Ich bau mir eine MoBa - 12.04.20 - erster Vollbetrieb nach dem IT-Crash

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!

Mornsgrans
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 28.03.20 Die Rettung

#1101

Beitrag von Mornsgrans »

Thomas,
wäre schade, wenn Du die Flinte ins Korn geworfen hättest. Die Lehre daraus sollte sein, dass Du regelmäßig Sicherungen der Steuerung vornimmst.

Eine Möglichkeit wäre z.B. ein regelmäßiges Full-Backup der Platte und speichern des Abbildes auf einem NAS oder in der Cloud.
Unter Windows würde ich durchaus zu Acronis True Image greifen (die knapp € 30.- ist es mir wert) und an jedem Betriebstag eine automatische Sicherung durchführen.

Die Silberlinge sind echt der Hammer. So schön detailliert mit allen Armaturen in der richtigen Farbe sieht man sie selten. Wenn ich da an meine Blechwagen aus dem Jahr 1970 denke - kein Vergleich!!
:gfm:

Grüße aus Idar-Oberstein

Erich
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LangerHeinrich
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 28.03.20 Die Rettung

#1102

Beitrag von LangerHeinrich »

Hallo Thomas,

na das war aber eine Schreckensnachricht von Dir - keine Nachrichten und Videos mehr von Dir zu lesen, das geht ja wohl gar nicht. Insofern bin ich froh, dass es mit Dir und Deiner tollen Bahn (incl. der Pullmann Silberlinge) jetzt doch wieder weiter geht. Alles andere wäre ein echter Verlust gewesen... Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.. aber das wird schon, ich drück dir die Daumen.

Liebe Grüße
Viele Grüße von Heinrich

aus dem Osnabrücker Modellbahnland
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trillano
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 28.03.20 Die Rettung

#1103

Beitrag von trillano »

Hallo Thomas,
Gott oder wem auch immer sei Dank! Ein Ende Deiner Anlage wäre zu traurig gewesen. Schön, dass Du Dich jetzt dank einiger Fürsprachen aus dem Forum und den Super-Silberlingen umentschieden hast und uns weiterhin mit Deinen Berichten und Bildern so viel Freude bereitest. Danke!
Bis bald wieder!
Mit besten Grüßen
Alexander


Über Gegenbesuche in Sanderland und Kommentare freue ich mich!
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 28.03.20 Die Rettung

#1104

Beitrag von WiTo »

Mornsgrans hat geschrieben:
Sa 28. Mär 2020, 15:52
Thomas,
....Die Lehre daraus sollte sein, dass Du regelmäßig Sicherungen der Steuerung vornimmst.

Grüße aus Idar-Oberstein

Erich
Hallo Erich,

das ist ja gerade mein Problem derzeit. Seit ich auf Windoof 10 umstellen musste, habe ich Probleme eine IP Adresse einfach über den Browser aufzurufen. Ich lande immer sofort in der Googlesuche und nicht auf der Oberfläche der ECos.

Fehlender Zugriff auf die Zentrale = keine Backupmöglichkeit.

Mit dem iPad habe ich es jetzt geschafft das alte Backup aufzuspielen. Ob ich damit aber auch ein Backup ziehen kann, muss sich noch klären.

Liebe Grüße

Thomas (WiTo)
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Computer hat man, um Probleme zu lösen, die man ohne Computer nicht hätte (für Modellbahnanlagen gilt sinngemäß das Gleiche).


Mornsgrans
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 28.03.20 Die Rettung

#1105

Beitrag von Mornsgrans »

Thomas,
WiTo hat geschrieben:
So 29. Mär 2020, 09:09
Seit ich auf Windoof 10 umstellen musste, habe ich Probleme eine IP Adresse einfach über den Browser aufzurufen. Ich lande immer sofort in der Googlesuche und nicht auf der Oberfläche der ECos.
Rufe mal Systemsteuerung - Netzwerk- und Freigabecenter - Adaptereinstellungen ändern auf.
Doppelklicke die aktive Netzwerkverbindung - "Eigenschaften" und entferne den Haken bei "Internet Protokoll Version 6 (TCP/IPv6)" - OK
Vor allem ältere Router können LAN-Intern mit IPv6 nichts anfangen, viele sind nicht konfiguriert, Windows nutzt aber per Default IPv6, so können Anfragen ins Leere gehen.

Wenn Du wieder auf die ECos kommst, dann dort in den Netzwerkverbindungen ebenfalls prüfen, ob dort IPv6 aktiviert ist. Diese ebenfalls deaktivieren. Bei der Gelegenheit prüfen, ob eine feste IP-Adresse (IPv4) in der ECos vergeben ist.

Anmerkung:
IPv4-Adressen sind die altbekannten aus vier Zahlengruppen durch "." getrennt bestehend.

