Hofmuhl - Ein Sommer im Elsass * Neu : FALLER's „Bebenhausen"

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Hofmuhl - Ein Sommer im Elsass * Neu : FALLER's „Bebenhausen"

#1

Beitrag von Trainalsace » Mo 6. Sep 2010, 19:31

Bonjour Miteinander,

Da ich meinen Thread ‚Hofmuhl 1952‘ durch den Foren Umzug neu erstellen muss, habe ich die Anlagevorstellung ein bisschen umformuliert – aber sämtliche Bilder werden alle wieder präsentiert.
Als eingefleischter elsässischer Modellbahner musste ich wohl oder übel auf meine Anlage so manche Orte aus unserer schönen Region in H0 nachgestallten. So entstanden den Bahnhof Lutzelbourg und der Anlageteil ‚Hofmuhl‘.

Zuerst ein paar Vorbilddaten: Wir befinden uns auf der Hauptstrecke Straßburg – Paris, genauer an der Vogesenüberquerung zwischen Saverne und Sarrebourg durch das Tal des Flüsschen Zorn. Diese Tal wurde in den Jahren 1840 für das Bauprojekt der Linie von der französischen Hauptstadt nach Straßburg gewählt, um der Eisenbahn zu erlauben, das natürliche Hindernis der Vogesen zwischen der Ebene von Elsaß und dem lothringischen Plateau zu überqueren. Mit dem Gesetz vom 11. Juni 1842 wurde die Konstruktion der Linie beschlossen, parallel zur Konstruktion des Rhein-Marne Kanals die schon 1826 bewilligt wurde und die ebenfalls das Tal der Zorn benutzt. Alle Arbeiten wurden zwischen 1842 und 1845 verwirklicht, und die Eisenbahnstrecke folgt in allernächster Nähe den Kanal. Der Durchbruch von sechs Tunneln war notwendig, um die Vogesen zu überqueren, von denen der längste jenes von Arzviller mit 2690 Metern ist. Die Eröffnung der Sektion Saarburg-Straßburg fand am 28. Mai 1851, die ganze Linie am 17. Juli 1851 durch Prinzen Louis Napoleon. Der Verkehr erfuhr eine konstante Entwicklung besonders mit der Eröffnung der Linie Réding -Metz im Jahre 1877. Auch der Kanal musste mit zahlreichen Schleusen den Berg überwinden. Zur Touristenattraktion wurde das 1969 gebaute Schiffshebewerk von Arzviller das 17 Schleusen überflüssig machte. Elektrifiziert wurde die Strecke 1956, und da ich lieber Dampfrösser auf meiner Anlage fahren sehe, habe ich das Jahre 1952 ausgewählt für meine Zeitreise in die Vergangenheit.

Kommen wir zur Vorstellung des Anlagenteils Hofmuhl :
Leider konnte ich aus Platzgründen nur Bruchteile des Vorbildes nachbauen. So habe ich folgendes ausgewählt:
- ein Tunnel mit seinem Blockhaus, erbaut 1890 zur Bewachung des Tunnels während Kriegszeiten,
- eine Blockstelle zur Bedienung der Blocksignale in beiden Richtungen,
- eine Schleuse mit Wärterhaus
- den Viadukt von ‚Hofmuhl‘ , der Landstrasse, Kanal und die Zorn überquert
- eine markante Felswand aus Sandsteinen.

Meine Zielsetzung war eine Zusammenstellung zu erhalten die harmonisch wirkt, und den Schein erweckt, so hätte es ja auch in Wirklichkeit sein können…

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Eine 1-230 G, ehemals Preußische S10.1, von BW Thionville führt einen Personenzug Richtung Straßburg und überquert den Viadukt von ‚Hofmuhl‘

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Der Schnellzug Nr. 1 Paris – Straßburg bestehen aus Inox Reisezugwagen mit CIWL Speisewagen, geführt von einer 1-230 K mit Ölfeuerung (Umbau aus Model Loco Bausatz)

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Gleich danach auf dem Viadukt

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Eine G8.1 (1-040 D bei der SNCF) taucht aus dem Tunnel.

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Hier fährt eine 1-150 C (ehemals G12) die Steigung nach Réding auf.

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Hier donnert der Schnellzug 11 vorbei der von Bar le Duc bis Straßburg von einer 1-241 A gezogen wird.

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Das Wärterhaus liegt ganz nahe am Bahndamm. Da kommt es vor das die Gläser im Küchenschrank wackeln.

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Und nochmals der Viadukt mit einer Peniche von Artitec und eine 1-141 P von Jouef

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Diesmal kommt uns ein Bugatti Doppeltriewagen entgegen (Umbau aus Jouef)

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Die Blockstelle Hofmuhl liegt abgelegen am Waldrand.

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Das Blockhaus zur Überwachung des Tunnels wurde in den 1890 Jahre errichtet.

