Benton Valley Railroad - bei Nacht sind alle Katzen grau

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!

SantaFe
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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#101

Beitrag von SantaFe » Mi 13. Mai 2015, 18:43

Die Alterung des ore cars ist echt gelungen - und super Tips dazu, danke! :gfm:

Thomas

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shaddowcanyon
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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#102

Beitrag von shaddowcanyon » So 17. Mai 2015, 21:42

Hallo zusammen,

Habe jetzt das ganze Wagenset aus 6 Erzwagen fertig gealtert ("fertig gealtert" - was für eine schreckliche Vorstellung...). Immerhin sind die Wagen eine Bereicherung für meinen schon vorhandenen Erz- und Kohlezug. Ich möchte nämlich ganz unterschiedlich hohe und lange Gondolas darin kombinieren und nicht so einen einheitlichen Ganzzug aus lauter gleichen Wagen haben.

Auch die Heisler ist jetzt voll digital. Ich habe einen Tams LD-G-32 verwendet. Sound und komplizierte Zusatzfunktionen brauche ich bei der Lok nicht, nur Licht vorn und hinten. Der Dekoder passt gut in den flachen Spalt zwischen Gehäuse (im Wasserkasten hinter dem Motor) und Metallrahmen:

Bild

Bild

Erste Probefahrt im Digitalmodus:

Bild

Es ruckelt alles noch etwas, Masseprobleme. 4 Räder für den Massekontakt sind halt doch ziemlich wenig. Ich werde die übrigen, noch isolierten Räder mit Silber-Leitlack elektrisch anbinden.

Die Steckverbinder vom Dekoder zu Vorder- und Rückscheinwerfer habe ich in den Kessel verlegt, damit man die Scheinwerfer, die außen auf der Rauchkammer des Kessels und auf dem Dach des Führerhauses sitzen, wartungsfreundlich an- und abklemmen kann:

Bild

Das Innere der beiden Scheinwerfer habe ich mit Silberfarbe ausgepinselt. Die originalen Glühlämpchen habe ich drin gelassen und nicht durch LEDs ersetzt. Ich gehe mal davon aus, dass so eine Lok noch Petroleumlampen hat und kein elektrisches Licht. Jedenfalls kann ich am Kessel keine Lichtmaschine finden, wie bei den moderneren Dampfloks. Das Glühlicht wirkt im Modell jedenfalls schön funzlig, wie ein Petroleomlicht eben aussieht. Habe dem Führerhaus auch Fensterscheiben (klare PET-Folie, von innen hinter die Fensteröffnungen geklebt) spendiert. So sieht die Lok jetzt aus:

Bild

Die Alterung des Gehäuses ist noch vorläufig. Die Heckkupplung muß ich auch erst noch montieren.

Beim Fahren ist die Lok wegen der ganzen Dampfmaschinenmechanik schon im Schritttempo ziemlich laut und rasselt wie ein Kettenfahrzeug. Immerhin, der Umbau auf 3L-digital war im Ganzen doch recht simpel.

Grüße

Hans Martin & Manu
Zuletzt geändert von shaddowcanyon am So 24. Mai 2015, 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#103

Beitrag von Elchrich Elch » Mo 18. Mai 2015, 12:19

Hallo ihr beiden,
beeindruckender Umbau. Zum ersten Mal habe ich gesehen wie eine 2L-Lok sich in eine 3L- verwandelt.
Zu den Geräuschen, hilft vielleicht zusätliches Abschmieren?

Grüße in den Benton Valley,

Rainer
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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#104

Beitrag von shaddowcanyon » So 24. Mai 2015, 22:49

Hallo Rainer,

Der Umbau der Lok war wirklich nicht so kompliziert, allein die Bodenplatte für den Schleifer hat ein wenig Tüftelei und Geduld erfordert. Auch der Dekoder läuft super. Aber jetzt geht's an die Feinheiten.

