Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

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Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#1

Beitrag von Feldbahn-Freak » Di 23. Apr 2013, 07:08

Für alle Freunde der ganz schmalen Spuren:

wie ich nach dem Bau meiner "EMMA2" schon angedeutet hatte, gibt die Max Orenstein No. 173 meiner Meinung nach ein wirklich gutes Vorbild für eine Umsetzung in`s Modell ab:

Bild

Ob es möglich ist ein solch kleines Fahrzeug zu guten Fahreigenschaften zu verhelfen, kann ich noch nicht sagen. Deshalb fange ich einfach mal mit dem Bau eines Standmodelles an, das als verrostetes Austattungsteil seinen Dienst verrichten soll. Gesicherte Maße vom Vorbild habe ich leider noch nicht, weil Das Original vorraussichtlich bis zum Herbst 2013 nicht zur Verfügung stehen wird.

Dieses Modell passt in diesem Maßstab nicht in die empfohlenen Vorgaben beim Design für FUD bei Shapeways. Einige Teile bewegen sich bei 0,2 mm, dennoch bin ich optimistisch ein Ergebnis zeigen zu können. Wandstärken, die in diesen Bereich kommen werden sich dann krümmen, was aber bei einer stark verrotteten Ausstattungsstück sogar vorbildgerecht sein kann, kurze Leitungen oder andere Anbauteile in dieser Größe sind aber kein Problem:


Leider haben die Bauberichte beim Rapid-Prototyping nichts mehr mit Schrauben, Feilen, Sägen, Fräsen, Drehen zu tun, ich verspreche aber, dass das beim Bau der hoffentlich fahrtüchtigen Variante der 173 dann anders wird.

Grüße aus Thüringen
Joachim
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Zurück in der Realität

#2

Beitrag von Feldbahn-Freak » Fr 26. Apr 2013, 13:02

Liebe Feldbahner,

wir sind weg vom CAD endlich zurück in der Realität. Das gedruckte Modell habe ich, so wie es unbehandelt aussieht, nicht abgebildet. Die "nackten" Rohlinge sind nicht gerade ein Augenschmaus, besser sieht es da schon nach der Grundierung aus:

Bild

Bild

Die vorbildgerechten verbogenen Flächen entstehen erwartungsgemäß, weil die Grenzwerte für den korrekten Druck von Flächen oder anderen Strukturen unterschritten wurden. Das läßt sich also, falls gewünscht, leicht abstellen.

Über die weitere Farbbehandlung bin ich mir noch nicht eins, erste Versuche mit dem 2-Komponenten-System aus eisenhaltiger Grundierung und Oxydationsmittel erzeugen zwar echten Rost, aber in diesem Maßstab gehen mir wahrscheinlich einige Konturen verloren.

Ich melde mich gern wieder, wenn die Farbbehandlung abgeschlossen sein wird, hoffentlich hält das Vorgezeigte den kritischen Blicken der erfahrenen "Alterungsprofis" dann auch stand.

Grüße aus Thüringen
Joachim
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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#3

Beitrag von Stefan7 » Fr 26. Apr 2013, 13:20

Hi Joachim,

ich finde das grundierte Stück schon weltklasse.
Da staune ich und wundere mich, was heute alles möglich ist.
Muß ich doch mal blöde fragen...............
Das Modell kommt am Stück so aus dem Drucker ?
Natürlich ohne Farbe, aber echt im Ganzen.

Wow, das eröffnet ja ungeahnte Möglichkeiten.
Entschuldige mein Unwissen, aber ich bin eine andere Generation, obwohl du dein Alter ja verbirgst :wink:

Also ich freue mich auf das Ergebniss sehr

Viele Grüße

Stefan7
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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#4

Beitrag von Feldbahn-Freak » Fr 26. Apr 2013, 13:46

Stefan7 hat geschrieben:Hi Joachim,

ich finde das grundierte Stück schon weltklasse.
Da staune ich und wundere mich, was heute alles möglich ist.
Muß ich doch mal blöde fragen...............
Das Modell kommt am Stück so aus dem Drucker ?
Natürlich ohne Farbe, aber echt im Ganzen.
Ja natürlich ist diese neue Technologie noch nicht allen bekannt, deshalb ist es auch keine "blöde Frage". Das am Computer entworfene Modell wird dem 3D-Drucker in einem bestimmten Format übergeben. Nach einen mehrere Stunden langen Druckverfahren werden Schicht für Schicht aufgetragen und es entsteht dieses, wie ich meine sehr detailierte und filigrane Modell. Das wird dann gereinigt, sandgestrahlt und lackiert - fertig ist das hier gezeigte Schmuckstück.

