Benton Valley Railroad - Neue Bastelprojekte

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Analogbahner
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Re: Benton Valley Railroad - Nach dem Umzug ist vor dem Umzug

#426

Beitrag von Analogbahner »

Was immer das auch ist, es stinkt ziemlich.
Wikipedia hat geschrieben:Glycolether sind eine Stoffgruppe organischer Chemikalien, die auf Ethylenglycol oder Diethylenglycol als Basiseinheit basieren. Diese werden vorwiegend als Lösungsmittel, vor allem in Anstrichmitteln, sowie als Basis für Epoxydharze als verwendet. Als Lösungsmittel haben Glycolether typischerweise die vorteilhaften Lösungsmitteleigenschaften von Ethern und Alkoholen niedrigerer Molekülmassen, jedoch höhere Siedepunkte, was für die Verarbeitung vorteilhaft ist.

Das Markenzeichen „Cellosolve“ wurde 1924 als US-amerikanische Marke von Carbide & Carbon Chemicals Corp (später Union Carbide) für „Solvents for Gums, Resins, Cellulose Esters, and the Like“ („Lösungsmittel für Gummis, Harze, Celluloseester und dergleichen“) registriert. Seit den 1970er Jahren verdrängen Propylenglycol-Derivate im industriellen Bereich zunehmend die Ethylenglycol-Produkte vom Markt. Propylenoxid ist heute durch den steigenden Bedarf an Epoxydharzen verbreiteter als Ethylenoxid.
Und ja, es ist tatsächlich überraschend, wie klein die Anlage ist. Aber mit trickreicher Fotoperspektive kann man eine Menge vortäuschen, das habe ich bei meiner 2-Meter-Teppichanlage auch nicht anders gemacht... ;) ;)
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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Re: Benton Valley Railroad - Nach dem Umzug ist vor dem Umzug

#427

Beitrag von shaddowcanyon »

Hallo zusammen,

Die BVRL hat 2,3 Quadratmeter Fläche. Der Trick sind, neben der Kameraperspektive, lange Züge. Wenn man da entlangschaut, findet man am Bahndamm jede Menge kleine, aber interessante Detailszenen.

Apropos lange Züge und giftige Chemie. Auf der BVRL mir verkehren ganze Kesselwagenzüge mit beißend und ätzend riechenden Flüssigkeiten:

Bild

Bild

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Grüße

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Re: Benton Valley Railroad - Nach dem Umzug ist vor dem Umzug

#428

Beitrag von Railbuzzer »

Hui,

Wie hiess es mal vor 40 Jahren: "Seveso ist überall"

Den BVRL-owned Tankwagen würde ich aber nicht mehr mit Gefahrgut durch das Land schicken. Stellt euch mal vor ihr habt einen Runaway
und der Waggon verlässt in der Kurve hinter dem TV die Gleise. Das Parkett unter dem TV ist dann hinüber und vielleicht frisst sich alles bis ins darunter liegende Geschoss durch. Da braucht die BVRL einen guten Rechtsanwalt.

PS: Vielen Dank für den Tipp mit dem silbernen Deko-Stift. Das werde ich mal probieren.

Grüße,
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Re: Benton Valley Railroad - Nach dem Umzug ist vor dem Umzug

#429

Beitrag von shaddowcanyon »

Railbuzzer hat geschrieben:
Do 14. Nov 2019, 11:12
... vielleicht frisst sich alles bis ins darunter liegende Geschoss durch. Da braucht die BVRL einen guten Rechtsanwalt.
Hallo Gert,

Danke für den Tipp mit dem Rechtsanwalt. Dann werden wir das ausgelaufene Zeug einfach mit den Gerichtsakten aufsaugen. :mrgreen:

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Re: Benton Valley Railroad - Nach dem Umzug ist vor dem Umzug

#430

Beitrag von hohash »

Der Tankwagen sieht aber auch WIRKLICH vergammelt aus... ganz großartig! :mrgreen:
LG Andreas
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Re: Benton Valley Railroad - Neues vom Basteltisch

#431

Beitrag von shaddowcanyon »

