Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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schaerra
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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1051

Beitrag von schaerra »

Hallo,
KaBeEs246 hat geschrieben: Sa 6. Feb 2021, 23:48 Mit dem Sound liegt Märklin leider häufiger daneben. Ich habe noch nie gehört, dass mein Schienenbus die Gänge durchschaltet. :cry:
Und bei einer digital geregelten Motordrehzahl verstehe ich auch nicht, warum bei Dampfloks das Geräusch sooo wenig synchron ist.
Ja - das ist leider immer wieder enttäuschend! Aber, Herr Bächle hat für die kommenden Neuheiten eine Besserung versprochen. Ich bin schon sehr gespannt.
Kleine anbieter wie z.B.; Henning Sound, Heinz Däppen oder Leo Sound zeigen doch immer wieder sehr eindrücklich, dass es um Welten besser geht. Deshalb verstehe ich nicht, dass der Marktführer da immer wieder patzt.

Soundlok digital an der Oberleitung, auf einer analogen M-Gleis Anlage funktioniert wunderbar.
8)

Ich war gestern bei dem Besitzer der schönen alten M-Gleis Anlage, im Nachbarort.
Ich habe zuerst die bestehende Verkabelung überprüft und einige Messungen mit dem Multimeter gemacht, um auszuschließen das noch eine anlaoge Spannung an der OL anliegt.
Den alten M-Trafo, welcher die OL bisher versorgt hat, haben wir abgebaut. Alle analogen Loks wurden in den Schattenbahnhöfen geparkt und der analoge Fahrstrom auf dem Gleis wurde abgeschalten.
Dann habe ich die MS2 an der Oberleitung angeschloßen und der digitale Fahrstrom wurde eingeschalten. Alles ruhig - keine Probleme und kein verdächtiges surren eines Microkurzschlußes.
OK > Die kleine SBB Lok (siehe weiter oben) aufs Gleis und Bügel anlegen. Sound an und los gehts.
In der ersten Runde gab es noch den einen und anderen Kontaktunterbrecher, aber ansonsten funktionierte die Sache einwandfrei!
Es wurde gleich die gesamte Anlage abgefahren. Es gibt noch ein zwei Stellen wo die Fahrleitung ein paar mm zu Hoch ist, aber das kann man ändern.
Ich habe dem Besitzer nun geraten, er solle immer - entweder nur digital oder nur analog fahren. Bei Analogbetrieb wird die MS2 dann einfach von der OL abgestöpselt. So sollte hoffentlich nichts passieren.
Er hat mir jetzt noch diese Lok hier - zum digifizieren - mitgegeben:

Bild

Es ist eine seiner wenigen Roco Loks. Es ist eine analoge DC 2L Lok und hat folglich keinen Schleifer. Sie fuhr bisher nur an der anlogen OL mit AC Spannung. :shock: :?:
Ja - mittels einer Diode, wurde der Wechselstrom gleichgerichtet. Das funktionierte aber eben nur in eine Richtung und weil die Lok nur eine Halbwelle der AC Spannung abbekam, fuhr sie nur halbe Geschwindigkeit. Aber sie fuhr :!: :wink:

Sie bekommt jetzt einen Decoder. Mal sehen ob ich einen Lopi V5 mfx reinbringe. Andernfalls wir es ein Lopi micro und die Lok wird dann mit DCC gefahren.

Ich hoffe ich kann den Besitzer überreden, dass ich ein paar Bilder von der Anlage machen kann, um sie hier einzustellen. Eventuell auch ein Filmchen.
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Ralf67
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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1052

Beitrag von Ralf67 »

Hallo Helmut,
schaerra hat geschrieben: So 7. Feb 2021, 11:55 Hallo,

.............................

