schon bald aussteigen. Der Herr Amtmann fährt weiter nach Bregenz „zur Regierung“ wie er sagt. Wahrscheinlich ist ihm der Kaffee ausgegangen oder die Bleistifte oder beides…
Unsere Heimat ist schon schee.

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Bild 8

Aber die Holsteiner Küh die passen doch gar ned in den Bregenzerwald, sagt der Papa, und der muß es wissen, der hat ja selber welche und macht einen guaten Bergkäs.

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Bild 9

Und jetzt sind wir schon in Langenegg. Da oben, unterhalb der Burg, da müssen mir hin, das geht noch eine ½ Stunde zu Fuß. Mir hören schon die Musik…

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Bild 10
Ich bin noch am Gucken, Tante Sophie wird ungeduldig. Buaba, kommt s jetzt endlich! Und was soll ich sagen, der Film ist voll.
Also, dann Servus, bis zum nächsten Mal!

Euer Toni :)

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Re: Toni aus Müselbach

#12

Beitrag von Vorarlberg-Express » Di 14. Feb 2017, 20:26

Hallo zusammen,
Also des mit dem Lokschuppn hat mir keine Ruh gelassen. Als die Mama wieder Beeren gebraucht hat, hab ich wieder den Foto und das Radl geschnappt und bin wieder ab ins Achtal. In Doren-Sulzberg sind wieder die Autos da gestandn. Aber was machst, wenn du niemand kennst? Ich bin also mal ganz harmlos zum Bahnhof und hab mir ausm Automat ein PEZ geholt. Die mag ich gerne, und die hat der ADEG bei uns ned.

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Bild 11

Und da hör ich wie sich der Fahrdienstleiter mit zwei Männer unterhaltet, sei Fenster ist offen, also muß ich mi gar ned anstrengen. Ich erfahr, dass die Dampflok, die letztens Probegefahren ist, ganz guad is, aber dass es besser wär, wenn sie noch ein paar Wagen mehr ziehen könnt, aber dass es auf der langen Strecke manchmal mit Wasser und Kohle knapp wird. Aber die Eurovapor sei da schon dran. Ich weiß ja ned, was dös ist, aber jetzt versteh ich, warum da am Gleis wieder ein Wasserkran steht! Damit der Dampfer im Vorbeikommen Wasser fassen kann. Interessant, interessant.

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Bild 12

Gell, ihr wißt, dass man auf der Ache Wildwasser fahren kann – deshalb haben manche Personenzüge einen offenen Güterwagen dran.
Ganz zufällig schleich ich dann Richtung Lokschuppen und bestaun die Räder die draußen stehen.

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Bild 13

Räder mit Blindwellen wie bei der 2095. Die sehen nagelneu aus. Aber mit Zahnrädern? Grad wie ich versuch, durch das Fenster zu linsen, steigt jemand aus dem VW-Bus aus. „Bua, was machst du da?“ fragt er mich. Ich krieg einen roten Kopf und stotter etwas zusammen von wegen, dass ich mich für Eisenbahnen interessiere und bloß mal gucken wollte. „Magst mal in den Schuppen neischauen?“ fragt er mich. Na, und ob! Er macht das Tor auf, das gar nicht richtig verschlossen ist.

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Bild 14

Und da drinnen steht in Grundierfarbe ein weißes Etwas, das mal eine kleine Diesellok werden könnte… Ich frage ihn, ob das eine ÖBB-Lok ist, da sagt er, ja, das war früher eine. Jetzt brauchens die alte 2092 nimmer, und wir von der Eurovapor richten die wieder her, dass sie bei den schweren Dampfzügen helfen kann. Das ist ja cool!

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Bild 15

Ich werde immer mutiger und frage, ob sie öfters da sind und an der Lok arbeiten. Ja, jeden Samstag, sagt er, kannst ja mal wieder vorbeischauen und uns helfen! Das mache ich doch gerne! Froh verabschiede ich mich und radl langsam die Straßen hoch, da fällt mir siedend heiß ein: Die Beeren hab ich fast vergessen!
Servus
Euer Toni

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Wo der Toni aus Müselbach wohnt...