Hallo zusammen,

Nein, nicht nur marode Tankwagen fahren bei der BVRL. Gerade auch jetzt, wo die Abende lang sind, gibt es auch anderes zu tun. Diesmal ist die BVRL zudem abschnittsweise Teil der Weihnachtsdeko, die meine Frau sorgfältig zusammenstellt. Diesmal dient uns die Ostkurve der Anlage als befahrbarer Adventskranz, der zum heutigen Sonntag natürlich voll beleuchtet ist:

Bild

Auch eine unserer Cabooses hat nun eine Rückleuchte bekommen. Der Wagen, ein recht geläufiges Modell von einem US-Hersteller, hat innen ausreichend Platz für den Gleichrichter und den Ladekondensator, der die rote LED z.B. beim Durchfahren von stromlosen Halteabschnitten bis zu 20 Sekunden lang weiterleuchten läßt:

Bild

In die Drehgestelle der Caboose passen ein paar uralte Märklin-Radsätze aus der Bastelkiste ganz genau hinein. Die Halterungen für die Achs- und den Mittelschleifer habe ich aus Lochrasterplatte zurechtgeschnitten mit dünnem Kupferdraht an der Drehgestellstreben festgebunden. Dort habe ich dann das Kontaktblech aufgelötet, bzw. den Schleifer angeklipst.

Bild

Letzter Test vor dem Zusammenbau. Auch eine Steckdose für eine eventuell noch einzubauende Innenbeleuchtung ist schon drin.

Bild

Fertig! Und los geht die Fahrt.

Bild

Viel Spaß, und demnächst gibt es noch mehr vom Basteltisch.

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Re: Benton Valley Railroad - Neues vom Basteltisch

#432

Beitrag von hohash »

Hallo Hans Martin & Manu,

einen schönen standesgemäßen Adventskranz habt ihr. :gfm:

Und der Umbau der Caboose ist toll geworden. Da kann Weihnachten kommen. In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes Fest. Und warte gespannt auf die weiteren Überraschungen vom Basteltisch. :wink:
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Re: Benton Valley Railroad - Neues vom Basteltisch

#433

Beitrag von terra314 »

Hallo,
einen wirklich schönen Adventskranz habt ihr da! Aber auch der Baumschmuck weiß zu gefallen. :D
Ich wünsche euch Beiden (und natürlich allen Stummi's ebenso) besinnliche Feiertage und freue mich schon auf weitere Berichte der BVRL.
Grüße, Peter
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Re: Benton Valley Railroad - Neues vom Basteltisch

#434

Beitrag von shaddowcanyon »

Hallo zusammen,

Vielen Dank für die netten Kommentare. Weihnachten wird es bei uns wieder gewaltig rauchen und tuten, soviel steht fest.

Überigens, im Gebäude der Eisenbahnverwaltung der BVRL haben wir jetzt auch das Untergeschoss fertiggestellt, das Archiv und den Kohlenkeller. Bitte sehr:

Bild

Noch ein Bild vom Kohlenkeller, weil es da so dunkel ist, mit Echtkohle:

Bild

Solche Räumlichkeiten sind als Schauplatz in Kriminal- und Agentenstories eminent wichtig. Sieht harmlos aus, aber in solchen nur selten besuchten Räumen ereignen sich im Krimi überdurchschnittlich viele spannende Szenen: Zwielichtige Gestalten verstecken dort brisante Staatsgeheimnisse, Detektive werden um Haaresbreite beim heimlichen Stöbern von Dunkelmännern erwischt, und manch Unvorsichtiger ist in den finsteren Ecken schon in einem staubigen Kohlensack verschwunden. Darum brauchen wir auch bei der BVRL so etwas, haben meine Frau und ich beschlossen.

