Ein 'elektromechanisches' Stellwerk : Fdl-VIDEO Teil2

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Re: Ein rein elektronisches 'elektromechanisches' Stellwerk

#26

Beitrag von Rückblock » Fr 19. Jul 2013, 13:12

Hallo Franz Peter,

danke für die nette Rückmeldung. Da möchte ich hier in Kurzform etwas zu meiner Steuerung sagen. Nach einem Wasserschaden an der Altanlage baue ich seit 2011 eine neue Anlage von der z.Z nur der Abstellbahnhof 18 Gleise für max. 16 Züge (Fertig!) und das Bw (im Rohbau, warte auf den Winter) existiert.

Gesteuert wird mit einem PC über Märklin CS2 (Loks) und Märklin 605X (Magnetartikel). Die Rückmeldung erfolgt über S88 Module mit TAMS Interface. Das PC Programm (wurde in den Grundzügen von der Altanlage übernommen) entstand im Eigenbau. (Um „schnell“ zu sein in der 86er Assemblersprache.) Für diverse Unteraufgaben (Bahnübergänge, Beleuchtungssteuerung, Ampel usw.) setzte ich zusätzliche MPs ein. (Da kommen mir die Platinenfotos in Deinem Beitrag schon bekannt vor.) Das PC Programm besteht aus der Schattenbahnhofsteuerung (Einfahrt immer Automatisch, Ausfahrt wahlweise) der Blocksteuerung (Selbstblock) und einer, einem Spurplanstellwerk nachempfundenen, Stellwerkslogik für die Bahnhöfe. Außerdem gibt es noch einen Bereich „Lokomotivsteuerung“ (Alle Fahrbefehle gehen über den PC, nur das Rangieren erfolgt im Handbetrieb.) Die Bedienung der Anlage (vom PC) erfolgt über eine selbstgebaute Tastatur.

Für die Nebenbahn der Altanlage hatte ich mit Tischfeldern der Firma Erbert einen kleinen „SpDrs60 Stelltisch“ gebaut (mit eigenem MP). Angeregt durch Deinen Beitrag könnte ich mir nun auch einen „Stellschrank“ hierfür vorstellen zumal im Nebenbahnhof Formsignale sicher gut aussehen werden (Märklin hat ja welche angekündigt). Habe in einer Zeitschrift schon einmal so einen verkleinerten Stellschrank komplett in Mechanik gesehen, aber dazu konnte ich mich damals nicht so recht durchringen. So fällt Dein Projekt bei mir sicher auf fruchtbaren Boden, wobei die Realisierung jedoch noch in weiter Ferne liegt. (Bin halt ein „Langsambauer“.)
Danke für die Anregung meine Anlage einmal in einem Thread vorzustellen. Von der elektrischen Seite ist meine Anlage sicher auch jetzt schon interessant. Optisch gibt es jedoch außer der Unterkonstruktion (Metall/Holz) und den nackten Gleisen noch nicht viel zu sehen.
Bin jedoch dem Vorschlag gefolgt und habe nun meine Anlage hier im Forum ebenfalls einmal vorgestellt.

Mit freundlichem Gruß
Rolf
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Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenantriebe

#27

Beitrag von MicroBahner » Sa 24. Aug 2013, 16:23

Hallo liebe Stummis,
wie ich schon beim Eisberg-Thread geschrieben habe, baue ich derzeit an den Gleisanlagen im Bahnhof. Mein Stellwerk ist schon weiter gediehen als die tatsächlich verlegten Gleise und Weichen, und da muss sich was ändern, damit auch alle Stellwerksbefehle tatsächlich was bewirken :wink: .

