Weichenselbstbau

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garti62
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Weichenselbstbau

#1

Beitrag von garti62 » Do 7. Aug 2014, 20:37

Hallo Stummis,


heute möchte ich über meine ersten Gehversuche zum Thema Weichenbau berichten. Zur Vorgeschichte:
für die Bahnhofseinfahrt würde ich gerne u.a. eine Dreiwegeweiche einsetzen, die gibt's für Tillig Elite aber nicht.
Nach einigem Stöbern im Netz war klar: ich bestell mir eine bei G. Weller. Doch die Ernüchterung kam schnell, Hr. Weller baut z.Zt. um und hat keine Zeit für den Gleisbau. Was tun? Warten? Nachdem ich im Netz alles was ich zu diesem Thema finden konnte gelesen hatte, stand der Entschluß fest, ich versuche es mit Selbstbau.
Um ein Gefühl für die Materie zu bekommen, hab ich mich erst mal an einer einfachen Weiche versucht. Grundlage ist ein Schwellenplan für eine 10° Linksweiche von Hr. Weller, den man sich von seiner Website runterladen kann. Als Material kam kupferkaschiertes Halbzeug und Schienenprofil von Tillig zum Einsatz, beides war in der Bastelkiste schon vorhanden.
Und los ging`s:

Bild
Kupferkaschiertes Halbzeug in 3mm breite Steifen geschnitten, lt. Plan abgelängt, wo nötig eine Kerbe zur elektrischen Trennung gefeilt und mit Prittstift auf den Schwellenplan geklebt

Bild
die Kerben verspachtelt und nach dem Trocknen übergeschliffen

Bild
Schienenprofile nach dem Plan von G. Weller befeilt, beschliffen und vorgebogen. Für das Herzstück hab ich mir zwei schnelle Lehren zusammengelötet, eine fürs schleifen, eine fürs zusammenlöten

Bild
Die super Bauzeichnungen sind eine große Hilfe

Bild
dann das Ganze zusammengelötet, ist eigentlich recht einfach, man muß nur regelmäßig die Maße überprüfen. Hier kommt der Vorteil des Lötens voll zum Tragen: solange die Profile nur geheftet sind kann man jederzeit die Lage noch mal korrigieren!

Bild
nach dem ablösen der Unterlage mit warmem Wasser und gründlichem Abschrubben mit einer alten Zahnbürste sieht das Ganze dann so aus. Die Lötzinnpunkte sind in Natura nicht so hoch, wie sie auf den Fotos wirken!

Bild

Bild

Bild
schließlich habe ich mir noch eine etwas schmalere Stellschwelle zurechtgefeilt und eingelötet, dann alle Schwellen dunkelbraun gestrichen. Jetzt sind auch die Lötzinnreste kaum noch zu sehen.

Bild
so sieht nun die fertige Weiche aus

Dann unternahm ich erste Rollversuche mit verschiedenen Wagen, sowohl RP25 als auch NEM. Und ich muß sagen: allererste Sahne! Hab ich beim Erstlingswerk so nicht erwartet. Einziger Nachteil noch sind die fehlenden Kleineisen. Aber darüber werde ich nicht weiter nachdenken, denn aus einiger Entfernung ist dies (jedenfalls für mich :) ) nicht mehr zu erkennen. Da ist die Weiche von der Optik her von einer Tilligweiche nicht zu unterscheiden.

Für mich war es jedenfalls eine sehr interessante Erfahrung, mit welch geringem Aufwand (Materialwert irgendwo um 3€, ein nicht zu langer Bastelabend) man eine Weiche selber bauen kann. Kann ich nur jedem empfehlen, probiert es mal.
Als nächstes werde ich jetzt mein Glück mit der Dreiwegeweiche versuchen. Wenns gelingt, werde ich hier darüber berichten. Falls Ihr nichts mehr von mir zu diesem Thema hört ..... aber daran will ich mal lieber nicht denken.


Einen schönen Abend noch

wünscht

Ulli
Zuletzt geändert von garti62 am So 6. Mär 2016, 21:34, insgesamt 15-mal geändert.
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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#2

Beitrag von ET 65 » Do 7. Aug 2014, 21:23

Hallo Ulli,

was sagt denn die elektrische Prüfung mit einer Lok?