Ich war gestern bei dem Besitzer der schönen alten M-Gleis Anlage, im Nachbarort.
Ich habe zuerst die bestehende Verkabelung überprüft und einige Messungen mit dem Multimeter gemacht, um auszuschließen das noch eine anlaoge Spannung an der OL anliegt.
Den alten M-Trafo, welcher die OL bisher versorgt hat, haben wir abgebaut. Alle analogen Loks wurden in den Schattenbahnhöfen geparkt und der analoge Fahrstrom auf dem Gleis wurde abgeschalten.
Dann habe ich die MS2 an der Oberleitung angeschloßen und der digitale Fahrstrom wurde eingeschalten. Alles ruhig - keine Probleme und kein verdächtiges surren eines Microkurzschlußes.
OK > Die kleine SBB Lok (siehe weiter oben) aufs Gleis und Bügel anlegen. Sound an und los gehts.
In der ersten Runde gab es noch den einen und anderen Kontaktunterbrecher, aber ansonsten funktionierte die Sache einwandfrei!
Es wurde gleich die gesamte Anlage abgefahren. Es gibt noch ein zwei Stellen wo die Fahrleitung ein paar mm zu Hoch ist, aber das kann man ändern.
Ich habe dem Besitzer nun geraten, er solle immer - entweder nur digital oder nur analog fahren. Bei Analogbetrieb wird die MS2 dann einfach von der OL abgestöpselt. So sollte hoffentlich nichts passieren.
Er hat mir jetzt noch diese Lok hier - zum digifizieren - mitgegeben:

Bild

Es ist eine seiner wenigen Roco Loks. Es ist eine analoge DC 2L Lok und hat folglich keinen Schleifer. Sie fuhr bisher nur an der anlogen OL mit AC Spannung. :shock: :?:
Ja - mittels einer Diode, wurde der Wechselstrom gleichgerichtet. Das funktionierte aber eben nur in eine Richtung und weil die Lok nur eine Halbwelle der AC Spannung abbekam, fuhr sie nur halbe Geschwindigkeit. Aber sie fuhr :!: :wink:

Sie bekommt jetzt einen Decoder. Mal sehen ob ich einen Lopi V5 mfx reinbringe. Andernfalls wir es ein Lopi micro und die Lok wird dann mit DCC gefahren.

Ich hoffe ich kann den Besitzer überreden, dass ich ein paar Bilder von der Anlage machen kann, um sie hier einzustellen. Eventuell auch ein Filmchen.


ich verfolge gespannt und interessiert das Vorgehen :gfm: .
Danke für deinen Bericht.

Es wäre schön und ich würde mich freuen, wenn hier Bilder dieser M-Anlage gezeigt werden könnten.


Gruß und schönen Sonntag
Ralf
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chris1042
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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1053

Beitrag von chris1042 »

Hallo Helmut

Danke für den Bericht mit der OL :gfm:
Eine Frage hätte ich dazu: Schließt du da nur die OL an oder so wie früher auch die Gleise?
LG
Chris :D
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schaerra
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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1054

Beitrag von schaerra »

chris1042 hat geschrieben: So 7. Feb 2021, 14:01 Eine Frage hätte ich dazu: Schließt du da nur die OL an oder so wie früher auch die Gleise?
Rot an OL / Braun an Schiene
Die Pukos sind nicht an digital angeschloßen
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1055

Beitrag von chris1042 »

schaerra hat geschrieben: So 7. Feb 2021, 15:44
Rot an OL / Braun an Schiene
Die Pukos sind nicht an digital angeschloßen
Würde das auch bei 2-Leiter dann auch gehen so wie es aussieht,wäre interessant wie es ist mit den Anschlüßen wenn man auch gleichzeitig mit einer DIesel/Dampflok fahren möchte aussieht.
LG
Chris :D
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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1056

Beitrag von Transalpin »

Hallo Helmut,

tolle Sache, dass das Digitale funktioniert. Ich bin begeistert.
Und die 1189 kommt ja heuer von Märklin in einer grünen Version heraus. Leider wird sie nicht ganz billig sein.
LG,

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1057

Beitrag von schaerra »

chris1042 hat geschrieben: So 7. Feb 2021, 19:41 Würde das auch bei 2-Leiter dann auch gehen so wie es aussieht,wäre interessant wie es ist mit den Anschlüßen wenn man auch gleichzeitig mit einer DIesel/Dampflok fahren möchte aussieht.
Hallo Chris,

bei 2 L funktioniert das nur - solange keine Kehrschleife befahren wird. Die Lok muss richtig herum aufgegleist werden. Die Verwechslungsgefahr ist aber viel zu Groß :!: Die Gefahr, dass Digital- und Analogspannung zusammenkommen ist bei 2L Anlagen noch höher als beim Märklinsystem!
Ich möchte auch noch mal betonen - dass ich vor so einem digital/analog Mischbetrieb über die OL grundsätzlich abrate.
Man sollte immer entweder oder und dabei das jeweils andere Verorgungsgerät von der Anlage abschließen.
Wenn eine Digitalzentrale über den Gleisanschluß (oder über die OL) eine Fremdspannung bekommt, dann ist die Endstufe kaputt!