Die Rasselgeräusche beim Fahren kommen von der Dampfmaschinen-Nachbildung. Mehr schmieren wird da wenig nützen. Die Dampfmaschine, bzw. die Kurbelwelle und die Pleulstangen laufen ziemlich schnell, es rattert tatsächlich wie eine alte Nähmaschine. Wenn ich da einen Soundmodul mit radsynchronem Fahrgeräusch einbauen wollte (und könnte), müsste er statt der üblichen 4 etwa 40 bis 50 Dampfstöße pro Radumdrehung produzieren.

Übrigens, die elektrische Masseverbindung über vier der acht Räder ist furchtbar unzuverlässig, selbst auf gerader Strecke hängt die Lok am kleinsten Staubkörnchen. Ich frage mich, wie man da im 2L-Fahrbetrieb auf einen grünen Zweig kommen wollte, wo ja nur 2 Räder pro Schiene als Zuleitung zur Verfügung stehen. Wahrscheinlich werde ich die Räder (die Achsen sind gegen die gleichermaßen metallenen Radkränze durch Kunststoffeinsätze isoliert) bei Gelegenheit austauschen. Das heißt: Räder von den Achsen abziehen und gegen solche aus Vollmetall ersetzen. Das wird noch einmal spannend.

Grüße

Hans Martin
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Re: RE: Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#105

Beitrag von ES44C4 » Mo 25. Mai 2015, 02:36

shaddowcanyon hat geschrieben:Übrigens, die elektrische Masseverbindung über vier der acht Räder ist furchtbar unzuverlässig, selbst auf gerader Strecke hängt die Lok am kleinsten Staubkörnchen. Ich frage mich, wie man da im 2L-Fahrbetrieb auf einen grünen Zweig kommen wollte, wo ja nur 2 Räder pro Schiene als Zuleitung zur Verfügung stehen.
Also ich habe Loks mit 4, 5, 6, 8 und 10 Antriebsachsen, welche zu gleich auch Strom aufnehmen. Die Fahren ohne Probleme. Da sie keine Haftreifen haben und brauchen! Wohl verstanden alle Loks sind 2L DCC und z.T. mit Sound. Wagen alle 2L.

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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#106

Beitrag von shaddowcanyon » Mo 25. Mai 2015, 11:04

Hallo Roman,

Habe hier auch einige umgebaute 2L-Loks, darunter 2, die ebenfalls von Rivarossi (aus der made-in-Italy-Zeit) sind. Da ist die elektrische Verbindung zum Gleis überhaupt kein Problem. Die fuhren (und fahren) auch unter 2L ruckelfrei.

Darum war ich ja bei meiner Heisler etwas überrascht. Ich habe bei der Lok tatsächlich die Räder selbst in Verdacht. Die bestehen, wie gesagt, aus einem Radreifen aus Metall (Neusilber, vermute ich), der auf eine Radscheibe aus Kunststoff aufgezogen ist. Diese wiederum sitzt auf der stählernen Achse, die auch das Antriebstritzel trägt und Führungskerben hat. Der elektrische Kontakt wird durch einen Sprengring hergestellt, der hinter dem Rad auf der Achse sitzt und mit seiner Außenkante gegen den Radreifen drückt (oder das zumindest tun sollte). Der Strom fließt dann über die Achse und das ebenfalls aus Metall gefertigte Drehgestell zum Motor bzw. Decoder. Keine Radschleifer also. Pro Achse natürlich nur ein Sprengring, sonst gibt's auf 2L-Gleis einen Kurzschluß. Da genau liegt offenbar eine Schwachstelle: wenn einer der Sprengringe oxidiert oder verbogen ist, hängt die Lok beim geringsten Anlass.

Deshalb die Idee mit der neuen Radscheibe aus Metall, die die alte aus Kunststoff ersetzen soll. Ein Gewindeloch für den Kurbelzapfen der Treibstange braucht die natürlich auch. Übrigens, die Mechanik bei der Heisler ist ansonsten vom Feinsten und Präzisesten, das ich je bei einer Moba-Lok gesehen habe. Das macht richtig Spaß, und solcher Aufwand ist völlig angemessen.

