Berlin - Lichterfelde West - Umbau ET 165

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Settebello
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Re: Berlin - Lichterfelde West

#101

Beitrag von Settebello »

Hallo Thomas,

auch Dir: :welcome: in Lichterfelde West!

Daß das Bild mit der V200 im Eingangsbeitrag meines Threads ein Blickfang ist, war mir schon klar :wink: , aber es sollte nur meiner Vorstellung dienen. Von der V200 habe ich sogar zwei Modelle (der V200.1 in Ep. III und IV), weil mir die Lok auch sehr gut gefällt. In diesem Thread wirst Du sie allerdings nicht sehen, da sie hier wirklich nicht zum Thema paßt, aber das hast Du schon erkannt. Das Thema dieses Threads ist recht speziell und ich erlaube mir deshalb auch die eine oder andere Abweichung, aber ich möchte es nicht durch zuviele davon verwässern.

Natürlich freue ich mich trotzdem über weiteres Mitlesen :D Die Sommerhitze hat die Beschäftigung mit dem Häuserbau nicht gänzlich verhindert; aber das zeige ich zu einem späteren Zeitpunkt.

Viele Grüße von Sebastian
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Hutze 61
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Re: Berlin - Lichterfelde West

#102

Beitrag von Hutze 61 »

Hallo Sebastian,

ich habe nochmal eine Frage zur Schottermenge, die man einplanen muss. Kannst Du abschätzen, wieviel Gramm od. Kilo ?? man für etwa 1 Meter K-Gleis benötigt? Du hast beim Durchschauen von meinem Anlagenthread sicher auf den letzten Bildern die Gleise des neuen Bahnhofs gesehen, den gilt es noch einzuschottern. Und ich werde den Thread mit neuen Bildern aufpeppen... :D :D
VG Axel
Meine Hauptanlage:
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Der Weihnachts- und Wintertraum:
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Re: Berlin - Lichterfelde West

#103

Beitrag von Settebello »

Hallo Axel,

das ist wirklich schwer zu sagen. Für meine Anlage hatte ich ein Kilo Schotter bestellt, aber das hat nicht gereicht, so daß ich nachbestellen mußte :oops: Ich schätze, daß ich insgesamt 1,2 kg verbraucht habe. Hier noch zwei Bilder aus der "Schotterphase", auf denen Du die Ausdehnung der Anlage vielleicht abschätzen kannst:

Bild

Bild

Mit einem Kilo Schotter waren auch 500ml Schotterkleber verbraucht, so daß ich auch Kleber nachbestellen mußte; vom Fließverbesserer ist dagegen noch was übrig,

Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter.

Viele Grüße, Sebastian
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Eisenbahnfest im Bw Schöneweide am 16.09.2018

#104

Beitrag von Settebello »

Liebe Foristi,

am letzten Sonntag habe ich das Eisenbahnfest im Bw Berlin Schöneweide besucht. Natürlich könnte man mehrere Seiten darüber schreiben. Es war wieder alles dabei im und um den Ringlokschuppen :D Ich beschränke mich deshalb auf wenige Hilghlights:

Im Lokschuppen waren neben der Modellbahnbörse auch Stände mit allen möglichen Dingen rund um die Eisenbahn vorhanden. Ich kaufte dort einen schönen Kalender:

Bild

Durch Zufall sah ich, daß es sich bei dem Verkäufer um Burkhard Wollny handelte, einen bekannten Eisenbahnfotografen, mit dem ich dann noch etwas fachsimpelte. Der Ringlokschuppen bot im übrigen alte und neue Fahrzeuge, von denen ich nur folgende herausgreifen möchte:

Bild

Die Maxima von Voith ist eine endrucksvolle Maschine in außergewöhnlich gutem Design (wenn man dagegen Truhen wie der Class 66 sieht, dann weiß man das spätestens). Schade, daß die DB AG keine beschafft hat. Und dann gab es natürlich die alten, aber gern gesehenen Bekannten:

Bild

Das absolute Highlight für mich war aber die Fahrt im historischen Dampfzug. Die Wagen waren etwas zusammengewürfelt, wie bei solchen Fahrten auch nicht anders zu erwarten, aber es gab drei besondere Schätze, nämlich zwei Eilzugwagen der Bauart Gruppe 36 und einen Seitengangwagen 1. Klasse der Bauart 28/29. Hier einer der Eilzugwagen am Zugende:

Bild

Die Einstiegsseiten der dritten Klasse haben Doppeltüren:

Bild

Ich fuhr in der dritten Klasse mit original erhaltener Ausstattung:

Bild

Gegen diese "Holzklasse" ist überhaupt nichts einzuwenden; ich finde diese Sitze (bei nicht allzu langer Fahrt) viel angenehmer als die heutzutage oft anzutreffenden vers...ten Polstersitze :oops: Das war die Zuglok:

Bild

Ein Video von der Ausfahrt aus dem Bw habe ich auch gemacht:



Wie man hören kann, kam die Dampflok beim Beschleunigen mehrfach ins Schleudern :oops: Das sollte einem geübten Lokführer eigentlich nicht passieren - oder irre ich mich da?