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Blick aus dem Tunnel mit der Blockstelle. Die Lok ist eine S9 der Alsace-Lorraine Bahngesellschaft und präfiguriert das ich die Zeit für meine Anlage nochmals zurückdrehen werde, in die 1920 / 30 er Jahre. (Lok : Umbau aus Model Loco + Roco + Fleischmann)

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Eine elsässische S14 - 1-231 B - (Model Loco Bausatz) mit Zug 301


Zurück in die Kaiserzeit, in der Zeit des Reichslands Elsass-Lothringen.

Eine S3 samt Schnellzug. Zugegeben die S3 ist ‚leider‘ nur eine P4 von Roco, aber die kleinen Unterschiede wie Triebraddurchmesser oder Kesselhöhe nehme ich in Kauf.
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Eine P4 von Roco hat also herhalten müssen um eine S3 der AL darzustellen. Diese wurden bis mitte der 1920 Jahre im Elsass im Betrieb.
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Diesmal kommt uns eine G12 der Alsace Lorraine Bahn (AL) entgegen. (Basis Roco)
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Ein Bugatti-Triebwagen der AL (Messing Bausatz von LSL) fährt am Blocksignal vorbei.
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Ein kleines Stelldichein von zwei Dieselloks der Baureihe Y 6200 von Dutdut, die seitens der Photographen auf viel Interesse stoßen…
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Ein Stargast auf der Anlage war für ein paar Stunden eine 1-241 A von Micro Metakit !
Hier bei der Durchfahrt im Bahnhof „Luzelbourg“
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Und nochmals auf dem Viadukt… Ach, würde sich nur Roco dieser Loks annehmen…
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Der Viadukt aus einer anderen Perspektive mit einer 1-140 C von Liliput
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Ein Picasso Triebwagen von Mistral Train Model (MTM) fährt am Waldrand entlang
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Zuletzt geändert von Trainalsace am Sa 24. Dez 2016, 10:34, insgesamt 5-mal geändert.
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Bahnhof Lutzelbourg

#2

Beitrag von Trainalsace » Mo 6. Sep 2010, 21:54

Jetzt kommt der Bahnhof ‚Lutzelbourg‘ dran :

den Bahnhof 'Lutzelbourg', der in Wirklichkeit ein paar kilometer östlich des Viaduktes liegt
Ein tolles Fotomotiv wenn der Zug aus dem Tunnel kommend gleich in den Bahnhof einfährt, alles dominiert von einer Burgruine...

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Das hatte mich immer imponiert als ich auf Fototour war - und vor 20 Jahre habe ich angefangen den Banhof in H0 nachzubauen. Hier ein 'schlestes' Bild aus 1995...

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Hier der Gleisplan der Anlage die 2007 wegen Umzug abgebrochen wurde. Die Anlage bestand aus dem Bahnhof Lutzelbourg und den Teil ‚Hofmuhl‘ den ich hier als erstes vorgestellt habe. Andere Teile der Anlage wurden nie fertiggestellt.

Die Linie steht für eine zweigleisige Strecke.
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Hier ein paar Bilder von dem Bahnhof Lutzelbourg. Sorry für die Qualität die nicht immer optimal ist.
Am Anfang hatte ich als Saison den Herbst ausgewählt.

Zuerst der Gleisplan aus dem Jahre 1935
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Der Bahnhof ist auch Endbahnhof einer Meterspurbahn nach Drulingen (unten links). Der Gleisplan wurde auf meiner Anlage mit ein paar Abzügen auch so realisiert.

Hier ein Omnibuszug Sarrebourg – Saverne der im Bahnhof einfährt. Preusssichen Abteilwagen werden von einer P8 gezogen. Diese Lokbaureihe haben auch in Frankreich ihren Dienst bis mitte der 1960er Jahre verrichtet. Sie kamen als Waffenstillstandsabgaben 1918 nach Frankreich. Die Fleischmann hat ein Roco G10 Kessel erhalten (nur ein Dom !) sowie ein dreiachsigen Roco Tender.
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Zwei Bilder von der Durchfahrt einer 1-230 G (ehemals preus. S10.1)
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Der Vorbildsituation nachgeahmt: der Bahnhof Lutzelbourg direkt an der Tunnelausfahrt mit der Ruine. Eine 230 K Öl mit Schnellzug in Richtung Paris.
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Nach guten 10 Jahre Betrieb wollte ich die Herbstlandschaft zum Sommer werden lassen… Anstoß war auch dass die Schaumflocken und Dekoflies sich ausgetrocknet anfühlten.

Zudem hatte sich in der Branche viel getan und es gab eine Menge neue Landschaftsprodukte die ich unbedingt erproben wollte.

So kam es das ich alle Bäume abgeforstet habe, danach den gesamten Boden mittels Beflockungsgerät neu beflockt, neuen Decoflies angelegt und neue Bäume mittels Zeechium erstellt habe.