Ein anderer Knackpunkt könnte die Windows Firewall darstellen.
Systemsteuerung - Windows Defender-Firewall. Hier sollte Dein PC unter "Private Netzwerke" mit "Verbunden" eingetragen sein.
Falls nicht, rufe Start - Zahnrad - Netzwerk und Internet - in der linken Spalte "Ethernet" bzw. "WLAN" anklicken (jenachdem, wie Du verbunden bist) - bekannte Netzwerke verwalten - das Netzwerk anklicken - Eigenschaften - Netzwerkprofil "Privat"
Systemsteuerung - Netzwerk- und Freigabecenter - Erweiterte Freigabeeinstellungen ändern - und beim Privaten Profil (Aktuell) die Netzwerkerkennung einschalten.

Spätestens jetzt sollte die ECos ansprechbar sein.

Bei weiteren Problemen kannst Du mich per PN erreichen - eine TeamViewer-Sitzung ist durchaus möglich.

Grüße aus Idar-Oberstein

Erich
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 28.03.20 Die Rettung

#1106

Beitrag von Emma 73 »

Hi Thomas,
die Silberlinge sind ja eine Wucht. Wenn Du die beleuchtest, solltest Du unbedingt Fotos vom Innenleben zeigen.
Mit Deinem Netzwerk Problem kann ich Dir leider nicht helfen, da bin ich nicht gut darin.
Emma
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 28.03.20 Die Rettung

#1107

Beitrag von piefke53 »

Meine Datensicherung läuft auch unter dem mir verhassten Windoof 10 problemlos ab.

Externe NAS-Box, Total Commander, entsprechende Partition der NAS-Box als Netzlaufwerk verbunden ... feddich.
Freundliche Grüße aus Niederösterreich
Fred



Jede Bewegung, die nicht der Fortpflanzung oder Nahrungsaufnahme dient, ist unnötig und hat daher zu unterbleiben.


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Re: Ich bau mir eine MoBa - 28.03.20 Die Rettung

#1108

Beitrag von Aphyosemion »

Hallo Thomas,

jetzt hinterlasse ich, nach längerer Zeit, doch auch mal wieder einen Beitrag bei dir und bin auch gleichzeitig froh, dass du dein "Zentralen-Tief" überwunden hast. :wink:

Jeder hat ja diesbezüglich so seine eigene Wunschvorstellung bzw."Wunsch-Steuermöglichkeit", welche er gerne für seine Anlage nutzen möchte.
Bei meinem "Wiedereinstieg" ins Hobby, hat sich relativ schnell herauskristallisiert, dass auch schon Aufgrund der geplanten Anlagegröße, ein Steuern per Computer, aber auch von Hand, das Mittel meiner Wahl werden sollte. Gerade bei Anlagen die etwas komplexer sind, hat das einen großen Vorteil wie ich finde. Denn, ein einmal angelegtes Layout, kann man z.B. auf verschiedenen Medien zur Sicherheit hinterlegen (Festplatte/USB-Stick/Cloudspeicher usw.). Bei ITrain, kann/darf man die Software auch auf mehrere Rechner installieren, das heißt, ich habe auf insgesamt 3 Rechnern (1 Desktop PC Zuhause, ein Laptop und auf dem MoBa-PC direkt bei der Anlage). Sollte der MoBa-PC einmal nicht funktionieren, so kann ich einfach den Laptop anschließen und verwenden. Ein alter Dual-Core Rechner reicht hierfür völlig aus.

Zudem, braucht man eben nicht unbedingt eine große teure Zentrale, die praktisch "nur" Stand Alone funktioniert, sondern eine einfache Blackbox genügt da ja, die eben dann nicht nur weniger kostet, sondern aufgrund des einfacheren Aufbaus von Soft- u. Hardware, dann auch nicht so anfällig ist. Trotzdem, ist es aber auch hier noch möglich, z.B. mit einem Handregler Roco wlan Multimaus oder eine einfache MS2 usw., auch ohne den PC einschalten zu müssen, zu fahren oder etwas zu testen.

Wie gesagt, die Geschmäcker und Ansichten sind da verschieden, aber vielleicht, wäre das ja doch einmal eine Überlegung wert, aufgrund der jetzt gemachten Erfahrung? :wink:

So, nun aber noch zu deinen Neuerwerbungen, zu denen ich dich nur beglückwünschen kann. Ich selbst, habe mir vor kurzem, einen der Pullman "Rotlinge", quasi erst einmal zum Testen gekauft. Es soll ja bei dem ein oder anderen, etwas Probleme mit den "steifen" Drehgestellen gegeben haben!? Deshalb, wollte ich das erst einmal mit einem Wagen austesten, ob dies nur "Einzelprobleme" sind/waren oder ob das öfter vorkommt. Bisher zumindest, konnte ich den Wagen allerdings nur Zuhause auf Juniors C-Gleisen testen, da meine Anlage ja nicht Zuhause entsteht, sondern bei meinem Vater im Keller und ich durch die aktuelle Situation, leider noch nicht dort testen konnte. Optisch ist der Wagen echt eine Augenweide und wie du so schön treffend beschrieben hast:
So können Personenwagen nach modernsten Fertigungsmethoden aussehen!
So sehe ich das auch, was man für den aufgerufenen Preis, aber natürlich auch erwarten und verlangen kann. :wink:

