Talhausen - kurze Mitteilung

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Lokzug62
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Talhausen - kurze Mitteilung

#1

Beitrag von Lokzug62 »

Hallo, da bin ich wieder nach einer laaangen MoBa-Pause. Katzenhausen bis Bärental in N ist Geschichte (kann aber bei Interesse noch hier im Forum aufgesucht werden). Dia Anlage wurde verkauft, wie bis jetzt mein fast ganzen N-Material. :( Reste folgen noch. Ich wollte das MoBa-Hobby (aufgrund grösserer gesundheitlicher Einschränkungen) ganz aufgeben und mich meinem anderen Hobby, der Acylmalerei, widmen.

Aber ... es kam wie so oft anders. Wahrscheinlich habe ich mich beim Ebay-Stöbern erneut mit dem MoBa-Virus infiziert. Eines Tages sah ich eine schöne kleine BRAWA-Köf II zu einem annehmbaren Preis. Daran kam ich nicht vorbei, zumal ich ein Fan dieser Kleinlok bin (schon in Spur N war ich begeistert). So eine Lok braucht natürlich auch ein paar Güterwagen und ein geeignetes Gleis. Gleisreste und Figuren in H0 hatte ich ja noch aus meiner H0-Zeit vor vielen Jahren. Infolge kamen noch eine Roco V 100, ein Glaskasten und eine Fleischmann 64-er (DR-Ausführung) jeweils mit geeigneten Wagen hinzu. Das Ganze wollte ich in einem Regal unterbringen. So über Nacht kam mir die Idee zum Bau eines Dioramas welches auf einem halbhohen IKEA-Regal mit den Maßen 90 x 40 cm seinen Platz finden sollte. Hier hatte ich auch eine kleine Rangiermöglichkeit.

Bild
Plan des Dioramas

Der erste Schritt ist getan, weiteres folgt noch.

Inhaltsverzeichnis

Anlagenüberblick
Anlagenplan

Die Lokstation Talhausen
Bau des Lokschuppens
Innenleben des Lokschuppens
rund um den Lokschuppen
ein kleiner Stapel Anmachholz
Umbau eines Gelenkwasserkranes
ein Lastenkran am Lokschuppen
Bekohlung für die Lokstation
Alternative zur Bekohlung - die Dieseltanke
allerlei zum Wegwerfen - ehemaliger Löschesumpf
ein Schürhakengestell selbst gebaut

Der Bahnhof Talhausen
der Mittelbahnsteig - Teil 1
der Mittelbahnsteig - Teil 2
Gleiswaage fürs Freiladegleis
Lademaß im Selbstbau
Stw-Nebengebäude
Stw Talhausen
Bahnhofs-Umfeld - Teil 1
Bau der Kopframpe

Gleisbau
erste Gleis liegen

Alterung von Loks und Wagen
Fleischmann BR 24
Schüttgutwagen
eine Henschel DHG 500
mehrere Güterwagen

Gebäudebau
Bau des Güterschuppens
die Kohlenhandlung Krantz
eine Holzscheune für Bauer Heiner
Holzscheune für Bauer Heiner - Farbfinish
Das Kesselhaus der Brauerei entsteht
Innenleben Kesselhaus und Abfüllgebäude
Büro- und Pförtnergebäude
Gerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr
Innenleben des FW-Gerätehauses
eine Ladenzeile entsteht - der Tante-Emma-Laden
Ladenzeile - Bäckerei und Apotheke
nächtliche Ladenzeile und Leben auf der Gass
die SHELL-Tankstelle
die Werkstatt Teil 1 - Wagenpflege anno 50-er Jahre
die Werkstatt Teil 2- Innenleben
Forstamt in drei Teilen
Bau einer Hausruine in drei Teilen
Abstecher zum Trifels
Neugestaltung der Hausruine
Bau eines Postgebäudes
Entstehung der Bauernhöfe
kleine Bahnmeisterei
neues Bauprojekt-Trafohaus
Zweiradhandel
Landgaststätte
kleiner baufälliger Holzschuppen

Landschaftsgestaltung
Erschließung einer Ackerfläche mit Fahrweg
Bewirtschaftung des Ackers
Weideland entsteht
die ersten Schafe ziehen über Land
Neugestaltung der Wendung am Holzschuppen
eine Straße mit Baum (Linde)
Hintergrund - Teil 1
ein kleiner Bach entsteht
Umsetzung Streuobstwiese