Ansonsten sieht die Weiche schon mal nicht schlecht aus.

Hast Du Spurlehren, um die ÜBERALL den korrekten Abstand auszutesten?

Gruß, Heinz
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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#3

Beitrag von Alex Modellbahn » Do 7. Aug 2014, 21:33

Moin Uli,

ich habe zwar keinen Plan vom Gleisbau, aber das was ich sehe gefällt mir. Sieht sehr professionell aus. Ich traue mir sowas nicht zu, Respekt. :wink:
nordische Grüße
Alex


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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#4

Beitrag von PhilippJ_YD » Fr 8. Aug 2014, 11:41

Welche Schienenprofile hast du genau benutzt? Welches Lötzinn dazu? Wie ich inzwischen erfahren habe, hätte ich wohl die Brünierung der Elite Schienenprofile abschleifen oder die nicht brünierten aus dem TT Bereich nutzen sollen. Bei denen hat man aber wieder eine Höhendifferenz. Es ist doch zum Mäusemelken.

Habe mit meinem ersten Versuch das Problem gehabt, dass die Profile nach einiger Zeit nicht mehr hielten. Allerdings wurden die auch mechanisch beansprucht, da die Weiche nie irgendwo eingebaut sondern mehr oder weniger schlecht gelagert wurde.

Dafür ist eine Weiche mit zwei Metern Radius optisch wirklich toll. Was den Gleisverlauf angeht erfüllt es seinen Zweck und wie du schon sagst, auf einige Entfernung fallen die Kleineisen nicht besonders ins Gewicht. Dafür ist es schon auf ausgedruckten Papierschablonen ein toller Anblick, wenn ein ICE über die Weichenstraße fährt und zwei Wagen grade reichen, um eine Weiche zuzustellen.
Gruß, Philipp

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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#5

Beitrag von garti62 » Fr 8. Aug 2014, 20:21

Hallo liebe Stummis



freut mich, daß mein Erstlingswerk Euer Interesse geweckt hat.

@Heinz: Elektrisch angeschlossen hab ich die Weiche noch nicht, nur mal ne Lok so rübergeschoben. Bin aber guter Hoffnung, die Rollversuche mit Wagon verliefen sehr gut und das Spaltmaß von 1,2mm sollte für meinen bescheidenen Lokpark (alles Roco) ok sein.
Professionelle Spurlehren u.ä. Werkzeuge hab ich nicht, hab erst mal mit dem gebaut, was ich hatte:

Bild

selbstgefertigte Spurlehre 16,6mm, Bohrer 1,2mm fürs Spaltmaß, "Gleisklemme" aus abgefeilten Abstandsröhrchen und vor allem der Meßschieber. Reicht eigentlich völlig aus.

@Alex: Hab ich eigentlich auch immer gedacht, doch jetzt muß ich sagen, z.B. einen Vorsignalbausatz von Viessmann zusammenbauen ist deutlich anspruchsvoller :)

@Philipp?: Ich hab ganz normales brüniertes Profil verwendet, allerdings die Unterseite vorher mit feinem Schleifpapier blank gemacht. Dazu ganz normales Elektroniklot 1mm (hab mir jetzt fürs nächste Projekt eine Rolle 0,5mm bestellt, hoffe damit dezentere Lötstellen hinzubekommen) und als Flußmittel Lötöl von Fohrmann:

Bild

Ist eigentlich fürs Weichlöten von Stahl oder Edelstahl, geht aber auch für alles andere sehr gut und eine Flasche reicht für ein ganzes Bastlerleben. Da es säurehaltig ist, muß man die Lötstellen anschließend gut von Flußmittelresten befreien.