Man könnte zum Beisspiel einen Umschalter einbauen welcher die gesamte Anlage zwischen analog und digital umschaltet.
So etwas haben manche Vereine.
Transalpin hat geschrieben: So 7. Feb 2021, 19:58 Und die 1189 kommt ja heuer von Märklin in einer grünen Version heraus. Leider wird sie nicht ganz billig sein.
Hallo Bahram,
ja da bringt Märklin ein echtes Schmankerl!! Ich bin auch schwer am Überlegen ob ich mir so einen Tatzelwurm holen soll. Toll finde ich, dass sie Lok ein Metallgehäuse hat und das sie auch auf DCC hört.
Allerdings habe ich noch nie eine Lok für über 500 Euronen gekauft! Auf Sound könnte ich ja verzichten, was den Preis um ca. 100 € verringern würde. Mal sehen ob sie von Trix soundfrei angeboten wird.
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1058

Beitrag von schaerra »

Märklin Fünfsternemotor mit Digitaldecoder ansteuern :?:

Viele haben es schon versucht - viele sind gescheitert - so auch ich - schon mehrmal

Aber was soll`s - wenn man im Lok - down viel Zeit für Lok - up hat. :wink:

SIE IST SCHULD:

Bild

Diese DB 221 von Märklin, steht - so wie auch ihre rote Schwester - schon länger in der digifizierungs- Warteschlange.
Sie hat die Artikelnummer 3581, was sie als Lok mit einem sogenannten Fünfsternantrieb bezeichnet. Dieser Motor war sozusagen der Höhepunkt der analogen Technik bei Märklin und hatte sehr gute analoge Fahreigenschaften.

Der Anker dieses Motors hat 5 Pole und eine andere Wicklung als die normalen 3 Pol Anker. Er hat aber nichts mit den 5 Pol Ankern der HLA Motoren zu tun.

Wenn man diesen Fünfstern Motor mit einem Hamomagnet ausrüstet und digital über einen Decoder ansteuert, dann erreicht die Lok eine unglaublich hohe V-max. 400 HO km/h sind da kein Problem!! :bigeek:
Er wird deshalb auch als Rennsemmel- Anker bezeichnet! :wink:

Deshalb muß man die Vmax in den Einstellungen des Decoders extrem runterdrehen.
Dies geht auf unterschiedliche Art und Weise. Führt aber immer dazu, dass die Lastregelung nicht mehr ordentlich funktioniert. Ergo: Lok hat zittrige oder schwingende Fahreigenschaften. :?
Wie oben beschrieben, haben sich schon viele mit diesem Thema befasst.

Die gängige Meinung war Schlußendlich; egal was man probiert - es geht nicht :evil:

Nun stellt sich die Frage; kann der Lopi V5 - mit seinen vielfälltigen Einstellmöglichkeiten - diesen Motor besser bändigen - als seine Vorgänger (V3/V4) :?:

Demnächst geht es weiter :wink:
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1059

Beitrag von schaerra »

Zweiter Teil: Fünfsternemotor mit ESU Lopi V5:


Um den Antrieb zu testen muß die Lok natürlich zuerst umgebaut werden.
Hier die Original Analogtechnik:

Bild

Der alte Fahrtrichtungsumschalter (FRU) ist elektronisch und beinhaltet auch die Ansteuerung des 5* Motors. Mit Potis kann man die Vmax und die A&B Verzögerung einstellen.
Das war in den 90er Jahren der Höchststand der analogen Märklin- Technik.

Das hilft uns aber digital nicht weiter - das Teil muß raus und der Motor bekommt einen Dauermagneten von ESU.
In die Schale wo der FRU war, kommt eine MTC Schnittstelle rein, in welcher der Lopi V5 eingesteckt wird.