Kleine Basteleien zwischendurch
ein Prellbock im Selbstbau
eine Schranke für die Brauerei
der kleine Adler auf dem Denkmalsockel
rostige Schätzchen
Bau einer kleinen Weg-Kapelle
der Nikolaus kommt ...
ein Andachtslicht für die Wegkapelle (nach Elektrik!)
neue Bahnsteiglampen im Selbstbau
Moped-Tanke und neue Schläuche für die Zapfstellen
Moped-Tanke im Selbstbau
Sand-Nachschub - Bau von Paletten
Umbau Gepäckwagen zum Schrebergartenhaus mit Hühnerstall
Eigenbau Holz-Sitzbank
Herstellung von Kfz-Kennzeichen
neue Traktoren auf Rungenwagen
eine Plakatwand entsteht
Bau von Gleispilzen und Weichnlaternen
ein Baumhaus für Talhausens Kinder
Straßenkehrer mit Selbstbau-Karre
Hasenstall und Plumpsklo wie anno dazumal
Bau von Strom-Dachständern und Dachantennen
Eigenbau eines Förderbandes für die Lokstation
Bau einer H0-Weihnachtskrippe

Neues aus dem Fuhrpark
eine Fleischmann 91 1595
Selbstbau eines Klv 12
die Von-Haus-zu-Haus-Flotte der DB
Langholzanhänger und Forst-Unimog
Taxen in Talhausen bei Taxi-Wilke
Eigenbau-Traktoranhänger
Umbau Hanomag LKW
Umbau Viehwagen zum offenen Flachwagen
Entstehung eines Klv 50

Elektrik
so sieht es Unterflur aus
Stellpult - Umbau
Sound auf der Anlage

Dies und Das
meine Gleis-Reinigungsstange

Geschehnisse in Talhausen
eine kleine Geschichte
Einrichtung einer neuen Baustelle
Ulrich's Besuch in Talhausen
Zuletzt geändert von Lokzug62 am Do 10. Sep 2020, 18:28, insgesamt 339-mal geändert.
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#2

Beitrag von Lokzug62 »

So, bin nochmal zurück und erweitere mein Thema um einige Bilder und Beschreibungen. Bilder vom Holzunterbau des Dioramas möchte ich euch ersparen, sieht man ja haufenweise und sind nicht immer so interessant. Ziel war es von Anfang an nicht unbedingt auf industriell gefertigte Gebäude zurückzugreifen, sondern so viel als möglich im Eigenbau entstehen zu lassen.
Als der Gleisplan (erstellt mit WINRail) und der leichte Unterbau bestand, machte ich mich einige Tage später an die Umsetzung. Zunächst sollte der Lokschuppen entstehen. Ich habe erst einmal ein Papiermodell gebastelt, um zu sehen wie sich das Ganze auf dem Unterbau macht. Dabei war mir bei Stöbern im Internet ein toller Lokschuppen mit Wasserhaus aufgefallen.

Bild

Natürlich wollte ich diesen nicht einfach kopieren, sondern etwas anders gestalten. Er sollte nicht in Holzbauweise, sondern „massiv“ gebaut werden. Außerdem kamen das Wasserhaus und die kleine Werkstatt nach hinten, um bei einer eingebauten Innenbeleuchtung auch die Lok erkennen zu können.

Bild

Bild
Zuletzt geändert von Lokzug62 am Do 21. Jun 2018, 13:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#3

Beitrag von Lokzug62 »

Als Material wählte ich Depron-Platten in der Stärke 3 mm und 6 mm aus - eine Schaumstoffplatte, leicht zu bearbeiten und zu schneiden. Fenster hatte ich noch von der Bastelkiste meines Opas. Dieser hatte in den 60-er und 70-er Jahren in unserem Keller eine ca. 25 m² große Modellbahn in H0 aufgebaut. Leider war diese nur zu einem kleinen Bruchteil fertig und wurde von mir irgendwann im Teenager-Alter abgebaut.

Bild
.. hier mal die ersten "Wandbilder" ...

Bild

Die Verantwortlichen der Bahnkommission durften natürlich nicht fehlen. Es hatte sich sehr schnell herumgesprochen, dass eine kleine Gemeinde nach einer Bahnstrecke und den dazugehörigen Gebäuden begehrte. So wie es ausschaut brüten sie noch über die zu erwartenden Kosten nach.

In den nächsten Tagen geht es weiter

Grüße aus Talhausen ins Stummi-Land

Markus
Zuletzt geändert von Lokzug62 am Di 18. Jul 2017, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#4

Beitrag von Lokzug62 »

... manche denken jetzt wahrscheinlich, was hat dieser Beitrag des Dioramas hier unter der Rubrik "meine Anlage" zu suchen. Nun dies möchte ich gleich zu Anfang lösen. Aus der Idee eines Dioramas ist dann letztendlich die Idee einer Modellbahn geworden. Zwar habe ich aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse keine Rundum-Anlage geplant, aber ich werde mit einer Fiddle-Yard sicher einigen Betrieb machen können.