So, jetzt werde ich noch ein paar Schwellen ablängen und aufkleben :) In diesem Sinne einen schönen Abend noch

wünscht

Ulli
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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#6

Beitrag von Schachtelbahner » Fr 8. Aug 2014, 22:58

Hallo Ulli

Saubere Arbeit hast Du abgeliefert. Weichenselbstbau mit Pertinaxschwellen ist die einfachste uns sicherste Methode und wenn man die Kosten ansieht kann man es nicht glauben dass nicht mehr welche selber bauen. Zumal es heute so einfach ist korrekte Schablonen zu bekommen, siehe Weichen Weller. Zu meiner Zeit war das etwas schwieriger, ich musste mir die Schwellenlage noch aufzeichnen.

Wenn Du anstelle von Lötzinn Rolle einfache Lötpaste im Baumarkt nimmst wirst Du keine Lötbatzen mehr haben. Etwas Lötpaste auf die Schwelle und mit der Spitze erhitzen bis sie verläuft, dann das Gleis drauf legen und die Spitze ans Gleis halten und fertig ist die saubere Lötstelle die man nicht mehr sieht.

Die Herzstückspitze würde ich anders befeilen damit diese noch spitzer wird wodurch die Fahrzeuge noch besser durchlaufen.
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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#7

Beitrag von garti62 » So 10. Aug 2014, 11:48

Hallo Kurt,

vielen Dank für Deine positive Einschätzung! Von Dir ehrt mich das besonders, denn ich weiß, welch tolle Kunstwerke Du schon ins Leben gerufen hast. (Bin, wenn auch nicht angemeldet, so doch eifriger Leser Deiner Beiträge im H0-Forum). Das mit der Lötpaste werde ich mal ausprobieren, wollte mir immer schon mal so eine Dose kaufen, allerdings um das Vorverzinnen von Leiterplatten damit zu probieren. Was die Ausformung der Herzstückspitze angeht, da hast Du ja auch andernortes schon oft drauf hingewiesen. Allerdings klaffen bei mir da Können und Wollen noch recht weit auseinander :) . Aber ich denke, das wird von Mal zu Mal besser.

Schönen Sonntag noch

wünscht Ulli
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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#8

Beitrag von Schachtelbahner » So 10. Aug 2014, 12:43

Hallo Ulli.

Das war ein warmer Segen :oops: , dafür Danke ich dir.

Die spitze die ich meine ist einfacher herzustellen.

Man hat eine Hauptspitze, das Hauptgleis oder das gerade und eine Beispitze, das Abzweigende Gleis.

Nur die Hauptspitze wird nun auf der Seite an der das Abzweigende Gleis angelegt wird spitz befeilt, so spitz und schlank wie es geht. Die Hauptspitze wird nun befestigt. Spur messen!!!

Nun wird die Beispitze angelegt um zu sehen wie viel Material abgenommen werden muss. Die Beispitze geht nicht bis vorne an die Hauptspitze sondern liegt um die Schienenprofil stärke zurück. Nun, nachdem die Beispitze befeilt wurde auch befestigen, Spur messen, und fertig.

Das geht schneller, einfacher und ist auch nach Vorbild.

ich muss mal sehen ob ich ein Foto davon machen kann.
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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#9

Beitrag von DB-IV-Proto87 » So 10. Aug 2014, 13:10

Hallo Ulli,

willkommen im Club der komplett Wahnsinnigen! :fool:

Siehe hier: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 75#p978526

Weiter frohes Schaffen,

Alexander

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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#10

Beitrag von Schachtelbahner » So 10. Aug 2014, 13:28

Habe auf die schnelle 2 Fotos zum besseren Verständnis gemacht.


Die Hauptspitze ist die länger, hier in der Geraden. Sie könnte noch einen Millimeter länger sein.
Bild

Hier kannst Du besser sehen dass die Beispitze an der Hauptspitze anliegt. Du wirst das noch besser machen als hier auf dem Foto.
Bild

Der Vorteil ist, dass die Herzstück Lücke in der das Rad keine Führung hat noch kleiner wird. Den Knick in den Flügelschienen würde ich heute anders machen was ich aber nicht als Text schreiben kann. Ich müsste es aber auch noch ausprobieren. Dazu wird es nicht kommen, bin mit dem Gleisbau zum Glück fertig.
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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#11

Beitrag von garti62 » So 10. Aug 2014, 16:53

Hallo liebe Stummis


schnell noch ein paar Antworten:

