Meine Schwarzwaldbahn Anlage

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#1

Beitrag von Kosmicman » Mo 16. Mai 2016, 21:50

Meine Schwarzwaldbahn Anlage existiert schon recht lange. Es wird immer mal wieder etwas verbessert und umgebaut. Es gibt einen Gutacher Teil, einen Hausacher Teil und einen Gengenbacher Teil. Ich hatte den Hausacher Bahnhof lange vor der Schwarzwald Modellbahn in Hausach. Diese ist natürlich ein Traum, und für mich gesehen unschlagbar. Es wäre sicher mein Traum gewesen dort mit zu bauen. Auch habe ich hier jemanden gesehen der den Gengenbacher Bahnhof nachgebaut hat. Kompliment! Mein Gengenbacher Bahnhof ist dem realen Gengenbacher Bahnhof absolut nicht ähnlich, eher dem Haslacher Bahnhof, wenn überhaupt. Aber es ist eben ein Modell welches ich sehr gut gealtert bekommen habe, und drum schätze ich es. Als Kirche gefielen mir die meisten H0 Modelle nicht oder waren zu groß. Irgendwann fand ich ein super gealtertes Kirchen Modell in N, habe einfach es so weit verändert, dass es auch in HO als kleine Kirche durch geht. Im großen Ganzen wäre es natürlich schön möglichst nahe am Original zu sein, das mache ich auch, aber eben in Grenzen... was man eben mit vorhandenen Bausätzen durch Veränderung so raus holen kann. Ansonsten ist es eben ein Ding womit ich mich abfinnden muss zumindest ein Wenig den Stil zu treffen statt perfekt die Orte darstellen zu können.

Die gesamte Anlage ist übrigens auf Spanplatte aufgebaut und ich habe versucht trotz dem Höhen und Tiefen heraus zu arbeiten. Für die Begrasung nehme ich die gefärbten Holzspäne. Es gibt sicherlich besseres, aber es ist für mich eine Erinnerung an meine Kindheit als mein Vater mir meine Modellbahn schenkte, und er sie mit Holzspäne begrünt hatte. Dies habe ich bis Heute so beibehalten.
Zuletzt geändert von Kosmicman am Sa 21. Mai 2016, 13:23, insgesamt 3-mal geändert.
Gruß Martin