Gruß Joachim

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30 Jahre später

#5

Beitrag von Feldbahn-Freak » Mo 29. Apr 2013, 12:08

Alle Alterungsprofis mögen nachsichtig mit mir sein. Dieses ist mein 1. Versuch mit dem 2 Komponenten eine rostige Dampflok zu machen. Also 30 Jahre später könnte die Dampflok dann so aussehen.

Bild


Damit ist der 1. Teil meines Projektes 173 geschafft. Es folgt die fahrfähige Variante dieses Modelles.

Grüße aus Thüringen
Joachim
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Re: 30 Jahre später

#6

Beitrag von Feldbahn-Freak » Di 6. Aug 2013, 07:08

Liebe Feldbahngemeinde,
Feldbahn-Freak hat geschrieben: Damit ist der 1. Teil meines Projektes 173 geschafft. Es folgt die fahrfähige Variante dieses Modelles.
hab' mich doch entschlossen noch etwas am Standmodell herumzuwerkeln. Ziel soll sein, druckfähige Varianten dieses kleinen Fahrzeuges bei Shapeways einzustellen. Trotz des zum Basteln viel zu guten Wetters hat das virtuellen "Urmodell" der Max Orenstein 173 einige "Zurüstteile" von mir spendiert bekommen. Dabei habe ich alle mir zur Verfügung stehenden Fotos genommen und das CAD Modell ergänzt. Die Anpassungsarbeiten für die technischen Vorgaben für den 3-D Druck wie Wandstärke, Drahtdicke usw. habe ich erst mal unbeachtet gelassen. Mir geht es zunächst um eine möglichst gute Abbildung des Originales, von dem ich dann ausgehen kann. Später werde ich dann die "angepassten" Varianten hier vorstellen, da wird es sicher im Bereich 1:87 eine gewisse Ernüchterung geben - wir werden sehen.

Das virtuelle Urmodell stellt sich hier mit einer Pirouette vor und schaut nun so aus:

Bild

Die "Kenner" des Originales werden sicher feststellen, daß ich besonders vom Stehkessel keine Aufnahmen besitze, aber ich finde es ist dem Vorbild doch schon recht ähnlich. Ich melde mich wieder, wenn die nächsten Schritte getan sind.

Viele Grüße aus Thüringen
Joachim
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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#7

Beitrag von Feldbahn-Freak » Do 12. Sep 2013, 18:55

Hallo Zusammen,

nachdem ich nun schon etwas mit dem 3-D-Druck im Maßstab 1:87 experimentiert habe, möchte ich mich mit größeren Maßstäben beschäftigen. Die Oberflächenstruktur der doch sehr kleinen 1:87 Modelle war meiner Meinung nach aber beim Anbieter Shapeways in der feinsten Variante FUD noch so beschaffen, daß ein lackiertes Fahrzeug nicht immer zufrieden stellen kann. Die "rostige" Variante fand ich da als Ausweg in diesem Maßstab OK, ich werde aber auch in 1:87 dranbleiben.
Im Maßstab 1:45 sieht das schon etwas günstiger aus. Ich habe mein CAD-Modell den Shapeways-Vorgaben für die minimale Wandstärken und Drahtdurchmesser angepasst, danach sieht das CAD-Modell noch gut aus.
Vor einigen Tagen ist nun das Druckergebnis bei mir eingetroffen. Es ist schon faszinierend, wenn man das selbst entworfene Modell plötzlich als Gegenstand in der Hand halten kann. Komplexe geometrische Strukturen, für die man bislang ordentlich viel basteln mußte, werden einfach korrekt wiedergegeben. Die Begeisterung wird dann natürlich ein klein wenig gedämpft, wenn man die bevorstehenden Reinigungsarbeiten und die Farbbehandlung als doch recht aufwendig kennenlernt. So nun genug geschwätzt - Bilder her.