Bild

Ich habe mich nicht mehr für ein Keller-Dasein entschieden, sondern bin kurzerhand zum Bürozimmer aufgestiegen. Es ist praktisch, wenn man den Schreibtisch samt PC-Platz vor sich hat und sich nur um zudrehen braucht und an seiner MoBa sitzt. Entsprechend werde ich die künftige Anlage auch in etwa in Höhe des Schreibtisches bauen. da kann man auch bequem im Sitzen Arbeiten daran verrichten. Wenn nötig steht man auch mal auf.

So nun aber weiter zum Lokschuppen. Der Selbstbau hält natürlich sehr auf. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut ...

Bild
... weiter geht es zur Front mit den Schuppentoren. Der Torausschnitt entsteht mit Hilfe eines Kurvenlineals ...

Bild
... Ausschnitt des Torbogens und Rückseite des Schuppens ...

Bild
... eingepasstes Tor (Holz ist eine Furnierplatte) und zwei fertiggestellte Seiten ...

Bild
... Verfeinerung des Schuppentores, es soll ja zu Öffnen sein und natürlich entsprechende Verstrebungen...

Bild
... die eingearbeitete kleine Tür und Holzmaserung sowie Vorbereitung des Innenlebens ...

Nun habe ich Euch bestimmt schon mit meiner Baubeschreibung genervt. Deshalb verabschiede ich mich für heute. Und bei Interesse zeige ich die weiteren Baufortschritte. Nur so viel kann ich androhen, mittlerer Weile sind die 3 Segmente im Unterbau fertig aufgebaut, die meisten Gebäude im Rohzustand aufgestellt (ohne Verfeinerungen). Und ich habe bereits mit dem Abschnitt rechts begonnen. Gleise sind hier bereits verklebt ....

Na - doch neugierig geworden ??? Dann kann ich nur sagen bleibt am Ball und gebt ordentlich Rückmeldung. Bin an jeglicher Mitteilung Interessiert.

Gruß aus Talhausen
Markus
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#5

Beitrag von steve1964 »

Tag Markus,
absolut super die Idee mit der Echtholztüre.
Wo bekomme ich Depron günstig ? Bin Gebäudeselbstbau - Fan
und suche Alternativen zum Selitac ( was ok ist, aber eben grün )
VG
Steve
-
Ich baue , also bin ich .
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#6

Beitrag von Lokzug62 »

Hallo Steve,

danke für Deine Meldung. Ich habe diese Platten von meinem Zweitwohnsitz "Hornbach" (ist jetzt keine Schleichwerbung, sondern wie sagt man: Produkthilfe oder Produktplazierung oder so ähnlich). Jetzt hoffe ich natürlich, dass kein allzu großer Run auf den Baumarkt folgt und alle Bestände leer gefegt werden. :wink:

Gruß
Markus
Zuletzt geändert von Lokzug62 am Di 18. Jul 2017, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#7

Beitrag von Andy_1970 »

Hallo Markus,
freut mich, dass Dich der Moba-Virus wieder infiziert hat! :P
Sowohl Dein Anlagenkonzept als auch Deine Gebäudeeigenbauten gefallen mir sehr gut! :gfm:
An weiteren Baufortschrittfotos der Anlage / der Gebäude bin ich sehr interessiert. :charles:
Werde gerne öfter hier vorbeischauen.
Viele Grüße
Andy

H0-Projekt Ottbergen: viewtopic.php?f=64&t=126993&p=1417767#p1417767
hier geht´s zum aktuellen N-Projekt Dreyenbeck: viewtopic.php?f=15&t=139390
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#8

Beitrag von Lokzug62 »

Hallo Andy,

danke für Deinen Besuch und das Lob, ist für mich immer wieder schön wenn's gefällt und natürlich ein Anreiz weiter zumachen.

Heute geht es mit dem zweiten Teil des LS-Bauberichts weiter. Als „Bodenplatte“ habe ich die stärkere Variante der Schaumstoffplatte benutzt:

Bild
… Vorbereitung des Schuppengleises mit Untersuchungsgrube …

Bild
… künftige Abdeckungen an der Untersuchungsgrube …

Bild
… Gebäudeteile des Wasserhauses …

Bild
… die Gebäudeteile werden probehalber mit Tesa fixiert …

Bild
… die Herren der Bahnkommission sind auch wieder da. Irgendwas scheint noch zu fehlen, denn der nette Herr rechts im Bild macht auf sich aufmerksam …

Bild
… Blick in die künftige kleine Werkstatt und Stellprobe der Dampflok …

Bild
… die Schränke für’s Personal werden gebaut – hier aus Resten der Schaumstoffplatte. Ich wollte erst diese Teile aus Balsaholz fertigen, habe mich dann aber um entschieden. Macht auch ein gutes Bild, da sie einerseits noch bemalt werden und andererseits im Hintergrund stehen und so die Detaillierung nicht so genau sein muss …