Bei meinen Test´s auf Juniors C-Gleis, hat der Wagen auch den R1 Radius ohne Probleme gemeistert (wobei ich so etwas auf meiner Anlage ja nicht verbaut habe… :wink: ). Nur einen extremen Test mit einem R1 S-Kurven Abschnitt, mochte der Wagen nicht so, aber das war natürlich auch ein Extremtest. Allerdings, habe ich bei mir auf der Anlage, in meiner Umfahrmöglichkeit, ja einen Abschnitt, wo die Wagen aus der Kurve (aber nicht R1) gleich wieder in eine Weichenstraße fahren und das ist zumindest eine ähnliche Kombination. Ich hoffe, dass ich evtl. kommende Woche mal den Wagen zum Testen mit zur Anlage nehmen kann? Sollte hier dann alles gut verlaufen, werden dann weitere Pullman Rotlinge dazu kommen.

Weiterhin, viel Spass beim "Neu Einrichten" und vielleicht, überlegst es du dir ja doch noch einmal, mit der Softwaresteuerung als Option? :wink: :mrgreen:

Schöne Grüße und bleib gesund,
Stephan
"Der Mensch kann zwar tun was er will, aber er kann nicht wollen, was er will."
Arthur Schopenhauer

Anlage "Neuland": http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=131917

Meine Planung: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=106652


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Re: Ich bau mir eine MoBa - 29.03.20 Umbau für 303 MM Wagen

#1109

Beitrag von WiTo »

Hallo zusammen,

erst nochmal vielen, vielen Dank für Eure tatkräftige Unterstutzung und die vielen guten Hinweise zu den Netzwerkeinstellungen.

@ Erich: Du bist wirklich ein absolutes Universalgenie! Unfassbar zu welchen Themen Du immerwieder fundierte und umfassende Informationen liefern kannst. Einzelne deiner Hinweise habe ich schon selbst berücksichtigt (IPv6 abschalten), aber deinen umfassenden Themenkatalog bin ich noch nicht komplett durchgegangen. Ich war zuletzt anderweitig beschäftigt (dazu später mehr). Ich mache jetzt mal eins nach dem anderen, und da kommt die Computerangelegenheit erst später dran.

@ Stefan: Die Pullmannwagen sind optisch wirklich ein Genuss. Tatsächlich sind die Drehgestelle gefühlt etwas steif, zumindest teilweise. Einer der 3 Wagen hat in der Tat ein Drehgestell, das sich weniger leicht bewegen lässt, als das Andere am selben Wagen.

Das Drehgestell lässt sich recht leicht ausklipsen. Wenn man dann die Aufnahme etwas fettet/ölt und die Kontaktbleche auch etwas schmiert, dann wird es besser.

Leider kann ich derzeit nicht mal eben eine komplette Proberunde drehen, weil ich dazu entweder 2 komplette Züge mit zusammen um die 60 Wagen von der Anlage nehmen, oder eben die Blocksteuerung rekonstruieren. Beides dauert mir derzeit zu lange, da ich mit einer noch kniffligeren Sache beschäftigt war.

Die Silberlinge waren nun ja der finale Anlass, mich mit den Schwachstellen meiner Anage zu befassen, was die 303mm-Wagen-Tauglichkeit betrifft.

Auf der äußeren Strecke hatte ich die Befahrbarkeit ja schon hergestellt, als mir zuletzt die maßstäblichen D-Zugwagen zugelaufen sind. Solange es sich nur um einen einzigen Zug handelt, konnte ich damit leben, dass dieser quasi nur in eine Richtung fahren könnte.

Aber jetzt sind es ja schon zwei Züge!

Also habe ich mich an eine Schwachstellenanalyse der inneren Strecke gemacht. Hauptproblem war/ist die Oberleitung im Zusammenhang mit R1 Radien. Da stehen die Masten zu dicht am Gleis. Im sichtbaren Bereich betrifft das nur eine kleine Stelle der Bahnhofsausfahrt. Hier kann ich aber problemlos die Ausleger der Viessmanoberleitungsmasten auswechseln und einen Langausleger einbauen.

Aufwendiger wird es in der oberen Ebene meiner Gleiswendeln. Hier hatte ich die alte Märklinoberleitung verbaut und deren Maste standen nun komplett im Weg.

Also habe ich diese Stellen zurückgebaut und nur noch beim Abtauchen in die zweite Wendelebene eine Konstruktion zum Einfangen des Stromabnehmers gebaut werden. Das hat inzwischen auch schon gut geklappt.

Richtig knifflig wurde es unter meinem zuletzt über die Wendelausfahrt gebauten Nebenbahnhof.

Hier musste die Oberleitung unbedingt hängen bleiben, weil die lichte Höhe nicht für ausgefahrene Stromabnehmer ausreicht.

Bild

Die Lösung bestand nun in ein paar uralte Märklinmasten nach Reichsbahnvorbild aus dem 60-er Jahren. Deren Ausleger sind etwas länger und folglich stehen sie weiter vom Gleis entfernt.