Hier ein Überblick über die Baustelle. Die rot markierten Gleise und Weichen sind zur Zeit im Bau:
Bahnhofskopf Nord:
Bild
Mittelbereich:
Bild
Derzeit entsteht erstmal das Gleis 5 – das letzte Gleis, auf dem auch Zugfahrten erlaubt sind. Gleis 6+7 sind reine Rangiergleise.
Die Weichen entstehen - wie gehabt – wieder aus den Tillig Flex-Bausätzen (bis auf ein paar Peco-Ausnahmen), die über Servos gestellt werden.

Über Servo's ist ja schon viel geschrieben worden und es gibt viele Varianten daraus einen Antrieb zu erstellen. Hier möchte ich euch mal meine Methode vorstellen. Ich befestige den Stelldraht nicht direkt am Servo-Hebel, wie man das manchmal sieht. Der Stellbereich eines Servos liegt deutlich über 90° und das ist mir direkt am Stelldraht wesentlich zu viel. Zwar kann man den Stellbereich elektronisch begrenzen, aber im Fehlerfall – oder auch beim Einschalten der Versorgungsspannung - können doch größere Stellbewegungen entstehen.
Ich verwende daher eine kleine Hebelmechanik. Dadurch ist der mögliche Bewegungsbereich des Stelldrahtes auch bei vollem Stellweg des Servos nicht so groß dass an der Weiche was beschädigt werden könnte, oder der Stelldraht aus der Stellvorrichtung herausspringt. Der Hebel ist aus dem Flugmodellbau:
Bild
Die Hebel haben normalerweise 2 oder 3 Hebelarme. Bis auf einen werden alle entfernt. Der gegenüberliegende wird durch den Stelldraht ersetzt. Dazu werden 2 kleine Löcher gebohrt und der vorgebogene Draht durchgesteckt und auf der anderen Seite entsprechend umgebogen, wie man das auf dem Bild sieht.

Der 'Grundrahmen' des Weichenantriebs besteht aus einem Stück Kunststoff-Winkelprofil.
Bild
Die beiden großen Löcher dienen der Befestigung unter der Anlagenplatte. Durch die Größe der Löcher ist da noch etwas Justierung möglich. An dem kleine Loch wird der Hebel mit dem Stelldraht befestigt.
Über ein Stück zurechtgebogenen Eisendraht (Ich verwende den 1mm-Draht von Sommerfeldt) wird die Drehbewegung des Servos auf den Hebel übertragen:
Bild
Den Servo befestige ich mit doppelseitigem Klebeband an dem Winkelprofil (Klebeflächen vorher gut entfetten). Der verwendete Servo ist recht unkritisch. Ich verwende die einfachen Mini oder Micro-Server vom 'C'.
So eine Antriebseinheit ist einfach und schnell gebaut. Vor dem Zusammenbau sollte der Servo in Mittelstellung sein (gut wenn die Servosteuerung das kann). In dieser Servostellung muss der Stelldraht senkrecht stehen.
Beim Einbau richtet man den Antrieb dann so aus, dass die Zungen etwa in der Mittelstellung zwischen den Außenschienen stehen.
Bild
Das muss nicht sehr genau sein, da man die beiden Endlagen noch elektronisch festlegen kann.

Damit ich beim Justieren des Antriebs unter der Platte auch von oben auf die Weiche schauen kann, benutze ich den Spiegeltrick :wink: :
Bild

Eingebaut unter der Platte sieht der Antrieb dann so aus:
Bild
Nun kann über die Servosteuerung ein gleichmäßiger Anpressdruck der Zungen in beiden Weichenstellungen eingerichtet werden. Ich verwende dazu eine selbstentwickelte Steuerung, aber das geht natürlich mit jeder anderen auch.

Als nächstes kommt das, wo sich unsere Mittelleiterfahrer gelangweilt zurücklehenen können :redzwinker: : Die Polarisierung der Weichen. Vor allem bei der Tillig EKW und den älteren Weichen ist das etwas aufwändiger. Dazu dann mehr beim nächsten mal.

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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenantriebe

#28

Beitrag von waltervölklein » Sa 24. Aug 2013, 20:24

Hallo Franz-Peter!