So sah es aus nach der Beflockung mittels Beflockungsgerät – Staubsaugen ist angesagt !
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Die Burgruine Lutzelbourg im Umbaustadium – die Steinmauern müssen noch gealtert werden.
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Der Sommer ist in Lutzelbourg eingetroffen - hier ist die Ausfahrt des Bahnhofs Richtung Paris. Die Hintergrundkulisse musste ich auch neu bemalen.
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Diesmal ein Blick in die 1930‘ Jahre
Zuerst mit einer G8.1 (Trix) in Alsace-Lorraine (AL) Beschriftung die gerade einen OCEM 19 G-Wagen (Plastikbausatz von Damofer) zum beladen bereitgestellt hat.
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Hier eine T9 (Basis Fleischmann) die ein Kokswagen der AL von Makette rangiert
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Auch sowas fuhr 1914 durch Lutzelbourg ! Preussische Akkutriebwagen die auch von der Reichseisenbahn Elsass-Lothringen (EL) beschafft wurden, sieben Einheiten insgesamt. Diese waren den BW Metz (3), Sarrgemünd (2) und Straßburg (2) zugeordnet, und liefen im Omnibus-Umlauf. Die Triebwagen wurden 1921 abgestellt wegen Ersatzteilmangels. Hier das Liliput Modell in KPEV Ausführung. Die EL hatte seit 1907 das Preußische Farbschema nach und nach eingesetzt.
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Die Bilder stammen von 2005 /2006, und in der Zwischenzeit hat die Anlage einen Umzug über sich gehen lassen. Alles heil wieder aufmontiert und da ich aber jetzt viel mehr Platz habe kann ich mich noch mehr ‘austoben’
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Felsbau

#3

Beitrag von Trainalsace » Mo 6. Sep 2010, 22:01

Felsbau

Und so sah es im Aufbau aus :D : Felsen aus Gips Abzügen aus Latexformen die ich aus wirklichen Felsen erstellt habe, Gipsmauer von Spörle, RocoLine Gleis und Styrodurplatten
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Das Blockhaus entstand auf aus Gips - Einmalige Form aus Styrodurplatten erstellt<!--
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Die Felsen entstanden aus Gipsabzügen von selbstgefertigten Latex-Formen. Also zuerst mussten die Formen gemacht werden.
Hier die bildliche Entstehung :
Unweit von Lutzelbourg habe ich bei einer Wandertour dieses Felsgeröll entdeckt. Als hätte die Natur eine Reproduktion in H0 einer Felswand kreiert ! Ich entschied mich mehrere Formen direkt vor Ort zu erstellen. Da fiel die Wahl auf Latex, der ohne Dosierung, benutzt wird.

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An einem sonnigen und sehr heißen Sommertag legte ich dann los - einen Tag wie heute zum. Hier alles was so zum ‚Tatort‘ hingeschleppt werden musste. Der flüssige Latex härtet bei warmer Temperatur viel schneller (ca. eine Stunde). Da 5 bis 6 Anstriche nötig sind, vergeht also fast ein Tag für die Herstellung der Formen.

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Der Latex wird mit dem Pinsel aufgetragen – so sieht es nach der ersten Schicht aus.

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Mit der fünften Schicht wird ein Gewebestück in den Latex eingebunden. Dieser wird die Form zusätzlich verstärken.

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Zurück daheim, mit den vier erstellten Formen

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Und so entsteht die Felswand. Zuerst eine Aufstockung von Styrodurplatten.

Zwei Arbeitsweisen sind mit den Formen möglich.

A - Der Gips wird in die Form gegossen und vor dessen Bindung direkt auf der Struktur abgeformt.

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Arbeitsweise B. Es werden zuerst ein paar Gipsabzüge gemacht und erst danach auf der Struktur eingebaut. Die Lücken werden mit Gips ausgefühlt und später eingeritzt.

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Die Felswand vor dem Einfärben.

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Nach dem Trocknen, wird eine primäre Farbschicht aus Heki Standstein Farbe aufgetragen

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Danach Lasur, mit Schwamm abgewischt

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So sieht es im fertigen Stadium aus. Da fährt gerade eine 1-141 P (Jouef) mit einem Schnellzug aus Belgien kommend in Richtung Schweiz.

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Und weil es so schön ist , aus der Vogelperspektive mit der Schleuse im Aufbau.

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Der Viadukt ensteht !

#4

Beitrag von Trainalsace » Mo 6. Sep 2010, 22:03

Viadukt
Hier möchte ich euch mit dem Bau des Viaduktes „Hofmuhl“ unterhalten.