Diese Bilder zeigen das farbbehandelte Standmodell im Maßstab 1:45 mit (beinahe) vorbildgerechter Spurweite (600mm) Nenngröße 0i 12mm:

Bild


Bild



Beim genauen Hinschauen kann man erkennen, daß sowohl meine Lackierkünste als auch die Drucktechnologie (in dieser Preisklasse) verbessert werden können.

Für alle Bastelwilligen habe ich diese Variante der Orenstein No. 173 in den Shop bei Shapeways eingestellt. Die Varianten 0e und weitere folgen bei Interesse. Es gibt auch eine Variante ohne Räder und mechanische T

Auf Antworten bin ich schon neugierig, besonders darauf, inwieweit diese Technologie schon als tauglich betrachtet wird.

Viel Spass beim Schauen wünscht
Joachim
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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#8

Beitrag von Mallardfahrer » Fr 13. Sep 2013, 20:10

Hallo Joachim,

echt toll was du das baust.
Ist diese Lok eigentlich mit deiner verwandt ?????

Bild

Ich werde gespannt deinen Thread weiterverfolgen.

Schöne Grüße
Sören
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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#9

Beitrag von Feldbahn-Freak » Mo 16. Sep 2013, 11:06

Hallo Sören,

Nein, die O&K 173 hat nichts zu tun mit der von Andrew Barclay & Co. Ltd 1918 gebauten No. 6 Douglas.

Gruß
Joachim

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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#10

Beitrag von Mallardfahrer » Mi 25. Sep 2013, 18:53

Hallo Joachim,
danke für die Rückmeldung.
Und weiterhin viel Spaß beim Bauen.

Schöne Grüße
Sören
Always look on the bright side of life

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Passt da ein Motor rein ?

#11

Beitrag von Feldbahn-Freak » Sa 12. Okt 2013, 16:49

Hallo miteinander,

nach meinem 3D-Druckausflug bin ich zurück beim konventionellen Modellbau und möchte mich mit der Umsetzung der H0f Version der Orenstein No. 173 in eine fahrfähige Variante beschäftigen. Zur Erinnerung, das Modell ist sehr klein - durch das im 3D-Druck entstandene Modell hat man schon mal einen 1. Eindruck davon.

Bild


Es stellt sich als erstes die Frage nach einem geeigneten Motor. Eine "virtuelle Montage" des 6 mm MAXON RE0615 (Betriebsspannung bis 12V) sieht schon recht hoffnungsvoll aus.

Der Motor paßt gerade so in den Kessel, es geht aber eben sehr eng zu. Aber einen Versuch ist es wert. Ich mache also weiter - mehr als schiefgehen kann es ja nicht.

Viele Grüße aus Thüringen
Joachim
Zuletzt geändert von Feldbahn-Freak am So 22. Mär 2015, 14:09, insgesamt 2-mal geändert.


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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#12

Beitrag von allgaeumodell » Mo 21. Okt 2013, 13:51

oh - chapeau!

...wenn Dir das gelingt, dann hätte ich auch gern eine...

Beste Grüße,
Steffen

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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#13

Beitrag von Feldbahn-Freak » Fr 1. Nov 2013, 11:22

allgaeumodell hat geschrieben:
...wenn Dir das gelingt, dann hätte ich auch gern eine...
Hallo Steffen,

noch gibt es diese Variante nicht einmal auf dem Papier ! Außer dieser Skizze, die einen ersten Eindruck von den "Innereien" des Dampfzwerges vermitteln soll, ist nichts realisiert.

Bild


Zu erkennen ist vielleicht der Motor im Kessel, ein mehrstufige Getriebe aus M0.2 Zahnrädern, der Antrieb auf beide Achsen und eine Schwungmasse. Als erster Realisierungsschritt folgt nun die Anfertigung der Schwungmasse und deren Montage und dem anschließenden sorgfältigen Auswuchten. Die Betonung liegt auf sorgfältig, weil der kleine Motor bei 10V eine Drehzahl von 18000 rpm hat - man möchte ja nicht, daß das Lokpersonal bei Volldampf den Schüttelfrost bekommt ;-)

Viele Grüße aus Thüringen
Joachim
Zuletzt geändert von Feldbahn-Freak am Di 24. Mär 2015, 09:17, insgesamt 3-mal geändert.