Grüße

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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#107

Beitrag von shaddowcanyon » Mo 25. Mai 2015, 17:28

Hallo zusammen,

An diesem Sonntag war die Erweiterung der BVRL-Signalanlage an der Reihe. Die Signale sind nach amerikanischem Vorbild ja nicht nur dazu da, um Züge anzuhalten und Blockstrecken zu sperren oder freizugeben. Sie signalisieren dem Zugpersonal die im folgenden Gleisabschnitt einzuhaltende Geschwindigkeit. Das Ziel dabei ist, sämtliche Züge entlang einer Strecke auf möglichst konstanter Geschwindigkeit zu halten und langwierige Stop- und Anfahrmanöver zu vermeiden. Bei langen Güterzügen und Dampftraktion ist das ein wichtiger Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit einer Bahnstrecke.

Aus diesem Grund haben wir nun das Signal in der Ostzufahrt des Bahnhofs erneuert. Hier ein Foto des bisherigen Signals:

Bild

Das neue Signal vermag fünf statt bisher drei "Aspects" bzw. Trainrules anzuzeigen: Proceed (grün), Proceed limited (gelb), Stop (rot), Proceed diverging (gelb über grün), Proceed limited diverging (rot über grün). Dadurch kann der Lokführer die Geschwindigkeit angemessen drosseln und weiß, dass u.U. noch ein anderer Zug vor ihm auf der Strecke ist.

Hier wird das neue Signal per Flatcar angeliefert. Billy Shortbridge, unser Elektriker, der das SIgnal anschließen soll, fragt sich skeptisch, ob er bei den vielen Strippen noch den Durchblick hat:

Bild

Die Grube ist jedenfalls schon ausgehoben. Da soll es rein:

Bild

Kein Problem. Erst wird das Fundament mit den Steckkontakten mit etwas Styropor und Holzleim festgeklemmt:

Bild

Dann den Signalmast einlassen und Schotter drauf:

Bild

Strom anschalten. Billy ist erleichtert, es hat alles geklappt.

Bild

Jetzt wollen wir hoffen, dass die Züge pünktlich fahren.

Grüße

Hans Martin & Manu

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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#108

Beitrag von tauberspatz » So 31. Mai 2015, 17:35

Hallo Hans Martin und Manu
gerade habe ich mich durch euren Anlagenthread gelesen, eigentlich wollte ich nur schnell durch blättern, aber es war so interessant da hab ich alles angeschaut, ich bin schon beeindruckt, es ist eine andere Zeit und eine andere Gegend die ihr hier vorstellt, ich war noch nie in den USA aber genauso stelle ich mir das von früher vor ... auch die schönen Geschichten dazu passen , die selbstgebauten Signale sind klasse und überhaupt die gesamte Anlage habt ihr richtig gut hinbekommen...irgendwie habe ich das Gefühl wenn ich die handgeschriebenen Schaltpläne sehe, das hier ein Elektriker am Werk ist :redzwinker: geschmunzelt habe ich als der Gummibaum in der Mitte der Gleise stand ... das war originell , tolle Fotos und schön ,dass ihr zwei das alles zusammen macht :gfm:
viele Grüße Karin

"Es sieht so aus, wie es aussieht"

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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#109

Beitrag von shaddowcanyon » Mo 1. Jun 2015, 20:31

Hallo Karin,

Ist meiner Frau und mir immer eine Freude zu hören, wenn unsere kleine Anlage gefällt.

Der Gummibaum ist jetzt längst wieder auf dem Balkon, und in der Ostkehre ist wieder Platz, zum Beispiel zum Fotografieren.

Deshalb war ich am gestrigen Sonntag nachmittag, zwischen zwei Stücken von Manu's Erdbeerkuchen mit Schlagsahne, mit dem Makro dort unterwegs und habe vom Kohlebergwerk und vom Güterbahnhof einfach mal ein paar Bilder geschossen.

Hier die Einfahrt zum Bergwerksgelände:

Bild

Die Stolleneinfahrt. Mir fehlt hier noch eine kleine Handdrehscheibe für die Kohlelore (Spur N), mit der man sie um 90° in Richtung auf die Rampe zum Coal Tipple drehen kann:

Bild

Hier wird die Kohle auf den Zug verladen:

Bild

Ein ganz normaler Tag auf dem Güterbahnhof:

Bild

Hier der Betankungssteg für Chemiewagons, gleich neben dem Chemiewerk. Manu's Streichholzkonstruktion:

Bild

Grubenholzreserve für die Kumpel:

Bild

Drahtzaunimpressionen:

Bild

Das war's für heute. Zum Feierabend noch ein Pfeifchen...