So ganz fehlte der Bezug zu Lichterfelde West natürlich nicht: Am Ende des Videos konnte man die 74 1230 sehen, eine ehemalige preußische T12. Die waren im Berliner Raum einst zu Hunderten unterwegs, bevor die Stadtbahn und die Vorortbahnen elektrifiziert wurden. Sie zählt zu meinen absoluten Lieblingsloks. In Lichterfelde West waren Loks dieses Typs zuletzt im Verschub eingesetzt, bis sie in den 1960er Jahren durch V60 der DR abgelöst wurden. Hier ist sie noch mal ganz zu sehen:

Bild

Im Führerstand fiel der Blick auf dieses schöne Schild:

Bild


Das war es für heute, ich hoffe, mein kleiner Bericht hat Euch gefallen.

Viele Grüße, Sebastian
Zuletzt geändert von Settebello am Sa 22. Sep 2018, 22:24, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Berlin - Lichterfelde West Eisenbahnfest im Bw Schöneweide am 16.09.2018

#105

Beitrag von Tim sein Papa »

Hallo Sebastian,

den Termin habe ich verpasst! :oops:
Daher danke für die nachträgliche Infotour!
VG Normen
(ich passe meine Baugeschwindigkeit meinem Umfeld an --> BER !!)

mein Projekt Seidenstadt 2.0: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=164465
die Anlagenplanung: https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 4#p1870803


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Re: Berlin - Lichterfelde West Eisenbahnfest im Bw Schöneweide am 16.09.2018

#106

Beitrag von 7-Kuppler »

Moin Sebastian

Grad auf Deinen Fred aufmerksam geworden, habe ich ihn sogleich aboniert.
Idee und Umsetzung sind einzigartig und aller Ehren wert.
Als Zwangsberliner kann ich die Motivation nachvollziehen auch weil das Thema einen so vielfältigen Fahrzeugeinsatz zulässt.

Zwar habe ich mir den Gleisplan angeschaut, wirklich nachvollziehen kann ich ihn aber nicht.
Gibt es denn auch offen liegende Strecken die die Züge auch außerhalb des Bahnhofes zur Geltung bringen?

Respektvolle Grüße also aus dem Bärliner RAW,

Dirk
Gruß in die Runde aus der "halben Rotunde" !
....... natürlich in TT !

Dirk

Meine BW und RAW - Zangeleien:

http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 6#p1134462 und http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=103546

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Re: Berlin - Lichterfelde West Eisenbahnfest im Bw Schöneweide am 16.09.2018

#107

Beitrag von Settebello »

Hallo Normen und Dirk,

auch ich hätte das Event fast verpaßt, habe aber gerade noch rechtzeitig am Samstagnachmittag davon erfahren, so daß ich am Sonntag noch hingehen konnte :redzwinker:
7-Kuppler hat geschrieben:
Fr 21. Sep 2018, 12:45
Als Zwangsberliner kann ich die Motivation nachvollziehen auch weil das Thema einen so vielfältigen Fahrzeugeinsatz zulässt.
Zunächst Dank auch für die freundlich lobenden Worte. Das mit dem vielfältigen Fahrzeugeinsatz ist so eine Sache. Wenn man die Berliner Eisenbahnen insgesamt sieht, dann stimmt das natürlich. Wenn man Lichterfelde West betrachtet, sieht das schon anders aus, da wird es recht speziell. Wie Du vielleicht oben gelesen hast, interessieren mich alle Fahrzeuge, die im Berliner Raum unterwegs sind oder waren. Natürlich sind die meisten dieser Züge nie in Lichterfelde West gefahren. Beim "Spielen" stört mich das auch nicht, aber in diesem Thread möchte ich im wesentlichen nur zeigen, was auch halbwegs zum Thema paßt.
7-Kuppler hat geschrieben:
Fr 21. Sep 2018, 12:45
Zwar habe ich mir den Gleisplan angeschaut, wirklich nachvollziehen kann ich ihn aber nicht.
Gibt es denn auch offen liegende Strecken die die Züge auch außerhalb des Bahnhofes zur Geltung bringen?
Um den Gleisplan zu verstehen, lies bitte in meinem Eingangsbeitrag den Text zu den beiden Ebenen oder frage einfach :wink: ich erkläre ihn gern. Denn auf den Gleisplan bin ich schon etwas stolz, ermöglicht er doch einen abwechslungsreichen Zugbetrieb im sichtbaren Bereich. Aber in der Tat ist nur der Bahnhofsbereich mit den unmittelbar anschließenden Gleisen sichtbar. Der Bahnhof ist die Paradestrecke :mrgreen: Für mehr reichte der Platz leider nicht.