Grüße

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Re: Benton Valley Railroad - Neues vom Basteltisch

#435

Beitrag von Analogbahner »

Das kommt daher, weil in solchen Räumen wenig Publikumsverkehr herrscht und das Drehen die Mitarbeiter nicht stört. :lol:
Gruß
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Re: Benton Valley Railroad - Neues vom Basteltisch

#436

Beitrag von terra314 »

Hallo Hans-Martin &Manu,
kein Wunder dass sowas eher in dunklen Ecken geschieht. Vor Allem in diesem Keller. Da versucht man als engagierte Archivmitarbeiterin hochkonzentriert die Bilanzen für die FED's zusammen zu suchen und der Kerl im Keller schaufelt lauthals Kohlen-zum Verrücktwerden! :wink: :fool:
Weihnachtliche Grüße, Peter
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Re: Benton Valley Railroad - Neues vom Basteltisch

#437

Beitrag von shaddowcanyon »

Hallo und nachträglich noch frohe Weihnachten,

Jetzt in den Weihnachtsferien, wo ich die aus 2019 übrig gebliebenen Urlaubstage aufbrauche, ist natürlich in erster Linie Eisenbahn-Bastelzeit. Normalerweise bauen Manu und ich an Weihnachten ja unsere Spur-0-Blecheisenbahn auf (Ich bitte um Geduld, der Chasseur wartet schon gut vorbereitet in der Vitrine). Aber bei der BVRL gibt es dieses Weihnachten ungewöhnlich viel zu tun.

Lok 59 der BVRL brauchte dringend einen neuen Schornstein. Der alte Schornstein ist zerbröselt. Der Kunststoff, aus dem das Gehäuse gefertigt ist, ist wohl durch die Wärme des Raucheinsatzes brüchig geworden. In der Rauchkammer wird es ganz schön warm, wenn der Dampferzeuger längere Zeit eingeschaltet ist.

Bild

Wie ihr seht, macht die alte 59 ohne ihren Schornstein einen ziemlich traurigen Eindruck. Sie ist ansonsten das Rückgrat des Rangierens bei der BVRL. Deshalb habe ich mit höchster Priorität einen neuen Schornstein aus einem hitzebeständigen Kunststoffrohr eingebaut. Ein Seuthe Nr. 12 passt exakt in das Rohr hinein und zwischen die Bleigewichte im Innern des Kessels. Auch die Strinbeleuchtung habe ich erneuert. Alles ist nun ohne Lötarbeiten zusammensteckbar.

Bild

Jetzt fährt sie wieder. Na bitte, wie neu!

Bild

Grüße

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Re: Benton Valley Railroad - Neues vom Basteltisch

#438

Beitrag von Saryk »

Man könnte glatt meinen, dass die BVRL-Finance Direkgtoren sich doch um ihre Arbeitspferde kümmern und sie nicht ganz bis ans Zerbrechen arbeiten lassen. :oops:


kiekt,
Sarah
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Re: Benton Valley Railroad - Neues vom Basteltisch

#439

Beitrag von terra314 »

Hallo HansUwe&Manu,
das mit dem Schornstein ist natürlich ärgerlich. Andererseits bietet es auch wieder Anlass zu einer kleinen Abendbastelei (always think positive). Der Schornstein ist gut gelungen und passt sich gut an.
Ich nutze ebenfalls gern Waggons aus 2.Hand (hier regional bedingt PIKO Sonnenberg aus den späten 70ern) für meine kleine im Aufbau befindliche Privatbahn. Der Unterschied in Sachen Material ist von mir also auch schon beobachtet worden.
Aber genau solche Wiederaufarbeitungen wie in eurem vorgestellten Fall sind für mich im Laufe der letzten 2 Jahren irgendwie zum technischen "Salz in der Suppe" geworden und bieten Entspannung.
Einen guten Rutsch und guten Start in 2020 wünscht
Peter
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Re: Benton Valley Railroad - Neues vom Basteltisch

#440

Beitrag von Railbuzzer »

Hallo Hans-Martin und Manu,

schön anzusehen, die good ol` 59. Vor allem die Vorbauten gefallen mir. Die Detailfotos zeigen dann schon, was für Arbeit in diesen kleinen
Lieblingen steckt. Das gleiche gilt auch für das Verwaltungsgebäude der BVRL.

Einen Guten Rutsch
wünscht Gert
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Re: Benton Valley Railroad - Betriebskonzept mit vier Zügen

#441

Beitrag von shaddowcanyon »

Hallo zusammen,

Einen guten Rutsch, nein, als Modelleisenbahner wünschen wir so etwas natürlich nicht. Meine Frau und ich wünschen allen vielmehr ein schleuderfreies Anfahren im neuen Jahr.