Das sieht dann so aus:

Bild

Die Lok ist damit fertig umgebaut. Nebenbei habe ich natürlich noch die üblichen Nebenarbeiten gemacht: Kontakte polieren / Kohlen tauschen / Getriebe reinigen & neu schmieren / Motorschild reinigen / Räder polieren.
Man könnte noch einen großen Lautsprecher einbauen - um die Lok auch mal mit einem Sounddecoder auszustatten. Das geht aber auch später noch und es gibt noch einen anderen Grund, weshalb ich dass noch nicht gemacht habe, dazu aber später mehr.

Nun kam die erste Porbefahrt mit der Standarteinstellung.
Wie erwartet > erreicht die Lok spielend, TGV rekordverdächtige Geschwindigkeiten :mad:

Man muß wirklich aufpassen - dass sie nicht aus dem R2 fliegt!

Das Fahrverhalten ist bei dieser Standarteinstellung - bis auf die total überhöhte Vmax - eigentlich nicht so schlecht. Zumindest das > was man in den unteren Fahrstufen testen kann.

Bild

Im nächsten Teil geht es darum, wie man diese Vmax - auf ca. 140 HO km/h - durch Decodereinstellungen herunterbringen kann, ohne dass die Fahreigenschaften darunter leiden.
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1060

Beitrag von schaerra »

Dritter Teil: Fünfsternmotor > digital / Decoder Einstellung

Vorweg gesagt: Die Lok eingnet sich hervorragend für solche Versuche, da der Antrieb doch relativ laut ist. Sprich; man hört die Drehzahlunterschiede sehr gut.
Dies ist auch der Grund, weshalb ich auf einen Sounddecoder verzichten kann. :wink:

Es gibt beim ESU Lokpilot mehrere Möglichkeiten, um die Höchstdrehzahl eines Motors zu begrenzen.

1. Die Referenzspannung
Die Referenzspannung ( CV 50 ), gibt die Spannung an, welcher der Motor im Leerlauf (in der Taktpause des Decoders) maximal an den Decoder zurückgeben kann/soll.
Oder anders gesagt; die Generatorspannung des Motors > wenn er sich aus seinem eigenen Schwung heraus dreht.
Die Spannung welche der Motor dann abgiebt nennt man EMF. Übers.: Electrical Emotion Feedback. Daraus errechnet der Decoder die Drehzahl des Motors, um dann mit der Regelung auszugleichen.
Normalerweise errechnet sich die notwendige Referenzspannung so: Schienenspannung x Wirkungsgrad / 100.
Also:
Schienenspannung: 18 V
Wirkungsgrad des Motors: 65%
18 x 65 /100 = 11,7 V Dieser Wert gehört dann eigentlich in die CV 50 geschrieben.

Nun kann man aber mit dieser CV 50 auch die Höchstdrehzahl des Decoder beeinflussen, in dem man einen niedriegeren Wert eingibt.
Beim Lopi V3 wurde dies von ESU sogar ausdrücklich empfohlen!
Die Regelung lässt dann quasi keine höhere Drehzahl des Motors zu.
Nahteil: Der Motor wird dadurch auch Leistungsschwächer. Da der Fünfsternmotor aber mehr als ausreichend Leistung hat - spielt dies keine große Rolle.

Ich habe dies also bei der Lok ausprobiert, um so den Rennsemmelmotor zu bremsen. Ich musste die Referenzspannung auf 4V einstellen, damit die Lok die geforderten 140 HO km/h einhielt.
Die Lok fährt damit nur mittelmässig. Zwar sind die Langsamfahreigenschaften sehr gut, aber bei konstanter Streckengeschwindigkeit (ca. 70 km/h) kommt es zu Schwingungen der Lastregelung.
Viele Versuche, diese Schwinger mit den CV54 (K) oder CV55 (I) der Lastregelung wegzubekommen sind gescheitert. Man kann diese Schwinger nur verschieben oder im Takt schneller oder langsamer machen.

2. Die Geschwindigkeitstabelle CV5 & CV6
Beim Lopi V3 war es noch problematisch, wenn man die CV5 zu weit reduziert hat. Den dabei hat man auch die möglichen Fahrstufen reduziert.
Beim Lopi V5 ist dies nicht mehr der Fall.
Ich ging also zuerst wieder von der Standarteinstellung aus und habe dann die CV5 auf Wert 40 und die CV6 auf Wert 20 eingestellt.
Die Lok fährt damit gut - aber es gibt noch Schwingungen welche aber nur noch durch den Motor hörbar, aber nicht mehr sichtbar sind.
Aber auch hier waren diese Schwingungen nicht durch die Lastregeleinstellungen eleminierbar.