@Kurt: Danke für die Fotos. Wie bei den Tillig-Weichen ja auch. Klar, daß man so die Herzstückspitze richtig schön spitz hinkriegt. Ich hab eigentlich nur die andere Lösung gewählt, weil ich die Herzstücke schon vor dem Einbau auf einer 10°-Lehre zusammengelötet habe und das die einfachste Lösung schien. Hab ich jetzt für die Dreiwegeweiche auch so angefangen, erst alle Teile vorfertigen und die Herzstücke schon mal zusammenlöten. Muß ich für die Zukunft überdenken, ist wahrscheinlich wirklich sinnvoller, ein Teil nach dem anderen einzupassen. So kriegt man auch seine "Fertigungstoleranzen" besser ausgebügelt.

@Alexander: Wenn ich mir Deine Seiten anschaue, muß ich sagen, da hat der Wahnsinn ja tatsächlich schon Tradition. Da muß ich noch ein ganzes Stück, um wenigstens erstmal in die Nähe zu kommen :) . Wirklich toll.

So, heute komm ich leider nicht mehr zum Basteln, aber am nächsten Wochenende wird die Dreiwegeweiche fertig, denke ich. So weit bin ich schon:

Bild



Schönen Abend noch

wünscht Ulli
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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#12

Beitrag von Schachtelbahner » So 10. Aug 2014, 18:56

Hallo Ulli.

ich kann dir nur Empfehlen die Herzspitzen erst nach dem einpassen zu verlöten.
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Re: Weichenselbstbau - zweiter Versuch

#13

Beitrag von garti62 » Di 12. Aug 2014, 21:48

Hallo liebe Stummis,


lange konnte ich mir die fertig befeilten Einzelteile nicht angucken, hab mir einfach die Zeit genommen und alles zusammengelötet. Ihr wißt sicher auch, wie das ist, wenn einem eine Sache keine Ruhe mehr läßt :fool: . Ging eigentlich auch recht problemlos, einfach von einer Seite unter ständiger Kontrolle des Spurmaßes zur anderen vorgearbeitet. Und so sieht das Rohergebnis aus:

Bild

Das Ganze noch bemalt sieht dann so aus:

Bild

Bild

Bild

Bild

Die erste Stellschwelle habe ich um eine Schwelle nach hinten versetzt, nicht sehr vorbildgerecht, aber nur so lassen sich die doch recht kurzen Zungen vernünftig stellen. Ansonsten biegt sich nur die Zungenspitze und weiter hinten blieb nur ein Spalt kleiner 1mm übrig. Vielleicht hab ich auch die Zungenspitzen zu schwach gefeilt. Aber egal, so funktioniert es jetzt. Erste Rollversuche mit Güterwagen verliefen wieder positiv, ohne ruckeln über alle Herzstücke. Aber das große Jubeln werde ich mal noch nicht anstimmen, erst mal einbauen und mit Servos versehen. Da die Zungen wie gesagt recht kurz sind, will ich erst mal abwarten, ob das auch alles so funktioniert. In diesem Zusammenhang habe ich noch eine Frage in die Runde: Gibt es eigenlich auch kupferkaschiertes Halbzeug mit einer Stärke von 2mm? Ich kenn nur 1,5mm oder dünner. Dann müßte man die fertige Weiche beim Einbau nicht unterfüttern. Würde mich mal interessieren.

Danke schon mal und
einen schönen Abend noch

wünscht Ulli
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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#14

Beitrag von Jörg Schw » Mi 13. Aug 2014, 11:28

Toll gemacht Ulli, Respekt.
Weichenselbstbau interessiert mich schon lange.
Vielen Dank für Deinen Bericht.
Gruß Jörg.

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Re: Weichenselbstbau - erster Versuch

#15

Beitrag von Schachtelbahner » Mi 13. Aug 2014, 12:16

Hallo Ulli.

Hier wurde wieder ein Weichenselbstbauer geboren. Meinen Glückwunsch. :fool:

Deine Doppelweiche ist wieder eine saubere Arbeit. Einzig die Stellschwelle, da habe ich halt meine Bedenken, bei sonst nichts. Eine Verbesserung hätte ich anzubieten.