Der Viadukt überquert das Zorntal an einer Verbiegung die es erlaubt der Bahnstrecke vom Nordhang zum Südhang (oder umgekehrt :D ) zu wechseln. Dabei wird der Rhein – Marne Kanal, das Flüsschen Zorn sowie eine Straße überquert. Ursprünglich bestand der 1852 erbaute Viadukt aus fünf Steinbogen, wurde aber im zweiten Weltkrieg gesprengt. Beim Wiederaufbau hat man sich um eine elegante Lösung mit zwei weiten Bogen entschlossen, nur einer der ursprünglichen Bogen blieb erhalten (links im Bild des Aufbaus anno 1948). Dabei wurde auf die Technik von Betonbau mit Steinverkleidung angewandt.

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Ich wollte den Viadukt maßstäblich im Modell nachbauen. Dazu brauchte ich also einen Plan. So fragte ich höfflich bei der regionale Direktion der SNCF in Straßburg, die mich nicht nur komisch ansah, sondern sich komplett hermetisch auf einen dermaßen kuriosen Antrag gegenüberstellte. Offiziell gäbe es keine Archive oder Baupläne mehr ! :evil: Es wäre als hätte die SNCF keine Unterlagen über die Werke die noch in alltäglichen Betrieb benutzt werden ! Aber wie bringen es die technischen Dienste und Planungsbüros fertig Wartungen durchzuführen ?

Ich konnte gewiss auf eine Extrapolation mittels Fotografien des Originals durchführen aber das stellte mich nicht völlig zufrieden. Durch Zufall kam ich dennoch auf etwas dass mir sehr weitergeholfen hat – bei dem Navigationsdienst des Kanals von der Rhein zur Marne! Ich hatte dort nach einem Bauplan einer Schleuse angefragt und wurde von einer freundlichen Person empfangen die sich total begeistert meine Bilder der Anlage Lutzelbourg anschaute! Gleich wurde ein Schrank mit original Baupläne geöffnet und beim Durchsuchen kamen Tabellen mit den Massen des Viadukts zum Vorschein
Also konnte dem Bau in H0 endlich beginnen! Zuerst wurde ein Plan in 1/87 am Reißbrett erstellt mittels Stift, Gummi, Kompass und Rechner. Dabei konnte einen ersten Eindruck über der Größe des Werkes gewinnen.

Als Baustoff griff ich auf Kartonplatten zurück die im spezialisierten Fachhandel erhältlich sind. Ich hatte schon mehrere Gebäude mit diesem Material zusammengebaut und war (und bin, nach 20 Jahre) immer noch sehr zufrieden damit. Da hat sich nichts durchzogen oder gewölbt. Und das Material lässt sich ganz einfach mit dem Bastellmesser zuschneiden.

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Das Bauwerk wurde selbsttragend ausgeführt, das heißt die Strecke wird vom Viadukt getragen! Der Karton stellt sich als sehr widerstandsfähig und erlaubt mehrere Kilo Last: ein Versuch vor Verlegung der Gleise mit Gewichten von drei Kilo ergab keine Probleme. Also genug für den alltäglichen Anlagenbetrieb; es sei denn es finde eine Kreuzung einer Mehrfachtraktion von Big-Boy‘s statt. :D

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Die „Außenhaut“ des Viaduktes wurde mittels Plastruc Steinplatten verwirklicht. Erhältlich bei Noch unter der Bezeichnung Constru-xx.

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Dieses Material ist sehr dünn, und verarbeitet sich sehr leicht; Zerschneiden mit dem Bastellmesser, Aufkleben mit Plastik oder Weissleim.

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Es lässt sich biegen, ohne zu brechen und eignet sich sehr gut für die Verwirklichung der Gewölbe.

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Zu diesem Zeitpunkt ist die Gesamtheit des Werkes völlig mit Plastruc Steinplatte ausgestattet. Nächste Arbeit besteht darin, die Abschluss und Eck-Steine zu reproduziert. Diese werden aus Canson-Papier von 160 gr. verwirklicht. Die Teile werden Einzeln eingraviert und danach befestigt.

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Der seitliche Gehweg und zugleich Basis für das Geländer (Weinert) wird aus Depron Schaumstoffteilen erstellt.

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Eventuelle Fugen werden mittels Milliput zugestopft.

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Der Viadukt vor dem endgültigen Anstrich.

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Eine erste einheitliche Farbschicht Sandstein (Heki 7101), wird durch ein mehr oder weniger verdünnte braune Farbe gefolgt. Dann werden einzelne Stellen mit Grün, Hellbraun, Grau oder Rot, manchmal vermischt und immer verdünnt behandelt. Danach kommt eine braune Lazur (Heki 7103) über das Ganze. Patinapulver geben anschließend den letzten Schliff (Grün, Weiß, grau)

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Wir ziehen um !