Bild
… jetzt tut sich was im Schuppen. Das zukünftige Bahnpersonal hat bereits seine Wünsche bzgl. der Inneneinrichtung mitgeteilt …
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#9

Beitrag von Lokzug62 »

Damit es nicht zu langweilig wird und manch einer beim Anschauen des LS-Bauberichts einschläft, habe ich zur Abwechslung mal meine gealterte 64-er abgelichtet. Das Altern ist ein schönes Thema, welches mich immer wieder hin und her reißt. Soll ich meinen Schienen- und Straßenfuhrpark altern oder nicht? Jetzt habe ich mal zwischendurch mit der 64-er angefangen. Hatte ich relativ günstig in Ebay ersteigert, das Aussehen der Maschine im typischen 80-er Jahre Produktionslook gefiel mir nicht besonders. Zwar hat sie schon das feinere Gestänge, aber alles schien zu glänzend.

Eigentlich spielt sich das Geschehen auf meiner MoBa in den 50-er und 60-er Jahren ab, aber ich habe das Zeitfenster etwas erweitert und so kommt es, dass auch DRG-Maschinen hier ihren Dienst verrichten können. 64 268 hat bestimmt schon bessere Jahre gesehen, aber für den Dienst auf der Nebenbahn reicht es noch. Eine Nachfolgerin der Epoche III wird sie bestimmt bald ablösen.

Bild
… Kalkspuren an den Wasserkästen und leicht angesetzter Rost ...

Bild
… Heizer Schlunz bemerkt fast nicht die beiden Kollegen die sich offenbar über den Zustand der Maschine austauschen ...

Bild
… auch Lokführer Banzen ist ganz aufmerksam, sein Blick fällt auf die Strecke ...

Bild
… auch von oben sieht die Maschine gleichmäßig alt aus ...

Bild
… die ölverschmierten Räder vervollständigen das Bild der in die Jahre gekommenen Lok …

Gealtert wurden und werden meine Loks und Wagen (wenn überhaupt) nur mit Wasserfarben. Das hat den Vorteil, dass man die Farben fast restlos wieder entfernen kann. Hierbei richte ich mir einen Becher mit Wasser-Spüli-Gemisch, tauche den Farbpinsel ein und wähle die entsprechende Farbe aus.
Zuerst wird die Lok ihrem Glanz beraubt und mit grau-schwarzer Farbe bemalt. Damit es hält am besten zweimal, somit schließen sich etwaige Lücken. Anschließend wird der „Rost“ verteilt und verschiedene Stellen erhalten noch Kalkflecken. Den Ölglanz auf den Rädern habe ich dadurch erreicht, dass diese nach dem Antrocknen der Farbe nochmals mit dem Wasser-Spüli getränkten Pinsel abgetupft werden.

Ich gehöre sicherlich nicht zu den Alterungs-Profis und bewundere die vielen besseren gesuperten Maschinchen hier im Forum, aber ich glaube mein Ergebnis kann sich sehen lassen. Nur meine Fotgrafierkünste lassen leider nicht alles so erscheinen wie es in natura ist.

So, für heute beende ich meine Exkursion und wünsche allen Stummi-Freunden eine gute Nacht - bis demnächst.

Gruß
Markus
Zuletzt geändert von Lokzug62 am Mo 25. Nov 2019, 16:51, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#10

Beitrag von Miraculus »

Guten Abend Markus,

schöne Anlage stellst Du uns hier vor. Zudem mit einem erstklassigen und überhaupt nicht langweiligen Baubericht und erklärenden Bildern.

Bin begeistert :clap: .

Die gealterte Lok sieht in meinen Augen sehr gut aus.

Ich bleib dran.

Grüße
Peter

Anlage im Bau: Baubericht! "Klostermühl 1.0 - Neuordnung im Oberstübchen"

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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#11

Beitrag von volvospeed »

Morgen Markus,
Da klinke ich mich auch ein und bleibe dran.
Gefällt mir sehr gut, was ich da so sehe
Mfg Manuel

Unterwegs in Spur H0, H0e, N und Z. Analog und Digital ( rein DCC )
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Talhausen in den 50-er und 60-ern

#12

Beitrag von Lokzug62 »

Hallo ans Stummiversum,

@ Peter
@ Manuel

Danke für Euer Lob, ist bei mir angekommen :lol: und kommt in meine Lob-Bonus-Spardose. Stöbere gerade etwas in verschiedenen Foren umher und bin mir jetzt nicht im Klaren, ob ich mit meinem Thread überhaupt in der richtigen Sparte bin. Bevor ich wieder in den letzten Tagen neu im Stummi-Land angefangen habe, hatte ich eine längere Pause gemacht und es hat sich doch einiges verändert. Einige Abteilungen sind neu, andere sind weggefallen (manchmal schade). Ich möchte aber hier nicht weiter lamentieren. Doch bevor ich jetzt meine Anlage weiter vorstelle - eigentlich ist es ja noch keine Anlage, sondern erst viele Gedanken, ein Plan und ein Anfangs-Bauabschnitt samt diverser fast fertiger Gebäudemodelle - würde ich gerne wissen, ob ich hier weiter machen kann. Oder muss/sollte mein Thread umziehen in "Anlagenbau" ???