Bild

Nur sind diese alten Masten deutlich höher, als die jüngeren Ausführungen, zumal sie mit dem Blech zum Anklipsen an das M-Gleis fest verschraubt sind.

Also habe ich den Mast an der kritichsten Stelle einfach unter das Trassenbrettchen montiert, anstatt ihn darauf zu setzen.

Bild

Durch Verwendung eines längeren Fahrdrahtstückes konnte ich diese in der Höhe extrem kritischen Stellen, auf eine reduzieren. Ich musste also nur noch die restlichen 3 Masten auf dem Trassenbrett 1:1 durch die alten Masten ersetzen. Wenn die Stellen nur besser zugänglich wären. Ein zusätzliches Gelenk im Unterarm wäre hier sehr hilfreich gewesen. Aber soweit ist die Evolution halt noch nicht.

Nach einigen Stunden schwierigster Verrenkungen konnte ich diesen Umbau dann heute erfolgreich abschließen.

Und so sind meine neuen Silberlinge heute das erste Mal die komplette Bergaufwendel hinaufgefahren und dann anschließend in den Bahnhof eingefahren. Alles problemlos. Und das bei R1 in meiner Wendel. Mehr Anlagentauglichkeit kann man nicht erwarten.

So, das war nun mein ausführlicher Umbaubericht vom heutigen Sonntag.

Ich hoffe, dass ich bald auch wieder bewegte Bilder zeigen kann und dass die weiteren Fahrversuche mit den Silberlingen ebenso erfolgreich weiter gehen.

Bis dahin noch allen alles Gute und bleibt gesund.

Liebe Grüße

Thomas (WiTo)
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 29.03.20 Umbau für 303mm Wagen

#1110

Beitrag von 280 006 »

Hallo Thomas,

ja der erste Frust kann richtig frustrierend sein :(
Was dieser unsägliche Corona nicht alles anfällt! Sogar bei der Ecos kennt er kein Erbarmen! Nein, man sollte darüber keine Witze machen! Das alles ist schlimm genug! Ich bin froh, dass du deine Krise überwunden hast! Eigentlich ist ja das Gegenteil der Fall! Du ertüchtigst deine Anlage für 303 mm Wagen! Ich denke, du wirst es nicht bereuen! :) Dein Schnellzug damals war ja schon klasse! Und jetzt diese feinen Silberlinge, machen bestimmt eine gute Figur auf deiner Anlage! Es wird sich auch der Spielhorizont erweitern: Wenn dann neben deinen beeindruckenden Güterzügen noch entsprechende Personenzüge verkehren.
Mann, freu ich mich jetzt schon auf die Videos!

Bis dahin wünsche ich dir ein gutes Gelingen bei der Wiederherstellung und vor allen Dingen: Gesund bleiben!

Schöne Grüße
Peter
...mit fränkischen Grüßen
Peter

Meine Anlage: 3x Oberfranken http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=127929

Bild


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Re: Ich bau mir eine MoBa - 06.04.20 Abschluss MoBa-Yoga-Kurs

#1111

Beitrag von WiTo »

Hallo zusammen,

die letzten Tage habe ich viel unter und zwischen der Anlage verbracht, um die letzten Umbauarbeiten für den Einsatz der 1:87 Wagen abzuschließen. Ich nenne das jetzt mal MoBa-Yoga, weil es schon erhebliche Verrenkungen bedarf, um in den engen Zugangsöffnungen richtig zu arbeiten. Die Zugänge waren ursprünglich ja nur dazu gedacht, dass man mal einen entgleisten Wagen entnehmen oder wieder aufgleisen kann. Aber die errichtete Oberleitung zum Teil komplett umzubauen, inklusive Befestigung von anderen Masten auf dem Trassenbrett, war nie die Intension für diese Wartungszugänge. Besonders schwierig war das unter dem zuletzt gebauten Anlagenteil der Nebenbahn. Hier liegt zum Teil nur eine Lage Packpapier zwischen der Oberleitung unter der Anlage und der Oberfläche. Auf den folgenden Bildern kann man im Packpapier einzelne Durchstiche erkennen. Dass sind die Baumstämme der Bäume, die hier unmittelbar über der Wendelzufahrt stehen!

Bild

Bild

Gleichzeitig erkennt man, wie eng der Zugang und wie limitiert die Höhe an dieser Stelle ist. An der Wendel unter der Anlage habe ich dann zu alternativen, mastlosen Aufhängungen der Oberleitung gegriffen, um den Pantographen für den folgenden höhenkritischen Abschnitt wieder einzufangen.

Bild

Entsprechend schwierig war das ganze Unterfangen, aber es hat sich gelohnt. Meine neuen ESU Silberlinge können nun auf dem Innenkreis ohne Behinderung durch irgendwelche Aufbauten eine komplette Runde drehen. Und das bei zwei zu befahrenden Wendeln, die in R1! gebaut sind und die jeweils einmal bergauf und bergab zu befahren sind.