Zur Vorbereitung des weiteren Straßen- und Häuserbaus habe ich gestern fast den ganzen Tag gemessen, geplant und an der herausnehmbaren Grundplatte gesägt. Dabei habe ich leider einige kleine Schäden angerichtet, die ich beseitigen mußte. Bei sorgfältiger Planung von Anfang an wäre nachträgliches Sägen nicht erforderlich gewesen, aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer :shame:

Viele Grüße, Sebastian
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Häuserbau im Gardeschützenweg und Gaslaternen-Serienfertigung

#108

Beitrag von Settebello »

Liebe Foristi,

ich möchte hier weiter vom Häuserbau berichten. Die komplette Häuserzeile der "nördlichen" Straßenseite des Gardeschützenweges sieht insgesamt so aus (Bild einer Stellprobe auf dem Küchentisch, wo alle meine Basteleien entstehen; die angeformten Bürgersteige sind schon entfernt):

Bild

Zuletzt hatte ich die Fleischerei in Bearbeitung, deren Fassade ich mit der von Holger empfohlenen Methode mit Zweikomponenten-Feinspachtel aus dem Baumarkt bearbeitet habe, wor allem, um die Einschußlöcher zu glätten. Die ersten Versuche waren nicht gerade ermutigend, wie man hier sehen konnte:

Bild

Im Sommer auf dem Balkon habe ich dann weitergemacht. Man muß immer wieder Spachtelmasse auftragen und nach dem Aushärten (geht schenell) teilweise abschleifen und - kratzen. Das Ergebnis sieht nun so aus (bereits mit hellgrauer Farbe gestrichen):

Bild

Nach einer leichten Alterung bin ich mit dem Haus recht zufrieden :D Vor allem ist die Fassade jetzt einfarbig und der Erker hat auch die gleiche Farbe, was bei dem Pola-Bausatz etwas merkwürdig wirkte. Aber seht selbst:

Bild

Insgesamt machte die Bearbeitung aber zuviel Mühe, nur um die blöden Einschußlöcher wegzubekommen. Ich kann die Methode durchaus empfehlen, aber dann sollte man der Fassade unbedingt VOR dem Zusammenbau des Hauses zu Leibe rücken! Das Kino wird also so bleiben wie es ist, denn es läßt sich mit dem Anbau an der hinteren Seite noch schlechter bearbeiten.

Die Häuser stehen jetzt alle beleuchtet auf der Anlage :hearts: Als nächstes möchte ich mich mit den Bürgersteigen und den Sraßen befassen. Dabei fiel mir auf, daß mein Vorrat an Gaslaternen erschöpft war. Und so habe ich ein weitees Zehnerpack Gaslaternen als Bausatz bei Conrad geordert. Oben wurde ich bereits nach den Gaslaternen gefragt, deshalb zeige ich das hier:

Bild

Wie man an der Anleitung sehen kann, ist offenbar Völkner der Hersteller der Lampen. Sie bestehen aus Kunststoff und haben noch Glühlampen (keine LED). Das war mir wichtig, weil ich die Farbe des Lichts von Glühlampen schöner finde und weil ich Unterschiede zu den bereits vorhandenen Gaslaternen vermeiden wollte. Der Farbton der Masten war schon in Ordnung, aber der milchige Plastikglanz geht gar nicht. Also wurden alle Rohlinge neu gestrichen, wie man hier sehen kann:

Bild

Den grünen Farbton habe ich den Laternen in der Nähe meiner Wohnung nachempfunden. Man kann in Berlin solche Laternen in den unterschiedlichsten Grüntönen finden, was wahrscheinlich auf der Alterung des Anstrichs beruht, aber auch in silber oder anthrazit. Ich fand das von mir verwendete Grün ganz schön. Und dann müssen die Köpfe selbstverständlich alufarben gestrichen werden, dadurch gewinnen die Gaslaternen enorm:

Bild

Jetzt habe ich wieder genug Gaslaternen für die nächten Taten. Einen schönen Feiertag noch wünscht

Sebastian
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shaddowcanyon
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Re: Berlin - Lichterfelde West: Häuserbau im Gardeschützenweg und Gaslaternen-Serienfertigung

#109

Beitrag von shaddowcanyon »

Hallo Sebastian,

Glückwunsch zu der wunderbaren Häuserzeile. das ist wirklich Berliner Luft :gfm:. Die Gleistrasse für S-Bahn und Fernverkehr wirkt optisch doch schon sehr gut. Ich weiß, was Du meinst: wenn man in Berlin am Bahnsteig steht und am Gleis entlang blickt, wirkt das alles unheimlich weit. Eine Moba, die dem auch nur annähernd nahe kommt, gibt es überhaupt nicht. Man kann nur versuchen, die unvermeidliche Kurve möglichst harmlos aussehen zu lassen.