Tolle Sachen, was Du hier zeigst! Kompliment!

Der Servoantrieb gefällt mir gut, hat er doch die wichtigsten Kriterien erfüllt:

kurzer Stellweg an der Zunge
langer Stellweg am Servo
Federweg am Servo
Wie gefällt Dir meine Lösung:

Bild
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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenantriebe

#29

Beitrag von Rückblock » So 25. Aug 2013, 09:19

Hallo Franz-Peter,

die von Dir hier gezeigte Anbauweise der Servos unter den Weichen ist recht interessant.
Werde ja in der nächsten Zeit da auch so meine Erfahrungen machen. Da ich ja Märklin Weichen verwende, habe ich vor die Mechanik der Weichen so zu belassen und ohne Stellschwelle zu arbeiten. Aktuell habe ich einmal ein paar Servos von ESU gekauft.
Auf jeden Fall werde ich Deine Version des Anbaus auch einmal ausprobieren.

Da der Sommer ja aktuell etwas schwächelt wünsche Ersatzweise eine fröhliche Bastelzeit
Rolf
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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenantriebe

#30

Beitrag von MicroBahner » Mo 26. Aug 2013, 21:10

Hallo,
so, nach der Weichenmechanik nun die Elektrik. Aber erstmal die Antworten:

@Walter: Deine Stellmechanik ist wirklich interessant. Einfacher geht es wohl kaum noch :D
Allerdings funktioniert es glaube ich nicht in allen Fällen. Die Hebelübersetzung ergibt sich aus Servogrösse und Trassenplattendicke. Bei mir ist Grundplatte des Bahnhofs effektiv (mit der Korkauflage) ca 22mm dick. Da wäre der Stellweg praktisch wieder genauso groß wie die Bewegung am Servo - vor allem wenn man recht kleine Servo's einsetzt. Aber wenn's passt ist es in der Tat unschlagbar einfach.
Der Vorteil meiner Mechanik ist allerdings auch noch, dass sich der Stelldraht in der Ebene der Stellschwelle bewegt. Bei deiner Lösung vollzieht der ja auch an der Stellschwelle eine Kreisbewegung - was aber nicht unbedingt zu Problemen führen muss.

@Rolf: Würde mich freuen, wenn ich dir da einen Tip geben konnte. Bin mal gespannt wie dann deine Erfahrungen dazu ausfallen.

@all:
Nun zum 2. Teil der Weicheninbetriebnahme. Der ist ja nur für die 2-Leiter Fahrer interessant :wink: .
Dieses Relaismodul ist für die EKW und die Weichen drumrum im Bahnhofskopf Nord zuständig:
Bild
und das ist der Schaltplan da zu: (wen's interessiert... :redzwinker: bei Fragen dazu - immer her damit )
Bild
Da könnt ihr auch gleich sehen, wie ich das bei mir dokumentiere. Ich habe mir ein Schema ausgedacht, wie ich die Weichenanschlüsse benenne: ein angehängetes 'h' kennzeichnet das Herzstück, 'zi' die innere und 'za' die äußere Zunge.
Um Kurzschlüsse auszuschliessen, muss man bei den alten Tilligweichen (W23/W25 im Schaltplan) die Zungen nämlich getrennt mit Strom versorgen. Die jeweils abliegende Zunge ist vollkommen stromlos, so dass nichts passiert, wenn ein Radsatz am Zungenanfang mal einen Kurzschluß zur Außenschiene erzeugt.

Bei der EKW ist ein ähnliches Prinzip angewendet: alle Schienen die beim jeweils aktiven Fahrweg zwischen den Rädern liegen sind stromlos.
Hier habe ich bei der EKW mal die kritischen Stellen eingezeichnet.
Bild
Das heißt zwar nicht, dass da beim Drüberfahren immer ein Kurzschluß entsteht. Aber die Gefahr ist auf jeden Fall aufgrund der kleinen Abstände da - und dem wollte ich gleich mal vorbeugen.
Angesteuert werden die Relais ebenfalls von der Servosteuerung entsprechend der jeweiligen Weichenstellung.
Die Lösung mit Relais ist sowohl preiswerter, als auch mechanisch einfacher als Mikroschalter am Weichenantrieb.