Du schreibst dass die Zunge nicht weit genug abgerückt ist und die Stellschwelle zum sicheren Abrücken weiter nach hinten verlegt werden musste. Du hast die Zunge über 3 Schwellen am Zungenfuß geschwächt, das erscheint mir zu viel des Guten. Es würde genügen nur über 2 Schwellen zu schwächen, sogar nur der Abstand zwischen 2 Schwellen reicht aus das Zungengleis beweglich genug zu halten damit ein Servo die Zunge bewegen kann. Die Stellkräfte der Servos sind allemal groß genug nur der Drehpunkt würde weiter von der Zungenspitze sich entfernen und die Zunge weit genug vom Stammgleis abrücken. Ein Knick in der Gleisführung wird nicht entstehen, der Radius in der Abzweigende Zunge ist immer noch ausreichend groß und die gerade Zunge betrifft dies ja sowieso nicht.

Bei der nächsten Weiche kannst Du das ja mal ausprobieren. Wer einmal Selbstbau Blut geleckt hat kann es ja nicht mehr lassen. :pflaster:
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Re: Weichenselbstbau - zweiter Versuch

#16

Beitrag von brotherherby » Mi 13. Aug 2014, 17:32

garti62 hat geschrieben: In diesem Zusammenhang habe ich noch eine Frage in die Runde: Gibt es eigenlich auch kupferkaschiertes Halbzeug mit einer Stärke von 2mm? Ich kenn nur 1,5mm oder dünner. Dann müßte man die fertige Weiche beim Einbau nicht unterfüttern. Würde mich mal interessieren.
Danke schon mal und
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Hallo Ulli!
Beim Bewundern deines Meisterstückes ist mir eingefallen daß ich, als ich einmal eine Versuchsweiche baute, bei einem Online-Händler verkupferte Epoxydplatten mit 2mm Stärke gekauft habe.
Der Link ist
http://www.mmetoolshop.eu/index.php

Das war meine Versuchsweiche

Bild

Ich hoffe daß du dort findest was du brauchst und viel Vergnügen bei der nächsten Weiche!
LG und
ciao
Bild
Herbert

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Re: Weichenselbstbau - zweiter Versuch

#17

Beitrag von garti62 » Fr 15. Aug 2014, 12:37

Hallo liebe Stummis



heute nur schnell ein paar Antworten:

@Jörg: Danke, freut mich, daß mein Tun sogar im fernen Kapstadt Interesse weckt. Probier es einfach mal, Materialkosten sind gering, der Spaß dafür umso größer!

@Kurt: Da hast Du sicher recht. Ich habe einfach die Bauzeichnungen von G. Weller nachgebaut. Die Verjüngung im Schienenfuß kann nicht nur kürzer, sondern auch noch weiter nach hinten. Damit wird die Zunge sogar noch etwas länger, was nicht verkehrt sein kann. Da ich mir mit Sicherheit noch eine fürs andere Ende des Bahnhofs bauen werde, wird das dann mal ausprobiert.

@Herbert: Vielen Dank für den link. Habe mir gleich eine Platte 2mm bestellt und dazu noch einen Fräser für NE-Metalle. Da ich so eine Proxxon-Minibohrmaschine mit Bohrständer und Kreuztisch besitze, werde ich probieren, die Profile nicht mehr zu feilen sondern zu fräsen. Wenns gelingt, wird das bestimmt exakter. Mal sehen. Deine Weiche sieht auch gut aus, ist ja sogar mit Gelenkzungen, wenn ich das richtig sehe!

Schöne Grüße an Euch alle

Ulli
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Re: Weichenselbstbau - zweiter Versuch

#18

Beitrag von wysiwyg79 » Sa 16. Aug 2014, 19:45

Hallo zusammen,

hier ein Video, über das ich heute gestolpert bin. Es gibt davon eine ganze Videoreihe dieses Herstellers. Vielleicht kann man ja davon einige Arbeitstechniken übernehmen.


