Re: "Mühlfeld im Wald" - 2017-08-05 Masten, Masten, Spanngewichte

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#51

Beitrag von SpaceRambler » Mi 14. Mär 2012, 22:44

Hallo "Stefan7",

schön zu wissen, dass eine Reihe von Stummianern von meinen Basteleien angetan sind - so wie Du jetzt.

In der Tat geht es weiter, derzeit noch ohne Bilder. Ich habe den Abend mit Recherche zum Thema Bewehrungsstahl-Produktion verbracht, ausserdem per Tabellenkalkulation die wichtigsten Abmessungen, Ladegewichte etc. berechnet, so dass ich jetzt so langsam in die Produktion der Bewehrungsstahl-Komponenten einsteigen kann:

- Matten aus Fliegengitter schneiden (stimmt zwar nicht ganz, denn Bewehrungsmatten sind nicht geflochten)
- Stäbe aus abisolierter 220Volt-Litze, auf Länge geschnitten, als Bündel verdrillt und farblich behandelt
- Coils aus Kupferdraht wickeln, ebenfalls farblich behandeln

Ansonsten halt der Weiterbau des Werkes selbst. Bin selber schon gespannt, wo ich morgen abend angekommen sein werde ...

Grüße, Randolf
Denken ist wie Googeln, nur krasser :wink:

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#52

Beitrag von SpaceRambler » Do 15. Mär 2012, 17:45

Jetzt geht es an den Bau des Werksgeländes. Nach Wälzen diverser Kataloge stand der Entschluss fest: Beton-Einfriedung! Die ist - auf dem Foto erkennbar - in Form von Holzleisten (5 x 20 mm) realisiert. Farbe kommt später, ebenso die Abdecksteine. Zwei Ladegleise sind verlegt: das im Bild hintere für die ankommenden Coils, das vordere für die hergestellten Stahlmatten, -stäbe und Kleineisenteile. Entsprechend werden später die Waggons bereitgestellt.

Bild

Die Kranbahn entstand aus GFN-Profigleis, welches in Längsrichtung getrennt wurde. Davon wird man später nichts mehr sehen, denn zur Verringerung der Unfallgefahr wird es zwischen Gleis und Kranbahn Betonplatten geben, die bis auf Höhe SOK gehen. Dann haben es die Lade-Arbeiter ein wenig leichter ...

Übrigens hat zum schnellen Fixieren der Gleise sowie der Kranbahn dünnflüssiger Sekundenkleber hervorragende Dienste getan, damit waren die Gleise sowie die Kranbahn ruckzuck in unverrückbarer Position fixiert. Ponal Express sorgt nur noch für endgültige Haltekraft.

Bild

Stellprobe mit Kran ...

Bild

Als Nächstes geht es an die Werksbahn. In meinem Fundus gab es noch eine ungenutzte Feldbahnlok, etwas Feldbahngleis sowie eine Weiche. Das wird jetzt verbaut, denn man kann zwar den Käse zum Bahnhof rollen, aber nicht den Coil in die Werkhalle :wink: So ein Ding wiegt nämlich je nach Drahtstärke zwischen 2 und 5 Tonnen.

Die Gleise wurden mit 2 mm starkem Polystyrol unterfüttert, damit Feldbahn- und Anschlussgleise später auf gleicher Höhe SOK sind. Sieht nicht sehr ordentlich aus, hebt aber. Und später sieht man davon nichts mehr, da das alles unter Pflaster- bzw. Betonplatten verschwindet.

Bild

Überblick über das Feldbahngleis

Bild

Stellprobe mit Werkhalle und Kleinlok. Da sowieso von Anfang an feststand, dass die eine ganz andere Farbe bekommt, sehen wir über das Quietschgelb erst mal großzügig hinweg ...

Bild

Soweit für heute, viel Spaß beim Anschauen!

Grüße, Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#53

Beitrag von (H0)lland » Do 15. Mär 2012, 21:21

Hi Randolf,

Alles selber gebaut... oder hast du wieder eine deiner Töchter für dich arbeiten lassen? :fool: :mrgreen: :wink:

Sieht alles schon sehr vielversprechend aus, mach bitte weiter so!
Freundlicher Gruß aus "(H0)lland"!
Patrick
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#54

Beitrag von SpaceRambler » Do 15. Mär 2012, 22:24

Hallo Patrick,

diesmal war ich selber stark :lol:

Im Ernst: wenn ich das selber mache, gehe ich mit viel mehr Tempo voran, und da derzeit meine Damen jede Menge Tests schreiben müssen, sind sie im Moment aussen vor.