Es hat sich herausgestellt, dass die ESU/Pullmann Wagen doch recht empfindliche Konstruktionen sind. Ein Wagen hat sich ein wenig als Diva herauskristallisiert, denn ein Drehgestell dieses Wagens macht gelegentlich ein paar Zicken. Nach ein wenig Biegearbeit an den Kupferblechen für die Kontaktversorgung zum Wagenboden hin, scheint das aber im Griff zu sein. Ich habe aber auch noch die Option auf AC Radsätze umzurüsten. Im Moment laufen die Wagen mit den DC Radsätzen schon mal fehlerfrei die Runde. Wie das im Dauereinsatz aussieht, wenn man gleich mal mehrere Runden am Stück dreht, kann ich noch nicht sagen, weil ich dazu noch nicht gekommen bin.

Aber nachdem ich nun schon mal wieder die Blocksteuerung für die Innenstrecke rekonstruiert habe, wird ein solcher Härtetest sicherlich bald folgen. Ich kann nun auf der Innenstrecke wieder sicher 3 Züge hintereinander her fahren lassen. Das war die Grundvoraussetzung für einen Langzeittest.

Die Rekonstruktion gestaltet sich ein wenig aufwendig, weil ich die Strecke zunächst mit einem Zug langsam abfahren muss, um die Rückmelder identifizieren zu können, mit denen ich die jeweilige Signalschaltung je Block auslöse. Da ich mit einer punktförmigen Steuerung arbeite und nicht mit komplett überwachten Abschnitten, ist das mit ein wenig Sucharbeit verbunden. Zum Glück kann ich den Zug über mein Handy steuern, während ich auf der ECos die S88-er Melder im Auge behalte und gleichzeitig unter der Anlage nachsehe, ob die Position des aktivierten Melders auch zu dem anvisierten Block passt. Klingt kompliziert, aber es wird.



Und damit wünsche ich allen noch eine schöne Woche und bleibt gesund!

Liebe Grüße

Thomas (WiTo)
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 06.04.20 Abschluss MoBa Yoga-Kurs

#1112

Beitrag von WiTo »

Hallo zusammen,

nur mal kurz ein Filmchen von den ersten Testrunden der rekonstruierten Blocksteuerung. Es fehlt noch ein wenig am Feintuning der Zeitabstände. Die Kunst besteht darin, die Schaltung so zu optimieren, dass die Züge bergauf möglichst ohne Halt fahren können, damit in der R1 Wendel nicht bergauf angefahren werden muss. Da muss ich noch ein wenig tüfteln. Aber hier erstmal ein vorläufiges Ergebnis mit drei Zügen innen herum. Ich habe den Nahverkehrszug noch ein wenig ergänzt.



Liebe Grüße

Thomas (WiTo)
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HeinMück
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 06.04.20 Abschluss MoBa Yoga-Kurs

#1113

Beitrag von HeinMück »

Hallo Thomas,

Mensch, da bist Du ja noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Mir war gar nicht so bewusst, dass du ohne PC fährst. Als ich vor kurzem nach circa zwei Jahren meine Ecos wieder hochgefahren habe, habe ich, bedingt dadurch dass ich etliche Updates neu einspielen musste, ein Back-up erstellt. Wer weiß wofür es gut ist... Du hast es bestimmt irgendwo in deinem Trööt geschrieben, wie du die Steuerung genau vornimmst. Das würde ich gerne noch einmal nachlesen, wenn du mir die ungefähre Stelle sagen könntest.

Auf jeden Fall ist es für die MoBa-Welt sehr gut, dass du den Mut nicht verloren hast! :gfm:

Grüße von
Frank

PS: Warum muss ich bei deinen Filmen im Untergrund nur immer an DEEP PURPLE denken? :fool:
Gruß aus Holstein von Frank




Gebaut wird HIER :wink:
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 12.04.20 - erster Vollbetrieb nach dem IT-Crash

#1114

Beitrag von WiTo »

Hallo zusammen,

heute habe ich es endlich geschafft mal wieder ein volles Programm abzuspielen. Das bedeutet, dass ich wieder 6 Züge (2x3) auf beiden Strecken blockstreckenüberwacht fahren lassen konnte.

Und dazu konnte ich auch noch zwei Eilzüge mit 1:87-er Wagen integrieren, die sich nun auch an allen Stellen der MoBa begegnen können. Bis es soweit war, musste ich allerdings noch an zwei - natürlich nur schwer zugänglichen - Stellen unter der Anlage in der ersten Wendel die Gleise umbauen. Wie das eben so ist, beim Aufbau hatte ich wohl nicht ganz exakt die richtigen Gleisstücke zur Hand und schwupps war der Gleisabstand bei der Ausfahrt und der Uufahrt zum Tunnel an 2 Stellen um 2-3 mm zu gering.

Also Gleise getauscht - an der einen Stelle war es eine Schwelle mehr - und nun passt es endlich.