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#2

Beitrag von Kosmicman » Mo 16. Mai 2016, 21:53

Gutacher Teil

Auch die Wutachtalbahn kommt auf meiner Anlage ab und an in Gutach vorbei
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Und nun starten wir eine Wanderung vom Rommelehof zu einer Burgruine
(Die Telefonzelle habe ich schon vor über 20 Jahren mit einer gelben LED ausgestattet. Damals gab es natürlich noch keine kleineren und so habe ich sie gefeilt so weit es ging)
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Unsere Wanderung führt an einem alten kleinen Schuppen vorbei an dem ein Holzhacker und sein Kollege ihre Arbeit verrichten.
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Auch am Spielplatz kommen wir vorbei und können uns am Brunnen etwas erfrischen.
(Der Brunnen wurde umgebaut sodass dieser auch funktioniert. Dazu wurde ein Viessmann TT-Brunnen benötigt)
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Na mein Schatz, komm schon, keine Angst die Brücke ist stabil.
(Für den Wasserfall benötigte ich übrigens eine komplette Tube UHU. Der See ist eine strukturierte Kunstglasplatte, so kann man hineinschaun und die Wasserpflanzen sehen)
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Unser Zimmernachbar hat ein Foto aus der Ferne von uns geschossen.
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Der LED-Flutlichtstrahler mit einem orangem Whiteboardmarker in seiner Lichtfarbe auf orange getrimmt gibt einen tollen Beleuchtungseffekt. Die kleine Laterne wurde mit einer gelben Led selbst umgebaut.
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Nachts sieht die angestrahlte Burg natürlich besonders reizvoll aus.
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Der Milchwagen kommt die Milch holen und ein paar Angler hoffen auf ein paar Forellen. (der Bahnübergang besitzt einen Wechselblinker nur auf dem Foto sieht es aus als würden beide leuchten)
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Die nächsten Urlauber kommen auch schon bald an.
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Steil führt die Strecke herauf. (Seltsamer Weise sieht es auf dem Foto aus als wären nun die Wechselblinker aus... sind sie aber nicht)
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Und nun sind wir zurück auf dem Rommelehof. Eine Gutacherin lädt zum Fotografieren ein. Die Bäurin fegt noch eben den Hof.
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Der Traktor mit dem Ladewagen und Futter für die Kühe im Stall ist auch schon da. Im Hintergrund sieht man dass im Backhaus schon der Steinofen aufgeheizt wird und der Schlot raucht. Frisches Brot gibt es also auch schon bald.
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Ein VT 98 schlängelt sich der Strecke entlang. In der Ferne hört man eine Kettensäge...
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Es sind die Waldarbeiter die hier ihre Arbeit verrichten.
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Und zu Gutach gehört natürlich ein Waldfest mit gutacher Trachten.
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Zum Glück gab es einmal Gutacherinnen und Gutacher Preiserlein. Allerdings gab es nur die mit dem roten Bollenhut. Aber das konnte ja schnell geändert werden. Schon etwas aufwändiger war es der Trachtenkapelle und den Kindern ebenfalls die richtige Tracht zu verpassen. Für die Gutacherinnen mit Schepel wurden die Uracherinnen genommen und ansonsten an die gutacher Tracht angepasst.
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Und hier tut sich so einiges. Einen Hirsch kann man am Waldrand beim Fressen zuschaun, die Bäurin klopft den Teppich, eine Kuh grast im Vordergrund und der kleine TT-Brunnen spendet das Wasser. ( Dieses Brunnenmodell wurde übrigens ebenfalls für den Brunnen am Spielplatz benötigt)
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Auch das Rad der Wassermühle dreht im Hintergrund und auch auf dem andern Bauernhof wird wohl bald gebacken, denn die Glut ist schon im Steinofen.
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Und hier gibts "Frische Landluft"
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Zuletzt geändert von Kosmicman am Fr 20. Mai 2016, 13:26, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#3

Beitrag von Kosmicman » Mo 16. Mai 2016, 22:25

Hausacher Teil

In Hausach ist das Stellwerk zwar im Bahnhof, aber dieses Stellwerk gefällt mir einfach so gut dass es hier hin musste.
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Die Überdachung der Unterführung war mal eine Schraubendose. Der Bonanzagrill ist noch nicht richtig fertig, er sieht auch dem Vorbild nicht sonderlich ähnlich, aber immerhin gibts hier demnächst Pommes und Currywurst.
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Die Telefonzellen sind hier nur schwach beleuchtet haben aber inzwischen eine neue Beleuchtung erhalten, bzw die 2. Telefonzelle wurde durch eine offene ersetzt damit auch Rollstuhlfahrer bequem telefonieren können.
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Hausach hier Hausach. Sie haben Anschluss.....
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Hier können die Dieselloks betankt werden. (Die Tore des Lokschuppens lassen sich per Servo öffnen und schliessen. Innenbeleuchtung ist schaltbar. Eine weitere schaltbare Aussenwandlampe ist geplant.)
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Im Schwarzwald gibt es natürlich immer irgendwo Holz zu transportieren.
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Hier gibt es wirklich viel zu tun. Während der hintere Wagen streng überwacht vom Vorarbeiter per Hubwagen ein und ausgeladen wird. wird der vordere Wagen von Hand beladen. Dieser Wagen ist übrigens umfangreich digitalisiert. Das Schlusslicht ist digital schaltbar, die Türe lässt sich per Digitalservo öffnen und schliessen, und dank Digitalkupplung lässt sich dieser Wagen praktisch an jeder beliebigen Stelle entkuppeln.
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Und die Landmaschinen müssen natürlich auch gepflegt und gewartet werden. Dazu sind auch manchmal Schweissarbeiten erforderlich...
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Zuletzt geändert von Kosmicman am Sa 21. Mai 2016, 10:46, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#4