#13

Beitrag von Vorarlberg-Express » Di 14. Feb 2017, 20:46

Hallo zusammen,
ich dachte mir, ich schiebe heute mal gleich etwas Infos hinterher. Generell ist das mit dem Fotografieren so eine Sache. Man sieht oft erst auf den Bildern, was alles nicht perfekt ist. Von daher ist es für mich eine gute Übung, anhand der Bilder weiterzubauen, damit die Illusion auf künftigen Bildern besser wird.
Im Bahnhof war das aktuell z. B. die Hintergrundkulisse von MZZ. Eingescannt, gespiegelt, aneinander gesetzt ausgedruckt, z. T. stufenweise. Oder das Umfeld des Lokschuppens mit Details, die erst probeweise herumliegen. Anderes fehlt immer noch, z.B. das komplette Thema Begrünung, Begrasung, Büsche und Bäume.

Bild
Bild 16 Übersicht über den Bahnhof

Gleismaterial ist überwiegend Roco, teilweise Tillig, Weichen sind schlanke von Peco. Hatte bei früheren Anlagen Weichen von Roco, Bemo und von Liliput, die aber beide nicht so zuverlässig waren. Tillig ist für mich zu wenig Plug- and Play, da hätte es einen Antrieb gebraucht. Steinschotter ist selber gemischt, aus verschiedenen Basaltfarben und Körnungen von Tams.
Vor 5 Jahren sah der Bahnhofsbereich noch so aus:

Bild
Bild 17

Das Bahnhofsgebäude habe ich nach Plänen und Skizzen aus verschiedenen Büchern als Kartonmodell mit fotorealistischen Texturen selbst gebaut, und davor gab es einen Dummy, um zu klären, ob die Abmessungen passen.
Letzte Veränderung am Gebäude war dann letztes Jahr der Einbau einer Innenbeleuchtung, worunter das Fenster des Fahrdienstleiters etwas gelitten hat.

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Bild 18

Der Bach ist – wie im echten Bahnhof Doren-Sulzberg- der Bregenzer Ache nachempfunden, da dieser im Hintergrund verschwinden sollte, der Versuch einer Tarnung mit einer Staustufe und einer Brücke. Das Wasser ist – ganz günstige Methode – aus Holz, mit Acrylfarben gemalt, darüber mehrere Schichten Window - Colours und darüber Klarlack. Es ging nicht, das Bachbett räumlich darzustellen, da sich dieser ganze Bereich mittels Klavierbändern nach vorne klappen läßt, um an die darunterliegende Ausweiche der Schmalspur und – nochmals eine Etage tiefer – an den Schattenbahnhof der Normalspur zu kommen. Übrigens – bei der Landschaftsgestaltung bin ich etwas konservativ. Wie bei früheren Anlagen Holzspanten, dann Zeitungspapier mit Kleister, darüber eingefärbter Gips. Und dann die Feingestaltung, die aber noch nicht weit ist. Beim klappbaren Teil vor Doren-Sulzberg habe ich etwas anderes ausprobiert – leicht sollte es ja sein: Tiefzieh- Innenverpackung von Keksen usw – natürlich ausgespült, nicht dass sich das bei den Ameisen rumspricht… und darüber Zeitungspapier, und dann kommt wieder Gips zur Feingestaltung.
Gerne zeige ich euch einmal die ganze Schmalspurstrecke.
Beginnen wir in „Langenegg“.