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Schritt 1 Auswuchten der Schwungmasse

#14

Beitrag von Feldbahn-Freak » Mo 4. Nov 2013, 17:38

Hallo Miteinander,

das Wetter wird immer schlechter - ideal also laufende Bauprojekte weiterzuführen. Im Forum ist ja ein gewisses Interesse am Thema Feldbahn vorhanden, da passt ja vielleicht mein Baubericht ganz gut dazu.

Ich zerlege den evtl. über einen längeren Zeitraum laufenden Modellbau in einzelne Schritte.

Schritt 1: Auswuchten der Schwungmasse

Das Auswuchten soll nach der Montage der Schwungmasse auf die Motorwelle erfolgen. Die Idee dazu eine Hilfseinrichtung zu bauen stammt von hier..
(Die gelegentlich auftauchende Variante, dass man den Motor fest einspannt, und die Unwucht bei schnell laufenden Motor mit einer feinen Feile beseitigt, hat mich angesichts des sehr kleinen Motors nicht so richtig überzeugt. Die "Rasierklingenmethode " ist da schon besser !)

Das nun folgende Bild soll das Funktionprinzip verdeutlichen:

Bild

Ganz kurz gesagt liefert die Einrichtung zwei Signale, eins für den "Nulldurchgang" (Reflektormarke) der Schwungmasse, das 2. Signal misst die Kraft, die durch die Unwucht entsteht. Beide Signale können nun gemeinsam auf einem 2_Strahl-Oszilloskop dargestellt werden. Die Phasenlage der Unwucht kann ermittelt und schrittweise beseitigt werden. Keine Panik, ein 2-Strahl-Oszilloskop ist auch in meiner bescheidenen Werkstatt nicht vorhanden - hier tut es auch eine weit preiswertere Lösung, dazu aber später.

Ein Foto vom realisierten Gerät zeigt den Motor mit Schwungmasse, den Druck- und Fotosensor.


Bild


Als Anzeigegerät für die beiden Signale habe ich dieses Laborboard verwendet. Das Gerät sieht so aus:


Bild


So, das war es für heute, wenn die Scheibe gut ausgewuchtet ist, melde ich mich wieder, hoffentlich mit Erfolgen und Bildern.

Gruß
Joachim
Zuletzt geändert von Feldbahn-Freak am So 22. Mär 2015, 17:30, insgesamt 2-mal geändert.

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Schritt 1: Feinwuchten der Schwungmasse

#15

Beitrag von Feldbahn-Freak » Fr 8. Nov 2013, 07:57

Guten Morgen in die Runde,

Inzwischen habe ich mir eine Schwungmasse gedreht, sie hat einen Durchmesser von kaum mehr als 10 mm, die Bohrung beträgt 0,8 mm. Vor der Montage auf die Motorachse habe ich versucht die Unwucht, die mit der einfachen "Rasierklingenmethode" erkannt werden kann, schon mal zu beseitigen. Danach wurde das Schwungrad montiert und das System aus Motor und Schwungmasse wurde in der zuvor beschriebenen Einrichtung feingewuchtet.
Das nun folgende Bild zeigt das Anzeigerät (Xprotolab) in Aktion. Die untere Schwingung ist das Signal vom Fototsensor, es ist also der Takt oder der Nulldurchgang. Die obere Kurve wird vom Drucksensor geliefert. Hier gibt es noch eine Unwucht nach etwa 1/3-Umdrehung.


Bild


Durch vorsichtiges Anbringen von Probegewichten (ein winziges Stück Klebeband, wie man es bei den Lackierarbeiten im Modellbau kennt genügt hier schon) wird die Unwucht behelfsmäßig beseitigt. Wenn man die richtige Lage gefunden hat, dann wird auf der dem Klebeband gegenüberliegenden Seite durch eine kleine Bohrung Material von der Schwungmasse entfernt und das Klebeband wird ebenfalls abgenommen. Wenn das Feinwuchten gut gelingt, dann hat der Motor aus der vollen Drehzahl heraus im Leerlauf eine Auslaufzeit von mehr als 10 Sekunden, das ist umso bemerkenswerter als der Durchmesser der kleinen Schwungmasse aus Platzgründen kaum mehr als 10 mm beträgt. Unausgewuchtet steht der Motor in weniger als 5 Sekunden und das System aus Schwungmasse und Motor wird ordentlich durchgeschüttelt. Das klingt alles sehr einfach, aber das ist es nicht. Ich habe Lehrgeld bezahlt und die erste Schwungmasse mußte ich wieder von der Keramikachse herunterfräsen. Hat gottlob geklappt !
Das folgende Bild zeigt den Motor mit montierter Schnecke und der feingeuchteten Schwungmasse.