Bild

Grüße

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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#110

Beitrag von shaddowcanyon » Fr 5. Jun 2015, 17:30

Hallo zusammen,

Hier kommen ein paar weitere Bilder von unserer Anlage, die ich letztens aufgenommen habe, mit ein paar kleinen Basteleien.

Ein paar neue Werbeplakate der BVRL, zwar etwas vergilbt, verschönern jetzt den Lattenzaun am Chemiewerk:

Bild

Chemiefässer bei Luthor Chemicals:

Bild

Die Gleisbaustelle hinter der Ostkurve der Bahnhofseinfahrt, wo gerade alte Schwellen sortiert werden:

Bild

...die alten Schienen warten darauf irgendwo auf einem Abstellgleis wiederverwendet zu werden:

Bild

Eine kleine Auto-Galerie. Mr. Hucks alter Buick ist gut in Schuss:

Bild

Der schwarze 59er Cadillac, so weich gefedert, dass man drinnen den Bahnübergang gar nicht bemerkt:

Bild

Mr. Hucks Pickup, ein Dodge, hinter der Werkstatt:

Bild

Andere Perspektive:

Bild

Das Funkauto des Sheriffs in der Bahnhofsunterführung. Oh, da ist wohl die schwarze Abdeckpappe ab:

Bild

Die Trestlebridge mit der Südumfahrung des Bahnhofs. Der Morgenexpress ist gerade vorbei:

Bild

Grüße

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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#111

Beitrag von Elchrich Elch » Di 9. Jun 2015, 17:26

Schön wieder was von eurer Anlage zu sehen. Bin ja immer für diese Klasse Details bei euch zu haben.
Die idee den N-Spur Lorenwagen umzufunktionieren finde ich gut. Das kommt davon wenn man sich spurübergreifend umschaut.
Aber ihr habt hier nicht ein Selbstpotrait versteckt? :wink:

cu, Rainer
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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#112

Beitrag von shaddowcanyon » Do 11. Jun 2015, 20:45

Hallo Rainer,

Die kleine Lorenbahn im Bergwerk werde ich irgendwann mal wieder in Betrieb nehmen. Es ist aber nur ganz wenig Spur-N: drei Loren und etwa 40 cm Gleis, von Arnold. Sie wird von einer kleinen elektrischen Seilwinde (natürlich mit eigenem Digitaldecoder) zum Coal-Tipple hinaufgezogen. Ist aber im Augenblick noch außer Betrieb, weil ich erst noch Endabschalter an den Enden der Gleisrampe montieren will. Auch der Betonunterbau der Rampe (eigentlich ja nur dünnes Sperrholz) ist nicht mehr ganz nach meinem Geschmack und extrem wartungsfeindlich. Da werde ich auch etwas Neues basteln.

Ein Selbstporträt von mir ist auch dabei, sogar mehrfach. Habe mich mal als Kandidat für den Senat aufstellen lassen und jede Menge Wahlplakate gedruckt. Vor dem Bergwerkstor und am Wasserturm hängen noch welche:

Bild

Na ja, war nicht so der Bringer. Der Wahlkampf war doch eher eine müde Angelegenheit.

Vielleicht will sich ja nun meine Frau fürs Präsidentenamt bewerben. Werde berichten...

Grüße

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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#113

Beitrag von shaddowcanyon » Fr 10. Jul 2015, 15:19

Hallo zusammen,

So, nach der überstandenen Hitzeperiode geht es auch mit der BVRL weiter. Es sind halt immer wieder Kleinigkeiten zu tun.

Ohje, die Hitze hat dem Bahnsteig nicht gutgetan, die Betonplatten liegen alle schräg, und der Bahnsteig ist ganz holprig. In den Ritzen wuchert schon Unkraut.