Beitrag von Kosmicman » Mo 16. Mai 2016, 22:30

Gengenbacher Teil

Hier wird der Nachschub für die Dieseltankstelle abgeholt.
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Aus Sicherheitsgründen wegen der Funkenbildung werden die Schleifarbeiten an einem Rohr ausserhalb des Fabrikgebäudes durchgeführt.
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Auch die Mönche halten gerne mal einen Plausch.
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Die Rohre sind schon etwas älter drum gibt es immer mal wieder einen Rohrbruch. Sowas muss natürlich schnell behoben werden.
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Während der eine zur Zeitung seine Zigarre geniesst, hat sich der Obdachlose auf der Bank mit einer Flasche Bier auf ein Schläfchen eingestellt.
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Zuerst hat er sich verfahren, ausser dem hat er die Ladeklappe nicht ordentlich verschlossen und dann noch in der Hektik zu schnell in die Kurve gefahren. So sind einige Fässer herunter gefallen und an einigen Fässern ist der Deckel aufgesprungen. Die Feuerwehr ist emsig dabei aufzuräumen. Während 2 Polizisten den Verkehr regeln schreibt der 3. den Strafzettel.... das wird teuer.
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Auf dem Marktplatz laufen die letzten Vorbereitungen für das morgige große Winzerfest. In der Kirche läuten die Abendglocken. DIe Kirche ist ein Spur N-Modell, ich habe sie einmal so wunderschön gealtert entdeckt, und dachte mir dabei sie wirkt auf jedem Fall viel filigraner als die meisten kleinen H0-Kirchen. So habe ich die untere Platte entfernt und den Eingang mit größeren Türen ausgestattet. Ein Seiteneingang wurde durch ein von mir hinzugefügtes Seitenschiff aus Resten einer anderen Kirche hinzugefügt. Ich finde so passt sie sehr gut in die H0-Landschaft.
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Auch das Rathaus wird mit einem orange gefärbten Flutlichtstrahler beleuchtet. (Grundmodell ist die alte Post von Vollmer. Ich habe sie so weit es mir derzeit möglich war verändert um in etwa den Stil des Gengenbacher Rathauses zu erreichen. Auch der Brunnen mit dem Ritter ist vorhanden. Ebenfalls eines der Stadttore. Ein zweites Stadttor ist in Planung. Die Stadttore entsprechen zwar vom Aussehen her nicht dem Vorbild, aber immerhin wird es 2 Stadttore geben.
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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#5

Beitrag von Kosmicman » Fr 20. Mai 2016, 23:59

Ich habe nun die meisten Bilder nochmal in etwas größer hoch geladen und mit Kommentaren versehen. Ich wünsche viel Spass beim Lesen und Betrachten.
Gruß Martin

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#6

Beitrag von Mornsgrans » Sa 21. Mai 2016, 15:05

Hallo Namenloser, ;)
Deine drei Anlagenteile machen einen guten Eindruck. So war der Anlagenbau in unseren jungen Tagen eben. Dass Du an einer alten Begrünungsmethode festgehalten hast, empfinde ich überhaupt nicht störend - ich konnte nichts nachteiliges erkennen.

Hast Du noch vor Dein C-Gleis etwas zu veredeln (Schottern, altern, Zwischenräume auffüllen...)?

Am Hausacher Bahnhof kommen mir die Bahnsteige extrem hoch vor. Mir scheint, als müsste man von diesem in den Zug hinabsteigen. Auch scheint der Bahnsteig ein wenig zu schmal geworden zu sein.
Ich glaube, dass der Eindruck ganz anders werden würde, wenn der Zwischenraum zwischen Gleis und Bahnsteig aufgefüllt werden würde.

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#7

Beitrag von Kosmicman » Sa 21. Mai 2016, 15:28

Du hast schon Recht der mittlere Bahnsteig im Bahnhof Hausach ist wirklich recht schmal. Aber irgendwie finde ich keine sinnvolle Möglichkeit das zu ändern. Der mittlere Bahnsteig ist auch höher als der am Bahnhofsgebäude. Der Doppelstockzug hat niedrige Einstiege, aber für andere Züge ist der Bahnsteig genau richtig. Du hast schon Recht, wenn man das Schotterbett bis zum Bahnsteig auffüllen würde, sähe das schon viel besser aus. Tolle Idee, ich werde mal drüber nachdenken welche Möglichkeiten es da gäbe. Spontan fällt mir eine Holzleiste ein, oder ein Streifen Schmirgelpapier...Es müsste jedenfalls etwas wegnehmbares sein, da ich immer mal wieder an den Gleisen etwas ändere zum Beispiel wegen Positionen von abgeschaltetem Gleis oder Schaltgleis, Entkuppler. Wobei ich Entkuppler in letzter Zeit eher entferne statt einbaue, da ich immer mehr Digitalkupplungen auch in Wagen einsetze. Die Schienenprofile sind gealtert. Mein Name ist übrigens Martin, schon der x-te wohl hier im Forum.
Gruß Martin