Dann hatte ich mir auch noch in den Kopf gesetzt, dass meine Märklin 038 den Eilzug auf der Innenstrecke ziehen sollte. Nun wissen sicherlich einige von Euch, dass diese Lok nicht gerade ein Kraftprotz in Sachen Zugkraft ist, was vor allem an der seltsamen Anordnug der Haftreifen auf der vorderen Kuppelachse liegt.

Waren Märklin dieses Konstrukt von dem Vorgängermodell übernommen hat, kann sicherlich keiner so recht erklären.

Welchen konstruktiven Aufwand man bei dem Modell aber betrieben hat, um den Nachteil diesen ungünstigen Anordnung der Haftreifen noch zu maximieren ist beachtlich. So hat man die Vorlaufachse mit einem Federblech ausgestattet und dadurch die Antriebsachse schon ordentlich entlastet. Dieses Blech hatte ich schon recht früh entfernt, was schon eine deutlich verbesserte Zugkraft bewirkte. Aber für die Wendel mit R1 bergauf hat es dann doch nicht gereicht. An einzelnen Unebenheiten hatte die Haftreifenachse wieder nicht genug Bodenhaftung.

Dann bemerkte ich, dass das mittlere Treibrad auch einen Federmechanismuss besitzt, der diese Achse relativ fest aufs Gleis drückt. Genug, um wiederum die vordere Treibachse zu entlasten. Also habe ich das Getriebegehäuse geöffnet und die beiden Spiralfedern entfernt, die die mittlere Treibachse nach unten drücken. Für die Fahrsicherheit reicht die Schwerkraft völlig aus und die Adhäsion einer haftreifenlosen Achse ist eher zu vernachlässigen.

Jedenfalls hat das entfernen der überflüssigen Federteile zum erhofften Erfolg geführt. Die Zugkraft reicht nun für einen Behelfsgepäckwagen und 3 Silberlinge. Völlig ausreichend für eine P8.

Aber schaut selbst....



Liebe Grüße

Thomas (WiTo)
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 12.04.20 - erster Vollbetrieb nach dem IT-Crash

#1115

Beitrag von Mornsgrans »

Hallo Thomas,
schon seltsam, was Märklin da mit der P8 angestellt hat.

Über die Zugkraft meiner P8 (3098) aus dem Jahr 1969 konnte ich mich seinerzeit nie beklagen. Schwachstellen zeigte sie nur, wenn an Steigungsbeginn oder -ende die Knickstelle zwischen zwei Gleisstücken zu stark war, dass die Haftreifenachse keinen Kontakt zum Gleis hatte oder bei Rückwärtsfahrt direkt nach Ende einer Steigung eine Bogenweiche folgte, die zum entgleisen führte.

Die Laufräder hatten damals keine Druckfeder und die mittlere Antriebsachse war starr und wurde gemeinsam mit den anderen Antriebsrädern über Zahnräder angetrieben. Die Haftreifen saßen damals auch auf der ersten Antriebsachse.

Aber gegen meine V200 aus der 1964er D-Zug-Starterpackung kam sie natürlich nicht an. Die zog alles die Wendeln hoch. Da kippte eher der ganze Zug aus dem Gleis, weil die Anhängelast so groß war, dass die ersten Waggons sich nicht mehr auf dem Gleis halten konnten.

Grüße aus Idar-Oberstein

Erich
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 06.04.20 Abschluss MoBa Yoga-Kurs

#1116

Beitrag von WiTo »

HeinMück hat geschrieben:
Di 7. Apr 2020, 19:12
Hallo Thomas,

Mensch, da bist Du ja noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Mir war gar nicht so bewusst, dass du ohne PC fährst. ....

Du hast es bestimmt irgendwo in deinem Trööt geschrieben, wie du die Steuerung genau vornimmst. Das würde ich gerne noch einmal nachlesen, wenn du mir die ungefähre Stelle sagen könntest.

Grüße von
Frank
Hallo zusammen,

ich war Frank noch eine Antwort schuldig. Also, ob und wo ich meine Steuerung schon mal beschrieben habe, kann ich auf die Schnelle nicht sagen.

Aber, da ich ja jüngst die Schaltung rekonstruiert habe, kann ich es gleich jetzt noch mal erklären.

Grundsätzlich agiere ich mit einer punktförmigen Überwachung. Hinter jedem Blocksignal ist ein Kontakt- oder Schaltgleis platziert. Wird der Kontakt durch einen Zug ausgelöst, schaltet das gerade passierte Signal auf Rot und das zurückliegende Signal wird zeitverzögert auf Grün gestellt.

Damit nur einmal geschaltet wird, habe ich eine Schaltbedingung zum entsprechenden S88 Port hinzugefügt, nämlich, dass nur geschaltet word, solange das eben passierte Signal auf grün steht. Ist es also einmal auf rot durch den auslösenden Kontakt gestellt worden, wird die Schaltung nicht wieder ausgeführt. Das verhindert, dass jede Achse (jeder Schleifer bei Schaltgleisen) eines Zuges diesen Schaltvorgang ausführt, sondern nur die (der) jeweils Erste.