Bei den neueren Tilligweichen (z.B. die W22 im Schaltplan) ist es einfacher. Da muss nur das Herzstück wie üblich polarisiert werden, und die Zungen sind fest mit den jeweiligen Außenschienen verbunden.

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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenantriebe

#31

Beitrag von histor » Mo 26. Aug 2013, 22:41

Moin Franz-Peter,
Die Lösung mit Relais ist sowohl preiswerter, als auch mechanisch einfacher als Mikroschalter am Weichenantrieb.
Da schreibst du ein wahres Wort gelassen hin. Zumal Standard-Relais mit 2 oder 4 Wechslern nun wirklich nur geringe €-Beträge kosten.

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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenantriebe

#32

Beitrag von waltervölklein » Di 27. Aug 2013, 05:59

Hallo Franz-Peter!

Der Ausschlag durch den Kreisbogen ist minimal und macht keine Schwierigkeiten.
Zur Stärke der Platte:
Sicher, kleine Servos und dicke Platten, da wird der Servoweg kleiner.
Die Normalservos sollten aber mit allen Plattenstärken passen.
Auf dem Video ein Miniservo mit einer 15 mm Platte:


Gruß vom Bodensee

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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenantriebe

#33

Beitrag von MicroBahner » Di 27. Aug 2013, 09:26

Hallo Horst,
ja, ein Relais mit 1xum (reicht oft aus) kostet bei Reichelt unter 1€, 2xum ca 1,40€. Werden tatsächlich mal mehr Kontakte benötigt, ist es oft günstiger 2 Relais parallel zu schalten. Mikroschalter sind jedenfalls deutlich teurer - und dann noch die Fummelei mit der mechanischen Befestigung und Justierung.

Hallo Walter,
ich werd's einfach mal ausprobieren. Die Isolierschläuche gegen das Verrutschen des Stelldrahtes - sind das einfach Isolierungen von einem Elektrodraht oder kleine Schrumpfschläuche? Und fixierst Du die noch, oder hält das auch so?

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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenantriebe

#34

Beitrag von waltervölklein » Di 27. Aug 2013, 11:41

Hallo Franz-Peter,

sind keine Schrumpfschläuche, nur stramm sitzende Isolierungen. Die einzelnen Schritte wie die Montage funktioniert hab ich im Shop dokumentiert. Sehr praktisch ist das glasklare Pleximaterial beim Justieren der Platte und die Zentrierlöcher für die Schrauben.
Befestigungsset Miniservo im Shop
Gruß vom Bodensee

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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenantriebe

#35

Beitrag von Guppy6660 » Mi 28. Aug 2013, 20:23

Servus Franz- Peter,

Wie man sehen kann, führen viele Wege nach Rom. 8)
Egal, ob es um Weichenantriebs- Varianten oder um die Polarisierung von Schienenzungen geht, ist doch sehr deutlich zu sehen, wie Professionell du hier vorgehst :sabber:
Der schriftliche Besuch von Weichen Walter kommt da einem Ritterschlag gleich :clap: :clap: :clap:

:prost: :prost: :prost:
Viele Grüße,

Richard

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Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte.
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Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Neues vom Weichenantri

#36

Beitrag von MicroBahner » Sa 5. Okt 2013, 09:49

Hallo liebe Stummis,
jaaa - mich gibt's auch noch :D :D . Nachdem der Sommer ja nun wohl endgültig vorbei ist, beginnt auch auf dem Eisberg so langsam wieder die MoBa Saison. Es gibt zwar noch ein paar andere Baustellen neben der MoBa zu beackern :roll: , aber das ist eine andere Geschichte.