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Re: Weichenselbstbau - zweiter Versuch

#19

Beitrag von garti62 » So 17. Aug 2014, 00:22

Hallo Alex,


kenn ich, Fast Tracks ist ein kanadischer Hersteller von Werkzeugen und Material für Selbstbauweichen. Die Videos von Tim Warris sollte man sich unbedingt anschauen, wenn man mit dem Selbstbau liebäugelt. Ebenso Pflicht ist diese Videoreihe über den Bau einer Weiche mit einem Schwellenrost von G. Weller. Viel Spaß beim anschauen


wünscht Ulli
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Re: Weichenselbstbau - zweiter Versuch

#20

Beitrag von garti62 » So 24. Aug 2014, 17:50

Hallo liebe Stummis


die nächste Weiche ist fertig. Diesmal habe ich den Ratschlag von Kurt berücksichtigt und das Herzstück aus Haupt- und Beispitze gebaut. Sieht besser aus und vor allem ist die Herzstücklücke deutlich kürzer:

Bild

Bild

Gefeilt habe ich diesmal nur noch die Zungenspitzen. Die Aussparungen in den Schienenfüßen und die Herzstückschienen habe ich gefräst. Und zwar damit:

Bild

Hatte ich bisher eigentlich nur, um mit dicken zittrigen Fingern und nachlassender Sehkraft :) ein Loch auch an der Stelle zu bohren, wo es hingehört. Doch so kleine Sachen wie das Tillig-Profil kann man ganz gut damit auch fräsen. Zum Einspannen hab ich zwei kleine Pertinaxstücken mit je einer Rille versehen:

Bild

Bild

Zuerst werden die Schienenfüße bearbeitet, dann der Schraubstock für das Herzstück um den Weichenwinkel gedreht. Da ich keine bessere Idee hatte, hab ich dann das Profil samt Pertinaxstücken durchgefräst. So bleibt die feste Einspannung über die gesamte Zeit erhalten. Die beiden Pertinaxbacken kann man anschließend wegschmeißen, aber die Herzstückschienen sehen Klasse aus:

Bild

Die Spitze läuft sauber bis zum Fuß aus. Für die Fertigung aller Teile benötigt man nur einige Minuten.

Bild

Ich bin sehr zufrieden damit, was man mit dem kleinen Maschinchen machen kann. Wichtig ist nur, daß alles schön spielfrei eingestellt ist, aber das sollte es ja fürs Bohren auch. Und schön langsam arbeiten, ich weiß nicht, wo die Grenze für die Spindellagerung der Bohrmaschine liegt und will das auch nicht herausfinden :lol:

Fazit: Ich glaub,ich kauf mir so schnell keine fertigen Weichen mehr.

Schönes Restwochenende

wünscht Ulli
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Re: Weichenselbstbau - dritter Versuch

#21

Beitrag von Schachtelbahner » So 24. Aug 2014, 20:47

Hallo Ulli.

Saubere Arbeit.

Jetzt die Zunge wie in deiner Video Reihe und die Weiche ist perfekt.
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Re: Weichenselbstbau - dritter Versuch

#22

Beitrag von nortim » So 24. Aug 2014, 21:06

Hallo Ulli,

erstmal mein Respekt für die saubere Arbeit, insbesondere die 3 Wegeweiche sieht toll aus.
Selbst als "Kleineisenzähler" find ich großen Gefallen daran. :mrgreen:
Du hast ganz am Anfang geschrieben, daß sowohl NEM, als auch RP25 Räder gut
durchkommen. Ich geh mal davon aus, Du meinst RP25/110 (mit den "breiten 2,6er Radscheiben"
oder? RP25/88 und NEM geht ja m.W. nicht.
Vielleicht ist es Dir ja möglich mal ein kleines Video von einer Testfahrt mit nem langen
2-Achser zu zeigen? vor allem beim Herzstück?

viele Grüße
Norman
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eine Feldbahn in Spur Null entsteht hier:
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Wo die Hasen Hosen haßen und die Hosen Husen haßen, ja
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garti62
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Re: Weichenselbstbau - dritter Versuch

#23

Beitrag von garti62 » Di 26. Aug 2014, 13:48

Hallo liebe Stummis,

heute nur schnell mal antworten:

@Kurt: Danke :oops: . Einen Bandschleifer besitze ich leider nicht und erste Versuche mit Bohrmaschine und Tellerschleifer waren noch nicht so befriedigend. Aber vielleicht muß ich nur noch ein bischen üben.