Bin schon etwas durcheinander. Denn ich habe sowohl in beiden Foren "Meine Anlage" /"Anlagenbau" Bilder und Bauberichte von Anlagen, Gebäuden etc. gesehen. Oder vielleicht - bitte nicht grinsen - liegt's auch am älter werden und ich komme nicht mehr so schnell mit (Festplatte voll oder Birnen-Prozessor zu alt ???) ....
Nun habe ich ja auch verzweifelt bei "FAQ/Häufig gestellte Fragen" recherchiert, aber bin nicht fündig geworden. Es wäre schön, wenn ihr mich mal aufklären könntet. Und falls ich umziehen müsste/sollte, wie geht das.

Ausserdem ist mir gestern Abend mein Avatarbild abhanden gekommen. Wollte ein neues einfügen doch es war zu gross und bei mehreren Verkleinerungs- und Einfügungsversuchen habe ich wohl versehentlich den Schalter "Löschen" gedrückt - ärgerlich. Schnell noch mal einige Bilder meiner Neu-Bahn geknipst und dann verkleinert und ab die Post - dachte ich. In der späten Stunde hatte ich dann die Lust für ein neues Avatarbild verloren.

So, mache mal Schluss in der Hoffnung auf Rückantworten und danke allen im voraus.

Gruß
Markus
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#13

Beitrag von Miraculus »

Hallo Markus,

tja das mit den Beiträgen in den richtigen Unterforen ist so ne Sache. Die einen meinen so, die andren sagen so :?

Meine Anlage befindet sich ebenfalls im Bau, weshalb ich sie gefühlsmäßig und aus'm hohlen Kopf heraus im Bereich "Anlagenbau" eingestellt habe. Beschwert hat sich deshalb noch niemand :wink: .

In den FAQ hab ich bzgl. Verschiebung des Threads auch nix gefunden.

Deshalb schlage ich vor:

Anfragen an die Admins können am einfachsten per Mail (stummimobateam@stummiforum.de) oder über das Kontaktformular gestellt werden. Damit erreicht ihr alle Admins auf einmal und Euch wird am schnellsten geholfen.


Gruß
Peter

Anlage im Bau: Baubericht! "Klostermühl 1.0 - Neuordnung im Oberstübchen"

Unter: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=165487

Frei nach F. Gump: "Die Moba ist wie eine Pralinenschachtel. Du weißt nie.. :lol: "
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#14

Beitrag von Lokzug62 »

Danke Peter für den Tipp, ich habe mal an die Admins eine Mail geschickt. Mal gespannt welchen Antwort ich dort bekomme.

... heute möchte ich mal 'ne Pause machen mit dem Baubericht des Lokschuppens. Wegen der Hitze haben meine Preiserleins einen Aufstand gemacht und wollen bis zum Wochenende hitzefrei, das gibt zähe Verhandlungen. Dafür ein paar Bilder von meinen ersten Legeversuchen der Gleise.

Bild
... im Vordergrund wie bei den hinteren Gütergleisen hatte ich lange probiert und mit WinRail immer wieder neue Zeichnungen angefertigt ...

Bild
... währenddessen hat der Eismann natürlich ein gutes Geschäft gemacht bei der Hitzewelle ...

Bild
... nach diversen Stellversuchen vorne und hinten wird die Brauerei hier angesiedelt ...

Damit verabschiede ich mich und genieße noch die "Hitze" .... :redzwinker:


Grüße
Markus
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#15

Beitrag von Wolfgang44 »

Hallo Markus,
da klinke ich mich auch gleich mal ein. Da ich gerade selber Gebäude in sehr ähnliche Bauweise für meinen Bahnhof angefertigt habe bin ich sehr gespannt wie das hier weitergeht.
Ich habe meinen Baubericht im Unterforum Modulbau und da ist nicht grade viel los. Wenn ich Bilder in meinem Anlagenthread einstelle gibts deutlich mehr Resonanz, also bleib lieber hier :D
Dein Thema ist sehr schön und megagespannt bin ich auf die Brauerei. Irgendwann schwebt mir da auch noch ein Modul vor.
Falls es nicht zu spät ist, kannst Du eventuell ja an den Enden Fremo Profile verwenden dann könnte Deine Anlage sogar mal auf Wanderschaft gehen. Durch den Stummistammtisch haben sich da schon sehr schöne gemeinsame Fahrtage ergeben, macht richtig Spass!
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Talhausen in den 50-er und 60-ern - Ortstermin

#16

Beitrag von Lokzug62 »

Danke Wolfgang für Deinen Besuch bei mir, ich habe auch schon einige Male bei Dir vorbeigeschaut und immer wieder die vielen liebevollen Details auf Deinen Anlage-Projekten bestaunt. Das mit den FREMO-Modulen wäre was für später. Ich habe leider nicht so viel Platz um solche Module anzubauen, jedoch könnte ich mir vorstellen - wenn meine Anlage mal soweit fahrbereit ist - an beiden Enden so etwas zu errichten.