Inzwischen sind die Gleise "verrostet" (Abtönfarbe), das trocknet gerade. Als Nächstes werden die Betonwände in Betongrau gestrichen - ebenfalls Abtönfarbe. Vielleicht wachsen zwischen den Anschlussgleisen schon sehr schnell ein paar Grasbüschel - mal sehen ...

Schön ist, dass ich dieses Element - so wie die im Hintergrund - einfach abheben und am Tisch daran arbeiten kann. Ausserdem komme ich so problemlos an die Wartungsöffnung zum Schattenbahnhof. Schließlich noch habe ich eine 19 mm dicke Tischlerplatte, die ich statt des Bewehrungsstahlwerks an gleicher Stelle auflegen kann. So kann ich auf die Anlagenplatte steigen und z.B. demnächst die Seilzugmechanik "montieren".

Schönen Gruß, Randolf

***** EDIT *****

Im "Dinkelscherben"-thread (viewtopic.php?f=15&t=40912&p=780499#p780499) habe ich gerade eben die Info eingestellt, die man zum Bau von Ladegut mit korrekten typischen Abmessungen benötigt. Auch die Massen der verschiedenen Ladungen sind angegeben, so dass die Waggons auch mit der korrekten angenommenen Maximal-Beladung bestückt werden.
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#55

Beitrag von thertz » Fr 16. Mär 2012, 16:13

Hallo Randolf,

Super Anlagenbau!!! Find gut, das Du auch Deine und Nachbarskinder einbindest. Immer gut für den Nachwuchs. :D

Die Auhagenbausätze sehen klasse aus. Wirst Du die Halle noch altern. Das gelbe Mauerwerk "quietscht" auf meinem Bildschirm förmlich!

Weitetr so!
Gruß Thomas

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#56

Beitrag von SpaceRambler » Fr 16. Mär 2012, 16:59

Hallo Thomas,

danke für die freundliche Rückmeldung! Mir war das immer wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass Moba ein klasse Hobby ist, und offenbar hat das auch gezündet. Trotz Schminke, Nagellack und Pubertät ist das bei meinen dreien immer noch nicht "uncool".

Die Halle wird absolut todsicher noch gealtert - so wie alle anderen Gebäude auf der Anlage auch. Bei den gelben Ziegeln hatte ich ursprünglich sogar vor, die erst mal ziegelrot zu übermalen. Dass es anders kam, ist dem Zeitfenster meiner Tochter geschuldet, die mir beim Bau geholfen hat. Aber das ist kein Problem: die richtige Farbe kriege ich auch hinterher noch drauf ...

Grüße, Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#57

Beitrag von SpaceRambler » Fr 16. Mär 2012, 21:40

Heute sind nur zwei neue Bilder entstanden. Das erste zeigt die Gleise des Werks nach erfolgreicher "Verrostung" - sprich: Grundierung mit Abtönfarbe "gotikbraun". Die Einfärbung im Detail erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt mit Trockenpigmenten. Inzwischen ist auch das Zitter-Thema Weichen im Griff, denn inzwischen habe ich den Kniff heraus, wie ich die mit Abtönfarbe so behandle, dass mir der Mechanismus nicht verklebt.

Bild

Der Abend wird wohl mit einer mehr kontemplativen Beschäftigung herumgehen: Massenproduktion von Bewehrungsstahlmatten aus Resten von Alu-Fliegendraht. Der Versuch am gestrigen Abend, Bündel von Bewehrungsstahl-Stäben aus Litze (220V-Leitung) zu produzieren, schlug leider erst mal fehl. Mal sehen, was mir hier noch einfällt. Derzeit spuken mir gerichtete 0,3mm-Drähte im Kopf herum. Davon wären ca. 80 Stück zu bündeln. Auch Lautsprecherkabel mit 2,5 mm Querschnitt wäre eine Option, evtl. mit verdünntem Weißleim zusammengeklebt, mit Klarlack oder aber mit Sekundenkleber. Hier denke ich im Augenblick laut und bin für Vorschläge offen.

Ein Thema ist auch das Stapeln der Fliegendraht-Bewehrungsstahlmatten. Echte Matten sind weitestgehend plan, höhere Stapel legen sich schon durch das hohe Eigengewicht flach. Der Fliegendraht, der eh von der Rolle kommt, tut das nicht. Eventuell werde ich den, mit einem Gewicht beschwert, zusammenkleben. Nur: wenn ich das zu doll treibe, dann schnipsele ich hunderte solcher Flicken, bevor ich genügend Höhe erreicht habe. Hier muss ich, glaube ich, noch mal Bilder stöbern ...