Weiter geht's genau da, wo ich vor einigen Wochen aufgehört habe - beim Bahnhof mit Gleis- und Weichenbau. Die Verdrahtung der EKW und der umliegenden Weichen ist jetzt fertig.
Bild
Ich bevorzuge auch Lötleisten für die Verdrahtung. Ist günstig, übersichtlich (wenn man über die Belegung schön Buch führt :wink: ) und betriebssicher.
Die ersten Probefahrten sind erfolgreich verlaufen (na ja, ein paar kleine Fehlerchen in der Stellwerkssoftware waren auch noch zu beheben... :? )

Den Vorschlag von Walter zum Weichenantrieb habe ich mir auch nochmal genauer vorgenommen. Mit einer kleinen Änderung bin ich jetzt auch unabhängiger von der Servo-Bauform.
Bild
Durch die Abstandsbolzen lassen sich auch kleine Servo's entsprechend einbauen. Beim von mir verwendeten Servo ginge es auch gar nicht anders, da die Kabel an der Bodenplatte herausgeführt sind.
Der Aufbau von Walter hat aber noch einen genialen Vorzug: man kann die Stellstange von oben einbauen. Das ist wesentlich einfacher, und an der Stellvorrichtung steht der Draht nicht mehr vor, da man ihn umbiegen kann - bzw muss.
Bild
Da er nun auch nicht mehr durchrutschen kann, brauchts am Servo auch keine Fixierungen mehr mit Isolierschläuchen. Einfach von oben einfädeln und gut ist es - einfacher geht nicht mehr.
Ist der Stelldraht - wie bei der neuen Tillig-Bauform - neben der Weiche angebracht, lässt sich das ideal mit einer kleinen Antriebsattrappe tarnen.
Bild Bild
Wenn man den Stelldraht oberhalb der Stellvorrichtung nicht umbiegen kann, ist das wesentlich problematischer, da die Drahtspitze leicht in der Antriebsattrappe hängen bleibt.

Etwas Probleme habe ich bei meiner Plattenstärke jetzt allerdings durch den sehr langen Federweg bei Walters Bauform.

@Walter - falls Du noch mitliest: welche Stärke des Stahldrahtes verwendest Du?

Deshalb hat es mir keine Ruhe gelassen, ob das mit der Stellstange von oben nicht auch bei meiner Stellmechanik geht. Und es geht!
Bild Bild
In den Kunststoffwinkel wird ein Gewinde geschnitten, und die Schraube bis zum Anschlag eingedreht.
Das Auge des Hebels erhält auch eine Gewinde, und am Ende wird ein dünnes Loch senkrecht durchgebohrt. Den Hebel dann soweit auf die Schraube drehen, dass das senkrechte Loch noch frei ist und der Hebel noch auf dem Gewinde frei beweglich ist. Der Anschluß zum Servo mit einem zurechtgebogenen Eisendraht bleibt unverändert.
Wenn man bei der Montage unter der Platte eine Lampe aufstellt, kann man das kleine Loch im Stellhebel sehr gut von oben sehen um den Stelldraht einzufädeln.
Je nach Platzverhältnissen unter der Platte habe ich jetzt die Wahl, welchen Antrieb ich verwende.

Zum Schluß noch ein Blick von oben auf den Bereich, der da gerade verkabelt und 'verservot' wurde.
Bild

Weiter geht's dann mit diesen Weichen, wo noch Verkabelung und Antriebe fehlen:
Bild

So, und jetzt werde ich mich mal umschauen, was sich bei euch so in den letzten Wochen alles getan hat. Ich befürchte aber, dass ich da mehrere 'Sitzungen' benötigen werde, um alles aufzuholen :D :D . So ein bisschen habe ich ja zwischendurch schon immer mal wieder 'reingespitzt' :redzwinker: .