#5

Beitrag von Trainalsace » Mo 6. Sep 2010, 22:05

Umzug
Es gab verschiedene Bauphasen - verteilt auf eine Zeitspanne von 20 Jahre :
1990 - 1994 : Bau des Bahnhofs Lutzelbourg
2002 - 2005 : Umzug und neubegrünung des Bahnhofs Lutzelbourg, Anbau des Teilsstücks "Hofmuhl"

2008 : Umzug ins Neubauhaus

2010 : Wiederaufbau und Erweiterung -

Dieses Anlagestück hat den Umzug nicht überlebt… Es war die Verbindungstrecke zwischen Bahnhof „Lutzelbourg“ und Viadukt „Hohmuhl“. Ich kam auch nicht mehr dazu das Signalwesen komplett fertigzustellen. Somit sehen die Standplätze des Vorsignals und des Einfahrtssignal im Hintergrund leer aus… Und es fehlen die Telegrafenmaste. Da schleppt gerade eine 1-150 C (ehemals preus G12) einen Kohlenzug. Die Lok hat den so benannten „Sarg“ auf dem Kesselscheitel – also Dampfdom und Sandkasten unter einer Abdeckung. (Umbau aus ROCO)
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Der Bahnhof „Lutzelbourg“ besteht aus vier Modulteilen die insgesamt 7 Mal in den letzten 20 Jahre den Ort gewechselt haben! Bei Abbau stand aber fest dass das Teilstück ‚Hofmuhl‘ das 2003 neu hinzukam nicht als ganzes Stück durch die Tür schlüpfen konnte. Also war eine radikale Lösung mit Säge, viel Gefühl und noch mehr Schweißtropfen angesagt um das gute Stück in zwei zu teilen…

Die Säge zeigt Ihre Zähne ! :o

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Ein letztes Bild vor dem Umzug…
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An der Trennstelle wurden ein paar Zentimetergleise entfernt
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Die Zäge leistet ganze Arbeit !

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Aus dem Viadukt wurde eine Hebebrücke
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Irgendwie fehlt da etwas…
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Alle Teile sind heil an neuem Standort angekommen – Im Vordergrund , wie „Hofmuhl“ von hinten aussieht. Dahinter Modulteile von „Lutzelbourg“.

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Und zum Schluss noch ein Bild des Schreckens: eine Woche nach dem Umzug wurde der Keller des Neubauhauses von einem Unwetter heimgesucht :cry: – da hatte ich gerade noch Glück in der Not alles schnellstens in den ersten Stock zu lagern. Es bedeutete eine Zwangspause von 1 ½ Jahre bis alle Baufehler des Mauers beseitigt wurden und ich den Raum komplett neu wiedereinrichten konnte.

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Neuaufbau

#6

Beitrag von Trainalsace » Mo 6. Sep 2010, 22:07

Neuaufbau

Der Keller wurde nach dem Wasserdebakel ganz neu hergerichtet: Fließen am Boden, neue PVC Decke. Als Beleuchtung kommen Leuchtstoffröhren (mit Tageslichtspektrum) zum Einsatz.
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Der Neuaufbau der Anlage beginnt mit der Hintergrundkulisse! Ich muss mich also noch etwas gedulden bevor die Anlageteile wieder montiert werden.
Zuerst habe ich mich den Ecken angenommen. Diese werden mittels einer Rundung kaschiert. Die Bauteile vor dem Aufbau.

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Oberste und untere Tragfläche werden an die Wand angebracht.

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Danach das Stück Hartfaserplatte aufgeklebt und vernagelt.

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Die Übergänge werden sauber verspachtelt, und die Nagelköpfe kaschiert.

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Auch der Stützpfeiler samt Regenrinnen wird durch einen Zeichenkarton umgeben.

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Und schon sieht es „himmlicher“ aus.

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Eine erste Blaue Farbschicht wurde mittels Farbroller aufgetragen.

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Nach dem Trocknen, kam die zweite Schicht dran. Von oben nach unten mit jeweils Eingabe von immer mehr Weiss. Dieser Vorgang muss schnell gehen damit sich die Farbe gutvermischt.

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Wieder ein Tag Trockenzeit, und schon kommt der erste Anstrich der Hügellandschaft. Zuerst kamen die entferntesten Hügelketten dran. Die Mischung beinhaltet auch blaue Farbe des Himmels.

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Bei den näheren Landschaftteilen wird mehr grün und weiß direkt mit der Rolle auf die Wand vermischt – das ergibt einen m.E. schönen Effekt mit Schattierungen.

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Der Hintergrund ist für erste als fertig zu bezeichnen. Wird mal die Anlage stehen kann dann noch an der einen oder andere Stelle retuschiert werden.

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Demnächst mehr !
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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#7

Beitrag von shay » Di 7. Sep 2010, 13:12

Mal doof gefragt:

Auch wenn die letzten Bilder noch vom Neu-Rohbau zeugen - wieso befindet sich dieser Thread nicht in der Ruhmeshalle?

