Hampstedt an der Ostsee

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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hans hirsch
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#26

Beitrag von hans hirsch »

hallo horst,
schön wie sich dein hafen entwickelt.
ich find die plastikfische ziemlich dominat. einer von denen würde mir genügen. ich würde ihn noch matt lakieren, vieleicht hellblau.
könntest du an die förderbandbrücke nicht noch ne leiter und einen kontrollsteg löten? und sonst bin ich für grau oder hellblau. - das förderband ist eine orginelle idee und sieht chick aus. hatte es solche hilfsmittel gegeben?

mfg ueli
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histor
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#27

Beitrag von histor »

Danke, dass der Hafen gefällt. Geht die nächsten Tage weiter mit der Straße und den Gleisen für den Kran.

Das Gerüst für das Förderband bekommt noch einen Steg auf der rechten Seite (wo die Plattform für den Kran ist) mit Geländer. Das wird aber nicht gelötet, sondern geklebt. In der Realität hat es in Häfen natürlich alles das gegeben, was man brauchte und die Arbeit erleichterte. Wenn die Fabrik nun so untypisch weit vom Kai steht, muss eben schon so eine Arbeitserleichterung sein. Sonst müsste man ja vom Schiff extra in Lastwagen (oder gar Eisenbahnwagen) einladen und wieder ausladen. So kommt die Rohware oben an und durchläuft die Bearbeitungsgänge von oben nach unten, bis die Fertigprodukte eben unten an der Verladerampe in die Eisenbahnwagen geladen werden.

Mal sehen mit den "Reklame"-Fischen. Wahrscheinlich langt in der Tat einer. Aber wenn der nun mal lila ist ...........

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Re: Hampstedt an der Ostsee

#28

Beitrag von histor »

Dass die Gleise für den Kran so direkt an der Kaikante entlang führen, machte mich immer etwas vorsichtig. Ist aber doch in der Realität so, wie diese Bilder aus Hamburg darstellen
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Auch auf der Anlage ist der Fischereihafen weitergekommen - es gibt 1,50 Meter Kaimauer, eine Ladestraße und die Krangleise sind eingebaut.

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Kurze Bemerkung zu den Krangleisen: Aus alter Zeit hatte ich noch einige Swedtram-Profile (Rillenschiene). Diese sind eingebettet in 4-mm-H-Messingprofil (mit Pattex eingeklebt). Das H-Profil seinerseits wurde mit 1,5-mm Löchern versehen und dann mit ganz normalen Gleisnägeln angenagelt. Es ist danach nicht mehr zu sehen. Der Grundkörper der Straße ist 4-mm Kork (300 * 300 mm-Platten aus dem Baumarkt - deutlich preiswerter).

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hans hirsch
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#29

Beitrag von hans hirsch »

histor hat geschrieben: Bild
hübscher kran aus hamburg. :D ich bin auch grad am kran kleben und schneiden...

das sieht ganz gut aus mit deinen versenkten krangleisen.
wird deine anlage eigentlich so pragmatisch bleiben :D oder hast du noch vor die see als brühe zu giessen, das pflaster schmutzig zu machen und gleise einzuschottern...

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Re: Hampstedt an der Ostsee

#30

Beitrag von histor »

Die Anlage wird einigermaßen symbolisch bleiben. Da ich noch genug zu tun haben werde mit der flächendeckenden Elektrifizierung, ist die Super-Detaillierung nicht erste Priorität.

Es kommt aber:
° südlich vom Fischereihafen etwa 4 Meter Strand. Dazu besorge ich mir wieder echten Ostseesand aus Travemünde. An der Wasserkante wird er mit Ponal-Wasser-Mix fixiert - hält nicht nur den Sand fest, sondern sieht ausgesprochen gut aus wie die eben an der See durch die Dünung überspülte Wasserkante. Natürlich mit Badegästen und einigen hübschen Preiser-Frauen
° ungefähr 600 Preiser-Leute werden noch aufgestellt von der vorigen Anlage - zu 95 % selbst bemalt und eben auf den Straßen noch die Autos, Busse und LKW, die jetzt noch in Keksdosen lagern.
° Neben der vorhandenen Artitec-Barkasse kommen noch Fischdampfer an den Kai
° Bäume werden auch auf der Westseite der Anlage noch gesetzt und natürlich auch noch Vegetation - z.B. Grasbüschel, Unkraut und was es jetzt an Verfeinerungen gibt, die es vor 8 Jahren bei der vorigen Anlage noch nicht so in dieser Detaillierung gab. Hab mir schon mal einen neuen Busch-Katalog besorgt. :)

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hans hirsch
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#31

Beitrag von hans hirsch »

histor hat geschrieben:einigermaßen symbolisch
finde ich eigentlich auch einen guten ansatz erstens gehts schneller und zweitens ist es billiger... :D
aber einigermassen symbolisch finde ich, hat manchmal einen ganz tollen charakter. es kommt gar nicht so drauf an, dass alles bis ins detail gestalltet ist - die fantasie hat dann mehr platz. wichtiger sind die proportionen und das einem ein ziegeldach nicht rot anleuchtet und manchmal genügt dafür auch nur eine schicht staub (hauptsache die züge fahren noch)

bin gespannt wie es weiter geht und wieviel tonnen sand du aufschüttest.