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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Neues vom Weichenb

#37

Beitrag von waltervölklein » Sa 5. Okt 2013, 10:56

Meinen Befestigungssets lege ich eine 0,8 m Stahldraht bei
Gruß vom Bodensee

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#38

Beitrag von MicroBahner » Sa 5. Okt 2013, 13:18

Bisher habe ich 0,7mm Stahldraht. Für deine Variante werde ich wohl besser etwas stärkeren verwenden.

@Andreas: Deine Variante sieht auch recht 'aufgeräumt' aus :D . Die Version von Walter hat nur den Vorteil, dass man den Stelldraht ohne zusätzliche Befestigung direkt in den Hebel des Servos stecken kann.

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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Neues vom Weichenb

#39

Beitrag von Rückblock » Sa 5. Okt 2013, 16:05

Hallo Franz-Peter,

ja, nun ist der Sommer vorbei und auch bei mir beginnt so langsam wieder die Moba Bastelzeit. Das Foto von der Lötleiste kam mir recht bekannt vor, genauso sieht es auch unter meiner Anlage aus. Jede Lötleiste bekommt bei mir eine Nummer und ein Blatt auf der dann die genaue Belegung dokumentiert wird.

Recht interessant fand ich jedoch auch wieder die Ausführungen zu den Servoantrieben. Irgendwann in den nächsten Wochen werde ich ja auch die ersten Weichenservos (von ESU) in meinem Bw einbauen. Da bin ich froh über jede Information mit Praxistipps.
Noch „kämpfe“ ich aber mit der Drehscheibensteuerung.

Da wünsche ich weiterhin eine schöne herbstliche Bastelzeit.

Mit freundlichem Gruß
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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Neues vom Weichenb

#40

Beitrag von MicroBahner » Sa 5. Okt 2013, 19:33

mannisid hat geschrieben:Viele Wege führen nach Rom. Das ist doch das schöne an unserem Hobby. :D
Wohl wahr... und das Stummiforum liefert ständig den Beweis dazu 8) 8) :D :D

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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Neues vom Weichenb

#41

Beitrag von Ralf Franke » Do 12. Dez 2013, 19:32

Hallo Franz-Peter,
Sehr beeindruckend dein Stellwerk, so was hat man wohl bei der Modellbahnsteuerung noch nicht gesehen.
Die Weichenkombination auf deinem vorletzten Bild rechts vom Singnal sieht einfach Super aus.

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#42

Beitrag von MicroBahner » Sa 28. Dez 2013, 18:10

Hallo Ralf,
vielen Dank für deinen lobenden Kommentar. Ob man sowas schonmal gesehen hat? :roll: - ich weis es nicht. Würde mich aber freuen, wenn sich einer outet, der ähnliches treibt :D :D .

Hallo an alle Interessierten,
am Stellwerk ist ein Meilenstein erreicht: Der Weichenbau im Bahnhof ist abgeschlossen. Das heist, dass jetzt die entsprechenden Befehle des Stellwerks, die bisher ja noch teilweise ins Leere liefen, auch alle die Umstellung der entsprechenden Weiche, einschließlich der Polarisierung, bewirken. Neben den Zugfahrstraßen können jetzt also auch alle möglichen Rangierbewegungen getestet werden.
Bild

Der Blick von unten:
Bild
Wie man sieht, hat es mir für den Weichenantrieb die Methode von Walter doch sehr angetan :D :D - Danke an Walter für den Tip :wink:

Bevor es jetzt mit dem Signalbau weitergeht müssen aber erstmal die Positionen der Oberleitungsmasten festgelegt werden. Ein Signal lässt sich im Konfliktfall leichter ein paar cm verschieben als ein Querleitungsmast.
Dazu wird der Verlauf der Oberleitungsdrähte mit Gummiband im Gleis simuliert. Es werden nur die Hauptgleise mit einem Fahrdraht überspannt. Die Nebengleise bleiben 'drahtlos' :wink:
Bild