Bin ja wahnsinnig ungeduldig und würde mich am liebsten zweimal klonen, dann gäbe es für den Bereich Gebäudebau, Gleis/Elektrik und Landschaft jeweils eine Person die bauen könnte. Aber so hält einen die eine Tätigkeit immer von der anderen ab, egal wie man es dreht ... :wink:
Momentan bin mehr dem Gebäudebau verfallen. Neben dem Lokschuppen habe ich bereits ein Wohnhaus mit angebauter kleiner Tankstelle, ein 2-ständiges Feuerwehrgerätehaus, einen halben Güterschuppen (halb, weil er am Anlagenrand gestellt wird) und die Brauerei erstellt. Ausserdem eine halbfertige Holzscheune. Die Gebäude fürs Dorf sind bereits als Roh-Modell drapiert, damit ich sehen kann welchen Platz für die Strassen und das Drumherum noch übrig ist.

Bild
... hier mal ein Bild ins Dorf hinein, geknipst von der künftigen Landstrasse aus. Die Preiserlein waren zum Ortstermin eingeladen worden um mit zu entscheiden wo und wie ihr neues Domizil erstellt wird. Deren Freude war gross und so werden wohl auch Landesmittel in den Dorfausbau fließen ...

Bevor bei mir aber die Gebäudemanie ausbricht werde ich mich in den nächsten Tagen der Elektrik am rechten Anlagenteil widmen. Elektrik - das ist nicht so meine Stärke und Lieblingsbeschäftigung, aber ohne Saft keine Kraft.

Bald geht's hier weiter, bis dann
Grüße
Markus
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kanther
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#17

Beitrag von kanther »

Hallo Markus,

was ich hier lesen durfte, finde ich richtig genial, hier lese ich gerne demnächst mehr. Sehr feiner Gebäudebau und ein spannender Gleisplan!
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Lokzug62
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Talhausen in den 50-er und 60-ern

#18

Beitrag von Lokzug62 »

Hallo Stummis,

für die Interessierten geht's weiter mit dem vorerst letzten Teil des LS-Bauberichts. Dieses Mal möchte ich etwas über Innenleben und Dach des Schuppens einstellen. Ich habe dann auch leider keine weiteren Bilder von der Alterung im und am Lokschuppen, hatte vor lauter Eifer vergessen welche zu knipsen.

Bild
... die Schuppentore scheinen in Ordnung zu sein, jedenfalls sind die Bahnbeamten zufrieden ...

Bild
... die Inneneinrichtung wurde neu angeliefert (die Tische erhielten eine Echtholzplatte und sind tlw. Eigenbau) ...

Bild
... dem künftigen Personal scheint es zu gefallen, sie inspizieren ihren Arbeitsplatz ...

Bild
... der Zimmermann hat mit den Dachbalken begonnen ...

Bild
... mühsam ist das Errichten des Daches ...

Bild
... aber es hat sich gelohnt - rechts mit den Querverstrebungen. Auf die Querlattung habe ich verzichtet da man diese sowieso später nicht mehr sehen kann ...

Bild
... die Abluftanlage darf natürlich nicht fehlen ...

Bild
... Dachgebälk des Wasserhauses und gedecktes Schuppen-Dach - endlich steht die Lok im Trocknen ...

Bild
... hier noch einmal zwei Übersichtsbilder ...

Bild
... und natürlich bekommt die Werkstatt und der Schuppen auch einen Kamin ...

Die Firstziegeln entstanden aus einem Papierstreifen welcher in kleiner Teile geschnitten wurde. Wie beim richtigen Dach wurde "Firstziegel" für "Firstziegel" einzeln aufgeklebt. Leider waren die Dachdecker so im Stress, dass sie keine Zeit für ein Foto hatten. Was den Bau der Kamine betrifft, so werde ich im nächsten Teil etwas genauer darauf eingehen. Außerdem hat die Lokstation einen außergewöhnlichen Wasserkran erhalten, auch dieser Baubericht wird interessant.

Für heute verabschiede ich mich und wünsche viel Spaß beim Ansehen und Lesen...

Gruß
Markus
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#19

Beitrag von Waldbart »

Hallo Markus!