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Re: Hampstedt an der Ostsee

#32

Beitrag von histor »

Manchmal muss man sich von Träumen trennen. Nun mündet die Strecke zum Fischereihafen eben nicht in einem "Schellfischtunnel" unter einem "Sandberg" (Hamburger werden diese Örtlichkeiten kennen), sondern die Strecke verschwindet schlicht hinter den Häusern der Strandallee. Der Hügel sah zu unnatürlich gesetzt aus. So ist dann eben auch noch Platz für Dobers Biergarten und den Riverside Jazz Club.

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Der Riverside Jazz Club hat sich in dem kleinen Verwaltungsgebäude eingemietet, dass den Krieg nur mit dem Erdgeschoss überlebt hat und notdürftig mit Teerpappe bedacht ist.

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Tramspotters
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#33

Beitrag von Tramspotters »

Hallo Horst,

gefällt mir sehr gut deine Anlagenidee, vor allem da die Ostsee unser jährliches Urlaubsziel ist ;-) Endlich mal kein deutsches Mittelgebirge, sorry, aber das kann ich wirklich nicht mehr sehen.

Zu dem letzten Foto:
ich würde die Bonner Häuser dort rausnehmen. Die passen irgendwie nicht zu dem Rest. Oder sind die nur zur "Füllung" dort?

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Re: Hampstedt an der Ostsee

#34

Beitrag von histor »

GuidoM hat geschrieben: ich würde die Bonner Häuser dort rausnehmen. Die passen irgendwie nicht zu dem Rest. Oder sind die nur zur "Füllung" dort?
Hallo Guido,
ja - auch norddeutsche Anlagen haben ja ihre Daseinsberechtigung. Zumal das auch inzwischen manche Zubehörhersteller entdeckt haben. Die Welt ist eben nicht nur Schwarzwald :)
Freut mich, dass Dir das Motiv meiner Anlage gefällt.

Die Bonner Reihenvillen passen dennoch recht gut auch zu z.B. Schleswig-Holstein. Auch in Hamburg gibt es ganze Straßenzüge ähnlicher Häuser. Wenn man viele Häuser in verschiedenen Städten ansieht, fällt eher eine zeitbezogene ähnliche "Mode" auf als der regionale Unterschied - jedenfalls bei Historismus, Jugendstil, Art deco und dann eben die 1960-er Wohnkisten. Daher stehen diese beiden Häuser dort durchaus mit Absicht.

Tramspotters
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#35

Beitrag von Tramspotters »

Hallo Horst,

ich wollte ja nicht sagen, dass die Bonner Häuser nicht zu SH passen. Die passen schon ganz gut. Mir kommen sie in dem Umfeld mit den Ziegelhäusern halt etwas unpassend vor. Das soll aber nicht heißen, dass es durchaus vorbildgerecht ist, dafür fehlt mir die Erfahrung.

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Re: Hampstedt an der Ostsee

#36

Beitrag von histor »

Tja, die Villen. Rechts von den Villen steht ja ein einfaches Haus - das ist so ein simpler Nachkriegsneubau. War früher auch eine Villa. Links von den Villen war zuerst freis Gelände, Wiese am Meer, das Ende des Vororts. Dann hat man nach dem 1. Weltkrieg da den Fischereihafen angesiedelt und noch ein paar Häuser gebaut für die Arbeiter. Ging natürlich damals nicht ohne Widerstand der Anwohner - aber der Fischfang hatte Priorität :)

(Der Modellbahner hat für alles eine Erklärung :) )

Tramspotters
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#37

Beitrag von Tramspotters »

Hallo Horst,

ja, das ist plausibel :wink:

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Re: Hampstedt an der Ostsee

#38

Beitrag von histor »

Im großen Ballsaal der alten Villa (Strandalleed 29 und 31) hat sich das Theater 59 eingemietet. Heute gibt man von Tschechow "Die Möwe". Dies kitgebashte Modell (ursprünglich Bahnhof Bonn, glaube ich) stand einige Jahre rum, vor dem Endeinbau wird es noch gereinigt. Aber er fegt ja schon ............

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Umd was ist da auf der Dachterrasse der Theatervilla los ? Scheint Zoff gegeben zu haben
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#39

Beitrag von Kay G »

Eine wunderbare Anlage, die du da baust. Als Hamburger gefällt mir das natürlich besonders, obwohl meine Analge auch eher im Mittelgebirge angesiedelt ist. Freu mich, weiterhin die Bauberichte von dir zu lesen und einiges dabei lernen zu können.