Bild

Hier kommt der Mittagsexpress auf Gleis 1 an, diesmal mit einer F7A und B an der Spitze. Das alte Märklin-Modell (da habe ich nichts dran gealtert, das ist so original!) ist schon lange auf HLA umgebaut, und jetzt kam noch ein kombiniertes LED/Glühbirnenlicht dazu. Marslight gibt es auch.

Bild

Von der anderen Seite:

Bild

Die kleine Heisler übt schon mal fleißig rangieren. Leider ist mir doch neulich das hintere Trittbrett samt Kupplungshalter durchgebrochen, deshalb kann ich zur Zeit nur vorn kuppeln. Und natürlich, die Signale haben endlich Nummerntafeln bekommen, damit der Lokführer genau weiß, wo er gerade steht oder entlangfährt:

Bild

Dafür habe ich die Telegrafenmasten alle umgebaut. Früher hatte ich käufliche Masten zwischen den Gleisen durch den Güterbahnhof stehen. Das sah aber alles sehr eng aus, und die Durchfahrtshöhe unter den Drähten, die es zwar nicht wirklich gibt, die man sich aber zwischen den Masten vorstellen kann, wäre dort, wo die Leitungenn die Gleise kreuzen, sicher ein Problem gewesen. Dann haben meine Frau und ich auf einer Reise durch die französische Provinz wahre Meisterwerke der platzsparenden Telefon- und Stromverkabelung an den Hauswänden gesehen, wie sie hier auch zu sehen sind. Das mussten wir dann auch auf der Anlage haben:

Bild

Bild

Jetzt ist auch plausibel, wie die Hausanschlüsse verlegt sind.

Grüße

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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#114

Beitrag von shaddowcanyon » So 2. Aug 2015, 22:39

Hallo zusammen,

Nach den doch recht warmen Wochenenden haben Manu und ich nicht allzuviel an der Anlage machen können. Wir waren schon damit zufrieden, dass bei der BVRL alles automatisch gesteuert wird, um bei einem kühlen Glas Prosecco alles in Ruhe zu betrachten. Immerhin ist ein kleines Video dabei heraus gekommen:




Viel Spaß beim Ansehen.

Hans Martin & Manu

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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#115

Beitrag von Vincent Vega » Sa 8. Aug 2015, 21:39

Hallo Ihr beiden,
Viele stimmungsvolle Fotos habt ihr eingestellt :gfm:
Insbesondere die Signalbrücke im Video gefällt mir ausgesprochen gut.
Ich selbst mach im Moment nix an der Moba, hoffe spätestens bei US-Convention in Rodgau wieder infiziert zu werden...
Bis bald
Michael

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#116

Beitrag von shaddowcanyon » Fr 18. Sep 2015, 14:42

Hallo zusammen,

Die Ferien sind nun auch für die BVRL endgültig um, und die erste Aktion war wie auch bei anderen US-Freunden hier im Forum dem Alco-holismus gewidnet. Die BVRL hat zwei Lokomotiven des Herstellers Alco, das heißt natürlich die Modelle davon. Eine, oder besser gesagt zwei PA-1, die zur einer Doppeltraktion gekoppelt werden können, und eine schwere Güterzugdampflok des Typs U4a.

Die PA-1 ist an sich ja schon eine hochinteressante Lokomotive, eigentlich das Konkurrenzprodukt zur E-Serie von EMD und ab 1946 bei zahlreichen amerikanischen Eisenbahngesellschaften im Schnellzugdienst zu sehen. Hier ein Foto aus frühen Teppichbahning-Zeiten:

Bild

Heute sieht sie so aus:

Bild

Die UP hatte meines Wissens nur acht Stück davon, die aber bald wohl zu Gunsten des weitaus größeren Bestands an E- und F-Modellen von EMD dem Güterverkehr zugeordnet wurden. Es scheint mir plausibel, das gerade solche Loks an kleinere Bahngesellschaft wie der BVRL weitervermietet worden wären, wo sie dann eben für den schnellen Güterverkehr oder für gewöhnlichen Personenzüge zur Verfügung stünden.

Das Märklin-Modell dieser Lok finde ich jedenfalls sehr gelungen, und Proportionen und Detaillierung sind erheblich näher am Vorbild als bei den berühmten F7 dieses Herstellers.
Habe eigentlich nur einen 2. Lokführer nachrüsten müssen.