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Bild 19

Der Anlagenteil „Langenegg“ war das erste Anlagensegment vor ca. 14 Jahren. Es stand damals fest das Niveau des Schattenbahnhofes und die Höhe der beiden Regalebenen. Ich hätte gerne eine Streckenführung gebaut, die hinter dem Schreibtisch ansteigt, in eine Wendel mündet und denselben Weg eine Etage höher wieder zurückfindet. Aus diesem Grund war die vom Schattenbahnhof kommende Normalspurstrecke ansteigend begonnen. Im Lauf der Bauzeit merkte ich jedoch, dass ich in dem verbleibenden Platz hinter dem Schreibtisch keine Gleiswendel mit vernünftigem Radius hinbrachte und mußte daher umplanen.
Die Wartehalle Langenegg hatte ich von einem früheren Anlagenmodul „gerettet“ und integriert. Dieser Teil liegt eine Regalebene tiefer als Doren-Sulzberg – das Modul hat eine Breite von nur ca. 18 cm, für Schmal – und elektrifizierte Normalspur.

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Bild 20

Der Schuppen ist ein fotorealistisches Kartonmodell, das ich mal aus dem Internet gefischt hatte, gestaltet mit Heki – Dekovlies. Hintergrundkulisse sind hier eigene Fotos, passend bearbeitet.
Dahinter endet der gestaltete Bereich und gleichzeitig die Giebelwand des Raumes, es geht nun hinter dem Schreibtisch mit beiden Strecken parallel bergauf, gleichzeitig fällt von der oberen Ebene kommend das Dreischienengleis ,mit Schmalspurausfädelung , auf dieselbe Ebene bis zum Bahnhofsvorfeld von Reuthin. Da waren wir ja schon mal von der anderen Seite (in der ersten Geschichte)

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Bild 21

Anschließend an „Langengg“ in Gegenrichtung kommt ein Modul mit einer Bachüberquerung und dem Vorfeld eines Schmalspur – Betriebsbahnhofes, der direkt unter Doren-Sulzberg liegt – während die Normalspur hinter einer Straßenbrücke dann im Tunnel (Schattenbahnhof) verschwindet.

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Bild 22

Wir bewegen uns gerade in der unteren Ebene… Übrigens- der Bach wurde damals mit Waterdrops gestaltet, diese Methode würde ich heute nicht mehr verwenden, immer wieder tropft es minimal von der Anlagenkante, obwohl schon längst ausgehärtet.
Die Schmalspur steigt an, die Normalspur fällt ab bis auf das Niveau des Abstellbahnhofes und erreicht diesen. Dort gibt es ein ansteigendes Durchfahrtsgleis, das dann mit der Schmalspur wieder aus dem Tunnel kommt – Geduld, da sind wir bald...

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Hoppla was liegt denn da oben auf dem Bahnübergang und zerstört mir die ganze Illusion? Den zeige ich euch noch kurz:

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Eine meiner ersten Selbstbauten als Jugendlicher. Mein erster Schmalspur- Wagenpark waren Bemo – Württemberger, die ich dann mit so ergänzt hatte. Auf der väterlichen Anlage waren nach Erscheinen der 4-achsigen Roco Umbauwagen dieselben von Trix z-gestellt worden. Mit dem Fahrwerk von Roco – N – Flachwagen und Bemo Radialtüren an den Einstiegen wurden daraus 2 H0e – Vierachser. Paßt heute thematisch nicht mehr, läuft schlecht, entspricht auch meinen Ansprüchen nicht mehr – gehört trotzdem zu meiner Modellbaubiographie.
Kehren wir zur Schmalspurstrecke zurück: Im Betriebsbahnhof macht die Strecke leicht ansteigend einen 90 – Grad Schwenk und erreicht – direkt unter der Bregenzer Ache- eine Ausweichstelle. Diese – mit Fleischmann N – Gleisen ist ebenfalls ein Relikt aus einem früheren Anlagenprojekt, das ich nach Umzug abbrechen musste, weil es nicht mehr in die neuen Räume paßte. Sowas macht man gar nicht gerne…
Nach der Ausweiche fällt die Schmalspur wieder ab und erreicht dasselbe Niveau mit der Strecke aus Doren-Sulzberg und der Normalspur, und nun befinden wir uns auf dem vordersten Gleis vor der Zimmertüre. Die Tunnelbereiche sind alle abnehmbar. Man wird ja nicht jünger…

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So, nun wären wir an am Ende des Raumes, parallel zum Regal mit Langenegg usw. und haben ein Problem: Die Zimmertüre.