@Norman: Freut mich, daß es Dir gefällt, auch wenn gar keine Kleineisen zum Zählen da sind :D . Ja, ich habe nur RP25/110 Räder im Einsatz. NEM bezieht sich oben auch nur auf einige Wagen von Roco, noch mit den Originalradsätzen. Ich habe auch bei allen Fahrzeugen ein Radsatzinnenmaß von 14,6mm eingestellt (Obergrenze NEM)
Ich muß unter diesem Gesichtspunkt einräumen, daß sicher nicht generell alle Radsätze, die irgendwie der NEM entsprechen (kleineres Radsatzinnenmaß) funktionieren würden. Das spielt aber für mich jetzt keine Rolle, da alle Wagen o.g. Radsatzinnenmaß haben. Am Wochenende werde ich mal probieren, ob ich mit dem Handy ein vorzeigbares Video hinbekomme, andere Ausrüstung habe ich leider nicht.

Schöne Grüße (nach Zwönitz?) und schöne Woche noch


Ulli
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nortim
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Re: Weichenselbstbau - dritter Versuch

#24

Beitrag von nortim » Di 26. Aug 2014, 14:29

Hallo Ulli,

bin schon mal auf ein Filmchen gespannt....
Wenn NEM nur sehr eingeschränkt fährt, wie ist es dann mit Deinen Loks?`
Hast Du alle in die Drehbank gespannt??? oder umgerüstet.
Weil, das wäre bei mir die große Hemmschwelle an der RP25-Geschichte.
Nur Abdrehen reicht ja leider(meist) nicht. Es muß ja auch das Stichmaß passen.
Und fertige RP25 Radsätze sind oft fast so teuer, wie die Lok selber...
Wobei mir im Zweifel eine gescheite Maschine lieber wäre, als 5 mit hohen Rädern.
Wie wirst Du die Sache lösen?

und Zwönitz ist im Alphabet nah dran, aber falsch .............. Du hast noch 2 Versuche :mrgreen: (ganz korrekt wär´s ein Doppelname, wo beide Ortsteile mit "Z" beginnen)

VG
Norman
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Schachtelbahner
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Re: Weichenselbstbau - dritter Versuch

#25

Beitrag von Schachtelbahner » Di 26. Aug 2014, 15:49

nortim hat geschrieben:Hallo Ulli,

bin schon mal auf ein Filmchen gespannt....
Wenn NEM nur sehr eingeschränkt fährt, wie ist es dann mit Deinen Loks?`
Hast Du alle in die Drehbank gespannt??? oder umgerüstet.
Weil, das wäre bei mir die große Hemmschwelle an der RP25-Geschichte.
Nur Abdrehen reicht ja leider(meist) nicht. Es muß ja auch das Stichmaß passen.
Und fertige RP25 Radsätze sind oft fast so teuer, wie die Lok selber...
Wobei mir im Zweifel eine gescheite Maschine lieber wäre, als 5 mit hohen Rädern.
Wie wirst Du die Sache lösen?

und Zwönitz ist im Alphabet nah dran, aber falsch .............. Du hast noch 2 Versuche :mrgreen: (ganz korrekt wär´s ein Doppelname, wo beide Ortsteile mit "Z" beginnen)

VG
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Jetzt verdreh doch nicht alles.

Ulli hat nicht geschrieben dass Räder nach NEM nichts durchfahren.

Bitte richtig lesen. Das bezieht sich auf die Spurweite der Räder und nicht auf den Radkranz. Nun ist es halt so, dass die Hersteller sich nicht oder sehr weit an die NEM halten und jeder seine eigene Spurweite hat. Also bei einem Neukauf kommt niemand darum herum seine Spurweite nach zu messen und nachstellen.

Es laufen alle Räder die auf NEM eingestellt sind durch die Weichen.
Grüße von Kurt
dem Schachtelbahner

Nicht vom Leben träumen, sondern Träume erleben.
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