Auf unserer Benton Valley Railroad ist im neuen Jahr jedenfalls in ein neues Zeitalter angebrochen. Automatischer, bidirektionaler Vier-Zug-Betrieb ist nun möglich. Dazu habe ich in den letzten zwei Wochen noch eifrig Strippen verlegen, Reedkontakte montieren, und Relais verlöten müssen. Dabei ist die Tatsache, dass nun vier anstatt drei Züge am Fahrbetrieb teilnehmen können, eigentlich nur ein Nebeneffekt. Vielmehr erreichen wir durch unser erweitertes Blocksystem endlich die von Anfang an für die BVRL geplante, dem Vorbild nachempfundene Spielsituation.

Den Bahnhof an der Potter Avenue haben wir ja als Ausweichbahnhof entlang einer eingleisigen Strecke konzipiert. Das ist für eingleiseige Bahnstrecken in Amerika ganz typisch. Die Züge nutzen ein und dasselbe Gleis für beide Richtungen. Unser Bahnhof hat die Aufgabe, einfahrende Züge vorübergehend auf ein Nebengleis zu leiten. Dort warten sie den Gegenzug ab und setzen ihre Fahrt fort. Das ganze wiederholt sich im automatischen Betrieb kurze Zeit später mit vertauschten Rollen der Züge.

Bild


Der Bahnhof verfügt zu diesem Zweck über drei Gleise. Dazu kommen noch zwei Durchgangsgleise im Güterbahnhof, die aber nur eingeschränkt nutzbar sind.

Bild

Dagegen ist der lokale Personenverkehr, das Be- und Entladen von Fracht- und Postwagons nur ein untergeordneter Teil des Betriebes. Wer würde schon in dem langweiligen Bentoner Vorort an der Potter Avenue aus dem Zug steigen wollen? Die meisten Reisenden fahren doch sicher zum (fiktiven) Hauptbahnhof weiter, nach Benton Central. Erst dort haben sie Verbindung zu den großen Metropolen der USA. Und allzuviel Post und Stückgut wird hier draußen sicherlich auch nicht umgeschlagen. Und die Fracht für die Industrieunternehmen wird auf den Nebengleisen in den Industriehöfen verladen.

Daher sind Halte von Personenzügen und das Be- und Entladen von Postzügen an der Potter Avenue nur an einem einzigen Bahnsteig vorgesehen, an Gleis 1 direkt vor dem Empfangsgebäude.

Bild

Das sind aber nur wenige Züge am Tag. Die haben dann auch eine ganze Weile Aufenthalt. Die Gleise 2 und 3, die daran vorbei führen, werden von den lokalen Kohlezügen der BVRL und den Ferngüterzügen der Union Pacific befahren. Diese warten hier auf die Streckenfreigabe. Oder sie überholen den Personenzug auf Gleis 1 mal eben.

Bild

Bild

Aus- oder zugestiegen wird dort normalerweise nicht. Darum stehen an dem schmalen Bahnsteig zwischen Gleis 2 und 3 auch keine Bahnsteigschilder oder Sitzbänke. Da läuft nur der Heizer mit dem Ölkännchen und dem Bremsenhammer am Zug entlang, oder hält ein Schwätzchen mit Mr. Murphy Smith von der Streckenaufsicht. Ab und zu wird vielleicht etwas abgekoppelt und auf ein Nebengleis rangiert.

Genau solche Manöver sind jetzt im automatischen Betrieb möglich: Züge können mit Hilfe der beiden Kehrschleifen im Osten und Westen nach Bedarf gewendet und nach Gleis 1 geleitet werden, während auf Gleis 2 und 3 ein stetiger Verkehr stattfindet. Es sind manchmal ganz schön komplizierte Fahrstraßen mit mehreren Kehrschleifenfahrten notwendig, bis ein Zug in die gewünschte Richtung nach Gleis 1 einfahren kann.