Bild

Mein Exemplar hat noch den alten FX-Decoder von 2003 und entsprechend nur vier Digitalfunktionen, wobei man da zur Vermehrung von Licht- und Soundvarianten schon mit Doppelbelegungen getrickst hat. Die Fahreigenschaften sind gut aber brutal. 4 Haftreifen pro Lok, hohes Gewicht, und ein Getriebe mit ungewöhnlich hoher Übersetzung. Die Doppeltraktion hat es schon geschafft, beim Anfahren die Kupplungen aus den NEM-Schächten zu ziehen oder den Zug in Kurven neben das Gleis zu legen. Thema Kupplungen: natürlich gehört an eine PA-1 (vor allem vorn) eine Klauenkupplung. Die mitgelieferte Kurzkupplung geht an dieser Stelle optisch überhaupt nicht.

Meine andere Alco ist ein Güterzuglok der Achsfolge 0-8-0 vom Typ U4a, die im Jahr 1927 für die Indiana Habour Belt Railroad in drei Exemplaren gebaut wurde und dort bis 1951 in Dienst war. Eine Dreizylinderlok, die zusätzlich am vorderen Tenderfahrgestell eine Booster-Dampfmaschine hat. All dies ist auch im Modell dargestellt. Außerdem ein Paradebeispiel dafür, dass eine häßliche Lok auch ein tolles H0-Modell abgeben kann. "Sieht aus wie eine vertrocknete Riesenpflaume" meinte meine Frau beim ersten Anblick. Sicher, der dicke Kessel wirkt über dem kurzen Fahrwerk schon etwas unproportioniert. Jetzt ist sie davon begeistert. So sah die Lok vor dem Umbau auf 3L aus:

Bild

Habe neben dem Schleifer (die Montage war hier nicht so schwierig wie bei manch anderem US-Modell) einen Lopi V3 eingebaut, einen Rauchgenerator (das aber erst nach der Visite in einer CNC-Werkstatt), LED-Spitzenlicht, Kadee-Kupplungen und etwa 100 g Bleibalast. Der originale Rivarossi-Motor ist völlig o.k. und der Antrieb bereits nach wenigen Kilometern Einfahren nahezu geräuschlos. Sicher könnte man im Tender auch noch einen Lautsprecher anbringen. Habe aber darauf verzichtet. Jetzt sieht sie so aus:

Bild

Hier auch das Boostertriebwerk:

Bild

Das einwandfreie Mitlaufen des Boostertriebwerks bei der Fahrt ist etwas diffizil. Es sieht halt bescheiden aus, wenn das Ding bei der Fahrt blockiert und das Tenderfahrgestell einfachüber die Schienen mitgeschleift wird. Nach einem Bachelor-würdigen Studium der Gleitlagertechnik und der Schmiermittelchemie läuft es bei mir jetzt ganz ordentlich.

Die Lok ist für 3L-US-Bahner wie geschaffen. Sie fährt auf Märklin-K-Gleis wegen der Rivarossi-typischen höheren Radkränze einwandfrei. R1-Kurven, Weichen und Kreuzungen sind kein Problem. Langsame Rangierfahrten machen mit dieser Lok riesigen Spaß. Bremsen-Nachbildungen fehlen noch zum stimmigen Gesamteindruck. Baue ich vielleicht noch an.

Grüße

Hans Martin und Manu
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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#117

Beitrag von Vincent Vega » Fr 18. Sep 2015, 23:33

Hallo Ihr Beiden,
Wieder sehr schöne Bilder! Die Dampflok ist aber klasse geworden, da komm ich ja glatt ins Grübeln in Sin City auch mal zu dampfen... :shock:
Beste Grüße
Michael

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#118

Beitrag von shaddowcanyon » Mi 23. Sep 2015, 09:26

Hallo Michael,

Das Rangieren mit Dampfloks ist schon eine eine nette Sache und erfordert Konzentration.