Die Laternen werden ganz bestimmt sehr gut dazu passen. Wie ich sehe, ist da noch ein Vorwiderstand vor die Glühbirne eingefügt. Ich vermute, um die Helligkeit auf das rechte Maß zu dimmen. Hast Du eine Schätzung, wieviel Volt da für das Birnchen tatsächlich übrigbleiben ? Ich hatte mir auch schon eine Möglichkeit überlegt, die zahlreichen viel zu hellen Lichter bei mir auf der Anlage etwas abzuregeln, allerdings mit einem eigenen, spannungsreduzierten Lichtstromkreis. Damit kann man dann mit einem Schlag alles regulieren.

Grüße

Hans Martin
The Presidents, Chief Engineers, Finance Directors, Baggage Porters, and Yard Sweepers
of the Benton Valley Railroad Line : https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=109585

Les Aventures du Chasseur Noir
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Re: Berlin - Lichterfelde West: Häuserbau im Gardeschützenweg und Gaslaternen-Serienfertigung

#110

Beitrag von Settebello »

Hallo Hans Martin,

vielen Dank für Deinen Beitrag und die freundlichen Worte. Bei den Häusern handelt es sich ja durchweg um Großserienprodukte, die ich nur etwas verfeinert habe. Das Kino und die Fleischerei von Pola haben wohl eher süddeutsche Vorbilder, aber ich finde Dein Lob sehr ermutigend und werde mit der weiteren Gestaltung für mehr berlinischen Stil sorgen :wink:

Das betrifft natürlich auch die Gaslaternen, die sehr berlinisch sind. Die Vorwiderstände waren bereits eingelötet und ohne sie würden die Micro-Glühlämpchen wahrscheinlich sofort durchbrennen. Wieviel Volt da noch ankommen, weiß ich leider nicht. Aber die Lampen sind auch mit den Widerständen noch recht hell.

Für die Beleuchtung verwende ich meine alten Märklin-Fahrtrafos, die auf Grund der Digitalisierung übrig sind. Die meisten stammen noch aus der Zeit, wo das Stromentz eine Spannung von 220 Volt hatte. Vielleicht liegt es daran, daß ich die Beleuchtung als zu hell empfinde, wenn ich den Lichtausgang der Trafos verwende. Für die Innenbeleuchtungen, Laternen usw. nehme ich deshalb den Fahrstromausgang ("rot") statt des Lichtausganges ("gelb"), so kann ich alle Lampen auf einmal mit dem Trafo regeln. Der Regler bleibt auch nicht immmer auf derselben Stellung. Ich passe die Regelung vielmehr oft anhand der Raumbeleuchtung an, das hat sich sehr bewährt.

Viele Grüße, Sebastian
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Re: Häuserbau im Gardeschützenweg und Gaslaternen-Serienfertigung

#111

Beitrag von 30er Jahre Stil »

Bild

Bild

Hallo Sebastian,

dass sieht schon richtig gut aus.
Die Häuserzeile :gfm: , grade die verschiedenen Baustille der Häuser macht die Zeile so interessant.

Der umbau der Fassade sieht sehr gut aus. Ich habe das gleiche Haus vielleicht überarbeite ich die Fassade auch.
Ich freue mich schon auf weitere Bauergebnis.

Gruß Stefan
Epoche II
Automobile von 1900 bis 1940, Schwerpunkt 20er und 30er Jahre

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Re: Berlin - Lichterfelde West: Häuserbau im Gardeschützenweg und Gaslaternen-Serienfertigung

#112

Beitrag von UnterdenEichen101 »

Hallo Sebastian,

ich habe gerade im ICE den kompletten Thread gelesen und bin völlig aus dem Häuschen!

Als Wiking-Sammler seit 1987 und begeistertem Berlin-Besucher (mind. 1x jährlich) stach mir die Titelzeile natürlich ins Auge :gfm:

Thread ist ab sofort abonniert!

Beste Grüße
Jens

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Berlin - Lichterfelde West: Berliner Trottoir - Bau von Bürgersteigen

#113

Beitrag von Settebello »

Hallo ins Forum,
zunächst Dank an Stefan und Jens für die freundlichen Worte und :welcome: für Jens in Lichterfelde West! Auch wenn manch andere Hersteller von Modellautos inzwischen mehr zu bieten haben, bin auch ich ein Wiking-Fan geblieben. Das liegt natürlich auch am Berliner Ursprung der Firma. Die hatte ihren Sitz übrigens lange Zeit ganz in der Nähe vom Bahnhof Lichterfelde West, in der großen Straße "Unter den Eichen". Jens wird das wissen und ich vermute, daß sein Nickname davon inspiriert wurde, aber für die anderen Leser ist das vielleicht auch von Interesse.