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#8

Beitrag von Mornsgrans » Sa 21. Mai 2016, 16:12

Hallo Martin,
als Alternative käme für den Lückenschluss zum Bahnsteig vielleicht auch Styrodur im Frage. Es lässt sich leicht verarbeiten, "saut" nicht so, wie Styropor und lässt sich farblich behandeln. In Streifen geschnitten lässt sich vieleicht die Lücke besser schließen, als z.B. mit Schmirgelpapier.
Holzleisten in passender Stärke dürften kaum zu bekommen bzw. verarbeiten zu sein.

Wo wir schon beim Thema sind:
Das Bahnsteigende würde ich vielleicht in Form einer schrägen Rampe abfallen lassen und den Zwischenraum zwischen den beiden Gleisen ebenfalls ausfüllen. Dadurch wirkt der Bahnsteig nicht mehr ganz so hoch. Das käme auch der optischen Wirkung der Bahnsteigbreite zugute.

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#9

Beitrag von Kosmicman » Sa 21. Mai 2016, 16:35

Das mit dem Styrodur ist eine gute Idee. Ich werde beim nächsten Baumarktbesuch hoffentlich mal dran denken. Schmirgelpapier hätte wohl auch die Schwellenkanten aussen überdeckt denke ich gerade, das wäre nicht so ideal. Holzleisten müsste man natürlich bearbeiten. Gerade frage ich mich ob ein einfaches streichen mit Farbe reichen würde oder ich diese "Keile" schottern müsste. Zwischen den beiden Bahnsteiggleisen auffüllen daran habe ich auch schon gedacht aber dann würde der Zwischenraum noch breiter wirken im Gegensatz zum Bahnsteig. Drum habe ich mich in diesem Fall ist es übrigens ein dazwischen liegendes Schmirgelband begnügt. Am Bahnsteig die Treppen gehen übrigens richtig tief runter. Ich hatte mal eine Idee zwischen den Gleisen eine Art Glasbausteine einzubauen, die für Licht in der Unterführung sorgt. Baut man dann unterhalb dieser Glasbausteine eine Lampe ein sieht man quasi die Beleuchtung der Unterführung. Das Ganze hatte ich aber an der anderen Seite eingebaut. Irgendwann habe ich dann die Unterführung an die vorbildgerecht richtige Seite verlegt. Rampen habe ich übrigens auch früher hier und da eingebaut. Am ersten Bahnsteig existieren die auch noch, dort soll eventuell mal etwas verlängert werden. Am Mittleren Bahnsteig habe ich sie weggelassen weil ich das maximale ausgereizt habe damit die 1:87 Wagen rum kommen. Man kann an dem mittleren Bahnsteig auch sehen dass ich im Nachhinein ein wenig wegschleifen musste und die selbstgedruckte Bahnsteigkante nicht mehr vollständig ist. Aber letztens sagte mir jemand, ich hätte die Stelle so toll gealtert. So wird aus einer Macke ein Feature :lol:
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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#10

Beitrag von Mornsgrans » Sa 21. Mai 2016, 16:58

Du hast recht, die Weiche sitzt ja direkt daneben.
Aber den Gleiszwischenraum bis zur Weiche würde ich dennoch auffüllen. Hier kannst Du ja 2-3 Lagen Styrodur verwenden, bis diese auf Schwellenhöhe liegen, farblich behandeln und etwas schottern. Der knappe Zentimeter weniger Höhenunterschied zur Bahnsteigoberkante wird viel ausmachen. Das gleiche würde ich auch auf dem Bild mit den Schleifarbeiten vor der Halle machen (rechts des Tanklagers).