Mfg
Kay
Mein übernommenes Projekt:

Baubericht: C-Gleis Anlage Altenburg, die Dritte
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=139509

Madfatbat
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#40

Beitrag von Madfatbat »

Hallo Horst,

dein Anlagenthema gefällt mir sehr. Das Flachland wird im Modellbau unterschätzt. Daher freut mich deine Anlage umso mehr. Die Straßenatmosphäre ist schön eingefangen und auch vor solchen Selbstbauten habe ich Respekt, denn da habe ich mich vor kurzem auch mal dran gewagt. Da steckt viel Aufwand hinter! Hast Du allerdings noch vor deine Gebäude farblich zu überarbeiten? Denn das würde nochmal viel ausmachen!

Freundliche Grüße,

René

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Re: Hampstedt an der Ostsee

#41

Beitrag von histor »

Ist ja schön, dass die "Flachland"-Anlage Anklang findet. Das war erstens generell meine Planung - eben etwas Norddeutsches (komme ja von Hamburg) und zweitens ist die Höhe ja begrenzt, denn oberhalb der Anlage beginnt ja bald die Dachschräge - wie man hier sehen kann .......
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Ansonsten gilt erst einmal folgende Priorität beim Arbeitsaufwand
° Grobgestaltung der letzten Anlagenbereiche (aktuell Strandallee)
° Legen der letzten Schienen ("Paradestrecke" hinter den Häusern Strandallee)
° weiteres Elektrizifieren der Anlage für den Fahrbetrieb
° Straßenbeleuchtung
° Finish Landschaft (d.h. vor allen Dingen Unkrautbewuchs) und Finish Häuser

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Jumbo-44
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#42

Beitrag von Jumbo-44 »

Moin Horst,

mit der Theatervilla ergänzt Du "Hampstedt" um ein weiteres Highlight!

Gruß,
Mark
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#43

Beitrag von histor »

Ja, Theater muss in einem Badeort natürlich sein. :)

Neben dem Fischereihafen ist am Ende der Strandallee ein Anlegeplatz für Sportboote eingerichtet worden. Immer nach dem Jazzer-Motto: "Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn ...."

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Vorn rechts - versperrt durch das grüne Gitter - mündet der Abwassersammler Hampstedt-Wirschowitz in die Ostsee. Tja, so um 1970 hatte man es noch nicht so mit dem Umweltschutz. Ich glaube, ich muss mir einige Möwen besorgen, die sich auf die Abfälle stürzen.

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Re: Hampstedt an der Ostsee

#44

Beitrag von Jumbo-44 »

histor hat geschrieben:Ich glaube, ich muss mir einige Möwen besorgen, die sich auf die Abfälle stürzen.
...gibt es von Preiser. Stehen auch schon auf meiner Einkaufsliste!

Schönes Wochenende,

Mark
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#45

Beitrag von histor »

Bild
Ein paar Reifen als Fender machen manche Havarie dann doch nicht so schlimm

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Im Gegensatz zu manchen anderen Stränden ist hier ein Klo.

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Dieser große rote Bunstsandstein ist den Bürgern Hampstedts mit der letzten Eiszeit zugewandert. Der Findling heißt im Volsmund "de rode Elli" nach Prinzessin Elisabeth von Holstein / Gottorp / Oldenburg usw. Dieses Findlings wegen muss die Strandallee extra einen kleinen Bogen machen.

In Wirklichkeit ist es aber ein Originalstein vom Bahnhof von Calw (ja, der von Kibri(?) aus alten Tagen). Aber keine Angst - er lag da nur rum und wurde aufgesammelt, nicht etwa mit Hammer und Meißel abgehauen. Eben ein Souvenier des Besuches dieses Bahnhofs - etwa 20 Jahre her.

Das Gitter von der Treppe ist noch nicht das Wahre. Hier ist bald mal wieder feinfingriges Löten angesagt. Den "Fußweg" unten sieht man später nicht mehr, er wird von Sand bedeckt sein. Er ist nur da, damit später der Sand nicht nach hinten wegrieselt.