Dein Anlagenkonzept und auch die Ausführung gefallen mir sehr gut. Ein schöner kleiner, nicht zu überladener Nebenbahnhof, der in Dein Zeitfenster hervorragend passt, wie ich finde. Die "Einblicke" in den Lokschuppenbau finde ich sehr interessant. Da habe ich mir gleich ein paar Anregungen für die Einrichtung geholt. :)
Auch die 64er ist Dir, für meinen Geschmack, sehr gut gelungen. :gfm:

Ich setze hier mal ein Lesezeichen und werde hin und wieder gerne mal reinschauen.

Viel Spaß und Erfolg beim weiteren Bau wünscht
Tobias.
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#20

Beitrag von Miraculus »

Grüß Gott Markus,

dein Lokschuppen sieht ja erstklassig aus.

Wie hast Du das mit den Dachziegeln aus Papier gelöst? Die sehen ja richtig wellig, gebogen/gefaltet aus :bigeek:

Ist der Lokschuppen auf den Bildern schon mit finaler Alterung, oder fehlen hierzu die Bilder (so habe ich es gelesen :oops: )?

Gruß
Peter

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#21

Beitrag von Lokzug62 »

Hallo Stummiversum,

@ Tobias
@ Peter

danke für Euer vorbeischauen und die Rückmeldung. Bin mir nie ganz sicher, ob ich mit meinem Beitrag nicht zu viele Bilder und Text bringe, denn es soll ja keine Langeweile aufkommen.
Was das Lokschuppen-Dach betrifft habe ich auf Industriematerial - Dachplatten von Auhagen - zurückgegriffen, für einen kompletten Dachselbstausbau wäre ich (noch) zu ungeduldig. Schliesslich möchte ich mich am Lokschuppen nicht bis zur Rente verweilen. :redzwinker: Lediglich der Dachfirst ist aus ca. 2 mm breiten und 5 mm langen Papierstreifen gestaltet worden. Diese wurden etwas überlappend aufgeklebt und dann mit entsprechender Farbe bemalt. Hier mangels Bilder nachfolgend ein schnell gezeichnetes Beispiel:

Bild

Natürlich habe ich den gesamten Lokschuppen innen und aussen gealtert, Bilder folgen noch wenn ich welche habe.

Bild
... leider hat gerade beim Auslösen der Kamera der Lokführer seine 64-er rücksichtslos ins Bild gerückt ...

Bild
... der Sockel erhielt einen hellgrauen Anstrich, ich war lange am überlegen, ob ich diesen in Ziegelbauweise basteln soll. Aber ich muss sagen, mir gefällt das Gesamtbild so auch ganz gut. Vorne ist der kleine Bekohlungsbansen zu sehen ...

Bild
...Lokschuppen von vorne - von der Kohlenhandlung aus geknipst ...

Anmerkung: am Lokschuppen fehlen noch Dachrinne und Fallrohre, für Ersteres habe ich mir Kunststoff-Halbprofile zugelegt, die Fallrohre werden aus MoBa-Litze gebastelt. Leider haben die Blechner z.Zt. Sommer-Urlaub und volle Auftragsbücher, wird wohl Herbst werden....
Der Kohlebansen samt Kran und Sockel entstand komplett im Selbstbau - mehr dazu in einem anderen Baubericht.

So für's erste mach in 'ne kleine Pause.

Tschüs
Markus
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#22

Beitrag von Y-Weiche »

Lokzug62 hat geschrieben: Fr 21. Jul 2017, 09:32 Bild
...Lokschuppen von vorne - von der Kohlenhandlung aus geknipst ...
Hallo Markus,

mein Lieblingsbild! Die Szene vermittelt sehr schön, dass der Zahn der Zeit an den Bauten, Anlagen und der Lok nagt, aber zugleich ist nichts verwahrlost, das Personal hält alles so gut es eben geht in Ordnung. Besonders angenehm finde ich die harmonische und warme Farbstimmung, die Farben passen sehr gut zusammen und dennoch gibt es Konraste, es läuft nicht alles in Ton-in-Ton zusammen.

:gfm:
Andreas
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#23

Beitrag von Lokzug62 »

Hallo miteinander,

heute möchte ich mit einer kleinen Neben-Bastelei beginnen. Da ja die Dampfloks auch Holz fürs Anfeuern benötigen, habe ich einen kleinen Holzstapel für den Lokschuppen gebastelt.

Bild
... habe noch einige Holzrestchen gehabt und diese in ein kleines handliches Format geschnitten, dann aufeinandergestapelt ...

Bild
... und das Ergebnis seht so aus. Gleich rechts hinter der Schuppentür befindet sich nun das Anfeuerholz. Da muss wohl einer Lokschilder sammeln, denn eine 44-er war hier in Talhausen noch nie (vielleicht ist's auch nur "abgefallen" :oops: ) ...