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Diese wird überbrückt durch eine herausnehmbare 3- gleisige Schienen- Straßenbrücke, die bis auf das Einschottern noch nicht sehr weit gediehen ist, es fehlt noch die Oberleitung, die Straßengestaltung, die Absturzsicherungen, die Brückenköpfe, u.a. Da ich keine Bogenbrücken in diesen Dimensionen (120cm Spannweite) gefunden hatte ist der Oberbau eine Ausleihe von einem anderen Maßstab, nämlich von LGB. Ich finde, es geht, da die Bücke nicht genietet ist – eine kleine Anleihe bei der Trisanna-Brücke…

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Bild 28

Dass mir bei Bahnbetrieb niemand schwungvoll die Türe aufreißt – gibt es bei Betrieb außen an der Tür ein Verkehrsschild:

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Die anschließende Kastenbrücke von Noch (aus 3 Bausätzen) ist entgegen ursprünglichen Planungen fest verbaut.

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Bild 30 (bei demontierter Bogenbrücke)

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Bild 31

Die anschließende 90 – Grad-Kurve vor der Dachschräge sollte möglichst weggetarnt werden, mit dem Reiterstellewerk, es kommt auch noch eine Straßenbrücke. Die beiden Abstellgleise, die die Bahnhofseinfahrt simulieren, sind nur Deko…
Nach dem Stellwerk endet der gestaltete Bereich, (wir befinden uns hinter dem Schreibtisch ) der Bahnhof Reuthin hat nur eine Weiche, es zweigt ein ansteigender Strang Richtung Industrieanschluss ab, in den sich die Schmalspur einfädelt zum Dreischienengleis.

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Bild 32

Dieses erreicht dann nach einer 90- Grad – Wende am Industriegebiet „Vorkloster“ wieder den gestalteten Bereich.

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Bild 33

Die Strecke führt unter der Autobahn hindurch, wo auch angenommen das Einfahrtssignal von Bregenz steht.
Hier entsteht, angelehnt an tatsächliche Gegebenheiten der Bregenzerwaldbahn in Vorkloster ein Industriegebiet mit elektrifiziertem Gleisanschluss. Das stelle ich mal extra vor.

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Bild 34

Die Dreischienenweiche habe ich aus einer Roco-Line-Weiche mit Bettung selber fabriziert. Nun liegt die Zufahrt zum Gleisanschluß für den Betrachter gut, betrieblich aber schlecht, es brauchte ein Ausziehgleis. Daher wurde das Dreischienengleis unsichtbar in die anschließende Lawinengalerie verlängert.

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Bild 35 – nun sind wir oben!

Diese birgt ein kleines Geheimnis:

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Bild 36

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So läßt sich auch mal eine Rangiereinheit oder eine Schmalspurgarnitur unsichtbar abstellen.
Nun sind wir im Regal genau über dem Brückensegment, das sich an Langenegg anschloss. Weil hier dahinter auch noch ein Heizkörper hängt, ist die Tiefe des Regalbodens an dieser Stelle nochmals eingeschränkt auf ca. 10 cm. Im Falle der Fälle ließe sich die Galerie komplett herausnehmen.
Übrigens, das habt ihr sicher schon gesehen- ich verwende Spörle – Gußformen u.a. für das Mauerwerk. Herausforderung ist immer die farbliche Gestaltung (mit Acrylfarben) und das Zusammenfügen von mehreren gleichen Teilen, dass die Übergänge nicht so auffallen. Als Material hierfür nehme ich Stewaform Gußmasse vom OBI. Das läßt sich viel besser bearbeiten als Gips, füllt die Form ohne Hilfen gut aus, härtet gleichschnell aus, und ist nach dem Aushärten stabiler, und läßt sich problemlos feilen und sogar sägen, ohne dass es bricht.
Die Galerie verlassen wir und sind wieder in Doren-Sulzberg.