Nun will ich demnächst noch die dritte Möglichkeit testen. Beim Lopi 5 gibt es noch die Einstellungsmöglichkeit des maximalen Motorstromes.
Ich bin gespannt.
Wenn jemand noch andere Möglichkeiten kennt, würde ich mich über einen Tipp freuen.
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1061

Beitrag von schaerra »

Hallo,

nach einigen Tagen konnte ich wieder mit dem Projekt weitermachen.
Bevor ich aber die dritte Methode teste, habe ich noch mit der zweiten Version einen anderen Ansatz verfolgt.
Beim Lopi V5 kann man nun auch die Messperiode der Lastregelung einstellen.
Den meisten Usern wird diese Art der Einstellmöglichkeit viel zu weit gehen. Bei den meisten Loks wird dies auch nie nötig sein.
Hat man nun aber so einen Härtefall wie diesen Fünfsternantrieb, dann kann man hier eventuell noch etwas verfeinern.

Wie beschrieben waren ja in der Version 1 & 2 gewisse Schwinger nicht mit den normalen K & I Reglern wegzubekommen. Auch wenn diese Schwinger fast nur noch hörbar und nicht mehr Sichtbar waren.
Deshalb habe ich jetzt versucht, die Messperiode zu verkürzen. Die Werkseinstellung ist bei 15 ms.
Schrittweise bin ich bis auf 6 ms heruntergegangen und tatsächlich wurden die Schwinger weniger.

Nun stört mich nur noch, dass die Beschleunigung in der oberen Hälfte noch deutlich hörbare Stufen hat. Sichtbar sind sie fast nicht. Ich habe extra den Auto D-Zug angehängt, den bei dem hinten angehängten Autotransportwagen sieht man jedes Ruckeln und/oder Schwingen der Lok, da dann die aufgeladenen Autos wakeln! :wink:
Jetzt könnte man sagen - ja - die 1/1 Lok hatte auch eine Stufensteuerung. Allerdings durch den hydraulischen Antrieb trotzdem eine fast stufenlose Beschleunigung.

Die Methode 3:
Die Reduzierung des Motorstromes, kann ich mir schenken. Bei den ersten Versuchen war schnell klar, dass dadurch dem Motor die Leistung fehlt. :roll:
Schon bei einer Einstellung auf 80% - anstatt 100% - reicht die Leistung des Motors nicht mehr, um den Zug durch die erste Kurve zu ziehen.
Ich habe zwar noch nicht herausgefunden wie diese Art der Regelung funktioniert, aber wie gesagt, so kann die Höchstdrehzahl nicht reduziert werden, sondern nur die Leistung.

FAZIT:

Der Lopi V5 kann mit dem Problemmotor wesentlich besser umgehen, als seine Vorgänger. Ganz optimal ist es aber sicher nicht.
Ein HLA Umbausatz ist auf jedefall die bessere Wahl, auch wenn er ca. 15 Euronen mehr kostet.
Gegenüber dem normalen 3 Pol Anker mit Dauermagent hat der Fünfsternemotor aber ein wesentlich besseres Langsamfahrverhalten.

Die rote V221 werde ich demnächst auf HLA umbauen um zu sehen wie groß der Unterschied ist.
Solange darf die Blau/Beige mit dem passenden D-Zug die weiten der Biertischanlage bereisen. Und ja - ich werde - bevor ich die nächsten Bilder mache - zuerst den Staub von den Dächern des Zuges wischen 8)

Bild
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1062

Beitrag von Saryk »

Die natürliche Staub-Patina lässt sie doch so alt wirken, wie sie ist :fool:

grüße,
Sarah
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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1063

Beitrag von schaerra »

Saryk hat geschrieben: Do 18. Feb 2021, 21:04 Die natürliche Staub-Patina lässt sie doch so alt wirken, wie sie ist :fool:
Hallo Sarah,

ja da könntest Du recht haben :wink: Aber leider sind da immer die Fingerabdrücke welche diesen Effekt zerstören 8)
Zum Glück habe ich meinen magnetischen Wunderbesen - der aber nichts nützt wenn er nur an der Wand hängt :!: :wink:
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1064

Beitrag von Rocmarhag »

Habe 3 auf HLM umgebaut, hier kommt aber jetzt der Unterschied, 2 Kugellagern auf beiden Seiten des Anker., manchmal kommt es auch vorgekommen das der ganze Motor nicht richtig abgefeilt wurde und das Magnet nicht richtig drinnen sitzt.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Umbau.