@ Jean: Ganz großes Kino! Besonders klasse (neben den Sandsteinfelsen) finde ich die frz. Triebwagen... Toll...!
Gruß: Martin

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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#8

Beitrag von Andreas T. » Di 7. Sep 2010, 14:03

Shay hat geschrieben:Mal doof gefragt:
Auch wenn die letzten Bilder noch vom Neu-Rohbau zeugen - wieso befindet sich dieser Thread nicht in der Ruhmeshalle?
Ich denke, weil er dort nicht erzeugt werden konnte :D . Im alten Forum war er dort. Wir sollten den Mods noch ein bischen Zeit geben alles zu sortieren. Immerhin ist das Forum ja erst ein paar Tage alt.

Gruß

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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#9

Beitrag von Appenzellermichel » Di 7. Sep 2010, 14:41

Servus Jean,

ich hatte ja auch schon im alten Forum oft die Gelegenheit genutzt Deine Bilder zu betrachten.
Deine Anlage und natürlich auch die Bauausführung sagt mir zu. Jetzt drücke ich Dir die Daumen
für den neuen Anlagenraum, dass er immer trocken bleiben möge und Du uns bald wieder hier
mit neuen Bildern in eine andere Zeit versetzt.
8)

PS: die Mods brauchen die nächsten Tage noch gute Nerven!!! Es fehlen ja durch das Update März doch so einige Beiträge und Mitglieder. Wenn die alle wieder folgen, dann gibt es ne Menge zum Ordnen. Die Anlage finden wir sicherlich morgen schon wieder an ihrem Platz.
Tschüss bis bald :!:

Helmut

Hier bin ich im Stummiforum:

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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#10

Beitrag von shay » Di 7. Sep 2010, 14:57

Andreas T. hat geschrieben:
Shay hat geschrieben:Mal doof gefragt:
Auch wenn die letzten Bilder noch vom Neu-Rohbau zeugen - wieso befindet sich dieser Thread nicht in der Ruhmeshalle?
Ich denke, weil er dort nicht erzeugt werden konnte :D . Im alten Forum war er dort. Wir sollten den Mods noch ein bischen Zeit geben alles zu sortieren. Immerhin ist das Forum ja erst ein paar Tage alt.

Gruß

Andreas

Ehm, ja... klar. :oops: Sorry Mods... manchmal bin ich ein bissel ungeduldig...
Gruß: Martin

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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#11

Beitrag von hans hirsch » Di 7. Sep 2010, 18:46

ruhmeshalle. na klar.

aber wie sieht es denn nun im neuen keller aus. die farbe ist nun schon längst trocken oder?

mfg ueli
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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#12

Beitrag von Trainalsace » Di 7. Sep 2010, 22:37

shay hat geschrieben:@ Jean: Ganz großes Kino! Besonders klasse (neben den Sandsteinfelsen) finde ich die frz. Triebwagen... Toll...!
Hallo Martin,

Danke für den netten Mail - Noch einmal ein frz Triebwagen - Bugatti Bauart - auf einer besseren Sicht. Es ist ein Messsingbausatz von LSL.

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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#13

Beitrag von Trainalsace » Di 7. Sep 2010, 22:45

Appenzellermichel hat geschrieben:Jetzt drücke ich Dir die Daumen
für den neuen Anlagenraum, dass er immer trocken bleiben möge und Du uns bald wieder hier
mit neuen Bildern in eine andere Zeit versetzt.
.......Die Anlage finden wir sicherlich morgen schon wieder an ihrem Platz.[/color]


Hallo Helmut,

Danke für deine Zustimmung. Und mit neuen Bilder werde ich auch bald wieder kommen, da ich in den letzten Wochen bei Aufbau ein gutes Stuck weitergekommen bin.

Hier schon Mal ein Bild des Bahnhof Lutzelbourg kurz nach dem Wiederaufbau. Testfahrten haben auch schon begonnen. Videos habe ich auch schon gemacht - muss noch sehen wie ich diese aufladen kann
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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#14

Beitrag von Trainalsace » Di 7. Sep 2010, 22:53

hans hirsch hat geschrieben:ruhmeshalle.
die farbe ist nun schon längst trocken oder?
Hallo Ueli,

Die Farbe ist trocken , ich bestätige :D :D

Die ersten Testfahrten liegen ein paar Wochen zurück... Hier der erste Probezug auf einem neuen Teilstück ! Eine G8.1 der AL Bahn passiert den Bahnhof Stambach (EG = Gipsbausatz von Gazel)
Doch demnächst zeige ich wie alles wieder aufgebaut wurde.
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Ruhmeshalle

#15

Beitrag von Trainalsace » Mi 8. Sep 2010, 13:04

Bonjour,

Eins habe ich noch vergessen : Herrzlichen Dank fürs erneute Votum für die Ruhmeshalle. Ich denke mein Thread wird wieder dort verschoben werden, sobald die lieben Moderatoren Zeit haben. Eile mit weile !
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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#16

Beitrag von Thilo » Mi 8. Sep 2010, 13:22

Hallo Jean,
Ich denke mein Thread wird wieder dort verschoben werden, sobald die lieben Moderatoren Zeit haben.
ich denke mir auch, daß dein Thread definitiv wieder in die Ruhmeshalle gehört!