Bild


Falls sich mal jemand an des Feinwuchten nach dieser Methode heranmachen möchte: hier nochmal die kurze Zusammenfassung nützlicher Tipps:


1. Die Schwungmassenbohrung sollte möglichst gut passen und nicht kippen (Beim Ausreiben Geduld, Reibahle ohne Druck von beiden Seiten der Schwungmasse benutzen, um die letzten 1/100 mm abzuarbeiten und dabei nicht den zentrierten Rundlauf der Bohrung verändern!)
2. Vor der Montage können Unwuchten mit der "Rasierklingenmethode" beseitigt werden. Das abschließende Feinwuchten erfolgt dann mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung.
3. Beim Feinwuchten wird die Lage der Unwucht der montierten Schwungscheibe behelfmäßig mit Probegewichten (Klebeband) beseitigt, dann erst wird durch Bohrungen der Rundlauf erzeugt.



So, das wars für heute, nun muß ich mal überlegen wie es weitergeht. Über Antworten freue ich mich.


Gruß
Joachim
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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#16

Beitrag von doerphof » Sa 9. Nov 2013, 09:51

Moin Joachim,

... ich bin schwer beeindruckt! Aber Dein Ansatz ist natürlich vollkommen nachvollziehbar. Was nützt hinterher die feinste aller Gehäusearbeiten, wenn der Antrieb nicht 150%-tig ist.

Deine Methode des Feinwuchtens ist ja geradezu sensationell. Der Photosensor ist mir soweit klar, aber welche Type hast Du den beim Drucksensor verwendet?
Ich finde immer nur die 10g-10kg Typen. Reicht ein solch einfacher Drucksensor aus, oder ist der zu grob?

Ich weiß, daß ich noch Lichtjahre von Deinen Fähigkeiten entfernt bin, aber ich verfolge Deinen Thread mit höchstem Interesse. Vielen Dank für diese Einblicke.

Grüße Klaus

E.S.: ... ich spare schon mal für eine ordentliche Drehbank 8)
aktuelles Projekt: "Klappbare Schrankanlage: Timesaver"

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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#17

Beitrag von Feldbahn-Freak » So 10. Nov 2013, 13:02

doerphof hat geschrieben:aber welche Type hast Du den beim Drucksensor verwendet?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich wirklich den optimalen Drucksensor genommen habe. Auf jeden Fall tut er das, was ich will, wenn man ihn mit einer entsprechnenden Vorspannkraft in den Arbeitspunkt schiebt. Der Drucksensor ist vom Typ FSR-402, nach den technischen Daten könnte die Empfindlichkeit noch höher sein, vielleicht findet ja jemand die noch bessere Lösung.
doerphof hat geschrieben: E.S.: ... ich spare schon mal für eine ordentliche Drehbank 8)
UUps, ich glaube Dich hat es auch erwischt. Mein Tipp: kein überhasterer Kauf, sonst kaufst Du alles im Laufe der Jahre doppelt.

weiterhin viel Spass am Basteln wünscht
Joachim

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Schritt 2 Getriebebau

#18

Beitrag von Feldbahn-Freak » So 8. Dez 2013, 13:06

Für alle Feldbahn-Dampflokfreunde geht es nun weiter mit der Umsetzung in`s Modell 1:87:


Schritt 2: Getriebebau

Diese Arbeiten sind bei mir nicht unbedingt diejenigen, die ich am liebsten mag. Man muß im vorraus einige Hilfszeuge bauen und mit großer Genauigkeit arbeiten. Ein recht großer Aufwand, ohne dass man einen großen Baufortschritt sehen kann. Die Früchte gibts (wenn alles gelingt) erst ganz am Schluß, wenn der Zwerg gleichmäßig und ruhig dahinschnurrt. Kessel- und Gehäusebau sind da schon viel angenehmer. In der Baugröße H0f ist im Inneren des Getriebes gerade mal 3,8 mm quer zur Fahrtrichtung Platz. Weil eine mehrstufige Übersetzung 3 Zahnradebenen braucht und die gefrästen Zahnräder eine Dicke von 1 mm haben, muß sehr sorgfältig gebaut werden. Die Zahnräder müßen exakt die richtige Position auf den Achsen haben und sie dürfen nicht taumeln. Die Achsen sollten auch präzise auf Länge gearbeitet sein, damit die Achsenden nicht die Innenseiten der Radscheiben berühren. Damit das gelingt habe ich mir diese kleinen "Helferlein" gebaut:

Bild

Als Lagerbleche werden die geätzten Neusilberteile dienen.