Bild

Die Coils kommen im Laufe des Jahres von Ladegüter Bauer, also baue ich die schon mal nicht selbst. Die Teile sind aus Resin, also als Ladegut relativ leicht,zumindest leichter als Drahtwickel.

Also auf zum fröhlichen Schneiden :)

Grüße, Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#58

Beitrag von thertz » So 18. Mär 2012, 10:44

Die Idee mit den Baustahlmatten aus dem Drahtgeweb ich einfallsreich. Aber bitte noch schön verrrosten!!! :D

Mal etwas zu den Coils von Bauer, sind die schon coloriert oder mußt man die noch farblich anpassen?
Gruß Thomas

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#59

Beitrag von SpaceRambler » So 18. Mär 2012, 14:37

Na ja, ob das mit dem Drahtgewebe einfallsreich war, weiß ich nicht - ich glaube, da sind schon andere drauf gekommen. Allerdings hatte ich gestern noch eine andere Idee, die zumindest optisch zu besseren Ergebnissen führt. Ärgerlich ist nämlich bei den Schnipseln aus Drahtgewebe, dass die Enden gerne abknicken und dann irgendwie schief in der Gegend herumstehen. Das sieht absolut nicht vorbildgerecht aus, denn Baustahlmatten sind nach der Fertigung vielleicht ein wenig gewölbt, aber es stehen keine Drähte irgendwo schief ab. Ausserdem gestaltet es sich ziemlich schwierig, die Teile sauber eins über dem anderen zu stapeln - halt so, wie es beim Original aussieht! Für den Fliegendraht werde ich mir wohl noch eine Lehre machen müssen, in die hinein ich die Teile staple und dann, mit einem Gewicht beschwert, trocknen lasse.

Viel eleganter geht das mit einem Überbleibsel aus der Hausbau-Phase: mir flog immer eine Rolle Bewehrungsband für den Trockenbau in einer meiner Baumaterial-Kisten herum. Diese weist genau die quadratische Maschenstruktur auf, wie Baustahlmatten sie haben, und die Maschenweite geht auch noch in etwa durch. Der große Vorteil: die Enden knicken nicht ab, da das Material ein Kunstfasergewebe ist, und ausserdem wird das Material nicht wellig. Dazu kann man es noch fein säuberlich aufeinanderstapeln, und das beste: das Zeug ist auf einer Seite sogar selbstklebend. Ich habe gestern abend mal probiert, damit solche "Baustahlmatten" zu fabrizieren ging ruckzuck. Einziges kleines Manko: da von der Rolle, sind die Teile gebogen. Man muss sie also ebenfalls unter Last zusammenkleben. Aber ich denke, das könnte etwas werden. Ideal ist, dass es dieses Bewehrungsband auch in 100 mm Breite gibt. Zum Schneiden von Stücken mit Abmessungen 68 x 27 mm eigentlich ideal.

***** EDIT: eine weitere Möglichkeit sind wohl auch Tüllbänder ohne Drahtverstärkung. Die gibt es in 40 mm Breite, 50-Meter-Rollen für unter 10 Euro *****

Was die Farbe angeht, so habe ich beim Malerbedarf schon mal eine Dose Sprühlack "stahlgrau" gekauft, ausserdem braun-orange Abtönfarbe, mit der ich frischen Rost nachbilden werde. Für Altrost nehme ich das bewährte "Gotikbraun". Ausserdem gibt es ja noch massig Trockenpigmente, mit denen dann die staubige Feinarbeit gemacht wird.

Wenn ich im Laufe des Nachmittags noch dazu komme, stelle ich erste Fotos ein - vielleicht schon mit Farbbehandlung.

Die Coils von Bauer kommen laut Neuheiten-Darstellung silberfarben daher, man muss sie also zumindest noch "verrosten". Allerdings haben die Herrschaften dort nicht so richtig hingeschaut: die Grundfarbe stimmt eh nicht, nicht verrosteter Stahl hat eine ganz andere Färbung, keinesfalls ist er silberfarben. Hier ist also noch etwas zu tun. Aber ich vermute stark, dass der gute Herr Bauer die Teile auch nur zukauft, gleiche Coils gibt es auch von der US-Firma Chooch (siehe z.B. hier: http://www.us-train-store.de/Zubehoer/W ... :3935.html), und die sind garantiert in China gefertigt.