Du hast dir eine wunderbare Anlage gebaut!

Viele Grüße

Thilo

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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#17

Beitrag von Trainalsace » Mi 8. Sep 2010, 17:59

Thilo hat geschrieben:Du hast dir eine wunderbare Anlage gebaut!
Bonjour Thilo,

Vielen Dank für den Lob - und es geht gleich weiter mit dem Wiederaufbau
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Wiederaufbau Lutzelbourg

#18

Beitrag von Trainalsace » Mi 8. Sep 2010, 18:07

Wiederaufbau Lutzelbourg

Da die Farbe des Hintergrund nun trocken ist :-D :D beginne ich zuerst mit dem Aufbau des Bahnhofs Lutzelbourg. Dieser besteht aus vier ungleichen Modulen. Dessen Bau liegt in die Zeitspanne 1990 / 1994 zurück und hat schon 7 (!) Umzüge mitgemacht – fast ohne Schaden. Nun hoffe ich das es sich um den letzten Aufbau handeln wird.

Hier sieht es noch drunter und drüber aus :lol: :
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Das Burgmodul mit der Tunneleinfahrt. Manche Gebäude wurden vor dem Umzug entfernt.
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Erste Probestellung der vier Modulen
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Im Vordergrund das Bahnhofshotel + Restaurant
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Trotz sorgfältiger Planung wollten die Module einfach nicht an den vorgesehenen Platz passen – ein paar Zentimeter waren zuviel
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Also mussten ein bisschen „Fleisch“ von dem Burgfelsen entfernt werden.
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Und schon sieht die Sache schon besser aus ! Die Modulen passen genau zwischen Außenwand und Stützpfosten. :)
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Die Modulen aus Sperrholz ruhen auf einem Gestell gebildet aus Metallprofilen die einfach zusammen geschraubt werden (Marke TIXIT). Das Konzept hat sich über Jahre bestens bewährt; die ältesten Profile die über 35 Jahre auf dem Buckel haben erlebten schon mehrere Anlagekonfigurationen.
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Das Burgmodul ist auf seinem Platz – Höhe ab Fussboden 110 cm – Gleishöhe: 135 cm
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Ursprünglich hatte ich eine verdeckte Strecke eingebaut die aber nie in Betrieb kam…
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Das Gestell wird erweitert
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Module 3 + 4 sind am Platz
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Jetzt ist der Bahnhof komplett aufgebaut. Die Elektrischeverbindungen müssen wiederhergestellt werden bevor es mit den ersten Probefahrten wieder losgehen kann
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Demnächst baue ich das Teilstück Hofmuhl auf. Bis Bald.
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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#19

Beitrag von UlrichRöcher » Do 9. Sep 2010, 08:06

Hallo Mods,

dieser Thread sollte wieder da hin, wo er hingehört und im alten Forum auch war (weil wirklich tolle Anlage): in die Ruhmeshalle!

Viele Grüße
Ulrich
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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#20

Beitrag von DR83 » Do 9. Sep 2010, 09:20

Hallo
Wie ich schon im alten Forum geschrieben habe, das ist wirklich eine Spitzenanlage. Und auch von mir nochmal an die Moderatoren, wenn es für euch wieder ruhiger geworden ist dann verschiebt diesen Treat bitte wieder in die Ruhmeshalle.
Gruß Matthias

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Der Bau geht weiter

#21

Beitrag von Trainalsace » Fr 10. Sep 2010, 06:11

Vielen Dank, Ulrich und Matthias, für euren Lob und Aufruf an die Mods :wink:

Der Bau geht weiter

Da jetzt der Bahnhof Lutzelbourg wieder steht, kann der Weiterbau der Anlage folgen. Klassischer Holzrahmen mit Sperrholztrasse.
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Danach Korkstreifen als Gleisbettung
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Das Gleis wurde verlegt und provisorisch mit Holzschrauben + Unterlegscheiben befestigt. Da lässt mögliche Anpassung samt Höherlegen der Kurven mittels Evergreen-streifen zu. Hier der erste Probezug.
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Hier im Bild konnte ich ein Streckenstück der alten Anlage wiederverwenden.
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Der Viadukt zu Hofmuhl hat auch wieder seinen Platz gefunden. Er wurde jedoch entgegengesetzt verbaut .Dafür musste an der Verbindungskurve etwas nachgeholfen werden, damit es auch harmonisch wirkt.
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Bei der Zimmertür musste ich eine Klappbrücke einbauen
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Tischlerscharniere aus dem Baumarkt an der Knipp stelle.
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Hier ist die Brücke schon mit Gleis verlegt
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Open ! Es passt gerade bis zur Decke.
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Beim Umzug habe ich ein uralter Steigungsmesser wiederentdeckt! Aus Meccano-Bauteile zusammengebaut nach ein Artikel aus der MIBA anno dazumal (ich glaube Ende der 70er) …
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Und zum Schluss die ersten Betriebsbilder, mit einem langen Güterzug gezogen von einer Würt Hh in EST Ausführung von Brawa. Diese kam nach Frankreich als WaffenstillstandsLok 1918, eine davon kam auch zur AL Bahn, wofür ich noch die Lok umbeschriften muss. Aber das hat noch Zeit…Zuerst gönne ich mir die Fahrten mit einem schönen Zug. :D :D