Das C-Gleis hat wie das M-Gleis einen Nachteil: Die Böschung
Man kann diesen aber begegnen, indem die Gleise eine zusätzliche etwas flachere abfallende Böschung z.B. aus Styrodur erhalten und Schwellenzwischenräume und Böschung etwas schottert. Bei den Weichen muss dann natürlich entsprechend den Bereich der beweglichen Zunge aussparen. Dazu muss natürlich der Gleisbau abgeschlossen sein, man kann aber auch die Styrodur-Einlagen herausnehmbar einsetzen, dass Arbeiten am Gleiskörper problemlos vonstatten gehen können.

Wir haben hier im Forum einige M- und C-Gleis-Anlagen, die durch nachträgliche Schotterung sehr ansehnlich geworden sind.
Beispiel eines geschotterten C-Gleises: Benus Spitzboden (ein paar Beiträge weiter oben gibt es Angaben zum Schottermaterial)

Solltest Du jedoch wie Mario an seiner Anlage Lauterbach (Saar) darauf bestehen, die C-Gleise nicht weiter zu behandeln, akzeptieren wir dies natürlich ebenso.

Dies nur als Anregung aus Idar-Oberstein

Erich

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#11

Beitrag von Kosmicman » Sa 21. Mai 2016, 17:31

Danke für dein Kompliment zu dem Unfall. Ja, damals wollte ich mal was anderes darstellen als heiß gemachte zusammen gedrückte Autos. So habe ich ein paar der normal massiven Fässer aufgebohrt und mit Farbe befüllt und auslaufen lassen, und mit dem Pinsel ein wenig nach geholfen. Der Zwischenraum zwischen dem Tanklager und der Fabrik, tja, da sagst du was. Im Prinzip könnte ich diese Stelle begrünen, damit das Tanklager und die Fabrik eigenständig bleiben. Damals als ich das Fabrikgelände angelegt habe, habe ich einfach den Zwischenraum grau mit gepinselt (das Fabrikgelände ist ja angehoben). Im Grunde weis ich aber an der Stelle noch nicht was ich dort machen soll, da ich dafür verschiedene Überlegungen habe. Ich könnte wie schon gesagt begrünen um die Werke zu trennen (das wird wohl das wahrscheinlichste), oder ich könnte das Tanklager nach vorne ein wenig vergrößern. (Eher unwahrscheinlich). Oder aber ich könnte ein Bahnübergang über das Gleis zum Tanklager machen und so die Straße weiter führen. Wenn ich dann die Platte noch um ein Paar cm ausweiten würde, käme ich so zur Straße bei der Landmaschinenwerkstatt. Aber auch in dem Fall könnte der größte Teil begrünt werden. Ich denke mal ich werde diese Ecke in Kürze begrünen das ist die beste Lösung. Eigentlich müsste also dort mein Bagger stehen. Ich habe so eine "Angewohnheit": Dort wo was umgebaut werden soll stelle ich meinen Bagger hin. Im Moment steht er hinter dem Hausacher Güterbahnhof aber dort gibt es nichts wirkliches umzubauen. Ich denke ich werde wohl eher die kleine Macke beseitigen als den Bagger dort hin stellen.
Zuletzt geändert von Kosmicman am Sa 21. Mai 2016, 17:36, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Martin

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#12

Beitrag von catlighter » Sa 21. Mai 2016, 17:35

Hallo Martin,

Kompliment für die liebevollen Details, da gibt's immer etwas zu bestaunen. Auch das macht eine schöne Anlage aus.
Am meisten gestaunt habe ich aber über die City von Gernsbach, Du warst da schon mal, gell?

Obwohl handelsübliche, wild gewürfelte Bausätze...
...man könnte meinen es wäre Gernsbach!

Schön gemacht!