Die querliegenden Drähte bilden die Position des Quertragwerks. Ausserdem stellen sie sicher, dass dass Gummiband immer etwas oberhalb der Gleise verläuft, und sich nicht - z.B. bei den Weichen - in den Schienen verhaken kann. Am Bahnhofskopf 'Nord' fehlen die 'Quertragwerke' im hinteren Bereich noch.
Bild

Auf diese Weise lässt sich die Position der Masten recht komfortabel bestimmen. Sobald die gesetzt sind, geht es dann mit dem Aufstellen der Signale weiter. Das Stellwerk gibt die Befehle für die Signale ja bereits aus - nur reagiert noch nichts :cry: .

Bei den Signalen setzte ich auf die Viessmann Bausätze vom Conrad. Die ersten habe ich schon zusammengebaut. Da werde ich dann berichten, wenn's soweit ist. Hier im Forum gehen die Meinungen dazu ja etwas auseinander :roll:

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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenbau fertig

#43

Beitrag von Rückblock » Sa 28. Dez 2013, 19:32

Hallo Franz-Peter,

schön, dass bei deiner Anlage die Weichen nun soweit funktionieren und die ersten Fahrstraßen einlaufen. Nun von den Viessmann Signalen (speziell den Antrieben) bin ich ja nicht so begeistert. Da hatte ich ja auf der Altanlage etliche Ausfälle. Da hoffe ich nun das Märklin hier etwas Vernünftiges herausbringt. (Sonst eventuell Viessmann Oberteile mit Servoantrieben?)

Hier noch einmal schönen Dank für die ausführlichen Informationen zu den Servoantrieben. Das wird mir in kürze bestimmt weiterhelfen wenn die Bw Weichen dran sind. Aktuell habe ich bei meiner Anlage die Drehscheibensteuerung soweit fertig und getestet. Wollte ja eine Bedienung über die Moba Computertastatur und über ein extra Bedienfeld realisieren. Nun Hard- und Software laufen nun. Was noch fehlt sind die Signale auf der Bühne, aber die kommen erst nach Abschluss der Grobarbeiten am Bw. (Das dauert aber noch.)

Weiterhin eine schöne Bastelzeit wünschen
mit freundlichem Gruß aus dem Rheinland
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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenbau fertig

#44

Beitrag von MicroBahner » Sa 28. Dez 2013, 21:56

Hallo Rolf,
Rückblock hat geschrieben: Sonst eventuell Viessmann Oberteile mit Servoantrieben?
Genau das ist mein Ziel. Die Bausätze enthalten eh keinen Antrieb. Wie ich die Servos mit der Signalmechanik verbinden werde, steht aber noch nicht endgültig fest. Ein paar Versuche habe ich bereits gemacht, so in etwa habe ich also schon eine Vorstellung wie's werden soll.
Wichtig ist mir, dass der Servo die filigrane Signalmechanik nicht beschädigen kann, wenn er mal 'Amok' läuft. Ausserdem sollte es noch immer möglich sein, dass Signal im Bedarfsfall ohne großen Aufwand nach oben ausbauen zu können.


nicotc510
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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenbau fertig

#45

Beitrag von nicotc510 » So 29. Dez 2013, 09:42

Hallo Franz-Peter,

verfolge auch im stillen deinen Bau und bin, wie viele begeistert! Ich hatte schon die ganze Zeit bei mir überlegt, wie ich die Oberleitungsmasten
in meinem Bahnhof (liegt im Bogen) setzen könnte, sodass es dann auch passt.
--> Dank deinen Bilder habe ich jetzt die Idee (von dir abgeschaut), dies finde ich einfach super.