Damit Ihr nicht denkt, daß es bei mir nicht vorangeht, gebe ich einen kleinen Einblick in meine "Werkstatt":

Bild

An dieser Stelle meiner Anlage kann ich eine größere Platte herausnehmen. So komme ich im Falle einer Havarie noch an die Gleise hinter dem Wolkenhintergund und kann außerdem auf dem Küchentisch daran basteln:

Bild

Damit die Abfahrt der Drakestraße unter die Gleise nicht zu steil wird, habe ich noch ein Stück aus der Platte herausgesägt. Von den damit verbundenen Schäden habe ich oben schon berichtet :shock: Dann habe ich den endgültigen Verlauf der Einmündung in den Gardeschützenweg festgelegt und mit dem Bau der Bürgersteige begonnen. Zunächst habe ich aus Holzleisten die Bordsteine angefertigt:

Bild

Dann begann ich mit den Bürgersteigen. Das Berliner Trottoir besteht ja in der Regel in der Mitte aus einer oder zwei Reihen Granitplatten und an den Rändern aus Kleinpflaster. Die Firma Woytnik hatte dafür einmal Rollen im Angebot, die man auf eine Malerrolle aufziehen kann. Je nach Wunsch kann man damit eine oder zwei Reihen Granitplatten und Kleinpflaster in verschiedenen Breiten kombinieren. Das war schon gut gedacht:

Bild

Herr Woytnik verkaufte dazu eine Knetmasse, auf die man dann das Muster aufrollen sollte und die dann durch Trocknen aushärtete. Das habe ich bei meinen ersten Bürgersteigen so gemacht, aber das war eine große S.....rei :cry: Die Knetmasse haftete nämlich gern an den Rollen und darüber hinaus trockneten die Reste der angebrochenen Packungen Knetmasse in kurzer Zeit aus und wurden steinhart :( So wollte ich das nicht fortsetzen. Ich habe jetzt folgendes System ersonnen: Auf einer dünnen Schicht Pappe wird ein 1 mm starker Streifen Heki-Dur aufgeklebt. Dieser wird dann mit der bestückten Rolle mit starkem Druck geprägt. Die Prägung kann man ohne Farbgebung und Alterung auf den Bildern nicht erkennen, aber so ungefähr sieht das dann aus:

Bild

Bild

Soweit der Bericht aus der "Werkstatt". Daneben habe ich mich auch mit einem interessanten Lokmodell beschäftigt, seht hier: viewtopic.php?p=1880252#p1880252

Viele Grüße, Sebastian
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30er Jahre Stil
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Re: Berlin - Lichterfelde West: Berliner Trottoir - Bau von Bürgersteigen

#114

Beitrag von 30er Jahre Stil »

Hallo Sebastian,

dass sieht schon richtig gut aus. :gfm:
Der Bürgersteig macht schon einen guten Eindruck. Aber auch der Straßenzug mit den Häusern sieht gut aus.
Ich bin gespand wie es bei DIr weiter geht.

Gruß Stefan
Epoche II
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Re: Berlin - Lichterfelde West: "Die Sünderin" im Gardeschützenweg und Häuserbau

#115

Beitrag von Settebello »

Hallo allerseits,

in den vergangenen Wochen war MoBa - mäßig einiges los, z.B. die Modellbahnausstellung im FEZ in Berlin, die mir gut gefallen hat. Daneben habe ich mich mit dem S-Bahn - Zug der BR 480 von Hobbytrain beschäftigt und ich hatte eigentlich vor, den Zug hier vorzustellen, nachdem ich mich in den dreieinhalb Jahren :oops: seit der Vorbestellung sehr darauf gefreut hatte. Aber das wird noch nix; die bisher gelieferten Züge sind Schrott gewesen und ich habe jetzt gerade den vierten reklamieren müssen :banghead: Hier: viewtopic.php?f=2&t=88258&p=1887944#p1887944 habe ich einen Teil meines Leides geklagt. Aber ich gebe nicht auf; bei der MoBa-Ausstellung im FEZ fuhren mehrere dieser Züge herum und das wäre doch gelacht, wenn nicht auch ein funkionierender Zug auf meine Anlage findet ...

Darüber ist der Anlagenbau aber nicht in Vergessenheit geraten. Das Herausnehmen der Grundplatte für den Bau der Bürgersteige ist immer ein großer Akt und da der Küchentisch auch noch für andere Dinge gebraucht wird :redzwinker: habe ich mich erstmal wieder mit dem Häuserbau beschäftigt.

Die südöstliche Seite des Gardeschützenweges mit dem Kino, der Fleischerei und der Wasch- und Plättanstalt war fertig, nur auf der nordwestlichen Seite gegenüber dem Kino klaffte noch eine Lücke. Um ein passendes Gebäude zu finden, habe ich zahlreiche Stellproben gemacht. Dabei kam es darauf an, den Blick auf das hübsche Kino nicht völlig zu verbauen. Bereits für die Ecke zur Drakestraße auf dieser Seite hatte ich deshalb ein einstöckiges Haus gewählt (die Likörfabrik von Pola), so kann man darüberschauen. Schlußendlich habe ich mich für eine Garage entschieden, deren Tore in den Innenhof öffnen (Modell von Vollmer). Das sieht dann neben dem Haus mit Hinterhoffabrik (Kibri, aus der Görlitz-Serie) so aus:

Bild

So bleibt das Kino auch aus niedrigem Blickwinkel noch sichtbar. Im Hof wird dann eine Autowerkstatt entstehen, die über die Durchfahrt zu erreichen ist.