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Blick vom Strand über den Sportboothafen zum Fischereihafen - dort zuerst das Förderband und dahinter der Hafenkran

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Re: Hampstedt an der Ostsee

#46

Beitrag von histor »

Wenn man sich die Autos auf dem Hotelparkplatz ansieht, wird klar, dass eine Übernachtung im Hotel Eriksen nicht preiswert sein kann
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Dafür werden dort offensichtlich teuere Events gefeiert - wie Hochzeiten mit Kutsche und Stretchlimusine.
Hinter dem Hotel - wo die Wasserwaage liegt - führt die "Paradestrecke" entlang.
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Normalverdiener logieren einige Häuser weiter in der Pension Rischmüller (Die Dachrinne bei Haus Nr. 13 wurde inzwischen begradigt)
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Auch vor dem Riverside Jazz-Club parken schon ein paar schnittige Flitzer.
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#47

Beitrag von histor »

Kaum ist die Straße halbwegs fertig, kommen die Autos angefahren. Morgendliche Rush-hour auf der Strandallee. Für je 2 Fahrspuren und 2 Parkstreifen muss die Modellstraße schon 11 Zentimeter breit sein.
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Auch das Denkmalsschutzamtz der Stadt war aktiv: Alle Kulturdenkmäler haben das blaue Hinweisschild bekommen. So z.B. der Findling und das "Café Journal" (angeblich von 1769)
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Und noch ein kleiner Spaziergang am unteren Ende der Strandallee - mit dem "Café Journal" beginnend
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Auch der Busverkehr wurde inzwischen aufgenommen.
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Die Haltestellenschilder sind 4 * 3 mm - wenn man berücksichtigt, dass die alten Haltestellenschilder der Hamburger Straßenbahn (bis 1951) 40 * 20 cm groß waren (entspricht 4,6 * 2,3 mm), so hält sich das im Rahmen.

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Oben hat Maler Lindström sein Atailer. Er malt gerade die Braut. Er ist der, der die Schwedenfahne raushängt
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Ein kleiner Dachgarten auf Haus Strandallee 21
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Das letzte alte Fischerhaus, was die Zeiten überlebte. "Bei Uwe" ist ein ganz excellentes Fischrestaurant (na ja - bis zum Fischereihafen hat er es ja nicht weit - eben die Strandallee hoch). Über dieses schöne Kibri-Modell bin ich witzigerweise in einem Modellbahnladen in Prag gefallen.
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Ordnung muss sein - so wissen die Hotelgäste Bescheid

und so die Gäsdte am späteren Badestrand: Dieser Tunnel unter der Strandallee ist nur für Gäste des Hotel Erikson
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Tramspotters
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Re: Hampstedt an der Ostsee

#48

Beitrag von Tramspotters »

Hallo Horst,

schöne Motive. Ist die Straße nicht etwas zu glänzend?

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Re: Hampstedt an der Ostsee

#49

Beitrag von histor »

Ja - die Straße ist zu glänzend, sieht daher immer wie regennaß aus. Hatte die falschen Korkplatten im Baumarkt besorgt (Oberfläche zu glatt). Nun gehen wir von der Fiktion aus, dass es gerade geregnet hat. Auf einem anderen Teil der Anlage habe ich anderen Kork verwendet, der nicht so regennass aussieht.

Die Lok auf dem ersten Photo ist eine wohl 40 Jahre Gützold-Diesellok nach tschechischem Vorbild, die aber noch klaglos ihren Dienst versieht. Dient jetzt als Verschiebelok für das Getränkelager von Petersen und wurde dafür einmal in "Werksfarben" überlackiert.

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Re: Hampstedt an der Ostsee

#50

Beitrag von histor »

Am Südende der Westseite der Anlage ist zwangsweise eine 90°-Kurve (PIKO A-Gleis, Radius ca. 59 cm). Versteckt ist sie unter dem "Weißen Kliff", einem Kreidefelsen (ähnlich Rügen oder Mön). An diesem prominentem Platz mit toller Aussicht über die Hampstedter Bucht haben die Bülows ihr Palais erbaut.

Bisher besteht der Felsen aus Pappe, mit etwas Struktur aus Heißkleber. Hier muss dringend etwas verfeinert werden. Hat jemand eine gute und einfache Idee ? Womit bemalen ? Mit Gips wollte ich an sich nicht arbeiten - muss aber vielleicht doch sein. Die Platte mit der Straße und dem Palais muss abnehmbar bleiben, damit man notfalls an die Weiche darunter kommen kann.

Rechts, fast neben der Brücke der Bahn über den Kanal, kommt noch ein Senkrecht-Aufzug hin, damit die Leute unten den Küstenwanderweg erreichen können und die Tropfsteinhöhle.

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Selbstverständlich steht auch das Bülow-Palais unter Denkmalsschutz, auch wenn es inzwischen in teure Eigentumswohnungen umgewandelt wurde.
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Im Park hinter dem Bülow-Palais ist das Großsteingrab (natürlich auch Denkmalsschutz. Kultur wird groß geschrieben in Hampstedt :) ). Normalerweise sind viele dieser Steine von den örtlichen Landwirten als Fundamentsteine für Häuser und Scheunen missbraucht worden - aber auf dieses Großsteingrab hatten die Fürsten Bülow immer ein wachsames Auge. Heute ist es allerdings außerhalb des Parkzaunes, damit es öffentlich zugänglich ist
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