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Bild 38 – Blick zurück: Wir kennen nun das Geheimnis der Galerie…

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Bild 39

Die Strecke fällt ständig ab und verläuft – nicht herausklappbar kurz vor der Dachschräge, wo ich noch nicht genau weiß, wie ich diese wegtarnen kann. Im Endausbau soll der ganze klappbare Teil landschaftlich gestaltet sein, unter der Kapelle, die abnehmbar bleiben wird, kommt ein Griff zum Vorschein, an dem sich dieser Teil hochziehen und dann aufstützen läßt.

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Bild 40

Nach einem 90 – Grad-Tunnel kommen wir wieder auf dem Niveau der anderen beiden Strecken heraus, nunmehr aber auf dem hinteren Streckengleis. Parallel zu den anderen Strecken geht es am Reiterstellwerk (auch ein Selbstbau vor über 30 Jahren) vorbei und leicht bergab, und wir erreichen wieder Langenegg, wo wir vorher gestartet sind.

So, jetzt habt ihr mal einen kleinen Eindruck von meiner kleinen Welt gewohnen... :)

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Re: Toni aus Müselbach

#14

Beitrag von Jandrosch » Mi 15. Feb 2017, 11:40

Danke Gerhard für die kurzweilige Geschichte und den Blick "hinter" die Kulissen.
Ja, die brutale Offenheit der Photographie zeigt alle noch so kleine unschöne Details, gnadenlos :?

Trotzdem macht es Spaß, auch mal abseits der Erzählungen reinzuschauen.
Grüße von Jandrosch
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Nur ein Bild...

#15

Beitrag von Vorarlberg-Express » So 19. Feb 2017, 21:08

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Ich wünsche Euch eine gute Woche...

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Re: Toni aus Müselbach

#16

Beitrag von GSB » Mi 1. Mär 2017, 21:33

Hallo Gerhard,

Hab mir jetzt mal den Überblick über Deine Anlage verschaffen können... :)

Besonders interessant finde ich Deinen Eigenbau -Waggon :o - erinnert mich ein bissle an den Harzbahn -Wagen mit Packabteil von Tillig. :mrgreen:

Gruß Matthias
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Re: Toni aus Müselbach - Bahnmeisters Liebling

#17

Beitrag von Vorarlberg-Express » So 2. Apr 2017, 19:57

Am Samstag durfte ich mal mit meiner Tante in die Beeren gehen – ins Achtal. Der Onkel war mit dem Moosbrugger Otto „im Holz“. Vorsichtshalber nehme ich wieder den Foto mit. Nun, da fahren wir net mitm Bus ins Tal nunter, sagt die Tante, höchstens hoch, wenn wir fleißig waren und die Beeren mehr sind als wir tragen können. Die besten gibt’s eh hinter der Habnitkapelle. Das war toll, denn die ist direkt an der Wälderbahn. Also, wie wir die Straße runter laufen, überholt uns der Moosbrugger mit seinem geschlagenen Holz.

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Bild 1
Sein Lanz Bulldogg ist sein ganzer Stolz, und immer frisch poliert. Er bringt also sein Langholz zum Verladeplatz, wo heute sogar schon zwei Güterwagen parat stehen.

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Bild 2
Das kommt ganz selten vor, dass da was verladen wird, und deshalb muß auch der Bahnhofsagent immer in seine Anleitung schauen, bevor er irgendeinen Knopf druckt. Früher mußte er da rauf klettern… Nun denn. Der Onkel mit der Warnkleidung turnt solange auf dem Güterwagen rum und gibt acht, dass die Stämme richtig zum liegen kommen. Aber wir gehen weiter. Der alte Kesselwagen ist mir noch ein Bild wert.

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Bild 3
Da brummelt es anders als sonst – und der alte Schienenbus tuckert daher. Mit einem Niederbordwagen, schon beladen mit Strauchschnitt. Wo der den wohl hinbringt? Das ist was ganz seltenes, den auf der Strecke zu sehen. Zwei Bilder schaff ich, bis er hinter der Kapelle verschwunden ist.

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Bild 4

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Kennt ihr den Wismarer? Mir fällt ein, dass da mal in einem meiner MIBA – Hefte was dazu gestanden hat.