Normalerweise wird bei der BVRL so rangiert, dass beim Anfahren der Lok auch Dampf aus dem Schornstein kommen muss. Das erfordert ein genaues Timing, denn der Raucheinsatz, den die meisten meiner Dampfloks haben, hat ja eine Vorwärmzeit und stößt immer erst nach ein paar Sekunden Verzögerung Dampfwolken aus. Wenn sie fährt, wird der Dampf wieder zugedreht, wie beim großen Original. Natürlich ist es verpönt, zum Rangieren die Anfahr- und Bremverzögerung auszuschalten.

Außerdem ist es üblich, dass dabei ein Pfeifsignal gegeben wird (sofern die Lok das kann). Das signalisiert dem Stellwerk, dass der Rangierzug jetzt in die Weichenstraße einfahren wird, in der Erwartung, dass alles richtig gestellt ist. Dabei ist zu beachten, dass neben dem Rangierverkehr auch automatisch gesteuerte Fernzüge unterwegs sind, was koordiniert werden muss. Drei fahrende Züge im Auge zu behalten, macht am Stellpult schon mal Stress. An der Uni mal drei Jahre lang Doom auf dem Großrechner gespielt zu haben bringen einen da schon voran.

Man sollte natürlich auch sparsam mit dem Dampföl wirtschaften. Denn wenn es alle ist, dann muss die Lok erst zum Wasserturm fahren, bevor es weitergeht. Also, besonders viele Wagons werden bei der BVRL pro Stunde nicht verschoben.

Grüße

Hans Martin & Manu
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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#119

Beitrag von Elchrich Elch » Mo 28. Sep 2015, 23:06

Hallo Hans&Manu,
eure Rangiertätigkeiten machen mir auch irgendwie Lust einen Museumszug mit einer schönen Dampflok zusammen zu stellen. Die Boosterdampfmaschine ist für mich irgendwie typisch Amerikanisch.

Die andere Alco ist ja richtig toll. Ein beneidenswertes Modell. Deine schönen Bilder hat mich dazu veranlasst mal einen aktraktiveren Hintergrund für meine PA zu suchen.
Bild
Grüße in den Shadow Canyon,

Rainer
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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#120

Beitrag von shaddowcanyon » Mo 19. Okt 2015, 21:27

Hallo Rainer,

Eine PA-1 vor untergehender Sonne, wenn das nicht amerikanisch ist!

In den letzten Wochen haben Manu und ich bei der BVRL nicht allzu viel Neues anstellen können. In der Wohnung waren rund um die Anlage einige Neuerungsaktionen fällig geworden, und ich hab zur Zeit eine uralte Spur-0-Eisenbahn in der Wiederaufarbeitung.

Immerhin hab ich versucht, die Heisler endlich fertig zu bekommen - und sogleich Pech dabei gehabt. Beim Versuch, die isolierten Räder mittels Leitlack als Masseverbindung zu den Schienen nutzbar zu machen (dazu wollte ich die Radreifen über die Kunststoff-Radscheiben mittels einer Lackbrücke elektrisch mit den Achsen verbinden) sind die Radscheiben zusammengeschrupft! Vermutlich hat der Leitlack den Kunststoff angegriffen und sich zusammenziehen lassen. Folge: die Radreifen sind heruntergefallen und die betroffenen Radscheiben eierten. Da erlebt man Sachen! Mit den Rädern ist nichts mehr zu machen. Ich habe noch nie davon gehört, dass das mal jemandem passiert wäre.

Glücklicherweise hatte ich nur eines der beiden Drehgestelle in Arbeit. Habe aber einen Satz Ersatzräder mit passendem Durchmesser auftreiben können, aus Vollmetall. Leider sind die Radkränze etwas höher als bei den Originalrädern, und sie sind rot statt dunkelgrau. Aber sie sind jetzt auf den Achsen drauf, und auch das Stangengetriebe läuft noch leicht.

Bild

Bild

Na ja, vielleicht lasse ich die rote Lackierung einfach drauf. Bei der BVRL müssen nicht alle Räder an einer Lok die gleiche Farbe haben. Jedenfalls scheint das Masseproblem damit eine wenn auch unerwartete Lösung zu haben.