Ole
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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1065

Beitrag von schaerra »

Hallo Ole,
Rocmarhag hat geschrieben: Mo 22. Feb 2021, 11:33 Habe 3 auf HLM umgebaut, hier kommt aber jetzt der Unterschied, 2 Kugellagern auf beiden Seiten des Anker.
wird die Lok, oder vielmehr der Antrieb dadurch auch leiser?
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1066

Beitrag von shaddowcanyon »

Hallo Helmut,

Danke für den ausführlichen Bericht des Motorumbaus. Mit dem Fünfsternemotor habe ich bisher nie einen Umbau gemacht. Aber es scheint wohl so zu sein, dass Moter in einem für die Dekoder-Lastregelung schwierigen Arbeitsbereich betrieben werden muss, damit die Lok einigermaßen fährt und nicht aus der Kurve fliegt.

Eine mögliche weitere Abhilfe, die mir einfällt, wäre ein stärkerer Feldmagnet. Der ESU-Magnet ist ja ein normaler keramischer Magnet, der nur mittelmäßig stark ist. Läßt er sich durch einen Neodym-Magneten ersetzten, der ja das Vielfache an Feldstärke erzeugt ? Die Überlegung ist folgende: Je stärker das Statorfeld ist, um so höher muss bei gegebener Drehzahl und gegebenem Drehmoment die Spannung am Motor sein, und um so niedriger ist die Stromaufnahme. Wie bei einer richtigen E-Lok. Ein Gleichstrommotor wird langsamer, wenn man (bei gegebener Spanung) das Magnetfeld des Stators verstärkt und nicht, wie man glauben könnte, schneller. Das macht es dann auch für die Lastregelung einfacher, weil sie nicht immer im unteren Spannungsbereich werkeln muss.

Halt so eine Idee...

Grüße

Hans Martin
The Presidents, Chief Engineers, Finance Directors, Baggage Porters, and Yard Sweepers
of the Benton Valley Railroad Line : https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=109585

Les Aventures du Chasseur Noir
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=168&t=138761
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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1067

Beitrag von schaerra »

shaddowcanyon hat geschrieben: Di 23. Feb 2021, 17:56 Eine mögliche weitere Abhilfe, die mir einfällt, wäre ein stärkerer Feldmagnet. Der ESU-Magnet ist ja ein normaler keramischer Magnet, der nur mittelmäßig stark ist. Läßt er sich durch einen Neodym-Magneten ersetzten, der ja das Vielfache an Feldstärke erzeugt ?
Ja - das wäre ein Versuch wert. Der Magnet des Märklin HLA ist ja auch wesentlich stärker als ESU Magnet.
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1068

Beitrag von schaerra »

Hallo,

gestern habe ich mir endlich mal meinen Kombi- Zug vorgenommen.
Er besteht aus 3 Mehano Doppeltragwagen und 4 Roco Taschenwagen.
Es ist mein modernster Güterzug den ich eigentlich gerne mag und welcher im Dauereinsatz über die Anlage rollt.

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ABER :!:

Immer wieder mal gab es Entgleisungen und Entkupplungen :evil:
Der Zug konnte 3 -4 Runden ohne Probleme über die Anlage fahren und bei der nächsten Runde ist entweder ein Wagen rausgesprungen oder er hat ein paar Wagen verloren.
Wobei das mal der eine oder auch der andere Wagen sein konnte.
Der Zug hatte ursprünglich die normalen Bügelkupplungen. Diese habe ich irgendwann auf Märklin Kurzkupplung geändert. Leider hat es die Sache nicht verbessert. :roll:
OK - der Zug hat DC Achsen - welche aber normalerweise auf den C & K -Gleisen keinen Ärger machen.

Vor kurzem packte mich dann die Wut und ich habe den Zug in eine Schachtel gepackt. :twisted:
Gestern war es dann soweit, ich habe alle Radsätze auf Märklinmass eingestellt. Die meisten waren auf ca. 14,3. Jetzt sind sie auf max. 14,0 eingestellt.
Außerdem habe ich die Wagenkupplungen auf Roco Kurzkupplung geändert.