Unser Betriebskonzept erklärt auch den dichten Zugverkehr. Der erscheint auf den ersten Blick für die Weiten des amerikanischen mittleren Westens doch recht untypisch. Jedenfalls, für meine Frau und ich ist der Bahnhof Potter Avenue jetzt endlich das berüchtigte Nadelöhr im Bahnverkehr, dass wir schon immer anrichten wollten.

Grüße

Hans Martin & Manu
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Re: Benton Valley Railroad - Betriebskonzept mit vier Zügen

#442

Beitrag von terra314 »

Hallo Hans-Martin, Hallo Manu,
Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert wenn ich Bilder und Berichte von der Potter Street in meiner Benachrichtigungsbox finde. Von daher beantworte ich mal eure Frage nach dem "Wer will hier schon aussteigen?" ganz klar mit einem "Ich!" :mad:
Das was ihr Beiden da (bis jetzt!) erschaffen habt bringt euch meine tiefste Bewunderung und Respekt ein. Von der ganzen Atmosphäre über den Fuhrpark bis hin zu der eingebrachten (und von einem technisch völlig unbegabten wie mir nicht im Ansatz zu realisierenden) Automatisierung, die Potter Street fasziniert!
Ich hoffe,das war jetzt nicht zu viel FanBoy auf einmal. :shame:
Grüße,Peter
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Re: Benton Valley Railroad - Betriebskonzept mit vier Zügen

#443

Beitrag von hohash »

Hallo Hans Martin & Manu,

von automatischen Zugabläufen und deren Realisierung hab ich zwar keinen Schimmer, aber schön, wenn ihr da einen großen Meilenstein erreicht habt.
Wovon ich aber einen kleinen Schimmer habe, ist die Fotografie. Und die letzten gezeigten Bilder sind wieder wunderbar geworden. Schöne, tiefe und gut gewählte Kamerastandpunkte, die einen direkt ins Geschehen hineinversetzten, wissen zu gefallen! Und man sieht dort auch wieder die liebevollen Details, auf die ihr an jeder Ecke der Anlage geachtet habt. Einfach wunderschön.
LG Andreas
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Re: Benton Valley Railroad - Betriebskonzept mit vier Zügen

#444

Beitrag von shaddowcanyon »

Hallo zusammen,

Danke für eure Kommentare! Der automatische Betrieb hat bei der BVRL eine lange Tradition. Wir sehen diese Einrichtung als eine Spielhilfe an. Keinesfalls wollen wir durch die automatische Steuerung arbeitslos werden. Die Automatik übernimmt nur die Funktion des Fahrdienstleiters und des Stellwerks. Sie lenkt die Züge durch immer neue Fahrstraßen. Natürlich so, dass Kollisionen ausgeschlossen sind und die Züge im Bahnhof fahrplanmäßig anhalten und abgefertigt werden.

Aber Lokführer und Heizer sind meine Frau und ich schon selbst. Da haben wir ganz andere Aufgaben: die Zugpfeife oder das Marslight muss vor Bahnübergängen betätigt werden. Vor Steigungen wird Kohle aufgelegt, d.h. der Rauchgenerator wird eingeschaltet. Nur für Sekunden, weil das Dampföl sonst schnell alle ist. Der Lokführer achtet auf die Signale, die nach amerikanischem Vorbild anzeigen, ob das Tempo zurückgenommen werden soll. Dafür darf man als Lokführer in den weiten Kurven und auf der steilen Südumfahrung den Dampf mal richtig aufdrehen. Um die anderen Züge muss man sich nicht kümmern.

Mit unserer CU 6021 kann man ja immer nur eine Lok am Regler bedienen, nicht vier. Das müssen wir beim automatischen Fahren auch gar nicht (wir dürfen selbstverständlich). Aber man kann, ohne ein Unglück zu riskieren, das Tastenfeld der CU allein für die Funktionen nutzen, F1 bis F4 bzw. bis F8, während alle 4 Loks die voreingestellte Standardgeschwindigkeit beibehalten. Dafür sorgt die CU ganz allein. Und die notwendigen Halte und Bremsvorgänge hat die Automatik im Auge.