Bild

Auf dem Bild oben kann man sehen, wie die Hartbronzelager mit einem Schlitz versehen sind und so eine leichte Beweglichkeit in vertikaler Richtung machen können. Vorder- und Hinterachse werden also nicht starr gelagert sein.


Zur Lagerung der 1mm Stahlachsen wurden Hartbronzelager in die Bleche geklebt oder gepresst und anschließend verschliffen

Bild

Die Lagerbleche und die Formteile des Getriebegehäuses sind ebenfalls aus Ätzblechen in Sandwhich-Bauweise entstanden. Jeder professionelle Entwickler wird sicherlich die Stirn runzeln, aber für Bastler ist das eine wirklich gut funktionierende Variante. Die Herstellung der Bleche ist vergleichsweise billig, die Maßhaltigkeit ist zumindestens in 2 Richtungen hervorragend. Nachteil ist der hohe Aufwand bei der Montage, aber das macht im Hobbbybereich überhauptnichts.

Das folgende Bildchen zeigt den Arbeitsstand im Schritt 2 Getriebebau

Bild

Als nächstes werde ich die Endmontage des Getriebes machen. Das bedeutet das sorgsame Ausreiben der Lager bis das Getriebe leicht und ohne Spiel zwischen Achse und Lager läuft. Zuviel ausgerieben bedeutet es gibt ein schnarrendes Geräusch verbunden mit einem erhöhten Verschleiß. Zuwenig - logisch - es klemmt oder läuft schwer.


Bis zum nächsten Baufortschritt wünsche ich allen eine erfolgreiche vorweihnachtliche Bastelzeit.

Joachim
Zuletzt geändert von Feldbahn-Freak am So 22. Mär 2015, 17:33, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#19

Beitrag von prion » Mo 9. Dez 2013, 19:10

Hallo Joachim,

Vielen Dank, dass du uns an deiner Arbeit teilnehmen lässt. Ich habe erst jetzt gesehen, dass du bereits einen Thread zu einer früheren H0f-Maschine vor einiger Zeit hier eingestellt hast.

viewtopic.php?f=50&t=61389

Es erstaunt mich wirklich, dass dieses Werk auf allerhöchstem Niveau nicht schon längst in die Ruhmeshalle aufgenommen wurde.
Was du hier zeigst, ist mMn feinste Handwerkskunst, die ich in dieser Form noch nicht gesehen habe (und schon gar nicht in diesem Forum).

Ich hoffe, dass die Moderatoren deine Pretiosen bald entsprechend würdigen.

Gruß, prion

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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#20

Beitrag von Feldbahn-Freak » Mi 11. Dez 2013, 10:35

Liebe Stummies, Lieber Prion,

nachdem ich nun meinen Artikel (hier) wiedergefunden habe, möchte ich mich bei allen mit einem kleinen Vorschaubildchen bedanken. Anders als bei einer direkten Kommunikation ist man ja in Foren auf Indizien angewiesen, um herauszufinden, ob es interessierte Mitleser gibt. Da ist die "Platzierung in der Halle" schon mal ne kleine Hilfe. Also bautechnisch nicht ganz chronologisch ein Blick auf den Stehkessel .

Bild

Viele Grüße aus Thüringen wünscht
Joachim
Zuletzt geändert von Feldbahn-Freak am So 22. Mär 2015, 17:34, insgesamt 2-mal geändert.


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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#21

Beitrag von Maxjonimus » Mi 11. Dez 2013, 10:54

Ich sag nur: UNGLAUBLICH!