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Bild 6

Jetzt mach amal a bißle hurtiger mahnt die Tante, wir wollen nachher wieder hoimkommen (zur Sportschau) Ich auch. Also, wir brocken, bis unsere Körbe und die Tüten voll sind. Und wie wir schwer beladen am Bahnhof auf den Bus warten, fährt grade der Moosbrugger mit seinem Bulldogg vorbei.

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Bild 7
Der fährt auch zur Sportschau, denke ich. Schönen Sonntag Euch! Euer Toni

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Re: Toni aus Müselbach - Bahnmeisters Liebling

#18

Beitrag von GSB » Do 6. Apr 2017, 19:53

Hallo Toni,

Bin jetzt erst dazu gekommen die Geschichte vom Wismarer Triebwagen zu lesen, den der Krieg in den Bregenzerwald verschlagen hat - schön geschrieben, habe kräftig :lol:

Gruß Matthias
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Re: Toni aus Müselbach - Bahnmeisters Liebling

#19

Beitrag von Vorarlberg-Express » Sa 8. Apr 2017, 10:42

Hallo Matthias
Der Direktor der GSB ist doch selbst ein Meister der Fantasiereisen, möglicherweise hat die miba bei ihm und anderen hier etwas abgeguckt... :fool:

Viele Grüße

Toni :D


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Re: Toni aus Müselbach - Bahnmeisters Liebling

#20

Beitrag von pollotrain » Sa 8. Apr 2017, 15:53

Moin Gerhard :wink:

So, wird Zeit auch mal wieder meine Spuren hier zu hinterlassen.
Soll aber nicht heißen, das ich am Geschehen vorbei lebe :shock: ,
nein, ich bin schon immer auf dem neusten Stand. Deine Geschichten und Bilder
:gfm: sehr gut :!: Über Dein Weiterbau freue ich mich schon jetzt,
und wünsche noch ein schönes Restwochenende.
Gruß Thomas 8)

HAFENFEST GÖHRENTIN 10. bis 12.05.2019


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Re: Toni aus Müselbach - Bahnmeisters Liebling

#21

Beitrag von Vorarlberg-Express » Di 11. Apr 2017, 20:43

Hallo Thomas,
danke für dein Vorbeischauen. Da sind noch ganz viele Provisorien zu sehen.. .
Weiterbau war vor allem die Hintergrundkulisse und Anlaß für die Ladeszene war das Kibri- Langholzespann, das zum Geburtstag daher gefahren ist und präsentiert werden wollte.
Immer noch drück ich mich etwas um einen Grasmaster herum, auch die Bäume sind nicht wirklich hübsch, aber ich finde es besser als vorher ohne.
Die Hintergrundkulisse ist bei den Fotos perspektivisch nicht optimal. Das liegt daran, dass da eine relativ steile Dachschräge ist, die eine Bahn breit mit Rauhfaser tapeziert und dann mit MZZ- Wald bzw. Fotos beklebt wurde. Von vorne sieht man das nicht so, aber da ist noch viel Baustelle...
Dir eine gute Woche.

PS: Gibts bei der GKB was Neues?

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Toni aus Müselbach - Aussergewöhnliche Sendung