Man kann hier jeden Tag dazulernen :roll: :wink:

Vielen Dank für den Anstoß ( ein .... auf den Hinterkopf befördert das Denkvermögen) :mrgreen: und bitte weitere Bilder von deinen Baufortschritten
einstellen.
LG
Nico

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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenbau fertig

#46

Beitrag von FarFarAway » So 29. Dez 2013, 11:38

hallo,

das sind ja sehr gute tipps hier im thread. herzlichen dank fuers teilen.
sowohl die weichenstellvorrichtungen als auch die idee fuer die oberleitungsplanung finde ich aeusserst gelungen.

cheers,
klaus
alle sagten: das geht nicht! dann kam einer daher, der wußte das nicht - und hat's gemacht ...

mein projekt: neuer plan fuer BW und HBF
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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenbau fertig

#47

Beitrag von Eisenhorn » So 29. Dez 2013, 12:12

Moin Franz-Peter

Wie werden die Servos gestellt?

Mit einem uC? Wenn ja mittels Timer oder Polling?

Ansoten Klasse stellwerk.

Viele Grüße Lars
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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenbau fertig

#48

Beitrag von Ralf Franke » So 29. Dez 2013, 14:00

Hallo Franz-Peter,
Das ist ja eine raffinierte Oberleitungsplanung.
Sonst sieht man immer die, die mit der Gleisplansoftware erstellt wurde, aber Teorie und Praxis :? Sind ja doch manchmal so eine Sache.
Ich brauche mich ja nicht mit der Oberleitung rumplagen, da mein Vorbildbahnhof keine hat.

Habe auch gerade mal in deinem Planungthaed nachgesehen, deine Exeltabelle wurde bereits 18 mal herunter geladen, leider hat keiner einen Kommentar hinterlassen, finde ich schade.

mfG
Ralf
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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenbau fertig

#49

Beitrag von oberlandbahn » So 29. Dez 2013, 14:25

Hallo Franz-Peter,

einfach, aber genial ist Deine Oberleitungsplanung. Danke für den Tip :).

Für die Vorabplanung auf meinen kommenden Segmenten drucke ich mir die mit SCARM erstellten Gleispläne aus und tüftle dann an den Maststandorten für die Oberleitung herum. Letzte Sicherheit beim Aufbau bekomme ich nun mit Deiner Methode 8)...

Beste Grüße, DschiKäy
VG Guido von der Oberland Parkettbahn. Und ein guter Espresso geht immer ☕️

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Re: Ein 'elektromechanisches' Stellwerk - Weichenbau fertig

#50

Beitrag von MicroBahner » Mo 30. Dez 2013, 10:33

Hallo,
das finde ich super, dass Euch meine Methode zur Oberleitungsplanung gefällt. Ich nehme hier im Forum soviel Anregungen von anderen mit, da ist es schön, wenn man auch selbst mal was beitragen kann :lol:
Falls es noch interessiert: ich verwende einen solchen Gummifaden . Gibt es aber nicht nur bei ebay, sondern eigentlich in jeder Kurzwarenabteilung vom Kaufhaus.

Eine Frage von Lars ist noch offen:
Ja, die Servo's werden über einen µC angesteuert (Atmel ATmega16 ). Die Servosignale werden softwaremäßig mit Hilfe der Timer-Interrupts erzeugt. Auf diese Weise kann ein ATmega 16 Servos individuell ansteuern. Und davon werkeln 3 Stück in meinem Bahnhof. Das reicht für alle Weichen und Signale.

@Ralf: ja, schön wäre es schon zu wissen, wenn die Tabelle erfolgreich eingesetzt wurde. Aber zum einen heisst herunterladen ja nicht automatisch auch verwenden, und es ist ja auch nichtmal gesagt, dass die Tabelle von angemeldeten Stummies heruntergeladen wurde. Hier sind ja auch viele Gäste unterwegs. Aber etwas schade ist es schon :cry: .

Bild Ich wünsche allen 'Stellwerksbesuchern' einen guten Rutsch ins neue Jahr Bild

Allen anderen natürlich auch, aber die bekommen es ja nicht mit...

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