Heute geht es an die Testfahrten - bin schon sehr gespannt :wink:
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1069

Beitrag von Transalpin »

Hallo Helmut,

entgleisen die Züge auch immer an anderen Stellen?
LG,

Bahram
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schaerra
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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1070

Beitrag von schaerra »

Hallo Bahram,
Transalpin hat geschrieben: Mi 24. Feb 2021, 10:45 entgleisen die Züge auch immer an anderen Stellen?
ja - mal dort mal da.
Ich hoffe das damit jetzt Schluß ist. Alle anderen Züge fahren wunderbar.
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1071

Beitrag von KaBeEs246 »

schaerra hat geschrieben: Mi 24. Feb 2021, 10:01
OK - der Zug hat DC Achsen - welche aber normalerweise auf den C & K -Gleisen keinen Ärger machen.

Vor kurzem packte mich dann die Wut und ich habe den Zug in eine Schachtel gepackt. :twisted:
Gestern war es dann soweit, ich habe alle Radsätze auf Märklinmass eingestellt. Die meisten waren auf ca. 14,3. Jetzt sind sie auf max. 14,0 eingestellt.
Außerdem habe ich die Wagenkupplungen auf Roco Kurzkupplung geändert.

Heute geht es an die Testfahrten - bin schon sehr gespannt :wink:
Hallo Helmut,
es sollte mich sehr wundern, wenn es an den Achsen liegt.
Ich weite bei allen alten Wagen, die auf den schlanken C-Gleis-Weichen Kurzschlüsse verursachen, das Radsatzinnenmaß auf 14,3 mm auf. Außerdem fahren bei mir alle Fremdfabrikate (Roco, Liliput, Artitec, Trix u.a.) mit DC-Achsen anstandslos über meine Flachlandstrecke mit Radien >R4.
Ich tippe da eher auf ein Verhaken der Märklin-KK mit den Puffertellern in R1 oder R2-Kurven, was einige hier im Forum durch Abfeilen der Pufferteller oder komplette Entfernung der Puffer (bei Schnellzugwagen sieht man die kaum) vermeiden.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1072

Beitrag von lokomo »

Hallo,
ich fahre die Wagen nur mit der Roco Universalkupplung!

Die ist flacher und geht unter die Puffer ,säge doch da nix ab :(

Habe allerdings die Kinematik etwas mit Fett eingestrichen!

LG T-Dieter
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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1073

Beitrag von schaerra »

Hallo,

vielen Dank an alle für die guten Tipps.
Gestern Abend habe ich den Zug viele Runden gefahren. Keine einzige Entgleisung keinen Wagen verloren :D
Radsatzmass ist jetzt zwischen 14.0 - 14.1 und alle Wagen sind untereinander mit der Roco Kurzkupplung gekuppelt.
Nur hinten und vorne ist eine normale Bügelkupplung für die Loks.

Jetzt muß ich noch versuchen, dass auch der Mehano Tieftaschenwagen mit den XXL Cube Containern sauber mitläuft. Den diesen Wagen habe ich schon vor Jahren aufs Abstellgleis gestellt.
Eventuell funktioniert er ja mit neuem Radsatzmass und der Roco Kurzkupplung.
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1074

Beitrag von dede »

Hallo Helmut,

da bin ich aber mal auf das Ergebnis gespannt.
Die Mehano Wagen laufen bei mir alle wirklicht total problemlos - da hoffe ich mal dass das Einstellen der Radsatzmaße erfolgreich war. Die Tieftaschenwagen laufen bei mir als Ganzzug sind der entgleisungssicherste Zug überhaupt beim mir....
Viele Grüße aus dem schönen Allgäu
Daniel

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Re: Die Biertisch Anlage / Lokup statt Lokdown

#1075

Beitrag von schaerra »

Hallo Daniel,

also der Mehano Wagen läuft jetzt auch ohne Probleme mit. :wink:

Ich glaube es lag an der Kupplung. Er hat jetzt auch eine Roco Kurzkupplung.

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Dafür ist mir gestern - gleich zweimal - mein gemischter Güterzug entgleist :evil: Was er bisher noch nie gemacht hat :!: :?: :shock:
Ich glaube, die Züge sprechen sich ab, um mich zu ärgern :roll:
freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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