Durch die niedrige Garage fällt die Brandwand besonders ins Auge und die sollte nicht so kahl bleiben. Ein großes Plakat bot sich an und ich bin auch fündig geworden: Als im Kino gegenüber der Film "Sissi" anlief, waren seit dem Film "Die Sünderin" mit Hildegard Knef schon ein paar Jahre vergangen, aber der Pächter der Plakatfläche ist ein großer Fan der Hauptdarstellerin und deshalb hängt das Plakat noch:

Bild

Und das kleine Plakat mit Willy Brandt mußte einfach sein :wink:

Dann ging der Häuserbau in der Drakestraße weiter. Aus der Packung von Auhagen mit dem Haus der Wasch- und Plättanstalt hatte ich noch das kleinere, zweistöckige Haus zum Bauen und das gefällt mir mit seinem hübschen Balkon besonders gut. Es wird an der Spitze der Häuserzeile der Drakestraße stehen und deshalb habe ich mir besondere Mühe gegeben. Neben dem "Berliner Dach" (statt des serienmäßigen Satteldaches des Bausatzes, s.o.), einem Miederwarengeschäft im EG und einer Patina hat es im ersten Stock eine Inneneinrichtung bekommen, ein Eßzimmer mit Standuhr, Tisch und Stühlen, Bildern und einem Kachelofen (Modelle von Pola und Selbstbau):

Bild

Von außen betrachtet sieht man nicht so viel davon, aber die Tiefenwirkung macht das Gebäude doch viel lebendiger:

Bild

Das Nachbargebäude (halber Bausatz eines Kibri-Gebäudes) hatte ich schon vor einiger Zeit gebaut, aber mit seiner Apotheke im EG muß es sich nicht verstecken, finde ich, die Tiefenwirkung der Inneneinrichutng ist überraschend, obwohl es sich nur um einen aufgeklebten Hintergrund handelt:

Bild

Leider fehlt noch ein schönes Schild für die Apothek an der Fassade - hat jemand eine Idee :?: Ich habe schon im Netz gesucht, aber nichts Passendes gefunden.

Dann habe ich noch ein weiteres Haus gebaut, es stammt aus der Goethestraße - Serie von Faller. Das war überraschend mühsam, es hatte seeehr viele Teile und die moderneren Bausätze von Kibri und Auhagen scheinen mir einfacher zu bauen zu sein. Es fehlt noch etwas Patina, aber in die Zeile paßt es schon ganz gut:

Bild

Aus etwas höherem Blickwinkel wird die gesamte Situation deutlicher sichtbar:

Bild

Demnächst werde ich mich mit technischen Dingen befassen müssen, denn leider hat meine Anlagensteuerung ein Problem; manche Züge spielen "Geisterfahrer" ohne daß ich eine Erklärung dafür weiß. Manchmal wird eine Fahrstraße einfach nicht geschaltet :cry: Wahrscheinlich werde ich mein altes Programm einmal neu installieren.

Einen guten Start in die Woche wünscht

Sebastian
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Re: Berlin - Lichterfelde West: "Die Sünderin" im Gardeschützenweg und Häuserbau

#116

Beitrag von UnterdenEichen101 »

Hallo Sebastian,

wie wirkt denn die Straßenansicht des Gardeschützenweges mit der Vollmer-Garage? Stelle mir das etwas kahl vor, links und rechts die "normalen" Häuser und mittendrin eine Garagenrückwand.

Ich könnte mir an der Stelle auch gut ein Haus vorstellen, dessen Obergeschosse im Krieg auf der Strecke geblieben sind, abgetragen wurden und das im Erdgeschoss einen Laden beherbergt.

Beste Grüße
Jens

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Re: Berlin - Lichterfelde West: "Die Sünderin" im Gardeschützenweg und Häuserbau

#117

Beitrag von 30er Jahre Stil »

Hallo Sebastian,

das sieht wieder gut aus. Der Straßenzug nimmt immer mehr gestallt an. Die Einrichtung im Stadthaus :gfm:
Ich muss meine großen Plakate auch noch einrahmen. Das Sanierte Faller-Haus gefällt mir immer noch gut. Ich überlege schon die ganze Zeit, ob ich mein Faller-Haus auch nicht bearbeite.

Gruß Stefan
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Re: Berlin - Lichterfelde West: "Die Sünderin" im Gardeschützenweg und Häuserbau

#118

Beitrag von Settebello »

Am Montagmorgen will ich mal etwas Post beantworten:
UnterdenEichen101 hat geschrieben:
So 18. Nov 2018, 19:00
wie wirkt denn die Straßenansicht des Gardeschützenweges mit der Vollmer-Garage? Stelle mir das etwas kahl vor, links und rechts die "normalen" Häuser und mittendrin eine Garagenrückwand.