Viele Grüße
Kai
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Zweiter Streich
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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#13

Beitrag von Kosmicman » Sa 21. Mai 2016, 17:44

Du schreibst Gernsbach, aber meinst sicher wie ich Gengenbach. Ja, ich war schon sehr oft dort. Ich denke mehr als 25 mal. Anfang Oktober gibts dort den guten neuen Wein... Es ist wie meine 2. Heimat. Ich habe meist im Rommelehof in Gutach übernachtet. Dieses Modell ist ein Umbau des Modelles welches ich auch in Original auf meiner Anlage habe, eben des Modelles bei dem die Frau den Teppich klopft. Auch die Nebengebäude beim Rommelehof stimmen recht überein. Eigentlich müsste der Marktplatz von Gengenbach vor dem Rathaus sein, und die Kirche weiter links und hinten. Springbrunnen gehört gar nicht dort hin, nur der Brunnen mit dem Ritter, und das Stadttor müsste etwas anders sein. Aber irgendwo muss man eben Kompromisse eingehen. Und es freut mich wirklich enorm dass du mir bestätigst dass es ausschaut wie das Vorbild.
Gruß Martin

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#14

Beitrag von catlighter » Sa 21. Mai 2016, 20:06

Ja natürlich meine ich Gengenbach :lol:

Gernsbach ist bei uns in der näheren Umgebung, das hau ich ständig durcheinander...

Aber Gengenbach kenne ich auch gut, deswegen habe ich es auch gleich "erkannt" -- Schön!

Viele Grüße
Kai
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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#15

Beitrag von Axel67 » Sa 21. Mai 2016, 20:55

Hallo Martin,

deine Schwarzwaldbahn gefällt mir (auch, wenn ich kein Fan der Pfeifenputzer-Tannen bin). Das Schwarzwald-Flair hast du gekonnt umsetzen können (sagt einer, der im Schwarzwald wohnt). :mrgreen:
Viele Grüße
Axel

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Der Bahnhof Gletsch im Modell:
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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#16

Beitrag von catlighter » So 22. Mai 2016, 15:07

Hallo Martin,

auf Deine PN hin:
Ja, ich kenne auch den Bahnhof von Hausach, durchs vielfache vorbeifahren. Ähnlichkeiten sind auch da vorhanden, auch wenn er bei Dir etwas...
sagen wir mal "gnomenhaft" wirkt. Das sind halt die Kompromisse, die wir alle eingehen müssen :?

Das Du soviel kitbashing betrieben hast, ist mir gar nicht aufgefallen. Dann musst Du es gut gemacht haben. Wichtig ist in einem solchen Projekt eben der Wiedererkennungswert. Und darüber gibt es bei Dir keinen Zweifel.

Ich unterliege ja in "meinem" Rottweil ganz ähnlichen Zwängen. Statt der mindestens 12 m habe ich auch nur 5,6 m Länge zur Verfügung. Deshalb liegt alles auch Einiges näher beisammen als im Original. Auch den großen Werkstattkomplex muss ich ordentlich stauchen. Das wird die wohl größte Herausforderung, denn alle anderen Gebäude können weitgehend maßstäblich ausgeführt werden. Wir werden sehen wie es gelingt...

Viele Grüße
Kai
Erster Streich
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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#17

Beitrag von HSB » So 22. Mai 2016, 16:13

Hallo Martin,
da mache ich mal meinen Gegenbesuch auf deiner Anlage.
Deine alte Anlage (na, so alt ist die aber nicht, hast ja schon C-Gleise :wink: ) sieht sehr schön aus.
Das Du statt Grasfasern die gefärbten Holzspäne nimmst finde ich gar nicht so schlimm.
Deine Anlage sieht stimmig aus und hat einen schönen nostalgie Touch.
Die Nachtaufnahme der Burg gefällt mir sehr gut. Erinnert mich auch an früher (Nachtwanderung mit der Schule /Landschulheim)
Gruß, HSB-Martin.

● 0e im Mittelgebirge
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=131165

● von Janthal nach Leonburg
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=117177

● Dioramen, Gebäude und Eisenbahnen in den 60er + 70er Jahre

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#18

Beitrag von Kosmicman » So 22. Mai 2016, 19:20

Ja ich liebe Kitbashing, Am besten gelungen ist mir so denke ich der Rommelehof nebst zugehörigen Gebäude. Der Wagen der an der Laderampe beladen wird ist nicht das mitgelieferte Modell von Faller sondern der Schiebedachwage von Märklin. Erst mal sieht der nicht so kitschig aus und 2. kann man den von oben Öffnen falls einer der Arbeiter zu lange Pause macht im Wagen. Einziger Nachteil der Wagen wirkt relativ groß, aber man kann eben nicht alles haben. Aber es war damals schon eine Überwindung aus dem Märklin Wagen mal so den Größten Bereich des Untergestells raus zu schleifen.
Aber auch die Bäckerei gibt es so nicht. Es ist ein einfaches Wohnhaus welches da zur Bäckerei umgebaut wurde. Es bekam auch eine Inneneinrichtung. Die Beleuchtung ist hinter der Einrichtung und strahlt nach oben. Unter dem Dach ist Alufolie, damit es genug zurück reflektiert und den Laden beleuchtet.