Grüße, Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#60

Beitrag von Roland » So 18. Mär 2012, 16:31

SpaceRambler hat geschrieben:Na ja, ob das mit dem Drahtgewebe einfallsreich war, weiß ich nicht - ich glaube, da sind schon andere drauf gekommen. Allerdings hatte ich gestern noch eine andere Idee, die zumindest optisch zu besseren Ergebnissen führt. Ärgerlich ist nämlich bei den Schnipseln aus Drahtgewebe, dass die Enden gerne abknicken und dann irgendwie schief in der Gegend herumstehen. Das sieht absolut nicht vorbildgerecht aus, denn Baustahlmatten sind nach der Fertigung vielleicht ein wenig gewölbt, aber es stehen keine Drähte irgendwo schief ab. Ausserdem gestaltet es sich ziemlich schwierig, die Teile sauber eins über dem anderen zu stapeln - halt so, wie es beim Original aussieht! Für den Fliegendraht werde ich mir wohl noch eine Lehre machen müssen, in die hinein ich die Teile staple und dann, mit einem Gewicht beschwert, trocknen lasse.
Hallo Randolf,

ich finde die Idee mit dem Fliegengitter / Drahtgewebe sehr gut. Ich würde aber das Gitter lackieren und erst dann ausschneiden. Dann bleiben die einzelnen Drähte des Gitters auch zusammen und die Drähte stehen nicht schief ab.

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#61

Beitrag von SpaceRambler » So 18. Mär 2012, 16:49

Hallo Roland,

das werde ich in der Tat einmal versuchen. Ein Problem ist allerdings das "schwere Gerät", nämlich eine Blechschere, welche ich zum Schneiden verwende. Die langt halt grob hin. Eine "normale" Schere wäre allerdings in kürzester Zeit ruiniert, ebenso eine Papier-Schlagschere. Eventuell könnte es Sinn machen, auf Nylon-Fliegengitter auszuweichen, aber hält darauf Farbe? Ich habe die Sorge, dass die von einer Nylonfaser wieder abbröckelt, kaum dass sie trocken ist.

Wie heißt es so schön: "Versuch macht kluch ;)"

Grüße, Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#62

Beitrag von Roland » So 18. Mär 2012, 17:04

Hallo Randolf,

ich nehme für meine Landschaftsgestaltung Fliegengitter aus Alu. Das lässt sich problemlos mit einer normalen Haushaltsschere für ein paar Euro schneiden. Ich habe jetzt schon einiges geschnitten und kann an der Schere noch keinen Verschleiß feststellen.

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#63

Beitrag von SpaceRambler » So 18. Mär 2012, 18:10

Hallo Roland,

dann werde ich das mal probieren - einfacher geht das allemal.

Gruß, Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#64

Beitrag von MModellbahner » So 18. Mär 2012, 19:26

Hi Randolf,
ich finde es sher schön was du baust.
Wenn du billige Scheren suchen solltest vor ein zwei Wochen hatte Aldi Süd ein Pack mit vier Stück für ein paar Euro und hatt gestern immer noch welche.
mfg Matze ;)

Mein Projekt: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 12#p542312
Freue mich über jeden Besuch.

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#65

Beitrag von SpaceRambler » So 18. Mär 2012, 23:46

Hallo Matze,

vielen Dank für Dein freundliches Lob :)

Irgendwo muss noch meine Fiskars-Schere vergraben sein, wahrscheinlich haben meine Mädels die wieder für irgendwelche Basteleien mit Beschlag belegt.

Aber andererseits: mit den Aldi-Scheren macht man am Ende nicht viel kaputt- werde mal drüber nachdenken.

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#66

Beitrag von Dirk aus Duesseldorf » Mo 19. Mär 2012, 17:11

Hallo Randolf,

in Deinen Thread bin ich gerade mal so "reingestolpert" :wink: ...der selbstgebaute Portalkran sieht wirklich toll aus!
Eine schöne Industriekulisse die Du - bzw. Ihr :wink: - am erschaffen seid.

Viel Erfolg und Spass dabei weiterhin...werde das sicher weiter verfolgen.


Grüsse,
Dirk :D
"Planst Du noch, oder baust Du schon?" ;)

Ich bau´jetzt auch: viewtopic.php?f=64&t=57001

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Bei Interesse am Besuch meiner HOMEPAGE bitte unten auf den STUMMI BUTTON [WWW] klicken.