Mittlerer Weile geht im Nahbereich fast nichts mehr ohne das da, meine Lupenbrille:
Bild
... hab ich mir latztes Jahr mal angeschafft, ist sogar mit Beleuchtung und hat insgesamt 4 verschiedene Lupeneinsätze. Sehr gutes, brauchbares Teil - jetzt finde ich sogar "das Haar in der Suppe" :redzwinker: ...

Und weil ich gerade in Fahrt gekommen bin, mache ich gleich mit den beiden Kaminen am Schuppendach weiter.

Bild
... so sehen sie fertig, aber noch ohne Alterung, aus ...

Bild
... man nehme eine kleine Holzleiste (5x5 mm), kürze sie entsprechend, bohre ein Loch in die obere Mitte und drapiere vier "Stützen" aus Messingdraht ...

Bild
... die kleinen Abdeckungen entstanden aus Bastelmaterial, welches ich mal im Bastelshop erstanden habe. Sie werden auf die erforderliche Größe gebracht, die Zacken (rot gekreuzt) habe ich weg geflext ...

Bild
... zu guter letzt erfolgt das Kleben auf die Stützen, dann werden die Kamine in die ausgesägten Einschnitte auf die im Schuppen befindlichen Kaminabzüge geklebt ...

Damit neigt sich der Lokschuppen-Beitrag dem Ende zu. Dachrinnen und Fallrohre werden wie gesagt später erstellt.

Bis demnächst
Markus
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Re: Talhausen in den 50-er und 60-ern

#24

Beitrag von Miraculus »

Moin Markus,

Danke für deine Antwort. Jetzt wird's klarer. Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil 8) . Hatte das mit den Firstziegeln vollkommen überlesen :oops: . Deine schnelle Skizze ist aber erste Sahne.

Die Bilder rund um das BW sind formidable und zeugen von Liebe für's Detail :gfm: .

Abschließend noch ein Lob für die obigen Übersichtsaufnahmen. Wunderbar geschwungene Gleisführung.

Nachtrag: Jetzt haben sich unsre Beiträge überschnitten. Holzstapel, 44er-Schild, Kamine, genial.

Grüße
Peter

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#25

Beitrag von Lokzug62 »

... hallo da bin ich noch mal, habe gerade etwas Zeit rausgepetzt und möchte noch eine Hintergrundinformation bringen. Doch zunächst danke Peter für Deinen erneuten Besuch.

Eigentlich wollte ich ja den Bahnhof "Waldbrunn", welche ich relativ günstige in EBAY ersteigert hatte auf meiner Anlage als "Waldau" unterbringen. Gleisskizzen, anfänglich noch für den Kellerraum gedacht hatte ich bereits erstellt. Doch es kam anders, denn beim Zusammenstellen des N-Zubehörs für den Verkauf, fiel mir der alte H0 Bahnhof "Talhausen" zusammen mit einem kleinen Behelfs-Güterschuppen aus einem G10 (ehemals Bausatz) und einem kleinen Stellwerk in die Hände. Einige der alten Gebäude hatte ich noch aus nostalgischen Gründen aufgehoben, so zusagen als Kindheitserinnerung.

Bild
... Bahnhof Waldbronn - Faller Bausatz ...

Bild
... Bahnhof Talhausen, der eigentlich im wahren Leben Laufenmühle heißt ...

Bild
... und sein Nebengebäude, das mir als Kind immer gefallen hat, obwohl es sich da um eine Toiletten-Anlage handelt ...

Bild
... der kleine Güterschuppen - hat mich immer fasziniert ...

Bild
... und das Stellwerk, mit Inneneinrichtung. Leider kann ich hier nur ein Fallerbirnchen als Beleuchtung unten installieren, da sich das Dach nur sehr schwer lösen lässt. ...

Diese Teile waren Bestandteil einer Anlagenecke der MoBa meines Großvaters. Gerne hatte ich mich dort immer verweilt und gespielt. Leider gibt es keine Bilder von der alten Anlage. Mein Opa hatte viele Gebäude selbst aus Karton und Holzfurnierstreifen gebastelt, u.a. die Burg Berwartstein (existiert wahrscheinlich heute noch bei den EF Germersheim im Zeughausmuseum), einer alten Hanauer Kirche, welche im WWII komplett zerstört wurde (ist noch in meinem Bestand, aber leider zu groß für die Anlage), sowie das Hanauer Rathaus und etliche Fachwerkhäuser, darunter auch das Rathaus Michelstadt. Außerdem hat er ein norwegisches Dorf tlw. nachgebaut - im Krieg war er in den letzten Kriegsjahren dort als Soldat stationiert.

So jetzt bin aber etwas vom Thema abgewichen. Doch für heute habe ich fertig. Demnächst erkläre ich Euch den Wasserkran...

Gruß
Markus
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