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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#22

Beitrag von hans hirsch » Fr 10. Sep 2010, 06:30

hallo jean,

danke für die bilder vom bauvorschritt. gibt die strecke schlussendlich einen "hundeknochen" schattenbahnhof oder einen doppelten kreis? oder was auch immer?




Trainalsace hat geschrieben:

Und zum Schluss die ersten Betriebsbilder, mit einem langen Güterzug gezogen von einer Würt Hh in EST Ausführung von Brawa. Diese kam nach Frankreich als WaffenstillstandsLok 1918, eine davon kam auch zur AL Bahn, wofür ich noch die Lok umbeschriften muss. Aber das hat noch Zeit…Zuerst gönne ich mir die Fahrten mit einem schönen Zug. :D :D

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ist das nun einen sncf zug? oder hast du den rostbraunen simotra (märklin?) wagen an achter stelle umbeschriftet? wenn du die lok umbschriftest wird die dann AL oder SNCF?
soviel mühe um die details mach ich mir nicht, aber es nimmt mich trotzdem wunder.

mfg ueli
SNCF EP III (&IV)
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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#23

Beitrag von Trainalsace » Fr 10. Sep 2010, 17:34

hans hirsch hat geschrieben: danke für die bilder vom bauvorschritt. gibt die strecke schlussendlich einen "hundeknochen" schattenbahnhof oder einen doppelten kreis? oder was auch immer?
Hallo Ueli,

Du hast es auf den Punkt getroffen – es fehlt der Gleisplan! :P
Hier ist die schematische Zeichnung. Es handelt sich um eine reine Doppelgleisigestrecke, die An-der-Wand entlang führt mit einem Kreis der durch Lutzelbourg führt. Zwei neue Bahnhöfe sind geplant. „Merckwiller“ ist ein Phantasiebahnhof wo das kommende EL / AL Empfangsgebäude ‚Volgelsheim‘ von FALLER Platz finden soll. Hier soll auch Anschluss an eine Industriebahn entstehen die nach Pechelbronn führt. Dort gab es damals eine Erdölförderung samt Raffinerie. Und die kommenden Kesselwagen von MAKETTE in ‚Pechelbronn‘ Beschriftung kommen wie gerufen.
„Stambach“ ist nach einem realen Bahnhof empfunden, die östlich von Lutzelbourg liegt.
Das wird der erste Bauabschnitt sein der mich für die kommende Jahre beschäftigen wird. Danach werde ich den großen leeren Platz in der Mitte ausfühlen müssen…Aber das hat Zeit. 8) 8)

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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#24

Beitrag von Trainalsace » Fr 10. Sep 2010, 17:36

hans hirsch hat geschrieben:ist das nun einen sncf zug? oder hast du den rostbraunen simotra (märklin?) wagen an achter stelle umbeschriftet? wenn du die lok umbschriftest wird die dann AL oder SNCF?
Hallo Ueli,

Zum Simotra Märklin Kesselwagen: stimmt Ulli, du hast ein scharfes Auge… :D
Meine Fahrzeugsammlung besteht hauptsächlich aus SNCF Fahrzeugen der 50er Jahre, die ich in den vergangenen 25 Jahre gekauft, zum Teil umgebaut, umbeschriftet oder patiniert, habe. Der Güterzug besteht aus solchen Wagen.
Für diese neue Anlage habe ich mir vorgenommen in die Epoche II umzusteigen, in die 1930er Jahre wo die AL Bahn noch das Sagen hatte (die SNCF wurde erst 1937 gegründet). Dazu muss also mal meine Sammlung entsprechend von den unstimmig gewordenen Fahrzeugen entsorgen, die restlichen in eine Umlackierung + Beschriftungsaktion auf Epoche II trimmen.
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Re: Hofmuhl - Sommer 1952

#25

Beitrag von lokhenry » Sa 11. Sep 2010, 09:52

Hallo Jean, tolle Bilder, sehr schöne Anlage und sehr Liebevoll gemacht, Ich Gratuliere dazu.

MB Gruß

Henry

:lol: :lol:
2L DCC, EP III / IV Mein Thema Grenzbahnhof
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