Und ja ich war angefangen mit M-Gleis, aber nach recht kurzer Zeit kam das C-Gleis und ich habe dann getauscht. Dass ich das C-Gleis damals schon recht schnell gekauft habe merkt man heute daran, dass das Gleis heute eine Stabilität hat wie Schokolade. Nur der Schmelzpunkt liegt ein wenig höher.
Insbesondere bei Weichen ist das sehr ärgerlich. Eine Funktionsfähige Weiche welche noch keinen Antrieb hatte und nun einen bekommen soll... da reissen dann so gut wie sicher die Aufnahmen für die Schrauben. Aber damit bin ich wie ich weis ja nicht alleine.
Zuletzt geändert von Kosmicman am Mo 23. Mai 2016, 20:18, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Martin

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#19

Beitrag von Kosmicman » So 22. Mai 2016, 20:39

Nicht wirklich an der Schwarzwaldbahn sondern im Nordschwarzwald liegt die Klosterruine Allerheiligen. Auch diese kann man auf meiner Anlage finden. Dazu wurden 2 identische Modelle benötigt (die ich irgendwo auf einer Börse fand), damit die Wände von beiden Seiten Struktur haben und dick genug sind. Ein Rest einer dieser Kirchen diente übrigens dann als kleine Erweiterung meiner Kirche in Gengenbach.

Bild
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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#20

Beitrag von Kosmicman » Mo 23. Mai 2016, 19:34

Und so sieht meine Steuerung aus:
Bild

Die weiße Platte mit dem Gleisbild ist in Wirklichkeit eine klare Kunstglasplatte welche von hinten mit weißer Selbstklebefolie beklebt wurde. Von vorne ist das Gleisschema mit schwarzen Auto-Zierstreifen aufgebracht, so kann ganz einfach immer mal wieder etwas geändert werden. Von hinten ist die Platte mit 2 normalen Hausbeleuchtungssockeln beleuchtet. Die Platte ist lose aufgelegt. Darunter befinden sich noch 2 Trafos (Einer für Licht, einer für alles andere ausser Licht und Fahrstrom), der Uhlenbrock Sound-Director (Für meine Bahnhofsansagen) und ein s88 Decoder sowie 2 Kontaktleisen.
Gruß Martin

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#21

Beitrag von Mornsgrans » Mo 23. Mai 2016, 20:12

Axel67 hat geschrieben:deine Schwarzwaldbahn gefällt mir (auch, wenn ich kein Fan der Pfeifenputzer-Tannen bin). Das Schwarzwald-Flair hast du gekonnt umsetzen können (sagt einer, der im Schwarzwald wohnt). :mrgreen:
Dem stimme ich zu, auch wenn ich nicht aus dem Schwarzwald komme. Die Anlage hat "was von "Retro" und das gibt ihr einen eigenen Charme.
Das Kit-Bashing tut der Anlage gut, wie auch die vielen schön ausgestalteten Szenen.

Martin, gibt es auch Übersichtsbilder der Anlage und/oder einen Gleisplan?