Das ist auch schon alles. Es gibt 4 Blocksignale je Rundr. Ein Block muss immer frei bleiben, damit dort ein Zug einfahren kann. Der zurückliegende Block vor dem gerade passierten Signal wird ja gerade dann geräumt und kann somit zur Einfahrt vom wiederum davor liegenden Block freigegeben werden, indem eben der vorausfahrenden Zug sein Blocksignal passiert hat, dabei "sein" Blocksignal auf rot stellt und die Einfahrt in den nun geräumten Block frei gibt, in dem das Blocksignal vor dem eben passierten Blocksignal grün gestellt wird.

Ich hoffe, man kann nachvollziehen, was ich meine. Parallel zu den Blocksignalen sind bogobit Bremsmodule geschaltet, die das Anhalten und losfahren regeln. Die Signale bräuchte es im nicht sichtbaren Bereich eigentlich nicht, ich nutze sie aber als Kontrollfunktion für den schnellen Blick unter die Anlage.

Ein paar Zusatzbedingungen habe ich hier und da den Schaltbedingungen hinzugefügt. So kann ich zum Beispiel dafür sorgen, dass das Einfahrsignal nicht automatisch vom ersten Blocksignal hinter dem Bahnhof auf grün gestellt wird. Damit ist dann der Dauerrundlauf unterbrochen und ich kann Einfahrten in den Bahnhof auf ein Nebengleis vornehmen.

Das Meiste geht ganz gut ohne PC, manches wäre aber mit PC besser zu machen. Aber dazu müsste ich eine durchgehende Meldekette für alle Gleisabschnitte aufbauen. Das ist mir im Nachhinein zu aufwendig. Darum bleibt es bei der Steuerung durch die ECos.

Liebe Grüße (WiTo)
Meine Anlage:
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Computer hat man, um Probleme zu lösen, die man ohne Computer nicht hätte (für Modellbahnanlagen gilt sinngemäß das Gleiche).

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Re: Ich bau mir eine MoBa - 28.03.20 Die Rettung

#1117

Beitrag von Chneemann »

WiTo hat geschrieben:
So 29. Mär 2020, 09:09
das ist ja gerade mein Problem derzeit. Seit ich auf Windoof 10 umstellen musste, habe ich Probleme eine IP Adresse einfach über den Browser aufzurufen. Ich lande immer sofort in der Googlesuche und nicht auf der Oberfläche der ECos.
Hallo Thomas,

tippst Du nur die IP-Adresse in den Browser ein?
Alternativ könntest Du mal versuchen ein http:// oder ein https:// davor zu schreiben. Dann weiß Windows10, dass Du es nicht googlen willst :wink:


HeinMück
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 12.04.20 - erster Vollbetrieb nach dem IT-Crash

#1118

Beitrag von HeinMück »

Moin Thomas,

erst einmal Frohe Ostern, in diesem Jahr unter etwas anderen, ungewöhnlichen Bedingungen, und tausend Dank für Deine umfangreichen Erläuterungen! Das habe ich verstanden ;) Ich merke echt, dass ich mich wieder reinfuchsen muss...aber das wird schon wieder.

Ich habe allerdings noch einen - völlig eigennützigen - Vorschlag zu Deinen tollen Zugvideos: auf irgendeinem lang zurück liegenden Video habe ich gesehen, dass dein Bahnhof noch sehr viel größer bzw. länger ist, als in den Aufnahmen rüberkommt. Kannst du die Kamera nicht noch weiter nach links stellen, damit man die langen Züge auch gebührend bewundern kann?

Grüße von
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 28.03.20 Die Rettung

#1119

Beitrag von WiTo »

Chneemann hat geschrieben:
So 12. Apr 2020, 22:00
WiTo hat geschrieben:
So 29. Mär 2020, 09:09
das ist ja gerade mein Problem derzeit. Seit ich auf Windoof 10 umstellen musste, habe ich Probleme eine IP Adresse einfach über den Browser aufzurufen. Ich lande immer sofort in der Googlesuche und nicht auf der Oberfläche der ECos.
Hallo Thomas,

tippst Du nur die IP-Adresse in den Browser ein?
Alternativ könntest Du mal versuchen ein http:// oder ein https:// davor zu schreiben. Dann weiß Windows10, dass Du es nicht googlen willst :wink:
Hallo Florian,

danke für den Tipp, aber leider ist die Sache komplizierter. Ob http:// oder als sicherer Kanal mit s, vor der Adresse, ich lande immer nur bei der Internetsuche. Und auch die Browser machen keinen Unterschied. Firefox, Chrome, IE oder sogar Opera, überall das Gleiche.

Ich werde es die Tage mal mit einem anderen Rechner versuchen, dann sehen wir weiter.

Liebe Grüße

Thomas (WiTo)
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 12.04.20 - erster Vollbetrieb nach dem IT-Crash

#1120

Beitrag von WiTo »

HeinMück hat geschrieben:
So 12. Apr 2020, 22:15
Moin Thomas,

erst einmal Frohe Ostern, in diesem Jahr unter etwas anderen, ungewöhnlichen Bedingungen, und tausend Dank für Deine umfangreichen Erläuterungen! Das habe ich verstanden ;) Ich merke echt, dass ich mich wieder reinfuchsen muss...aber das wird schon wieder.