Ich könnte mir an der Stelle auch gut ein Haus vorstellen, dessen Obergeschosse im Krieg auf der Strecke geblieben sind, abgetragen wurden und das im Erdgeschoss einen Laden beherbergt.
Hallo Jens,

das täuscht; die Garagenrückwand hat drei Fenster und die Garage wird beleuchtet sein, das sieht nicht schlecht aus. Außerdem sieht man von der Straße die Brandwand mit den Plakaten. Allerdings: die Rückseite kann man aus keiner normalen Perspektive sehen, da müßte man schon auf die Anlage steigen oder einen Spiegel verwenden. Trotzdem gebe ich mir auch mit dieser Straßenseite etwas Mühe; auch sie wird Bürgersteige und Laternen bekommen.

An so ein kriegsbeschädigtes Haus habe ich auch gedacht und so eine Ruine mit abgestützten Mauerresten gibt es ja sogar von Pola/Faller als Bausatz, aber diese Art Gebäude ist nicht so mein Fall, ebensowenig wie die Einschußlöcher in den Fassaden oder das "brennende Finanzamt". Ich hatte eher daran gedacht, die Lücke ganz frei zu lassen. Das sieht man ja auch ab und zu und den freien Platz könnte an mit einem guten Zaun umgeben und als Lagerplatz gestalten, oder auch anders. Aber mit der Garage bin ich ganz zufrieden. Es könnte sich z.B. um einen Behelfsbau der 50er Jahre handeln. Auf dem Dach habe ich übrigens einen Scheinwerfer installiert, der das Plakat anstrahlen wird.
30er Jahre Stil hat geschrieben:
Mo 19. Nov 2018, 06:49
Ich muss meine großen Plakate auch noch einrahmen. Das Sanierte Faller-Haus gefällt mir immer noch gut. Ich überlege schon die ganze Zeit, ob ich mein Faller-Haus auch nicht bearbeite.
Hallo Stefan,

das Einrahmen des Plakates war eher eine spontane Idee, da ich die Bastelkiste gerade offen hatte :redzwinker: aber das gefällt mir ganz gut. Und Du meinst sicher das Haus von Auhagen, das Du auch bearbeiten willst? Das von Faller ist das in "altrosa" ganz rechts im vorletzten Bild. Das habe ich gstern abend noch etwas patiniert, aber nur sehr dezent.

Weißt Du vielleicht eine gutes Schild für die Apotheke?

Eine gute Woche wünscht Sebastian
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Re: Berlin - Lichterfelde West: "Die Sünderin" im Gardeschützenweg und Häuserbau

#119

Beitrag von 30er Jahre Stil »

Hallo Sebastian,

ich meine das "altrosa" Stadthaus von Faller. Ich habe mir damals die Metzgerei "Dold" geholt.
Dieses Gebäude wollte ich nochmal überarbeiten. Das mit den Dächern von den Auhagen Häuser steht noch auf meiner to do Liste.

Gruß Stefan
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Re: Berlin - Lichterfelde West: "Die Sünderin" im Gardeschützenweg und Häuserbau

#120

Beitrag von Mausebär »

Hallo Sebastian,

:gfm: ... und zwar so ziemlich alles. :)

Zunächst einmal finde ich sehr schön, daß Du den Blick aufs Kino nicht komplett zu stellst, sondern mit der Garage eine Möglichkeit gefunden hast diesen zu erhalten. Wäre ja sonst schade drum.

Auch Deine Einrichtungen, die farbliche Behandlung, die Gebäude und deren Zusammenstellung an sich finde ich sehr gelungen.

Sehr interessant ist die Vorgehensweise die typischen Gehwege zu gestalten :) .

Und was schließlich alles noch viel "sympathischer" macht ist der Verzicht auf EInschußlöcher und Ruinen, das ist auch so garnicht meines. Das gab es natürlich mehr als genug, doch man muß es ja nicht unbedingt nachbauen, das kann auch außerhalb der Darstellung liegen :)

Ich freue mich immer, wenn es bei Dir Neues gibt , also ich bleibe dran :)

Viele Grüße

Holger
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Re: Berlin - Lichterfelde West: "Die Sünderin" im Gardeschützenweg und Häuserbau

#121

Beitrag von Settebello »

Hallo Stefan und Holger,

zunächst vielen Dank an Stefan für die Anleitung für Beschriftungen aus der MiBa! Ich mußte aber gar nicht groß lernen, denn es war sogar ein Motiv nach meinem Geschmack dabei, das über den Laserdrucker in meinem Büro sogar an einem schnöden Donnerstagabend den Weg auf die Fassade der Apotheke gefunden hat:

Bild

Meine Fleischerei ist übrigens die Metzgerei Buchert von Pola (Nr. 168), die ich umbenannt habe, da haben wir uns wohl mißverstanden.