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#67

Beitrag von SpaceRambler » Di 20. Mär 2012, 07:48

Hallo Dirk,

schön, dass Du bei mir vorbeischaust. Vor allem freue ich mich, dass Dir mein Spontan-Kran so gut gefällt.

Die Industriekulisse ist in gewisser Weise eine Reminiszenz an meine alte Heimat. Im Bahnhof Horrem (Strecke Köln - Aachen) wurde die Kohle des rheinischen Braunkohle-Tagebaus umgeschlagen, dort gab es in meiner Kindheit etliche riesige, rußige, rostige Backsteinbauten. Und ein klein wenig davon bringen wir jetzt auf die Anlage.

Grüße, Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#68

Beitrag von SpaceRambler » Mi 21. Mär 2012, 01:37

Kran Nr. 2 ist in Arbeit. Heute wurde zunächst mal die Kranbahn hergerichtet, in der Größe passend zur Werkhalle und zur Abmessung des Aussenlagers.

Das erste Bild zeigt den Zuschnitt der Stako-Profile (Auhagen). Da es stellenweise eng hergeht, muss die Kranbahn teilweise auf flachen Stahlfachwerk-Konstruktionen aufgeständert werden. Hierzu habe ich allerdings ein Vorbildfoto gefunden, so dass ich mich traue, so eine Situation überhaupt zu bauen.

Bild

Im Rohbau fertiggestellte Kranbahn (Auhagen-Stako, Modellbau-Profile)

Bild

Zum guten Schluss noch die Stellprobe auf der Anlage. Das Führerhaus ist lediglich lose aufgesetzt. Planung ist, den Piko-Bausatz ziemlich stark umzubauen, so dass er ein weitgehend anderes "Gesicht" bekommt als vom Bausatz her vorgesehen.

Bild

Viel Spaß beim Anschauen!
Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#69

Beitrag von SpaceRambler » Mi 21. Mär 2012, 12:26

Nächster Schritt ist der Bau der Kranbrücke. Da diejenige des Piko-Bausatzes zu kurz ist, wird diese aus zwei H-Profilen von je 20,2 cm Länge sowie einer Kunststoffplatte mit Bretterbohlen-Struktur zusammengeklebt.

Bild

Das Führerhaus wird dem Piko-Bausatz entnommen. Das Bild zeigt zunächst eine Stellprobe, bei der die aufzufüllenden Lücken ausgemessen werden ...

Bild

... sowie den komplettierten Bohlenübergang incl. der Absturzsicherung, welche aus Geländern des Piko-Krans dargestellt ist.

Bild

Stellprobe der Karnbrücke auf der Kranbahn ...

Bild

Bild

... sowie das Ganze auf der Anlage.

Bild

Nächste Schritte:

- Montage der Schienen, auf denen die Kranbrücke läuft (aus GFN-Profi-Profilen)
- Montage der Laufräder der Kranbrücke
- Vergrößerung der dem Piko-Bausatz beiliegenden Laufkatze, Montage
- Farbbehandlung

Mal sehen, wie weit das gute Stück heute Abend ist ...

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#70

Beitrag von Toga » Mi 21. Mär 2012, 18:13

Hallo Randolf,

lese schon seit einiger Zeit hier mit. Man schaut sich gern mal die Nachbarfabriken an :lol: Deine Modellbauarbeiten gefallen mir.
Dein erster Kran ist Dir sehr gut gelungen. Aber auch die Eisenbahner Siedlung mit den Gärten finde ich ausgesprochen Klasse.
Bin schon gespannt auf die Fertigstellung Deines zweiten Krans.

Herzliche Grüße aus Ostholstein
Bernd

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#71

Beitrag von SpaceRambler » Mi 21. Mär 2012, 18:22

Hallo Bernd,

vielen Dank! Über die viele positive Resonanz freue ich mich, denn das zeigt mir, dass ich offenbar nicht auf der falschen Fährte unterwegs bin. Wenn man so an seiner Anlage bastelt, stellt sich nach gewisser Zeit eine Art Blindheit ein vor groben konzeptionellen Fehlern. Und da ist es sehr hilfreich, die Ergebnisse der eigenen Bautätigkeit zur Diskussion zu stellen und auf diese Weise Rückmeldung zu bekommen. So konnte ich schon den ein oder anderen "Hund", der sich eingeschlichen hatte, korrigieren.