Grüße

Hans Martin & Manu
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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#121

Beitrag von Elchrich Elch » Do 22. Okt 2015, 17:28

Hallo ihr beiden,
ich komme gerade auch kaum dazu was an meiner Anlage zu machen. Schade eigentlich, da jetzt richtig gehendes Modellbahnwetter herrscht.

Mit schrumpfenden Rädern hätte ich auch nicht gerechnet. Muss ich mir merken, nicht dass mir noch was wegschrumpft.
Wie ich eure Maschinen kenne werden diese ohnehin noch gealtert. Dann dürften die roten Räder nicht mehr auffalen.

cu, Rainer
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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#122

Beitrag von ansgark123 » Do 22. Okt 2015, 18:32

Was für eine sensationelle Anlage!
Dies wird mein "Stammtrööt"!
Einfach klasse.Weiter so
ansgark123 :shock:

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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#123

Beitrag von shaddowcanyon » Mo 26. Okt 2015, 12:06

Hallo ansgark123,

Vielen Dank für das Lob! Manu und ich freuen und immer sehr über solche Rückmeldung.

So, die Heisler ist nun fahrbereit. Die Räder und Bremsattrappen sind wieder dran, und die Stromaufnahme ist weitgehend in Ordnung und vor allem langsamfahr-tauglich.

Das ist bei einer so langsamen Lok natürlich eine ganz besondere Herausforderung, und vor allem verstehen meine schlanken Märklin-Weichen (beziehungsweise die recht weit auseinanderliegenden Punktkontakte in der Umgebung des Herzstücks) in diesem Punkt keinen Spaß. Der kürzeste Kontaktverlust reicht aus, und die Lok sitzt auf der Weiche fest. Da hilft auch kein Puffer-Kondensator (wenn er denn überhaupt in der Lok Platz fände). Außerdem habe ich in den Schleifer eine feste Drahtverbindung zwischen Schleifschuh und dem Schleiferträger eingelötet (wie auch schon bei anderen Lokomotiven), weil ich feststellen musste, dass der elektrische Kontakt zwischen Schleifschuh und Andruckfeder durch Schmutz und Oxidation bisweilen gestört ist. Aber das hab ich nun im Griff. Maßarbeit, es geht um jeden Millimeter.

So hier nun ein kurzes Video, dass die äußerst interessante Dampfmaschinen-Mechanik der Heisler zeigt:



Jetzt ist erst mal Dekoder-Programmierung und Alterung angesagt...

Grüße

Hans Martin
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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#124

Beitrag von Vincent Vega » Mo 26. Okt 2015, 19:23

Hallo Ihr beiden,
Klasse Lok, bewundere immer wieder Eure Umbauarbeiten :gfm: sehr schöne Technik!
Hab mir aus Rodgau u.a. eine alte analoge Atlas - hergestellt von ROCO...!- mitgebracht. Die muss ich jetzt erstmal altern und digitalisieren mit digitrax sounddecoder.
Da gab es auch einen Stand mit Dreileiter-US-Loks, da musste ich an Euch denken.
Beste Grüße
Michael

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Re: Benton Valley Railroad - Sonntagsgebastel

#125

Beitrag von RRVRR » Mo 26. Okt 2015, 20:32

Also das mit dem Kontakt-Lack ist ja ein Ding, das hab ich auch noch nicht gehoert. Was hast Du da genau genommen? Ich habe hier so einen Silberlack aber keine Ahnung was drin ist, werde das die Tage mal an einer alten Achse ausprobieren.

Bezueglich der Lichtfunktion an der PA-1, der untere Scheinwerfer zeigt da einen "Strobe" Effekt. Das habe ich bisher bei keiner US-Lok so gesehen. Meine F7 hat ein sogenanntes simuliertes Mars Light was im realen eigentlich ein bewegtes Licht welches eine Art "8" vollfuehrt. Dies waere dann auch das oberste Licht, das untere in der Tuer ist normalerweise ein konstantes Licht. Eine andere Form ist das Gyra-Light welches eine Kreisbewegung ausfuehrt. Ich weiss das die US-Decoder auch einige Strobe Varianten bereitstellen aber gesehen hab ichs noch nicht.
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