Dann Dank auch an Holger für die freundlichen Worte. In der Tat muß man nicht alles auf der MoBa nachbilden, was es gegeben hat. Wir haben das Glück, uns gewisse Freiheiten nehmen zu können. Was das Trottoir betrifft, muß ich noch etwas experimentieren, ob ich die Prägung mit der Rolle vor oder nach dem Anstrich mit grauer Farbe mache. Was bessere Ergebnisse bringt, dürfte man erst nach der Alterung sehen. Ich werde berichten :redzwinker:

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Re: Berlin - Lichterfelde West: "Die Sünderin" im Gardeschützenweg und Häuserbau

#122

Beitrag von 30er Jahre Stil »

Settebello hat geschrieben:
Do 22. Nov 2018, 22:39
Hallo Stefan und Holger,

zunächst vielen Dank an Stefan für die Anleitung für Beschriftungen aus der MiBa! Ich mußte aber gar nicht groß lernen, denn es war sogar ein Motiv nach meinem Geschmack dabei, das über den Laserdrucker in meinem Büro sogar an einem schnöden Donnerstagabend den Weg auf die Fassade der Apotheke gefunden hat:

Bild

Meine Fleischerei ist übrigens die Metzgerei Buchert von Pola (Nr. 168), die ich umbenannt habe, da haben wir uns wohl mißverstanden.

Dann Dank auch an Holger für die freundlichen Worte. In der Tat muß man nicht alles auf der MoBa nachbilden, was es gegeben hat. Wir haben das Glück, uns gewisse Freiheiten nehmen zu können. Was das Trottoir betrifft, muß ich noch etwas experimentieren, ob ich die Prägung mit der Rolle vor oder nach dem Anstrich mit grauer Farbe mache. Was bessere Ergebnisse bringt, dürfte man erst nach der Alterung sehen. Ich werde berichten :redzwinker:

Viele Grüße, Sebastian
Hallo Sebastian,

kein Problem, unter Stummi-Kollegen hilft man sich doch. Die Apotheke sieht sehr gut aus, :gfm:
Ich wollte das Schild für meine Apotheke erst auch nehmen, habe mich aber für ein Selbstgeschriebenes entschieden.
Ich habe an meiner Apotheke noch ein Typisches Apotheken A-Schild aufgehängten aus den 30er Jahre. Ich kann ja mal Bilder hier reinstellen.
Ich habe aus dem Pola-Bausatz Metzgerei Dold, identisch wie deiner, ein Kolonialwarenladen gebaut. Werde diesen aber noch mal überarbeiten.

Gruß Stefan
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Re: Berlin - Lichterfelde West: "Die Sünderin" im Gardeschützenweg und Häuserbau

#123

Beitrag von derOlli »

Hallo Sebastian, :D

deine Stadthäuser sehen ja schon richtig gut aus. Leider habe ich nicht den Platz dafür. aber Halbreliefhäuser kommen auch noch an die Wand. :D
Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=110273

Neu: Hier geht es zu meinem Video vom FiddleYard. Einfach auf das Bild klicken. :D

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Re: Berlin - Lichterfelde West: "Die Sünderin" im Gardeschützenweg und Häuserbau

#124

Beitrag von 30er Jahre Stil »

Hallo Sebastian,

hier wie versprochen die Bilder von meine Apotheke. Ich habe mich am Namen der Apotheke an Bertha Benz orientiert. Wegen der ersten fahrt mit dem Patentwagen und dem kauf von Leichtbenzin Ligroin in der Apotheke. Im Schaufenster steht sogar eine Statur von ihr mit einen ihrer Söhne. Ich habe auch noch ein Apotheken A-Schild im Still der 30er Jahre angebracht.

Bild

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Die Apotheke hat eine komplette Inneneinrichtung bekommen.

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Re: Berlin - Lichterfelde West: "Die Sünderin" im Gardeschützenweg und Häuserbau

#125

Beitrag von Settebello »

Hallo Olli und Stefan,

an Halbreliefhäuder habe ich auch gedacht, aber bei mir war für "ganze" Häuser genug Platz. Allerdings habe ich bei den Rückseiten mancher Häuser (die ich anders als in den Bausätzen vorgesehen gebaut habe) etwas geschummmelt, wenn die Rückseiten nicht sichtbar sind ...

Die Einrichtung der Apotheke ist ja wirklich allererste Sahne :hearts: die sieht richtig klasse aus. Den Stil des Schildes finde ich vielleicht etwas nüchtern, aber "Bertha Benz" ist natürlich sehr originell. Das Auslegerschild mit dem "A" gefällt mir sehr, das könnte meine Apotheke auch noch vertragen. Verrätst Du, woher es ist?

Viele Grüße, Sebastian
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