Also, wenn ich z.B. den Challenger 3969 bei seiner nächsten Fahrt steuern möchte, dann drücke ich die Taste "F" im Adressfeld der CU und gebe dann die Lok-ID ein, 39 (das sind bei der BVRL immer die ersten zwei Ziffern der Loknummer). Damit ist der Fahrtregler der CU vom Lokdekoder abgekoppelt. Wenn das Hauptsignal auf grün schaltet, geht es los, und es gilt für Lok 3969 die am Anfang der Spielsession voreingestellte Geschwindigkeit. Ich kann mit den Funktionstasten F1 den Rauchgenerator einschalten, oder mit F3 die Lokpfeife heulen lassen. Da die Lok noch eine zweite Dekoderadresse hat (die 69), kann ich mit F5 bis F8 noch die Glocke, oder das spezifische Warnsignal der UP vor Bahnübergängen aktivieren.

So eine Fahrt dauert bis zum nächsten Halt durchschnittlich 2 Minuten. Dann hat der Lokführer Pause und darf sich einen anderen Zug aussuchen, wo er zur Abfahrt seinen Dienst antritt. Zum Beipiel auf einer F7. Unsere F7er habe ich alle auf Schneckenbeschleunigung eingestellt. da dauert das Anfahren eine Weile. Ich vermute, diese ersten Dieselmaschinen sind im Original vor langen Zügen immer am absoluten Leistungslimit gefahren worden. Moderne 218er haben fast doppelt so viel PS. Also haben wir viel Zeit, das langsame Schaukeln des Zuges auf den Weichen der Bahnhofsausfahrt zu genießen.

Hier noch ein kleines Video zur Illustration:



Grüße

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Re: Benton Valley Railroad - Betriebskonzept mit vier Zügen

#445

Beitrag von terra314 »

Hallo ihr Zwei,
das klingt nach viel Vergnügen was ihr da beschreibt.
Das Video ist natürlich wieder einmal ein Highlight. Ich habe mich dabei ertappt,dass ich explizit auf die Signalbrücke achtete und dabei den Gedanken im Hinterkopf hatte:" Gleich geht es los, gleich werde ich mich mit diesem Zug in den Verkehr dieses eng getakteten Bahnhofs begeben-Mann, bin ich aufgeregt!" :shame:
Grüße,Peter
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Re: Benton Valley Railroad - Betriebskonzept mit vier Zügen

#446

Beitrag von Analogbahner »

Sind da Kuppelstangen am ersten Tenderdrehgestell der 59? Was ist das für ein Antriebsprinzip?
Gruß
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#447

Beitrag von Railbuzzer »

Hallo Hans-Martin und Manu,

da ist man mal ein paar Tage weg und schon geschieht so viel im Tal zu Benton. Faszinierend, wie die Züge durch`s Nadelöhr Potter Avenue ihre Kreise ziehen; und das alles ohne sich gegenseitig zu stören. Solche Kleinigkeiten wie das rote Rücklicht der Caboose sind natürlich das Salz in der Suppe.

Der Frage meines Vorredners schliesse ich mich an, die Kuppelstangen am Tender sind mir erst mit dem neuesten Video aufgefallen. Was hat es damit auf sich ?

Grüße vom Chama River,
Gert
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shaddowcanyon
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Re: Benton Valley Railroad - Betriebskonzept mit vier Zügen

#448

Beitrag von shaddowcanyon »

Hallo Peter, Jochen, Gert,

Trotz aller Automatik verlangt das Fahren eines Zuges bei der BVRL natürlich stetige Aufmerksamkeit und ein Auge auf die Strecke. Die Stellung der Signale zeigt im Prinzip zwar an, wo die Fahrt hingeht. Aber es kommt ab und zu auch vor, dass mal irgendwo ein verlorener Wagen auf der Strecke auftaucht, oder dass da lose Schrauben auf den Gleisen vergessen wurden. Und der Alptraum wohl jedes Lokomotivführers nach Weihnachten: Tannennadeln im Weichenmechanismus! Aus diesem Grunde sind Tannenbäume bei uns im Wohnzimmer strikt verboten. Wir verwenden, wie man auch im Video sieht, unbenadelte Gummibäume.