Ich hoffe, dass ich den zweiten Kran zügig fertigbauen kann - der sollte bis zum Wochenende stehen. Dann kommt Nummer drei an die Reihe, der wohl recht ähnlich aufgebaut sein wird, aber die original Piko-Kranbrücke aufweisen wird.

Jetzt muss ich nur meine Flexgleise finden, damit ich die Kranbahn fertigstellen kann ...

Schöne Moba-Grüße,
Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#72

Beitrag von Kay G » Mi 21. Mär 2012, 20:00

Hallo Randolf,

erstmal vielen Dank für die aufmunternden Worte. Denke mal wenn du so weitermachst wirst du auch bald verdientermaßen mit deiner Anlage in die Ruhmeshalle aufrücken.
Verfolge den Bau schon von Beginn an mit und bewundere deine Bastelfertigkeiten.
Die letzen Bilder sind auch wieder der Hit. Gerade Krane und Bekohlungsanlagen haben es mir angetan.
Freue mich auch über Ratschläge von dir, wenn es bei mir endlich mit der Landschaft und dem Häuserbau weitergeht.

LG Kay
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#73

Beitrag von SpaceRambler » Mi 21. Mär 2012, 20:53

Servus Kay,

oha, das "R"-Wort :? Ich fasse das zwar als ein hohes Lob auf, aber da sehe ich mich derzeit nicht. Zwar ist die Anlage mit nachvollziehbarem Konzept geplant, und der Ausführung sieht man vermutlich auch an, dass kein Anfänger bei der Sache ist (wäre auch nach 45 Jahren Moba blamabel), dennoch klafft da noch manche Lücke zwischen dem Stand, den ich hier erreicht habe und dem, womit andere Modellbahn-Freunde hier verdientermaßen in der Ruhmeshalle gelandet sind.

Ich baue mal noch 'ne Weile weiter, und dann schau'n wir noch mal, ob dieser große Anzug auch wirklich passt.

Liebe Grüße, Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#74

Beitrag von SpaceRambler » Do 22. Mär 2012, 11:29

Nach verschärfter Suche sind die verschollenen Flexgleise wieder aufgetaucht, und es kann an die Komplettierung der Kranbahn gehen.

Zunächst wurde entsprechend der Länge der Kranbahn ein Stück Flexgleis zugeschnitten, die Schienenprofile von den Schwellen gelöst und anschließend begradigt. Sekundenkleber hilft, die Profile rasch an ihrem gedachten Platz auf der Kranbahn zu befestigen.

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Derweil das aushärtet, wird die (doppelte) Laufkatze hergerichtet. Die ist zwar recht simpel gestrickt, aber für's Erste wird sie montiert. Wie man allerdings an der fertig montierten Original-Brücke des Piko-Krans sieht, ist das H-Profil, auf denen die beiden Laufkatzen laufen, für die Eigenbau-Kranbrücke zu kurz. Es muss auf 19 cm Gesamtlänge verlängert werden. Daher werden die Original-H-Profile herausgetrennt und durch der Gesamtlänge entsprechende neue Stücke ersetzt. Die Papp-Schnipsel dienen dabei als Distanzstücke, da die - na ja - Laufkatzen naturgemäß über das H-Profil herausragen. Geklebt ist das übrigens mit UHU AllPlast. Der bappt zwar "wie Gift", jedoch zieht er hässliche Fäden, und er bekommt sehr schnell eine Haut. Kennt hier jemand etwas Besseres?

Bild

Auch das muss aushärten, und so wird als Nächstes der Pinsel geschwungen. Der Firmenchef hat überhaupt keine Lust auf Farbarien, Farbe ist teuer und man steuert Ende der 1920er Jahre allmählich auf die Weltwirtschaftskrise zu. Also wird alles im gleichen Granitgrau gestrichen, von denen der Chef einen günstigen Posten ergattern konnte. Nur die Holzteile werden natürlich mit Carbolineum behandelt, denn die müssen schließlich wetterfest sein. Dass das Zeugs mit dem so charakteristischen Eisenbahn-Geruch richtig gefährlich ist, hat damals noch niemanden interessiert.

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Und so sieht die (fast) fertig gemalerte Konstruktion aus. Die Geländer kommen später dran, dazu hatte ich heute in der Früh nicht die nötige Geduld.

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Fortsetzung folgt :wink:

Grüße, Randolf
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Eigenbauten...

#75

Beitrag von Patrick Bieber » Do 22. Mär 2012, 15:10

...sehr schöne Eigenbauten!

Gruss
Patrick

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