Grüße aus Idar-Oberstein

Erich
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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#22

Beitrag von Kosmicman » Mo 23. Mai 2016, 20:38

Hallo Erich, danke dir und den andern für die Komplimente. Leider gibt es keinen Gleisplan und kein Übersichtsfoto, aber ich kann ja mal schaun was sich machen lässt. Die Anlage hat im Prinzip einen 4. Teil, ein Kopfbahnhof. Das ist für mich der Ersatz für einen Schattenbahnhof. Dieser ist von der Gestaltung her etwas vernachlässigt, aber immerhin einen überdachten Bahnsteig gibt es und zwischen den Gleisen ist erst mal Schmirgelpapier, auch nicht fest geklebt, nur so ein Band einfach hingelegt. Für mich ist es der Bahnhof Karlsruhe oder Koblenz, hab mich da noch nicht entschieden. Für ein Bahnhofsgebäude ist da auch kein Platz, hab eins ausgedruckt und als Hintergrund angelehnt. Verkabelt hab ich dort gar nichts, weil sich darunter meine kleine Arbeitsfläche befindet. Eine Lichtleiste befindet sich unter der Platte. DIe Arbeitsfläche ist meist durch alles mögliche belegt :oops: Im Prinzip ist der 4. Teil eine Platte eines an die Wand angeschraubten Regalsystems und unter der Anlagenplatte eben eine kleine Arbeitsfläche.
Gruß Martin

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#23

Beitrag von Kosmicman » Mo 23. Mai 2016, 21:10

Und so sieht mein Kopfbahnhof aus:
Bild
Gruß Martin

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#24

Beitrag von Kosmicman » Mi 25. Mai 2016, 14:37

Mai 1994 eines meiner ersten Fotos meiner Anlage.
Bild
Damals war der Wald noch nicht so weit gewachsen wie heute :-) Damals gab es auch nur diesen Teil. Die Anlage stand im Wohnzimmer auf 40 cm hohe 4-Kant Rohrfüße. Dies war so erforderlich da die Anlage 3-Teilig geplant war und fast den ganzen freien Platz im Wohnzimmer nutzte, und je nach Bedarf entweder aufgestellt war oder eben hochkant in einem Abstellraum kam, alle 3 Teile schön nebeneinander hochkant. Daher war und ist bis heute noch der Tunnel und das Gebirge massiv!!! aus übereinander verschraubten und verklebten Spanplatten! Der Tunnel war so notwendig weil er quasi der Fuß war auf dem die Platte stand wenn sie hochkant stand. Die Burg auf dem Tunnel ist auf einer separaten Platte welche abgenommen werden kann, da es ja sonst zu hoch gewesen wäre zum hochkant wegstellen. Auch damals war die Burg schon angestrahlt. Der Strahler war mit auf der abnehmbaaren Platte. in diese Platte waren Mini-Bananenbuchsen eingearbeitet, und am Tunnel die Stecker in dem Oberteil des Tunnels fest eingearbeitet, somit hatte die obere Platte eine Arretrierung und war zugleich der Stromanschluss. Ausserdem kam man so gut in dem Tunnel, in dem sich bis Heute noch ein kleines Abstellgleis befindet auf dem der ET Platz findet. Mittels einem Schaltgleis macht er hinter sich die Weiche auf rund. Fährt man hinaus öffnet er rechtzeitig die Weiche und bleibt geöffnet bis er wieder hinein fährt. Ich konnte damals tatsächlich erst mal nur die Kehrschleife befahren und ein paar cm auf einer losen Spanplatte, welche später Bahnhof Hausach wurde. Bis Heute ist die Technik in diesem Teil so geblieben. Im Tunnel ist ein Lautsprecher angebracht aus dem Vogelzwitschern und Bachrauschen zu hören ist (Busch Soundmodul). Man kann auch ganz gut erkennen dass die linke Hälte auch eine 2. Spanplatte ist welche auf der unteren aufliegt. DIe Steigungen habe ich damals mit einem Stechbeitel so herausgearbeitet.
Gruß Martin

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Re: Meine Schwarzwaldbahn Anlage

#25

Beitrag von MarkeEigenbau » Do 26. Mai 2016, 17:07

Hallo Martin,

sehr schöne Anlage! :gfm: Die vielen kleinen Szenen und Details machen die Landschaft richtig lebendig. Man sieht, dass sehr viel Leidenschaft in der Ausgestaltung steckt. Eine Sache würde mich brennend interessieren: Du schreibst, dass die Überdachung der Bahnsteigunterführung aus einem Schraubenkästchen entstanden ist. Kannst du mir das genauer erklären? Oder noch eine Detailaufnahme davon machen? Ich selbst suche nämlich noch nach einer Lösung für der Zugang zum Bahnsteig.
Das wäre echt klasse.

Schönen Abend
Nico

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