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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#22

Beitrag von Momojens » Mi 11. Dez 2013, 12:21

Hallo Joachim,
Gratulation meinerseits zum Einzug in der Halle.
Deine Arbeiten sind wirklich grandios.
Schon die II K war der Hammer. :bigeek:
Für mich war schon unverständlich, daß du mit der II K nicht hierher gevotet wurdest.
Wahrscheinlich zu speziell.
Eine Feldbahnlok gibts ja dagegen auch im Märklinländle. :pflaster:
Mit der Feldbahnlok hast du das Sachsenprojekt aber nochmals gestoppt.
Das ist wirklich Modellbau vom Feinsten. :prost: :prost: :prost:
Schon allein wenn man an die benötigten Maschinen denkt, kommt etwas Neid auf.
Da hast du wirklich Glück, daß dir all das zugänglich ist.
Aber selbst mit besten Maschinen steckt eine ungeheure Arbeit und Präzision in deinem Projekt.
Ich bin auf alle Fälle gespannt, wie es weitergeht.
Gruß vom Bimmlbahner Jens
Hier geht's zum Bahnhof Jahnsbach in H0e

http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=86673


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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#23

Beitrag von N Bahnwurfn » Mi 11. Dez 2013, 12:55

Hallo Joachim,

auch von mir :hearts: Glückwunsch zum Umzug in die Halle.
Auch wenn mir dein Thread bisher, wohl eher thematisch, nicht ins Auge gestochen ist, deine Arbeiten tun es jetzt bei nachträglicher Betrachtung ganz sicher.

Das grenzt für mich schon an Kunst und ist garantiert ein Ruhmesblatt für diese Halle. :idea: :!: :!:

MfG Peter

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nortim
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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#24

Beitrag von nortim » Mi 11. Dez 2013, 14:04

Hallo Joachim,

Meine Gratulation zum Umzug!
Über Deine Art zu bauen und zu konstruieren gibt es nicht mehr viel zu sagen, das ist eine eigene Liga.
Was mir bei Dir besonders gefällt ist auch die Art der Präsentation, besonders die Qualität der Fotos.
Denn die Wenigsten haben, abgesehen von den Fähigkeiten, die Muse ihre Arbeiten in dieser Weise zu dokumentieren.
Also, weiter so.

Viele Grüße
Norman

http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=98960
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eine Feldbahn in Spur Null entsteht hier:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=124174
Wo die Hasen Hosen haßen und die Hosen Husen haßen, ja
do bie iech dorham!

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Re: Moderne Technik trifft auf altes Dampfross

#25

Beitrag von Feldbahn-Freak » Sa 14. Dez 2013, 13:23

Liebe Stummies,

nach so einer netten Begrüßung fühle ich mich natürlich in der Pflicht etwas vom Arbeitstand heute vorzuzeigen. Zuvor aber muß ich noch was loswerden:
Momojens hat geschrieben: Schon allein wenn man an die benötigten Maschinen denkt, kommt etwas Neid auf.
Da hast du wirklich Glück, daß dir all das zugänglich ist.
Natürlich ist brauchbares Werkzeug wichtig, aber (ich hatte das schon an anderer Stelle gesagt) es muß kein hochwertiges professionelles Werkzeug sein. Um einmal eine Größenordnung zu nennen, mein gesamter Maschinenpark entspricht in etwa gerade mal so dem Wert einer edlen HO-Dampflok von MMC oder MMK oder einen Kaffeeautomaten der mittleren Preisklasse. Alles Werkzeug passt locker auf den alten Schreibtisch meiner inzwischen erwachsenen Kinder . Aber das Werkzeugthema ist sicherlich einen extra Artikel an anderer Stelle wert, ich denke aber, es interessiert viele Forenteilnehmer.
nortim hat geschrieben: Was mir bei Dir besonders gefällt ist auch die Art der Präsentation, besonders die Qualität der Fotos.
Hallo Norman, hier bekomme ich Lob in einer Disziplin, in der Du der unangefochtenen König bist ;-)

So nun aber zum Arbeitstand:

Bild

Bild

Wie immer ist das Fotografieren der unlackierten 3-D-Druckteile schwierig. Ob diese wirklich zum Einsatz kommt, stelle ich nach dem Lackieren zur Diskussion. Ich schätze aber, mit Farbe und der Bestückung mit gedrehten Zylindern und Zierleisten geht es vielleicht.

Bis zum nächsten Arbeitsschritt viele Grüße aus Thüringen
Joachim
Zuletzt geändert von Feldbahn-Freak am So 22. Mär 2015, 17:35, insgesamt 2-mal geändert.

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