#22

Beitrag von Vorarlberg-Express » Mi 12. Apr 2017, 08:20

Letztens waren wir Schwammerl sammeln. Ich mag gerne Semmelknödel mit Schwammerltunke, da sagte Mutter, gehst mit der Tantn an den Rickenbach, da hats viele. Gute Mutter, wenn die wüßte…
Der Rickenbach hat einen Tobel Richtung Rheintal, oberhalb von Schwarzach und Wolfurt fließt er dann in die Bregenzerache. Er ist also schon ein bissle weiter zum Autofahren. Aber – da gibt es Eierschwammerl (manche Leute sagen auch „Pfifferlinge“ dazu ) – und noch wichtiger: Nicht weit weg verläuft die elektrische ÖBB –Strecke. Also, die Mutter wußte nicht, was sie mir da für eine Freude gemacht hat. Wir also los und ich den Foto eingepackt, zum Glück waren da noch ein paar Bilder frei auf dem Film.
Sobald ich einen Zug hörte, bin ich aufgefahren, da kommen ja ständig welche vorbei. Die Tante hats irgendwann genervt. Und sie hat ziemlich bald gesagt: Bub, so geht das ned. Wenn du immer wegspringst, werden wir nie fertig. Wir machen es so: Wenn du mir jetzt hilfst, die Pilze zu sammeln, bis die Körbe voll sind, dann darfst auch ½ Stunde an den Bahndamm und Fotos machen und ich warte solange. Das war doch ein guter Deal. Ich glaub, so schnell waren wir noch nie…
Und dann ab an den Bahndamm. Und da– tote Hose. Nur ein Fahrleitungstriebwagen, dann nix mehr…

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Die halbe Stund war fast vorbei, da höre ich ein Brummen aus dem Tunnel kommen.

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Eine 1020 – ein Krokodil! Schnell den Foto gezückt. Ganz langsam schleicht das Züglein bergauf, das ist gut für mich, da kann ich gleich ein paar Bilder machen.

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In der Mitte ein Tieflader mit einer großen Kiste, mit einer außergewöhnlichen Sendung. Fast streift er an der Fahrleitung. Komisch, dass die Kiste nicht verzurrrt ist und dass da gar nichts draufsteht. Zu gerne wüsst ich, was der transportiert hat…
Servus

Euer Toni

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Toni aus Müselbach - Aussergewöhnliche Sendung - update

#23

Beitrag von Vorarlberg-Express » Mi 12. Apr 2017, 15:00

Heut am Bahnhof Doren– seh ich doch die Kistn von gestern wieder. Mich laust der Affe. Da steht ein Güterzug mit lauter Wagen, die noch nie gesehn hab. Fast so wie gestern. Schnell ein Bild gemacht.

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Aber was ist das? Mein Film ist voll! Grad noch hat der Bahnhofsvorsteher mit dem Lokführer irgendwas bequatscht, wo ich nur ein paar Fetzen mitbekommen habe: "Hilfszugeinsatz", irgendetwas mit Schwierigkeiten beim Abladen, und von wegen die ganze Woche den Platz versperren – also glaub ich, dass es da morgen auch noch was zum sehen gibt.
Soviel habe ich noch mitbekommen, dass er nicht so begeistert war von irgendeiner "temporären Kunstinstallation" und irgendeinem Schweizer Professor, der das ganze gemacht hätte. Doch wenigstens sei die Kiste den Frachtpapieren nach nicht so schwer wie sie aussähe.

Auf jeden Fall komme ich morgen nochmals zum Gucken. Jetzt sind ja Ferien...
Bis dahin Servus

Euer Toni :)

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Re: Toni aus Müselbach - Aussergewöhnliche Sendung - update

#24

Beitrag von GSB » Mi 12. Apr 2017, 18:01

Hallo Toni,

bin genauso gespannt wie Du was sich da in der Kiste verbirgt! :o :lol:

Der Fahrleitungstriebwagen ist echt klasse! :mrgreen: Aber auch die E 94 in der ansprechenden ÖBB-Lackierung weiß zu gefallen... :D

Gruß Matthias
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Re: Toni aus Müselbach - Aussergewöhnliche Sendung - update

#25

Beitrag von Vorarlberg-Express » Mi 12. Apr 2017, 19:11

Hallo Matthias,
Ich bin auch gespannt :D!
Jedenfalls sind das Bilder von meinem ersten Anlagenabschnitt. Der Bach läuft schon aus - water drops würde ich heute nicht mehr empfehlen...
Der Fahrleitungstriebwagen ist Kleinbahn, die 1020 eine schöne (und gut laufende) Roco.

Viele Grüße

Gerhard
Zuletzt geändert von Vorarlberg-Express am Mi 12. Apr 2017, 19:18, insgesamt 1-mal geändert.

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