Ja, Lok Nr. 59 ist eine Spezialkonstruktion, die Rivarossi gegen 1980 (damals noch ein italienisches Unternehmen) herausgebracht hat. Ein Modell der U4a von Alco, das bei der Indiana Habor Belt Railroad mit schweren Güterzügen Übergabedienst tat. Ihre Spezialität war auch der Ablaufberg in den damals riesigen Güterbahnhöfen um Chikago, wo sie ständig anfahren und abstoßen muss. Meines Wissens war das ohnehin schon die schwerste Lok mit 0-8-0 Achsfolge, die je gebaut wurde, mit Dreizylinder-Triebwerk. Trotzdem hat man am vorderen Tenderdrehgestell noch eine Booster-Dampfmaschine installiert, um die Zug- bzw. Schubkraft beim Anfahren noch weiter zu erhöhen. Auf der Lok gibt es also 5 Zylinder.

Wenn man den zeitgenössischen Berichten glauben darf, muss diese Höllenmaschine schon bei 20 MPH so auf dem Gleis gerüttelt und geschlingert haben, dass selbst Käpt'n Blaubär seekrank geworden wäre. Auch im H0-Modell wird das sehr realistisch wiedergegeben. Definitiv eine Lok zum langsam fahren, was damit auch besonders viel Spaß macht.

Grüße

Hans Martin & Manu
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Re: Benton Valley Railroad - Betriebskonzept mit vier Zügen

#449

Beitrag von terra314 »

Hallo ihr Zwei,
den Bericht über die U4a bei der IndianaHarbour hab ich ebenfalls entdeckt und gleich verschlungen, sehr interessant. Man lernt hier immer was dazu. :D
Was die Tannennadeln betrifft bin ich 100% bei euch- Fremdkörper in der Weiche sind immer ein Ärgernis,das sollte man nicht auch noch forcieren. Und der Gummibaum macht ja nicht nur eine gute Figur als Ersatz (wie auf euren Bildern zu erahnen), er ist auch ein "Eye-Catcher",denn wer erwartet das schon?
Weiter so wünscht Peter
Meine MoBa ist mein persönlicher Kleingarten: Ich gestalte, genieße und ab und zu lasse ich auch einen fahren. :wink:
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shaddowcanyon
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Re: Benton Valley Railroad - Betriebskonzept mit vier Zügen

#450

Beitrag von shaddowcanyon »

Hallo Peter, und auch hallo an alle anderen treuen Leser,

Es ist immer wieder spannend, sich auch mit den Details der Loks zu befassen. Denn die Entwicklung der Eisenbahn in den USA erscheint, wenn man es mit deutschen und europäischen Verhältnissen vergleicht (als wäre die nicht schon abenteuerlich genug), ganz und gar ungewöhnlich und voller haarsträubender Konstruktionen.

Auch bei uns hier, auf der BVRL, bin ich vorige Woche mal wieder ins Detail gegangen. In Sachen Alterung von Loks und Wagen. Besser gesagt: Neu-Alterung, oder Alt-Neuerung ? Das ist bei uns immer ein schrittweiser Vorgang. Zuerst wird das Grobe auf den Weg gebracht, und dann nach und nach ganz behutsam die Feinheiten und Korrekturen. Diesmal kamen unsere Mikado, Nr. 2494 und der Challenger Nr. 3969 in die Malerabteilung des BWs. Bitte sehr:

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Das Rezept ist dasselbe wie immer: eine dünnflüssige Lösung von Acrylfarbe und etwas Ponal in Wasser, mit etwas Spiritus, ein paar Tropfen Spüli. Das Ganze dann mit einem Pinsel auftragen, wobei ein kleiner Ventilator die Trocknung auf der Oberfläche unterstützt. Mit Geduld und Inspiration durch die zweideutigen Kommentare meiner Frau ist der Erfolg des neuen Make-Ups bei unseren reiferen Damen dann ganz gewiss.

Grüße

Hans Martin & Manu
Zuletzt geändert von shaddowcanyon am So 2. Feb 2020, 23:08, insgesamt 1-mal geändert.
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