Ich habe allerdings noch einen - völlig eigennützigen - Vorschlag zu Deinen tollen Zugvideos: auf irgendeinem lang zurück liegenden Video habe ich gesehen, dass dein Bahnhof noch sehr viel größer bzw. länger ist, als in den Aufnahmen rüberkommt. Kannst du die Kamera nicht noch weiter nach links stellen, damit man die langen Züge auch gebührend bewundern kann?

Grüße von
Frank
Hallo Frank,

auch Dir zunächst noch Frage Ostern. Was die Kameraposition angeht, so hadere ich auch ständig damit. Hauptproblem ist mal wieder der Platz. Ich weiß im Moment einfach nicht wohin mit meinen Güterwagen.
Ein Schrank zum aufbewahren ist zu 2/3 voll mit Prsonenwagen, die ich aber größtenteils nicht benutze, weil es überwiegend doch nicht mehr zeitgemäße 1:100 Modelle sind. Sonst habe ich aber keine Kapazitäten. Darum steht die Anlage im Grunde ständig voll mit Güterwagen, in Zügen und auf den Nebengleisen. Da muss ich was ändern, denn sie versperren auch den Blick auf die Durchfahrtsgleise des Bahnhofs.

Liebe Grüße

Thomas (WiTo)
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 12.04.20 - erster Vollbetrieb nach dem IT-Crash

#1121

Beitrag von roschi »

Hallo Thomas,

auch Dir noch österliche Grüße. Tja, wo sind die Gleise oft nicht übervoll. Im Grunde hilft, wenn die Staumöglichkeiten begrenzt sind, nur Bescheidenheit: also nichts mehr anschaffen. 1:100 und 1:87 ist nur eine weitere Platzfrage, diesmal zur Größe der Anlage. Mit Mobayoga hast du eine schöne Sportart bezeichnet, welche ja die Folge zum Einsatz maßgerechter Wagen war. Und wenn diese Wagen dann neben den 1:100 laufen, wird es unschön. Aber 1:87 kommt auch erst ab dem R4 Radius gut zur Geltung. Da braucht es halt Platz. Da lass ich es lieber in 1:100 oder 93 laufen und erfreue mich am Fahrbetrieb.
Zumindest ab und zu. Doch schön, dass es bei Dir nun wieder rund läuft - gerade auch die langen Züge ...

LG Roland
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oder auch nicht.


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Re: Ich bau mir eine MoBa - 12.04.20 - erster Vollbetrieb nach dem IT-Crash

#1122

Beitrag von Gartenbahner60 »

Hallo Thomas
zu Deinem Netzwerk-Problem (falls es noch besteht).
Vielleicht kannst Du es ja mal der aus Urzeiten stammenden HOSTS-Datei probieren. DIe hat Priorität auch über DNS. Und was da drin steht, sollte dann sofort gefunden werden (auch ohne gurgeln).

Die Datei liegt bei Windoofs in
c:\Windows\system32\drivers\etc

Ich habe da mal testweise meinen ZX-Webserver eingetragen. Das sieht dann in der HOSTS Datei so aus:
192.168.1.10 mein.ZX81.com

Und der Brauser landet dann bei der URL

mein.ZX81.com/index.html

auf dessen Hauptseite.

Vielleicht klappt das dann auch bei Dir entsprechend.

Gute Besserung
Siggi

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Betulaceae
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Re: Ich bau mir eine MoBa - 12.04.20 - erster Vollbetrieb nach dem IT-Crash

#1123

Beitrag von Betulaceae »

Moin Thomas,

Meine Güte, da hätte ich fast die Einstellung des Betriebes bei Dir verpasst??
Kann nicht sein, wenn man vor so einem Haufen unangenehmer und vor allem „erledigt geglaubter“ Arbeit steht, kann einen der Frust schonmal überrennen.
Schön dass einen die Stummis dann unterstützen und schnell wieder zurückholen 😉

Aber auch erschreckend wie abhängig man von so Kleinigkeiten ist...🙈

Meine Blocksteuerung ist zum Glück unabhängig von der Zentrale, ich könnte eine beliebige Loconet-fähige Zentrale anschließen, SBHF und Blöcke würden funktionieren.
Meine Schaltbefehle sind in den Rückmeldern selbst hinterlegt.
Aber es gibt sicher andere Szenarien um meine Automatik ebenfalls lahm zu legen ...🤔
Aber ich kann mich noch gut an das Elend der Programmierung entsinnen.

Schön dass es wieder läuft bei dir!!

Meine Anlage läuft und läuft, und macht Riesenspass, aber zu Stummi schaffe ich es momentan einfach nicht 😏

Grüße Birk
Mein neues Projekt: Altenbonn
Meine alte Anlage: Eingleisige Hauptbahn im Bonner Umland
Bekennender Marzibahner :sabber:

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